Bitte klicken um unseren Sponsor zu besuchen:
Aktuelle Zeit: 23.10.2017, 04:32

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 27 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 30.04.2017, 13:03 
Offline

Registriert: 25.04.2017, 15:40
Barvermögen:
0.00

Bank:
0.00

Beiträge: 16
Hi Zusammen,

wie in meinem Vorstellungsthread schon angekündigt werde ich hier mal meine ersten Gehversuche dokumentieren und gegebenenfalls um Rat oder Bestätigung fragen zu meinem Vorhaben.

Ich habe mir also einen Headless Bausatz auf Ebay bestellt um in meinem Urlaub mal der digitalen Welt zu entfliehen (funktioniert ja super ;) ). Als ich dann in meinem Urlaubsdomizil/bei meinen Eltern ankam wartete schon das Paket auf mich. Erste Inspektion meines durch youtube videos geschulten Auges ergaben keinen größeren Unregelmäßigkeiten. Paar kleinere Macken im Hals und Griffbrett aber die waren eher ästhetischer Natur.

Was mir nach der Bestellung auffiel war, dass auf Ebay ein anderes Korpusholz angegeben war als im dazugehörigen Online Shop. Shop verkauft Linde, ebay Angebot war Massivholz Erle. Da ich kein Holzexperte bin überlasse ich es euch ob das jetzt besser oder schlechter ist. Jedenfalls war ich erleichtert keinen durchgefrästen Body zu haben nachdem ich hier schon die ein oder andere Horrorstory gesehen habe. Positiv überrascht war ich von der teilweise violetten Färbung des Holzes. Die folgenden Bilder sind etwas abgedunkelt um die Färbung etwas besser erkennen zu können, da sie auf den Fotos kaum erkennbar waren.
Dateianhang:
20170429_161046.jpg

Dateianhang:
20170429_161125.jpg

Leider habe ich keine Fotos vom UrAuslieferungszustand da ich den rauhen Body direkt mit 280er Papier etwas abgeschliffen habe. Den größten Makel den ich bisher feststellen konnte sind die Inlays im 24ten Bund. Hier dachte ich an Füllen mit Sekundenkleber o.ä. und dann abschleifen.
Dateianhang:
20170429_161152.jpg


Das Halsende (weil ist ja Headless, daher kein Head) braucht noch etwas Feinschliff damit der Klemmsattel bündig am Hals und Griffbrett anliegt damit auch alles schön mitschwingt.

Für das Finish habe ich mir Proben von Crimson Stunning Stains bestellt, 3 Purple 1 Red, sowie deren Finishing Öl. Ob ich das Rot verwende weiß ich allerdings noch nicht. Da ich dachte die Pickups werden sicher nicht der Brüller sein habe ich mir schon mal passende Wilkinson Soapbars bestellt. Mittlerweile habe ich aber hier gelesen, und bei einem Bekannten sogar hören können, dass die Pickups wohl doch taugen. Hab also schon die ersten Teile für den nächsten Build.

Hier nochmal unbearbeitete Bilder vom angeschliffenen Bausatz.
Dateianhang:
20170429_185458.jpg

Dateianhang:
20170429_185436.jpg


Ich habe auch direkt die ersten Anfängerfragen.
Für den Feinschliff habe gelesen/gehört, dass man das Holz nach dem Schleifgang anfeuchtet um gegebenenfalls Fasern wieder aufzurichten. Vollkommen plausibel, allerdings bin ich mir nicht sicher wie feucht dieses feucht sein soll. Eher ein kurz feucht abtupfen und Überschuss abwischen oder eher Kategorie "Halbe Minute in Regentonne halten". Bei wasserfesten Hölzern ist der Effekt wahrscheinlich sowieso nicht so extrem nehme ich an.
Zweite Frage wären Tipps zu meinem Inlay Problemchen.

Danke und Gruß
Pascal


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.


Share on FacebookShare on TwitterShare on DiggShare on DeliciousShare on Google+
Nach oben
 Profil  
 
 
BeitragVerfasst: 30.04.2017, 19:11 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 02.11.2015, 13:20
Barvermögen:
0.00

Beiträge: 105
Bei deiner ersten Frage kann ich dir evtl helfen: Das mit dem Wässern kannst du dir so vorstellen,wie man es zb beim beizen macht,also mit nem feuchten (nicht tropfnassem) Tuch oder Schwamm oder von mir aus auch altes Hemd mit Wattebausch drüber gehen,kurz einwirken lassen und dann solltest du schon merken wie die Fasern hoch kommen.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 30.04.2017, 22:14 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 23.11.2013, 01:31
Barvermögen:
18,738.64

Bank:
631,392.17

Beiträge: 384
Wohnort: Saarbrücken
moin,

schön, ein headless-Projekt - da steh' ich momentan total drauf :dance:
Und ein Bausatz - so was hatte ich kürzlich auch in den Fingern. Erstaunlich gute Qualität (bis auf ein paar behebbare Kleinigkeiten) und man lernt für's Erste deutlich mehr dabei, als man anfangs denkt. Ist halt doch 'n bissl mehr als "zusammenschrauben und Kabel dranlöten" ;)

Und keine Angst vor Billig-Pickups. Ich komme für mich zu dem Schluss, dass Preis und Klang nicht wirklich miteinander zusammenhängen. Die Dinger müssen mechanisch vernünftig aufgebaut und ordentlich gewachst sein, der Rest ist Geschmackssache und sollte halt auch zum Instrument passen.
Meine aktuellen Lieblings-PUs sind Strat-style Singlecoils, für die ich momentan alles andere liegen lasse. Kommen sogar 2 nebeneinander seriell als Humbucker sehr gut (gibts auch in RWRP) und kosten pro Stück - Tadaaaaa: 2,90.- € :shock:

Zu den Dots:Die sehen mir perlmuttig aus. Wenn alle gleich tief wären, würde ich mit klarem Epox füllen, aber das scheint ja nicht der Fall zu sein, sondern nur 2 davon. Sekundenkleber funktioniert nur dann wirklich, wenn er auch was zu verkleben hat, auch Pulver z.B.. Einfach pur als Füller ist er eher ungeeignet. Also eher klares Epoxyd-Harz, gibt's in kleinen Mengen auch als 2-Komponenten Kartusche Uhu Endfest, Uhu schnellfest......
Aber auch dann wird man einen Unterschied zu den übrigen Dots noch etwas sehen.

Die sauberste Lösung wäre alle Dots raus und neue rein - kosten nicht die Welt.
Oder aber mal beim Händler deshalb nachfragen, vielleicht tauscht er den Hals um?

_________________
Beste Grüße, Michael


Zuletzt geändert von MiLe am 01.05.2017, 00:47, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 30.04.2017, 23:04 
Offline

Registriert: 25.04.2017, 15:40
Barvermögen:
0.00

Bank:
0.00

Beiträge: 16
Danke schonmal für die Tipps,

wegen den Dots den Bausatz tauschen, ich weiß nicht. Alle Inlays tauschen will ich allerdings auch nicht, bzw trau ich mir das nicht zu momentan. Werde also zum epoxy greifen oder mir evtl perlmuttstaub besorgen und mir was anrühren. etwas abschleifen wollte ich das griffbret eh noch da es mir doch etwas sehr grob vorkommt. Zu den pickups, werde mal testen was mir letzen endes besser gefällt, single coil oder humbucker.

Zum Thema lernen, ja das find ich auch immer wieder spannend. Vor allem macht mir sowas noch mit am meisten Spaß wenn man schnell viel neues lernt. Zur Qualität kann ich leider nur meine subjektive Meinung geben, hab ja bisher nur fertige Klampfen in der Hand gehabt. Die Fräsarbeit ist in Ordnung, keine größeren Patzer. Was ich allerdings nicht so cool finde ist das schwarze Plastikbinding am Griffbrett, hätte man auch einfach das Holz lassen können. Aber ich bin auch generell kein großer Fan von Bindings.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 01.05.2017, 00:53 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 23.11.2013, 01:31
Barvermögen:
18,738.64

Bank:
631,392.17

Beiträge: 384
Wohnort: Saarbrücken
An meinem Strat-Bausatz war am Ende der Lack das mit Abstand Teuerste :o , teurer als der komplette Bausatz.
Und das Teil ist richtig gut - klingt für mich besser als die meisten auch teuren Gitarren, die ich in der Hand hatte. Ist natürlich eine Frage des Geschmacks, aber auch objektive Faktoren wie Stimmstabilität, Halsempfindlichkeit auf Luftfeuchte, Griffbrett etc. sind tip-top.
Ich habe allerdings die Bünde nochmal sauber abgerichtet, die Kanten verrundet und alles schön poliert. Gute Bünde sind schon die halbe Miete ;)
Beim Griffbrett schleifen mit Bünden drin wäre ich vorsichtig. Du kannst ja quasi nur quer zur Maserung schleifen, das sieht schnell blöd aus und es gilt aufzupassen, dabei die Bünde nicht anzuschleifen ;)

_________________
Beste Grüße, Michael


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 01.05.2017, 08:50 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 08.02.2016, 20:32
Barvermögen:
0.00

Beiträge: 304
Wohnort: Röttenbach
MiLe hat geschrieben:
Beim Griffbrett schleifen mit Bünden drin wäre ich vorsichtig. Du kannst ja quasi nur quer zur Maserung schleifen, das sieht schnell blöd aus und es gilt aufzupassen, dabei die Bünde nicht anzuschleifen ;)


Dafür würde ich eine dünne Ziehklinge mit feinem Grat empfehlen (mit Schmirgelpapier mit feiner Körnung schärfen). Damit kannst du parallel zur Maserung arbeiten und kommst auch sehr nah an die Bundstäbchen ran.

_________________
Gruß Eduard


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 01.05.2017, 10:51 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 04.05.2010, 18:34
Barvermögen:
240,167.35

Bank:
920,480.11

Beiträge: 10120
Wohnort: hier
Ziehklinge ja .. aber eine, der auf die übliche Art ein scharfer Grat gezogen wurde und nicht mit Schliefpapier.

_________________
Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern
The difference between theory and practice is in practice often bigger than in theory.
Optimumque est, ut vulgo dixere, aliena insania frui.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 01.05.2017, 11:06 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 08.02.2016, 20:32
Barvermögen:
0.00

Beiträge: 304
Wohnort: Röttenbach
rumblebird hat geschrieben:
Ziehklinge ja .. aber eine, der auf die übliche Art ein scharfer Grat gezogen wurde und nicht mit Schliefpapier.

Einen feineren Grat krieg ich definitiv mit feinkörnigem Schleifpapier auf der Feile.

_________________
Gruß Eduard


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 01.05.2017, 14:04 
Offline

Registriert: 25.04.2017, 15:40
Barvermögen:
0.00

Bank:
0.00

Beiträge: 16
Hier mal Bilder vom Problembund. Ist der 21te Bund, also nicht gerade einer der meistbespieltesten. Aber fürs Auge ist das nix.

Bild
Bild


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 01.05.2017, 15:19 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 23.11.2013, 01:31
Barvermögen:
18,738.64

Bank:
631,392.17

Beiträge: 384
Wohnort: Saarbrücken
hmm - da wäre ja gar nicht sooo wenig wegzuholen, das könnte optisch auch danach schon auffallen.

Ich sehe 3 Möglichkeiten:

- großzügig ignorieren
- eine fanned fret-Gitarre draus machen
- Den Hals (nicht den ganzen Bausatz) vom Händler tauschen lassen.

Nicht nur wegen der Macken, sondern auch den eingefallenen Dots. Mit wär' das 'n bissl zu viel auf einmal und auch wenn ich es - alline schon weil ich ungeduldig bin - hasse, Dinge zurückzuschicken. Iin diesem Fall würde ich's aber wohl tun.
Die Dots sind noch mit vertretbarem Aufwand zu retten, die Macken machen das schwieriger.
Auch wenn das jetzt ärgerlich ist, aber es ist noch viel ärgerlicher, sich Jahre über so was zu ärgern weil man's jeden Tag vor der Nase hat ;)

_________________
Beste Grüße, Michael


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 01.05.2017, 15:39 
Offline

Registriert: 25.04.2017, 15:40
Barvermögen:
0.00

Bank:
0.00

Beiträge: 16
Der Hals kommt halt schon eingeleimt, demnach müsste ich alles zurückschicken. Ich werde dann wohl morgen mal eine Mail schreiben.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 01.05.2017, 17:01 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 23.11.2013, 01:31
Barvermögen:
18,738.64

Bank:
631,392.17

Beiträge: 384
Wohnort: Saarbrücken
ptu hat geschrieben:
Der Hals kommt halt schon eingeleimt, demnach müsste ich alles zurückschicken.


Autsch - das hatt ich übersehen :(

_________________
Beste Grüße, Michael


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 02.05.2017, 08:20 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 17.08.2013, 07:04
Barvermögen:
12,131.71

Beiträge: 179
Wohnort: Bühl
Hallo
Das erinnert mich doch sehr an meinen ersten Hals, den ich mir damals gekauft hatte. Kurzum das Bügeleisen gschnappt und die Bünde vorsichhtig gezogen. Griffbrett neu abgerichtet und neu bundiert. Ich sagte mir damals: wenn du das alles nicht mindestens besser hinbekommst, dann wirst du nie ein echter Gearbuilder :naughty:
Und ich habe es nicht bereut. Es war für mich ein super Lernstoff, den ich nicht missen wollte.
Aber - es muss ja nicht jeder so verrückt sein wie ich.

Gruß
Armin


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 02.05.2017, 10:55 
Offline

Registriert: 25.04.2017, 15:40
Barvermögen:
0.00

Bank:
0.00

Beiträge: 16
Hi

ich tendiere auch eher zum selber Reparierern, zumal mich die kleinen Macken eher stören als die große am Bunddraht. Die fällt auch garnicht so stark auf wie es auf den Bildern den Anschein macht. Und wie du schon sagtest, wenn ich daraus nicht was spielbares retten kann wie soll ich dann irgendwann aus einem massiven Stück Holz einen Hals hinbekommen. Werde es aber denke ich erstmal mit den Bünden drin versuchen. Da ich diese Woche dediziert dran arbeiten wollte und eh weder Bundierwerkzeug noch Radiusschleifblöcke habe kann ichs auch erstmal so versuchen. Mal sehen was daraus wird.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 11:40 
Offline

Registriert: 25.04.2017, 15:40
Barvermögen:
0.00

Bank:
0.00

Beiträge: 16
Hi

habe Antwort vom Händler erhalten. Inlays kann/will er mir keine liefern aber einen Rabatt bietet er mir an. Allerdings weiß ich jetzt nicht wie hoch ich dort ansetzen soll, habe 114 bezahlt. Der Hals bietet halt mit den Macken, den Inlays und dem unregelmäßigen Winkel an den Seiten einiges an Arbeit. Die Gewinnmarge bei diesen Produkten wird sicherlich auch ordentlich sein. Jemand eine Idee wieviel ich zurückverlangen kann? ;)

gruss Pascal


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 12:07 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 23.11.2013, 01:31
Barvermögen:
18,738.64

Bank:
631,392.17

Beiträge: 384
Wohnort: Saarbrücken
wie soll bei 114 € die Gewinnmarge ordentlich sein?
Netto sind das gerade mal 95,80, Da wäre ein Paketversand nach China für den Privatmann ja schon fast teurer ;)

_________________
Beste Grüße, Michael


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 12:43 
Offline

Registriert: 25.04.2017, 15:40
Barvermögen:
0.00

Bank:
0.00

Beiträge: 16
naja wenn ich hier Leute sehe die sich Bausätze für weit weniger in der Bucht schießen denke ich schon, dass diese Bausätze leider für weit weniger aus China kommen. Überlege jetzt ob ich den Weg von Armin gehe und den Hals entbunde, neue Inlays rein und neu abschleifen oder erstmal so schaue wie ich weiter komme mit Bünden drin und neue Inlays reinzaubern und versuchen die Macken raus zu schleifen.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 14:00 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 17.08.2013, 07:04
Barvermögen:
12,131.71

Beiträge: 179
Wohnort: Bühl
Und vorsicht bein Inlays reinzaubern. Falls du vor hast die versenken Inlays rauszubohren. und neue einzusetzten. Es ist fast unmöglich genau die selben Bohrung mittig zu treffen. Da wäre deine Idee mi dem Perluttstaub eingiessen doch einfacher und erfolgverspprechender.


Gruß
Armin


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 14:59 
Offline

Registriert: 25.04.2017, 15:40
Barvermögen:
0.00

Bank:
0.00

Beiträge: 16
Danke für den Hinweis,

ich dachte eher ich bohre die Inlays mit einem kleineren Bohrer aus und entferne den Rest per Hand. Aber ich lass das nachher mal von einem Bekannten begutachten. Ansonsten sollte ich denke ich weniger nachdenken und endlich mal was tun. Also ab in den Keller.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 21:36 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 04.05.2010, 18:34
Barvermögen:
240,167.35

Bank:
920,480.11

Beiträge: 10120
Wohnort: hier
Slider hat geschrieben:
rumblebird hat geschrieben:
Ziehklinge ja .. aber eine, der auf die übliche Art ein scharfer Grat gezogen wurde und nicht mit Schliefpapier.

Einen feineren Grat krieg ich definitiv mit feinkörnigem Schleifpapier auf der Feile.

Das mag sein. Aber den schärferen - und damit das bessere Ergebnis - bekommt man mit der "üblichen" Methode. Das zu lernen ist auch eine recht einfache Sache, such einfach mal im Forum nach den Videos, die Zederndehner dazu eingestellt hat.

_________________
Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern
The difference between theory and practice is in practice often bigger than in theory.
Optimumque est, ut vulgo dixere, aliena insania frui.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 23:09 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 04.05.2010, 23:18
Barvermögen:
154,877.38

Beiträge: 3235
Wohnort: dort wo ich mich wohlfühle
Zurück zum Hals: wenn die Bünde draußen sind, kann man die Machen mit Knochenleim (ist hier wirklich ideal und einfach anzuwenden) und Schleifstaub vom Griffbrett nahezu unsichtbar füllen.

Wenn die Bünde draußen sind, kann man vielleicht auch einfach das Griffbrett so weit runterschleifen / abziehen, dass die Dots wieder passen. Dann wären auch die Macken weg. Wenn das Problem nur in den hohen Lagen bestehen solle: Griffbrettabsenkungen über dem Korpus sind bei Gitarren ja nicht ungewöhnliches.

Nicht vergessen, die Bundschlitze nachzusägen. Aber keine Angst - da darf freihändig gearbeitet werden.

_________________
Liebe Grüße

Beate


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 04.05.2017, 14:47 
Offline

Registriert: 25.04.2017, 15:40
Barvermögen:
0.00

Bank:
0.00

Beiträge: 16
Der Hals bleibt erstmal so wie er ist und versuche das beste rauszuholen. Habe mir mal Radius Schleifblöcke bestellt, auch in schmal, um das griffbrett zwischen den Bünden mit der Maserung schleifen zu können.
Die oberen Bünde, 21 Aufwärts, also ab der Macke bis zu den versenkten Dots, habe ich probeweise mal quer mit 600er und 1000er Papier geschliffen/poliert. Spürbarer Unterschied zu den restlichen Bünden. Das ganze werde ich dann mit dem Rest des Griffbretts auch noch machen.

Ich habe mich dann heute mal versucht die Kanäle von den Pickup cavities zum Elektronikfach zu bohren. Das Fach ist einfach zu klein um in einem gescheiten Winkel bis zum forderen Pickup zu kommen. Hab in meinem Versuch fast durch die Korpusdecke gebohrt ca einen cm hinter dem NeckPU. Um den Fast-so-gut-wie-Durchbruch zu "retuschieren" werde ich einen Kanal zwischen die Pickupfächer fräsen und mir entweder per CNC oder 3D Drucker ein Cover bauen.

Um hier was vorzeigbares zu haben wurde heute morgen, vor der wüsten Bohrerei noch mein Neckrest fertiggestellt.

Bild


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 04.05.2017, 18:42 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 09.05.2012, 21:28
Barvermögen:
283,674.35

Bank:
0.00

Beiträge: 3868
Ich würde bezüglich der GB-Fehler versuchen,
a) erstmal ein (sehr tief liegendes) Dotinlay testweise heraus zu"popeln" um zu sehen, inwieweit das (ohne die Bohrungskante zu beschädigen) möglich ist;
b) falls das gelingt, alle Dotinlays zu enfernen und eventuell einen Plastik-Rundstab gleichen Durchmessers zu neuen Dots zu verarbeiten und diese in ein Epoxy-Bett auf annähernd das richtige Niveau einzudrücken - alternativ wäre auch eine vorsichtig eingebrachte Epoxy-Pigment-Mischung denkbar-;
c) die einzelnen Druckstellen durch partiellen Einsatz von Wasser bzw. Wasserdampf wieder etwas aufzurichten und
d) erhabenes Dot-Material mittels (gerader) Ziehklinge zu egalisieren.
e) Zum Abschluss würde ich das gesamte Griffbrett mit einer Bimsmehl-Öl-Paste und rotierender Lappenscheibe/Filzscheibe intensiv quer zur Halsrichtung (immer von der Mitte nach außen) bearbeiten. Das glättet das Holz nicht nur bis zum leichten Glanz, es feuert auch perfekt an, ergibt eine sich geschmeidig anfühlende Oberfläche und poliert ganz nebenher auch noch die Bundstäbe perfekt.

_________________
...
Man kann keine Faust machen, wenn man die Finger überall drinnen hat. (Dieter Hildebrandt)
_____________________________________________________________________

http://guitars.kehrdesign.de/


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 04.05.2017, 23:28 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 04.05.2010, 23:18
Barvermögen:
154,877.38

Beiträge: 3235
Wohnort: dort wo ich mich wohlfühle
kegid hat geschrieben:
Ich würde bezüglich der GB-Fehler versuchen,
a) erstmal ein (sehr tief liegendes) Dotinlay testweise heraus zu"popeln" um zu sehen, inwieweit das (ohne die Bohrungskante zu beschädigen) möglich ist;


Da bin ich skeptisch - auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob die Löcher mit einem Thermoplast ausgegossen worden sind. Und dort, wo zu wenig Material ist, scheint man zumindest stellenweise die vorn der Oberflächenspannung herrührenden runden Kanten zu sehen.

_________________
Liebe Grüße

Beate


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 04.05.2017, 23:33 
Offline

Registriert: 25.04.2017, 15:40
Barvermögen:
0.00

Bank:
0.00

Beiträge: 16
wäre mir jetzt nicht aufgefallen. meiner meinung sind das einfache plaste inlays die in zu tiefe bohrungen gepresst wurden.


Nach oben
 Profil  
 
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 27 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  
cron
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de

Impressum



Guitarmaniacs.de - Show your gear