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 Betreff des Beitrags: Fichte/Tanne Dachlatten
BeitragVerfasst: 31.05.2017, 21:36 
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Seit mehr als einem Jahr bin ich nun ohne Werkstatt an meinem Dienstort. Nun habe ich Heimaturlaub und arbeite an meinem Haus in Deutschland. Für die knapp bemessene „echte Freizeit“ habe ich mir in den letzten Monaten ein Projekt überlegt das entsprechend schnell erledigt sein soll, jedenfalls bis zum Finish, das ich dann später an meinem Dienstort aufbringen will.

Projekt CRUELLA

Form: „Harmony Stratotone“
Bauweise: Halbresonanz Flattop, mit zwei Längsbalken, Decke und Boden sind nur an den Zargen und unter der Brücke mit den Balken verleimt
Mensur: 628mm bzw. 24.75“
Material: Korpus Fichte/Tanne-Dachlatten und 5mm Sperrholz für Decke und Boden, Binding
Hals: fertig LP-Style aus China von KIMSE/Amazon (kann aus Zeitmangel keinen eigenen bauen) mit Binding, Griffbrett Palisander, Trapezinlays. Den Hals hatte ich schon im Fundus.
Oberflächendesign: Pappelfurnier SaRaiFo Fantasma Nero
Finish: TruOil am Korpus, Hals ist leider bereits dick, schwarz lackiert
1 F-Loch oben
Piezo in der Brücke, die ist aus Palisander und Knochen (ebenfalls aus meinem Fundus)
1 P90-Dog-Ear Halsposition
Piezo und P-90 sind nicht mischbar, sondern nur wahlweise einsetzbar, über 3 Wege Toggle-Schalter (Piezo oder Kill oder P-90)
Piezo mit Vol und Tone Reglern
P90-Dog-Ear mit Vol und Tone Reglern
Offene Stimmmechaniken mit weißen Plastikknöpfen
Schwarze Drehregler
Noch unsicher ist, ob ich ein Pickguard aus schwarzem Pertinax aufsetze.

Sieht man mal vom Hals ab (ca. 45 EUR) handelt es sich bei diesem Projekt wieder um einen Billigbau aus Baumarktware und China-Material, ich komme inkl. zugekauftem Hals mit ca. 150 EUR aus, mit selbstgebautem Hals wäre ich um ca. 100 EUR gelandet.

Ziel ist eine Gitarre mit piezo-akustischem Klang und wahlweise perkussivem Sound über den P-90. Klangliches Vorbild ist die Gibson Semi-Les Paul von Jesca Hoop, die ich mir vor kurzem, bei ihrem beeindruckendem Konzert in Berlin, anhören durfte.

Ansehen auf youtube.com


Pate bei der Planung standen alte Baupläne aus einem US-DiY-Magazin aus den 50ern und ein paar Fotos von Stratotone-Gitarren.

Je nachdem wie schnell ich fortschreite werde ich mich auch noch mit ein paar liegen gebliebenen Projekten beschäftigen, dazu ggf. später mehr.


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Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
BeitragVerfasst: 31.05.2017, 21:55 
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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
BeitragVerfasst: 31.05.2017, 22:02 
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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
BeitragVerfasst: 31.05.2017, 22:08 
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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
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Spannend - das Projekt UND v.a. die Bauweise. Soetwas in der Art will ich auch unbedingt mal angehen.

Dem unruhigen Funier könnte ein Pickguard gut tun - könnte ich mir vorstellen.
Wie wirst du die Zargen gestalten? Werden die auch funiert?

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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
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Unruhiges Furnier? Ja, das ist es wohl :D

Ich habe absichtlich noch kein Foto davon eingestellt, soll ne Überraschung werden ;) , sozusagen mei persönlicher Beitrag zum Schmerzen-durch-Surfen. Ja, ich versuche die Zargen damit zu furnieren. Das wird sicher ein erheblicher Aufwand, da ich eine Pressform anfertigen muss. Ich habe zwei Varianten im Kopf:

1. Die übliche Form aus Holz (wiederverwendbar aber aufwändig in der Herstellung)

2. Hartschaum vom Baumarkt (begrenzte Lebensdauer, billig und schnell geschnitten)

Das biegen des Furniers um das Horn wird sicher eine Herausforderung, es ist zwar besser biegbar als herkömmliche Furniere aber das Hörnchen hat schon einen kleinen Radius. Drück mir die Daumen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
BeitragVerfasst: 01.06.2017, 09:25 
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Oh ja, das stell ich mir schwierig vor... ich hatte schon bei einer einfachen Fläche so meine Schwierigkeiten... ich bin gespannt und drücke die Daumen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
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Fläche ging gut mit dem SaRaiFo-Furnier, hier ist es bereits auf die Sperrholzplatte aufgeleimt.

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...ohoh...jetzt ist es raus :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
BeitragVerfasst: 01.06.2017, 10:05 
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Das sieht schon richtig gut aus.
Die Zargen koenntest du auch mit dem Buegeleisen furnieren.
Den Leim einfach beidseitig auftragen und warten bis er leicht angetrocknet ist.
Dann auflegen und festbuegeln.
Das Furnierbuegeln funktioniert an sich recht gut und man spart sich die Pressform.
Die Technik wird oft von Boxenbauern verwendet.

Gruss
Hans


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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
BeitragVerfasst: 01.06.2017, 11:25 
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Danke ihr Zwei,

das mit dem Bügeln war auch mein erster Gedanke, stelle mir das aber im Cutaway schwierig vor. Ein Biegeeisen habe ich nicht, ob man einen Lötkolbenschaft verwenden könnte, ...hmm? Der wird wohl zu heiß.

Das Skelett ist nun fertig und enorm steif.

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Die kleinen Fräsfehler bitte höflich übersehen, Danke ;) , die werden noch beigepfuscht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
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atomicxmario hat geschrieben:
Spannend - das Projekt UND v.a. die Bauweise. Soetwas in der Art will ich auch unbedingt mal angehen.


Hab ich schon mal gemacht, geht gut (ok, ich habe gehobelte 1cm dicke Leisten verwendet). Ich halte es allerdings für besser - auch statisch - wenn man das Skelett auf dem Boden aufleimt und oben weniger Platz lässt - 3-5 mm reichen doch vollkommen. Man benötigt dann halt noch ein Loch in einer der Streben, um die Leitungen des PUs durchzuführen.

Meine Gitarre hat übrigens klanglich deutlich gewonnen, dass ich die untere Hälfte des Raums zwischen den beiden Streben mit Fichte gefüllt habe (nachträglich).

Also ich bin mal gespannt, wie es weitergeht.


Das Biegen des Furniers um das Horn herum sollte eigentlich kein allzu großes Problem sein, wenn man das feucht und unter Hitze macht. Das dürfte recht gut mit dem Aufbügeln kombinierbar sein. Die schwierigsten Stellen werden wohl die konkaven Rundungen - da kommt man mit dem Bügeleisen nicht hin. Wenn Du kein Biegeeisen hast, könntest Du eines improvisieren - Wasserrohr mit Heißluftfön oder Lötlampe wurden schon erfolgreich zweckentfremdet...

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Liebe Grüße

Beate


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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
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interessantes projekt!

das furnier sieht ja hammermäßig aus, hast du eine ahnung ob sich das noch beizen lässt?
ich denke durch den herstellungsprozess wird das nicht mehr möglich sein, oder? :roll:

LG Klaus


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Beate, ich dachte mir schon, dass du so was schon mal gemacht hast, ist ja nicht wirklich was Neues. Statisch ist die Konstruktion extrem steif.

Klaus, die gleiche Frage habe ich dem Händler auch gestellt und keine Antwort erhalten werde das Beizen an einem Rest testen, versprochen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
BeitragVerfasst: 01.06.2017, 13:20 
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potomac hat geschrieben:
Fläche ging gut mit dem SaRaiFo-Furnier, hier ist es bereits auf die Sperrholzplatte aufgeleimt.
Oh, jetzt macht auch der Name plötzlich Sinn... :clap:

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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
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Tolles Projekt Wolfgang,

dennoch habe ich das Material betreffend etwas Bauchschmerzen: FiTa & Co. haben ja quer zur Maserung ein nicht unerhebliches Schwundpotenzial, so dass sich mir an den Breitseiten des Body, zwischen Zargen und Decke/Boden fühlbare Stufen vor Augen drängen. Es würde mich freuen, sollten sich diese Bedenken als unnötig erweisen, auch in eigenem Interesse. Bei der Bauweise selbst sehe ich deutlich mehr Vorzüge als Nachteile gegenüber der Solid-Bauweise, so dass sie auch für einige meiner zukünftigen Projekte zur Debatte steht ... Oh mann, ich habe wenigstens ein halbes Dutzend weit gereifter Ideen im Kopf. Schade dass mich zu Vieles davon abhält, diese auch umzusetzen.

Die "Erlkönig"-Optik des Furniers ist eigentlich bestens dafür geeignet, räumliche Formen möglichst optisch zu verbergen; interessant zu erfahren, wie deren allgemeine, optische Wirkung dann bei einer derartigen Gitarre eingeschätzt wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
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Lieber Falk, du hast vollkommen recht, Fi/Ta ist ein Risiko, schaun mer mal wie es wird, das Holz war jedenfalls gut abgelagert, seit letztem Sommer. ...und nochmals Ja, für diese "langweilige Form" wollte ich etwas Verrücktes probieren, diese "Cruella-De-Vil"-Optik des SaRaiFo-Furniers kam mir da gerade recht.

Schnell noch grob die Decke ausgeschnitten und auf das Skelett gerleimt.

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Dieser Kollege ist mir leider erst nach dem Verleimen des Furniers aufgefallen :(

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Voodoo in reinster Form, der Kollege :mrgreen:

Tolles Projekt, Wolfgang.

Gruß
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
BeitragVerfasst: 01.06.2017, 18:46 
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So, die Decke wurde bereits auf Kontur gefräst, am Abend werde ich noch das Furnier auf die Sperrholzplatte für den Boden verleimen. Das Projekt geht wirklich so schnell von der Hand, ich hoffe ich leiste mir keinen Klopps bei der Geschwindigkeit. :roll:

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Dateianhang:
025.jpg


Langsam muss ich mich wegen der Zargen auf eine Biege- und Leimmethode festlegen, wenn ich schnell an Hartschaum komme, dann wäre diese Lösung mein Favorit.

Andererseits könnte ich vorher noch die Halstasche, das F-Loch und die Pickupöffnung fräsen. Die Potilöcher müssen noch gebohrt werden. Ich glaube ich mache diese Arbeiten zuerst und montiere die Gitarre spielbereit ohne Zargenfurnier und Boden. Dann kann ich bequem die Brückenposition festlegen und den Piezo einbauen. Eigentlich könnte ich auch die übrige Verdrahtung vor dem Schließen des Bodies installieren. Ich baue natürlich einen E-Fach-Deckel in den Boden aber so wäre es leichter.

Werde jetzt mal meinen Fundus auf Frässchablonen für die ganzen Löcher absuchen.

Ah ja! Diese sollten passen.

Dateianhang:
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Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
BeitragVerfasst: 01.06.2017, 20:53 
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Erst mal schauen, wie das F-Loch im Korpus positioniert werden müsste. Der senkrechte Streifen Kreppband markiert den Brückenbereich und der waagerechte den oberen Balken im Korpus. Sollte so passen...

Dateianhang:
027.jpg


Problem: Beim Lösen des Kreppbands habe ich feststellen müssen, dass das Klebeband feine Splitter aus dem Pappelfurnier löst. Wenn ich nun die Schablone mit doppelseitigem Klebeband fixiere und dann wieder ablöse, dürfte das Furnier starken Schaden nehmen. Wenn ich Pech habe, muss ich dann nochmal eine neue Schicht Furnier aufleimen. :( Shit! Lesson learned, beim nächsten mal SaRaiFo erst aufleimen wenn alle Fräsungen getan sind.

Für Klaus: Der erste Beizversuch mit Clou Wasserbeize in dunkelrot, sieht erst mal etwas fleckig aus, werde morgen nochmal etwas länger einziehen lassen, ob es dann besser wird?

Dateianhang:
SaRaiFo Beizversuch.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
BeitragVerfasst: 01.06.2017, 23:49 
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potomac hat geschrieben:
Dieser Kollege ist mir leider erst nach dem Verleimen des Furniers aufgefallen


... und deshalb wird sie African Devil heißen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
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Ich habe mit Ahorn Furnier und Klebeband die gleiche Erfahrung gemacht...
scheint eine "Eigenheit" von sehr dünnem Holz zu sein...

Man könnte bei dieser Bauweise auch den kompletten Boden als "E-Fach Abdeckung" nutzen. Mit Magenten und Führungstiften. Das einzige was dagensprechen würde wäre die sichtbare Fuge...

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Gruß Mario
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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
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danke für den beizversuch :clap:

ich denk mal dass durchs verleimen der schichten einiges an leim ins holz gezogen ist, und deshalb keine/nur mehr wenig beize aufgenommen werden kann.

aber vielleicht wirds beim zweiten beizen noch gleichmäßiger


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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
BeitragVerfasst: 02.06.2017, 09:34 
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Aber spricht das nicht eher dafür, getönten Lack zu verwenden?

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 Betreff des Beitrags: Re: Fichte/Tanne Dachlatten
BeitragVerfasst: 02.06.2017, 12:02 
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beate_r hat geschrieben:
Aber spricht das nicht eher dafür, getönten Lack zu verwenden?

Bei der anvisierten Farbintensität fürchte ich nur, dass dann die dunkelgrauen Partien ebenfalls sehr stark ins Rotbraun tendieren. Beim "konservativen" Beizen werden hingegen die harten, dunklen Bereiche nicht so viel Farbe annehmen. Falls Ersteres jedoch gewünscht ist, sollte tönender Farb- bzw. auch Öl-Auftrag sicher eine gute Lösung sein.

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