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 Betreff des Beitrags: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 06.09.2017, 17:18 
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Nun wurde das Fender Gig Bag geöffnet,aber es ist kein Fender drin :lol:

Stattdessen ist ein 6 Saiter drin :shock:

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Der Name sagt mir nichts und auch im Internet habe ich bis jetzt nichts dazu gefunden.(keine Ahnung warum das Bild umgedreht ist,aber auf meinem PC sehe ich es richtig rum)

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Die Anpassung der E-Fach-Abdeckung ist nicht zu 100% genau,kann aber auch an Abnutzung liegen.

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Im inneren schaut´s ehr niedlich aus mit den kleinen Potis,aber man sieht das dort schon jemand zugange war,nur leider ungenau,da der vordere Lautstärke-Poti für den hinteren Pickup ist und der hintere für den vorderen Pickup.

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Hier ist auch die Klinkenbuchse zu sehen

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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 06.09.2017, 17:22 
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Hier ist der Korpus von hinten zu sehen

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Sowie der Hals

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Und die Mechaniken

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Und die Kopfplatte von vorne (auch hier ist das Bild wieder komischerweise rumgedreht)

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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 06.09.2017, 17:30 
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Hier sieht man,das der Sattel aus Holz ist

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Der Body von vorne

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Und Body mit Hals von vorne.
Die Bünde sind recht dick (Jumbo-Bünde!?)

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In was für einer Kategorie dieser Bass steht kann ich nicht sagen,die Gotoh Mechaniken könnten auch erst nachträglich eingebaut worden sein.

Ich dachte erst,das ich nur die Potis umlöten brauche und neue Saiten drauf,aber bei genauerem hinsehen muss doch noch mehr gemacht werden.
Also werde ich Ihn demnächst auseinander bauen,den Body an manchen stellen nochmal bearbeiten müssen,Body und Mechaniken polieren,umlöten der Potis,Bünde evtl bearbeiten und am Ende alles wieder zusammen bauen,neue Saiten drauf und fertig.
Es wird also länger dauern als zuerst gedacht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 06.09.2017, 18:34 
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Was ich auch noch am überlegen bin,das ich einen Tone Poti weg lasse und dafür einen Toggleswitch einsetze (wie bei einer LP) um wahlweise den vorderen,hinteren oder beide Pu´s nutzen zu können,ABER ich weiß nicht ob das bei einem Bass sinnvoll ist.
Vielleicht kann einer mit Erfahrung in diesem Bereich was dazu sagen !?


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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 07.09.2017, 11:29 
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Meine erster Überlegung (für einen Bass) ginge in diese Richtung:
Blendpoti statt Toggle, 1 x Mastertone, 1 x Mastervolumen und (da es sich anscheinend um Doppelspuler handelt) ev. einen einfachen Split-Schalter für den Neck-PU.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 07.09.2017, 22:34 
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Du meinst mit Blendpoti quasi eine Abdeckung um "das Loch zu stopfen" ?

Wie die Tonabnehmer von unten bzw von innen aussehen ,kann ich noch nicht sagen,NOCH ist der Bass nicht auseinander genommen.
Wenn es doppelspulen sein sollten,warum dann nur den Neck PU splitten ?
Wie gesagt,bei Bässen kenne ich mich nicht so aus,aber Spaß macht es trotzdem sie wieder auf Vordermann zu bringen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 08.09.2017, 02:11 
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... sekundär um "das Loch zu stopfen",
primär um die beiden Pickups stufenlos miteinander mischen zu können respektive einzeln stetig auszublenden. Das ersetzt praktisch zwei getrennte Vol-Potis. Die feine Einstellbarkeit ist m.E. für einen Bass wichtiger, als das schnelle und harte Umschaltem im Spiel, deshalb kein Toggle Switch.
Bild
Richtige Blendpotis haben 2 Ebenen und rasten in der Mittelposition ein. Dort haben sie einen geringen, günstigenfalls einen Null-Widerstand. Beim Drehen nach rechts oder links wirken die Ebenen wie zwei normale Vol-Potis aber im gegenläufigen Sinn.
Derartige Blend-Potis gibt's bspw. hier oder als Bestandteil dieser Preamp/EQ-Baugruppe.

Splitten:
Das ist nur ein Vorschlag. Ob man den Neck- oder Bridge-PU oder aber beide splittet, ist abhängig von der Charakteristik der jeweiligen PUs, hauptsächlich aber vom persönlichen Geschmack. Es gäbe auch die Möglichkeit der Reihenschaltung der PUs bzw. jeweils einer ihrer Spulen, wobei dann aber in dieser Stellung die Blendfunktion unwirksam wäre.

Also alles nur Vorschläge - ich möcht's Dir ja auch nicht zu leicht machen. :mrgreen: ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 08.09.2017, 09:41 
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Kegid,einfach wurde es ab dem Zeitpunkt nicht mehr,an dem ich mir den Bass genauer angesehen habe und mit den Schaltungen wirds nur noch schwerer :-D

Funktioniert so ein Poti dann so,das man nach rechts gedreht die Lautstärke vom Neck PU steuert und nach links gedreht die Lautstärke des anderen PU´s ?
Theoretisch (rein THEORETISCH) könnte man so einen Poti dann auch als Tone-Poti für beide PU´s verwenden,oder ?
Andererseits kann man so auch immer nur einen PU nutzen und hätte ja keine Möglichkeit während des Spiels beide zusammen zu nutzen,oder hab ich da was falsch verstanden ?

Aber was mach ich dann mit den anderen beiden Löchern :shock:

Das muss erstmal alles geklärt sein,erst dann fange ich an mich an den Bass zu machen,also wenn ich dann meine Bestellung für die Teile abgeben kann,aber andererseits müsste ich vielleicht doch mal anfangen den Bass auseinander zu bauen um zu sehen was es nun für PU´s sind :D

Hat denn jemand Infos zu diesem Bass ?
Wie geschrieben habe ich nichts dazu im Netz gefunden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 08.09.2017, 10:16 
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Streng genommen benötigt man zum Überblenden ja zwei gegenläufig logarithmische Potis, damit sich die Gesamtlautstärke nicht ändert. So ein Überblendregler bedämpft übrigens immer die Höhenresonanz, und zusätzlich wirkt er wie ein halb zugredrehtes Volumenpoti gemeinsam mit der Kabelkapazität höhendämpfend; der Bass wird dadurch also dunkler.

kegid hat geschrieben:
.... Die feine Einstellbarkeit ist m.E. für einen Bass wichtiger, als das schnelle und harte Umschaltem im Spiel, deshalb kein Toggle Switch.


Da ich ja Bassistin bin: mir reicht ein Toggle. Die drei Grundsounds sind so unterschiedlich, dass ein Überblenden für mich keinen Sinn hat. Gut positionierte Tonabnehmer, sorgfältig auf die jeweiligen Tonabnehmer abgestimmte C-Switches, ggf zusätzlich zur Höhenblende, vielleicht auch noch die Möglichkeit, die Tonblende komplett abzuklemmen (->Höhenanhebung!), sind wichtiger. Viel wichtiger.
Einmal hatte ich mir die Mühe gemacht, aus einem vierstufigen Schalter und vier Widerständen eine feinere Umschalteinrichtung zu bauen. Viel bringt das nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 08.09.2017, 11:23 
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So unterschiedlich kann's halt sein. 8-)
Ein mir gut bekannter Basser erklärte mir glaubhaft, dass er fast ausschließlich das Blendpoti und die aktive Mittenanhebung benötige, insbesondere auch im Studio. Das ist auch der Grund meines obigen Vorschlages; ich selber bin eigentlich bei den dünneren Drähten zuhause.

beate_r hat geschrieben:
... So ein Überblendregler bedämpft übrigens immer die Höhenresonanz ...
... wie eben jedes übliche Vol-Poti. Durch die Möglichkeit der (parallelen) Einblendung des anderen PU gibt's aber in Summe widerum eine Höhenbetonung.

beate_r hat geschrieben:
... So ein Überblendregler ... wirkt er wie ein halb zugredrehtes Volumenpoti ...
Habe gerade nochmal das Blend-Poti aus oben verlinktem Preamp nachgemessen: der Widerstand in der zweiten Hälfte der Schleifbahn ist fast gleich Null (wie ein Stereo-Balance-Poti). Demnach hätten in Mittelstellung beide PUs nahezu volle Lautstärke, beim Drehen nach recht oder links würde jeweils einer der PUs heruntergeregelt.

beate_r hat geschrieben:
... Die drei Grundsounds sind so unterschiedlich, dass ein Überblenden für mich keinen Sinn hat....
... verstehe ich nicht :? ; ist nicht gerade bei solch großen Unterschieden die Möglichkeit von Zwischenpositionen sinnvoll. Aber wie halt oben schon gesagt: So unterschiedlich kann's sein.

Zum Tone-Regler:
C-Switches halte ich nicht nur aus dem von Bea genannten Grund mittlerweile für sinnvoller als Tone-Regler, auch für die Gitarren. Hier ein Beispiel mit Plan. Die C-Werte jeweils auszutesten ist auf jeden Fall sinnvoll. Packs mit Kondensatoren unterschiedlichster, fein gestaffelter Kapazität gibt's für lächerliches Geld beim China-Mann/in der Bucht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 08.09.2017, 11:50 
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Barni hat geschrieben:
... und hätte ja keine Möglichkeit während des Spiels beide zusammen zu nutzen,oder hab ich da was falsch verstanden ?
Ja, das ist falsch, in der Mittelposition sind beide PUs auf ON.

Barni hat geschrieben:
... Theoretisch (rein THEORETISCH) könnte man so einen Poti dann auch als Tone-Poti für beide PU´s verwenden,oder ?...
Theoretisch schon, da aber bei parallel gekoppelten PUs parallel zugeschaltete Kapazitäten gleichermaßen auf beide PUs wirken, würde ein normales Tone-Poti den selben Zweck erfüllen.
:eusa-think: Denkbar ist allerdings mit einer Poti-Ebene das Volumen eines PU zu regeln und mit der zweiten Ebene den Ton des anderen PU. Das wären aber eine völlig andere, totale Exotenschaltungen, deren Sinnhaftigkeit nicht so einfach überschaubar ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 08.09.2017, 13:51 
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kegid hat geschrieben:

beate_r hat geschrieben:
... Die drei Grundsounds sind so unterschiedlich, dass ein Überblenden für mich keinen Sinn hat....
... verstehe ich nicht :? ; ist nicht gerade bei solch großen Unterschieden die Möglichkeit von Zwischenpositionen sinnvoll. Aber wie halt oben schon gesagt: So unterschiedlich kann's sein.


Abhängig von den Tonabnehmern und deren Positionen gibt es da teilweise erhebliche Auslöschungen; bei meinem RD-Bass ist die Mittelstellung z.B. "badewannig". Verallgemeinern lässt sich da allerdings wenig.

Zitat:
Zum Tone-Regler:
C-Switches halte ich nicht nur aus dem von Bea genannten Grund mittlerweile für sinnvoller als Tone-Regler, auch für die Gitarren.


Ich verwende tatsächlich beides in Kombination, die Tonblende allerdings meist nur mit ganz dezenter Absenkung.

Und ganz wichtig: es hängt auch vom Einsatz des Basses ab: Band/Studio stellt andere Anforderungen als solistisches Spiel mit Akkorden und Flageolets. Mein Lieblingsbass ist momentan immer noch der rote RD. Der deckt klanglich eine extreme Bandbreite ab und kann tatsächlich alles vom Mudbucker-Ton bis hell und aggressiv. Mit zwei Thunderbuckern, On-On-On-Toggle, C-Switch und abschaltbarer Tonblende.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 09.09.2017, 11:37 
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Welchen Einsatz der Bass mal haben wird,kann ich jetzt noch nicht sagen.
Momentan restauriere ich die Bässe nur.
Der Erste war für ein Spiel und was mit dem 6 Saiter später sein wird,das weiß ich noch nicht.

Ich werde demnächst mal die Tonabnehmer vom 6 Saiter genauer ansehen,damit wir zusammen vielleicht eine gute Lösung finden,wie die zukünftige Elektrik aussehen wird.

Wie funktioniert denn so ein C-Switch ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 09.09.2017, 14:20 
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Barni hat geschrieben:
... Wie funktioniert denn so ein C-Switch ?

Ganz einfach,
über einen mehrstufigen Schalter werden wahlweise Kondensatoren unterschiedlicher Kapazität zwischen Hot und Masse (also parallel) direkt zugeschaltet. (Hier mehr dazu und hier ein praktisches Beispiel einschl. Stufe mit Null-Kapazität und Basscut-Stufe.)
Beim üblichen Tone-Regler wird hingegen die Wirkung einer festen Parallelkapazität mittels Poti geregelt bzw. reduziert.

Allgemein:
Eine parallele Kapazität verlagert (reduziert) die Resonanzfrequenz eines Pickups, ein Widerstand hingegen reduziert die Ausprägung dessen Resonanzfrequenz (Güte).

Inwieweit nun ein Tone-Poti, dass ja durch den Kondensator jede galvanische Brücke zwischen Hot und Masse unterbricht, sich auf die Güte auswirkt, kann ich nicht sicher sagen. Zum anderen bildet ein Kondensator ja für eine Wechselspannung keinen unendlichen Widerstand.
Ich habe jedenfalls rein praktisch den Eindruck erworben, dass im Vergleich zu einem abgeregelten Tone-Poti ein C-Switch (in einer Position mit Unterbrechung statt Kondensator) eine bessere Ausprägung der Höhen ermöglicht. Offenbar ist der Unterschied zwischen bspw. 500 kOhm und nahezu unendlichem Widerstand tatsächlich in einer derartigen Schaltung hörbar wirksam.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
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Kann man sich das so vorstellen,das ich beim C_Switch den PU dran habe und durch drehen quasi immer einen anderen Kondensator zwischen Switch und PU anwähle ? (PU----Switsch,PU----Kondensator 1-----Switsch,PU----Kondensator 2----Switsch) ???


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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 10.09.2017, 11:59 
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So ich habe mal einen PU raus geschraubt und das ist das Ergebnis

Dateianhang:
13.jpeg


Dateianhang:
14.jpeg


Es sind zwei Spulen und es sieht so aus,als ob sie in Reihe sind,also das anstatt 4 Adern nur zwei da sind.
Leider kann ich es nicht genau auf den anderen Bildern erkennen,ich werde nochmal die Abdeckung abschrauben müssen,um mir das genauer anzusehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 10.09.2017, 12:06 
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So aufgeschraubt hab ich den Bass gleich mal und ja,aus jedem PU kommt ein Kabel mit 2 Adern.
Splitten fällt somit weg,macht aber auch nix,man muss ja nicht alles haben :-D


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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 10.09.2017, 13:29 
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Barni hat geschrieben:
Kann man sich das so vorstellen,das ich beim C_Switch den PU dran habe und durch drehen quasi immer einen anderen Kondensator zwischen Switch und PU anwähle ? (PU----Switsch,PU----Kondensator 1-----Switsch,PU----Kondensator 2----Switsch) ???
Im Prinzip richtig. Lediglich "zwischen Switch und PU" ist missverständlich. Richtiger: "zwischen Switch und Hot des PU", sofern der Switch an Masse des PU liegt.
Anders herum ist es auch möglich, also Switch an Hot und die Kondensatoren an Masse.

Bild

Die Schaltung in der Skizze bildet also eine Brücke zwischen Hot und Masse des PU, egal wie herum.

Zu den Pickups:
Das sind offenbar Humbucker, also je zwei in Reihe geschaltete Spulen. Die sehen einem von mir beim Chinamann für einen Spotpreis erworbenen sehr ähnlich. Die waren mit einer zäh-elasischen Masse (Heißklebstoff?) im Plastikcover eingeklebt. Ich habe die Spulen ohne größere Probleme aus dem Cover herausgelöst, die interne Verbindung zwischen den Spulen aufgetrennt und über ein neues (4-poliges) Kabel gemeinsam mit den ursprünglichen Anschlüssen nach außen geführt. Ein bischen Erfahrung ist bei einer deratigen Bastelei aber schon von Vorteil.

Wenn es Dir zu riskant oder unwichtig erscheint, lass die PUs einfach so. Für die vier Löcher in der Decke gibt's im Bedarfsfall genügend mehr oder weniger sinnvolle Schalter bzw. Knöppe, z.B. Toggle-Switch, ein C-Switch mit einer Position für eine normales Tone-Poti und natürlich ein Mastervolumen-Poti. Das beinhaltet dann auch die Schaltungsvarianten von Beas oben genanntem Beispiel. Du könntest dann am C-Switch zwischen verschiedenen Festkapazitäten, einer cleanen (also unbeeinflussten) und einer mittels Tone-Regler variablen Position wählen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 11.09.2017, 12:22 
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Bei den PU´s möchte ich auch soweit nix dran machen,sie funktionieren und so soll es auch bleiben bevor ich da irgendwas vergeige :-D

Das es sich um einen Billig-Bass handelt könnte ich mir denken,nur die Gotoh Mechaniken haben mich ein wenig verunsichert,könnten aber auch nachträglich eingebaut worden sein.
Wie gesagt habe ich im Netz nichts zu diesem Bass gefunden.

Dann fassen wir mal zusammen: 2x Volumen damit man,wenn beide PU´s aktiv sind,die Lautstärke jedes einzelnen variieren kann (Sinnvoll?)Man könnte einen PU erst leiser drehen,bevor man über den Toggle den PU wechselt.

1x C-Switch um quasi einen getunten Tone-Regler zu haben (C-Switch sollte besser sein als ein normaler Tone Poti!?)
Welche Kondensatoren braucht man dann dazu ?

1x Toggle Switch um die PU´s einzeln oder zusammen an zu wählen.

Wenn alles geklärt ist,würde ich demnächst dann die Einkaufsliste schreiben :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
BeitragVerfasst: 11.09.2017, 13:27 
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Ist zwar etwas anders, als zuletzt von mir vorgeschlagen, aber warum nicht auch so.

Zu den Kondensator-Werten: Bei diesem Sortiment hast Du für billiges Geld alle gängige Werte dabei. Hier findest Du die Code-Tabellen zu den Aufdrucken.
Interessant hierfür sind die Werte zwischen 470 pF bis max. 47 nF, aber eher deutlich niedriger. Die endgültigen, im Test ermittelten Werte bei meiner grünen EVO sind: 0,68 nF (=680 pF); 1,0 nF; 2,2 nF; 4,7 nF; 10 nF. Beim Bass wirst Du eher geringfügig höher gehen müssen - also austesten; ist ja leicht umgelötet. Und denke daran, eine Position unbestückt lassen für das originale, unbeeinflusste Signal.

Als Drehschalter bieten sich diese an. Bei diesem Händler kannst Du auch alles andere kaufen, der hat gute und günstige Ware und auch Ahnung von der Sache selbst.
Oder, wenn's sehr platzsparend sein soll, gibt's (leider nur in Übersee) auch solche Drehschalter.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
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kegid hat geschrieben:
Als Drehschalter bieten sich diese an. Bei diesem Händler kannst Du auch alles andere kaufen, der hat gute und günstige Ware und auch Ahnung von der Sache selbst.


An sich ja,; ich kaufe da auch ganz gern. ABER: vor dem offenen Drehschalter mit 3 Polen und 4 Stellungen muss ich warnen. Bei den Dingern sind die 1. und die 4. Stellung gleich. Die Schalter von Alpha (gibt es bei Tube Town) haben diese Macke nicht, und sie wirken deutlich besser verarbeitet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
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Oh man,wenn ich den Poti sehe,dann kommt ein haufen gelöte auf mich zu,aber hat ja was beruhigendes.
Ne extra Platine brauche ich da nicht oder ?

Platz ist genug da,die momentanen Poti´s sehen da ehr winzig aus im E-Fach.

Ich würde bevorzugen alles bei einem Händler zu kaufen,aber der wo man den Poti bekommt,hat keine Kondensator Sets.
Welche Kondensatoren müßte ich da dann holen ?
Das kommt vielleicht komisch rüber,aber ich kenne mich damit noch nicht so aus,als das ich da selbst die Einkaufsliste zwecks Kondensatoren zusammen bekomme.

Zum testen habe ich nichts da.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
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... alles von 0,47 bis 47 nF ist interessant (Schrub ich ja oben schon), aber die billigen Keramik-Kondensatoren (die kleinen braunen Scheibchen).
Nimm ruhig ein paar mehr, die kann man öfters gebrauchen und kosta fast garnix.

Zu den Drehschaltern: Danke Bea für den Hinweis. Ich habe bisher nur die mit 5 oder 6 Positionen bisher verwendet; die sind alle ok.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bass Nummer 2 von 3
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beate_r hat geschrieben:
kegid hat geschrieben:
Als Drehschalter bieten sich diese an. Bei diesem Händler kannst Du auch alles andere kaufen, der hat gute und günstige Ware und auch Ahnung von der Sache selbst.


An sich ja,; ich kaufe da auch ganz gern. ABER: vor dem offenen Drehschalter mit 3 Polen und 4 Stellungen muss ich warnen. Bei den Dingern sind die 1. und die 4. Stellung gleich. Die Schalter von Alpha (gibt es bei Tube Town) haben diese Macke nicht, und sie wirken deutlich besser verarbeitet.



Ich wollte gerade die Bestellungen machen,aber bei der Seite von dir Beate,finde ich nicht den richtigen Poti,bzw bin mir nicht sicher welcher das sein soll und wo ich den da genau finde.
Könntest du mir da bitte was genaueres sagen,damit ich den da finde ?

Dankeeee :-P


PS: die Kondensatoren sind eben bestellt (Lieferung zwischen 10 Oktober und mitte November).......is schon lustig das wenn ich es aus DE genommen hätte,der Spaß gleich 230€ gekostet hätte :-D


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Barni hat geschrieben:
...
Könntest du mir da bitte was genaueres sagen,damit ich den da finde ? ...

Na hier.
Die haben aber eine glatte Achse (Welle) für Knöpfe mit Madenschraube zum klemmen. Die vom Musikding haben Riffelachsen.

Ja, es werden Kondensatoren für Gitarren zu sündhaften Preisen angeboten, zB. "Orange Drop" für mehrere € das Stück. Wer das bezahlt, hat einen unerschütterlichen Glauben, dass Orange besser klingt, oder einfach keine Übersicht.
Diese Sorte hat auch nur eine bestimmte elektrische Kapazität und eine maximal zulässige Spannung, die deutlich über der liegt, die tatsächlich bei üblichen E-Gitarren vorkommt. Und die kosten aber auch in DE nur wenige Pfennige. Bei 230 € kann es sich nur entweder um ein riesiges Sortiment, extreme Versandkosten und/oder um Typen handeln, die deutlich speziellere Qualitäten? aufweisen als nötig.

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Man kann keine Faust machen, wenn man die Finger überall drinnen hat. (Dieter Hildebrandt)
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