@ Bastelmann:
So geht das....
Dateianhang:
P1030836.JPG
Die Fräsungen sind (Im Gegensatz zu den Pickupfräsungen und den Bohrungen für die Bridgepins, die sind nämlich lotrecht zur Decke) lotrecht zur
Gitarrenrückseite. Das heißt, Du hast einen Rahmen wie auf dem Bild. Die Löcher für die Potis sind gebohrt (wieder lotrecht zur Rückseite). Jetzt brauchst Du eine Schablone mit einem z.B. 30 mm Loch (Forstnerbohrer), die legst Du auf den Rahmen.
In das zuvor gebohrte Poti-Loch kommt ein genau passender Bohrer (z.B 10 oder 12 mm) mit dem Bohrmaschinenende, so daß er gerade hochsteht. Damit kannst Du jetzt die Schablone mit dem Loch so ausrichten und fixieren, daß der Bohrer genau in der Mitte des Lochs ist (das alles dient nur dazu, daß Deine "Lochschablone" genau zentriert und genau über der Potibohrung ist).
Bohrer wieder raus (ohne irgendwas zu verschieben), Oberfräse mit Wasserrinnenfräser (das ist so eine Halbkugel mit Stiel), Durchmesser mindestens 25 mm, und Anlaufring. Wenn Du jetzt in Deinem 30 mm Loch der Schablone rumfährst (der Anlaufring (17 mm) macht dabei den Durchmesser in Kombination mit dem Fräserdurchmesser), dann entsteht unten genau das, was Dir so gut gefällt. Die Extra-Fräsungen für die Unterlegscheiben habe ich angezeichnet und mit dem gleichen Aufbau gemacht, aber logischerweise mit einem kleinen, geraden Fräser, Durchmesser ca. 8 oder 10 mm und per Auge.
Hoffe das hilft. Die Form entsteht durch die Überschneidungen der Geometrien. Versuche vorher sind Pflicht. Und nimm auf keinen Fall einen kleineren Fräserduchmesser oder Lochdurchmesser, eher etwas größer, sonst werden die Kanten so steil, das sieht müllig aus. Übrigens, je tiefer Du stellst, desto größer werden die Mulden, aber desto steiler werden die Ränder irgendwann.
Aber es ist viel leichter, als es sich jetzt anhört. Viel Glück. Ü
Nochwas, ich habe für alle Mulden den gleichen Durchmesser der Schablone verwendet, die beiden anderen Löcher waren Versuche und sind zu klein !!!