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BeitragVerfasst: 26.01.2017, 11:54 
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Hallo aus Hamburg,

ich mache dann einfach mal einen neuen Beitrag zum Baubericht meiner LP auf.

Soviel vielleicht vorweg:
Ich kann nicht Gitarrespielen.
Na ja, drei Akkorde und strumming klappt so halbwegs.

Aber sollte man dann gleich einen Gitarrenbau (wenn auch nur als Bausatz) anpacken? In einigen Wochen / Monaten weiß ich es möglicherweise besser :D Vielleicht entsteht was Schönes für die Wand, vielleicht klingts auch noch gut.

Auf jeden Fall wird es Spaß machen, soviel steht bereits jetzt fest.

Aus Budgetgründen habe ich mich für einen Rocktile-Bausatz entschieden.
Wie an anderer Stelle gelesen: Letztlich sehen alle Bausätze zwischen 90 und 200 EURO so aus als kämen sie aus der identischen chinesischen Fabrik. Dass es Kirstein und nicht Thomann geworden ist, lag am Ende am unbehandelten Holz der Rocktile.

Der erste Bausatz wurde getauscht, da der Hals am Ansatz unterschiedlich dick war und mir in sich leicht verdreht erschien.
Der Ersatz war OK.

Das Holz im Rohzustand ist Linde und damit natürlich ziemlich charakterlos. Meist wird daher eine deckende Lackierung empfohlen.

Ich hingegen möchte gerne ein Sunburst beizen.
Es galt also vorgestern abend erst einmal, Clou Pulverbeize anzusetzen und zu testen. Seiten, Rückseite und Hals werden vermutlich Mahagonie mit einem Schuss Rot werden.

Für den Burst habe ich mir die "Stunning Stain Shots" von Crimson Guitars bestellt und mich für Amber und Orange entschieden.

Der Korpus wurde zunächst geschliffen, angefeuchtet und dann Amber und Orange übereinander gebeizt. das Ergebnis war schon sehr stark orangig und sah grenzwertig aus :(
Gestern habe ich das Ganze dann wieder geschliffen, noch einmal nur mit Amber gebeizt und ....daddaa daa: Das Holz hat doch tatsächlich Struktur!

Das Bild ist immer noch stark Orange, liegt aber an den schlechten Lichtverhältnissen gestern abend

Bild

Zuerst fand ich es fast ein bisschen unruhig, so als schaut man von oben auf eine Wanderkarte mit Höhenprofilen...aber eigentlich finde ich es mittlerweile ganz cool.

Heute ist dann wieder schleifen angesagt.

Für den Burst werde ich das Amber etwas verdünnen.

More to come...

Beste Grüße,

Ties


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BeitragVerfasst: 26.01.2017, 12:01 
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Ich find das orange gar nicht mal so übel und die Struktur des Holzes durchaus interessant... ;)

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BeitragVerfasst: 31.01.2017, 09:28 
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Moin,

anbei ein Update.
Den ersten Farbauftrag habe ich nahezu vollständig abgeschliffen und mit zwei Durchgängen in Amber nachgearbeitet.
Danach folgte der erste und sehr zaghafte Burst-Versuch.

Auch hier habe ich zunächst Amber auf die feuchte Decke aufgetragen, danach etwas Orange. Beides wurde feucht mit Amber ineinander gemischt. Anschließend kam eine Mischung aus Mahagoni und Orange an die Ränder...wieder mit Amber verwischt:

Bild

Grundsätzlich war das schon mal ganz aufschlussreich:
Auf dem Korpus und von feucht zu trocken verändern sich die Farben noch einmal gewaltig.
Auch wenn ich eigentlich den geringen Kontrast zwischen den Farbtönen angestrebt hatte, war mir das Resultat dann doch etwas schwach.

Also noch einmal schleifen.
Danach Amber und Orange.
Den äußeren Ring habe ich dann allerdings mit Orange, Mahagoni und etwas Schwarz gearbeitet.

Das Ergebnis:

Bild

Bild

Insgesamt bin ich damit sehr glücklich. Ich hoffe allerdings, dass am Ende der Klarlack die Farben noch etwas belebt und näher an den feuchten Zustand herankommt.

Ach so, mittlerweile ist auch das Binding sauber.

Beste Grüße,

Ties


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BeitragVerfasst: 31.01.2017, 10:09 
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Sehr schön gebeizt! Bedenken habe ich mit der helleren Mitte, mit Lack könnte die sehr viel dunkler werden.

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Wolfgang

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BeitragVerfasst: 31.01.2017, 10:13 
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Danke fürs Lob, Wolfgang!

Meinst Du, ich sollte die Mitte noch einmal leicht schleifen und eventuell mit einer Amber / Gelb - Mischung noch einmal etwas aufhellen?

Beste Grüße,

Ties


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BeitragVerfasst: 31.01.2017, 10:19 
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Ist der Zustand auf dem Bild nass oder trocken?

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BeitragVerfasst: 31.01.2017, 11:51 
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Ich würde es so lassen. Sieht meiner Meinung nach sehr gut aus.

Vorsicht: Man kann nicht zig Mal beizen und wieder abschleifen. Jedes Mal geht da etwas Maserung verloren und wird lebloser.
Man nennt das auch Totbeizen :-)

Der Lack wird das sicherlich noch ein wenig abdunkeln, allerdings feuert er die Maserung auch wieder etwas an.
Ich schätze das wird gut so.
Alternativ könntest du in der Mitte auch mit feinem Schleifpapier (oder einem feuchten Tuch) sachte wieder etwas wegnehmen, also aufhellen.
Dann leuchtet das wieder etwas mehr. Mehr Beize verwischt dir nur die Übergänge wieder.
Das Ganze geht in Richtung Tobacco Burst, gefällt mir!

Dateianhang:
tobacco.jpg


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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BeitragVerfasst: 31.01.2017, 12:08 
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@ potomac: der Zustand ist trocken. Feucht wirds lebendiger. Schafft das auch der Klarlack?


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BeitragVerfasst: 31.01.2017, 13:36 
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Ja, sicher ! Uli hat es schon gut beschrieben. s.o. Pinacoco.

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BeitragVerfasst: 31.01.2017, 13:44 
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Sieht super aus! Ich würd's so lassen, bevor es verschlimmbessert wird. ;) Lackiert wird's ähnlich wie im nassen Zustand aussehen - nur besser. :D

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Gruß, Sebastian


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BeitragVerfasst: 31.01.2017, 19:23 
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Ja, Lack feuert die Maserung an und macht die Kontraste deutlicher.

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BeitragVerfasst: 02.02.2017, 02:21 
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Das Sunburst sieht aber gut aus! da werde ich richtig neidisch !

Grüße aus Süddeutschland

Micha Mc Heissleim

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BeitragVerfasst: 02.02.2017, 09:22 
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Den Einschätzungen schließe ich mich an: Sehr schöner Burst, bitte nix mehr dran machen ;)

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BeitragVerfasst: 02.02.2017, 10:11 
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Meine Herren,

besten Dank für das viele Lob.
Dann soll es so sein, der Burst bleibt wie er ist :D

Wer Lob gerne hört sollte allerdings auch Kritik einstecken können, daher will ich meinen gestrigen "F**k-Up" nicht verschweigen.
Folgende wichtige Erkenntnisse haben die beiden letzten Tage gebracht:

1. Man kann einen Lindekorpus mit Porenfüller streichen.
2. Wer das tut, muss schleifen.
3. Wer den Porenfüller unverdünnt benutzt, muss kräftig schleifen.
4. Wenn man denkt, man hätte gut und kräftig geschliffen, schleift man am Besten noch einmal weiter.
5. Wenn man denkt, nunmehr man sei wirklich fertig, beizt man die Seiten und die Rückseite.
6. Man stellt fest: Porenfüller und man selbst sind unterschiedlicher Meinung zum Schleifzustand.
7. Beize hält nicht.
8. Das Schleifen beginnt von vorn.
9. Möglicherweise hat das Ganze auch sein Gutes: Ich weiß jetzt, wo der Korpus und die Seiten Beize angenommen haben und wo nicht...das erleichtert das Lokalisieren der "Problemzonen"

Hier erst einmal der derzeitige Zustand der Seiten:

Bild

Bild

Die Rückseite sieht mittlerweile schon wieder so aus:

Bild

Nach der ersten Verzweiflung habe ich mittlerweile wieder einige Hoffnung.
Sollten alle Stricke reißen, wird am Ende halt deckend lackiert statt gebeizt...

Zunächst versuche ich aber mein Glück und werde weiter schleifen, um einen neuen Beizversuch zu wagen.

Beste Grüße,

Ties


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BeitragVerfasst: 02.02.2017, 18:34 
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'Ne Alternative wäre, nach Abschliff von Zargen und Rücken, wie folgt, mit Schellack weiter zu arbeiten.

Nach ein paar Ballen transparent (falls nötig mit Bimsmehlfüllung) kann man mit getöntem Schellack bis zum Erreichen des gewünschten Tönungsgrades weiterarbeiten. Wenn man die Beschichtung nicht mit klarem Schellack vollenden möchte, lässt sich ziemlich problemlos das Finish auch mit NC-Klarlack oder besser 2K-Klarlack über dem Schellack abschließen.
Ich habe selber schon auf diese Weise einen Hals sehr dunkel getönt, wobei ich den Schellack mit in Spiritus gelöster Beize selber gefärbt habe (siehe hier). Das wäre meine Empfehlung.
Es gibt aber auch bereits getönten Schellack bzw Spirituslack zu kaufen (z.B. hier). Auch gibt es bereits getönten Nitrolack in Spraydosen (bspw. hier).

Das alles wären Optionen, die m.E. einer Klampfe mit Burst-Decke angemessener zu Gesicht stehen als 'ne deckende Lackierung.

PS: Im Übrigen bringst Du mit Schellack auch mehr Brillanz und Tiefe auf die Burst-Decke. Und das Zeugs lässt sich (abgesehen von der anspruchsvolleren Hochglanz-Endpolitur) recht gut, ohne aufwendige Technik und außerdem ziemlich fehlertolerant verarbeiten.

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BeitragVerfasst: 03.02.2017, 10:36 
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So, anbei das Bild nach dem erneuten Abschleifen:

Bild

Und so sieht die Rückseite nach dem neuerlichen Beizversuch aus:

Bild

Besser, aber noch nicht perfekt. Wahrscheinlich hätte ich wirklich alle Reste komplett abschleifen sollen...
Die Wangen sehen allerdings nach wie vor bescheiden aus. Die Farbe wird einfach nicht aufgenommen.

Als geht das Ganze wohl in den nächsten Schleifgang...

Danach probiere ich dann wohl eine andere Lackvariante (Danke, Kegid, für die Tipps zum Schelllack).

Habe auch schon überlegt, ob ich nach dem Schleifen vielleicht zunächst noch einmal mit Porenfüller arbeite, den ich allerdings gleich mit Mahagoni-Beize einfärbe?!

Beste Grüße,

Ties


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BeitragVerfasst: 03.02.2017, 18:43 
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Welchen Porenfüller hast du genommen?

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BeitragVerfasst: 03.02.2017, 22:28 
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Clou Schnellschleifgrund...


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BeitragVerfasst: 03.02.2017, 23:44 
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:o ... und dann beizen?

Abgesehen davon, dass SSG kein Porenfüller sonder mit Füllstoff angereicherter NC-Lack ist, versiegelt das Zeugs natürlich das Holz. Wenn man beabsichtigt zu beizen, sollte der vorherige Füller auch Beize annehmen können, bzw. man füllert nach dem Beizen. Bei deinem Stand der Dinge hilft nur rigoroses runterschleifen bzw. mit Ziehklinge abtragen, aber aus den tiefen Poren bekommt man's dennoch nicht vollständig raus.

Alternativ zum kompletten mechanischen Abtragen fallen mir nur zwei praktikablen Möglichkeiten ein:
A) Mit NC-Verdünnung „auswaschen“ (Sauarbeit - nur im Freien oder mit leisungsfähiger Absaugung und mit Gummihandschuhen).
B) Komplett bei Nitro bleiben und mit oben erwähntem, getönten NC-Lack colorieren. Der abschließende (klare) Decklack muss dann natürlich auch auf NC-Basis sein. Zu dessen Verarbeitung kann ich dir diesen Link empfehlen.

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moin,

Ich schließe mich Kegid an, Lack vor dem Beizen war leider eine ganz schlechte Idee :(

Beim Abtragen egal mit welcher Methode sehe ich das Problem, dass man eben nicht genau sieht, ob jetzt wirklich alles vom Holz runter und aus den Poren raus ist, was die Aufnahme der Beize verhindert. Das sieht man eigentlich wieder erst beim beizen und beginnt das Spiel von vorne.

Im aktuellen Stadium würde ich dazu tendieren, nochmal die Beize zu entfernen um die Schecken loszuwerden und dann Kegids Variante 2 nehmen.

Und pass bloss auf, daß an das Burst der Decke bei dem ganzen Zauber nix drankommt, das ist Hammer!!!!! :handgestures-thumbup: :handgestures-thumbup: :handgestures-thumbup:

Gilt natürlich auch beim fillern/schleifen der Decke - ich schleife da schon traditionell immer eine gelungene Oberfläche wieder an irgendeiner Stelle an und scheckig. Bei misslungenen Oberflächen passiert mir das dagegen nie ;)

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Beste Grüße, Michael


Zuletzt geändert von MiLe am 04.02.2017, 11:05, insgesamt 1-mal geändert.

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@Falk, NC-Verdünnung? Kann man sich dann nicht gleich vom Binding verabschieden?

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potomac hat geschrieben:
@Falk, NC-Verdünnung? Kann man sich dann nicht gleich vom Binding verabschieden?

Könnte sein, da habe ich nicht drauf geachtet.
Bei meiner Evo Special haben die Zelluloidbindings am Griffbrett eine solche Orgie aber völlig schadlos überstanden. Ansonsten ist wohl an diesen Stellen wirklich nur mechanisches Abtragen angesagt, oder aber eben in Nitro weitermachen.

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Ja, wenn Juristen zu basteln anfangen....

Okay, ich werde jetzt folgendes machen: Schleifen, schleifen und schleifen.
Danach bleibe ich bei NC und färbe mir den verdünnten SSG mit Pulverbeize ein, um die Rückseite und die Wangen damit zu pinseln. Wird sicherlich nicht perfekt, aber besser als das bisherige Resultat sollte es schon sein.

Stellt sich die Frage, ob ich die Decke vorab schützen sollte? Vielleicht auch einmal mit SSG sprayen?

Beste Grüße

Ties


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MiLe hat geschrieben:
Beim Abtragen egal mit welcher Methode sehe ich das Problem, dass man eben nicht genau sieht, ob jetzt wirklich alles vom Holz runter und aus den Poren raus ist, was die Aufnahme der Beize verhindert. Das sieht man eigentlich wieder erst beim beizen und beginnt das Spiel von vorne.
Hilfreicher Indikator kann es sein das Holz zwischendurch zu wässern und zu schauen wie der Trocknungsprozess verläuft.

Aber um auf der sicheren Seite zu sein würde ich hier die Finger auch von weiteren Beizversuchen lassen und den genannten Vorschlägen folgen.

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Ties,
nimm aber Spiritus-Beize die du in Nitroverdünnung auflöst. Wenn Du die Beize angesetzt hast musst Du sie unbedingt filtern um Schwebstoffe zu entfernen.

Viel Glück
Hermann


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