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 Betreff des Beitrags: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 26.01.2017, 19:42 
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Hallo!

Da ich die Wartezeiten während meines ersten Klassikgitarren-Baus, weil noch hier und da etwas mit dem zukünftigen Besitzer abgesprochen werden will, Leim oder Lack trocknet etc., sinnvoll überbrücken will, baue ich mir noch eine Gitarre :D
Das heisst, dieser Bau kann schnell gehen, kann aber auch dauern. Mal sehen...

Was einem dann so in den Sinn kommt, sind dann erstmal so "einfache" Dinge wie etwas Tele- oder Junior-Artiges in modernisierter Variante. Oder doch was Halbakustisches, vielleicht aus Baumarkt-Materialien. Oder noch eine Nylonstring, dann aber alles Andere als klassisch.
Oder, oder, oder... :?

Und dann bin ich vorgestern im wahrsten Sinne des Wortes über einen älteren Entwurf gestolpert. Der hing seit etwa drei Jahren an der Rückseite meiner fast immer offenen Flurtür und war einfach mal ´runtergefallen. Die Idee dahinter war ursprünglich eine Powerstrat mit abgesägtem "Popo" :character-jason: Das war vor etwa 20 Jahren, die Gitarre sollte für eine Studienkollegin sein, die aufgrund ihrer Körpergröße ("Körperkleine" würde besser passen :lol: ) mit ihren recht kurzen Armen Probleme beim Spielen in tiefen Lagen hatte. Deshalb sollte die Gitarre einfach weiter nach rechts wandern. Aus der Idee ist damals wegen Umzugs nichts geworden, vor ein paar Jahren fiel sie mir aber wieder ein, da auch ich trotz etwa 1,90m Körpergröße (hier passt der Begriff ;) ) Probleme in den tiefen Lagen habe, und ich habe dann in einem eigenen Entwurf versucht, die doch etwas ungewöhnlichen eher Bass-ähnlichen Proportionen umzusetzen. Und dieser Entwurf hing, aus Fotokarton, an der Tür.
Dateianhang:
IMG_0408klein.jpg

Nachdem ich bei der "Brett-Gitarre" eine kurze Mensur (615mm) mit Erfolg ausprobiert hatte, will ich jetzt mal dieses alte Konzept mit "normalen" 648mm umsetzen - so ganz will mir mein Entwurf aber noch nicht gefallen, irgendwie passen der symmetrische "Doppelbürzel" und der asymmetrische Rest nicht richtig zusammen.
Also mal den "Popo" auch asymmetrisch und ohne Bürzel gestaltet, nebenbei auch das untere Cutaway etwas erweitert und das Ganze dann auch aus Fotokarton ausgeschnipselt und mit dem vorhandenen Papp-Hals kombiniert. Ist aber auch nicht so toll, jetzt passt das Runde nicht mit dem Eckigen zusammen.
Dateianhang:
IMG_0409klein.jpg


Mal schnell einen kleinen Block Papier ausgekramt und ein paar Ecken mehr genommen.
Und das wird´s (mit noch ein wenig Feinschliff) jetzt werden:
Dateianhang:
IMG_0411klein.jpg


Fotokarton ist leider gerade alle, muss mal welchen besorgen, um das dann auch noch in Originalgröße auszutesten.
Dann noch ein Blick auf meine Holzvorräte, und das hier ´rausgekramt:
Dateianhang:
IMG_0414klein.jpg

Die Planke Black Walnut würde für einen einteiligen (aber dann nur 32mm dicken und deshalb nicht allzu schweren) Korpus reichen, dazu ein geriegelter Ahorn-Hals und wieder mal das Griffbrett aus "gebackener" Buche.
Oder vielleicht doch die Nuss-Planke längs teilen und aus dem Teil ohne dicken Ast den Hals bauen, den anderen Teil bookmatched auftrennen und als Decke verwenden :think: Als Korpus-Basis dann etwas Helles, vielleicht Paulownia oder Linde.

Auch bei der Hardware bin ich noch unschlüssig, aber zumindest die Pickups werde ich selber bauen.

Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 29.01.2017, 14:46 
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So, nachdem ich mich entschieden habe, aus der Walnuss-Planke den Hals und eine zweiteilige Decke zu bauen und das Ganze mit einem Linden-Body zu kombinieren, habe ich direkt mal zur Säge gegriffen.
Dateianhang:
IMG_0417klein.jpg

Dann habe ich mich auch noch direkt daran gewagt, das Stück, das die Decke werden soll, mit der Japansäge aufzutrennen. Ging anfangs sehr gut (wenn auch langsam ;) ), bis etwa zur Mitte.
Dateianhang:
IMG_0418klein.jpg
Dateianhang:
IMG_0419klein.jpg

Ab dort begann dann die Säge immer mehr zu klemmen, trotz Schraubenzieher als Keil im Sägeschnitt. Bis 3/4 habe ich mich so weitergekämpft, dann musste ich umspannen und habe von der Gegenseite weitergesägt. Und hätte eigentlich längst durch sein müssen :? .
Von Außen betrachtet war ich erstaunlich genau in der Spur geblieben, also was war hier los? Das Brett von beiden Seiten mit Keilen aufgespreizt, und gesehen, dass die Säge wohl nur im Inneren des Brettes aus der Spur gelaufen war, das aber gewaltig :shock:
Auseinanderbekommen habe ich alles nur mit Stecheisen und teils roher Gewalt.
Auf dem Bild ist nur noch ein Teil der Katastrophe zu sehen, da ich schon Einiges an Holz weggehobelt habe, insgesamt gehen mir mindestens drei, eher vier Millimeter in der Dicke verloren, und wirklich bookmatched wird das dann auch nicht mehr ausehen.
Dateianhang:
IMG_0420klein.jpg


Wie das passiert ist, kann ich mir nur dadurch erklären, dass ich beim Sägen neben dem Tisch stehen musste und deshalb nicht absolut gerade gezogen, sondern das Sägeblatt bei jedem Zug ein Stückchen gebogen habe. Außerdem war die Säge für das fast 18cm breite Brett sowieso fast zu kurz.

Naja, vorhin habe ich die Hälften erst einmal gefügt und verleimt, als Decke für diese Gitarre wird mir das allerdings zu dünn, verloren ist das Holz aber nicht.
Jetzt habe ich zwei Möglichkeiten: Ich habe noch eine zweite Planke von dieser Nuss. Entweder ich warte auf meine schon längst bestellte (aber zur Zeit wohl nicht lieferbare) Gestellsäge mit Japanblatt und versuche mich dann am Auftrennen einer weiteren Decke, oder ich nehme die Nuss als einteiligen Body, was bei dieser zweiten Planke allerdings auch nicht ganz einfach wird, da die deutlich mehr Äste hat als die erste. Da muss ich erst probieren, ob ich denen soweit ausweichen kann.

Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 07.02.2017, 11:59 
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Ein kleines Stück ist es jetzt hier mal weitergegangen:

Dateianhang:
IMG_0422klein.jpg

Ich habe per "Kästchen-Methode" den Body-Entwurf auf die endgültige Größe gebracht, dabei gleichzeitig den Body etwas breiter gemacht und an diesem 1:1-Pappmodell dann noch ein wenig verbessert, so z.B. die Mittellinie ein bisschen verlagert. Dann auch wieder einen Hals und eine Kopfplatte dran, und herausgekommen ist das hier:
Dateianhang:
IMG_0426klein.jpg
Dateianhang:
IMG_0427klein.jpg


Hundertprozentig gefällt mir die Kopfplatte noch nicht, und auch am unteren Body-Ende habe ich, was die eigentliche Idee angeht, etwas Platz verschenkt (bzw. noch zu viel Material stehen). Sowas sehe ich am besten immer im Masstab 1:1, auch im Vergleich zu anderen Gitarren. Deshalb werde ich wohl heute abend nochmal zu Pappe, Bleistift und Schere greifen.

Gruß
Markus

p.s.: Auch wenn ich das Vergrößern per "Kästchen-Methode" noch aus dem Kunstunterricht in der Schule kenne (und eigentlich selbsterklärend finde), war ich erstaunt, dass aus meinem Freudes- und Bekanntenkreis mehrfach die Frage kam: "Wie geht das denn genau?"
Falls also auch hier Interesse daran besteht, kann ich ja mal ein kleines Tutorial dazu schreiben. Die Methode eignet sich ja nicht nur für eigene Entwürfe, sondern auch für bestehende Designs, von denen man aber keine Pläne hat. In gewissen Grenzen funktioniert das auch zum Entzerren von Fotos, die nicht hundertprozentig frontal gemacht wurden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 07.02.2017, 12:41 
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moin Markus,

wow - auf der Länge mit der Japan-Säge von Hand aufzutrennen hätte ich mich niemals getraut und es wohl auch nie im Leben mit einem so geringen Fehler hinbekommen. Auch wenn der Versatz in der Mitte ärgerlich ist - Respekt vor dieser Zielgenauigkeit. Bei mir wären's wohl eher 2 sphärische Keile geworden.

Die Proportionen finde ich auch klasse - denke ohnehin, daß die Mehrheit der etwas ausgefalleneren und mutigeren Designs aus der Bass-Ecke kommen. Mag daran legen, dass 90% der Gitarristen aber auch so was von konservativ sind - da geht ja kaum was außerhalb der Strat-Tele-Paula-Schiene. Ähnlich scheint das auch Wahlbrink zu sehen: Die Bässe teils ziemlich abgefahren, die Gitarren dagegen ernüchternd traditionell.

Also weiter so! :thumbup:

_________________
Beste Grüße, Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 07.02.2017, 17:48 
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Danke, Michael.

Aber ein paar kleine, wahrscheinlich kaum sichtbare, Änderungen am Design wird´s noch geben.
Und so langsam reift auch die Entscheidung für die Hardware. Für die Brücke wollte ich mal >diese hier< ausprobieren. Die Lieferzeit liegt allerdings bei etwa 3 Monaten, da sie erst noch gefertigt werden muss. Was mir wiederum die Möglichkeit gibt, über den ABM-Custom-Shop eine individuelle Grundplatte fertigen zu lassen. Ich werde da mal nachfragen, was dann kostenmäßig so auf mich zukäme...
Alternative wäre die Schaller 3D6.
Was den Korpus angeht, habe ich in meinen Holz-Beständen noch ein schönes und ungewöhnlich dunkles Stück Kirsche gefunden. Das würde in der Breite millimetergenau als Einteiler ausreichen, ist aber mit nur 30mm noch 2mm dünner als das zweite Nuss-Stück (bei dem ich die Astlöcher nicht wirklich umgehen kann :( ). Hat jemand Erfahrungen mit so dünnen Gitarren, was die Spielbarkeit angeht?
Eine Alternative wäre noch ein einteiliger Linden-Korpus. Da hat die Planke (die eher üblichen) 42mm Dicke. Das Holz ist zwar absolut unscheinbar, würde aber farblich meinem "Papp-Kameraden" entsprechen. Und warum nicht ein unauffälliges Holz zu einer auffälligen Form?
Auch wenn ich mir sonst sehr ungern in meine eigenen Entwürfe ´reinreden lasse, hier wäre mir eure Meinung mal willkommen.

Holz-Bilder liefere ich heute abend nach, wenn ich auch das Papp-Geschnipsel erledigt habe.

Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 07.02.2017, 18:29 
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Die 3D6 hatte ich eine Zeit lang im Einsatz: Ist auch durch den umlaufenden Rahmen echter Hand(ballen)-Schmeichler und palm-mutes gehen damit wie von selbst. Ich fand sie auch sehr schick (schwarz allerdings) und die Einstellung der Oktavreinheit dürfte etwas komfortabler sein als bei der ABM. Allerdings habe ich die Rollen unter den Saiten immer etwas kritisch gesehen. Praktisch wenn man das Spacing variieren muss (muss man abermeist nicht), aber für die Tonübertragung..... :think:
Ich hatte die Röllchen mitsamt Gewindeachsen rausoperiert und Kerben in die Einzelbrücken gefeilt und hatte mir danach eingebildet, daß die Töne danach etwas stabiler gestanden hätten. Ist aber auch schon 'ne Weile her.

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Beste Grüße, Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 07.02.2017, 18:34 
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Willst Du die bookmatched Nuss-Teile nun als Decke verwenden? Dann sollten die 30 mm der Kirschplanke auch ausreichen.
Einziger Grund gegen einen Thinline-Korpus könnte m.E. die zu geringe Einbautiefe im E-Fach (z.B. für F-mäßige Blade-Switches) und eine zu schwache Halstaschen-Sohle sein. Spielbarkeit wäre für mich kein Thema; meine dünnste ist insgesamt ca. 35 mm stark und hat auch noch eine verjüngte Armauflage - die ist mir vom Spielgefühl her lieber als die Standard-Strat.

Warum lässt Du die Richtungswirkung der Kopfplatte gegen die der Bodykontur laufen - Kopfplatte einfach spiegeln?

Die Bridge gefällt mir optisch sehr gut. Nicht anfreunden kann ich mich mit der STB-Bauweise.

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Man kann keine Faust machen, wenn man die Finger überall drinnen hat. (Dieter Hildebrandt)
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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 07.02.2017, 22:05 
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@ MiLe: Die 3D6 hat ein Kumpel von mir auf einer seiner Gitarren, daher kenne ich das angenehme Spielgefühl. Allerdings kenne ich von daher auch das ungewollte Verstellen der Röllchen beim Saitenwechsel. Deshalb würde ich die, wenn ich denn die 3D6 nehme, wohl festkleben.
Was das Einstellen der Intonation angeht, sehe ich bei der ABM keinen Nachteil. Na gut, mann muss bei jedem Reiter vorher eine Schraube lösen, bei der Schaller ist´s eine Schraube gemeinsam für alle Reiter. Die ist aber genau der Grund, warum die Schaller 3D6 für mich "nur" 2. Wahl ist. Diese Klemmschraube finde ich optisch völlig daneben, sieht irgendwie aus wie ein abhanden gekommener Tremolo-Arm, für den dann einfach eine Schraube ´reingewürgt wurde :?

@kegid: Nein, die Nuss-Decke will ich nicht verwenden, weil sie jetzt nach dem Weghobeln des Schadens nur noch 8mm dick ist. Da ich aber anstelle einer Armschräge eine breite Fase (auf dem Bild mit der Kästchenmethode ist sie zu erahnen) plane, ist sie mir hierfür zu dünn. Würde mir hier nicht gefallen, wenn man das Body-Holz dann von vorne sieht. In den Ofen kommt die Decke aber auf garkeinen Fall, dafür hab ich viel zu viele Ideen, was ich noch alles bauen möchte :D
Was die Kpfplatte angeht: Ich mag einfach keine Reverse-Kopfplatten. Mag einfach den Sehgewohnheiten geschuldet sein, aber ich empfinde die irgendwie immer als "falsch". Ach so, es ist auf den Bildern schlecht zu erkennen: Die Mechaniken kommen in versetzter 3+3 Anordnung ´drauf, ich kann mich also nicht mal mit der Bedienung ´rausreden :lol:
Was STB angeht: Das halte ich einfach für die stabilere Befestigung. Ok, bei Nuss oder Kirsche wahrscheinlich nicht wirklich relevant. Wenn aber beispielsweise bei einem Pappel-Body der ganze Saitenzug an (im Fall der 3D6) drei Schrauben zerrt, sowohl 90° zur Schraubenachse als auch noch über Hebelwirkung... :think:
Aber ganz ehrlich: Optisch gefällt mir die ABM einfach richtig gut, und das wäre für mich in diesem Fall das Hauptargument :lol: Und unter Zeitdruck stehe ich hier (im Gegensatz zur im Bau befindlichen Klassischen) auch nicht, so dass der Liefertermin kein Problem ist.

Und eigentlich hatte ich ja Bilder versprochen ;)

Hier also erst einmal die Kirsche und die Linde, beide wenn ich mich nicht irre vom Holzkarle. Bei genauem Hinsehen zeigt die auf den ersten Blick unscheinbare Linde sogar leichte Riegel 8-)
Dateianhang:
IMG_0429klein.jpg
Dateianhang:
IMG_0432klein.jpg


Und auch noch ein Bild von meinen heutigen Schnipseleien. Da es wahrscheinlich auf dem Bild nicht wirklich zu erkennen ist: Der Body ist im hinteren Bereich ab der Taille etwas kürzer, dadurch liegt der Korpusrand ein Stückchen (8mm) näher an der Bridge, und das war ja die Ausgangs-Idee für diesen Entwurf. Ansonsten hat die Kopfplatte am oberen Ende jetzt einen leichten konvexen Bogen anstelle einer Geraden. Das war´s auch schon, ich denke genau so werde ich´s bauen.
Dateianhang:
IMG_0428klein.jpg


Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 07.02.2017, 22:58 
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Bei der leichteren Einstellung der Oktavreinheit dachte ich eher nicht an die 1/6 Fixierschrauben sondern daß bei der 3D6 die Brücken über die hinteren Schrauben bei aufgezogener und gespannter Saite verstellt werden können. Ich weiss ja nicjt, ob das bei der ABM auch geht?
Aber egal - das ist nun wirklich kein kriegsentscheidender Punkt, braucht man schließlich in der Regel genau 1x ;)

Die optisch störende Fixierschraube bei Schaller ist mir so noch nie aufgefallen - in der schwarzen Version kommt sie aber auch nicht so prominent rüber wie in der verchromten.
Ich hatte die 3D6 (ohne Rollen) auch noch auf stb aufgebohrt - frag' mich nicht warum, da habe ich vorher/nachher keinen Unterschied ausmachen können. Außer, daß der Saitenwechsel noch fummeliger wurde.

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Beste Grüße, Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 08.02.2017, 00:05 
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MiLe hat geschrieben:
...daß bei der 3D6 die Brücken über die hinteren Schrauben bei aufgezogener und gespannter Saite verstellt werden können...
Auf die Idee war ich noch garnicht gekommen... aber nachstimmen musst du da ja trotzdem :? Geht natürlich bei der ABM nicht, aber wenn ich danach sowieso stimmen muss, kann ich auch vorher die Saite entspannen. Übrigens habe ich gerade gesehen, dass es inzwischen sogar direkt von Schaller eine "aufgebohrte" Variante gibt. Die kann sowohl STB als auch Einfädeln in der Brücke. Und zusätzlich für alle, die es eilig haben beim Saitenwechsel, auch Ballens einhängen in der Grundplatte :lol:
Je mehr Bilder ich mir gerade von der 3D6 anschaue, desto weniger gefällt sie mir. Die Grundplatte sieht (außer am polierten Rand) genauso billig gegossen aus wie bei den wirklich billigen China-Teilen im PRS-Stil. Kommt noch dazu, dass die hässliche Klemmschraube wohl je nach Verfügbarkeit die unterschiedlichsten Farben hat (auch bei den schwarzen sind die Schrauben anscheinend nicht immer schwarz).
Was (für diese spezielle Gitarre) auch aus technischer Sicht gegen die 3D6 spricht, ist ihre Größe. Die ist hinter der Saitenauflage 12mm länger als die ABM 3256, müsste also wieder von der Bodykante wegrücken. Das genaue Gegenteil von dem, was ich mit meiner letzten kleinen Änderung am Body-Entwurf erreichen wollte :?

Es läuft also immer mehr auf ABM hinaus.

Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 08.02.2017, 16:29 
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So, ich habe jetzt einfach mal bei ABM bestellt. Und schon nach wenigen Minuten eine Mail erhalten, dass die Brücke doch innerhalb von 14 Tagen geliefert wird :dance:
Als Mechaniken werde ich wohl wieder Kluson Roundbacks (MS33C) verwenden, die habe ich 1. noch hier und 2. haben die nach meiner Meinung ein unschlagbares Preis-/Leistungs-Verhältnis.

Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 24.02.2017, 12:56 
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Vorhin war der Postbote da, und hat das hier gebracht:
Dateianhang:
IMG_0433klein.jpg


Und drin war dann das hier:
Dateianhang:
IMG_0437klein.jpg
Dateianhang:
IMG_0439klein.jpg


Nicht nur schön verpackt, sondern auch blitzsauber verarbeitet.

Was die Holzauswahl betrifft, habe ich mich jetzt doch für die zweite Planke Nuss entschieden, einem Astloch kann ich zwar nicht ausweichen, das liegt dann aber auf der Rückseite und ist recht klein und unauffällig. Da wird ein bisschen Füllen wohl reichen. Das Holz ist dann zwar nur etwa 32 mm dünn, aber dafür wird die ganze Gitarre dann aus Nuss. Den Halskantel aus der ersten Planke kann ich ja nutzen.

Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 24.02.2017, 16:22 
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Ach - jetzt sehe ich erst, daß die Oktavreinheit per Inbus eingestellt wird. Ich dachte, man müsste ers die Saite lockern, dann die Fixierschraube oben lösen, dann das Blöchchen mit den Fingern verschieben.....
So wie das jetzt gelöst ist, hat die Schaller natürlich auch keinen Vorteil in diesem Punkt. Schicke isse auch und handfreundlich dann, wenn die Höhen-Einstellschrauben nicht zu weit oben rausschauen. Aber so was kann man ja auch notfalls anpassen ;)

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Beste Grüße, Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 02.06.2017, 20:21 
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Über drei Monate ist hier nicht wirklich viel passiert. Aber die die Akustische für meinen Arbeitskollegen ist ja fertig und überreicht (ja, ich weiß... einen nachträglichen Bauthread habe ich noch versprochen, der kommt auch noch) und dann hat mal wieder eins meiner alten Autos arbeitsmäßig quergeschossen. Aber besser, ich habe das hier gefunden, als dass der TÜV das zu sehen bekommt:
Dateianhang:
IMG_0551klein.jpg
Und das war nur ein geschraubtes Blech. Einge andere üble Rostlöcher mit ´drübergebratenen Blechflicken sind auch noch aufgetaucht, war alles gut vom Vorbesitzer unter Steinschlagschutz versteckt :?

Naja, jetzt kann´s so langsam aber auch mal hier weiter gehen und ich habe mir heute nochmal die ausgesuchten Hölzer angeschaut. Und wieder mal angefangen, hin und her zu überlegen. Und dann noch etwas gefunden, das ich vorher garnicht im Blick hatte: Von der Linde habe ich noch ein kleineres Stück, das auch von der Dicke her mit 35mm zwischen der dünnen Kirsche und dem 42mm-"Standard" des anderen Linde-Brockens liegt. Damit könnte ich das dann auch farblich ähnlich dem Papp-Modell umsetzen :think:

Also, bevor ich lange weiter überlege, kurzerhand den Pappkameraden geschnappt, auf der Linde angezeichnet
Dateianhang:
IMG_0556klein.jpg
und mit reichlich Übermaß ausgesägt. Diesmal mit der Stichsäge, weil mir mit der Japansäge deutlich mehr Abfall entstanden wäre. So sind noch einige größere Stücke übrig geblieben, die ich vielleicht nocht für andere Dinge brauchen kann.
Allerdings habe ich hier mal wieder gemerkt, warum ich eigentlich die (also meine ;) ) Stichsäge nicht mag: Das Teil macht einfach zu viel Lärm und Dreck. Die Staubabsaugung ist nahezu wirkungslos, außerdem hat mein Maschinchen keine Drehzahlregelung, die ich hier aber dringend gebraucht hätte, weil sie viel zu schnell läuft und es einfach nur qualmt anstelle vorwärts zu gehen. Das konnte ich nur verhindern, indem ich die ganze Zeit pulsierend "Gas" gegeben habe. Dann ging das Ding deutlich besser durch´s Holz.

Dann habe ich mal das vorgesehene Griffbrett (mal wieder aus "gebackener" Buche) aufgelegt. Mein Gott, wirken die 35mm aber dick :o
Dateianhang:
IMG_0557klein.jpg
Dateianhang:
IMG_0558klein.jpg

Und ziemlich klein wird das Ding, da war ich ähnlich erstaunt wie MiLe im Nachbarforum mit seiner Carbonita. Wie gut, dass meine aber ihren Kopf behält :lol:
Bilder mit einem Größenvergleich kann ich morgen mal nachreichen.

Bis dahin!
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 02.06.2017, 20:47 
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Gruß
Wolfgang

>>Glaub' nicht alles was Du denkst! ;) <<


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 03.06.2017, 14:19 
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Hier mal das versprochene Bild zu Größenvergleich:
Dateianhang:
IMG_0564klein.jpg

Dazu habe ich einfach mal einen Hals mit doppelseitigem Tape in der richtigen Position aufgebappt. Das heißt, das wird alles noch kleiner, die Kopfplatte wird ja 3+3, und der Korpus hat rundum etwa 5mm Übermaß.

Der aufgeklebte Hals war übrigens ganz praktisch, ich konnte gleich mal ausprobieren, wie das Ding so in der Hand liegt. Auf dem rechten Bein genau so, wie ich es mir erhofft hatte. Dass die Spitze am Unterbug sich in den Arm bohrt, war mir klar, da kommt ja noch eine großzügige Fase hin. Am Gurt (ja, auch den hatte ich mal eben mit Pinnägeln festgesteckt :lol: ) ungewohnt, aber auch angenehm. Die tiefen Lagen sind sehr gut zu erreichen, nur die rechte Hand liegt völlig anders als gewohnt. Sogar auf dem linken Bein ohne Fußbänkchen fand ich die Position gut, der Hals steht dabei aber lange nicht so steil wie in der übichen Konzertgitarren-Haltung, trotzdem passt die Position für die linke Hand auch in den tiefen Bünden. Und genau darauf kam es mir bei diesem Konzept ja an.

Beim Hals bin ich mir noch nicht ganz sicher. Riegelahorn? Oder doch mal einen Versuch mit Paulownia und Hainbuche wagen? Oder Fichte/Hainbuche? Dass das Griffbrett wieder einmal aus "gebackener" Buche wird, ist allerdings gesetzt.

Gruß
Markus


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BeitragVerfasst: 04.06.2017, 12:33 
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Und schon wieder bin ich hin- und hergerissen. Gerade bin ich dabei, den Lack für mein Autochen zu bestellen, da stolpere ich beim Lackhändler über die Farbe "arancio borealis", also das bekannte Lamborghini-Orange. Sollte ich die Gitarre vielleicht sogar deckend in genau diesem Farbton lackieren :think:
Dann aber nicht glänzend, sondern matt. Aber trotzdem mit der geplanten Chrom-Hardware.
Habe dazu mal ein Bild im Netz gesucht, absichtlich mal ein Fahrzeug ohne das bei Lamborghini übliche Carbon-Gedöns, dafür aber mit silbernen Rädern (sind sonst oft in schwarz oder auch Carbon-Optik):

Bild

Gruß
Markus


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Bei der Farbe fallen mir spontan nur Christbaumkugeln ein, weniger Gitarren ;)

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Gruß Eduard


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BeitragVerfasst: 04.06.2017, 13:52 
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Zu der Form würde das Metallic-Orange gut passen, aber matt? Kann ich mir nicht vorstellen, muss ich erst sehen.

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Gruß
Wolfgang

>>Glaub' nicht alles was Du denkst! ;) <<


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 04.06.2017, 16:27 
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Stelle ich mir edel vor. Ginge ja grob in Richtung zum Beispiel der Teuffel Tesla: http://www.teuffel.com/english/guitars/tesla/midi.htm

Aber ein mattes Finish ist ne anspruchsvolle Sache. Der letzte Spritzgang muss perfekt sitzen, da eine anschließende Nachbehandlung in Form von Schleifen und Polieren wegfällt. Auch der Raum muss absolut staubfrei sein. Beim matten Finish meines "Panthera" Basses hat es wohl mit mehr Glück als Sachverstand gut hingehauen, aber ein paar wenige Staubkörner wurden trotz größter Vorsichtsmaßnahmen doch mit einlackiert...

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Gruß, Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 04.06.2017, 18:41 
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Ja, der Schwierigkeiten beim Lackieren mit Mattlack bin ich mir durchaus bewusst. Mal ganz abgesehen davon, dass ich ja überhaupt keine professionellen Lackier-Möglichkeiten habe. Wie ich bei meiner "Brett-Gitarre" ja schon lernen durfte, muss ich vor allem mehr Wert auf sorgfältige Vorarbeit legen, andererseits habe ich schon komplette Fahrradrahmen matt lackiert, und das ist mir trotz der sehr komplexen Formen fehlerfrei gelungen.
Aber die endgültige Entscheidung über das Finish hat ja noch Zeit, ich werde mich auf jeden Fall bemühen, alle Holzarbeiten so sauber auszuführen, dass ich nicht deckend lackieren muss ;) . Und hässlich ist die Linde ja auch nicht, eher nur unauffällig.

Übrigens ist inzwischen die Entscheidung zum Thema Hals gefallen, er wird aus Fichte. Mit einem Mittelstreifen aus Hainbuche. Da ich fast jedes Mal wenn ich im Baumarkt unterwegs bin, die Holzabteilungen nach brauchbaren Dingen absuche und dann auch öfters mal auf Fichte mit liegenden oder stehenden und/oder schön engen Jahresringen stoße, hatte ich noch eine brauchbare Latte griffbereit. Nahezu liegende und gleichmäßige Jahresringe, sollte sich da doch was ´draus machen lassen. Auch wenn die Abmessungen mal wieder sehr zum Vorteil des Holz-Lieferanten ausgefallen sind:
Dateianhang:
IMG_0566klein.jpg


Also kurzerhand zur Japansäge gegriffen und zwei Halsteile daraus geschnitten, das gibt dann später stehende Ringe. An der Kopfplatte werde ich noch "Ohren" anleimen müssen, genug Material habe ich ja noch übrig.
Dateianhang:
IMG_0567klein.jpg
Dateianhang:
IMG_0568klein.jpg


Den Hainbuche-Mittelstreifen muss ich noch aussägen, das Brett hat mit 6mm genau die passende Dicke um später keine Trussrod-Nut fräsen oder ausstemmen zu müssen.

Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 04.06.2017, 18:42 
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In matt verliert aber der Effekt.
Teuffel verzichtet bei seinen Mattlackierungen auch vollig auf Effekt-Beimischungen.

Ich habe etwas ähnliches vor:
Weiß gebeizt, dann Perleffekt-Pigment darauf und darüber orange bzw. blau getönten Klarlack. Ob das gelingt, weiß ich nicht, habe aber ein gutes Gefühl. Und die Kombi mit hellem Holz kommt ganz sicher gut, auch das Lambo-Orange.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 04.06.2017, 18:50 
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Ok, da könntest du Recht haben, dass die Metallic- bzw. Perleffekt-Geschichte mit Mattlack völlig ihre Wirkung verliert. Das werde ich, falls ich mich wirklich für das Orange entscheide, vorher testen müssen. Oder meinen Lack-Händler mal nach Mustern fragen.

Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 04.06.2017, 19:02 
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Baumarkt-Fichte erlebt hier im Forum gerade einen Boom! :D

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Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Nein, es wird kein Bass ;-)
BeitragVerfasst: 04.06.2017, 19:14 
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Ja, muss wohl irgendwie Voodoo sein, ist die Fernwirkung deiner Gitarre :twisted:

Aber Baumarkt-Fichte hat bei mir schon irgendwie Tradition, schon bei meinen beiden CBGs waren die Hälse aus Fichte. Und ("ernsthafte" Akustik-Bauer bitte jetzt weglesen :shhh: ) sogar die Deckenbeleistung der Klassikgitarre für meinen Arbeitskollegen stammt aus dem Baumarkt.

Gruß
Markus


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