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BeitragVerfasst: 11.02.2017, 22:02 
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Hallo zusammen,

mir ist jetzt relativ spontan ein Projekt dazwischengekommen. Noch ist es kein „Projekt“ - allerdings zeigen meinen Recherchen, dass es durchaus realistisch ist das Ganze durchzuziehen. Das Ganze hängt von der Qualität der Basis ab, über die ich mich bei einem Besuch beim großen T persönlich kundig machen werde…

Also es geht um einen Umbau.

Wir haben kürzlich eine Oasis Tribute Band (http://oasis-tribute.de) gegründet und das ganze läuft sehr gut an, macht einen mords Spaß kann sich qualitativ echt hören lassen…

Noel Gallagher (das ist der ältere der beiden Brüder, Gitarrist und Songwriter) spielt seit einigen Jahren als Hauptinstrument eine bestimmte rote „Gibson Halbresonanz ES irgendwas“. Und um die soll es hier gehen. Zunächst dachte ich mir, dass es zwecks der Optik nicht schlecht wäre diese rote Gibson auch in der Tribute-Band zu spielen - also hab ich mal ein wenig im Web gegurgelt. Noel auf der Bühne mit Gitarre ist leicht zu finden.

Bild
(Für mehr guck hier: Googel-Suche)

Aha… ein Bigsby also. Gibson ES mit Bigsby… kein Problem, gibt es und nennt sich Gibson ES 355. Von der 355 spricht er auch in einigen Interviews. Aber es gibt wohl verschiedene Ausführungen dieser Gitarre.

Noel hat ein Modell mit einem Drehschalter direkt unterhalb des Tremolos, der hat 6 Stufen und eine markante Markierungsplatte. Dieses technische Detail fand ich nur bei einer ES 355 TDSV von 1960. Hier passt jedes Detail mit den Bühnenfotos zusammen.

Bild
Mehr dazu siehe hier: Guitarpoint

13.250 Euro (!) für so eine „altmodische“ Dame hinzublättern kommt für mich jedenfalls nicht in Frage - HALLO??. Also selber bauen? Ne… bei einer 1zu1 Kopie will mir irgendwie der Reiz fehlen…also Umbau. Wenn die Basis einigermaßen passt, kann man sich die optischen Merkmale sicherlich dran schrauben - (es geht mir dabei nur um die Optik! Nicht um den Sound!!!!). Sehr nahe kommt die relativ aktuelle ES 355 TD hin, die hat allerdings ein ganz anderes Tremolosystem und kostet immerhin auch schon 4 bis 5 Riesen… also hab ich mal den Horizont erweitert. Es gibt ja ähnliche Modelle von allen möglichen Herstellern. Epiphone usw… allerdings ist man da auch gleich mit 600 Stecken dabei, allein für die Basis. Das wäre mir der Spaß jetzt immer noch nicht wert. Gedanklich habe ich das Ganze also erst mal auf Eis gelegt.

Durch Zufall bin ich dann hier drauf gestoßen:
ES-Modelle beim großen T

Insbesondere diese beiden:
HB35 (hier drücken!) und die
HB35 Plus (hier drücken!)

BildBild

200 Euro für ne Halbresonanz? Krass. China. OK… hab mal das Modell gegurgelt und ein paar Videos geguckt und Rezessionen gelesen. Die Leute sind angetan von der Qualität. Und das reicht mir um es selber auszuprobieren. Also fahr ich nächstes Wochenende mal zum T und nehm die Dinger mal in die Hand… wenn der Kern der Gitarre in Ordnung ist, dann schlag ich zu und versuche mit dann damit optisch an die ES 355 TDSV anzunähern…

Mein Plan:

Zunächst einmal muss ich mich für eins der beiden Modelle entscheiden. Die HB35 Plus hat ja ne geriegelte Decke, was die Gibson nicht hat. Dafür hat die Plus Block-Inlays, was die HB35 nicht hat. Hmmm… Blockinlays in einem bundierten Hals einsetzen ist blöd. Mal gucken ob der Riegel wirklich stört.

Mögliche Schlampereien (bei dem Preis wäre das nicht verwunderlich) bei der Verarbeitung kann man ggf. ausbügeln. Bünde schön verrunden usw… Gute Mechaniken mit Tulpen hab ich noch in der Schublade. Die Brücke soll sehr gut sein, kann man evtl. lassen. Ein Bigspy mit Anpressrolle (B7 oder sowas) wäre noch nötig. Evtl. kann man das „agen“ (chrom weg - wie bei der 1960er Version usw)…

Das haarigste dürfte das Verschließen der Löcher für die Bolzen des Stop-Tail sein. Und das Loch des Schalters, der bei der HB35 an der falschen Stelle sitzt - meiner Meinung nach die falscheste Stelle für einen Schalter an der Gitarre überhaupt - lässt sich nur durch einen Schalter an der Rückseite der Gitarre toppen….). Die Löcher mit Holz verschließen, entsprechend Einfärben und Lackieren. Ein gezieltes Ding und Dong könnte die Stelle dann evtl. kaschieren… ?!?

OK die Tone- und Volume-Regler sitzen auch an der falschen Stelle - aber damit könnte man leben. Die passenden SG-Style-Knöppe hab ich auch noch rumliegen. Das offensichtlich fürchterlich schlampig ausgeschnittene Pickguard wird duch ein Tortoise-Pick-Guard in Gibson-Style ausgetauscht. Werd ich sicherlich selber anfertigen.

Mit den Tonabnehmern habe ich was spezielles vor… da ich meinen gewohnten Sound (in etwa) behalten möchte kommen für mich nur die P-Rails von Seymour Duncan in Frage. Leider gibt es die nicht mit Metall-Cover… da möchte ich mal ein paar Versuche mit Rahmen und Kappen machen… es gibt so offene Metallrahmenkappen oder ich schneide eine geschlossene Kappe aus .. irgendwie sowas…

Was die Schaltung angeht, so benötige ich lediglich einen PU-Wahlschalter (Toggle), einen (!) Volume-Regler und einen Schalter, der die P-Rails splittet (P90/Humbucker/Singlecoil) - das ist ein einfacher Schalter (On-Off-On). Dafür böte sich dann der Drehschalter an… also ein 3-Stufiger. Die überflüssigen Regler könnte man entweder tot-legen oder in ihrer ursprünglichen Funktion belassen. Möglicherweise gäbe es noch andere Schaltungs-Variationen… insbesondere mit einem 6-Fach Schalter… ich mag es allerdings eher schlicht… bin aber für Ideen offen… gerade fällt mir meine komische Piezo-Idee wieder ein… hmmm…

Soweit sollten diese Modifikationen reichen - denk ich. Evtl. könnte man alles noch etwas dezent agen… zwecks der Stimmigkeit… ach ja, die Klinkenbuchse muss auch verlegt werden… hmmm… hab ich sonst was vergessen?

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Gruß Mario
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BeitragVerfasst: 11.02.2017, 23:38 
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atomicxmario hat geschrieben:
Das haarigste dürfte das Verschließen der Löcher für die Bolzen des Stop-Tail sein. Und das Loch des Schalters, der bei der HB35 an der falschen Stelle sitzt - meiner Meinung nach die falscheste Stelle für einen Schalter an der Gitarre überhaupt - lässt sich nur durch einen Schalter an der Rückseite der Gitarre toppen….). Die Löcher mit Holz verschließen, entsprechend Einfärben und Lackieren. Ein gezieltes Ding und Dong könnte die Stelle dann evtl. kaschieren… ?!?


Egal wie du es machst, man wird es sehen - es sei denn du lackierst neu und dann deckend. Oder aber du nimmst ein Stückchen geriegeltes Ahornfurnier und machst den Versuch einer möglichst genauen Implantation, wobei du um eine Neulackierung zumindest der Decke wohl auch nicht herumkommen wirst.
Man könnte aber auch aus der Not eine Tugend machen und die beiden Löcher mit einem schönen Stück Holz füllen, welches absichtlicherweise eine gänzlich andere Farbe hat, oder die Buchsen einfach drinne lassen...


Edit meint, sie habe an der Position des Toggles rein gar nichts auszusetzen, denn er befinde sich exakt dort wo ein Toggle hingehöre... :lol:

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„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muß anders werden, wenn es gut werden soll.“
(Georg Christoph Lichtenberg)


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Warum nimmst Du nicht so'n Billigbausatz?

https://de.aliexpress.com/store/product ... 0.0.J4b4fE

https://www.gitarre-bestellen.de/produc ... e-Top.html

Eigentlich hast du da die bessere Basis.

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Gruß
Wolfgang

>>Glaub' nicht alles was Du denkst! ;) <<


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BeitragVerfasst: 12.02.2017, 14:38 
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Wollte ich gerade auch vorschlagen.

Der Drehschalter ist übrigens ein Varitone - ein Mittenfilter aus einer Spule mit einem Kondensator in Reihe. Als Spule eignen sich manche Kleinübertrager von Xircon. dazu gibt es im music-electronics-forum hinreichend Material.

Noch was: bei einer ES3x5 den Toggle im oberen Horn haben zu wollen, grenzt an Masochismus beim Verdrahten. Das war schon bei meinem Sorgenkind immer nervig und leider auch fehleranfällig. Daher würde ich wirklich dringend dazu anraten, den Toggle so anzubringen wie bei der gezeigten 355.

Zur Schaltung: als Idee möchte ich mal die Kombination 2x Vol, 1xTon, 1xC-Switch in die Diskussion werfen. Oder 1x Vol und hinter dem freien Potiknopf einen Drehschalter für PU-Splitting und so verbergen - Drehschalter lassen sich auch mit Potiknöpfen ganz gut bedienen.

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Liebe Grüße

Beate


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BeitragVerfasst: 13.02.2017, 07:16 
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Danke schon mal!

Ok. Das man die verschlossenen Löcher im Nachhinein noch sehen kann ist natürlich klar - damit müsste man leben.

Das mit dem Bausatz ist eine ernstzunehmende Alternative (Danke für den Tipp).
Vorteile wäre ganz klar, dass man nix verschließen muss - alle Löcher sind an der richtigen Stelle.
Allerdings müsste man das Teil natürlich komplett lackieren.

Budget-Mäßig schlägt der Bausatz etwas teuerer zu Buche und das hauptsächlich wegen dem Lack.
Für eine gute Lackierung ist man materialtechnisch bei etwa 50-100 Euro, denk ich. Dafür hat ML
einen interessanten Bigsby Nachbau im Programm. Alleine damit wäre der Ausgleich schon gemacht...

Die Harley Benton kann ich im Gegensatz dazu als fertiges und voll funktionstüchtiges Instrument in die Hand nehmen und ausprobieren.
In dem Fall gings einfach nur darum wie sie sich spielt. Wie der Hals passt usw.
Das sehe ich beim natürlich Bausatz erst, wenn er fertig ist...

Der C-Switch ist ja mal was! :-D
Der Drehschalter für die PU-Splittings ist ja bereits eingeplant. Dieses markante Merkmal möchte ich auf jeden Fall übernehmen.

Mal sehen. Ich nehm auf jedenfall man die HB in die Hand.
Die Bausatzgeschichte ist jedenfalls im Rennen ganz vorne mit dabei...

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Gruß Mario
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Bei den beiden Halbschwestern (die ja vom gleichen Band zu stammen scheinen) ist aber noch einiges anders: die Form der Cutaways scheint spitzer zu sein, Form und auch Lage der F-Löcher entsprechen auch nicht dem Vorbild.

Die Epiphone The Dot ist zwar etwas teurer, aber näher dran. Bei der könnte man wohl sogar die Kopfplatte umbauen. Was zumindest mir für das Ziel "Oasis-Tribute Gitarre" wichtig wäre. Der Bausatz von ML scheint auch näher an der 335 zu sein als die HB.

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Liebe Grüße

Beate


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BeitragVerfasst: 13.02.2017, 16:28 
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Du hast natürlich recht, Beate... die HBs unterscheiden sich von der Formgebung etwas...

Da gabs wohl vor ein paar Jahren eine Änderung... die alten HB35 Modelle sahen ziemlich genauso aus wie die Gibson/Epiphones. Ich bilde mir ein auch gelesen zu haben, dass die HBs aus dem selben Werk kommen wie die die chin. Epiphones... möglicherweise gab es da markenschutztechnischen Ärger und HB hat darauf hin ein paar Design-Details verändert...

Die Epiphone Dot hatte ich schon im Visier, war mir aber für das Spaß-Projekt dann doch noch zu teuer.

Mittlerweile hängt die Tendenz schon fast mehr Richtung ML-Bausatz... bis auf die Riegeldecke kommt die Gitarre schon nah ran...

Nur rein Interessehalber: kann des sein, dass die ES 355 TDSV einen Stereo-Ausgang hat? Wenn ja, warum??

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Gruß Mario
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Weil es von Gibson ESse als Stereo-Gitarren gab.

Den Bausatz gab es doch auch mal mit schlichter Decke? Ich meine, mich ganz, aber wirklich ganz ganz dunkel erinnern zu können. War dazu nicht sogar mal hier im Forum ein Thread?
Vielleicht kann Dir der Herr List ja in dieser Hinsicht weiterhelfen...

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OK. Das Konzept einer Stereo-Gitarre ist mir irgendwie suspekt...

Jetzt wo du es sagst, stimmt, da war mal ein Threat... kann mich auch dunkel daran erinnern...

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… ich hab übrigens bei mir in der Schublade noch nen Baritone Schalter mit allem Drum und Dran liegen.
Ich hab den Mal im 2er Pack in den USA gekauft aber nur einen gebraucht.
Wenn Du Interesse hast -> PN

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Uli

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Hast ne PN (hoff ich...)

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Nö, hab ich nicht.

Meine beiden nächsten Schandtaten sollen übrigens wieder Bässe werden. Bei Nachbars mache ich gerade für das allernächste Projekt Brainstorming - SIX, ein zweiter Bass VI, semiakustisch, intern an meine Sperrholz-Flying V-Gitarre angelehnt, und aller Wahrscheinlichkeit nach Multiscale.

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BeitragVerfasst: 15.02.2017, 09:09 
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@beate: ne... die PN war für Uli, sorry... der wollte mir so nen varitoneschalter verticken... keine Ahnung ob die Nachricht ankommt, die steht nämlich im Postausgang und nicht in gesendete Nachrichten drin... dein six-projekt verfolge ich gespannt...

@uli: möglicherweise hast du ne PN von mir... falls nicht versuchen wirs mal anderrum...

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Ja hab ich.
Muss noch checken was der damals gekostet hat und geb dir dann Bescheid.
Mein Shit Handy hat aus Varitone mal diktatorisch Bariton gemacht ;-)

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Hi mario,

Hier das versprochene Bild vom Varitone inkl Zubehör :-)
Dateianhang:
Varitone-Schalter.jpg


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Tausend Dank, Uli... die Platte muss allerdings hell sein - beige oder creme oder wie auch immer... jammerschade...

Der Chickenheadknopf würde allerdings passen... nur kostet der beim Musikding irgendwas zwischen 70 Cent und 1,50 Euro ...
Dafür lohnt es sich nicht dein komplettes Schalterset zu zereissen...

Kannst du mir trotzdem einen Gefallen tun und mir den Durchmesser von der Platte ausmessen?

LG Mario

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Eine kurze Suche im Netzt bestätigte dass, was ich schon vermutet hatte... diese Kontrollplatte ist schwer zu bekommen und für einen Pfennigartikel völlig überzogen teuer... Ich finde einen Anbieter in USA, der für das Ding 14 Euro haben will... kommt noch Versand dazu, dann bin ich bei über 20 Euro... für den runde plastik-Platte... oder Alu oder was auch immer das ist ... *Kopfschüttel*
Langsam finde ich raus, warum Herr Gibson so viel Geld für seine Gitarren verlangen MUSS... bei den Einkaufspreisen ist ja an der Gitarre nix mehr verdient... :doh:

@Uli: mein Tipp: stell deine beiden schwarzen Platten einfach bei ebay rein, die sind kostbar!

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So. Nun war ich mal beim Thomann und hab mir die Harley Benntons mal angeguckt. Also ich muss schon sagen, was man da für die paar Kröten bekommt ist schon erstaunlich! Trotz der überzeugenden Qualität habe ich mich nun doch für den Bausatz entschieden. Der Bausatz ist einfach etwas näher am Orginal und ich erspar mir das zumachen der Löcher...
Nun gibt's den Bausatz nur mit dem geflammten Top oder mit Burl Top... ein schlichtes Top wäre mir lieber, also hab ich mal bei ML nachgefragt. Der meint ich soll einfach das Funier abschleifen. Allerdings bin ich da skeptisch. Ich weiß ja nicht, was unter dem Funier zu Tage kommt. Oder ich Schleif zu tief ins Schichtholz. Dann wollte ich ja rot beizen... also ich glaube nicht, dass das klappt.
Nun würde ich versuchen, das Top "tot-zu-beizen". Meint ihr das klappt? Und was ist die bessere Basis? Geflammt oder geburlt??

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Geflammt. Grund: diese Gitarren gabs mW früher eher in geflammt, aber keinesfalls geburlt. Wenn Du die Gitarre also einfach nur geflammt lässt, wäre es zwar nicht ein Klon dieser speziellen Gitarre, aber der eines authentischen Instruments jener Zeit.

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Liebe Grüße

Beate


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Jo. Das ist allerdings ein gutes Argument, Beate! Danke...

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Soderla. Gestern ist der Bausatz eingetroffen. Ich war ja wirklich sehr gespannt auf die Qualität und muss sagen ich bin positiv überrascht. Die Holzteile sind sauber gearbeitet - Hals und Korpus passen sehr gut zusammen. Der Hals ist gerade und hat ein (wie ich finde) sehr schönes Shaping. Gefällt mir insgesamt sehr gut. Natürlich bedarf es noch einiger Feinarbeit. Die Bünde sind zB nicht verrundet und glattpoliert (evtl. brauchts Abrichten - muss ich noch prüfen). Eine Stelle am Binding könnte man mit Bindingzement ausbessern. Die Kopfplatte hat noch keine Form am oberen Ende usw… alles kein Thema. Die Basis ist wirklich perfekt.

Dateianhang:
1_800.jpg

Dateianhang:
2_800.jpg

Dateianhang:
3_800.jpg



So nun tun sich ein paar Fragen auf über die ich mir Gedanken machen muss.

Ein paar "Kleinigkeiten" weichen natürlich vom Orginal ab - ein paar könnte man ändern. Das Binding z.B… der Bausatz hat am Korpus ein einfarbiges Binding anstelle eines mehrschichtigen. Die Kopfplatte hat am Bausatz gar kein Binding… naja ist halt die Frage wieviel Aufwand man betreiben möchte… die Intension ist ja auch nicht eine täuschend echte 1zu1 Kopie zu erstellen…

Das Pickguard wird natürlich ausgetauscht (Tortoise). Ich werde auch andere Mechaniken verbauen und als Tonabnehmer werde ich meine geliebten P-Rails verbauen. Wenn es klappt mit extra angefertigten PU-Kappen...

Den Korpus werde ich rot beizen. Ich habe noch einiges an Ahorn-Furnier, damit werde ich ein paar Teststücke anfertigen, damit die Farbe passt. Reines rot könnte evtl. zu hell kommen. Da werde ich sicherlich etwas mischen müssen.

Ich gehe davon aus, dass die Orginale aus der Zeit eine Nitrolackierung haben. Was man so auf den Bildern sieht und was ich auch beim Thomann gesehen habe scheint das Finish recht dünn zu sein… geht eher Richtung seidenmatt… ich könnte mir vorstellen, dass Teil zu ölen…

Eine Frage zum Inneren der Gitarre. Der Hohlraum innen ist gänzlich unbehandelt. Wie ist das normalerweise gemacht? Bei meinem ES Nachbau habe ich damals die Hohlräume vor dem Zusammenleimen schwarz lackiert.


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Die Klone der 335, die ich bisher in den Fingern hatte, und auch meine Sammick, sind innen unbehandelt.

Was verwendete man eigentlich traditionell im Gitarrenbau, wenn man innen einen Schutz aufbringen wollte? Dünnflüssigen Knochen- oder Fischleim? Schellack?

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Liebe Grüße

Beate


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Wow, die Decke ist ja richtig gut geriegelt.

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@Beate: hat das Holz im Inneren deiner Sammick eine Patina bekommen?
Das frische Ahorn im Bausatz leuchtet ja regelrecht aus den F-Löchern raus... evtl. würde ich da mit etwas Eiche-Hell-Beize rangehen um dem etwas entgegen zu wirken, was meinst du? Mein Bandkollege hat ne halb hole Epiphone, da werd ich auch mal reingucken... das dauert allerdings noch ein paar Tage, bis ich da rankomm...

@Falk: ja, das ist schon schön geriegelt. Nur doof, dass ich da gar keinen Riegel gebräucht hätte... :doh:

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Auf den Bildern meines Sorgenkinds kannst Du so einen Gitarre von innen sehen, nach so geschätzten 50 Jahren. Das Holz ist zwar kein Ahorn, sondern vermutlich Birke, Pappel oder Linde. Wenn ich den Kopf drehe, sehe ich den Boden auch jetzt noch durch die F-Löcher schimmern, und zwar deutlich. Bei den beiden dicken Archtops ist der Korpus so schattig, dass man nur selten etwas sieht. Daher vermute ich auch, dass das Holz eher noch heller ist.

Bei der Sammick ist das Holz rötlich, irgendwas, was unter dem Label Mahagoni kursiert. Da sieht man das nicht so gut. Außerdem hat sie erst ein paar Jahre auf dem Buckel.

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Liebe Grüße

Beate


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