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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 15.04.2017, 08:44 
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Hallo Armin,

ich würde den Pickup in Richtung Bridge verschieben.
Ein angepasster Rahmen würde mir nicht sehr gefallen.
Wenn ich das weiter oben richtig verstanden habe, möchtest Du lasierend beschichten. Dann sieht man später die Stelle, wo der Hals eingeleimt wird. Falls Du weißt, was ich meine.
Da kommt es dann auf einen versetzten Pickup auch nicht mehr an. Alternativ kann man das natürlich auch unter deckendem Lack oder einem Furnier verstecken.

Gruß
Thomas

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Wer glaubt, das seien hohe Phrasen, der sah noch niemals frohe Hasen!


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 15.04.2017, 10:49 
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armfri hat geschrieben:
Pickupfräsung ist wohl zu nahe am Hals? Ja, Nun sehe ich es auch :geek:
Zufall oder Prophezeiung


Nimm es als Fügung: das soll wohl so sein. Probier doch einfach mal aus, wie es klingt. Vermutlich wird sie sehr fett und durchsetzungsstark klingen und trotzdem oder gerade deshalb sehr universell einsetzbar sein. Mit Besaitung (eher dick, 11er oder besser noch 12er) und vor allem der Spieltechnik ist man bei einer derartigen PU-Position unheimlich vielseitig - von smoothen Jazzton bis zum wirklich massiven Rockbrett müsste da alles gehen.

Und wenns Dir nicht gefallen sollte, bau Dir einfach ne zweite SG.

_________________
Liebe Grüße

Beate


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 15.04.2017, 11:18 
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Mein Vorschlag wäre, falls die Fräsungen ansonsten sauber genug sind, auf Rähmchen komplett zu verzichten. Soll doch ne "schlichte" SG werden. Und das sichtbare Halsstück sogar sichtbar zu lassen (also nicht wie im Original ein Deckelchen ´drüber zu packen).

Oder ganz auf den zweiten PU verzichten und eine SG Junior zu bauen. Was ich irgendwie sowieso vor Augen hatte, da auf allen deinen Bildern bisher ja nur eine PU-Fräsung zu sehen war :D

Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 15.04.2017, 12:44 
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Danke für eure Vorschläge,
Ich werde als erste Option mal n Pickuprahmen/Abdeckplatte herstellen, und wenn es wirkich total nicht nach meinem Geschmack aussieht, kann ich immernoch Thomas Variante anstreben, die Fräsung verschliessen und nach hinten versetzen. Wenn dann aber ohne Abdeckplättchen, sondern mit nem eingelassenen Furnierstreifen.
Pickup hab ich eben mal zur optischen Veranschaulichung reingelegt, Markus. Ist mir dann doch etwas zu nackt :oops:

Gruß
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 16.04.2017, 12:06 
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Die haben doch immer so'ne Manschette am Halsfuß.


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Gruß
Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 16.04.2017, 18:58 
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Von der "Manschette" sprachen wir schon 8-)
Wenn ich´s richtig verstanden habe, will Armin stattdessen ein Furnier einlassen.
Sein Problem ist wohl eher, dass ein Standard-PU-Rahmen über das Shaping in den Cutaways ragt. :?

Gruß und Frohe Ostern
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 16.04.2017, 20:58 
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Ich habe mich nun mal meiner ersten option gewidmet. Habe ein Custom-Pickuprähmchen hergestellt. Und ich bin ganz zufrieden damit.
Rahmen für Bridge-Pickup werde ich dann wohl auch aus Ahorn herstellen müssen :D jedoch wird dieses dann Standart ausfallen.
Wahrscheinlich beize ich die Teile dann schwarz. Möchte das aber erst nach dem Finish der Gitarre entscheiden.

Gruß
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 18.04.2017, 22:16 
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Keines Update.
Sind schon dünne Leisten. Bei zwei Versuchen sind mir die Teile beim Fräsen auseinander gebrochen. Vielleicht sollte ich sie der Stabilität zuliebe in Loctite baden? :idea:

Gruß
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 19.04.2017, 00:00 
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Vielleicht kannst Du ja irgendwas drunterleimen. Papier z.B.

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Liebe Grüße

Beate


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 26.04.2017, 21:16 
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Hallo

Ich bin nun schon zwei Abende am Feinschliff und mache mir über das Finish Gedanken.
Evtl werde ich doch Tru-oilen. Vorher Poren füllen, so gut es geht und beizen.
Wenn ich Kegids Ausführungen richtig verstanden habe lässt sich auf Schellack(stark verdünnt)/Bimsmehl Porenfüllung besser beizen als auf die Holzpaste von Clou.
Und...geht dann auf Tütchenbeize, oder sollte es Spiritusbeize sein?

Gruß
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 26.04.2017, 21:38 
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Ich denke, da hast du kegid falsch verstanden, Schellack lässt sich NICHT beizen. Aber er ist (auch in der Verbindung mit Bimsmehl) absolut klar, du kannst also VORHER beizen, musst das dann aber mit Wasserbeize machen, da der Schellack eine Spiriusbeize ja wieder anlösen würde.
Bei der Clou-Holzpaste musst du erst mit der Paste füllen und, da die ja nicht klar/durchsichtig ist, danach beizen. Allerdings nimmt die Paste die Beize anders als das Holz (bzw. fast garnicht) an, und die Gefahr, dass das fleckig wird, ist ziemlich groß.

Was du auch machen kannst: Schellack mit (dann aber Spiritus-) Beize tönen, also einen farbigen Schellack selbermachen.

Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 26.04.2017, 22:04 
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armfri hat geschrieben:
...
Wenn ich Kegids Ausführungen richtig verstanden habe lässt sich auf Schellack(stark verdünnt)/Bimsmehl Porenfüllung besser beizen als auf die Holzpaste von Clou. ...

Nee, so ist das nicht.

Ich beize nicht auf eine Schellackgrundierung, ich töne mittels Aufbringen von eingefärbtem Schellack. Da dieser in Alkohol/Spiritus gelöst ist, kann auch in Spiritus gelöste Pulver-Beize dem Schellack zugegeben werden. Das geht natürlich auch nur mit Spiritus-Beize, nicht aber mit in Wasser gelöster Beize. Mit dem Pinsel geht das nicht so gut - wird leicht scheckig, besser geht's mit dem Ballen. Beispiel hierfür: (der dunkelbraune Hals)

Die eher übliche Alternative wäre, das Holz ganz normal vor dem Füllen/Grundieren zu beizen. Darauf kann man auch mit Schellack/Bimsmehl füllen und grundieren bzw. Politur aufbauen. Das Problem dabei ist das Schleifen der Füllung/Grundierung, da die Gefahr des Durchschleifens bis in die Farbschicht sehr groß ist. So etwas ordentlich zu reparieren ist nicht gerade einfach. Würde (statt mit Schellack) mit einem dickere Schichten bildendenden Lack (zB. 2K-Lack) lackiert, kann man eine genügend dicke Schicht über der Beize aufbauen, die vor Durchschliffen recht sicher ist.

Der Mittelweg zwischen beiden Varianten wäre normal zu beizen (das geht auch mit Wasser-Beize), dann zur Anfeuerung ein paar Ballen transparenten Schellack drauf (ohne Schleifen) und dann weiter mit 2K-Lack. Beispiel hierfür: (der grüne Body), da kommt aber noch das dekorative schwarz Füllen der tiefen Poren über der ungefüllten Schellackgrundierung dazu.

Funktioniert haben bei mir alle drei Varianten; alle haben Vor- und Nachteile, die man jeweils anhand der konkreten Umstände beurteilen muss.

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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 28.04.2017, 11:34 
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Vielen Dank, Falk, für die tolle Ausführung (nun hab selbst ich`s kappiert)
mein momentaner Plan ist nun: Mit schwarzer ClouPaste so gut es geht füllern, danach tütchebeizen, und mit 2K Lack aus der Dose abschliessen, evtl nicht ganz auf Hochglanz polieren.
Aber, wer weiss, auf was für absurde Ideen ich die nächsten Abende noch komme, wenn ich meditativ noch am Feinschliff bin. :twisted:

Gruß
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 01.05.2017, 10:56 
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Gestern noch gewässert/geschliffen. Fünf Durchgänge waren nötig.
Und dann ist mir plötzlich wieder klar geworden, welch staubige Tortur es ist, die Holzpaste, die ich zum füllern verwendet habe, wieder abzuschleifen.
Hab mich für Outdoor entschieden, das war dann auch der Frau lieber, wenn ich am Sontag nachmittag in Sichtweite bin.

Gruß
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 01.05.2017, 11:44 
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Schöner kann ein Arbeitsplatz nicht sein. Da fehlt aber noch das "kühle Blonde" neben dir auf der Bank. ;)

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Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 26.08.2017, 08:39 
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Viel Zeit ist vergangen.
Und die große SG-Depression fast gänzlich verflogen.

Doch der Reihe nach:

Nach Poren füllern und tütchenbeizen kamen drei Sessions a drei Sprühgänge 2K Klarlack auf das HOLZ.
In der Lackierkabine meines Freundes hat das ja schon immer sehr gut geklappt.
Ordentlich zwischengeschliffen und vor den Sessions nochmal Staub entfernst u mit Silikonentferner abgewischt.
Nach angemessener Trocknungsphase hatte ich mich dann sonntagmorgens auf den letzten Feinschliff vor dem polieren gefreut.
Nehm die Gitarre vom Haken und denke, mich trifft der Schlag :mrgreen:
Am Body hatte sich ein Riss gebildet, der vorher nicht sichbar war.
Doch es kam noch dicker: Am Hals und Griffbrett hat sich, als ich das Schleifleinen ansetzte, von den Kanten augehend, der Lack grossflächig abgelöst. Ich vermute zwischen erster und zweiter Lackschicht.

Frustbarometer stieg rasant.
Ich entschoss mich dann, die Klampfe erstmal so zu lagern, dass sie mir nicht unter die Augen kommt. Meinen ersten Gedanken möchte ich hier garnicht wiedergeben :naughty:

Nun letzte Woche fühlte ich mich psychisch so gestärkt, das Teil aus seiner Verbannung zu holen. Der Riss hatte sich nicht vergrößert. Unter Spreizung dünnflüssigen Hexenkleber eingeführt.
Kleber dem Lacklevel angeglichen.

Bünde entfernt, und den Hals großflächig bis aufs Holz abgeschliffen. Die blanken Stellen gebeizt, was sehr gut funktioniert hat. und eine erste Schickt Lack aufgetragen.
Auch die Übergänge zur neuen Lackschicht sind schon wieder egalisiert.
Bin gespannt, ob das doch noch was wird.

Gruß
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 27.08.2017, 13:20 
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So ein Mist; da hat sich der Murphy aber gewaltig ins Zeug gelegt.

Ich kann mir beides nur so erklären, dass nach der Lackversieglung, die nie hundertprozentig sein kann, das Holz durch Lagerung in anderem Raumklima systematisch Feuchtigkeit gezogen oder verloren hat. Davon, dass 2K-Lackschichten sich großflächig gelöst haben, habe ich auch schon gehört; da schien die Ursache aber stets in der Vorbehandlung (ev. mit chem. Reinigungsmitteln) zu liegen. Ich selbst lackiere nach dem Schema: 2-3 Schichten Lack in kurzzeitiger Folge, dann Durchhärten und Anschleifen für die nächsten Schichten. Und ich verwende für Schliffe/Zwischenschliffe auch eher groberes Korn (max. 800, meist grober) und bin damit bisher gut gefahren. Zum ander lagern sowohl meine Materialien jahrelang wie auch die fertigen und in Arbeit befindlichen Instrumente dauerhaft in normalem Wohnraumklima.

Das, Armin, wäre mein unbeholfener Erklärungsversuch. Belastbare Verfahrensvorschläge zur Behebung des Unglücks kann ich Dir mangels Erfahrung leider nicht machen. Deine Herangehensweise erscheint mir aber ziemlich sinnvoll, viel Glück und jag den Murphy samt seiner teuflischen Gesetze zu Selbigem.

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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
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Danke dir, Falk.
In der Tat. Zum aushärten, trocknen hängen meine Teile meist auf dem Dachboden.
Dort ist die Luft trockener und in den warmen Monaten auch wärmer als in meiner Werkstatt, die ich mir im Keller einrichten musste.

Was ich noch erwähnen sollte:
Das Abklebeband über dem Griffbrett hatte ich genau bei dieser Aktion, erst nach Tagen abgezogen.
Und genau von dieser Kante aus konnte ich die Lackschicht dann auch abziehen (häuten).
Mit solchen Auswirkungen konnte ich doch nicht rechnen :oops:

Gruß
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 28.08.2017, 23:55 
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Autsch... wie frustrierend muss das gewesen sein. :( Ich drücke die Daumen, dass es beim nächsten Anlauf besser läuft.

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Gruß, Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 02.09.2017, 22:20 
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armfri hat geschrieben:
Ordentlich zwischengeschliffen und vor den Sessions nochmal Staub entfernst u mit Silikonentferner abgewischt...


Könnte das auch an dem Silikonentferner liegen?

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Gruß Mario
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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 03.09.2017, 11:32 
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Nocheinmal beim Lackierer nachgefragt:
Silikonentferner ist das gängige Mittiel um letzte Öl oder Fettreste vor dem Lackieren zu entfernen.

Es hat sich auch schon wieder was getan:
Gitarre ist vorbereitet für die finale Lackschicht. Eventuell morgen noch einmal über die ganze Gitarre lackieren, falls es mir zeitlich reicht.

Gruß
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 03.09.2017, 20:35 
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Ich habe neulich auch mit einem Lackierer gesprochen, da ich bei einem meiner alten Autos ein ähnliches Problem habe. Da kann ich nämlich den Lack, der nach einer Unfallreparatur aufgebracht wurde (schon zu Zeiten des Vorbesitzers) mit dem Hochdruckreiniger ´runterblasen.
Sinngemäß meinte er, dass 2K auf 2K NIEMALS wirklich hält, da der schon ausgehärtete Lack ja nicht mehr angelöst wird. Bei Reparaturlackierungen geht es eben oft nicht anders, Anschleifen bringt dann wenigstens etwas besseren Halt. Richtig wäre allerdings, komplett bis auf´s Blech abzuschleifen und einen komplett neuen Lackaufbau zu beginnen.

Wichtig für dich: 2K müsse man, wenn die Schichtdicke nicht reicht, NASS in NASS lackieren.

Und da ich ja auch schon eine 2K-Lackierung an einer Gitarre versaut habe, habe ich ihm die auch gezeigt. Da hat er meine Vermutungen bestätigt, dass ich 1.) nicht gründlich genug vorgearbeitet hatte und 2.) in einigen Bereichen der Lack viel zu dick aufgetragen ist, so dass die Lösungsmittel nicht vollständig entweichen konnten (winzige Bläschen und sogenannte "Nadelstiche", also nach außen offene Bläschen).
Den von mir verwendeten Kwasny/Spraymax-Lack kennt er übrigens aus dem Smart-Repair-Bereich, er meinte, den solle man so dünn wie möglich auftragen und die nächste Schicht, wenn überhaupt nötig, nach etwa 3 Minuten aufbringen. Da seien die Lösungsmittel weitgehend draußen, der Lack aber noch nicht chemisch ausgehärtet, so dass er von der nächsten Schicht angelöst wird sich somit verbinden kann.

Ich hoffe, ich komme hiermit nicht zu spät für dich.

Also viel Erfolg
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 03.09.2017, 22:55 
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cabriolet hat geschrieben:
...
Sinngemäß meinte er, dass 2K auf 2K NIEMALS wirklich hält, da der schon ausgehärtete Lack ja nicht mehr angelöst wird. Bei Reparaturlackierungen geht es eben oft nicht anders, Anschleifen bringt dann wenigstens etwas besseren Halt. ...

Das ist sicher nichts daran zu mäkeln. Bei Armin hat sich aber, den Bildern nach zu urteilen, die komplette Lackschicht vom Untergrund gelöst, nicht Lackschicht von Lackschicht, oder ...?

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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 03.09.2017, 23:13 
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cabriolet hat geschrieben:
Das ist sicher nichts daran zu mäkeln. Bei Armin hat sich aber, den Bildern nach zu urteilen, die komplette Lackschicht vom Untergrund gelöst, nicht Lackschicht von Lackschicht, oder ...?

Nöö Falk, nach dem dritten Auftrag hatte sich an zwei Stellen die zweite u Dritte von der ersten Lackschicht gelöst.
Zwischengeschliffen hatte ich wie immer mit 600er Körnung.
Was noch erwähnenswert wäre: Nach der ersten Lackschicht hatte ich gesehen, dass nicht optimal gefülletrt war.
Damit hatte ich aber noch nie Probleme, grad bei nem Mahagoni Hals. Wurde eben mit jeder Lackschicht mehr geschlossen.

Gruß
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: ne schlichte SG
BeitragVerfasst: 16.09.2017, 00:35 
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[anchor= ][/anchor]So sieht bei mir eine Spot-Reparatur aus. Keine Ahnung, wie der Fachmann das nennt.
Da wo der Riss war, an der Stirnseite des Bodys.
Blankgeschliffen, nachgebeizt, und ne schöne Schicht Lack drauf.
Die Fläche abgeklebt in Bereichen, wo die Lackschicht noch schön dick ist.
So hab ich dann noch genug Fleisch den Übergang sauber zu egalisieren.

Gruß
Armin


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