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 Betreff des Beitrags: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 16.05.2017, 12:07 
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Hi, ich heiße Moritz bin 19 Jahre und will endlich anfangen meine ganz eigen Gitarre zu bauen :dance: . Ich bin absoluter Frischling, aber irgendwann muss man ja anfangen!
Für diesen Thread hätte ich jedoch prinzipiell 2 verschiedene Themen:
1. Als ich auf meinen Kumpel zukam und mit meiner Idee kam endlich mit dem Bau einer Gitarre anzufangen, kam er wieder drauf, dass er noch von seinem Vater ne Gitarre rum liegen hat, die er schon seit Ewigkeiten mit mir restaurieren wollte. Es handelt sich um eine Hollowbody Marke unbekannt, etwa 40 Jahre alt. Hals ist der alte jedoch war das ganze nicht stabil genug, deshalb haben sie den Hals abgenommen und in dem Zuge ein neues Griffbrett drauf gehauen. Nun der Hals ist ledglich mit 2 Schrauben befestigt. In dem Sinne dachten wir entweder wir leimen das gute Stück oder hauen noch 2 Schrauben rein (würde gerne mit Bildern dienen, aber hab sie leider nicht bei mir). Die Gitarre war auch schon in den Händen von seinem Bruder, der dabei wohl etwas gepfuscht hat. Als das Girffbrett abgemacht wurde hat er nämlich Löcher durch den Hals gebohrt, Schrauben eingesetzt und wollte die dann mit einer Mutter auf der anderen Seite des Korpus befestigen. Vielleicht ist das ja eine anerkannte Methode ich kenne mich damit ja nicht sonderlich gut aus, mir erscheint das aber ganz schön unelegant gelöst. Um jetzt nicht wieder das Griffbrett abmachen zu müssen und schließlich noch 2 weiter Schrauben so reinmzuschreiben, dachten wir an leimen, was haltet ihr davon?
Das zweite Problem haben wir mit der Brücke. Derzeit ist nämlich keine Brücke oder überhaupt eine Bohrung dafür vorhanden und da es eine Hollowbody ist, kann ich gar nicht einschätzen, wie stabil das ganze ist und ob man eine einfache LP Style Brücke reinschrauben kann. Schon vorhanden hingegen sind Saitenhalter (https://www.thomann.de/de/harley_benton ... lpiece.htm). Wäre dementsprechend ne LP Brücke die beste Lösung oder habt ihr eine Lösung des Problems parat? Elektroniken werde ich komplett austauschen und verlöten, das sollte ein eher geringes Problem darstellen.

2. Im zweiten Themenbereich wollte ich einfach mal meine Idee für meine Erstlingsgitarre vorstellen. Für euch alten Hasen wahrscheinlich absolut langweilig, ihr habt ja bestimmt schon alles gesehen, aber ich leg trotzdem mal los ;)
Es soll ne Tele Thinline werden. Wichtig wäre mir ein schönes Bigsby und ne Vintagebrücke mit drei schicken Messingböckchen. Dementsprechend würde ich die Brücke so modifizieren, dass sich Bigsby und Brücke guten vertragen :D . Hals hätte ich gerne aus Ahorn. Korpus soll mit Nitrolack in einem wunderschönen blau-türkis o. butterscotch lackiert werden (da ich die Gitarre mit meiner Freundin baue, hab ich bei der Farbe die geringste Entscheidungsmöglichkeit :lol: ).
Viel weiter hab ich das ganze noch nicht geplant, da ich mich die Tage jetzt auch noch mit meinem Vater bezüglich dem Holz absprechen wollte, der kennt sich da nochmal deutlich besser aus als ich! Dann kommt die vollständige Planung aber auch schon die Tage, sobald ich das Kochbuch verschlungen habe, welches hoffentlich morgen ankommt.
Gibt es allgemeine Tipps von euch erfahrenen Gitarrenbauern? Ich wäre um wirklich jeden Rat dankbar!

Schönen Tag euch noch und liebe Grüße!


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 16.05.2017, 12:42 
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Hi Moritz,

Erstmal Willkommen im Forum.

Zu der Halsfrage kann man ohne Bilder wenig sagen.
Auch die Bridgebefestigung ist nicht so easy zu beantworten.

Den Hals nur zu leimen halte ich für eine schlechte Idee. Das hält nicht, da es eine hirnholz-Verleimung ist.
Also entweder Schrauben, oder eine sog Schwalbenschwanz-Verbindung. Das ist als Anfänger aber evtl etwas zu viel des Guten.

Normalerweise geht eine LP Style Bridge nur, wenn Material unter der Decke vorhanden ist, in das Löcher für die Studs gebohrt werden kann. Bei ner archtop eher nicht - bei einer hollow Gitte wäre es tendenziell denkbar aber ich vermute... eher auch nicht, sonst wäre vorher auch so ne Brücke montiert gewesen. :-)



Bzgl Tele thinline.
Ich baue auch gerade eine. Da kannst du die im bauthread vllt was abschauen.
Such einfach hier im Forum nach: "eine für zwischendurch" oder nach meinem Nick-Namen.

Zwecks nitro-Lackierung gibt es zahlreiche Tutorials hier.
Kegid (Falk) hat das mal sehr ausführlich und verständlich erklärt.
Das Lackieren einer Gitarre ist nicht so ohne und hat wenig mit dem zu tun was Autolackierer wissen und können. Holz ist sehr eigen im Gegensatz zu Blech.
Viel Übung und eine gute Ausrüstung hilft.

Viel Spaß beim Bau

Bei Fragen, fragen BEVOR du anfängst!

Gruß
Uli

_________________
Gruß
Uli

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen
––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––---


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 16.05.2017, 14:40 
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Servus Moritz!

Herzlich willkommen!

Ich bin mal so frei und verlinke die beiden Topics, die der Uli erwähnt hat:
Uli's "Eine für Zwischendurch"
Falk's Nitro-Tipps

Ich würde dir empfehlen deine zwei Themen zu teilen und nicht in einem Thread zu behandeln.

Ansonsten bist du auf einem guten Weg. Ackere erst mal das Koch-Buch durch und les (hier oder sonstwo) soviel es geht. Guck dir möglichst viele Bauthreads an und sauge alles auf. Auch Youtube ist in dem Bereich eine ergiebige Wissensquelle - sei es zum Thema Holzarbeite, Werkzeug oder Gearbuilding. Dann erarbeite dir dazu ein ordentliches Konzept. Mach einen Plan. Fang mit dem Bau erst an, wenn du den Bau von vorne bis hinten in der Theorie durchgespielt hast. Warte mit dem Bau bis du alle nötigen Teile auf der Werkbank liegen hast. Überlege dir schon vorher genau welche Arbeitschritte du in welcher Reihenfolge durchführen wirst. Erlerne neue Arbeitstechniken immer erst an Probestücken, bevor du ans Werk gehst. Frage vorher hier nach. Stelle Bilder hier rein. Mach Bilder und stelle sie hier rein. Viele Bilder machen und hier reinstellen! Je mehr Bilder, desto besser... :-D

Mir persönlich wäre eine Nitro-Lackierung zu langwierig und kompliziert.
Ich würde einen modernen 2K Lack vorziehen.

LG Mario

_________________
Gruß Mario
__________________________________________________________
LOAD"NEW-TELLY",8,1

SEARCHING FOR NEW-TELLY
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READY.
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 16.05.2017, 15:33 
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Hallo Moritz,

ebenfalls herzlich willkommen.

In Ergänzung zu meinen Vorrednern ein Tipp: bau erstmal Deine Tele. Dann lernst Du genug, um die alte Klampfe nicht noch weiter zu verhunzen. Die Gefahr sehe ich offen gesagt deutlich im Raum stehen. Und dann kannst Du in aller Ruhe daran gehen, das alte Schätzchen zu renovieren. Das kann ähnlich aufwendig werden wie ein Neubau, teilweise sogar noch deutlich schwieriger - aber man kann fast alles reparieren.
Und zeig uns Bilder von beiden Klampfen. Nicht, weil wir bildersüchtig sind (ja doch, das sind wir!!), sondern weil das die Möglichkeit bietet, sinnvolle Strategien für die alte Gitarre zu entwickeln.

Ach, ein Gedanke zu den Böckchen: besorge Dir welche mit eingebauter Kompensation - die Intonationsprobleme bei den Ur-Tele-Brücken sind doch zu arg.

Und wenn Du auf alte Lackiertechniken schielst - wirf auch mal einen Blick in Richtung Spirituslack oder Schellack...

Bei Nitro schient es inzwischen ja massive Probleme hinsichtlich Rissbildung zu geben.

_________________
Liebe Grüße

Beate


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 16.05.2017, 16:13 
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Hi Moritz,

Da eigentlich schon alles geschrieben wurde, schreibe ich nur: Willkommen im Club.

Gruß
Thomas

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Wer glaubt, das seien hohe Phrasen, der sah noch niemals frohe Hasen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 16.05.2017, 21:53 
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Hallo nochmal, vielen dank für die super lieben Begrüßungen!
Also nochmal zu der Hollowbody, ich werde wohl einfach meinem Kumpel weiterleiten was ihr gesagt habt, aber um was konkretes in der Hand zu haben, welche Alternativen zur LP Bridge habe ich, sollte der Fall bestehen, dass sich kein Holzblock, zum verschrauben der Bridge, unter der Decke befindet? Möglicherweise selbst einen Holzblock verleimen, was sich mangels Arbeitsplatz aber als sehr schwierig rausstellen könnte. Naja damit erstmal genug von dem ganzen ich halt mich an den Tipp erstmal die eigene Klampfe zu bauen und mich dann an das Schmuckstück zu wagen ;)

Ich kam noch nicht dazu alle Threads durchzulesen, aber deine Tele sieht super aus! Das Lackiertutorial werde ich mir zu gegebenen Zeitpunkt ansehen, aber für mich ist es sowieso Pflicht das ganze Lackieren und prinzipiell jeden Arbeitsschritt an Probestücken auszutesten. Da ich zurzeit sowieso nahezu jeden Thread verschlinge sollte ich mir denke ich noch den ein oder anderen Lackiertipp aneignen können :). Mein Vater ist Konstrukteur und bringt mir bald die Bedienung seines Programmes bei, da sollte also bald eine detaillierte Planung möglich sein :freu:.
Danke für die Tipps mit den Böckchen, ich werde mich umschauen. Bezüglich dem Lack, also ich hab mir eigentlich schon lange eine Gitarre mit Nitrolack gewünscht, da man ja hört, dass der Lack sehr schön altern soll und die Risse sehe ich auch unter dem Alterungsprozess. Das ist eigentlich auch das, was ich erreichen will. Aber gerne schau ich mir auch Schellack und Spirituslack an. Soweit ich weiß ist Schelllack ja auch recht empfindlich und sollte dementsprechend zum Alterungsprozess beitragen, oder? Nur wie läuft das mit der Farblackierung ab, ist Schelllack nicht eher ein naturbelassener Lack? Wenn ich auf farbigen Lack abziele funktioniert das überhaupt mit Schell- und Spirituslack (oder sogar Nitrolack)? Ich kenn mich damit gar nicht aus. Oder ist es so, dass Nitrolack, Schelllack und Spirituslack einfach als Grundierung dienen und die Farbe, dann über die Lacke kommen? Und ist Klarlack darüber Pflicht oder reicht eine einfache matte Lackierung ohne Klarlack?


Gruß :angelic-yellow:


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 16.05.2017, 23:08 
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Johnny Beizer hat geschrieben:
... welche Alternativen zur LP Bridge habe ich, sollte der Fall bestehen, dass sich kein Holzblock, zum verschrauben der Bridge, unter der Decke befindet? Möglicherweise selbst einen Holzblock verleimen, was sich mangels Arbeitsplatz aber als sehr schwierig rausstellen könnte.


Zeig uns lieber erst mal die Gitarre. Dann sehen wir weiter.

TOMs (=LesPaul-artige Brücken) gibt es übrigens auch mit Holzfuß. Es klingt stark danach, dass das eine mögliche Lösung für Dich sein könnte.

Ansosnten schau mal in meine Sorgenkind-Threads...

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Liebe Grüße

Beate


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 21.05.2017, 15:08 
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Da hast du natürlich völlig recht Beate und in dem Sinne hab ich gestern, als ich mich mit ihm getroffen habe auch erstmal Bilder gemacht! :)

Gruß Moritz


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 21.05.2017, 15:09 
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Und schließlich von hinten


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 21.05.2017, 17:00 
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Die Verschraubung und das Stoptail lassen auf ein (eher seltenes) Musima-Modell schließen. So (mit einem Stahl-Backplate und durch einen dünnen Plastikdeckel verdeckt) wurden in den 60ern und 70ern die Musima-Solidbody-Modelle verschraubt, ... und die waren nach meiner Erinnerung erstaunlich stabil.

Zusätzliche Schrauben näher zum Steg haben statisch ohnehin weniger Bedeutung, da die hinteren die aus dem Saitenzug resultierenden Zugkräfte nahezu alleine aufnehmen. Einziger Grund pro mehr Schrauben wäre ein wackliger Sitz durch zu viel Spiel in der Halstasche oder Unebenheiten der Kontaktfläche.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
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Als Brücke mag so eine Gitarre etwas in der Art:

Bild

heutzutage findet man als Oberteil dazu eher TOMs, nicht zuletzt auch auf den Rockabily-Gretsches.

Und genau so würde die Gitarre wohl am stilechtesten aufgebaut werden - mit Bigsby-Klon und Filtertrons.

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Liebe Grüße

Beate


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 22.05.2017, 20:15 
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Hi Leute,
also zu allererst vielen dank für die Hilfe (das hier ist wirklich eins der nettesten und vor allem hilfreichsten Foren,die ich kenne!), ich werde das ganze an meinem Kumpel weitergeben und er soll enntscheiden. Ich halte mich an euren Rat und werde zu allererst meine Gitarre bauen und sollte er bis dahin noch nicht in die Pötte gekommen sein, kann ich da ja auch noch ein bisschen mitwerkeln ;). (Meinst mit Bigsby nen Tremolo oder haben sie auch TOMs hergestellt?) Damit werde ich das Thema also vorerst einfrieren.

So hab das Kochbuch zwar erst halb durch, aber die Specs meiner Tele Thinline stehen :) Macht euch gefasst auf eine Flut von Fragen. Zu Gute der Übersicht werde ich die Specs schreiben und sollte dazu eine Frage bestehen diese dahinter nummeriert stellen:

Korpus:
Sumpfesche 1xdick & 2x dünn
--> 1.Wo nehmt ihr eure Hölzer her? Ich werde vorerst unbearbeitetes Holz nehmen, den Spaß am Hobeln lass ich mir nicht nehmen, aber woher bekommt ihr das? Mit dick und dünn meine ich, ich brauche ja zum einen den Grundkorpus, den ich größtenteils hohl bohre und dann jeweils einen vergleichsweise dünnen Deckel oben und unten drauf. Hab ich das richtig verstanden an der Thinlinekonstruktion?
[*]Nitro-Lack/Schellack mit hellblau-türkisen Finish
--> 2.Bei den Lacken muss ich mich zwar noch mehr einlesen, aber ich würde da meine Freundin zu Rate ziehen, die hat ein Praktikum in einer Restaurationswerkstatt gemacht und kennt sich schon moderat aus mit Schelllack, soweit ich verstanden habe, kann man dünne Schichten Schelllack auftragen, sodass das ganze Matt bleibt (bin in diesem Fall kein Fan von Glossy) und dann eine Holzfarbe mit blauen Pigmente mischen und auftragen. Würde das soweit gut funktionieren?
[*]Bigsby/Duesenberg Vibrato
--> 3. kennt ihr qualitativ hochwertige Klone?
[*]kompensierte Tele Bridge für das Bigsby angepasst/abgeschliffen
[*]Schlagbrett
-->4. Wie stelle ich mein Schlagbrett selbst her? Brauche ich spezielles Werkzeug?
[*]Schaller Security Locks C446
[*]Neckplate aus Chrom
[*]Fender Tele Control Plate
[*]Vielleicht Bindings

Hals:
[*]Ahorn o. Nussbaum o. Kirschbaum Hals und Ahorn Griffbrett (ebenfalls kein Glossyfinish)
--> Mein Vater hat noch Nussbaum und Kirschbaumholz rumliegen, das die richtige Länge haben könnte. Für mich ist das nur eine stilistische Frage, da ich auf jeden Fall ein Ahorn Griffbrett will und ob ein dunkler Hals und Headstock zu hellem Griffbrett passen.
5. Wo bekommt ihr eure Griffbretter her? bekommt ihr diese schon vorgefertigt? Ich würde sie gerne als Rohling kaufen.
[*]25,5" Mensur
[*]7,25" Radius
[*]Soft V oder sogar Hard V (spiele hauptsöchlich mit Daumen auf dem Griffbrett)
[*]Fender Style Truss Rod
[*]Schaller F-Series 70s 6L NI
--> 6. Ideen für preiswertere Mechaniken, oder sagt ihr an dem Mechaniken sollte nicht gespart werden?
[*]Telekopf oder ggf. eigenes Design (Strat-Tele-Mischung o. was komplett abgespactes, wenn mir was einfällt :'D)
[*]6105 Warmoth Frets
[*]Beliebiger gut bewerteter Nut
[*]Inlays:
--> Ich hab mehrere Ideen für die Inlays, aber zunächst einige Fragen:
7.1 Da ich sie selber herstellen möchte, welches Material nehme ich. Ich hätte gesagt Perlmut,a ber auf Ahorn sollte es eher dunkles Material sein.
7.2 Kann ich derartige Feinarbeiten überhaupt ohne spezielle Minifräse machen oder seht ihr da schwarz?
Die Ideen:
1. Verschiedene Blättersorten
2. Wie 1. nur verbunden durch Geäst ähnlich dem Inlay einer Ibanez Jem WH 70 oder wie die gute heißt.
--> 7.3 wird das komplette Inlay dabei am Stück gefertigt oder einfach immer die Äst für die einzelnen Bünde, da das Inlay durch die Bünde sowieso immer getrennt werden.
3. Fünfblättrige Rose

Elektronik:
[*]Vintage Sound Tele Single Coil an der Bridge
--> 8. Habt ihr Vorschläge, ich fühle mich von der Auswahl an Pickups erschlagen :O
[*]Splitbarer Humbucker am Hals mit Singlecoilcharakteristik (Sollte als Split wirklich wie Singlecoil klingen und nicht wie eine undefinierte Art von biusher nicht benanntem Pickup :'D)
--> 9. Selbe wie bei 8.
[*]250k A Poti Volume Push/Push
[*]250k B Poti TOne
[*]3 Way Switch


So es kommen noch mehr Fragen wenns erstmal los geht aber das sollte fürs erste reichen (sooorry :))
Wenn Fragen vorkommen die hier im Forum schonmal vorgekommen sind, dann schreibt einfach "Forum", dann müsst ihr nicht entnervt über stetig wiederholten Fragen sitzen, ich hab einfach mal alles notiert, was mir in den Sinn gekommen ist. Das Gleiche gilt natürlich für alle Fragen, die der Koch schon beantwortet hat (einfach "KOCH" schreiben :lol: )

In dem Sinne lasst euch Zeit mit den Antworten und noch einen super entspannten Feierabend!
Gruß Moritz ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 22.05.2017, 21:02 
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Mit dem Bigsby meine ich ein Tremolo.

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Liebe Grüße

Beate


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 22.05.2017, 21:52 
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Der Möglichkeiten gibt es unzählige, die alle ihre Vorzüge und Nachteile haben, also alles Geschmacksache. Hier nur ein paar spontane Gedanken dazu:

Body-Material:
Ein Kernmaterial zu verwenden und Decke und ggf. auch Boden aufzuleimen ist eine von mehreren Möglichkeiten. Ich selbst habe ein einziges Mal eine Decke aufgeleimt und zwar bei einer Hollow-Body. Sonst habe ich nur massive Bodies hergestellt. Separate Decke und Boden bieten aber auch einige Möglichkeiten bei der Konstruktion von Hohlräumen/E-Fächern, ...
Einheimische Hölzer bekommst Du u. a. bei unserem Forums-Mitglied Holzkarle (z. B. per PN oder über seinen Ebäi-Shop). Da kann man sich u.a. auch Starkfurniere schneiden lassen. Wenn es aber unbedingt Sumpfesche sein muss (außer dekorativer Maserung kenne ich keinben Grund, der dafür spricht), einfach mal in der Bucht nach "Swamp Ash" suchen.

Griffbretter machen wir hier hauptsächlich selber, man kann sich aber auch fertig geschlitzte kaufen z.B. bei kaguit.

Zum Finish gibt's hier im Forum schon viele, auch praktisch fundierte Threads bzw. Beiträge; einfach mal die Suchfunktion bemühen.
Das Thema ist zu umfangreich, als diesem mit einigen Sätzen auch nur näherungsweise gerecht werden zu können.

Mit Pickups und Elektronik verhält es sich ähnlich. Ein gesplitteter HB ist einem guten Singlecoil m.E. nicht glkeichwertig.
Mein Favorit ist z.Zt. diese Bestückung:
Zwei Fernost-SCs (einer davon revers) in Reihe geschaltet statt Bridge-Humbucker sowie ein brummfreier SC (Lace-Sensor) und ein Dualcoil (Select by EMG) am Neck in verschiedenen Kombinationen, ergänzt mit 500 kOhm-Vol.-Poti unbd C-Switch statt Tone-Poti (variable Resonanzfrequenz bei vergleichsweise hoher Güte). Damit decke ich ich den twängigen bzw. glasigen SC-Sound wie auch einen ziemlich transparenten und kaum mumpfigen HB-Sound ab. Das ist aber höchst subjektiv; daher also ausdrücklich keinen Vorschlag.
Weil die 7ender-style Blade-Switches aber erst recht die LP-style Toggles wenig Schaltungsmöglichkeiten bieten, verwende ich seit einiger Zeit weitgehendst Drehschalter (z.B. diese oder diese). Für den, der allerdings als "Schnellschalter" auf LP-Toggles oder Blade-Switches großen Wert legt, wäre das natürlich ein NOGO.

Also
richtig ist, was gefällt. Falls etwas ganz Spezielles gewünscht wird, kann man ggf. zielgerichtet auf die umfangreichen leider aber auch endlichen Erfahrungen im Forum hoffen. Wichtig hierfür ist, das konkrete Problem möglichst klar und umfassend, ev. unterstützt mit aussagefähigen Bildern zu formulieren.

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Zuletzt geändert von kegid am 23.05.2017, 01:03, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 22.05.2017, 23:36 
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kegid hat geschrieben:
... Holzkarle (z. B. per PN oder über seinen Ebäi-Shop).


der führt aber nur europäische Esche. Die ist schwerer, härter, auch weniger leicht zu bearbeiten als Sumpfesche. Bei nem dicken Brocken wie ner Tele würde das geradezu nach Chambering schreien.

Bei eine Tele Thinline reichen aber eigentlich zwei Längsstreben außerhalb der Tonabnehmer, ein massiver Klotz unterhalb der Brücke und natürlich auch um die Halsaufnahme. Man kann durch die Menge Holz, die man stehen lässt, ziemlich gut zwischen einer eher "akustischen" Ansprache (starkes Attack, langsames Release) und dem für Solid Bodis typischen nicht ganz so starker Attack bei langsamerem Release vulgo längerem Sustain steuern.

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Beate


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 06.07.2017, 17:21 
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So, nun also ich bin wieder da. Ich hatte Urlaub musste viel arbeiten und hatte ansonsten auch viel um die Ohren, aber jetzt bin ich umso aufgeregtes mein Projekt langsam zu verwirklichen. Das Koch-Buch habe ich inzwischen 2 mal durchgelesen, mir stellen sich aber trotzdem noch die ein oder andere Frage:

1. Kennt jemand die Dicke einer Fender Telecaster Thinline '72? Das Internet gibt an Maßen nicht viel her, ich weiß lediglich, dass die Decke wohl 1/4" bzw. 0,635cm dick sein soll.
2. Mein wohl dringendste Frage: Wie plant ihr eure Gitarre, CAD oder gezeichnet auf Papier? Ich sitze nämlich schon einige Zeit daran, mit Hilfe meines Vaters, CAD zu lernen. Ich habe aber das Gefühl, dass ich die gewünschten Formen - zumindest nicht als Laie, wie ich es einer bin - im CAD erschaffen kann. Deswegen die Frage an euch, wie plant ihr euer Werk? Und falls ihr es per Hand zeichnet, wie schafft ihr es die Form schön und genau zu halten?
3. Mein Vater hat noch einiges an Massivholz gelagert, jedoch nur 2 dünne Platten, die ungefähr der nötigen Größe meiner Gitarre entsprächen. Nun ist es auch legitim, 2 Platten aufeinander zu leimen um die nötige Dicke zu erhalten oder sollte man sich von dieser Methode eher fern halten?
4. Ich habe im Koch-Buch leider nicht ganz verstanden warum und in welchem Winkel, der Hals schräg in den Korpus eingefasst wird?
5. Zu den Lacken: Ich bin noch nicht fest emtschlossen, welchen Lack ich verwenden soll, jedoch bin ich mir ganz grundprinzipiell unsicher, wie man matt und farbig lackiert, sowohl mit Schell-, als auch mit Nitrolack usw. das ganze wird finde ich nicht ausführlich genug erklärt oder ich habe etwas nicht richtig verstanden. Prinzipiell will ich ja einen matten Farblack. Ich stelle mir die Lackierung dann so vor, dass ich zuerst Porenfüller auftrage, anschließend 3 Lagen Grundierung und wiederum anschließen 3 Lagen matten, farbigen Lack. Liege ich mit meiner Arbeitsmethode damit richtig?

Und noch vielen Dank für die vorigen Tipps!

Gruß Moritz


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 07.07.2017, 08:03 
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Johnny Beizer hat geschrieben:
2. Mein wohl dringendste Frage: Wie plant ihr eure Gitarre, CAD oder gezeichnet auf Papier? Ich sitze nämlich schon einige Zeit daran, mit Hilfe meines Vaters, CAD zu lernen. Ich habe aber das Gefühl, dass ich die gewünschten Formen - zumindest nicht als Laie, wie ich es einer bin - im CAD erschaffen kann. Deswegen die Frage an euch, wie plant ihr euer Werk? Und falls ihr es per Hand zeichnet, wie schafft ihr es die Form schön und genau zu halten?

Wenn keinen Bauplan der Gitarre finde, verwende ich Bilder aus dem Internet. Wenn man die Mensur der Gitarre kennt kann man das Bild im MS-Publisher entsprechend auf den Maßstab 1:1 vergrößern, auf DIN A4 oder wenn möglich DIN A3 ausdrucken und die Blätter zusammenkleben. Meine Gitarren werden übrigens alle nur so ungefähr und nicht genau so wie der Plan.

Johnny Beizer hat geschrieben:
3. Mein Vater hat noch einiges an Massivholz gelagert, jedoch nur 2 dünne Platten, die ungefähr der nötigen Größe meiner Gitarre entsprächen. Nun ist es auch legitim, 2 Platten aufeinander zu leimen um die nötige Dicke zu erhalten oder sollte man sich von dieser Methode eher fern halten?

Das ist absolut legitim. Jede E-Gitarre mit dicker Decke ist doch im Prinzip genau dasselbe.

Johnny Beizer hat geschrieben:
4. Ich habe im Koch-Buch leider nicht ganz verstanden warum und in welchem Winkel, der Hals schräg in den Korpus eingefasst wird?

Stelle Dir vor, Deine Brücke wäre 10 cm hoch. Dann würden Die Saiten ohne Halswinkel bei den hohen Bünden recht weit vom Griffbrett entfernt sein (sher hohe Saitenlage). Um das zu kompensieren, kannst Du den Hals im Korpus soweit abgewinkelt befestigen, dass das Griffbrett parallel zu den Saiten verläuft. Der Halswinkel kompensiert somit die Höhe der Brücke.

Johnny Beizer hat geschrieben:
5. Zu den Lacken: Ich bin noch nicht fest emtschlossen, welchen Lack ich verwenden soll, jedoch bin ich mir ganz grundprinzipiell unsicher, wie man matt und farbig lackiert, sowohl mit Schell-, als auch mit Nitrolack usw. das ganze wird finde ich nicht ausführlich genug erklärt oder ich habe etwas nicht richtig verstanden. Prinzipiell will ich ja einen matten Farblack. Ich stelle mir die Lackierung dann so vor, dass ich zuerst Porenfüller auftrage, anschließend 3 Lagen Grundierung und wiederum anschließen 3 Lagen matten, farbigen Lack. Liege ich mit meiner Arbeitsmethode damit richtig?

Ich würde nicht mit Schell- oder Nitrolacken arbeiten, weil ich mich damit nicht auskenne. Mattlackierungen finde ich toll, sehen aber recht schnell unansehnlich aus und lassen sich kaum unsichtbar reparieren, weil man Kratzer nicht einfach rauspolieren kann. Vor dem Grundieren und zwischen den Schichten ist jeweils eine ausreichende Trocknungszeit und ein Zwischenschliff notwendig. Insbesondere vor der letzten Decklackschicht muss die Oberfläche perfekt geschlifen sein. Rechne für das Grundieren und Lackieren mit rund 3-4 Wochen Zeit, wenn Du dranbleiben kannst. Prinzipiell würde Dir auch eine Schicht Grundierung und zwei Schichten Decklack reichen. Mehr Schichten haben den Vorteil deckender zu sein und bei den Zwischenschliffen wirklich alle Unebenheiten zu erwischen.

Gruß
Thomas

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 07.07.2017, 08:56 
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Zu Punkt 4. möchte ich Thomas beipflichten und dieses Bild als Beispiel zeigen:

Bild

Hier kommt zur höheren Brücke noch die Deckenwölbung dazu. Die meisten Instrumente in Fender-Bauweise brauchen den Neigungswinkel nicht.

Also: Eine Tele braucht den Neigungswingel nicht, wenn die fendertypische Brücke verwendet wird.

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Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 07.07.2017, 09:03 
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Zu 3.

Wenn Du deckend lackierst ist das kein Problem, wenn nicht, kommt es darauf an, wie Du das optisch löst. Es gibt Modelle die sind mit einer kontrastierenden Furnierschicht verleimt, da wird die Schichtbauweise zum Design erhoben.

viewtopic.php?f=107&t=5005&hilit=framus+nashville

Manche furnieren die Zargen, dann wird die Schichtbauweise versteckt. Die meisten hier glauben nicht an die Klangbeeinflussung so einer Bauweise, ich auch nicht.

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Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 07.07.2017, 09:20 
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Zu 1.

so weit ich weiß, ist der Thinline Body genau so stark wie ein Solid Body - 1.75" entspricht 4,445cm

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Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 15.07.2017, 16:12 
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So meine Gitarre nimmt Form an :) Zumindest auf dem Papier:

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Korpus TZ (800P).jpg


Mit Teilen:

Dateianhang:
Korpus mit Teilen (800P).jpg


Der Hals:

Dateianhang:
Hals TZ (800P).jpg


Mit Teilen:

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Hals mit Teilen (800P).jpg



So jetzt habe ich noch eine kleine Frage zu dem Halsstab. Und zwar habe ich mir einen Doppelhalsstab gekauft, aber ich verstehe noch nicht ganz, wo ich diesen anziehen kann, bzw. an welcher Stelle er sich biegt:

Dateianhang:
Halsstab 1 (800P).jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 15.07.2017, 16:14 
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Und noch ein paar mehr Bilder, damit man es genauer erkennt:

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Halsstab 2 (800P).jpg


Dateianhang:
Halsstab 3 (800P).jpg


Dateianhang:
Halsstab 4 (800P).jpg


Grüße und noch ein schönes Wochenende euch :)

PS.: Noch vielen dank für die vielen tollen Antworten, die haben mir sehr weiter geholfen!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 15.07.2017, 17:51 
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Sieht aus wie ein einfach wirkender Stab, d.h. du ziehst die Mutter an und er biegt sich in die Richtung der runden Kante. Ich nehm an es ist dieser hier.

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Gruß Eduard


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 15.07.2017, 19:10 
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Danke, hast natürlich recht, ich habe in dem Moment gar nicht daran gedacht, dass man den Halsstab hier einfach mit einem Außensechskantschlüssel biegt. Der Klassiker wäre ja eher ein Innensechskant.
Gruß :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Neue versucht ne Tele
BeitragVerfasst: 15.07.2017, 19:14 
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Der TR besteht aus einem runden und einem flachen Stab, die auf der der Schraube abgewandten Seite miteinander verschweißt sind. Wenn die Schraube/Mutter angezogen wird, wird der runde Stab im Verhältnis zum flachen auf Zug belastet, was eine ziemlich gleichmäßige Biegung auf der gesamten Stablänge zur Folge hat (wenn die flache Seite oben liegt, biegt sich der TR nach unten.
Bei einem Zweiwege-TR (Dual action) gibt es die Möglichkeit durch Drehen der Mutter/Schraube links herum den TR auch in die entgegengesetzte Richtung zu biegen. Die Schraube/Mutter kann dann nicht abgeschraubt werden, sondern ist mit einer axialen Fixierung versehen.
Welcher Bauart Deiner ist, musst Du einfach ausprobieren. Der Einbau beider Varianten ist aber prinzipiell identisch, die einfache Variante kann lediglich keinen eher seltenen Frontbow beheben.

Edit:
Ach so, darum geht's.
Ja, für den Außen-Sechskant gibt's üblicherweise sechskantrohr-förmige Steckschlüssel. Der passende Schlüssel sollte eigentlich als Zubehör beim TR dabei sein.

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Man kann keine Faust machen, wenn man die Finger überall drinnen hat. (Dieter Hildebrandt)
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