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 Betreff des Beitrags: Daniel baut sich eine Musiccaster
BeitragVerfasst: 09.09.2017, 14:01 
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Hi zusammen,

nach langer Forums- und Gitarrenbau-Abstinenz, hab ich mich entschieden, wieder mal eine neue Gitte zu bauen.
Nach er Telecaster und der SG vom letzten Jahr soll es dieses Mal ein Eigenentwurf werden.

Der erste Entwurf der Bauzeichnung ist bereits fertig.
Bevor ich die Schablonen dazu mache, wollte ich mal eure Meinung zum Design hören.

Da ins Design das Pickguard des Musicman-Stingray Basses + ein paar Grundelemente der Telecaster mit eingeflossen sind, habe ich das Projekt "Musiccaster" benannt.

Beim Pickguard bin ich mir aber noch nicht ganz sicher. Evtl. lass ich den auch weg.

Ich hab mal einen Designentwurf ohne und mit Pickguard hochgeladen.
Findet ihr die Form (vor allem Verhältnis Body / Headstock) stimmig?

Ich hab den Body insgesamt etwas kleiner und "filligraner" als die klassische Tele-Form gewählt und will wahrscheinlich eine Dicke von 35mm da mir die Tele mit den 40mm fast schon zu schwer und zu "grobschlächtig" ist.


LG Daniel


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BeitragVerfasst: 09.09.2017, 15:01 
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Das mit dem Pickguard gefält mit persönlich ganz gut, Daniel.
Das obere Horn würde ich noch etwas höher ziehen.
Und der Headstock passt mir auch, falls du einen Kopfplattenwnlkel geplant hast ;)

Gruß
Armin


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BeitragVerfasst: 09.09.2017, 15:18 
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Hi,

eigentlich hatte ich Fender-like, also ohne Winkel geplant (weil das nicht ganz so aufwendig ist :D ).
Aber mal sehen.
Mir dem Horn... wahrscheinlich hast du recht.
Evtl. mach ichs noch ein bisschen höher.
Aber ich will nicht zu sehr in Richtung Stratocaster, sondern noch ein bisschen mehr bei der Teleform bleiben.
Daher das "flachere" Horn.

Grüßle
Daniel


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BeitragVerfasst: 09.09.2017, 18:41 
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Soderle...hab an der Form noch etwas im PDF rumgefräst.

Das Horn ist noch etwas nach oben gewandert und auch so hab ich noch n bissl was angepasst.
Im zweiten Bild ist mal ein Vergleich mit der klassischen Telecaster Form.
Ingesamt bin ich etwasschlanker unterwegs (die Tele-Form ist die hellgraue Linie).
Genau das was ich erreichen wollte, da mir die Tele etwas zu grob ist.


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BeitragVerfasst: 09.09.2017, 23:17 
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Mhmm, mir wäre die Form zu Dreaghtnoughtmäßig. Oder Ur-Preci-mäßig...

Die Teleform abzuwandeln finde ich übrigens schwierig, einfach, weil sie die Kontur der Tele sehr ausgewogen in den Proportionen ist.

Vielleicht ist es ja einfacher, zu versuchen, aus der StingRay-Kontur eine teleartige single-cut Form zu entwickeln?

_________________
Liebe Grüße

Beate


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BeitragVerfasst: 10.09.2017, 18:37 
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Pass bei der Korpusstärke auf - bei Deinen geplanten 35mm passen nicht mehr alle Schalter, die bauen teilweise tiefer.

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Handwerk ist Pfusch. Und gut gemachter Pfusch gereicht zur Ehre.....


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BeitragVerfasst: 10.09.2017, 20:50 
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jonneck hat geschrieben:
Pass bei der Korpusstärke auf - bei Deinen geplanten 35mm passen nicht mehr alle Schalter, die bauen teilweise tiefer.


Genau das gleiche ist mir heute auch eingefallen... der PU-Wahlschalter z.B. ist ziemlich hoch.
D.h. entweder ich schau mich nach anderen Teilen um, die weniger hoch sind, oder belasse den Body dann eben doch bei 4cm Dicke anstatt den angestrebten 3.5 mm... obwohl ich eigentlich lieber flacher fahren wollte.

Bei einer anderen Frage tu ich mich grad aber ein bisschen schwer, eine Entscheidung zu treffen:
Mach ich die Kopfplatte angewinkelt oder gerade. Irgendwie stell ich mir die entworfene Kopfplatte als NICHT angewinkelt besser vor.
Wie seht ihr das? Ich stell mir die entworfene Form als schräg nach hinten eher komisch vor...

An der Korpusform hab ich übrigens auch nochmal n bisschen geändert und bin noch mehr in Richtung klassicher Tele gegangen.
Ein entsprechendes Bild stell ich morgen mal online.

LG Daniel

Edit: Und gleich noch eine Frage hinterher.
Woran erkenne ich eigentlich beim Kauf einer Bridge, ob der Hals (wie bei z.B. bei SG und Les Paul) angewinkelt sein muss oder gerade verlaufen kann? Grundsätzlich kann man doch sagen dass bei Fenderstyle-Brücken der Hals gerade und bei Gibson-Style angewinkelt sein muss, korrekt? Denn ich spiel auch noch mit dem Gedanken, keine Standard-Tele-Bridge sondern evtl. was anderes zu verbauen.


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BeitragVerfasst: 10.09.2017, 22:00 
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basementmedia hat geschrieben:
Woran erkenne ich eigentlich beim Kauf einer Bridge, ob der Hals (wie bei z.B. bei SG und Les Paul) angewinkelt sein muss oder gerade verlaufen kann? Grundsätzlich kann man doch sagen dass bei Fenderstyle-Brücken der Hals gerade und bei Gibson-Style angewinkelt sein muss, korrekt?

Im Prinzip korrekt. Aber außer der Höhe der Bridge (und deren Einstellbereich) spielen in den Halswinkel ja noch mehr Dinge hinein, wie z.B. eine Wölbung oder Neigung der Decke (ist bei dir aber nicht der Fall, wenn du im Tele-Baustil bleibst) und die Griffbrett- bzw. Bundoberkanten-Höhe über der Decke. Und natürlich die gewünschte Saitenlage.

Am Besten zeichnest du das in der Seitenansicht mal mit der Wunsch-Bridge maßstäblich auf, dann siehst du ob bzw.wie´s passt.
Die Bundoberkanten-Höhe über der Decke kannst du ja sehr gut über die Halsdicke und/oder Halstaschen-Tiefe steuern. Auch ein nachträglicher Halswinkel ist bei einem Schraubhals kein riesiges Problem.

Gruß
Markus


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BeitragVerfasst: 13.09.2017, 11:55 
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Aktuell tut sich gerade wieder eine Frage auf...dieses Mal bzgl. der Stimmmechaniken.
Wie meinem Erstentwurf zu entnehmen ist, möchte ich am Headstock zwei Stimmmechaniken unten und vier oben.
So wie ich das sehe gibts bei Rockinger aber nur die Variante 3 L / 3 R oder 6 L oder 6 R.

Ich brauch aber ja 4 L und 2 R.

Was ist da die beste Lösung? Hat von euch schon mal einer die gleiche Variante gebaut?

Mein Ansatz wäre einen 6 L zu kaufen und die unteren zwei dann eben gedreht einzubauen.
Oder denkt ihr das sieht seltsam aus?

LG Daniel


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BeitragVerfasst: 13.09.2017, 12:12 
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Hi Daniel,
das Thema mit dem gedreht einbauen ist, daß dann die Schnecke nicht mehr so stark gegen das Schneckenrad gedrückt wird (durch die Spannung der Saiten)
Bei meine Versuchen diesbezüglich hatte es aber keinen Einfluss auf die Stimmstabilität, genügend Selbsthemung.

Und wie es ausschaut? Es muss ja dir gefallen.
Ansonsten wirst du wohl zwei Sätze bestellen müssen, oder auf Einzelangebote zurückgreifen. Die sind aber meist nur im oberen Preissegment zu finden.

Gruß
Armin


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BeitragVerfasst: 13.09.2017, 14:55 
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Falls Du die geschlossenen Standard-Mechaniken verwenden möchtest, würde ich mir einen Satz (6 x rechts) zum lächerlichen Preis vom China-Mann besorgen und davon die zwei besten Exemplare auswählen. Ich habe diese Mechaniken schon zuhaufe verbaut und habe bis auf wenige "Ausrutscher" nichts zu meckern.
Achtung, da gibt's in den fernöstlichen Ebay-Shops aber leicht auch mal Missverständnisse zwischen links und rechts (die typische Strat-Position wird da als rechts bezeichnet), also auf die Abbildungen achten!

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BeitragVerfasst: 13.09.2017, 15:16 
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Sorry, bin mit manchen Insider-Begriffen noch nicht so vertraut, aber was meinst du mit China-Mann?
Hast du evtl. einen konkreten Händler-Tipp für mich (ne Webadresse)?

Grüßle
Daniel


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BeitragVerfasst: 13.09.2017, 16:24 
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"China-Mann" steht für die chinesischen Online-Händler, die neben vielem Schund aber mittlerweile überwiegend passable bis gute Ware anbieten. Suche nach Deinen Wunschartikeln bei Guugle, da wirst Du an China-Händlern nicht vorbeikommen. Und bei Ebäi (nicht auf Deutschland begrenzt) wirst Du auch fündig werden, wenn Du nach "Mechaniken Gitarre" suchst. Für unter 20 EUR Gesamtsumme brauchst auch keine Befürchtungen bzgl. Zoll bzw. Einfuhrabgabe zu haben, für die Bezahlung allerdings brauchst Du meist ein Paypal-Konto oder eine Kreditkarte.

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BeitragVerfasst: 13.09.2017, 17:22 
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Alles klar, danke für den Tipp.
Krass, da gibts ja schon Mechaniken für 9.99 Euro!?
Mal kucken... eigentlich wollte ich was ordentliches kaufen (Sperzel oder Kluson) aber wegen der 4 / 2 Sach gleich zwei Sätze kaufen ist mir definitiv zu teuer.


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BeitragVerfasst: 13.09.2017, 17:36 
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Sofern man keine exotischen Bauformen verwendet, kann man bei absolutem Nichtgefallen die Billig-Teile auch später gegen welche aus namhaftem Hause austauschen. Bei solchen Preisen braucht einem das nichtmal leid zu tun.

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BeitragVerfasst: 14.09.2017, 15:04 
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Ein neuer Tag, eine neue Frage (ich hab grad ein paar Tage Urlaub und meine Frau hat mir Freiraum für die Gitarre eingerichtet... ;) Daher die hohe Frequenz meiner Posts.

Ich möchte den Anschluss des Halses gerne ähnlich wie bei meiner SG ausführen.
Im Prinzip will ich die Halstasche fräsen und verschrauben, wie es bei der Tele Standard ist, möchte aber dass der Hals so wie in der Abbildung an den Body anschließt (also mit einem leichten Übergang und nicht wie bei der Tele üblich kerzengerade rein).

Nun hab ich eine hoffentlich nicht allzu dumme Frage:
Da ich den ebenfalls auf der Abbildung gezeigten Trussrod verwende, hab ich Bedenken, dass beim Spannen des Halses eine Lücke an der mit Fragezeichen umkreisten Stelle entstehen könnte. Oder ist die Bewegung an der Stelle so gering, dass man da nichts sieht.

Außerdem frage ich mich - falls ich den Body samt Hals lackieren lasse - ob beim Einstellen des Trussrods an der mit Fragezeichen markierten Stelle der Lack reißen könnte aufgrund der Spannung und ob es in diesem Fall dann besser wäre, den Hals mit dem Body zu verleimen, anstatt zu verschrauben.

Wie gesagt: Ich hoffe die Frage ist nicht allzu dumm...ich duck mich schon mal.


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BeitragVerfasst: 14.09.2017, 17:08 
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Prinzipiell sehe ich keinen wirklichen Grund für einen Leimhals, aber einige nicht unwesentliche dagegen. In speziellen Fällen macht das Einleimen Sinn, da dadurch eine längere Verbindungsfläche (Leimfläche) realisiert werden kann und zwar indem der Halsfuß bis unter dem Neck-Pickup durchreicht. Typischer Vertreter ist die SG. Da ist das Maß zwischen Bodyabschluss und Griffbrett-Fuß sehr kurz. Ich versuche eine Halstaschenlänge von mindestens 70 ... 80 mm zu realisieren.

Laut Deiner Skizze scheint aber die Auflagefläche des Halsfußes relativ kurz zu sein, sowohl zum Verschrauben als auch zum Einleimen. Der Übergangsabsatz der Halses vor der Halstasche hat darauf eigentlich keinen Einfluss, das hat bei dem von Dir gewählten Konstruktionsprinzip nur kosmetischen Charakter.

Bezüglich des TR sind Deine Befürchtungen weitgehendst unbegründet; da gibt's genug andere Punkte, die dem Lack mehr Schaden zufügen können. Notfalls kann man auch einen zeitgemäßen Dual-Action-TR verwenden. Der belastet im Gegensatz zu den alten (in einer bogenförmigen Nut geführten) Einstab-TRs den Hals in Längsrichtung überhaupt nicht.

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BeitragVerfasst: 14.09.2017, 18:25 
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Nabend,

kegid hat geschrieben:
Laut Deiner Skizze scheint aber die Auflagefläche des Halsfußes relativ kurz zu sein


Die Auflagefläche ist (wie bei der Standard-Telecaster) ca. 75 mm.
Auf meiner Skizze hab ich das sehr maßstabsungetreu gezeichnet :|

kegid hat geschrieben:
Notfalls kann man auch einen zeitgemäßen Dual-Action-TR verwenden. Der belastet im Gegensatz zu den alten (in einer bogenförmigen Nut geführten) Einstab-TRs den Hals in Längsrichtung überhaupt nicht.


Ich hab mir den hier besorgt:
http://www.rockinger.com/index.php?cat= ... 9016-09021

Der sollte also passen.
Ich hatte eben nur Bedenken, dass der Absatz später beim Verstellen der Halskrümmung zu einem Reisen der Lackierung führen könnte an der besagten Stelle. Die Frage ist halt, wo die Biegung beginnt, d.h. obs mir den Hals dann quasi am Ende der Halstasche hochlupft und ich dann einen Spalt hab.

Aber ich glaub ich riskiers einfach mal...


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BeitragVerfasst: 14.09.2017, 19:36 
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basementmedia hat geschrieben:
Ja ok, der geht in Ordnung, braucht auch keine gekrümmte Nut. Auf dem Bild erschien er mir wie ein einfacher Zugstab.
Die relkativ geringe Biegung des Halses durch den TR verteilt sich idealerweise auf eine ziemlich große Länge, so dass der Verformungsgrad dicke im Elastizitätsbereich der Lackschicht liegt.

basementmedia hat geschrieben:
...
Die Auflagefläche ist (wie bei der Standard-Telecaster) ca. 75 mm. ...
Dann wüsste ich nichts, was gegen Verschrauben spricht. Und wenn Hals und Body (wie das üblich ist) separat lackiert sind, kann's an dieser Fügestelle auch keine aus Verformung resultierende Lackrisse geben.

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BeitragVerfasst: 15.09.2017, 23:07 
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Nabend,

hier mal ein paar Fotos von meinen ersten Aktionen.
Leider ist mir sowohl beim Fräsen des Bodys, als auch beim Fräsen der Kopfplatte das Holz gesplittert.
Die Stelle am Body habe ich geklebt.
Die Kopfplatte musste ich vom Design her etwas ändern da ich die gesplitterte Stelle wegsägen musste.
Die gefällt mir so wie sie jetzt ist noch nicht allzusehr. Der obere "Kreisel" solllte eigentlich bedeutend größer sein, aber da ist eben das Holz weggebrochen... Sobald ich die Position der Mechaniken festgelegt habe, werd ich hier und da noch nacharbeiten.

Die unschöne Stelle am Halstaschen-Ansatz wird durchs spätere Nachschleifen und Lackieren denke ich verschwinden.

DWie ihr auf dem Foto erkennt ist der Hals im Moment noch 3cm dick und sitzt noch viel zu hoch.
Sobald das Griffbrett + Bünde drauf sind, werd ich die Tiefe der Halstasche entsprechend anpassen und dann einen weichen Übergang zwischen Hals und Body schaffen... und dann Lack drauf...

Das Griffbrett hab ich auch schon gesägt.

Im Bild Musiccaster_5 sieht man den Unterschie zwischen der klassichen Teleform und meiner entworfenen Form.
Da ich selbst nur 1,72m groß bin, wollte ich die Klampfe insgesamt n Ticken kleiner haben ;-)

LG
Daniel


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BeitragVerfasst: 15.09.2017, 23:10 
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Hier noch ein paar Fotos


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BeitragVerfasst: 16.09.2017, 00:18 
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Geht ja flott voran.
Hoffe, daß die beiden Missgeschicke das Endergebnis nicht beeinflussen.
Welches Holz verwendest du für den Body? (oder hab ich was überlesen?)

Gruß
Armin


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BeitragVerfasst: 16.09.2017, 00:24 
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Hi,

ja, geht ziemlich flott, da ich die Woche Urlaub und n bissl Zeit hatte.
Als Holz für Body und Hals verwende ich Ahorn.
Der Body bekommt ne Decke aus dunkler Buche ("Thermobuche") und ein Binding.
Seite und Rückseite des Bodys will ich wahrscheinlich schwarz lackieren., mal sehen...
Eine gewisse Portion Spontanität will ich mir in dem Projekt bewahren, nach dem Motto: Wird schon was draus werden ;-)

Guts Nächtle

Daniel


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BeitragVerfasst: 23.09.2017, 12:02 
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In den letzten Tagen gings bei mir ein bisschen weiter...und prompt sind auch wieder zwei kleinere Probleme aufgetaucht und ein "Halb-Problem:

1. Beim Aufleimen der Decke (Thermo-Buche) ist diese an zwei Stellen etwas gebrochen/gerissen. Kann man da noch irgendwas machen (auffüllen und drüber schleifen) oder würdet ihr das einfach so akzeptieren (kann man ja auch unter Old-Holz-Design laufen lassen :D )

2. Leider passen der Rotstich des Griffbretts (Palisander) und der Braunton der Decke wie ich finde überhaupt nicht zusammen.
Ich habe (sieht man auf einigen der Fotos) mal beide angefeuchtet um zu sehen, was sich nach dem Ölen verändern wird, aber es wird nicht wirklich besser... Warum mir diese Unstimmigkeit erst jetzt auffällt, kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich habe ich vor dem Aufleimen zu schlechte Lichtverhältnisse gehabt. Egal: passiert ist passiert.
Nun ist die Frage: Kann man da noch irgendwas machen? Z.b. das Griffbrett beizen? Ich hab schon mal was in einem andere Forum von schwarzer Ledercreme gelesen (gibts anscheinend bei Stewmac), mit der man das Palisander z.B. schwarz in Richtung Ebenholz bekommt.
Das wäre dann zumindest neutraler.
Oder habt ihr noch einen Tipp, wie ich das ganze stimmiger bekomme?

Ichh glaub halt, dass - wenn ich das Griffbrett beize ich den Hals bestimmt auch versau (oder kann man das mit Gewebeband "streifenfrei" abkleben?).

3. Findet ihr die Kopfplate stimmig? Sie ist (da ich ja 4 / 2 Stimmechanikaufteilung hab) natürlich relativ klein.

LG Daniel


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BeitragVerfasst: 23.09.2017, 12:07 
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