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BeitragVerfasst: 31.10.2017, 16:38 
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Okay, der Name ist scheiße, aber genau da fange ich an.

Nachdem ich den Korpus für den 50/50-Bass zusammengestückelt hatte, ist immer noch ein Haufen Holz übrig. Überwiegend Türenreste.

Dateianhang:
DSC05555.JPG


Hier wäre dann die Zielform:

Dateianhang:
DSC05559.JPG


Und nachdem ich die Holzstücke ein wenig hin- und hergeschoben und nochmal weiter zersägt habe, kommt dann das dabei raus:

Dateianhang:
DSC05561.JPG


Das sind jetzt 10 Reststücke, die zusammengeleimt dann einen "Zargenrahmen" bilden, auf den ich dann Decke und Boden aufleimen kann.

Womit dann zumindest klar ist, dass diese Gitarre eine recht hohle Angelegenheit werden wird.

Und dann habe ich mal angefangen, stückchenweise die Teile zu verleimen.

Dateianhang:
DSC05564.JPG

Dateianhang:
DSC05565.JPG


Alles weitere wird sich erst noch entwickeln.


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Handwerk ist Pfusch. Und gut gemachter Pfusch gereicht zur Ehre.....


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BeitragVerfasst: 31.10.2017, 20:18 
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Nettes Klötzchenspiel, das wird was, sieht gut aus.

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Gruß
Wolfgang

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BeitragVerfasst: 01.11.2017, 15:40 
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Auch hier geht es weiter im Klötzchenspiel - ich bin mal echt gespannt, ob und wie man es an der "Zarge" überhaupt sieht.
Bei den beiden Türengitarren ist die nach dem Ölen dermaßen nachgedunkelt, da muss man schon genau hingucken....

Gestern Abend hatte ich noch ein bisschen weiter geleimt, dann konnten heute vormittag bis auf das letzte Klötzchen angesetzt werden.

Dateianhang:
DSC05568.JPG


Nach ein paar Stunden habe ich dann die Zwingen gelöst und die "Verbindungsflächen" für das letzte Klötzchen auf dem Hobel in eine Ebene gebracht.

Dateianhang:
DSC05577.JPG


Und dann halt dran damit und trocknen lassen.

Dateianhang:
DSC05578.JPG


Mehr gibt es noch nicht.


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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 18:51 
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Auch bei der Gitarre ging es heute etwas weiter.

Zunächst mal habe ich der Korpusgerippe entzwingt und mit der Fräse soweit mal geplant.

Dateianhang:
DSC05579.JPG

Dateianhang:
DSC05580.JPG

Dateianhang:
DSC05581.JPG


Falls noch jemand Späne braucht......

Dateianhang:
DSC05582.JPG


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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 18:59 
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Weiter ging es mit dem übertragen der Korpusform.

Dateianhang:
DSC05583.JPG


Da ich ja einen separaten Boden und eine separate Decke haben werde, kann ich mir die sonst immer verlustig gehende Mittellinie mit ein paar Nägeln durchpiken.

Dateianhang:
DSC05584.JPG


So ganz exakt zur Faser bzw. den Fasern der Holzstücke verläuft die jetzt nicht, aber Form follows Reststück.

Leider gibt es auch hier ein paar Stellen, die mich zum leichten Re-Designen bringen könnten. Einmal hier:

Dateianhang:
DSC05585.JPG


Da kann ich die Kontur anpassen oder ganz blöd ein 15er Loch bohren und einen Holzdübel hinsetzen. Dann hat die Zarge halt einen senkrechten Streifen. Muss ich nur vor dem Aussägen der Form entscheiden.

Hier sind Sägeschnitte im Holz - da kann ich das Horn nur etwas kürzen.

Dateianhang:
DSC05586.JPG


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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 19:07 
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Jetzt zum Thema Decke und Boden - auch hier würde ich gerne Reste bzw. undefiniertes Holz verwenden.

Dieses Brett (das lange) steht bei mir noch rum und würde für Boden oder Decke reichen - ist das Esche.... oder Nuss?

Dateianhang:
DSC05587.JPG


Hier mal Details:

Dateianhang:
DSC05588.JPG

Dateianhang:
DSC05589.JPG


Auf jeden Fall würde ich da Decke ODER Boden trotz Ästen und Verwurf gut rausbekommen.

Dateianhang:
DSC05590.JPG

Dateianhang:
DSC05591.JPG


Ist aktuell übrigens ca. 12mm stark, nach Fügen und Planen bleibt da ausreichend Stärke übrig.

Aber was ist es? Und bei der Verwendung als Decke würde das fast nach einem hellen Binding schreien......


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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 19:21 
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Aus dem Birnen-Rest, den Ihr im Hintergrund erkennen könnt, bekomme ich leider nicht verwertbares raus.

Egal, wie ich es drehe, wende oder gedanklich zerstückle und anders zusammenfüge: Entweder liegt ein Astloch blöd oder ich habe an der Leimkante zum Korpus mit Sägemarken oder Ausrissen zu kämpfen. Und da die Holzstücke nur 8mm dick sind, habe ich auch keinen Spielraum, um es einfach "wegzuplanen".

Also ein Blick ins Holzlager - ich hatte auch vor einiger Zeit mal 3 schon verleimfertige Decken erstanden.
Müsste Amaranth (?), Ahorn und Esche sein....

Dateianhang:
DSC05598.JPG


Im Detail sehen sie so aus:

Dateianhang:
DSC05599.JPG

Dateianhang:
DSC05600.JPG

Dateianhang:
DSC05601.JPG


Was mich ein wenig davon abhält, die hier zu verwenden, ist ihre Größe. Eigentlich dürften die Instrumente dafür ein bisschen mehr Korpus mitbringen - hier mal ein Bild mit der kleinsten Decke.

Dateianhang:
DSC05602.JPG


Die ist ca. 6mm stark - die anderen so um die 15mm. Bei denen könnte ich auch ein wenig Kontur reinbringen.

Was mich zu der Frage bringt, was es eigentlich für eine Gitarre werden soll - dazu später mehr.
Morgen und am Wochenende wird wenig gehen, weil direkt vor meiner Haustür folgendes stattfindet:

https://www.archtop-forum.org

Und das kann ich nur jedem empfehlen, der halbwegs aus der Gegend kommt.



Ach ja - ein bisschen Feedback wäre schön, ich tippe hier jetzt schon fast eine Dreiviertelstunde nur zu Eurer Unterhaltung ;)


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BeitragVerfasst: 02.11.2017, 22:30 
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Ich bin dabei, wie immer ;)

zur Frage: ...ist das Esche.... oder Nuss?

Wie schwer ist es denn und ist es hart?

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Gruß
Wolfgang

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BeitragVerfasst: 03.11.2017, 01:18 
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es ist ziemlich sicher kirsche, wahrscheinlich ami-kirsche

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BeitragVerfasst: 06.11.2017, 10:38 
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jonneck hat geschrieben:
Das sind jetzt 10 Reststücke, die zusammengeleimt dann einen "Zargenrahmen" bilden, auf den ich dann Decke und Boden aufleimen kann.

So wie du habe ich bei dieser Gitarre auch angefangen: viewtopic.php?f=2&t=4616
Ich finde die Vorgehensweise gut. Warum soviel schönes Holz wegfräsen.


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BeitragVerfasst: 06.11.2017, 17:18 
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Super, wenn sich "Reststücke" noch in etwas neues verwandeln :). Bin gespannt wie es weiter geht!


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BeitragVerfasst: 06.11.2017, 19:21 
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jonneck hat geschrieben:
Morgen und am Wochenende wird wenig gehen, weil direkt vor meiner Haustür folgendes stattfindet:

https://www.archtop-forum.org

Und das kann ich nur jedem empfehlen, der halbwegs aus der Gegend kommt.


Hätte mich sehr interessiert, musste aber Geld verdienen.
Die Veranstaltung hatte ich auch schon mal dem Liz ans Herz gelegt - als Aussteller.

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Liebe Grüße

Beate


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BeitragVerfasst: 09.11.2017, 19:32 
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So, irgendwie hat mich das Archtop-Forum am Wochenende auch bei der Planung dieser Gitarre etwas weitergebracht.

Das Motto heisst: So hohl wie möglich, Jazzgitarren-Tailpiece und Jazzgitarrenbrücke. Dann wird das Ding auch nur einen Hals-PU bekommen. Ein bisschen Hardware habe ich dann bestellt und jetzt muss ich zunächst mal etwas weiter planen.

Deswegen habe ich mich heute nur der Ami-Kirsche gewidmet, die dann wohl der Boden werden wird.

Zunächst habe ich von dem zu langen Brett mal die 2 Längen abgesägt - natürlich bleibt da wieder ein Reststück, aus dem man maximal 2 E-Fachdeckel herausbekommt.

Dann musste ich von dem längeren Stück noch gut was abhobeln, da da ein paar Risse an der Leimfläche drin waren. Aber das sind sie nun.

Dateianhang:
DSC05604.JPG

Dateianhang:
DSC05605.JPG


Natürlich sind die Bretter nicht völlig plan und auch nicht einheitlich dick. Deswegen diese wirre Zwingenanordnung....

Dateianhang:
DSC05606.JPG

Dateianhang:
DSC05607.JPG


Vielleicht kommt mir die leichte Verwerfung der Bretter ja auch bei der Gestaltung des Bodens dann irgendwie entgegen.

Morgen dann mehr.....


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BeitragVerfasst: 11.11.2017, 20:06 
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Heute war ich ca. 4 Stunden in der Werkstatt und habe einen Haufen Späne fabriziert.

Los ging es allerdings mit der Korrektur der Lage des Gitarrenumrisses auf dem Mahagonigestückel - ich konnte sie doch noch so versetzen, dass ich keine Formänderungen vornehmen werden muss.
Das sind dir kritischen Stellen und jetzt passt es.

Dateianhang:
DSC05610.JPG

Dateianhang:
DSC05611.JPG

Dateianhang:
DSC05612.JPG


Anschließend war die Ami-Kirsche an der Reihe, aus der Wohl der Boden wird. Von den Zwingen befreit hatte ich sie gestern und heute dann erst einmal die Kontur grob ausgesägt.

Dateianhang:
DSC05613.JPG

Dateianhang:
DSC05614.JPG


Das Heckbürzel bleibt da noch stehen, eventuell setze ich da einen Dübel zum Ausrichten von Decke oder Boden.


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Zuletzt geändert von jonneck am 11.11.2017, 20:38, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 11.11.2017, 20:12 
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Dann habe ich die Kirsche beidseitig mit der Stationär-Bohrständer-Oberfräse geplant. Dazu kämm sie zunächst mit ein paar Stückchen doppelseitigem Klebeband auf eine Unterlage.

Dateianhang:
DSC05615.JPG


Womit ich nie gerechnet hätte: Auch eine große Rolle Klebeband geht irgendwann mal zu Ende. Muss ich die Tage besorgen....

Auf jeden Fall sieht es dann danach so aus:

Dateianhang:
DSC05616.JPG


Da ich nun eine plane Seite habe, kann ich die Kirsche zum planen der Rückseite direkt unter der Fräse durchschieben.

Dateianhang:
DSC05617.JPG

Dateianhang:
DSC05618.JPG


Das war der kleinere Haufen Späne.


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BeitragVerfasst: 11.11.2017, 20:19 
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Nun weiter - die Gitarre soll ja ziemlich hohl werden. Ich habe mich dazu entschieden, den Rahmen umlaufend ca. 15mm breit zu lassen. Für den Gurtpin gönne ich mir etwas mehr Fleisch, für die Halstasche natürlich auch.

Das hat zu der folgenden 2-teiligen Schablone geführt:

Dateianhang:
DSC05619.JPG


Hier mal auf die Gitarre übertragen:

Dateianhang:
DSC05620.JPG


Ich habe extra die Aussenkontur noch nicht gesägt, dann kann ich die überstehenden Teile zur Befestigung der Schablone mit Schräubchen nutzen.

Dateianhang:
DSC05621.JPG

Dateianhang:
DSC05622.JPG


Bevor das alles fest zusammenkommt, bin ich da zumindest nochmal grob mit der Stichsäge durchgegangen - es sägt sich aber sehr mühsam.

Dateianhang:
DSC05623.JPG


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BeitragVerfasst: 11.11.2017, 20:25 
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Und nun kommen wir zum zweiten Haufen Späne - ich habe mich nun mit Fräsern verschiedener Länge und Durchmesser, obenliegenden Anlaufringen (auch Kugellager genannt) Stück für Stück da durchgekämpft.

Hier mal ein Zwischenstand:

Dateianhang:
DSC05624.JPG


Als ich dann noch so 5-6mm an "Restboden" übrig hatte, wurde der Rahmen gedreht und der Rest mit einem Bündigfräser bearbeitet.

Schreibt sich schnell, dauert aber. Und so sieht es dann aus.

Dateianhang:
DSC05625.JPG

Dateianhang:
DSC05627.JPG

Dateianhang:
DSC05626.JPG


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Die Aufmerksamen unter Euch werden es bemerkt haben - mir ist beim letzen Fräsgang doch ein größeres Stück Holz abgeplatzt.
Zum Glück habe ich es direkt bereite gelegt und es passt da auch gut rein.

Hier die Trocken-Anprobe:

Dateianhang:
DSC05628.JPG

Dateianhang:
DSC05629.JPG


Bevor ich das aber jetzt Festleime, wollte ich die Aussenkontur sägen.

Dateianhang:
DSC05630.JPG


Langsam kann man auch ohne Erklärungen erkennen, wo die Reise hingehen soll.

Als letzen Arbeitsschritt für heute habe ich den Ausreisser wieder an seinen Platz geleimt.

Dateianhang:
DSC05631.JPG


Anschließend war es mir irgendwie ein Bedürfnis, die Werkstatt mal gründlich auszusaugen und den Abfall zu entsorgen.
Morgen muss ich mal schauen, dass ich die Konstruktion mal bezüglich Steghöhe und daraus resultierendem Halswinkel soweit fertig bekomme. Über Kleinigkeiten wie Kopfplattendesign reden wir dann später.


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BeitragVerfasst: 12.11.2017, 00:39 
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der Rahmen sieht ganz schön aus. Dafür eignen dich Holzreste wirklich gut, wäre sonst auch Verschwendung.

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Stimmt, wenn ich weitere Instrumente dieser Art baue, dann sollte ich mich ernsthaft mit dem Thema "Zargen biegen" beschäftigen.

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BeitragVerfasst: 12.11.2017, 16:29 
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Ja, damit werde ich mich nach der Pensionierung auch noch beschäftigen. Oh, wie ich mich auf einen ausgefüllten Ruhestand freue. ;)

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Da ich von der Pensionierung noch etwas entfernt bin, muss ich mit konventionellen Methoden weiterarbeiten.....

Entscheidung Decke - es wird die aus Ahorn.
Die Äste muss ich in Kauf nehmen, mal gucken, ob mir die noch Ärger machen.

Dateianhang:
DSC05635.JPG

Dateianhang:
DSC05636.JPG


Dann habe ich meine Hausmantel-Vorräte gesichtet und es wird dieser.

Dateianhang:
DSC05637.JPG


Und der ist kein Rest irgendeiner Haustür.

Auch hier habe ich heute mit dem Trussrod beginnen, im Gegensatz zum 50/50-Bass habe ich hier genug Länge zur Verfügung.

Dateianhang:
DSC05650.JPG

Dateianhang:
DSC05651.JPG


Und deswegen wird es auch etwas einfacher. Ach ja: Für die Kopfplatte rechne ich auch hier mit 18cm Länge.


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Auch hier kommt die finale Tiefe am Ende per Beitel.

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DSC05661.JPG


Vorne muss es breiter und tiefer.

Dateianhang:
DSC05662.JPG


Und später sieht das so aus.

Dateianhang:
DSC05663.JPG

Dateianhang:
DSC05664.JPG

Dateianhang:
DSC05665.JPG


Okay, es sind jetzt nur Bilder und wenig Beschreibung - aber eine Trussrodfräsung ist ja nun wirklich kein spannendes (eher ein spanendes) Thema.


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Bei der Gitarre habe ich mich heute der Kopfplatten-Abschrägung gewidmet. Dazu kommt ein Provisorium zum Einsatz, was aber jetzt schon fast 10 Instrumente überdauert hat.

Die Schräge generiert mir einen Winkel von knapp 10° und das passt dann auch.

Dateianhang:
DSC05685.JPG

Dateianhang:
DSC05686.JPG


Die Fräse macht danach ihre Arbeit und nach ein paar Minuten sieht das dann schrittweise so aus:

Dateianhang:
DSC05687.JPG

Dateianhang:
DSC05688.JPG

Dateianhang:
DSC05689.JPG


Mehr gab es bei der Gitarre heute nicht.


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Vielen Dank für diesen sehr anschaulichen Thread.

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