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 Betreff des Beitrags: Erster Versuchsballon - Paula
BeitragVerfasst: 05.12.2017, 19:39 
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Hallo Leute,

wie angekündigt bin ich nun am Bau meiner ersten - es soll ne Paula werden. Ich hatte zuerst geplant nur den Body selber herzustellen und den Hals fertig zu kaufen. Nachdem ich aber dann nochmal in mich gegangen bin habe ich mich doch dazu entschieden alles komplett selber zu machen.

Als erstes habe ich einige Zeit damit verbracht mir diverse Baupläne der Gitarre zu besorgen, das "Kochbuch" studiert und den Hals zu zeichnen. Nach einiger Recherche zum Thema "Holz" und deren Zulieferer habe ich dann zwei Läden gefunden und mir das Holz besorgt. Fehlende Maße habe ich an meiner Gitarre daheim mit dem Schätzeisen nachgemessen.

Beim Holz habe ich mich für folgendes entschieden:

Body
zweiteiliger Mahagoni + Riegelahorndecke

Hals
Ahorn, aufgeleimte Kopfplatte aus Riegelahorn

Griffbrett
Pau Ferro

Hier ein paar Bilder zum jetzigen Stand:


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Zuletzt geändert von ccorpse am 05.12.2017, 19:49, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Versuchsballon - Paula
BeitragVerfasst: 05.12.2017, 19:43 
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Und weiter gehts...


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 Betreff des Beitrags: Re: Erster Versuchsballon - Paula
BeitragVerfasst: 05.12.2017, 20:17 
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na, da gehts ja schon gut vorwärts! :-)

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Uli

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 Betreff des Beitrags: Re: Erster Versuchsballon - Paula
BeitragVerfasst: 05.12.2017, 21:00 
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Sieht doch schon mal gut aus. :)

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Gruß Eduard


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 Betreff des Beitrags: Re: Erster Versuchsballon - Paula
BeitragVerfasst: 06.12.2017, 01:41 
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Gute Entscheidung, auch den Hals selber zu machen. Und mutig, als erste ne LesPaul zu bauen.
Gefällt mir.

Gruß
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: Erster Versuchsballon - Paula
BeitragVerfasst: 06.12.2017, 16:29 
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Da macht einer alles richtig, weiter so.

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Gruß
Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Erster Versuchsballon - Paula
BeitragVerfasst: 06.12.2017, 21:01 
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Servus,

heute habe ich den Aufleimer nochmal oben abgeschliffen und da ist mir was eingefallen.
Vielleicht kann mir ja einer einen Tipp geben:

1.) Wie sorgt ihr dafür das die Mittelachse des Body genau winklig zur Anlagefläche des Halses ist? Verlasst ihr euch
darauf wie das geschliffen ist oder fräst ihr nochmal an der Fläche vorbei? Es kann ja theoretisch sein das man total schepp geschliffen hat und der Hals, übertrieben gesehen, sonst wohin abhaut.

2.) Das Griffbrett hat sich ein wenig verzogen. Habe das mal auf die Auflagefläche gelegt und runtergedrückt. Wie ihr seht macht das ja einen Bogen nach oben (auf der anderen Seite auch). Kann man das trotzdem drauf Leimen und gut runterpressen oder sollte man da probieren was zu richten (wenn das überhaupt geht :?: ). Denke bei der Materialstärke ist's ja normal das sich das ein wenig wirft.

Viele Grüße
Jan


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 Betreff des Beitrags: Re: Erster Versuchsballon - Paula
BeitragVerfasst: 07.12.2017, 19:19 
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Nabend,

Frage 1 hat sich erledigt. Mir ist da was eingefallen! :D
Steht nur noch Frage 2 aus.

Gruß
Jan


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 Betreff des Beitrags: Re: Erster Versuchsballon - Paula
BeitragVerfasst: 08.12.2017, 20:12 
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Was ist dir denn zur 1. Frage eingefallen?

Würde mich für meine nächste Paula auch interessieren :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Erster Versuchsballon - Paula
BeitragVerfasst: 08.12.2017, 20:53 
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Wenn ich an der Halstasche bin mache ich paar Fotos...denke das ist einfacher als das nur in "Textform" zu beschreiben.
Deal?

Ist aber total simpel. Hatte anscheinend, die letzten Tage, einen Knoten im Hirn. :D
Gruß

Jan


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 Betreff des Beitrags: Re: Erster Versuchsballon - Paula
BeitragVerfasst: 09.12.2017, 08:08 
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zu deiner 2. Frage bekommst Du von uns vorsichtigen Menschen natürlich nur ungern eine Antwort. Erstens, wenn es schief geht hast du Ärger mit dem Rückbau. Zweitens, Holz ist halt ein Naturprodukt und sehr unterschiedlich in der Beschaffenheit.

Also unverbindlich; Man kann versuchen das zu richten, in den meisten Fällen sollte es klappen. Gegen den Bogen einspannen und einige Zeit (Tage) so ruhen lassen, ggf. wärmebehandeln. (z.B. IR-Lampe), das sollte funktionieren. Im Normalfall kann der (in beide Richtungen arbeitende) Trussrod auch leichten Verzug korrigieren. Sollte das GB verdreht verzogen sein, so würde ich das lieber sein lassen und ein Neues besorgen. Ich habe die Wärmebehandlung mal bei einem kompletten Schraubhals (bolt-on neck) gemacht, hat auch funktioniert, seltsamerweise ist diese Hals aber immer sehr klimaempfindlich geblieben, min zweimal im Jahr ist eine Nachjustierung fällig, mal in die eine, dann wieder in die andere Richtung, je nach Luftfeuchtigkeit.

Ein Restrisiko bleibt immer, ich persönlich würde es (nach dem vorliegenden Bildmaterial) eingehen. Es wird aber hier sicher auch Kollegen/Kolleginnen geben, die gleich ein neues Griffbrett verwenden würden.

Anmerkung: Falls sich das GB als zu störrisch erweist, dann ist bei einer LP natürlich die "Kacke am dampfen", da sie einen eingeleimten Hals besitzt. Bei einem aufgeschraubten Hals kann man leichter das GB entfernen. In deinem persönlichen Fall würde ich ein gerades GB besorgen und verwenden, das verzogene würde ich richten und für weitere Projekte im Auge behalten, je nachdem, wie es sich verhält.

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Gruß
Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Erster Versuchsballon - Paula
BeitragVerfasst: 09.12.2017, 16:39 
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Meine Erfahrung zu speziell diesem Problem: Mit dem Sägen der Bundschlitze und dem Einschlagen der Bundstäbchen verändern sich die Spannungsverhältnisse im Griffbrett ohnehin. Will heißen: Weil der Steg des Bundstäbchens um das berüchtigte "Muggaseggele" breiter als der Bundschlitz ist bekommt das Griffbrett einen mehr oder weniger starken "Backbow", der dem vorliegenden Verzug entgegenwirkt. Zudem ist der Hals in der Regel steifer als das Griffbrettchen. Den Rest besorgt der Trussrod, also rauf mit dem Ding auf den Hals. Mir ist deswegen noch keine einzige Klampfe unbrauchbar geworden.

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No a Muggaseggele, noh basst's !

„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muß anders werden, wenn es gut werden soll.“
(Georg Christoph Lichtenberg)


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 Betreff des Beitrags: Re: Erster Versuchsballon - Paula
BeitragVerfasst: 09.12.2017, 18:22 
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Ich denke schon, dass die Klimastabilität eines Halses wesentlich vom verwendeten Holz abhängt. "Zappelholz" wird aber nicht nur von der Holzart sondern nicht unerheblich auch von der Wuchsform geprägt. Einfachst gemaserte Stücke sind da wohl am stabilsten, die optisch attraktiveren Hölzer sind diesbezüglich meist problematischer. Aus dieser Erkenntnis heraus baue ich Hälse generell zweiteilig, und zwar so, dass nach Längstrennung der Kantel eine der Hälften in der Länge um 180 Grad gedreht wieder zusammengesetzt wird. Die Maserung des Stirnholzes ergibt dann eine V-Form. Selbst sich aus Drehwüchsigkeit ergebende Spannungen heben sich dadurch gegenseitig so auf, dass schlimmstenfalls nur noch eine einfache Formveränderung in der GB-Ebene wahrscheinlich ist. Nach dem Verbund mit dem Griffbrett sind diese reinen Back- oder Frontbows dann mittels Trussrod regulierbar.

Und um auf die ursprüngliche Frage von ccorpse zurück zu kommen, ob das Griffbrett einfach oder räumlich (also wie 'ne Schüssel) gewölbt, aber nicht verdreht ist, spielt dabei keine Rolle. Die Spannung durch die Wölbung muss lediglich durch die Haltekraft des Leims kompensiert werden, was im Normalfall keine besondere Herausforderung sein dürfte. Das richtige, satte, vollflächige Anpressen wärend der Leimtrocknung ist da wohl der anspruchsvollere Part, sofern man vorher nicht gerichtet hat. Merklich drehwüchsiges Material allerdings würde ich für Griffbretter nicht verwenden.

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...
Man kann keine Faust machen, wenn man die Finger überall drinnen hat. (Dieter Hildebrandt)
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 Betreff des Beitrags: Re: Erster Versuchsballon - Paula
BeitragVerfasst: 09.12.2017, 22:53 
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Okay,

danke für die Antworten. Ich werde erstmal probieren das Brett zu Richten und schaue mir das Ergebnis in paar Tagen an.

Heute habe ich mal angefangen am Hals zu arbeiten. Als erstes musste ich mir ne kleine Vorrichtung bauen. Da die Fläche nicht 100% gerade war wollte ich nochmal drüber Fräsen. Ging dann auch gut und danach war nochmal Schleifen der Fläche angesagt.

Als nächstes habe ich mich dem Trussrodkanal gewidmet. Also auf die Vorrichtung ne Leiste geschraubt, als Anschlag für die Oberfräse, und ab ging's. Habe das ganze erstmal mit ner Zustellung von 0,1mm probiert. Dabei ist mir aufgefallen das ich bisschen aus der Mitte war. Also zwei dünne Aluleisten mit dazu gespannt und die Nut gefräst.

Als ich dann fertig war und mir das Werk anschaute dachte ich mir "oh oh"...Am Ende hatte ich die Fräse bisschen verkantet und an einer kleinen Stelle ne kleine Macke in die Nut gehauen. Aber irgendwie sah das alles bisschen komisch aus.

Wie ihr auf dem Bild erkennen könnt ist der Kanal zur Mittelachse schräg geworden (1mm Schrägstand). Wie ist das passiert? Keine Ahnung....hatte eigentlich gedacht das ich alles richtig ausgerichtet hatte und gefühlte zig mal nachgemessen. Aber wie das manchmal so ist...
Bisschen Schrägstand ist meiner Meinung nach nicht schlimm aber als ich den Halszapfen genauer betrachtet habe ist mir das Herz bald stehen geblieben. An der Stelle war die Nut ja voll aus der Mitte :shock:

Also erstmal in die Küche, Kaffee aufsetzen und nachdenken. "Jung, du hast doch Aufmaß ohne Ende am Zapfen..."
Okay, dann ist's ja nicht so schlimm. Schnell die fertige Kontur nochmal oben drauf gezeichnet und dann Erleichterung :). Hatte ja den Halszapfen mit einer Breite von 40mm und nicht 44mm geplant.

In der Breite ist auch noch mehr als genug Aufmaß, so dass ich den Schrägstand komplett korrigieren kann.

In diesem Sinne noch ein schönes Wochenende!

Gruß
Jan


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 Betreff des Beitrags: Re: Erster Versuchsballon - Paula
BeitragVerfasst: 12.12.2017, 22:20 
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Moin Moin,

gibt wieder bisschen was neues zu berichten. Heute habe ich den Abend damit verbracht meinen kleinen "mistake" zu bereinigen.
Dafür habe ich mir eine Vorrichtung gebaut. Einfach ein Vierkant aus dem Baumarkt besorgt und dort mit dem Bleistift zwei Punkte, in einem Abstand von 330mm, markiert.

Da dann zwei 6er Löcher reingebohrt und Passstifte reingesetzt. Die Idee dahinter war das ich den Hals über die Nut fange, und die äußeren Flächen, sowie den Halszapfen (mit bisschen Aufmaß), passend zum Kanal plane.

Hat alles wunderbar geklappt. Die Nut verläuft jetzt annähernd 100% zu den Aussenflächen und dem Zapfen. Habe jetzt noch einen maximalen Schrägstand von 0,25mm aus der Mitte, also alles gut...

Das Griffbrett hat sich wieder einigermaßen gerade gezogen. Habe aber noch ein's auf Ersatz bestellt und entscheide dann, welches ich nehme.

Viele Grüße

Jan


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