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 Betreff des Beitrags: Couch-Gitarre
BeitragVerfasst: 28.03.2018, 17:10 
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Eigentlich wollte ich als nächstes Gitarren-Projekt ´mal etwas recht Einfaches bauen, so in Richtung modernisierte Tele-Form. Geplant war, das Ding aus Paletten-Abfällen zu bauen, die ich auf der Arbeit aus dem Holz-Container gefischt hatte.
Über den Winter ist dann aus einer Tele-ähnlichen Form nach und nach etwas eher Strat-ähnliches geworden. Und wie das dann so ist, hat sich inzwischen das ganze Konzept geändert :lol:
Da es so langsam in meinem Bastelraum wieder wärmer wird, habe ich mal angefangen, das über den Winter angehäufte Chaos aufzuräumen. Also erstmal alles ´raus, was an Autoteilen im Weg ´rumliegt und ab damit in die Auto-Schrauber-Halle. Dann Werkzeuge und Holz aufräumen.
Dabei sind mir dann einige Eiche-Stücke in die Finger geraten, mit denen ich sozusagen groß geworden bin. Teile der ersten Wohnzimmer-Einrichtung meiner Eltern, aus den frühen 70ern. Massive Eiche.
Als nach mehreren Umzügen vor etwa 15 Jahren mal was Neues gekauft wurde, blieb nur der Tisch, der Rest war "übrig": Eine 3-Sitzer-Couch und zwei Sessel.
Ein Sessel davon existiert noch, den habe ich als Lese-Sessel:
Dateianhang:
IMG_0781klein.jpg

Die Couch und einen Sessel habe ich damals zerlegt, einiges schon irgendwo verbaut, manches entsorgt. Gefunden habe ich jetzt noch die zwei Armlehnen und eine der Rücken-Latten der Couch, sowie eine schon irgendwann mal auseinandergesägte Armlehne von dem geschlachteten Sessel. Wenn ich meine "Gemälde" darauf so sehe, wollte ich da schonmal einen Gitarren-Hals daraus bauen. Warum es dazu nicht gekommen ist, weiss ich nicht mehr...

Jedenfalls wird´s jetzt eine Eiche-Gitarre, und damit die nicht sackschwer wird, wird sie möglichst flach werden. Platzmäßig wird´s mit einem 3-teiligen Body arg knapp, aber es bleiben ja genug Reststücke übrig, um am Unterbug noch anzustückeln. Der Hals wird dann entweder aus dem schon einmal als Hals geplanten Stück entstehen, oder aus der Rückenlehnen-Latte. Das Griffbrett wird Walnuss, die Latte auf den Bildern passt von der Breite mit 57mm gerade so.
Dateianhang:
IMG_0782klein.jpg
Dateianhang:
IMG_0783klein.jpg

Was das Finish angeht: Die Gitte wird schwarz. Dabei spielt mir die Eiche geradezu in die Finger, die reagiert mit Stahlwolle-Essig-Sud zu tiefster Schwärze. Darüber wird dann nur noch geölt.

Ach ja, etwas schwer zu erkennen, aber das ist der Body-Entwurf, den muss ich noch auf die endgültige Größe "aufblasen" (dazu morgen mehr):
Dateianhang:
IMG_0784klein.jpg



Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Couch-Gitarre
BeitragVerfasst: 28.03.2018, 18:49 
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Sieht juut aus, wird 'ne Krautrock-Klampfe, Deutsche Eiche brutal!

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Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Couch-Gitarre
BeitragVerfasst: 28.03.2018, 22:14 
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Resteverwertung find ich gut :thumbup:, auch wenn ich Eiche gewöhnlich nur zum Heizen benutze :lol:
Die geplante Form gefällt mir gut.

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No a Muggaseggele, noh basst's !

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 Betreff des Beitrags: Re: Couch-Gitarre
BeitragVerfasst: 29.03.2018, 20:20 
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LesPaule hat geschrieben:
Die geplante Form gefällt mir gut.

Obwohl´s keine LP ist? :o :lol:

Aber "Form" ist sowieso das Stichwort.
Ich hoffe hier mal Allen die oft vorhandene Angst vor eigenen Entwürfen nehmen zu können, und zeige einfach mal Schritt für Schritt, wie ich an ein eigenes Design herangehe. Deshalb gibt´s heute mal viel Geschreibsel.

Schritt 1: Einfach zum Angstnehmen
Ich benutze hier keine Grafikprogramme, kein CAD oder sonstiges Computergedöns. Sondern Stift und Papier/Pappe. Jetzt kommt vielleich: "Ich kann aber garnicht malen". Macht nix, gefragt ist eher genaues Arbeiten und kein kunstvolles Pinselschwingen. Naja, ein bisschen Gefühl für Formen schadet natürlich nicht :lol:

Schritt 2: Auf´s Papier bringen.
Eigentlich ist es völlig egal, ob eine komplett eigene Idee oder eine abgewandelte bestehende Form.
Bei der eigenen Idee reicht eine erste Skizze, die Größe ist dabei völlig egal. Nur die Proportionen sollten schon einigermaßen stimmen. Also entweder mit Hals und Kopfplatte scribbeln, oder mindestens auf einem Body-Entwurf die Position von Brücke und letztem Bund (ich nehme am liebsten den 24ten, lässt sich am einfachsten aus der Mensur heraus berechnen).
Bei einer schon bestehenden Form ist die größte Schwierigkeit, diese auf´s Papier zu bekommen. Am einfachsten, und schon maßstabsgerecht, ist natürlich eine vorhandene Gitarre. Einfach auf ein großes Blatt Papier oder Karton legen und den Umriss abzeichnen. Ein Foto geht auch, möglichst frontal. Aber selbst ein schräges Bild geht, dazu später mehr. Ideal ist natürlich ein exakter Bauplan, da sitzt dann schon alles am richtigen Platz. Aber auch den muss man nicht direkt in Originalgröße ausdrucken lassen.

Genau hier setze ich jetzt an: Eigentlich wollte ich ja etwas Tele-Ähnliches bauen, aber mit etwas verschärften Konturen wie z.B. einem spitzen Horn und einem schrägen "Arsch". Tele-Pläne gibt´s genug im Netz, also einfach einen davon genommen und... nicht ausgedruckt :lol: . Sondern einfach ein Blatt Papier auf den Bildschirm gelegt, den Umriß und die wichtigsten anderen Dinge abgezeichnet. Vorteil: Auf einer Bleistiftzeichnung lässt sich leicht mit dem Radiergummi arbeiten, auf einem Ausdruck nicht. Aber Vorsicht beim Nachmachen, nicht zu dolle aufdrücken, das mögen die LCD-Bildschirme garnicht.
Ein großer Vorteil von so einem Bauplan: Die wichtigsten Maße sind bekannt, ein paar davon habe ich mir direkt auf der Zeichnung notiert. Und daraus den Maßstab zur "echten" Tele errechnet, der liegt bei meiner Zeichnung bei genau 1:2,8.
Auf diesem Blatt Papier habe ich dann viel radiert, gezeichnet, wieder radiert und neu gezeichnet, bis ich das hatte, was ich wollte.
Am besten lässt man das Ergebnis dann einige Wochen völlig unbeachtet. Zumindest mir geht es so, dass mir etwas, was ich Millimeter für Millimeter erarbeitet und dann als perfekt empfunden habe, aus der zeitlichen Distanz dann unförmig erscheint.
Hier habe das Blatt Papier vom Nikolaustag bis Anfang Februar nicht mehr beachtet. Und dann: Hmmmm.... ja.... doch. Nicht schlecht, aber irgendwie noch nicht "scharf" genug. Ab in den Drogeriemarkt und das Blatt Papier einfach mal über den Fotokopierer gejagt. Ich kenne den Kopierer da ganz gut und weiß, dass der nicht vernünftig fixiert. Man kann also ganz gut auf den Kopien herumradieren :lol: . Mit Bleistift Durchpausen auf ein anderes Blatt Papier hätte natürlich auch funktioniert.
Also wieder Stift und Radiergummi geschwungen und der Ex-Tele ein zweites Cutaway verpasst, das untere Cutaway vertieft, beide Hörner verlängert... und das jetzt eher Strat-ähnliche Ergebnis wieder ein paar Wochen liegen gelassen.
Wer genau hinschaut, kann auf dem oberen Blatt noch einen Teil der ursprünglichen Tele-Form erkennen. Das untere Blatt zeigt dann die Wandlung in die Zwei-Cutaway-Form.
Dateianhang:
IMG_0794klein.jpg

Gestern erschien mir dann allerdings noch der Boppes (Arsch, Hintern, whatever 8-) ) etwas flach, also das Ganze nochmal durchgepaust und etwas verrundet. Das war dann das Ergebnis, das ich gestern schon einmal gezeigt hatte:
Dateianhang:
IMG_0784klein.jpg


Schritt 3: Die Kästchen-Methode. Auf Maß bringen und Ver-/Entzerren
Wie gesagt, bei diesem Entwurf beträgt der Maßstab 1:2,8. Also Kästchen gemalt. Einmal auf dem Entwurf Quatdrate mit 1cm Kantenlänge, und da ist Genauigkeit gefragt. Also mit Ruhe ien Gitternetz über die Gitarre legen:
Dateianhang:
IMG_0785klein.jpg

Und ein Gitternetz mit 2,8cm-Quadraten auf einen halben Fotokarton (das reicht von der Größe für einen "normal"-großen Gitarren-Body):
Dateianhang:
IMG_0786klein.jpg

Aber halt! Das Gitter sieht ja völlig schief aus!
Richtig, das ist ja auch gewollt. Ich hätte gerne noch etwas mehr Offset in dem ganzen Entwurf. Und am Oberbug etwas schmaler. Also habe ich erst einmal die Mittellinie eingezeichnet, davon ausgehend etwa dort wo der Unterbug ist, Punkte mit 2,8cm Abstand. Am Oberbug mit nur 2,6cm Abstand. Durch die Punkte jeweils eine Linie gezogen, die Linien sind nun nicht parallel. Somit wird die Gitarre in Richtung Hals immer schmaler. Mehr Offset gibt sich durch leichte Schrägstellung der vertikalen Linien. Also am unteren Kartonrand eine Reihe Punkte mit 2,8cm Abstand, am oberen Rand auch, aber um einen halben cm nach rechts versetzt.
Damit sind jetzt auch die zwei Verfahren aufgezeigt, mit denen sich Fotos entzerren lassen. Das Verschieben oder Verengen der Linien muss man allerdings perAugenmaß ausprobieren, außer man hat bekannte Fixpunkte.
Und jetzt ist wieder Geduld und Genauigkeit angesagt: Alle Stellen, an denen der Umriss des Korpus auf dem Entwurf die Gitterlinien schneidet, werden auf den Fotokarton übertragen. Ich hoffe es ist im Bild erkennbar:
Dateianhang:
IMG_0787klein.jpg

Jetzt muss man "nur noch" diese Kreuzungs-Stellen verbinden, aber dazu morgen mehr, mir geht gerade die Schreibe-Lust aus :?

Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Couch-Gitarre
BeitragVerfasst: 29.03.2018, 20:55 
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Danke Markus, den Plädoyer für das Selbstzeichnen kommt gut rüber. Allein, ich hab von CAD bis Bleistift schon alles versucht und es konnte mich nicht zufrieden stellen. Irgendwie finde ich meine eigenen Entwürfe immer in bekannten Modellen wieder oder ich verwerfe sie nach stundenlanger Arbeit weil sie mir einfach nicht gefallen. An schlimmsten finde ich die Situationen, wenn man endlich einen Entwurf fertig hat und ihn toll findet. Ein, zwei Tage später aber einfach nur noch grausam, das ist so frustrierend. Ich habe es aufgegeben irgendwas neu designen zu wollen, die wirklich spannenden Formen sind bereits gebaut, alles andere sind deren Variationen oder ergonomiefeindliche Formmonster.

Erst vor ein paar Tagen habe ich versucht einer traditionellen Gitarrenform etwas Pep einzuhauchen, naja, ich habe nach vielen Versuchen und Stunden fast wieder zur Ausgangsform zurück gefunden. Doch auch diese leichte Variation war schon mal da gewesen. Nur weil man etwas nicht bewusst kopiert, ist es noch lange nicht der eigene Entwurf. Vereinfacht gesagt: "Das Rad ist bereits erfunden, es wird nicht dadurch besser, dass man es oval formt."

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Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: Couch-Gitarre
BeitragVerfasst: 29.03.2018, 21:02 
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Schöne Beschreibung, Markus!

Ich bin ja auch einer von diesen überzeugten Graphit-CAD-Usern :-D

Klassisches Butterbrotpapier ist für mich dabei inzwischen ein weiteres unverzichtbares Utensil. Damit kann man auf die Schnelle ein paar Varianten skribbeln und einfach auf die Originalzeichnung legen. Wegen des halbtransparenten Materials sieht man trotzdem alles sehr gut.

Und die finalen Zeichnungen mache ich nur noch auf Makulaturpapier von der Rolle. Aus Preisgründen :-D

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 Betreff des Beitrags: Re: Couch-Gitarre
BeitragVerfasst: 29.03.2018, 21:08 
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@Wolfgang: Ich lese ja schon seit Jahren, dass Du damit kämpfst. Aber erst in Deinem letzten Beitrag habe ich vermutlich verstanden, warum das bei Dir nicht hinhaut :-D

Lies mal den von Markus beschriebenen Zeitablauf: er spricht von Wochen. Bei mir gibts eine Skizzenbox, da liegen gesammelte Entwürfe oder Ideen oder Skizzen von Details, die teilweise 15 Jahre und mehr auf dem Buckel haben. Manches liegt nur aus Nostalgie und zur Abschreckung drin, der Anblick gruselt. Anderes ziehe ich immer wieder mal raus und arbeite daran herum. Und manches wird dann irgendwann Instrument.

Also ... Zeit lassen! Genau wie bei allen anderen Arbeiten unseres Hobbies ;-)

Und die folgende Bösartigkeit will ich mir nicht verkneifen: Es gibt absolut KEINEN Grund, eine bereits existierende Form nachzubauen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Couch-Gitarre
BeitragVerfasst: 29.03.2018, 21:24 
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Naja, ich versuche das ja nicht erst seit gestern. Ich glaube der Unterschied liegt darin, dass ich zu viel Zeit in Recherchen verbringe und deshalb schon so viel gesehen habe, dass ich kaum noch was Neues entdecken kann. Wie schon gesagt, nur weil man nicht weiß, dass es diese Form schon mal gegeben hat ist sie nicht automatisch die eigene. Ich kann auch nichts Eigenes an der 30. Variation einer Strat finden, oder der 50. Version einer Les Paul, nur weil das Hörnchen etwas stumpfer oder spitzer ist, die Taille etwas schmaler oder die Wölbung etwas ausgeprägter. Es gibt max. 10-15 Grundformen die Sinn machen, der Rest ist deren Feintuning oder Instrumente wo Form-vor-Funktion steht. Wahrscheinlich bin ich noch nicht so altersmilde um das zu ignorieren ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Couch-Gitarre
BeitragVerfasst: 29.03.2018, 21:59 
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potomac hat geschrieben:
An schlimmsten finde ich die Situationen, wenn man endlich einen Entwurf fertig hat und ihn toll findet. Ein, zwei Tage später aber einfach nur noch grausam, das ist so frustrierend.

Das war ja auch hier der Fall (bzw. ist es eigentlich immer), aber da hilft dann nur, den Frust beiseite zu schieben und einfach das zu ändern, was einem nicht mehr gefällt. Auch wenn´s vielleicht wieder ein Schritt rückwärts ist.

potomac hat geschrieben:
Nur weil man etwas nicht bewusst kopiert, ist es noch lange nicht der eigene Entwurf.

Ganz ehrlich: Das sehe ich etwas anders. Gerade durch das immer wieder etwas an seinem Entwurf ändern, solange bis es einem gefällt, ist eine eigene Leistung. Selbst wenn am Ende etwas dabei herauskommt, was jemand anderes auch geschaffen hat. Aber eben unabhängig voneinander.
Kopieren wäre für mich beispielsweise: Ich vermesse das untere Horn einer Strat, um es genau so an meiner Gitarre zu bauen. Ich baue also etwas nach. Ich will, das etwas so ist wie etwas schon Dagewesenes.

Sicher sind die Grenzen fließend. So könnte man beispielsweise auch sagen, dass jede E-Gitarre eine Kopie ist, denn es gibt ja schon E-Gitarren. Da spielt dann wieder hinein, ob ich in das Thema "Design" nur die Optik oder auch die Funktion mit einbeziehe.
Und ja, irgendwie scheint alles schonmal dagewesen. Was man aber oft erst im Nachhinein feststellt (oder andere feststellen). Dann ist es in meinen Augen keine Kopie.

Langer Rede kurzer Sinn (eigentlich wollte ich ja heute garnichts mehr schreiben :lol: ): Meiner Meinung nach ist es ein eigener Entwurf, wenn er tatsächlich in eigener Leistung entwickelt wurde.
Eine Kopie ist es dann, wenn ich mit Absicht etwas mir Bekanntes übernehme. Selbst wenn ich es dann etwas abändere (dein Beispiel des spitzeren LP-Hörnchens).

Von daher bewege ich mich mit meinem ( :? ) Entwurf hier tatsächlich irgendwie in einer Grauzone. Die eigentliche Idee basierte ja ursprünglich auf einer Tele, was ich ja auch so gesagt hatte.

Ein weites Feld also, in das natürlich auch Emotionen mit hineinspielen. Vielen Dank für deine Sichtweise, Wolfgang.

@ Stefan: Bei mir gibt´s keine Skizzenbox, eher eine "Lose-Blatt-Sammlung". In allen möglichen Ecken liegen Gitarren-Skizzen herum, hängen Papp-Entwürfe im 1:1-Format an Türen-Rückseiten oder Wänden oder sind auch mal Kopfplatten oder ganze Hälse auf ein Stück Holz gemalt. Alles kreuz und quer ;)

Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Couch-Gitarre
BeitragVerfasst: 30.03.2018, 07:35 
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Ja Markus, kann man so sehen.

Zurück zu deinem Entwurf, mir erscheint er jedenfalls sehr ausgewogen, optisch wie auch ergonomisch. Ist der Korpus größer als eine Strat? Bei dem schweren Holz könnte die Gitarre ganz schön was auf die Waage bringen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Couch-Gitarre
BeitragVerfasst: 30.03.2018, 10:52 
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Nein, ist nicht größer als eine Strat. Ich kann nachher mal ein Bild zum Größenvergleich machen.
Und flach wird das Ding, auch wenn die Armlehnen 43mm dick sind. Angedacht habe ich in der Mitte etwa 30mm, zu den Rändern hin flach auslaufend. Wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob´s eine Art Tonnenwölbung werden soll, oder ich rundum auf gleiche Zargenhöhe gehe. Ich tendiere eher zur Tonnenwölbung. Da muss ich mir dann auch noch Gedanken zu so simplen Dingen wie Schaltern machen...
Habe übrigens die Rückenlehnen-Latte mal gewogen und vermessen, ich komme hier auf 0,8 g/cm3, ist also richtig schwer, die Eiche. :?
Aber erst einmal bin ich wieder am Gitternetze ziehen, schon das oben gezeigte Verschieben um wenige mm hat zu einem Ergebnis geführt, das mir überhaupt nicht gefällt. Also jetzt nochmal von Vorne, alle Kästchen genau mit 2,8cm :whistle:.

Die Fortsetzung von gestern gibt´s dann heute abend. Mit blöden Fehlern und Rückschlägen.

Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Couch-Gitarre
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Check die Hardware, die Du verbauen willst. Alle mir bekannten PU-Schalter ausser Mini-Switches sind für 30mm Korpustiefe ungeeignet.

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Handwerk ist Pfusch. Und gut gemachter Pfusch gereicht zur Ehre.....


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Nochmal ein anderer Einwurf zum Thema 'Es gibt nichts wirklich Neues'.

Stellenweise haben maßlich geringfügige Kontur-Retuschen großen Einfluss auf den Erscheinungscharakter, während bspw. Strecken/Stauchen selbst um mehrere Zentimeter ohne direkten Vergleich optisch kaum wahrnehmbar ist. Die wirksamen, feinen Retuschen sind gezielt wirklich nur bei der direkten Arbeit an 1:1 Skizzen/Modellen beherrschbar. Trotz Verfügbarkeit extrem aufwendiger und innovativer 3D-CAD-Systeme wird auch beim Formgestalten in der Designer-Königsklasse, nämlich von KFZ-Karosserien, die abschließende Feinarbeit an 1:1-Modellen vorgenommen, bevor die so entstandene Form exakt digitalisiert wird.

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Zur Couch-Eignung:
Markus, meine EVO-Special, die in etlichen Belangen zumindest tendenziell an Deine Gestaltungsansätze anknüpft, hängt bei mir im Wohnzimmer seit einigen Jahren in greifbarer Nähe zur Couch und hat sich für derartige, intensive Nutzung als durchaus brauchbar erwiesen - nur gut 90 cm lang, aber die 36 mm Body-Dicke lässt die Verwendung von 7enderartigen Blade-Switches nicht zu. Als Amp nutze ich übrigens diesen: Wohnzimmer-Amp.

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 Betreff des Beitrags: Re: Couch-Gitarre
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Ätsch, reingefallen, Falk :lol:
Die Gitarre wird nicht für die, sondern aus einer Couch gebaut.
Als immer greifbare Gitarre für´s Wohnzimmer ist seit über einem Jahr etwas ganz anderes in Planung. Eine kleine Nylon-Akustik. Mal sehen, wann ich dazu kommen, die zu bauen.

Ja, das mit dem PU-Wahlschalter wird nicht so ganz einfach. Mit einem liegenden Toggle wie sie in SGs stecken sollte das aber gehen. Ich habe einen hier, der braucht im Inneren der Gitte 21mm, die Decke sollte, dasmit das Gewinde nicht zu weit herausragt, etwa 5mm dick sein. Auch mit versenktem E-Fach-Deckel sind damit dann knapp unter 30mm möglich. Außerdem lässt sich der Schalter einfach zerlegen. Wenn man dann die Einzelteile sorgfältig kürzt und wieder zusammenbaut, lassen sich nochmal 3mm sparen; bei Verzicht auf die untere Schraube kann sogar deutlich mehr wegfallen, dann muss allerdings der Masseanschluss irgendwo anders hin ausweichen.

Pickups werden sowieso selber gebaut, ein Tremolo kommt nicht ´rein. Alles andere sollte unproblematisch sein.
Ihr seht, ich hab´mir da schon ein paar Gedanken gemacht 8-) .

Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Couch-Gitarre
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cabriolet hat geschrieben:
Ätsch, reingefallen, Falk :lol: ...

Das kommt davon, wenn man Beiträge nur überfliegt statt umfassend zu lesen. Aber n' Lacher tut ja auch mal ganz gut. :lol:

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Jetzt aber weiter im Text, ich war an dem Punkt stehen geblieben, an dem "nur" noch das Verbinden der Kreuzungs-Punkte anstand.

Hört sich einfacher an, als es ist. Punkte beispielsweise mit dem Lineal verbinden ist nicht, sind ja fast überall Kurven ´drin. Da muss man sich vom Verlauf eben ein bisschen an der zu vergrößernden Zeichnung orientieren. Und da, wo es besonders kritisch ist (den Hörnern zum Beispiel), vielleicht auch ein engmaschigeres Gitter einziehen. Auch kann man ja im Nachhinein noch nachbessern. Ecken verrunden zum Beispiel. Einfach wieder mit Bleistift und Radiergummi.
Herauskommen sollte dann so etwas:
Dateianhang:
IMG_0789klein.jpg

Wenn man nicht vorher beim Kreuzungspunkte einzeichnen irgendwo Mist gebaut hat. Zum Beispiel irgendwo ein Kästchen übersprungen hat :?. Was dann so aussieht :twisted: :
Dateianhang:
IMG_0788klein.jpg
Arg schmal geraten, der Hals :lol: , die gesamte untere Hälfte der Gitarre ist nach oben verrutscht. Also alles wegradiert, die Kreuzungspunkte neu gesucht und neu verbunden.
Jetzt noch Brückenposition bzw. Mensurline sowie den 24.Bund eingezeichnet. Auch das Halsende habe ich übertragen, einfach weil es hier keine Standard-Form hat.
Fertig, jetzt habe ich eine Zeichnung in Originalgröße :dance:

Schritt 4: Nee, doch noch nicht fertig...
Naja, ist ja klar. Da soll ja eine "echte" Gitarre ´draus werden. Also entweder direkt auf Schablonenmaterial aufkleben und eine Frässchablone bauen. Oder, wenn man nicht fräst, sondern sich mit Säge, Feile, Ziehklinge, Schleifpapier etc. immer weiter an die gewünschte Form annähern will: Ausschneiden. Dann kann ich die Umrisse direkt auf´s Holz zeichnen.
Also die Schere angesetzt. Ich persönlich nehme dafür eine möglichst große Schere, damit gelingen Rundungen natürlicher als mit einem kleinen Nagelscherchen. Auch zum Ausschneiden ist wieder Geduld gefragt, das muss so genau wie möglich erfolgen bzw. man kann hier nochmal die Chance nutzen, etwaige Wackler im Verlauf auszugleichen.
Aber auch, wenn ich eine Frässchablone erstellen will, würde ich den Umriss ausschneiden. Im Maßstab 1:1 wirkt der Entwurf nämlich manchmal völlig anders als "in klein". Deshalb radiere ich auch das Gitternetz wieder weg, das kann einen auch ganz gewaltig täuschen.
Dateianhang:
IMG_0790klein.jpg

Wenn einem das Ergebnis gefällt, ist man jetzt wirklich fertig.

Das ist hier aber überhaupt nicht der Fall. Die Änderungen, die ich durch das verschobene Gitternetz erreicht habe, wollen mir so garnicht gefallen. Zu schmal, zu langgestreckt. Außerdem kommt noch etwas hinzu, was Falk (kegid) schon angesprochen hat: Schon winzige Änderungen im Verlauf können einen großen Effekt haben. So habe ich zum Beispiel den Kurvenverlauf am linken Unterbug nicht wirklich getroffen.

Also:
Schritt 5: Nochmal überarbeiten
Was in diesem Fall recht einfach war: Diesmal ein Gitternetz ohne Verzerrung. Und das ganze Spielchen eben nocheinmal (und auch nocheinmal irgendwo ein Kästchen übersprungen, diesmal im Bereich der rechten Taille :whistle: ), mit engerem Netz und genauem Ausmessen der Kreuzungspunkte am Unterbug.
Jetzt passt´s. Aber auch das wird wieder eine Weile unbeachtet liegengelassen. Ich muss ja sowieso erst einmal die Couchteile zu einem Body-Rohling verarbeiten. Also zurechtsägen, Abrichten, Verleimen. Und hoffen, dass mir mein Entwurf dann immernoch gefällt, sonst muss ich ihn eben nochmal überarbeiten :)
Mit einem herumliegenden Hals kombiniert, sieht das jetzt so aus:
Dateianhang:
IMG_0795klein.jpg


Und hier, wie angekündigt, auch mal ein Größenvergleich: Einfach mal auf eine Strat-Kopie gelegt:
Dateianhang:
IMG_0797klein.jpg


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Markus


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BeitragVerfasst: 01.04.2018, 19:09 
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Wie das an Ostern nunmal so ist, hat man da meistens andere Verpflichtungen, als Gitarren zu bauen ;)
Bei der Gelegenheit habe ich dann mal bei einen Eltern alte Fotoalben durchstöbert, und bin tatsächlich auf Fotos gestoßen, auf denen die hier verbauten Couch-und Sessel-Teile in ihrer Ursprungsform zu sehen sind.
Einmal an ihrem ersten Aufstellungsort, Weihnachten 1972. In dem Sessel, in dem meine Mutter mit mir auf dem Foto sitzt, sitze ich auch gerade während ich diese Zeilen schreibe (das ist der, den ich oben schon einmal gezeigt hatte, zwischenzeitlich wurden nur die Polster neu bezogen). Etwa ein habes Jahr nach diesem Bild gab´s dann ein Brüderchen und eine größere Wohnung. Da ist dann das zweite Bild entstanden. Auch wieder Weihnachten (1974), der kleine Markus mit seinen Weihnachtsgeschenken :P
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IMG_0801klein.jpg
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Ein bisschen Zeit zum Basteln ist mir aber heute trotzdem noch geblieben, also habe ich mir mal den Toggle-Switch vorgeknöpft:
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Herausgekommen ist dann das hier, auch einmal im Vergleich zu einem Standard-Toggle:
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Zuletzt geändert von cabriolet am 01.04.2018, 19:13, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Couch-Gitarre
BeitragVerfasst: 01.04.2018, 19:10 
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Erst einmal zerlegt, die Einzelteile dann gekürzt und entgratet.
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Danach wieder zusammengebaut, was allerdings eine ziemliche Fummelei war, weil nur noch eine Schraube vorhanden ist, um die sich immer alles verdrehen will. Auch musste ich die Schraube richtig festknallen, weil die Verdrehgefahr sonst auch beim Betätigen des Schalters besteht (ich könnte die Einzelteile auch noch mit Kleber sichern, vielleicht mache ich das auch noch).
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Der Schalter benötigt jetzt nur noch 17mm Innenhöhe, mit 5mm für die Decke und 2mm für einen E-Fach-Deckel dürfte die Gitte jetzt sogar 24mm dünn ausfallen :P .
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IMG_0809klein.jpg

Würde ich die Erdungs-Lasche, die jetzt schräg nach unten ausgerichtet ist, weiter nach hinten schwenken, könnte ich nochmal 2mm sparen.

Gruß
und Frohe Ostern!

Markus


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