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BeitragVerfasst: 13.01.2018, 16:37 
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Hallo zusammen,

für zwei Projekte (Strat & Tele) habe ich unbehandelte Hälse mit Rosewood-Griffbrettern hier liegen.

Die Hälse sollen jetzt Decals mit selbst gestaltetem Logo bekommen. Anschließend will ich Kopfplatten sowie Halsrückseiten klar lackieren. Das Holz ist bereits fertig geschliffen, entstaubt und entfettet. Die fertigen Decals liegen bereit zum aufbringen.

Ich wünsche mir eine Oberflächenqualität, die der von aktuellen Fender-Instrumenten möglichst nahe kommt. Also kein relic oder auf alt gemacht und auch kein Öl- oder Wachsfinish. Den Rand von den Decals hätte ich gerne möglichst unauffällig.

Ich müsste Lack aus der Sprühdose verwenden, da ich über keine geeignete Spritzpistole verfüge. :shifty:

Jetzt meine konkreten Fragen:
  • Ist der Klarlack von aktuellen Strat- oder Telehälsen hochglanz, seidenmatt oder matt und wie ist der Lackaufbau bei Fender aktuell? (Porenfüller, Grundierung, Decklack,...)?
  • Was für einen Klarlack soll ich nehmen um dem möglichst nahe zu kommen? Polyurethan, Polyester, Acryl, Nitro, Wasserlack...?
  • Stellenweise wird empfohlen, vor dem Aufbringen des Decals bereits eine dünne erste Schicht Klarlack aufzubringen. Ist das so richtig?
  • Gibt es irgendwelche besonderen Fallstricke, die ich bei meinem Vorhaben beachten muss?

Das sind die ersten Hälse, die ich lackieren werde und ich freue mich auf professionelle Tips!
:)


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BeitragVerfasst: 13.01.2018, 18:07 
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Hallo 7ender :)

erst einmal willkommen im Forum. Mit der Foren-Suchfunktion findest du sicher jede Menge gute Tipps und Tricks zum Lackieren von Instrumenten. Wahrscheinlich wird auch ohnehin gleich einer der Forenkollegen, die sich in diesem Bereich besser auskennen als ich, auf den Plan treten und dir spezifische Tipps geben. Da ich da kein Spezialist bin (ich benutze eigentlich immer nur Öl) halte ich lieber die Klappe ;)

Um herauszufinden, wie Fender das zur Zeit macht, empfehle ich allerdings eher einen Besuch im Musikinstrumentenfachgeschäft deiner Wahl, wo jeder Fender-Fachverkäufer sicher gerne mehrere Stunden zu dem Thema dozieren wird. Ob du hier jemanden findest, der da gerade auf dem Laufenden ist (das ändert sich ja alle naslang) wird sich noch herausstellen...

Aber ich empfehle, das Thema mal anders herum anzugehen: welche Art von Lackierung findest DU am besten? Vorausgesetzt, dass du die Gitte später spielen willst, kommt es nämlich in erster Linie darauf an, was für dich angenehm in der Hand liegt. Auch das kann unterschiedlich sein und nicht unbedingt das, was man bei Fender gerade als die beste Lösung im Stil von "one size fits all" angesehen wird.

Ich kann da nur für mich sprechen, aber ich finde z.B. allzu glatte Lackierungen (oder sogar Lackierungen im Allgemeinen) für die Halsrückseite eher Kontraproduktiv. Spätestens wenn man etwas schwitzt klebt man auf so einer Hochglanzoberfläche nämlich regelrecht fest und kann nicht mehr schnell und sicher umgreifen. Da ist ein Ölfinnish oder zumindest ein eher seidenmatt geschliffener Hals viel praktischer.

Aber was für mich gilt, gilt ja deshalb noch lange nicht für dich. Auch hier kann ein Besuch beim Musikinstrumentendealer hilfreich sein. Probier' einfach ein paar Äxte durch und schau selber mal, was für dich angenehm ist...

Viele Grüße

/sascha

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BeitragVerfasst: 13.01.2018, 19:35 
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7ender hat in der Vergangenheit unter der Nitro-Lackierung eine Kunstharz-Grundierung. Ohne diese Sperrgrundierung würde das Ziel einer geschlossenporigen Nitro-Hochglanzlackierung je nach Holzbeschaffenheit zum jahrewährenden Geduldsspiel.

Deshalb empfehle ich dir eine mehrschichtige 2k-Grundierung (PE/PU) mit reichlich Zwischenschliffen. Unter den Tutorials gibt's dazu auch genügend methodische Anleitungen für unterschiedliche Lackiertechniken. Der Blasenfreiheit wegen würde ich die Decals erst aufbringen, wenn eine einwandfreie feingeschliffene Oberfläche erreicht ist.
Ob anschließend 7endermäßig mit Nitro (alter Autolack frei nach LEO) transparent weiter lackiert wird oder weiterhin 2K-Lack genutzt wird, ist eigentlich egal. Lediglich der komplett abgebundene und ausgehärtete Untergrund darf der Haftung wegen nicht spiegelglatt, sonder angeschliffen sein.

Es ist hier im Forum schon mehrfach gepostet worden, dennoch:
Bei 2K-Lack trägt man 2 bis drei Schichten in kurzer Folge (vorm kompletten Abbinden) nacheinander auf.
Dann ca. 24h (bei Raumtemparatur) aushärten und anschließend zwischen- bzw. feinschleifen.
Dann können nach gründlicher Reinigung die nächsten Schichten aufgebracht werden.
Wenn dazwischen die Decals aufgebracht werden, decken die Klarlack-Folgeschichten die Decals ab und die erhabenen Decal-Ränder können mit den nächsten Zwischenschliffen egalisiert werden.
Zur endgültigen Highgloss-Oberfläche kommt man durch Feinschleifen (mit Micromesh oder feinstem Papier) und anschließendem mechanischen Polieren mit geeigneten Pasten.

Zur konkreten Wahl der Lacksorten und Beschichtungs- und Schleif-/Poliertechniken gibt es viele praktikablen Ansätze; am besten hier mal in die Tutorials und einige Bauthreads schauen; das ist gewiss gut investierte Zeit.

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BeitragVerfasst: 14.01.2018, 13:10 
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Hallo und Danke für Eure Antworten.

Sascha L. hat geschrieben:
...Mit der Foren-Suchfunktion findest du sicher jede Menge gute Tipps und Tricks zum Lackieren von Instrumenten...
Die SuFu habe ich natürlich vorher auch gefragt, hatte aber nach "Klarlack" gesucht und nichts sinnvolles gefunden. Auch die Tutorials waren mir bisher entgangen. Wird nachgeholt...

Sascha L. hat geschrieben:
Aber ich empfehle, das Thema mal anders herum anzugehen: welche Art von Lackierung findest DU am besten?
Die aktuell verwendeten Lackierungen z.B. auf meiner ca. 12 Jahre alten miM-Strat gefallen mir sehr gut. Die Lackierung vom Hals meiner CBS-Strat aus den späten 70ern, auf der ich gelernt habe, war jedoch vom Gefühl her immer etwas klebrig. War das Nitro-Cellulose?

Sascha L. hat geschrieben:
...klebt man auf so einer Hochglanzoberfläche nämlich regelrecht fest und kann nicht mehr schnell und sicher umgreifen. Da ist ein Ölfinnish oder zumindest ein eher seidenmatt geschliffener Hals viel praktischer.
Die Halsrückseite, wo die Greifhand sich bewegt, könnte man ja zur Not später immer noch abschleifen und ölen. Die Kopfplatten müssen aber unbedingt klar lackiert werden - und zwar hochglanz. In diesem Punkt ist meine Frage also schon erledigt.



kegid hat geschrieben:
...Kunstharz-Grundierung. Ohne diese Sperrgrundierung würde das Ziel einer geschlossenporigen Nitro-Hochglanzlackierung je nach Holzbeschaffenheit zum jahrewährenden Geduldsspiel.
[...]
Der Blasenfreiheit wegen würde ich die Decals erst aufbringen, wenn eine einwandfreie feingeschliffene Oberfläche erreicht ist.
Eine feingeschliffene Oberfläche hat der Hals jetzt schon aber um sicher zu gehen, werde ich wohl mit farbloser Kunstharz-Grundierung arbeiten.

kegid hat geschrieben:
...trägt man 2 bis drei Schichten in kurzer Folge (vorm kompletten Abbinden) nacheinander auf.
Dann ca. 24h (bei Raumtemparatur) aushärten und anschließend zwischen- bzw. feinschleifen.
Dann können nach gründlicher Reinigung die nächsten Schichten aufgebracht werden.
Wenn dazwischen die Decals aufgebracht werden, decken die Klarlack-Folgeschichten die Decals ab und die erhabenen Decal-Ränder können mit den nächsten Zwischenschliffen egalisiert werden.
Schöne Zusammenfassung! Vielen Dank!

:text-thankyouyellow:


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BeitragVerfasst: 14.01.2018, 14:19 
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7ender hat geschrieben:
kegid hat geschrieben:
...Der Blasenfreiheit wegen würde ich die Decals erst aufbringen, wenn eine einwandfreie feingeschliffene Oberfläche erreicht ist.
Eine feingeschliffene Oberfläche hat der Hals jetzt schon ...
Gemeint ist nicht der feingeschliffene Rohhals, sondern dessen Grundierung; ein Decal auf einer unbehandeltem, wenn auch feingeschliffenen Holzoberfläche wird nicht vernünftig funktionieren (quellen, blasenbilden, ...). Außerdem hat dieser Schliff die Aufgabe die ausreichende Haftung nachfolgender 2K-Schichten zu gewährleisten. Ich verwende hierzu Papier mit 600er, max. 800er Körnung; das genügt auch fürs Decal.


7ender hat geschrieben:
... um sicher zu gehen, werde ich wohl mit farbloser Kunstharz-Grundierung arbeiten. ...
Im Gegensatz zu den gängigen 2K-Lacken muss man bei 1K-Grundierung mit deutlich längeren Trocknungszeiten und ev. Unverträglichkeit zu nachfolgenden, anderen Lacken rechnen. Darum zuerst an einem Probestück testen. Es gibt aber auch 2K-Lacke in Spraydosen, z.B. Dupli-Color für Auto-Lackierungen. Diese sind nach erstmaligem Gebrauch jedoch nur sehr kurz lagerfähig.



7ender hat geschrieben:
Sascha L. hat geschrieben:
...klebt man auf so einer Hochglanzoberfläche nämlich regelrecht fest und kann nicht mehr schnell und sicher umgreifen. Da ist ein Ölfinnish oder zumindest ein eher seidenmatt geschliffener Hals viel praktischer.
Die Halsrückseite, wo die Greifhand sich bewegt, könnte man ja zur Not später immer noch abschleifen und ölen. Die Kopfplatten müssen aber unbedingt klar lackiert werden - und zwar hochglanz. In diesem Punkt ist meine Frage also schon erledigt.
Ölen auf Lackgrund wird problematisch werden. Es ist aber überhaupt kein Problem den Griffbereich des Halses mittels Schleifmittel zu mattieren. Das wird aber nach kurzer Benutzungzeit wieder Glanz bekommen, und zwar ungleichmäßig mit einer speckig anmutenden Optik.

Eine Nitro-Oberfläche wird im Übrigen von vielen als angenehm empfunden, vieleicht ist's im allgemeinen Vintage-Fieber auch nur der Glaube daran. Ich selbst habe jedenfalls noch nichts Besseres für eine E-Gitarren-Oberfläche gefunden als 2K-Lack, sowohl mechanische Festigkeit wie auch Farbtreue betreffend.

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BeitragVerfasst: 15.01.2018, 16:39 
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Ich hatte das auch letztes Jahr das erste Mal gemacht und hier dokumentiert:
https://www.bassic.de/threads/mein-erst ... .14866008/
wenn Du das aufmerksam durchliest sollte alles drin stehen.
Fazit bisher: Besser als jede Klampfe im Laden! Ich baue noch einen!


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BeitragVerfasst: 24.01.2018, 14:58 
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das meiste ist ja schon gesagt worden.

Wenn du mit der Dose lackieren willst, rate ich dir eigentlich von Nitro ab.
der Verbrauch aufgrund der Mehrschichten wird dich letztlich ähnlich viel kosten wie ne mittlere Lackierausrüstung.
Insgesamt lässt sich nämlich auch schon mit nem überschaubaren Budget eine nutzbare Lackierausstattung realisieren.
Kleiner Kompressor, gute (gebrauchte) Pistole, ein paar Schläuche und ein Ölabscheider, fertig.

Zudem ist NC einfach schwieriger und deutlich langwieriger als 2k – von den schlechteren Oberflächeneigenschaften bzgl Härte, Kranfestigkeit etc ganz zu schweigen.
Bei manchen Hölzern mit großen Poren macht dich NC imho irre :-)
Im Vintagebereich: OK.
Für den Rest: aus meiner Erfahrung eher 2K

Wenn Du dünne decals verwendest, werden die Ränder egal mit welchem System eigentlich kein Problem darstellen.
Das geht sogar mit ner geölten Oberfläche unsichtbar zu realisieren.

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Gruß
Uli

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BeitragVerfasst: 24.01.2018, 23:58 
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pinacoco hat geschrieben:
Das geht sogar mit ner geölten Oberfläche unsichtbar zu realisieren.

Stimmt! :)

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BeitragVerfasst: 25.01.2018, 16:26 
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Hallo zusammen,

vielen Dank für die zahlreichen und sinnvollen Beiträge!

Ich werde den Hals mit 2K-Klarlack (z.B. von MOTIP oder MIPA) spritzen. Was ich dazu als kompatible Grundierung verwenden kann, werde ich im Fachgeschäft oder einer Lackiererei noch recherchieren.

:)


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BeitragVerfasst: 25.01.2018, 17:29 
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Du kannst diese 2K-Lacke auch zur Grundierung verwenden. Das versiegelt und bildet eine schleifbare Schicht. Und bei versehentlichem Durchschliff gibt's bei Nachlackierungen keine Farb- oder Lichtbrechungsstörungen, wie das bei abweichenden Grundierungen leicht passieren kann.
Um bei tiefen Poren (wie bspw. bei Nuss) nicht zuviel Lack zu verschwenden, empfiehlt es sich vorher zu füllen, z.B. mit farblich passender Holzpaste oder aber transparentem Schellack in Kombination mit Bimsmehl. Letzteres ist meine Vorzugsmethode, weil sie auch die Holzmaserung gut zur Wirkung bringt. Das Füllen vor der 2K-Lackierung ist aber, wie bereits gesagt, nur bei grobporigen Hölzern nötig, bei üblichem Ahorn bspw. absolut überflüssig.

Meine favorisierte Vorgehensweise:
• ev. Füllen und Schleifen;
• 2-3 Schichten 2K-Lack kurz aufeinander folgend (vor vollständigem Abbinden);
• Aushärten und Zwischenschliff (ev. dann, wenn glatt genug, Decal aufbringen);
• die nächsten 2-3 Schichten spritzen, aushärten lassen (min. 24 h bei Zimmertemparatur) und Zwischenschliff;
• ggf. wiederholen bis zum Feinschliff und Politur.

Angebrochene 2K-Dosen lassen sich nötigenfalls im Kühlschrank bis zu 2 Tagen lagern, sollten aber vorm Spritzen der Raumtemparatur wieder einigermaßen angepasst sein. :!:

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exakt.

zwecks Grundierung (nicht Porenfüllung!):
ich nehme auch immer 2k-Lack -> aber deutlich stärker verdünnt!
Nennt sich washcoat und ist bei fast allen Git-Firmen gängige Praxis.
Das geht Ratzfatzund und du musst nicht zwischendrin reinigen, auf andere Trucknungszeiten etc achten…

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kegid hat geschrieben:
Du kannst diese 2K-Lacke auch zur Grundierung verwenden.
pinacoco hat geschrieben:
zwecks Grundierung (nicht Porenfüllung!): ich nehme auch immer 2k-Lack -> aber deutlich stärker verdünnt!

Genau das hatte ich an anderer Stelle auch schon gelesen. Danke für die Bestätigung!

Verdünnen wird bei 2K-Lack aus der Sprühdose natürlich schwierig. Vielleicht nehme ich für die Grundierung eine kleine Dose des selben Klarlackes - stark verdünnt - zum Streichen oder Rollen. Etwaige Unebenheiten würden ohnehin beim Zwischenschliff beseitigt. Die Decklackschichten kommen dann aus der Sprühdose. Einverstanden?


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Die Spraydosen sind spritzfertig eingestellt. Wie willst Du die denn verdünnen und was ist die richtige Verdünnung dafür?

Uli lackiert genau so wie ich mittels Spritzanlage; beim manuellen Anmischen der zusammen gehörenden Komponenten (Lack, Härter, Verdünnung, ggf. Verzögerer) kann man natürlich nach Belieben verdünnen. Deine Grundierung kannst Du aber auch direkt aus der Dose sprühen - ohne größere Nachteile.

Unbedingt aber das vorherige mehrmalige Wässern und Überschleifen nicht vergessen. Das spart einiges an Lack und späterer Schleifarbeit.

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kegid hat geschrieben:
Die Spraydosen sind spritzfertig eingestellt. Wie willst Du die denn verdünnen...

Gar nicht ;) Habe mich wohl missverständlich ausgedrückt :oops:
Gemeint ist ein 2K-Lack in einer kleinen Dose mit Deckel (wie lautet der Fachbegriff?) - nicht Sprühdose.


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