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 Betreff des Beitrags: Elektroniken-"Installation"
BeitragVerfasst: 04.05.2010, 20:59 
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Hi,
ich fange gerade an zum ersten mal eine eigene E-Gitarre zu bauen.
Ich habe mich auch schon belesen, habe jedoch die Zusammensetzung der Elektronik nicht richtig verstanden...

Daher wollte ich fragen, ob ich mit den Teilen, die ich jetzt schon besitze eine funktionstüchtige Gitarre (also von den Elektroniken her) bauen kann.

Hier die Elektroniken:

- 2 Potis http://www.rockinger.com/index.php?cat=WG122&product=07043&sid3=61a36106b927fed23c86d1dcf9c77067
- 1 Toggle-Switch http://www.thomann.de/de/mpa_toggleswitch.htm
- 1 Hals-Humbucker http://www.thomann.de/de/shadow_sh681n.htm
- 1 Steg-Humbucker http://www.thomann.de/de/shadow_sh681b_pickup.htm
- 1 Switchcraft Buchse http://www.thomann.de/de/allparts_switchcraft_ep0055_buchse.htm

Was für Kabel sollte man zum Verbinden benutzen?
Was fehlt sonst noch?

Holz, Mechaniken, Steg und Tremolo habe ich schon ausgewählt.

Danke auch für Tipps und Anregungen und für Erklärungen und Hilfen bei den Elektroniken,

Schöne Grüße,
Artistrophic


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 Betreff des Beitrags: Re: Elektroniken-"Installation"
BeitragVerfasst: 04.05.2010, 22:12 
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Ja, das tut alles und passt auch zusammen.

Zur Verkabelung nimmst Du gewöhnlich einadrige Litze (vulgo: Klingeldraht). Die Verwendung verschiedener Farben kann dabei später die Fehlersuche erleichtern :x

Was sonst noch fehlt? ... Eigentlich ur das bisschen Holz rund um die Elektronik.

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 Betreff des Beitrags: Re: Elektroniken-"Installation"
BeitragVerfasst: 04.05.2010, 22:21 
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hi

ich nehme an, du willst damit eine einfache tonabnehmer-umschaltung mit volume- und tone-regelung basteln.
dafür brauchst du noch einen kondensator, übliche werte liegen zwischen 22 und 47 nF. außer einem bischen isoliertem kabel brauchst du nichts weiter.
empfehlenswert ist es das elektronikfach mit abschirmfolie - kupfer- oder weniger gut: dickere aluminiumfolie - auszukleiden und die saiten an masse zu legen. also gleich eine bohrung von steg / saitenhalter in e-fach mit einplanen.

ach so, ein buchsenblech oder sonstwie geeignete vorrichtung um die buchse am instrument zu fixieren wäre auch hilfreich ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Elektroniken-"Installation"
BeitragVerfasst: 04.05.2010, 23:40 
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Man könnte aber auch eine Gibson-Schaltung (wie in LP oder SG) nur halt ohne Tonregler bauen. Abhängig von der Konstruktion der Gitarre sind abgeschirmte Kabel sehr empfehlenswert. (Sehr) Notfalls kann man aber auch die signalführende Ader und die Masseleitung verdrillen.

Was die Frage der Funktionstüchtigkeit anbelangt: das absolute Minimum ist ein einzelner Tonabnehmer, der direkt an die Klinkenbuchse angeschlossen wird. Wenn man den oder die Tonabnehmer richtig positioniert ("richtig" hängt dabei von der Musik ab, die man machen möchte), können auch derartige Minimallösungen ausgesprochen sinnvoll sein.

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Liebe Grüße

Beate


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 Betreff des Beitrags: Re: Elektroniken-"Installation"
BeitragVerfasst: 05.05.2010, 00:15 
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Hallo Artistrophic,

vielleicht hilft dir auch folgende Seite:

http://www.seymourduncan.com/support/wiring-diagrams/

Hier kannst du einfach eingeben, was du an Elektrik hast und schon hast du die möglichen Layouts vor dir :)

Gruß
Alex

P.S.: Falls das deine erste Gitarre sein sollte und du noch weder theoretische noch praktische Erfahrung auf diesem gebiet hast, kann ich dir nur das Buch Gitarrenbau v. Martin Koch empfehlen. Damit wärst du zumin. theroretisch Fit ;)

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Klar bin ich für den Frieden! Frieden durch überlegene Feuerkraft! :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Elektroniken-"Installation"
BeitragVerfasst: 06.05.2010, 17:07 
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Hi,
und danke sehr an alle!

rumblebird hat geschrieben:
Was sonst noch fehlt? ... Eigentlich nur das bisschen Holz rund um die Elektronik.


Das ist gut zu wissen ;) das hab ich auch schon ausgewählt:

- Erle für den Korpus http://espen.de/seiten/musik/egb/erle_europ.html
- Aspen-Maser als Decke http://espen.de/seiten/musik/egt/aspen_maser.html
- Makassar-Ebony als Griffbrett http://espen.de/seiten/musik/bt/makassar_rifts.html
- Swietenia als Halsholz http://espen.de/seiten/musik/bt/mahagoni_swietenia.html

- Bigsby Tremolo http://www.thomann.de/de/bigsby_b7_kit_ ... d_body.htm
- Schaller Steg http://www.thomann.de/de/schaller_stmc_steg.htm
- Grover Mechaniken http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... 0573348423

Ich werde mich in den nächsten wochen nochmal über das Verknüpfe der Elektroniken informieren und melde mich bei Unwissenheit hier wieder. Danke nochmals für die Hilfe!

Gruß,
Artistrophic


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 Betreff des Beitrags: Re: Elektroniken-"Installation"
BeitragVerfasst: 06.05.2010, 17:19 
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Maser-Pappel als Decke für den Erstbau ... das nenne ich mutig

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 Betreff des Beitrags: Re: Elektroniken-"Installation"
BeitragVerfasst: 06.05.2010, 18:31 
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@rumblebird: wenn Du ihm jetzt auch noch gesagt hättest weshalb Du das mutig findest würde in dem kurzen Satz sogar ein richtiger Informationsgehalt drin stecken ;)

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Asinus asino pulcherrimus


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 Betreff des Beitrags: Re: Elektroniken-"Installation"
BeitragVerfasst: 06.05.2010, 19:53 
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Sorry, Du hast recht!

Also:

Pappel ist generell ein eher weiches Holz. Muss also entsprechend gegen mechanische Beschädigung geschützt werden.

Maserhölzer haben Löcher, die man (mit einem zum Finish passenden Material) füllen muß

Maserhölzer haben Bereiche sehr unterschiedlicher Härte, das macht das Hobeln zur Tortur und das Schleifen nicht eben zum Vergnügen.

Fazit: Anstrengende Holzbearbeitung und Finish wohl am besten mit Epoxi

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 Betreff des Beitrags: Re: Elektroniken-"Installation"
BeitragVerfasst: 07.05.2010, 15:05 
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rumblebird hat geschrieben:
Sorry, Du hast recht!

Also:

Pappel ist generell ein eher weiches Holz. Muss also entsprechend gegen mechanische Beschädigung geschützt werden.

Maserhölzer haben Löcher, die man (mit einem zum Finish passenden Material) füllen muß

Maserhölzer haben Bereiche sehr unterschiedlicher Härte, das macht das Hobeln zur Tortur und das Schleifen nicht eben zum Vergnügen.

Fazit: Anstrengende Holzbearbeitung und Finish wohl am besten mit Epoxi



Ok, gut zu wissen.
Bei der Holzverarbeitung bekomme ich allerdings auch Hilfe und Werkzeuge eines Tischlers. Ich werde ihn mal auf meine Holzwahl ansprechen und sehen, was er für Lösungen vorschlägt. :)
Danke sehr und Gruß,
Artistrophic


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 Betreff des Beitrags: Re: Elektroniken-"Installation"
BeitragVerfasst: 22.05.2010, 14:23 
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Hi,
ich habe mir die von Sixpounder empfohlene Seite angeschaut und mal einfach meine DAten eingegeben...
Das ist dabei rausgekommen: http://www.seymourduncan.com/pdfs/suppo ... _1t_3w.pdf

Jetzt meine Fragen: :D

1. Woher kommen die ganzen Lötmetalle (Solder)? Es sieht ja so aus, als seien die auf den Potis, oder soll das nur deren ungefähre Position später zeigen?

2. Wo bastel ich die Kondensatoren an?

3. Des weiteren haben meine Humbucker nur 2-adrige ("Ausgangs"-)Kabel. Was tun?

Danke schonmal,
Artistrophic


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 Betreff des Beitrags: Re: Elektroniken-"Installation"
BeitragVerfasst: 22.05.2010, 16:40 
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Hi,

ist alles ganz einfach:
1. Da wo bei den S-D-Diagrammen die dicken Solder-Batzen sind, lötest du einfach das geerdete Signal an das Poti. Einfach irgendwo unten ans Gehäuse. So ist dann auch das ganze Potigehäuse gleich geerdet.

2. Der Kondensator ist in dem Diagramm der kleine grüne Kreis mit der Aufschrift cap. In dieser Schaltung brauchst du eh nur einen.

3. Für diese Schaltung reicht das 2-adrige Kabel locker aus. So wie ich das auf der Shadow-Produktseite interpretiere, hast du einen Anschluss, auf dem du das ganze Humbuckersignal bekommst, ein Kabel liefert nur eine Spule und dann sollte noch die Masseleitung da sein. Letztere wird entweder so wie u.a. bei Duncan als nicht ummantelter Draht mitgeführt oder aber du musst, wie z.b. bei Gibson, dann die Ummantelung des Kabels direkt anlöten.
Wenn dem so ist, und du diese Schaltung so ohne Coilsplitting realisieren willst, klebst du den zweiten Anschluss ab (wie in dem Diagramm red und white) und schließt den ersten (im Diagramm black) jeweils an den äußeren Kontakt deines Schalters an. Die Masseleitung (im Diagramm green und bare) lötest du an irgendein Potigehäuse.


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 Betreff des Beitrags: Re: Elektroniken-"Installation"
BeitragVerfasst: 22.05.2010, 17:53 
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Super! Das ist ja mal wirklich einfach :)
Vielen Dank für deine Hilfe...
Grüße,
Artistrophic


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 Betreff des Beitrags: Re: Elektroniken-"Installation"
BeitragVerfasst: 23.05.2010, 12:54 
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bunsenburner hat geschrieben:
3. Für diese Schaltung reicht das 2-adrige Kabel locker aus. So wie ich das auf der Shadow-Produktseite interpretiere, hast du einen Anschluss, auf dem du das ganze Humbuckersignal bekommst, ein Kabel liefert nur eine Spule und dann sollte noch die Masseleitung da sein. Letztere wird entweder so wie u.a. bei Duncan als nicht ummantelter Draht mitgeführt oder aber du musst, wie z.b. bei Gibson, dann die Ummantelung des Kabels direkt anlöten.
Wenn dem so ist, und du diese Schaltung so ohne Coilsplitting realisieren willst, klebst du den zweiten Anschluss ab (wie in dem Diagramm red und white) und schließt den ersten (im Diagramm black) jeweils an den äußeren Kontakt deines Schalters an. Die Masseleitung (im Diagramm green und bare) lötest du an irgendein Potigehäuse.


Also ich habe jetzt nocheinmal nachgelesen und herausgefunden, dass ich einmal die Masseleitung in grau habe.
Weiß ist bei mir die "Serielle Verbindung (Single Coil Ausgang); Die rote Leitung enthält angeblich den "Nordspulen Anfang" (Humbucker Ausgang). Ist das jetzt das Signal, aus dem das ganze Humbuckersignal kommt?

Müsste ich jetzt das weiße Kabel abkleben und die anderen beiden entsprechend anlöten?


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 Betreff des Beitrags: Re: Elektroniken-"Installation"
BeitragVerfasst: 25.05.2010, 13:57 
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Jo, völlig richtig.

...wenn du ganz sicher gehen willst, kannst du auch nochmal mit dem billigsten Messgerät den Widerstand zwischen Masseleitung und den anderen zwei messen. Der mit dem höheren Widerstand ist dann der "Humbucker-Ausgang". Aber wenn diese Begriffe so in der Bedienungsanleitung stehen, ist das eigentlich auch nicht mehr nötig...


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