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Nach fast zwei Jahren Baupause - aus verschiedenen Gründen, die hier alle nicht zu erörtern sind - habe ich mal wieder mit dem Bau eines Basses gegonnen.

Mit diesem Bauthread beginne ich jetzt schon, weil es mich schon länger jammert anzusehen, wie wenig hier in letzter Zeit los war :? :roll: :cry:

Los gehts also:

Die Korpusform ist sehr konventionell (Bilder werden folgen, sobald es was zu fotografieren gibt), die Kopfplatte wird, wie immer bei meinen Bässen, den ein oder anderen zur Nierenschale greifen lassen.

Für den Korpus nehme ich die klassische Les-Paul-Kombination, nur mache ich was schönes draus :lol: Also eine fette Rückseite aus Mahagoni (mein vorletzter Blank aus Tropenholz, liegt über 10 Jahre in meinem Keller) und eine obergeile Riegelahorndecke von holzkarle.

An die Herren, die mich zu meinem 60. mit der grünen Custom Shop Paula beglückt haben: Im letzten Monat habe ich endlich den Gutschein eingelöst, den ihr da hineingepackt hattet, nochmal meinen Dank dafür!

Aus Gründen der einfacheren Bedienung kommt an den Korpus noch ein Hals, der aus einem aufgetrennten Stück kanadischem Riegelahorn besteht, mit einem Mittelstreifen aus Padouk.

Es wird natürlich ein Viersaiter, wieder ein Mediumscale (32") und zur Klangerzeugung kommen zwei Soapbars von Nordstrand rein, die schon geordert sind. Mein persönlicher Kurier fliegt aber erst kommende Woche ins gelobte Land, also ist da noch etwas Geduld gefragt.

Ab dieser Stelle wird es etwas unklar:

Vermutlich werde ich den Korpus kammern, die Mahagoniplanke ist sackschwer :-(

Das Griffbrett wird dunkel, aber noch schwanke ich zwischen drei verschiedenen Rohlingen und damit drei verschiedenen Holzarten.

Hinsichtlich aktiver oder passiver Elektronik habe ich mich noch nicht entschieden.

Ob die Hardware chrom oder schwarz wird, ist auch noch offen. Mit einem leichten Vorteil für schwarz.

Aktiv bin ich am Bau des dreistreifigen Halses und am Abrichten der Decke.

Soweit der aktuelle Stand, weiteres in loser Folge.

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BeitragVerfasst: 09.02.2018, 23:21 
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Danke für die Vorankündigung, macht Geschmack auf mehr. Warum 32"? Finde ich persönlich ja einen guten Kompromiss aber Kompromisse sind doch sonst nicht so deins? ;)

Korpusform konventionell? Bilder, wir wollen Bilder! ...und wenn es Bleistiftskizzen sind :)

Du hast doch sonst immer irgendeine Vorstellung/Zielsetzung, Bässe hast du doch sicher genug, wenn Du was baust, dann denkst du dir doch sicher was dabei. Das soll doch sicher was werden was du noch nicht hast oder ausprobiert hast, raus mit der Sprache.

Ach ist das aufregend! :drool:

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Gruß
Wolfgang

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BeitragVerfasst: 09.02.2018, 23:45 
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Es wird der vierte 32" :-) Allerdings habe ich einen in gute Hände abgegeben und ein weiterer (No. 14) ist klanglich zu speziell um ihn in einer Band einzusetzen.

Kompromisse habe ich beim Bauen schon immer gemacht! Jeder Bass war ein Kompromiss zwischen dem, was ich will, und dem, was ich kann :-D Kompromisslos oder eher kompromissarm sind nur meine Kopfplatten :lol:

Es gibt aktuell tatsächlich nur eine 1:1-Skizze auf "Butterbrotpapier" und die ist nicht fotografierbar, ich habs versucht. Angefangen hat das ganze mit einer Fender Jaguar im Kopf ... aber davon ist nichts mehr übrig geblieben. Der Jaguarbody ist eine schöne Form, aber in Bassgröße nur noch ein plumpes Monster.

Das Resultat bzw der aktuelle Stand ist aber sicher sehr gut für meine Hardrock-Jungs. Die stehen auf der Bühne, der eine mit einer Strat, der andere mit einer Paula, und fragen sich seit fast 10 Jahren verzweifelt, wieso man etwas anderes als einen Preci oder einen Rick spielen kann. Und hinsichtlich der Form komme ich ihnen jetzt wohl etwas entgegen ... ein paar Millimeter :lol:

Was ich noch nicht habe, ist ein Bass mit Nordstrand-PUs. Dass die in einem Instrument landen, welches der Paula-Fraktion das Material für einen dieser Prügel entzieht, ist ein klassischer Kollateralnutzen. Aber ich habe tatsächlich bisher noch nie ein Riegelahorntop verwendet.

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rumblebird hat geschrieben:
aber davon ist nichts mehr übrig geblieben. Der Jaguarbody ist eine schöne Form, aber in Bassgröße nur noch ein plumpes Monster.


Je nachdem, wie Du "Bassgröße" definierst. Den 32" Fender Jaguar Bass hatte ich mal in den Fingern (den zeitgleichen Squier auch). Bei beiden war der Korpus nicht übermäßig groß, und beide Bässe fand ich ziemlich schick. Und den von mir gebauten Jag-Bass empfinde ich selbstredend auch nicht als "plumpes Monster".

Aber egal, ich finde es ja eh besser, wenn man eigene Formen entwirft.

Und 32" ist einfach eine schicke, angenehm zu spielende Mensur - auch wenn für mein "Gefuddel" 30" angenehmer ist. Kompromisse muss man halt leider bei der Auswahl der Saiten machen.

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Liebe Grüße

Beate


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BeitragVerfasst: 10.02.2018, 03:35 
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Ich harre gespannt der Dinge, die da kommen. :geek:

Habe aktuell auch mächtig Spaß mit meinem 32"er...

beate_r hat geschrieben:
Und 32" ist einfach eine schicke, angenehm zu spielende Mensur - auch wenn für mein "Gefuddel" 30" angenehmer ist. Kompromisse muss man halt leider bei der Auswahl der Saiten machen.

Ich will den Thread nicht gleich in's Semi-Offtopic treiben, aber an deiner Erfahrung zu den Saiten wäre ich schon interessiert. Standard 45-105 passt meinem Empfinden nach immer noch ganz gut.

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Gruß, Sebastian


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BeitragVerfasst: 10.02.2018, 07:54 
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Zum Thema Saiten kann ich auch was beitragen: Als ich mich vor Jahren online nach Siten für den ersten 32" umgesehen habe, wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Es gab so gut wie nichts für mich (also: Nickel Roundwound)! :-(

Deshalb habe ich schlicht und ergreifend 34"-Saiten aufgezogen.

Die brauchen etwas länger, bis sie stimmstabil an der Mechanikachse anliegen. Da aber neue Basssaiten ohnehin Wochen brauchen, bis sie erträglich klingen, und weil ich ja immer Ausweichmöglichkeiten habe, ist das für mich kein Problem.

Und so ziehe ich bis heute 34er auf.

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BeitragVerfasst: 10.02.2018, 08:51 
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Moin die Herrschaften,
schön daß hier mal wieder was gebaut wird, anständige Bauthreads machen sich etwas rar in letzter Zeit. Und auf den obergeilen Riegelahorn bin ich gespannt, sowas hab ich auch noch da. Doch der muß auf die Neuauflage des havarierten Paulinchens warten.

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rumblebird hat geschrieben:
Es gab so gut wie nichts für mich (also: Nickel Roundwound)! :-(


Ich dachte, Black Tapes? Aber genau bei diesen teilweise sehr interessanten spezielleren Konstruktionen ist es bei den kürzeren Mensuren schon schwierig. Bei 32" bleibt ja immer noch die Möglichkeit, Sattel und Saitenhalter zu trennen.

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Liebe Grüße

Beate


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BeitragVerfasst: 10.02.2018, 15:09 
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Ich nehme an, Sattel meint hier Steg. Mir bleibt die Möglichkeit nicht. Schau Dir mal an, wo bei meinen Bässen die Bridges sitzen. Ich müsste den Stag nach vorne schieben und dafür den Korpus verlängern. Das mache ich ganz sicher nicht :-)

Aber wie schon gesagt: Saiten für 34" funktionieren ohne Probleme, wenn man ihnen etwas Zeit gibt.

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:clap: :clap: :clap: , der Stefan baut wieder!

Das nehme ich als "Wink mit dem Zaunpfahl", mein letztes, seit rund zwei Jahren ruhendes Projekt auch wieder anzuschieben - als hauptberuflicher Rentner hat man ja so wenig Zeit. :mrgreen: ... zumindest aber hat's bei mir für die fortgeschrittene Planung von vier weiteren Projekten gereicht.

Jetzt, Stefan, interessieren mich aber erstmal Skizzen, Bilder, etc. von Dir, genauer von Deinem neuen Bauvorhaben. Zur Kopfplatte werde ich mich auch nicht äußern, versprochen.

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Du weißt doch, dass ich bezüglich Kopfplatten vollkommen schmerzfrei bin. Und somit auch gänzlich beratungsresistent :lol:

Was meine weiteren Planungen angeht, bin ich auch schon am Grübeln. Hier steht seit über 10 Jahren ein Brett Maserbirke und das will eine Decke werden. Seit mindestens 5 Jahren steht hier ein Nussplanke von holzkarle. Da hat irgendwann wohl ein Blitz eingeschlagen und hat einen bläulichen Streifen im Holz hinterlassen. Das will auch eine Decke werden. Dann noch ein fetter Block aus geriegelter Birne ... Das muss alles verarbeitet werden :-D

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Boah, der lässt sich aber auch anbetteln ;)

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Nein! Es gibt einfach noch nix zum fotografieren!!!

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Sehr schön! Ein Bauthread von Stefan! Freut mich wirklich!

Ich werde wie immer gespannt verfolgen und wenn nötig auch meinen Senf dazugeben. :)

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Schöne Grüße Sven

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BeitragVerfasst: 12.02.2018, 00:24 
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Eine Skizze der Kopfplatte, damit das Generve ein Ende hat :-D

Dateianhang:
Headstock Mediumscale 19mm.jpg


An Stelle der Schaller werden es wohl eher Hipshot Ultralight, mit entsprechend anders geformten Stimmflügeln. Und die noch spitz ausgeformten Ecken werden wahrscheinlich leicht verrundet.

Aber ihr wolltet ja was sehen.


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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Irgendwas stimmt nicht... ich bin überhaupt nicht über die Form entrüstet. :D ;)

Worauf deutet die Kurve über A-, D- und G-Mechanik hin?

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Gruß, Sebastian


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BeitragVerfasst: 12.02.2018, 06:54 
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Nö, sieht erstaunlich gut aus. ich hätte die Nase über der D Mechanik etwas höher angesetzt, um Abstand zum Flügel zu bekommen, ...aber sonst, schön.

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Für sich genommen sieht die Kopfplatte deutlich "ausgewogener" aus als so manche Deiner vorigen Designs, vielleicht einen Ticken stummelig. Erinnert mich ein wenig an eine Stummelkopfplatte für eine Headless-Bass. Aber ohne den Kontext des gesamten Instruments lässt sich das für mich nicht beurteilen.

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Liebe Grüße

Beate


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BeitragVerfasst: 12.02.2018, 22:45 
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Meine Kopfplatten sind alle ausgewogen :lol:. Und bei 2+2 sind sie auch alle stummelig, nur deswegen mache ich 2+2.

Sogar bei 3+1 habe ich es geschafft, dass sie stummelig sind, nur am Versuch einer stummeligen 4 in line bin ich bisher kläglich gescheitert. Stummelig = Gewichtseinsparung und Hebelverkürzung = bessere Balance.

Und für Deine Erinnerungen bin ich erfreulicherweise nicht verantwortlich, Bea :-D

Die Linie bedeutet aktuell noch nichts, sie könnte aber unter Umständen mal zwei verschiedene Deckfurniere voneinander trennen. Das wird eine Entscheidung in letzter Sekunde werden.

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rumblebird hat geschrieben:
Sogar bei 3+1 habe ich es geschafft, dass sie stummelig sind, nur am Versuch einer stummeligen 4 in line bin ich bisher kläglich gescheitert. Stummelig = Gewichtseinsparung und Hebelverkürzung = bessere Balance.


Ist schon klar.
Schließlich weiß ich ja auch, wieso ich bei meinem kleinen HB-Bass die Kopfplatte "verstummelt" habe ;-)

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Liebe Grüße

Beate


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Mal back to topic mit einer Frage an die, die Erfahrung mit Riegelahorn haben, am liebsten die Öler in dieser Gruppe:
Wie hole ich die Riegel am besten raus?

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Den Trick mit der dunklen Beize und anschließendem kompletten Abschleifen derselben kennst du...? ;)

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Selbstverfreilich, nur noch nicht an Riegel ausprobiert.

Bei meinen Eschedecken ist das easy going, da gibt es ausreichend große Löcher :-D Was bleibt denn auf einer quasi porenfreien Riegeldecke von der Beize übrig nach dem Schliff?

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Genug. PRS macht das ja bei den Riegelahordecken auch. Du glaubst gar nicht, wie hartnäckig dunkle Beize irgendwo durchschimmert...

Es gibt eine Nebenwirkung: die "räumliche Tiefe" der Riegel geht verloren. Die Struktur wirkt aus allen Blickwinkeln gleich. Zumindest, wenn man es so auf die Spitze treibt wie PRS.

Also: wenn Du diesen Showeffekt haben willst, beizt Du intensiv und schleifst runter. Wenn Du lieber das Changieren der Struktur mit dem Blickwinkel haben möchtest, nimmst Du ein Öl, dass vergleichsweise stark anfeuert. Es kann sein, dass Deine Lieblingsöle da nicht optimal sind, sondern eher Nicht-Bio-Öle wie Tru Oil oder Clou Hartöl. Müsste man mal probieren. Auf der Tube hab ich mal einen Ölvergleich gesehen, hab die Details aber nicht mehr so parat.

Meinen V-Bass hattest Du ja mal in den Fingern. Der ist mit Clou geölt, und die Riegel kommen sehr schön raus. Das gleiche gilt für meine Archtop.

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Beate


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Jepp, Bea! Um einen Mittelweg zwischen räumlicher Tiefe und Kontrast zu erreichen habe ich es mal mit Farbextrakt (JoHa, Bernstein) im Auro 121 probiert. Vorsichtig dosiert und nach dem ersten Auftrag habe ich ungetönt weitergeölt. Hat hingenauen, der 3D-Effekt ist natürlich schwierig auf einem 2D Standbild zu erkennen. ;)


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