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BeitragVerfasst: 28.07.2017, 12:33 
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Hallo Gemeinde !

Ich hoffe erstmal das ich hier im richtigen Bereich bin.

Ich wollte mir demnächst einen neuen Amp kaufen.
Da ich in einer Mietwohnung wohne,fällt ein Röhrenamp flach.
Desweiteren müßte ich für einen solchen Amp mehrere Pedale kaufen um irgendeinen bestimmten Sound zu bekommen.

Also ist für mich ein Modeling-Amp am besten.
Momentan (zumindest das was ich so sehen,lesen und hören kann) bin ich auf den Line 6 Spider V gekommen.
Ich zerbreche mir schon seit Tagen den Kopf welcher es werden soll und brauche da echt mal eine Entscheidungshilfe,die ich von euch hoffentlich bekommen kann.
Ich möchte (sofern ich es auch mal kann) für alles gerüstet sein,das heißt ,das ich zu Hause üben aber auch mal in einem kleinen Saal oder über eine PA spielen kann.
Hier haben die Modelle V 120 und V 240 einen XLR Ausgang.
Unterscheiden tun sie sich nicht viel voneinander,der V 120 hat einen Effektprozessor (was auch immer das bedeutet,also ob es was ist was man braucht oder eben nicht) und einen Line Eingang,was der V 240 nicht hat.
Der V 120 hat einen 12" Lautsprecher,der V 240 hat zwei davon.


Die Frage ist also nun,welcher von beiden lohnt sich da nun ?
Ich möchte nur nicht zwei haben wollen,also nicht einen für zu Hause und einen für evtl mal in nem Saal spielen,er soll eben schon beides können.

Vielleicht hat ja schon jemand Erfahrungen mit diesem Amp machen können oder kann vom technischen Standpunkt aus bei der Entscheidung helfen!?


Danke schon mal

MfG Barni


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BeitragVerfasst: 28.07.2017, 16:52 
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Barni hat geschrieben:
Unterscheiden tun sie sich nicht viel voneinander

Das sehe ich nicht so, der 120V hat 120 Watt und der 240V 240 Watt Verstärkerleistung. Das ist für eine Bühnenbeschallung schon ein Unterschied.
Wenn du dir Effektpedale sparen willst, ist ein Verstärker mit Effektprozessor vielleicht besser, da dann die Effekte schon eingebaut sind. In welcher Qualität ist natürlich eine andere Frage.


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BeitragVerfasst: 28.07.2017, 17:27 
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Es wird den ganzen hier anwesenden Gitarrenhelden nicht gefallen, aber: Man kann mit einem 50W-Gitarrenamp in einer Turnhalle oder einem mittelgroßen Club jedem Anwesenden die Ohren blutig spielen.

Deswegen ist die Leistung sozusagen das Nicht-Kriterium.

Hör Dir die Amps an und entscheide, welcher Dir klanglich besser zusagt.

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BeitragVerfasst: 28.07.2017, 21:28 
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Hallo Barni,

ich spiele einen Laney IRT60H. Den gibt es auch als Combo (2x12), ist ein Röhrenverstärker und kann auch ganz leise.
Mir hat dessen Sound und Vielseitigkeit in dieser Preislage am besten gefallen. Hall hat er auch an Bord. Falls Du unbedingt noch weitere Effekte brauchst, kannst Du Dir noch ein Multieffektgerät davor hängen und fertig ist die Laube.
Ach ja, laut kann er auch. :mrgreen:

Von Laney gibt's auch noch den GH50R. Der kann auch laut und leise. Den habe ich aber noch nicht in echt gehört. Will sagen: auch Röhre kann leise.

Gruß
Thomas

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BeitragVerfasst: 29.07.2017, 00:11 
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Ich habe einen Line6 Spider IV mit 75 Transistor-Watt. Dass die lautstärkemäßig auch in größeren Räumlichkeiten (natürlich mit PA) nicht ausreichen sollen, kann ich mir nicht vorstellen. 45 Röhren-Watt haben im direkten Vergleich das Nachsehen gehabt. Der Line6 klingt (durchweg bei allen Modellen) allerdings etwas synthetischer/spitzer. Wärme bekommt er von diversen vorgeschalteten Multi-Effekt-Geräten. Besonders gerne nutze ich den Amp-Simulator des uralten Zoom 505 mit einem vorgeschalteten Mid-Booster. Das kommt richtig tube-like, sogar bei Zimmerlautstärke. Von den Modellen des Line6 nutze ich nur die Basis-Modelle (Hiwatt Custom 100, Fender Blackface, Vox AC30, Mesa-Boogie Dual Rectifier), an Effekten nur Reverb/Delay. Alles andere kommt von der jeweiligen Gitarre und von den FX-Geräten.

Ich nutze den Amp max. zu 95 % in Zimmerlautstärke (und darunter). Das klingt der Aufnahme über den Line Out des Line6 und anschließender Wiedergabe auf der HiFi-Anlage schon sehr ähnlich, vieleicht 'ne Winzigkeit wärmer. Wichtig ist natürlich bei so einem Vergleich die Hörposition, also nicht direkt mittig vom Speaker.

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BeitragVerfasst: 29.07.2017, 01:55 
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rumblebird hat geschrieben:
Es wird den ganzen hier anwesenden Gitarrenhelden nicht gefallen, aber: Man kann mit einem 50W-Gitarrenamp in einer Turnhalle oder einem mittelgroßen Club jedem Anwesenden die Ohren blutig spielen.


Mit den passenden Lautsprechern sogar mit deutlich weniger.
Noch ein Wort zu den Modelern: alles, was ich diesbezüglich bisher gehört habe (d.h. keinen Kemper), klingt im direkten Vergleich zu Röhrengeräten wie in Watte gepackt und "distanziert". Auch mein durchaus gelobtes VOX Tonelab ST.

Wobei die Leistungsangaben bei Röhrenverstärkern ehrlicher sein dürften. 2xEL84 bringen halt nun mal rund 15 W. Das ist bekannt und lässt sich nur schwer durchs Marketing auf 45 W aufblasen. Bei aktuellen Transistorverstärkern muss man allerdings schon sehr genau hinschauen, worauf sich die Leistungsangabe bezieht.

Die 15W der 2 EL84 sind mit passenden Lautsprechern wohl für viele Fälle ausreichend - mir war mein früherer Twin Reverb immer viel zu laut und kaum beherrschbar. Und für einen VOX AC30 gilt das von Stefan für 50W-Kisten gesagte vollumfänglich.

Aber bei dem Nutzungsprofil würde ich anders vorgehen: den Amp für Zimmerlautstärke aussuchen. Also eine gute kleine Röhrenkiste mit so um die 2-10 W und einem 12er. Dazu vielleicht noch eine Zusatzbox mit dem gleichen Lautsprecher. Das reicht dann schon mal satt für Gigs in nicht zu großen Kneipen, in denen man ja eh nicht beliebig laut spielen kann. Auf einer 412er Box macht dannauch so ein Winzling schon richtig Alarm... Und wenns dann größer wird und eine PA vorhanden ist, kann man immer noch den klassischen Weg der Mikrofonierung gehen, oder man gibt das DI-Signal ins Pult. Machen wir Basser ja auch.

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Liebe Grüße

Beate


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BeitragVerfasst: 29.07.2017, 08:51 
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Danke schon mal für eure Antworten.

@ Yaman: das der eine 120 und der andere 240 Watt haben ist mir ja schon klar,ich meinte mit "nicht groß Unterscheiden" ehr die anderen technischen Daten ;-)

@ Rumblebird: Klanglich sollten sie in etwa gleich sein,der eine hat einen Lautsprecher (also Mono) und der andere 2 (also Stereo).

@ Big T: Bei dem Laney bin ich aber dann in einer Preiskategorie ,die meine Vorstellung bei weitem übersteigt,da ja auch noch eine Box dazu muss und ein Multieffektgerät.

Ich glaube schon das sich Röhre besser anhört,aber das geht zu Hause eben nicht,da die Wände hier ziemlich Dünn sind.

@ Kegid: Im Grunde genommen möchte ich schon ehr in Richtung Blues gehen,ABER ich bin noch Anfänger und kann noch nicht wirklich was spielen,da ich Zeitlich eingeschränkt bin.
Was ich aber schon machen möchte,mich auf Eventualitäten vorbereiten,das heißt ein Amp für zu Hause mit dem man alle Richtungen an Sounds abdecken kann,den man aber wenn es denn mal vorkommen sollte (muss nicht sein,aber wenn dann ist man eben gewappnet) dann sollte er eben auch mal für einen kleinen Saal reichen (so oder über eine PA).

@ Beate: Klanglich kann ich da als Anfänger eben nicht wirklich was unterscheiden,außer das ich eben beim großen T (ein Besuch stand mal auf der To-Do-Liste) einen Röhrenamp hören konnte und der schon anders klingt,nur hab ich eben nicht die Möglichkeiten dazu.
In einer Kneipe wird nicht gespielt,da geh ich nicht hin,außer vielleicht mal zum Essen wenn es denn da gut sein soll :-D
Wie gesagt bräuchte ich ja dann aber noch Effektgeräte bei einem Röhrenamp.
Den Vox AC30 hab ich mir auch mal angesehen und dachte auch schon an diesen,aber so wirklich sagt er mir nicht zu,ist halt so ne knuffige Kiste.


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BeitragVerfasst: 29.07.2017, 10:28 
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Als Anfänger wirst Du Dich noch ein wenig an das Thema herantasten müssen. Hängt ja durchaus stark davon ab, was Du musikalisch machen willst. Ich würde mir an Deiner Stelle einen kleinen gut klingenden Verstärker besorgen, idealerweise irgendwas mit nicht zu viel Leistung und einem ordentlichen 12er. Für alle Fälle sollte er ein Poti für "Gain" und eines für "Mastervolumen" haben und damit die Möglichkeit, auch leise verzerrt zu spielen.

Wenn Röhre, dann wohl zwischen 5 und 15 W, wenn Transistor, eher das doppelte. Aber nicht mehr, vielleicht sogar weniger. Auf die Dauer wirst Du eh einen kleineren Verstärker für daheim und einen etwas größeren für die Band benötigen. Die 15 W Röhre sind für daheim aber schon deutlich zu viel - das geht nur noch gerade so.
Und Modeling würde ich eher in einen Bodentreter packen.

Letzten Herbst in einem Seminar habe ich mein Tonelab vor den Mywatt gepackt und nach ein paar Minuten wieder abgeklemmt. Hiwatts und seine Nachbauten sind in bezug auf Effektgeräte extrem selektiv; bei anderen Verstärkern fallen eventuelle Unzulänglichkeiten meist nicht so stark auf.

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Liebe Grüße

Beate


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BeitragVerfasst: 29.07.2017, 12:48 
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Barni hat geschrieben:
@ Big T: Bei dem Laney bin ich aber dann in einer Preiskategorie ,die meine Vorstellung bei weitem übersteigt,da ja auch noch eine Box dazu muss und ein Multieffektgerät.



Ich habe die ersten drei Jahre eine Amp-Simulation im PC genutzt und währenddessen auf den Röhrenamp gespart.
Als Box verwende ich eine von meiner Frau selbstgebaute 2x10-Bassbox. Da musste ich mir also nix kaufen.
Über die Amp-Simulationen im PC klangen meine Gitarren alle sehr ähnlich. D.h. der Röhrenamp ist da deutlich ehrlicher - (leider) auch was Spielfehler angeht.

Gruß
Thomas

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BeitragVerfasst: 30.07.2017, 07:34 
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@ Beate: Von einer Band bin ich noch sehr sehr weit entfernt,da is die nächsten Jahre nicht dran zu denken.
Ich möchte eben nicht zwei mal kaufen müssen,da sollte der Amp schon nen bissel flexibel sein,also das er für zu Hause leise genug gespielt werden kann und das er auch mal für einen kleinen Saal reicht
In etwa so: "Hey da heiratet jemand aus dem Freundeskreis,da möchte ich ein Lied lernen und dort spielen,aber neben dem lernen muss ich mir auch noch Gedanken um einen geeigneten Amp machen und den dann auch noch kaufen".
Sowas möchte ich vermeiden indem ich dann im Hinterkopf habe,hey ich hab den passenden Amp dafür und brauche mich nur noch auf das Lied konzentrieren.

@ Big T: Es gibt ja auch noch was amtlicheres,also zumindest mit nem amtlicheren Namen und zwar den Marshall Code.
Da wäre ich dann ehr für den Marshall Code 100H (also Topteil) weil es ehr umständlich ist sich über den Amp zu beugen um was einzustellen.
Die passende Box müsste ich dann kaufen oder selber bauen,je nachdem wie der Preisunterschied da aussehen würde.

Das Problem bei den beiden (Line 6 Spider V und dem Marshall Code 100H) ist,das sie noch recht neu zu sein scheinen und es nicht viel Aussagekräftiges darüber gibt.


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BeitragVerfasst: 30.07.2017, 10:59 
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Barni hat geschrieben:
...da sollte der Amp schon nen bissel flexibel sein,also das er für zu Hause leise genug gespielt werden kann und das er auch mal für einen kleinen Saal reicht...


Einen 5W - Röhrenverstärker kann man überall spielen, wo ein nicht allzu lautes Schlagzeug auch spielt. Der Wirkungsgrad des Lautsprechers hat übrigens eine deutlich größeren Einfluss auf den maximalen Pegel als die Verstärkerleistung. Deshalb habe ich ja auch die kleine Röhre mit einer gescheiten Box (1x12") ins Spiel gebracht. So ein Ding habe ich irgendwo mal für ca. 300 € gesehen, aber nicht bei einem großen Versender.

Sowas wäre auch eine Option: https://www.musik-produktiv.de/laney-cub-12r.html
Das Ding kann Wohnzimmer, Ohrenbluten in kleinen Räumen und gut mithalten in nicht mehr ganz so kleinen Räumen. Ein wenig mitwachsen kann er auch, weil man irgendwann mal den Lautsprecher durch einen besseren ersetzen kann. Sobald man wirklich weiß, was man will.

Und wenn keine Röhre, dann einen ordentlichen Transistorverstärker ohne Modeling, aber mit einem guten eigenständigen Sound.

Bodentreter davorklemmen kann man später immer noch. Für den Anfang ist ein einfaches Gerät sinnvoller, das einfach spielt, ohne dass man sich verzettelt.

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Liebe Grüße

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BeitragVerfasst: 30.07.2017, 19:01 
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Ja Barni,
soviele sich hier zu Wort melden, so viele (unterschiedliche) Meinungen wirst Du hier wohl auch entsprechend der speziellen, persönlichen Ansprüchen und Vorlieben offenbart bekommen. Letztendlich wirst Du Dir eine eigene Meinung bilden und darauf hoffen müssen, dass Deine Erwartungen mehr oder weniger zufällig getroffen werden.

Ich möchte aber noch eine Technik ins Spiel bringen, die ich selber noch nicht testen konnte, die aber von etlichen Experten sehr gelobt wird, den Roland Cube und speziell den Roland Blues Cube.
Nach weit verbreiteter (unabhängiger) Meinung ein sehr gelungener Kompromiss aus Transistortechnik mit Röhrensound (in 30, 60 oder 80 Watt). Für Dich offenbar nicht unwichtiger Punkt sind neben Stagetauglichkeit bei geringem Gewicht die einstellbaren Leistungsstufen, die den Tube-Sound bereits ab 1,5 Watt ermöglichen sollen und nicht zuletzt der Regler, der den stufenlosen Wechsel zwischen englischem und amerikanischen Amp-Charakter ermöglichen soll.
Das Teil ist zwar auch nur sowas, wie 'ne Modeling-Technik, aber anscheinend eine sehr gute Alternative zu den Modelern von Line6 und Co. Ich werde mir jedenfalls so'n Teil bei nächster Gelegenheit mal vornehmen, ein Class A oder -AB-Monster tue ich mir jedenfalls nicht an.

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Andere Richtung: Den letzten Transistor-Amp den ich hatte war ein Vintageamp 30 (PCL/Jürgen Rath). Der Kerl hatte das Teil in einem Club mit davorgeschaltetem 50.- € Multieffekt Zoom G1on gespielt - die alten Rockcharts rauf und runtergespielt und in jedem Song von Led Zep über AC/DC bis van Halen einen authentischen Sound zum Niederknien.
Vorteil gegenüber einer dicken Röhre: Annähernd glecher Sound bei Zimmerlautstärke und auf der Bühne. Vorteil egenüber einer kleinen Röhre: Mehr Headroom bei Clean-Sounds. Dazu mit 12 kg angenehm leicht - Rath selbst hat übrigens den "normalen" 12" Speaker empfohlen - nicht den Neodym.
Ich hatte nach dem Gig das Teil gleich geordert und meinen 3x so teuren und doppelt so schweren Line6/Bogner DT25 Röhrencombo damit ersetzt.

Bis zu diesem Kauf war ich (seit über 30 Jahren) felsenfest davon überzeugt, dass nur eine Röhre "amtlich" klingen kann - das hat sich nun erledigt.

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kegid hat geschrieben:
...Ich möchte aber noch eine Technik ins Spiel bringen, die ich selber noch nicht testen konnte, die aber von etlichen Experten sehr gelobt wird, den Roland Cube und speziell den Roland Blues Cube.....


... und genau dieser Blues Cube (gibts in verschiedenen Ausführungen) befindet sich seit gut zwei Monaten in meinem Besitz. Mein "Blues Cube Artist" hat eine 4-fach Power-Control (0,5 W / 15 W / 45 W / 80 W). Diese Einstellstufen simulieren das Verhalten der entsprechenden Röhrenleistungen. Falk liegt nicht ganz richtig mit der Aussage über den Ampcharakter (US / UK) diese kann man nicht am Gerät umschalten, sondern mit sog. Tone-Capsules nachrüsten - sieht aus wie ne Röhre (leuchtet sogar) und steckt man hinten rein - schon hat man einen anderen Amp...

Tja, was soll ich sagen. Der Blues Cube hat nicht nur MICH von den Socken gehauen, sondern auch meine Bandkollegen und das Teil überrascht mich nach wie vor. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich keinerlei Unterschiede zu dem soo geliebten schönen weich-warmen Röhrensound ausmachen kann. Und ich war, was das angeht wirklich äußerst skeptisch... die Leistung reicht weit aus... ich fahr ihn im Proberaum auf 15 Watt und wir proben wirklich richtig laut... Wenn man ihn auf 80 Watt schaltet, hat man cleanen Headroom ohne Ende - wers braucht... der Amp setzt sich im Bandgefüge schön transparent durch und mit der Boostschaltung kann man sich fürs Solospiel nochmal deutlich absetzen... wie gesagt - das hätte ich nicht gedacht! Eine wahre Freude.

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Der blues cube ist wirklich ein echter burner!
Ich als röhrenfetischist traue mich das auch zu sagen. Wenn ich nicht bereits 4 amps hätte, dann wärde ich mir so einen anlachen...

Ich hab mir mal aus interesse einen 1 watt röhrenamp selber gebaut. Als 1 röhrenwatt aus einer ecc82.
2x ecc83 in der vorstufe.

Was soll ich sagen? Das ding kann über ne 4x12 auch ordentlich laut.
Allerdings muss im bandkontext dann abmikrofoniert werden.
Das schöne daran: man kann den amp immer ausfahren und hat den gewünschten sound. Jeder tontechniker dankt es dir. Im vergleich zu nem jtm45 mkt ca 40 watt klingt er halt einfach anders... eben ein 1 watter, aber auf jeden fall sehr gut.

Du wirst ums testen und selber entscheiden wohl nicht rum kommen ;)

Gruß

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Harald

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Hey Barni,
kannst ja mal mitteilen, wenn und wofür Du Dich entschieden hast.
... und vielleicht 'n paar erste Eindrücke, wenn das Teil da ist.

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Was Amps von Jürgen Rath angeht: Die wird man vermutlich nur noch gebraucht bekommen, Jürgen ist vergangenes Jahr im Oktober verstorben.

Aber alle Amps von ihm, die ich gehört habe, waren Oberliga. Und die Sachen, die er für Hughes & Kettner entwickelt hat, waren auch erste Sahne.

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rumblebird hat geschrieben:
Was Amps von Jürgen Rath angeht: Die wird man vermutlich nur noch gebraucht bekommen, Jürgen ist vergangenes Jahr im Oktober verstorben.

Einspruch und gute Nachrichten: Er hat die Amps ja entwickelt und oft auch modifiziert, gebaut haben andere - und tun es immer noch: PCL-Vintageamp

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