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BeitragVerfasst: 11.07.2017, 14:24 
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Hi Leute,

hat von Euch schon mal jemand ein Zargenbiegeeisen selber gebaut?

Jede Bauanleitung ist willkommen. Ob Heißluftföhn oder Lampenmethode, ob Lötkolben oder elektrische Grillanzünder, zeigt her wie kreativ ihr seid.

Bei der Gelegenheit, hat jemand von Euch schon sowas getestet: Heizpatrone

http://www.ebay.de/itm/0-31-Dia-3-Wasse ... 1834562883

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Gruß
Wolfgang

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BeitragVerfasst: 11.07.2017, 14:44 
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Die Patrone ist ein wenig kurz 18 bis 20CM darf sie schon lang sein.
Ein guter Tipp zum ausfüllen eines Metallrohrs: Alufolie knüllen und in das Rohr schieben, dann mit einem passenden Rundholz unter zu Hilfename eines Hammers verdichten, Wenn das Rohr gefüllt ist, ein für die Patrone passendes Loch bohren und die patrone mit Kupferpaste einsetzen. So hat man besten thermischen Kontakt zwischen Patrone und Rohr.

Gruß Hermann


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BeitragVerfasst: 11.07.2017, 15:23 
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Bei mir ist´s die Heißluftföhn-Variante. Wasserrohre in verschiedenen Durchmessern, die ich mit Adapterstücken waagerecht oder senkrecht montieren kann. Wie so oft bei mir eigentlich ein Provisorium, das aber inzwischen schon einige Jahre seinen Dienst tut.
Dateianhang:
Biege-Rohr.jpg

Vom Arbeiten her komme ich mit senkrechtem Rohr am besten klar. Aber ich habe seit kurzem einfach den falschen Föhn für diese Methode, der ist nämlich Grad-genau elektronisch geregelt, da sich die Luft aber im Rohr staut, wird´s im Föhn heiß und er regelt die Leistung herunter. Da muss ich mir entweder doch was ganz anderes bauen oder wieder einen Billig-Föhn ohne Regelung kaufen :?

Gruß
Markus


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BeitragVerfasst: 11.07.2017, 16:58 
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Bermann hat geschrieben:
Die Patrone ist ein wenig kurz 18 bis 20CM darf sie schon lang sein.
Ein guter Tipp zum ausfüllen eines Metallrohrs: Alufolie knüllen und in das Rohr schieben, dann mit einem passenden Rundholz unter zu Hilfename eines Hammers verdichten, Wenn das Rohr gefüllt ist, ein für die Patrone passendes Loch bohren und die patrone mit Kupferpaste einsetzen. So hat man besten thermischen Kontakt zwischen Patrone und Rohr.

Gruß Hermann


Halten diese Patronen denn einen Betrieb ohne Wasser aus? Sind die dafür gemacht oder muss man Angst haben, dass die überhitzen und durchbrennen? Ich hatte bis jetzt immer gedacht, dass diese Patronen zum Erhitzen von Wasserbädern gedacht sind und also das Wasser brauchen um nicht kaputt zu gehen, quasi wie Aquarienheizer, nur heißer.

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Wolfgang

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BeitragVerfasst: 12.07.2017, 21:06 
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:o Hatte deinen Link garnicht angeklickt und bin von einem Lötkolben-Heizelement ausgegangen. Habe auf deine Frage hin jetzt aber nachgeschaut und das ist tatsächlich zur Wasser-Erwärmung gedacht. Da da Kunststoffteile dran sind, würde ich das auch für nichts anderes verwenden wollen...

Besser geeignet wären da meiner Meinung nach Lötkolben-Ersatzteile oder sogar komplette (Dachdecker-)Lötkolben, je nach geplantem Bastelaufwand. Regeln könnte man, wenn man denn will, über einen Halogenlampen-Dimmer.
Aber vielleicht hat Hermann ja auch noch einen Link zu was Passendem...

Eine andere Idee kommt mir auch gerade noch: Vielleicht lässt sich auch die Heizung aus einem alten Bügeleisen verwenden, ich meine mal gesehen zu haben, dass die (mit Gewalt :lol: ) biegbar sind. Und ein Thermostat wäre auch an Bord.

Gruß
Markus


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BeitragVerfasst: 13.07.2017, 00:03 
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Genau diese Art von Heizelementen befinden sich in den professionellen Biegeeisen, aber auch in der Industrie für Wärmetische oder zum anwärmen von Bauteilen .
Alu hat eine deutlich bessere Wärmeleit-Fähigkeit als Wasser, deshalb keine Sorge, da brennt wenn ein Thermostat eingebaut ist nichts durch.
Such mal in der Bucht nach Heizpatrone .

Hermann


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BeitragVerfasst: 13.07.2017, 10:03 
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Hallo zusammen,

ich hab mir da was aus eben einer solchen Heizpatrone (500W) und einem Edelstahl Tischbein aus dem Baumarkt gebastelt. Geregelt wird das ganze mit einem normalen 1000W Dimmer. Die Glühbirne hilft mir beim Einstellen der Temperatur, zur Beleuchtung und damit ich nicht vergesse das Biegeeisen auszuschalten. :whistle:


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BeitragVerfasst: 13.07.2017, 14:25 
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dr_epoxi hat geschrieben:
Hallo zusammen,

ich hab mir da was aus eben einer solchen Heizpatrone (500W) und einem Edelstahl Tischbein aus dem Baumarkt gebastelt. Geregelt wird das ganze mit einem normalen 1000W Dimmer. Die Glühbirne hilft mir beim Einstellen der Temperatur, zur Beleuchtung und damit ich nicht vergesse das Biegeeisen auszuschalten. :whistle:


Toll dr_epoxi, auch das "Dimmer"-Upgrade macht in jedem der Fälle Sinn. :) Engere Radien kann man wohl nicht damit biegen.

Welchen Füllstoff hast Du den zwischen Außen Rohr und Heizpatrone gestopft? Wie hast Du das Edelstahlrohr an den Enden geschlossen?

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Wolfgang

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BeitragVerfasst: 18.07.2017, 09:13 
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Hi Wolfgang,

Das Füllmaterial für das Rohr ist bei mir ebenso komprimierte Aluminiumfolie.
Diese fällt bei mir täglich in Form von während des Bürotages - zum Stressabbau - geformten Kugeln meiner Pausenbrot-Verpackung an.
Diese über Monate gesammelt - mit dem Fäustling plattgeklopft (wieder Stressabbau) und mit der Blechschere zu Granulat zerschnippelt (meditativ).

Das Tischbein ist bereits im Lieferzustand auf einer Seite verschlossen und mit einem mittigen M10 Gewinde versehen. Dadurch kann eine Gewindestange als Befestigung genutzt werden.
Auf der anderen Seite dient ein auf die Form zugeschnittenes Alublech Formstück zur Komprimierung des Alu-Granulats - inklusive der darin befindlichen Heizpatrone.

Wie das Bild zeigt, war mein erster Versuch - als Heizelement einen Reisetauchsieder zu verwenden.
Dies hat funktioniert - aber nur 1mal und das auch relativ kurz. Der Tauchsieder hatte, wie ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste eine Schmelz-Überhitzungssicherung.

Dateianhang:
IMG_2351_k.jpg


Für engere Radien habe ich eine weitere Vorrichtung - ebenfalls aus einem (dünneren) Edelstahl-Tischbein, welches ich aber mit einem Heisluftgebläse befeuere. Das ist ultraschnell aufgeheizt und funktioniert ebenfalls vorzüglich.

VG, Ralph


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BeitragVerfasst: 18.07.2017, 16:18 
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Vielen Dank für die Erläuterung :)

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Wolfgang

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BeitragVerfasst: 04.08.2017, 09:59 
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Hier noch eine weitere Lösung:

Bild

So habe ich auch die Zargen meiner Archtop gebogen. Bei den dünnen kleinen Stücken geht es leichter - aber wenn man nur selten Zargen biegt, ist das immer noch die wirtschaftlichste Lösung.

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Liebe Grüße

Beate


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BeitragVerfasst: 13.08.2017, 15:07 
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ich hab genau so eine Patrone in meinem Biegeeisen verbaut – bisher keinerlei Probleme.
Der Tipp mit der Alufolie ist gut, das hab ich auch so gemacht. So wird die Hitze besser ans Rohr geleitet.
Anfangs habe ich dazu Schamotte-Mörtel genommen, das ist/war gefährlich, da das komplett austrocknen muss bevor man das Rohr in Betrieb nimmt.
Im rohr selbst braucht das ewig zum komplett aushärten!
Bei mir gabs ne Explosion und der halb ausgehärtete Stein flog durch die Werkstatt.

Ich hab das in irgendeinem Faden auch beschrieben… glaub bei meiner Classico…?!?

Als Steuerung habe ich eine PID Steuerung gewählt. Da lässt sich die Temperatur Gradgenau einstellen.
Sehr praktisch und exakt. Und vor allem sicher, da man das Biegeeisen nicht versehentlich an lassen kann und so das Haus abfackelt… Kosten ca 60€

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Gruß
Uli

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BeitragVerfasst: 14.08.2017, 09:56 
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Die von Wolfgang verlinkte Heizpatrone ist ein WASSERHEIZKOPF und hat laut Beschreibung PVC- und Nylon-Bestandteile. Manche PVC-Sorten halten durchaus 180° C aus, manche je nach Weichmacher aber deutlich weniger.
Ich halte das nach wie vor für gefährlich!
Es gibt solche Patronen ja auch mit Glasfaser- oder Keramik-Isolierung, die sind dann tatsächlich für Temperaturen von teils bis zu 750°C vorgesehen. Wenn ich mich richtig erinnere, Uli, hast du in deinem Thread von einer Heizpatrone für den Motorenbau gesprochen. Und dass die recht teuer war.

Also Vorsicht, auch wenn sich zwei Dinge auf den ersten Blick ähnlich sehen.

Gruß
Markus


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BeitragVerfasst: 14.08.2017, 16:40 
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stimmt. meine ist/war nicht für die Verwendung in Wasser vorgesehen!
Es handelt sich um eine Patrone zur Erwärmung von Motorteilen um zB Lager auf eine Welle aufzubringen.
Meine hat glaub 800 Watt.

Wichtig ist definitiv der Temp-Bereich in dem das eingesetzt werden soll/kann sowie die Wattzahl.
Das hat direkten Einfluss auf die Aufheizgeschwindigkeit und – viel wichtiger – die Temperatur-Konstanz.
Alles unterhalb von 300-400 Grad ist nicht wirklich verwendbar. Für harte Hölzer wie Ebenholz braucht man ganz gerne 220-240 Grad konstant.
und solch eine Biegeeisen-Konstruktion ist nicht gerade hocheffektiv, es geht recht viel Wärme verloren.
Zudem sollten die Leitungen wärmeisoliert sein, da die sonst durchkokeln. Und da die Patrone in einem Metallrohr Verwendung finden soll, das ja bekanntlich exzellent leitet, wäre ein Masseschluss extrem gefährlich!

Ich habe mir die Spezifikationen des verlinkten Angebots nicht weiter angeschaut, sorry.
Alle was zum Wassererwärmten in Boilern gedacht ist, funktioniert nicht wirklich, da das umgebende Trägermaterial fehlt. Dadurch brennen die Stäbe schnell durch.
Außerdem stimmen die Temperaturbereiche und die Isolation nicht.

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Uli

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Im Nachbarforum hat gerade jemand eine kreative Lösung mit Hilfe eines Heißlufgebläses und eines Stabsaugerrohrs gezeigt: http://www.gitarrebassbau.de/viewtopic. ... 97#p119097

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Liebe Grüße

Beate


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