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 Betreff des Beitrags: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 21.04.2017, 18:07 
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Zunächst wollte ich den Bau gar nicht dokumentieren, aber vielleicht interessierts ja doch den einen oder anderen, zumal ich hier wieder mal von der traditionellen Bauweise abweiche (zumindest bezogen auf Steelstringgitarren).

Die harten Fakten:
Boden/Zargen, Griffbrett - Grenadillo (natürlich mit Vorerwerbsbescheinigung ;) )
Decke - Sitkafichte
Hals - Sipo-Mahagoni

Mensur - 700mm
Korpusbreite: 280/230/380 mm
Korpuslänge: 485 mm


Die Korpusgröße entspricht der meiner Flamenca Blanca, und zwar aus dem Grund, weil ich (Experiment 1) die Bariton auf der Solera bauen will rsp. bereits darüber bin. Das bedingt dann natürlich, dass der Hals in spanischer Bauweise gefertigt wird (Experiment 2).

Da ich nicht von Anfang an fotografiert habe gehts mit den Bildern bei der teilbeleisteten Decke los (da hat man eh noch nicht viel versäumt).
Die Decke habe ich (Experiment 3) ohne Plan nach Gefühl beleistet. Zur Begünstigung der tieferen Frequenzen ist das X der Balken etwas breiter gehalten, die Beleistung ist wegen des stärkeren Saitenzuges etwas stabiler als bei meinen anderen Steelstringgitarren.
Dateianhang:
P1020771.JPG


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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 21.04.2017, 18:16 
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Spannend. Bei der Mensur sollte ja schon F-F gehen. Wie soll sie denn gestimmt werden?

Noch was: hast Du mal fanned frets in Erwägung gezogen? Aus eigener Praxis mit einer Baritongitarre mit 76 cm Mensur (der Blacky VI) habe ich das Bedürfnis nach einer besseren Erreichbarkeit der tiefen Lagen, und das ist auch eine Eigenschaft der Fächerbundierung.

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Liebe Grüße

Beate


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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 21.04.2017, 18:42 
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Es folgt die Nut für den Halsstab und die Nuten für die Zargen im Halsfuß.
Diese habe ich diesmal nicht von Hand, sondern mit der Kreissäge gesägt, ca 4 mm breit.

Dateianhang:
P1020820.jpg


Da die Dicke des Zargenendes ca. 2 mm beträgt, wird dieses später mit einigen Lagen Furnier verstärkt und genau an die Nutbreite angepasst.

Dateianhang:
P1020865.jpg


Die Deckenstärke (auf der Korpus-Innenseite) muss vom Halsfuß abgenommen werden.

Dateianhang:
P1020824.JPG


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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 21.04.2017, 18:53 
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beate_r hat geschrieben:
Spannend. Bei der Mensur sollte ja schon F-F gehen. Wie soll sie denn gestimmt werden?

Noch was: hast Du mal fanned frets in Erwägung gezogen?


Geplant habe ich G. Mal sehen, wie sich der Saitenzug auf die Decke auswirkt. Da ich hier keine Erfahrung hab, werd ich evtl. mit den Saiten und Stimmungen noch experimentieren müssen.
Fanned Frets hatte ich bei dem Projekt garnicht auf dem Schirm. Auf ein weiteres Experiment wärs eigentlich nicht angekommen. :mrgreen: - Das Griffbrett ist ja noch jungfräulich und vom Verleimen des Stegs bin ich auch noch einigermaßen entfernt - mal sehen.
Edit: aber die Sattel-Position steht bereits fest und auch der Hals/Korpusübergang - daran wirds vermutlich scheitern. Wo wird bei fanned Frets eigentlich die Mensurlänge gemessen?? :?:

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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 21.04.2017, 19:04 
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Formen des Halsfußes:

Dateianhang:
P1020828.JPG

Dateianhang:
P1020829.JPG


Aufleimen des Kopfplattenfurniers:
Dateianhang:
P1020825.JPG

Dateianhang:
P1020837.JPG


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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 21.04.2017, 19:11 
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Boden beleisten:

Dateianhang:
P1020831.JPG

Dateianhang:
P1020832.JPG


Zargen sind auch schon gebogen:

Dateianhang:
P1020838.JPG


Jetzt nur noch schnell zusammenkleben :D

Dateianhang:
P1020843.JPG


Dateianhang:
P1020844.JPG


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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 21.04.2017, 19:26 
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Die Kopfplatte wird auch noch geformt und gebohrt.

Dateianhang:
P1020847.JPG

Dateianhang:
P1020848.JPG


Dann folgt Anprobe und Verleimen des Halses.

Dateianhang:
P1020850.jpg

Dateianhang:
P1020852.jpg


Der Halsfuß hat vor dem Verleimen noch eine Schellack-Grundierung erhalten, damit später beim Einleimen der Zargen der überschüssige Leim nich so ins Holz zieht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 21.04.2017, 19:41 
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Wegen der Überlänge des Halses muss beim Ausrichten an der Mittellinie der Solera der Winkel zu Hilfe genommen werden.

Dateianhang:
P1020858.jpg



Die 1mm Unterlage unter dem Hals ca. 240 mm vor dem 14. Bund (Halsübergang) ergibt beim Sattel später eine Erhöhung um ca 1,3 mm. Da sich durch den Halswinkel in gleichem Maß auch der Winkel der Zargennut zur Decke ändert, werden später die Zargen am unteren Ende des Halsfußes um ca 0,4 mm Richtung Korpusinneres gedrückt. Nach dem Aufleimen des Bodens ist dieser Winkel dann fixiert.
Dateianhang:
P1020854.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 21.04.2017, 19:49 
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Anprobe der Zargen und Anzeichnen der Reifchen-Lücken für die Balken auf der Decke.

Dateianhang:
P1020860.jpg


Dateianhang:
P1020862.jpg


Und während die Flamenca Blanca II im Hintergrund leger abhängt und auf die nächste Schellackschicht wartet, ...

Dateianhang:
P1020864.jpg


.. werden die Reifchen an den Zargenrand geleimt.

Dateianhang:
P1020863.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 21.04.2017, 20:50 
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Slider hat geschrieben:
Edit: aber die Sattel-Position steht bereits fest und auch der Hals/Korpusübergang - daran wirds vermutlich scheitern. Wo wird bei fanned Frets eigentlich die Mensurlänge gemessen?? :?:

Du hast ne größte und ne kleinste Mensur, und Du hast eine "neutrale" Position, in der das Bundstäbchen senkrecht zur Mensurlinie steht. Meist so um den 8. Bund herum, geht aber auch anders und wird auch unterschiedlich gehandhabt.

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Liebe Grüße

Beate


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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 23.04.2017, 15:48 
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Gestern stand Verleimen der Zargen auf dem Programm. Bei der ersten Zarge lief alles glatt, bei der zweiten verkeilte sich das verstärkte Ende in der Nut im Halsfuß bei ca. 1cm Entfernung des Zargenrandes von der Decke, und zwar derart, dass ich die Teile nicht mehr auseinander brachte. :angry-screaming: Erst nachdem ich die Solera fest mit der Werkbank verbunden hatte, gelang es mit viel Kraft und dauerfahtem Hin- und Herruckeln, kurz vor dem Abbinden des Leims, die Zarge frei zu bekommen. Dann musste natürlich möglichst schnell noch der anziehende Leim von den Bauteilen entfernt werden, was sich besonders in der Halsnut schwierig darstellte. Beim nächsten Mal werde ich die Nut noch breiter ausführen, um im Fall der Fäller besser ran zu kommen. Das Zargenende wird dann eben mit einer Leiste nund nicht mit aufgeleimten Furnierstreifen angepasst.

Nachdem ich das Zargenende dann soweit präpariert war, dass es bündig aber doch locker in die Halsfußnut rutsche, lief dann auch das Verleimen ohne weitere Probleme. :pray:

Dateianhang:
P1020867.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 23.04.2017, 16:16 
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Schöner Jigaufbau!

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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 23.04.2017, 16:21 
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potomac hat geschrieben:
Schöner Jigaufbau!


Solera mit aufgesetzter Form und ein paar variable Streben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 26.04.2017, 20:50 
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Dann wird die Zargenhöhe mit Hobel und Schleifbrett angepasst.

Dateianhang:
P1020869.jpg


Danach werden die Reifchen möglichst bündig mit der Oberkante der Zarge und später dan der Boden aufgeleimt.

Dateianhang:
P1020872.jpg


Dateianhang:
P1020880.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
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So - die Kiste ist zu.

Dateianhang:
P1020881.jpg


.. und wird jetzt für die weitere Bearbeitung aus der Solera genommen.

Dateianhang:
P1020883.jpg


Dateianhang:
P1020886.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 26.04.2017, 21:34 
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:o boah, nun sieht man erst, wie lang der Hals ist.
Ich bewundere euch AkustikBauer. Möchte ich auch irgendwann.
Tolle Arbeit, Eduard

Gruß
Armin


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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 26.04.2017, 22:33 
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armfri hat geschrieben:
:o boah, nun sieht man erst, wie lang der Hals ist.


Die Perspektive trägt natürlich auch etwas zu dem Längen-Effekt bei.

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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 29.04.2017, 18:39 
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Die Decke soll ein schlichtes Binding bekommen, den Boden werde ich erstmal ohne belassen.
Der Falz ist gefräst - ca. 2,5 x 6 mm.

Dateianhang:
P1020889.jpg


Holzbindings müssen vorgebogen werden. Damit ich die Arbeit nicht doppelt mache, werden die Palisanderstreifen spiegelverkehrt mit Abdeckband zusammengeheftet und dann, ...

Dateianhang:
P1020892.jpg


... zwei auf einen Streich, in Form gebogen.
Fertig!

Dateianhang:
P1020893.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 29.04.2017, 18:53 
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Zum Binden des Kantenschutzes mit Kordel habe ich mir ein Montagebrett gebaut. Damit die Kordel von der oberen Außenkante der Bindings nicht schräg von der Zarge weg sondern senkrecht nach unten zieht und so das Binding optimal in den Falz drückt, hat das Brett dieselbe Größe wie der Gitarrenkorpus.

Dateianhang:
P1020896.jpg


Die Dübel und die Füße an der Unterseite des Montagebretts halten die Kordel in Position auch wenn die Zugkraft mal nicht exakt diagonal wirkt.

Dateianhang:
P1020895.jpg



Aufgrund der Erfahrung bei der letzten Gitarre habe ich die Bindings diesmal zunächst mit einigen Kreppbandstreifen fixiert und danach erst gebunden.

Dateianhang:
P1020897.jpg


Sieht zwar (noch) nicht professionell aus, aber es erfüllt seinen Zweck. Gerade die 2,5 mm Palisanderstreifen lassen sich alleine mit Kreppband nicht exakt an den Umriss der Decke anpressen, wenn sie nicht 100%ig passen. Und die 100% Passgenauigkeit erreiche ich beim Freihandbiegen eher selten ;) .


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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 30.04.2017, 15:28 
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Nach dem Abwickeln der Kordel werden die Überstände der Bindings mit Hobel und Ziehklinge entfernt.

Dateianhang:
P1020900.jpg


Der Halsfuß wird mit einem Zebrano-Rest abgeschlossen.

Dateianhang:
P1020907.jpg


Die Stoßfuge der Zargen wird mit einem 1,5mm breiten schwarz/weiß/schwarz-Span abgedeckt.

Dateianhang:
P1020905.jpg


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Fein ausgeführte Details. Reschpeckt!

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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 02.05.2017, 15:30 
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schöner Bau. Bravo!

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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 08.05.2017, 13:16 
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Danke fürs Lob :oops: .

Und weiter gehts mit dem Griffbrett. Beim Abschluss des Halsfußes mit Zebrano hab ich mich kurzerhand dafür entschieden auch das Griffbrett und den Steg in Zebrano auszuführen.

Der Rohling wird zunächst auf 7mm Dicke gehobelt und parallel gesägt. Das Sägen der Bundschlitze mache ich immer von Hand. Griffbrett mit Anschlag fürs Lineal an der Werkbankkante fixieren, Ausmessen, die ersten Züge mit der Säge am Anschlagwinkel angelegt und dann frei weitersägen bis zu dem auf dem Sägeblatt aufgeklebten Anschlag.

Dateianhang:
P1020909.jpg


Nach dem Anbringen des 14" Radius mit Hobel und Schleifklotz wird das Griffbrett auf dem Hals in Position gebracht und festgeklemt. Im 1., 7. und 15. Bundschlitz werden je 2 Löcher mit 2mm Durchmesser durchs Griffbrett bis ca 5 mm in den Hals gebohrt. Die hier eingesteckten Zahnstocher-Dübel halten nachher beim Aufleimen das Griffbrett in Position.

Dateianhang:
P1020917.jpg


Vor dem Verleimen wird natürlich auch noch das Griffbrettende ans Schallloch angepasst. Außerdem wird es noch konisch zulaufend aufs Endmaß gehobelt.


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Zuletzt geändert von Slider am 08.05.2017, 14:03, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Akustik-Bariton
BeitragVerfasst: 08.05.2017, 13:43 
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Fürs Aufleimen des Griffbretts verwende ich einen Klotz mit eingearbeitetem Radius und in der Tiefe versenkbarem Mittelstreifen.

Dateianhang:
P1020914.jpg

Dateianhang:
P1020915.jpg

Dateianhang:
P1020916.jpg


Nach dem Einlegen des Trossrods in die Halsnut und Leimauftrag wird das Griffbrett mit der Leimbeilage auf dem Hals festgezwungen. Die verstellbare Mitte ist hiebei noch komplett in der Nut versenkt. Um jetzt auch auf die Mitte des Griffbretts Druck auszuüben, werden die Schrauben zur Verstellung des Mittelstreifens zunächst von Hand und dann mit dem Schraubendreher noch ca 1/4 bis 1/2 Umdrehung angezogen.

Dateianhang:
P1020920.jpg



Nach dem Verleimen nachgesägter Bundschlitz mit Zahnstocherdübeln.

Dateianhang:
P1020928.jpg


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BeitragVerfasst: 09.05.2017, 13:38 
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Die Halskanten werden jetzt ans Griffbrett angepasst und die Rückseite erhält die Rundung.

Dateianhang:
P1020926.jpg

Dateianhang:
P1020922.jpg

Dateianhang:
P1020923.jpg

Dateianhang:
P1020927.jpg


Werkzeug hierzu: Stechbeitel und Ziehklinge


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