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 Betreff des Beitrags: Planung einer Gitarre rustikal
BeitragVerfasst: 29.03.2018, 13:00 
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Hallo, ich möchte mir eine Akustik-Gitarre bauen aber vom Aufbau her so einfach wie möglich halten. Also z.b. wird wohl keine Schalllochrosette, Binding u.ä. verbaut. Hab den plan auch soweit fertiggedacht, dass ich momentan über die Halsverbindung grübel... Spanisch ist nicht ganz einfach.. Gibt es noch andere möglichkeiten neben der Schwalbenschwanzverbindung??
Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Planung einer Gitarre rustikal
BeitragVerfasst: 29.03.2018, 18:35 
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Hallo und Willkommen!

Ich hab´bei meiner ersten (und bisher einzigen) Akustischen auch keine Spanische Halsverbindung gemacht, einfach weil es von meiner Bau-Reihenfolge nicht gepasst hätte, sondern mich für einen Schwalbenschwanz entschieden. Das ist in der Tat sehr aufwändig und ich werde es wohl nicht mehr machen.
Aber es gibt ja noch einige Alternativen, schau dazu mal hier ´rein: viewtopic.php?f=4&t=5172#p90672, auch wenn das Thema eigentlich ein anderes war, sind da verschiedene Möglichkeiten diskutiert. Besonders interessant finde ich übrigens den Link in dem Beitrag von dr_epoxi.

Hoffentlich bekommen wir von dir auch einen Bau-Thread zu sehen.
Hau rein!

Gruß
Markus


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 Betreff des Beitrags: Re: Planung einer Gitarre rustikal
BeitragVerfasst: 29.03.2018, 20:04 
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Man kann auch bei klassischen Gitarren Schraubhälse machen. Findet man hin und wieder auch bei nicht ganz so billigen Instrumenten.

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Liebe Grüße

Beate


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 Betreff des Beitrags: Re: Planung einer Gitarre rustikal
BeitragVerfasst: 05.04.2018, 17:08 
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Danke für eure Antworten. Ich tendiere doch eher zu etwas durchgehenden aber da ich noch keine ahnung habe wie ich den Halswinkel umsetze...naja ..mal sehen. Das wäre auch schon mein Stichwort...Halswinkel... gibt es einen Bauthread der mal deutlich darstellt wie sowas gehandhabt wird?? Oder kann da vielleicht jemand n Tipp geben...?? Danke und Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Planung einer Gitarre rustikal
BeitragVerfasst: 05.04.2018, 18:35 
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Den Halswinkel bestimmst du bei der Schwalbenschwanzverbindung durch den Winkel des Halsfuß-Endes zur Halsoberseite.
Bei der spanischen Bauweise legst du beim Verleimen von Hals/Decke und Zargen eine Beilage unter den Halsrohling, je nachdem wie hoch der Steg werden soll/darf. Diese Methode habe ich kurz hier oder hier beschrieben.

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Gruß Eduard


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 Betreff des Beitrags: Re: Planung einer Gitarre rustikal
BeitragVerfasst: 05.04.2018, 19:36 
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Danke... das versteh ich leider nicht so ganz... Hast du sozusagen, statt den Hals zum Sattel/Nut hin abfallen (Winkel in der Verbindung) zu lassen, ihn am Korpus erhöht , die zargen entsprechen abgerichtet und die Steg/einlage etwas höher als Bspw. bei einer Steckverbindung? Könnte man stattdessen auch eine Einlage unter das Griffbrett kleben?? Danke und Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Planung einer Gitarre rustikal
BeitragVerfasst: 05.04.2018, 21:23 
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Die Gitarre liegt Decke unten auf einem Montgebrett. Die Decke ist bereits auf den Hals geleimt. (Beim Zurichten des Falzes für die Decke am Halsfuß muss der Winkel auch bereits berücksichtigt werden).
Wenn du jetzt z.B 30cm vor dem Hals-/Korpusübergang 3 mm unterlegst, ergibt das später eine Erhöhung um denselben Wert (3 mm) nach dem Halsübergang.
Da sich dabei auch die Zargennut im Halsfuß neigt (die Zarge wird an der Bodenseite in Richtung Korpusinneres gedrückt) kannst du die Zargennut vorher entsprechend schräg stellen, oder bei so kleinen Winkeln das ganze einfach ignorieren. Bei diesem Beispiel wäre die Abweichung am Halsfußende bei einer Höhe desselben von 8 cm nicht einmal 1 mm - das steckt die Zarge locker weg.

Verwirrung komplett?? ;)

Edit: die Glampfe muss natürlich bis zum Aufleimen des Bodens in dieser Position auf dem Montagebrett fixiert bleiben. Erst nach dem Aufleimen des Bodens ist der Halswinkel stabil.


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Gruß Eduard


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 Betreff des Beitrags: Re: Planung einer Gitarre rustikal
BeitragVerfasst: 06.04.2018, 00:25 
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Nein es entwirrt sich etwas...:) Danke das ist sehr gut veranschaulicht.
Das Berücksichtigen des Falzes...hmm ..also 30 cm vor dem hals/korpus übergang 3mm höher macht auf dem kürzeren Stück hinter dem Übergang ...??? Wie lässt sich sowas minimales umsetzen?
Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Planung einer Gitarre rustikal
BeitragVerfasst: 06.04.2018, 08:37 
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Blind Willie Müller hat geschrieben:
Nein es entwirrt sich etwas...:) Wie lässt sich sowas minimales umsetzen?
Grüße

1:1 aufzeichnen und rausmessen oder ausrechnen.
Angenommen, die Decke liegt 4 cm auf, dann sieht die Rechnung bei diesem Beispiel so aus:
Höhe der Unterlage x Länge des Falzes / Entfernung der Unterlage vom Halsübergang
=> 3 x 40 / 300 = 0,4, das heißt auf 4 cm Länge muss der Falz um 0,4 mm abfallen.
Praktisch löse ich das mit einem scharfen Stecheisen oder ein paar Strichen mit dem Schleifklotz.

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Gruß Eduard


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 Betreff des Beitrags: Re: Planung einer Gitarre rustikal
BeitragVerfasst: 06.04.2018, 15:07 
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Ups..., ich unterlag da so einem ganz blöden Denkfehler, da ich als Achse den Übergang Hals/Korpus gesehen hab. :oops:


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 Betreff des Beitrags: Re: Planung einer Gitarre rustikal
BeitragVerfasst: 07.04.2018, 10:34 
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ach... gestern war irgendwie der Wurm drin....war anfangs doch richtig. Okay .....Danke nochmal wirklich super erklärt.


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