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BeitragVerfasst: 24.02.2018, 10:44 
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Ein TV-Bericht über einen Kollegen (auch im Forum?), vom SWR produziert und gesendet (45min). Kann man sich anschauen, sollte man aber wirklich nicht in allen Punkten hinterfragen, birgt zu viel Popcorn-Potenzial ;)

Trotzdem nett anzuschauen und es sei dem Kollegen gegönnt, dass er vom Fernsehsender so präsentiert wird.

https://swrmediathek.de/player.htm?show ... 5056a12b4c

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Wolfgang

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BeitragVerfasst: 24.02.2018, 10:59 
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Wenn schon ein gelernter Zupfinstrumentenmacher den Stuß vom Holzklang bei E-Gitarren verbreitet braucht sich keiner mehr über irgendwelche unausrottbare Mythen zu wundern...
Ich hab das Popcorn in der Tüte gelassen und nach ein paar Minuten kopfschüttelnd weiter gezappt.

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BeitragVerfasst: 24.02.2018, 11:53 
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Den Voodoo kann man ja überhören, auch wenns schwer fällt, da kann man trotzdem ganz entspann zuschauen. Manches kann man sicher anders machen und einiges wurde bei der Doku des Baus auch einfach weggelassen. Trotzdem wird die Sendung einigen Leuten Flausen in den Kopf setzen, weil:

Guter Verdienst übrigens, 5000 € pro Stück bei 20 im Jahr = 100.00 Euronen brutto
So wie der Kollege die baut könnte er auch bequem 40 bis 50 im Jahr schaffen.

Es sei ihm gegönnt, er scheint eine tolle Auftragslage zu haben.

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BeitragVerfasst: 24.02.2018, 12:00 
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potomac hat geschrieben:
Guter Verdienst übrigens, 5000 € pro Stück bei 20 im Jahr = 100.00 Euronen brutto


Na, dann zieh mal die UST und die Kosten ab, einschließlich Abschreibung für die Werkstattausstattung. Da dürfte zwar mehr übrig bleiben als bei mir (mein Umsatz ist geringer), aber reich werden kann man davon gewiss nicht. Und das Verdienst muss auch mal ne Krankheit und vor allem das Alter puffern können.

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Liebe Grüße

Beate


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BeitragVerfasst: 24.02.2018, 14:11 
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Ich hab's wie Wolfgang gemacht und es mir mit Interesse angesehen. Manche Aussagen kann auch ich nicht teilen. Aber es war insgesamt aufschlussreich. Zumal das alles bei mir um die Ecke gedreht wurde. Die zweite Werkstatt ist in Walldorf. So ausgestattet und mit den weiteren Infos ist das die Werkstatt von Session Music. Ob er da angestellt ist oder lediglich aushilft weiß ich nicht.

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Schöne Grüße Sven

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BeitragVerfasst: 24.02.2018, 14:16 
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beate_r hat geschrieben:
potomac hat geschrieben:
Guter Verdienst übrigens, 5000 € pro Stück bei 20 im Jahr = 100.00 Euronen brutto


Na, dann zieh mal die UST und die Kosten ab, einschließlich Abschreibung für die Werkstattausstattung. Da dürfte zwar mehr übrig bleiben als bei mir (mein Umsatz ist geringer), aber reich werden kann man davon gewiss nicht. Und das Verdienst muss auch mal ne Krankheit und vor allem das Alter puffern können.


Genau deshalb habe ich ja von "Flausen im Kopf" geschrieben ;)

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BeitragVerfasst: 24.02.2018, 17:18 
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Session hat keinen angestellten Gitarrenbauer :-)

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BeitragVerfasst: 24.02.2018, 17:34 
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rumblebird hat geschrieben:
Session hat keinen angestellten Gitarrenbauer :-)


Danke für die Info. Dann führt er eventuell Reparatur- und Einstellarbeiten durch. Dies würde ja auch im Beitrag erwähnt.

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BeitragVerfasst: 24.02.2018, 18:17 
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Was nicht bedeutet, dass ich trotzdem meinen eigenen Weg gehe und meine eigene Meinung zu manch gesprochenem Wort habe.

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BeitragVerfasst: 24.02.2018, 18:49 
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Ich fand den Bericht auch sehr gut. Einzig was stört ist daß am Anfang längst geschützte Holzsorten angepriesen werden. Aber deshalb wird bestimmt auch soviel Geld für die Gitarren aufgerufen. USA Bigsby echter Nitrolack und die ganzen anderen Highendteile kosten auch sehr viel Geld.


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BeitragVerfasst: 24.02.2018, 21:03 
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Diese Teilwahrheiten von Klangbildung der Hölzer und deren Verarbeitungsweise mit dem Anschein von Spezialistenwissen haben offenbar mit ihrem Kultniveau erhebliche, geschäftsfördernde Wirkung.

Und solange (auch dank des allgegenwärtigen Schickimicki- und Style-Gedöns und dessen medialer Aufbereitung) die Manipulierbarkeit des zahlungskräftigen wie auch am Hungertuch nagender Konsumenten systematisch einen unsäglichen Level erreicht hat, ist der Boden auch für derartigen Schwachfug bestens bereitet.

Zitat eines alten Arbeitskollegen: "Gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens".

Der Vollständigkeit halber: In dem Beitrag war das Überwiegende gut und korrekt dargestellt.

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BeitragVerfasst: 25.02.2018, 02:03 
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Individuelles stimmen der Resonanzfrequenz anhand der Bauchmulde? "Hey Schwerer, tut mir leid, aber mehr als Drop-C wird mit deiner Bierplautze bei der Gitarre leider nicht drin sein?!" :mrgreen: :roll:

Diese Überbewertung des "Tonholzes" fehlt aber auch in kaum einer Gitarrenbau-Doku ähnlichen Formats. Krönend fand ich ja mal wie ein Herr Ritter in einer ähnlichen Sendung anhand des Bohrergeräusches den Klang des fertigen Instruments abgeschätzt hat. :liar:

Wirklich schade finde ich es aber, dass diese Holz(kopf)denke in E-Gitarristenkreisen so tief verankert ist, dass man gern schonmal ungläubig beliebäugelt wird wenn man Gegenteiliges äußert. Vielleicht schwimmt man da als Gitarrenbauer, der sich seinen Lebensunterhalt mit dem Job erarbeiten muss, lieber mal mit der Welle. Ich weiß es nicht... Der Kunde mit dem Schmutz unter den Fingernägeln war ja immerhin "ganz zufrieden". :?

Aber hey, lasst uns doch nicht nur die negativen Rosinen rauspicken! Positiv denken. Die Sendung wird dem ein oder anderen sicher die Augen geöffnet haben welch ein Aufwand in einer (weitestgehend) handgemachten E-Gitarre steckt und auch die dafür aufgerufenen Preise nachvollziehbarer machen. Vielleicht motiviert die Sendung auch den ein oder anderen zum Selbstbau oder gar dazu einen ähnlichen beruflichen Weg einzuschlagen. :)

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Gruß, Sebastian


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BeitragVerfasst: 25.02.2018, 08:23 
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Ich hab mir echt nochmal Mühe gegeben und versucht, dieses Filmchen bewußt anzuschauen und nicht schon nach der ersten Minute auszuschalten. Es gelang mir bis zu dem Moment in dem der Mann das "Tonholz" mittels wegschleifen von Holz "stimmen" wollte. Solcher und ähnlicher Quatsch entwertet die fachlichen Inhalte des Videos leider völlig und dient nur dazu, dem ahnungslosen Kunden einen entsprechenden Produktpreis zu verkaufen. Daß der Gitarrenbauer einen solchen erzielen muß um überleben zu können steht außer Frage, leider reicht dafür gute Handwerkskunst alleine scheinbar nicht aus. Ob einer nun Gitarren oder Autos oder Versicherungen verkauft spielt so gesehen keine Rolle. Schade.

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BeitragVerfasst: 25.02.2018, 11:53 
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Wenn der Musiker nun mal Voodoo braucht, dann soll er den haben. In meiner Informationsblase bewegen sich vorwiegend Hobbygitarrenbauer und die wissen die Voodoo-Themen meist einzuordnen.

Was nutzt dem Profigitarrenbauer Ehrlichkeit? Als Verkaufsargument taugt es nicht, er wird verhungern. Außerdem will ich mal annehmen, dass so mancher Handwerker wirklich an "das Tonholz" im E-Gitarrenbau glaubt. Wenn seine Instrumente überzeugen, muss er nicht unbedingt richtig liegen aber wenn das Produkt gut und erfolgreich ist, dann ist es auch okay. Ob der gute Mann nun Ritter oder Schölch heißt ist egal, der Erfolg gibt ihnen recht. Deswegen kann ich auch gut mit Forumsmitgliedern leben, die stur bei ihren Tonhölzern für die Brettgitarren bleiben.

Was mir eher aufstößt ist deren unerschütterlicher Hang zu Tropenhölzern aus den Regenwäldern und die Argumentation, dass "die paar Gitarren" nichts ausmachen würden. Das hat schon was von trumpscher Ignoranz.

Bewusstes Verwenden von recyceltem Holz und von Hölzern, deren Ernte unbedenklich ist, sollte zum Verkaufsargument werden. Solche Hölzer brauchen einen Lobby und Gitarrenbauer, die diese verwenden, sollten ernster genommen werden. Ich kann mittlerweile keine Cocobolo- und Ebenholzgriffbretter mehr sehen, Rosewood macht mir auch keine Freude mehr. Obwohl auch ich noch Altbestände im Lager habe. Die Verwendung von Furnieren sollte hoffähiger werden, wenn schon nicht Verzicht auf Tropenholz, dann zumindest sparsamer Einsatz.

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BeitragVerfasst: 25.02.2018, 12:37 
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Als jemand, der sich selber durchaus eher zur Kategorie "Idiot mit Schraubendreher und Stichsäge" zählt, freue ich mich für den Profi, dass er anscheinend volle Auftragsbücher hat - keine Selbstverständlichkeit heutzutage - aber wenn es um "Tonholz" geht, finde ich dieses Video aus dem – von mir übrigens generell sehr geschätzten Video-Blog von Crimson Custom Guitars – sehr viel inspirierender:

> https://www.youtube.com/watch?v=f3FUuLkU-mI

Die haben dort eine ganze Serie von Gitarren aus ... na, man könnte sagen "Abfallholz" – gemacht, die meiner bescheidenen Meinung nach zu einem nicht unerheblichen Teil so richtig geil aussehen. Am besten übrigens genau dann, wenn das Holz so verratzt ist, dass man es mit Aluminiumstangen zusammenhalten muss.

/s.

Update: Hab's auch auf "Interessante und/oder vergessene Designideen" gepostet. Gehört da sicher hin.

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BeitragVerfasst: 25.02.2018, 13:46 
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in dem Video wird auch auf die Hölzer und Preise eingegangen

https://www.youtube.com/watch?v=v9PvY5byRKo


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BeitragVerfasst: 26.02.2018, 11:26 
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Generell ein schöner Beitrag, auch wenn ich ebenfalls mit einigen Aussagen nicht mitgehen kann.

LesPaule hat geschrieben:
Es gelang mir bis zu dem Moment in dem der Mann das "Tonholz" mittels wegschleifen von Holz "stimmen" wollte. Solcher und ähnlicher Quatsch entwertet die fachlichen Inhalte des Videos leider völlig und dient nur dazu, dem ahnungslosen Kunden einen entsprechenden Produktpreis zu verkaufen.


Da stimme ich dir zu. Das ist sogar in meinen Augen quatsch. Dennoch verstehe ich nicht, warum so viele von euch behaupten, dass das Holz für den Klang einer E-Gitarre keine Rolle spielt?


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BeitragVerfasst: 26.02.2018, 13:01 
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Naja,
die von Holzeigenschaften und Konstruktion abhängigen Klangeigenschaften scheinen (solange man als Klang nur das Frequenzspektrum und nicht das Ausklingverhalten betrachtet) gegenüber anderer Einflussgroßen wie PUs und deren Positionen, Saitenart, interne Elektronik sowie die weitere FX-Kette bis hin zu Amp und Boxen und selbst deren Standort eher bedeutungslos zu sein. Das Holz zeigt seine Wirkung durch Eigenresonanzverhalten eher bei Death- bzw. Life-Spots, die allerdings keiner wirklich wünscht. Unbedingt kann man die wirksamen, mechanischen Eigenschaften des verwendeten Holzes bei den extremen Streuungen (selbst der Wuchsform) nicht einfach an der Holzart festmachen, was aber nicht selten glauben gemacht werden soll.

Daher auch die allgemeine Aussage:
"Das verwendete Holz hat auf den Klang einer E-Gitarre mit Sicherheit Einfluss, aber der ist realistisch kaum relevant."

Der gängige Kult darum scheint m.E. jedenfalls sachlich nicht gerechtfertigt. Spätestens beim Konsumenten der produzierten Musik bleibt davon ehe nichts mehr übrig, selbst wenn das Spielgefühl des Spielers schon einiges mit dem verwendeten Holz-Materialien zu tun haben mag. Zu dem, was der Spieler selbst zu hören glaubt aber tatsächlich hört (richtiger nicht hört), gab's ja auch schon diverse, ernüchternde Tests, die aber bezeichnenderweise vielerorts stillgeschwiegen werden.

Bsp.:
http://gearbuilder.de/fn/viewtopic.php?f=40&t=3133&start=135

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BeitragVerfasst: 26.02.2018, 15:11 
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Knarbens hat geschrieben:
Generell ein schöner Beitrag, auch wenn ich ebenfalls mit einigen Aussagen nicht mitgehen kann.

LesPaule hat geschrieben:
Es gelang mir bis zu dem Moment in dem der Mann das "Tonholz" mittels wegschleifen von Holz "stimmen" wollte. Solcher und ähnlicher Quatsch entwertet die fachlichen Inhalte des Videos leider völlig und dient nur dazu, dem ahnungslosen Kunden einen entsprechenden Produktpreis zu verkaufen.


Da stimme ich dir zu. Das ist sogar in meinen Augen quatsch. Dennoch verstehe ich nicht, warum so viele von euch behaupten, dass das Holz für den Klang einer E-Gitarre keine Rolle spielt?

Weil es so ist. Das Korpusholz hat genau Null Einfluß auf das was aus dem Lautsprecher kommt. Punkt.
Wie es so oder ähnlich schon weiter oben hieß: Das Geld wird mit Mythen verdient, nicht mit Handwerkskunst. Oder andersrum: Jeder hat das Recht sein Geld für Unsinn auszugeben. Im übrigen gibt es hier genügend Voodoo-Threads, noch einen braucht kein Mensch.

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BeitragVerfasst: 26.02.2018, 16:25 
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kegid hat geschrieben:
"Das verwendete Holz hat auf den Klang einer E-Gitarre mit Sicherheit Einfluss, aber der ist realistisch kaum relevant."

Das ist wohl so, ja. Diese Aussage finde ich treffender.

LesPaule hat geschrieben:
Weil es so ist. Das Korpusholz hat genau Null Einfluß auf das was aus dem Lautsprecher kommt. Punkt.

Ich möchte natürlich keine Off-Topic Diskussion starten, aber Dinge wie zum Beispiel das Ausklingverhalten werden sehr wohl beeinflusst.


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BeitragVerfasst: 26.02.2018, 16:37 
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Weil es so ist. Das Korpusholz hat genau Null Einfluß auf das was aus dem Lautsprecher kommt. Punkt

Stimmt nicht. Hab schonmal die Abnehmer von einer SG in eine Epiphone Dot getauscht. Die Dot klang danach nicht wie die SG.


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BeitragVerfasst: 26.02.2018, 17:32 
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Wenn's nur so einfach wäre.
Zum einen spielen viele Komponenten (wie oben schon gesagt) eine entscheidendere Rolle als das Bodyholz, was deine Aussage "Die Dot klang danach nicht wie die SG" durchaus erklärt auch ohne das einzig und alleine dem Holz oder der Form des Holzes zuzuschreiben. Niemand hat behauptet, dass nur die PUs den Klang ausmachen. Letztere sind aber eine entscheidende Einflussgröße, solange das Signal nicht von einem übermächtigen Distortion-Effekt vergewaltigt wird.
Ferner wird mehr oder weniger subjektiv üblicherweise das heraus-"gehört", was man glaubt zu hören bzw. was man hofft zu hören. Dieser psychologische Effekt wird von kaum Jemandem mit angemessener Kompetenz in Zweifel gezogen.

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Zuletzt geändert von kegid am 26.02.2018, 17:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Aber woran lags dann. Hälse beide fast gleich. Übergang am Body fast am Ende vom Griffbrett. Beide gleiche Kopfplatte. Beide gleiche Tuner. Nur die Einlagen unterschiedlich. Elektrik auch gleich. Aber Klang unterschiedlich. Lackierung wahrscheinlich auch gleich.


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BeitragVerfasst: 26.02.2018, 17:51 
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Das kann schon am etwas abweichenden Standort zum Speaker, an anderen/älteren/frischeren Saiten, ..., mit hoher Wahrscheinlichkeit aber an der die Güte beeinflussenden Streuung der Poti-Widerstände gelegen haben. Meist haben viele Komponenten in überschaubarer Weise Einfluss, nicht zuletzt auch die psychische. Das mit der Lackierung ist aber mit Sicherheit ein Ammenmärchen.

Im übrigen ist es müßig, etwas systematisieren zu wollen, wo eine unüberschaubare Menge von Faktoren in kaum reproduzierbarer Weise Einfluss haben bzw. haben können.
Wer sich gerne an E-Gitarren-Voodoo ergötzen möchte, den kann ich auf diesen Thread verweisen: http://gearbuilder.de/fn/viewtopic.php?f=40&t=3133 ;)

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