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 Betreff des Beitrags: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 22.01.2012, 00:13 
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Na dann mal ne superbekloppte Idee, die aber sicher recht wild wird.

Seit ich Dirkos Ira gesehen hab, hat's mich ja nicht mehr losgelassen, und ich denk, das könnte ein flottes Gerät werden, wenn man den flotten Flow der Ira ein klein wenig organischer gestaltet und da ne Hai-Ukulele baut- Surfer's Nightmare sozusagen. Dann muß das Ganze natürlich ne Uke werden, die einer klassischen Surfgitarre zumindest im Ausstattungsdetail gerecht wird, also mit Jammerhaken, drei Lipsticks so schräg-parallel im selben Schwung wie die Rückenflosse, dann deutet das sogar noch ein wenig die Kiemenspalten an. Und die Kopfplatte wird der -na was wohl-...vom Fisch, alle Register, fieser Comicblick, aufgerissenes Maul etc....
Ich hab gesucht und gesucht... Es ist zum Davonlaufen, aber schon bei der Mechaniken stinkt man ab, wenn man 4 in line und nicht 2x2 haben will. Und Friktionsgerödel kommt nicht in Frage. 2-wegigen Trussrod gibt’s nur am anderen Ende der Welt und das Porto kosten beinahe so viel wie das Ding selbst...
Dann bin ich über ML mal wieder gestolpert und siehe da, der hat zwar Gerödel zum Bauen, aber da war was im Angebot, das preismäßig alle Selbstbauversuche mal wieder in Frage stellt: nen Uku-Tele-Bausatz für rund 120.- Eumark. Da ist n kompletter Hals mit ner Kopfplatte, die so groß und auch noch erweiter/schäftbar ist, daß ich da locker die Birne von dem Vieh schnitzen kann mit allen Schikanen.Das Teil ist 4 in line, hat noch vernünftig aussehende Mechaniken am Start , nen Lipstick, 2 Potis... dieses Teil schlägt die Preise der einzelnen Teile locker. Hab wirklich ne Woche abgewägt, aber die finanzielle und faule Seite gewinnt diesmal, aus purem Pragmatismus. Meine Zeitfenster sind zudem in den nächsten zwei Monaten recht eng. Muß neben reichlich Arbeit auch noch ne Probewoche am A.... der Heide im Süden mit meiner über die Republik verstreuten Punk-Allstarcombo einlegen, bevor's im März auf die Insel geht.

Hier ist das, das wird gekauft:

http://www.gitarre-bestellen.de/images/ ... 1527_0.jpg

Dann hab ich halt n Sück Body übrig. Das kann ich ja dann mal in ne Teardrop-Form sägen, evtl mit dem Dremel schnitztechnisch dran rumspielen und dann mit dann endlich eigenem Hals verbasteln, der darf dann auch 2x 2...

ich will das Teil ziemlich shapen und den Body möglichst klein halten, damit der Kopf schön rauskommt. Und Kopflastigkeit ist kein Thema: das Ding hält man eh unterm Arm und mit der Linken und wenn das Gewicht nerven sollte, dann kriegt das Teil nen Kopf-Heck-Gurt, vielleicht ne Blumenkette. Mit dem Trem dacht ich mir, ich besorg mir mal das da:

http://www.rockinger.com/index.php?cat= ... 03d62d2b57

und säg es mir zurecht. Mal sehen, vielleicht bau ich mir die Reiter selbst, weiß ich noch nicht- aber den Block muß ich selber bauen. Auch kein großes Tennis, nehmen wir einen meiner Lieblingsmetallwerkstoffe: Messing, das kriegt dann auch schön Gewicht, was ja nicht schadet. Das gibt dann zwar ein etwas engeres Spacing als ne normale Ukulele (zumindest als das meiner Mahalo), aber das spielt m.e. echt keine Geige. Jammerhaken selbst- da kommt mir bestimmt noch ne dämliche idee: bei der letzten Punk-Design-Gitte hab ich ne stabile Gabel (so eine zum Essen) genommen, sieht gut aus.

Hat jemand hier ne Ahnung, obs Lipsticks in andersrum „magnetiert“ gibt- für ne Stratschaltung- oder wie man das selbst machen kann? Hab noch nie einen zerlegt... wie ich die Teile schaltbar mach, weiß ich noch nicht. Liegt aber alles hier rum, 5-Weg oder alternativ jeden via Submini, mal sehen.

Mal sehen ist da eh die Devise, hab grad kaum Holz und wenn dann so groß, daß es sich nicht rechnet, es für was kleines wie die zu zersägen, nämlich zwei riesige Esche-planken 600x700x55. Ich glaub, die Bambus-Idee knick ich, da ich das Teil richtig abrunden will und nicht nur die Kanten „smoothen“. Mal sehen auch wegen der Bemalung, ich denke graublauer Verlauf von dunkel oben bis weich abgegrenzter Bauch unten mit hart abgegrenzter Brustflosse und oben mit Weiß sonnenbedingte Wasserreflektionen, Kopfplatte auf jeden Fall 3D evtl. mit Modellieren. Mal sehen auch bezüglich der letztendlichen Maße: das wird von hinten bis vorne on the Spot passieren und Vorzeichnungen kommen direkt aufs Gehölz. Einziger Anhaltspunkt bleibt das zur Stunde noch vage Skribble, das ich nochn wenig mehr „ausformuliere“ und morgen mal den Scan hier reinstelle.

Und diesmal wirklich ne ToDo-Liste, um 5-vor-12-Situationen zu minimieren. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 22.01.2012, 01:38 
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Mal sehen wer schneller zu Pote kommt, du mit deiner Ukulele oder ich mit meiner Bassuke :lol: :lol: :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 23.01.2012, 01:10 
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also ich find die Idee super,...bin gespannt wie die wird!

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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 24.01.2012, 20:03 
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jau, hab mir erstmal lang einen abgekritzelt und denk, daß der Body so aussehen könnte. das mit den Wasserreflexen geht natürlich in weitaus cooler mit Airbrush, als ich es jetzt hier mitm Bleistift auf die Schnelle hinkrieg. Die Idee zum Jammerhaken hab ich jetzt auch: n Angelhaken, natürlich entschärft, damit das keine Unfälle gibt :mrgreen:
Dateianhang:
planke.jpg


Mit der Birne von's Getier bin ich noch etwas am Hadern- also ich denk, daß A flachfällt. Bleibt nur noch die schwere Entscheidung, ob B oder C. Bin auf Vorschläge gespannt, tut gern Euren Senf dazu, oder in dem Fall: Eure Butter beim Fisch bei ;)
Dateianhang:
fischli.jpg



Muß ich halt ordentlich erweitern, die Kopfplatte, aber da das Gesamtgetier ja eh mehr oder weniger n Winzling wird, ist auf Kopflastigkeit eh gehustet...

ich hoff, das hat jetzt mit den Scans gefunzt...


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 24.01.2012, 20:26 
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Mal sehen, was unsere Werkstatt so noch an Gehölz rumliegen hat, dann kann ich sagen, ob ich da was stückeln muß. Auffallen wirds nicht, wenn ichs tun muß, da ich gedenke, dem Teil so viel Shaping zu verpassen wie möglich, u.a. auch die Brustflosse plastisch vom Bauch absetzen.
Wenn ich da unten nix finde, dann muß halt eine der o.g. Escheplanken leiden- obwohl ich mir die Abrichterei bzw. die Abfräserei eigentlich nicht geben möchte, da ich bei der "Höchstdicke" am liebsten unter 4cm bleiben möchte. Allein wegen dem ganzen Abfall, da schlägt in mir die Kombi von Öko und Geizkragen durch- vom Dreck ganz zu schweigen... :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 24.01.2012, 21:27 
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Geiles Projekt, die E-Uken sind auf dem Vormarsch!

Das Design find ich hammer und bei der Kopfplatte gefällt mir B am besten.
Eine Frage hab ich noch bezüglich dem Trussrod: Muss er unbedingt zweiwegig sein?(Bei meiner Uke kürze ich einfach einen einwegigen E-Gitarrentrussrod) Und ist der Hals beim Bausatz zweiwegig?

Gruß und gute Gelingen
LadyManfred

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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 24.01.2012, 21:51 
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Weiß ich noch nicht, da grad mal wieder Ebbe in der Schatztruhe ist und ich erst Monatsanfang ordentlich zahlende "Patienten" habe. Drum wird erst dann bestellt, dann kann ich auch noch ein wenig aufschieben, in den rund ein Dutzend Kisten und Kästen nach evtl. passenden Teilen zu suchen- kann gut sein, daß da z.B. noch n 7ender-mäßiges Trem rumgeistert, das ich dann womöglich schlachte...
Ich dachte mir halt, daß wenn ich schon nen Hals selber machen wollte, dann sollte das auch gleich mit allen Schikanen passieren, also auch gleich n Luxustrussrod. Da aber die Gesamtpreislage ergeben hat, daß ich billiger bei weg komm, wenn ich die Uku-Tele schlachte bzw. erst garnicht zusammenbaue, isses mir jetzt auch Hupe, ob der Trussrod in alle Richtungen dieser Erde verstellbar ist oder ob nicht. hatte erstmal mit einem Mandolinentrussrod geliebäugelt, den es wohl bei ML gibt- wenn ich das jetzt noch richtig aufm Schirm hab- der aber auch n "Einweg" ist.

Edit:
momentan liebäugel ich auch mehr mit der Aggro-version als mit der sabbernden... ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 24.01.2012, 21:57 
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Du kannst verdammt gut zeichen! Das Konzept gefällt mir. Kopf A gefällt mir am besten und ist wohl am einfachsten zu realisieren.

Passend farbige Tuner gibt's übrigens von Sperzel: http://www.sperzel.com/Models_Colors.html

Ach ja und ich habe noch blaue Potiknöppe: viewtopic.php?f=45&t=1710

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Schöne Grüße

Blackhawk


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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 24.01.2012, 22:05 
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Ich mag C, hat irgendwie was liebenswertes.

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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 24.01.2012, 22:28 
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Blackhawk hat geschrieben:
Du kannst verdammt gut zeichen! Das Konzept gefällt mir. Kopf A gefällt mir am besten und ist wohl am einfachsten zu realisieren.

Passend farbige Tuner gibt's übrigens von Sperzel: http://www.sperzel.com/Models_Colors.html

Ach ja und ich habe noch blaue Potiknöppe: viewtopic.php?f=45&t=1710


Sollte ich als Tätowierer auch können, sonst wär ich ja ne Fehlbesetzung :lol:

Ich weiß nicht wg. farbigen Tunern- ich werd richtig viel Glanzeisen, also Chrom auf der Geige haben, also 3 Lipsticks, ne 7endertrem mit Jammerhaken und ich überleg grad noch, ob der Fisch nen Nasenpiercing kriegen soll, welches man auch
gleich für nen Kopf-Heckgurt benutzen könnte- ich denke, die bei dem Bausatz beiliegenden Tuner sind ordentlich chromig, ergo gut dafür.

mit den Potiknöppen weiß ich auch noch nicht so recht: ich hab mal nem Freund (Band: Ska-Punkcombo namens Oxo 86) nen unterwasserigen Wracknietblechbaß gebaut mit reichlich Fischchen usw. drauf und dem hab ich Potiknöppe aus Holzkugeln gemacht, in die ich Zahnstocherstückchen eingesenkt hab, so daß ich die schwarz angemalt und as ganze mit silber trockengebürstet hab. Dann sahen die aus wie kleine Ankertauminen, also diese Igel-Dinger. Ich liebäugel grad mit der Idee, entweder kleine Tiki-köpfe zu schnitzen oder so ähnlich wie die Minen gebaut, kleine, möglichst komplementärfarbige Kugelfischchen...

@ Lumael: du hast ihm wohl nicht richtig ins Auge geschaut, oder? Der freut sich doch eher über einen nicht näher definierten Happen in Sichtweite...

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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 24.01.2012, 22:44 
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Paul, mit diesen kleinen Tricks kannst du gerne mal ein kleines Tutorial verfassen. Da sind bestimmt einige gute Ideen dabei. :)

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Schöne Grüße

Blackhawk


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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 24.01.2012, 22:54 
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Super Idee, das nenn ich dann "Anleitungen zum Eigenbau von erlesen albernem Schnickschnack jeder Art, den kein Mensch wirklich braucht aber jeder gerne haben möchte" :lol: :lol: :lol:
jau, mach ich gern mal.

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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 24.01.2012, 22:56 
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PaulDocMartney hat geschrieben:
Der freut sich doch eher über einen nicht näher definierten Happen in Sichtweite...
genau das find ich ja so sympatisch :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 26.01.2012, 11:57 
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Ich stelle grad fest, daß es bei meiner spontanen Arbeitsweise durchaus ein Segen sein kann, wenn die kurzzeitige Absenz finanzieller Mittel die Planungsphase etwas verlängert:

Da ich ja gedenke, ein 7endermäßiges Trem zu verbasteln, werfen sich angesichts der Tatsache, daß ich designbedingt ja restlos auf sowas wie ein Pickguard verzichten will, ein paar kleine, jedoch nicht unlösbare Probleme auf. Die Rede ist hier von der Versenkung/Befestigung/Höhenverstellbarkeitslösung der PUs. da aber nun auch bei größeren instrumenten wie z.b. ner Strat die Federkammer genau unter den PUs liegt, muß ich die Sache von hinten angehen, wenn ich aufn Pickguard verzichten will, zumal ich total keinen Bock drauf hab, daß man von vorne mehr als exakt die Ausfräsungen vom PU-Körper selbst zu sehen kriegt. Und das heißt in gut Deutsch: ich will möglichst drauf verzichten, daß man auch nur die Schrauben aufm Hai sieht und schon gleich garnicht die Grundplatte der Lipsticks.
Also muß ich mir ne gute Lösung überlegen, wie man die Dinger von hinten montiert und auch von hinten verstellbar macht. Ich denke mal, heut abend hab ich ne kleine Zeichnung diverser Lösungsmöglichkeiten parat...

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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 26.01.2012, 13:18 
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Ich muß dann heut wohl mal wohl oder übel an das Chaos ran, vor dem ich mich seit Tagen drücke: besagte diverse Kisten und Kästen mit Unmengen von ausgeschlachteten und ausgetauschten Baß- und Gitarrenparts. gut möglich, daß ich da noch ein Trem finde, wenn nicht, komm ich gern auf dein Angebot zurück, vielen Dank, an Federn etc. mangelts mir wahrlich nicht und Schrauben aller Art muß ich mir vermutlich Dank unserer Kollektiv-Chaos-Hauswerkstatt in meinem restlichen Leben keine mehr kaufen...
Also ein gutes 7ender-Imitat gibts auf jeden Fall vollständig da unten, aber das ist für die Jamaicaster reserviert- ne Calypso-Gitarre, die so nach und nach am Entstehen ist- technisches Layout wie ne Strat, Korpus aber ne alte ORWO-16mm-Filmdose aus Alu mit Sustainblock aus Esche und nem ziemlich guten Hals von ner alten Stagg-Stratkopie. Die kriegt allerdings nen Extra-Bauthread, wenn ich mich dann endlich mal dazu aufraffen kann, ne Jamaika-Fahne auf die Dose zu spritzen. Ich schieb das jetzt mal auf die Kälte in der Werkstatt...

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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 26.01.2012, 16:06 
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PaulDocMartney hat geschrieben:
.......... Ich schieb das jetzt mal auf die Kälte in der Werkstatt...
Hähä... :lol:

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Gruß
Wolfgang

Keiner macht den Doofen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 27.01.2012, 02:32 
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Das is da aber wirklich säuisch kalt drinne, wenn man da nur rumkramen will und drauf verzichtet, den Ofen anzuschmeißen...
Egal, hab da lange gewühlt und wurde in 2 Hinsichten fündig.
Zum Einen war da tatsächlich n Strattremolo sogar mit Jammerhaken- den ich aber nicht zum Angelhaken gemacht krieg. Wurst, dann geht der auf die Jamaicaster. Ich werd das Trem für die Uke nehmen, das ich eigentlich für die Filmdose eingeplant hab, da bei dem der Block abschraubbar ist und das macht sich besser beim Absäbeln der unnötigen Teile, dann krieg ich den Block schön kürzer als die Bodenplatte. Dem Frisch gefundenen Trem fehlen ein paar Inbusmaden für die Reiter, aber genialerweise sind die exakt dieselben, wie aufm anderen, Federn lagen bei und auch deren Ankerplatte. Die Hütte hier ist einfach Gold... Das frisch Gefundene scheint n Ibanez zu sein, das muß dann aus dieser gruseligen feuerwehrroten 80er HSH-Schandtat sein, die sich hier niemand im ganzen Haus aus Stilgründen vorn Wanst hängen wollte, egal wie gut die gewesen sein mag. Aber bei dem Ding geht der Block nicht ab, drum das für die Gitarre.
1000 Dank nochmal für das Angebot, Doc Max, aber wir müssen in diesem Fall kein Transportunternehmen bereichern :D

Zum anderen hab ich da 2 aus jeweils 6 Streifen verleimte Platten Größe 600 Faserrichtung, 500 quer 10 dick irgendeines Hartholzes entdeckt, die garantiert da auch schon rund 20 Jahre liegen dürften. Keiner weiß was drüber, also ab dafür. Ich denk mal, das ist auch Esche, morgen mal bei Tageslicht knipsen- langsam peil ich den Fotoapparat, bringe nur mitm Blitz noch nix brauchbares zustande. Die Bretter haben reichlich A....stlöcher, da muß ich für drei angepeilte Lagen- will auf 30mm Dicke, kann ich das Trem noch in der Höhe kürzen- gut drauf rumrutsch-kalkulieren, um nicht in Doppelhartholz rumzushapen. vielleicht mach ich ja ne 4. Lage, mal sehen.
Morgen zeichne ichs mal aufs Brett.

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 Betreff des Beitrags: Re: Solidbody-Ukulele "Jawhaii"
BeitragVerfasst: 28.01.2012, 16:21 
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Sodele, jetzt hab ich mal das Trm auf ne 4-er-Belegung runtergesäbelt und den Block auch gleich noch in der Höhe gekürzt.
Meine Fresse, ist das ein weicher Scheiß- die Flex hab ich gleich wieder weggelegt, weil mir sofort die Scheibe zugeschmiert ist. Ging sehr flott mit der Eisensäge, die Grundplatte hab ich dann auch gleich gesägt- kam mir auch nicht grad hart vor, das mag aber dran liegen, daß ich ansonsten bei der Tätowiererei (z.B. Maschineneigenbauten oder Endrohre der Griffstücke kürzen) ausschließlich mit sauhartem Edelstahl zu tun hab.
Da ich den Block ja auch in der Höhe reduziert habe, mußt ich natürlich auch die Löcher für die Federhaken neu bohren und das war echt n Sch...job, da mir die Winzbohrer ständig zugesetzt sind mit diesem undefinierbarem Weichmetall. Das hat gedauert... Die Bohrungen für die Ball Ends der Saiten hab ich nicht nachgebohrt, da ich eh weit genug unter meiner angepeilten Bodydicke liege- dann spart man sich das leidige Gefummel, das schon mal passieren kann, wenn ne Saite reißt und sich da dämlich verkantet.

Bei der Gelegenheit hab ich gleich noch die Bohrung für den Jammerhaken nach unten durchgängig gemacht und das Gewinde nach unten vollständig durchgeschnitten. Das ist gut für den alten Trick der Hakenstabilisierung mit ner dünnen Feder (Kuli-federn passen nicht ganz -verkanten sich im Gewinde und sind auch etwas zu flummelig), deren Druck auf den Jammerhaken denselben locker in der jeweiligen Wunschposition fixiert. Jetzt kann man bei diesem Trem den Druck auf die Feder von unten einstellen, da da eine passende Inbusmade reinkam.
Der neue Jammerhaken wird dann ein Flachexemplar, die Achse ne Niro-Inbusschraube mit Distanzhülse zur Grundplatte aus zurechtgesägtem Stück 8mm Edelstahl-Endrohr eines alten Tätowiergriffstücks. Da der aber noch nicht gebaut ist, wart ich noch ab, wie weit ich das noch kürzen muß um evtl. noch ne Stopmutter für die Fixierung des Hakens auf der Niro-Schraube einzubauen.

So, ich muß los. Später gibts Bilder dazu.

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