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roomer |
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Hallo,
dieser Thread ist cool.
Angesteckt will ich jetzt auch mal meine PU´s wickeln.
Frage: Welche Magnetet ? Durchmesser und Länge. Wie groß muss der Abstand zwischen den Magneten sein ? Wo gibts denn den Draht am günstigsten ?
Die Aufnahme für die Magnete will ich mir aus Carbon fräsen lassen.
Danke und Gruß |
| Mein Gitarrenbau-Blog und Pickup Selbstbau http://guitarbuilder.wordpress.com/ |
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Hiob |
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Thread nicht gelesen? Nochmal genau durchlesen und Antworten finden.
Zitierter Text
Welche Magnetet ? Durchmesser und Länge.
Welcher Pickup darf's denn werden?
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Wie groß muss der Abstand zwischen den Magneten sein ?
Die Polepieces liegen unter den Saiten... ergibt sich daraus evtl. eine Antwort?
Zitierter Text
Wo gibts denn den Draht am günstigsten ?
Für den Anfang: http://www.conrad.de
Zitierter Text
Die Aufnahme für die Magnete will ich mir aus Carbon fräsen lassen.
Klingt ein wenig nach overkill, aber gut... mach das. Falls die Kohle  nicht reichen sollte, nimm Vulkanfiber (www.purfling.de). |
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Otzelpeitz |
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nimm Vulkanfiber (www.purfling.de).
Oder irgendeinen Kunststoff. Die 50er Jahre sind vorbei, mittlerweile gibt es bessere Materialien. OT und P.S.: Gibt's eigentlich Potiknöpfe aus Bakelit? Die müssten doch amtlich klingen, oder? |
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geloggt |
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Phonika |
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Im Prinzip müsste doch die Dicke des Lacküberzugs auch einen Einfluß auf den Klang haben, da sich dadurch ja auch die Wicklungskapazität verändert, da die Kupferadern nicht so dicht aufeinaner sind, oder?
Bei Trafos gibt es ab und zu Kupferdrat, der mit Seide isoliert ist, weiß jemand ob es solche Experimente auch schon bei Gitarrentonabnehmern gab? |
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damndan |
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Hiob |
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Im Prinzip müsste doch die Dicke des Lacküberzugs auch einen Einfluß auf den Klang haben, da sich dadurch ja auch die Wicklungskapazität verändert, da die Kupferadern nicht so dicht aufeinaner sind, oder?
Bei Trafos gibt es ab und zu Kupferdrat, der mit Seide isoliert ist, weiß jemand ob es solche Experimente auch schon bei Gitarrentonabnehmern gab?
Ich könnte mir denken, dass prinzipiell bei einigen tausend Wicklungen eigentlich alles Einfluss auf die Kapazität eines PU hat... Eine Isolierung aus Seide kann ich mir schwerlich vorstellen, weil PU-Draht ja nur ca. 0,05 - 0,07 mm dick ist.Die Isolierung wäre da deutlich dicker als der Draht, was letztendlich auch zu viel weniger Wicklungen führen würde. Bernhard. |
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Phonika |
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Bei den Pickupherstellern sieht man öfters Isolierungen in verschiedenen Fareben. Zuerst dacte ich es seien vielleicht die Unterschiedlichen Drahtdicken, dem ist aber glaub ic nicht so... Also muss es ja eigentlich mit unterschiedlichen Isolierungen zusammenhängen, oder? |
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damndan |
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Stoffummantelte Kupferdrähte sind völlig ungeeignet zum Tonabnehmerbau. Die Abstände zwischen den einzelnen Wicklungen dürften so gross sein, dass man Mikrophonie als Ergebnis bekommt. Hier noch ein detaillierter Blick auf das grosse Thame Kupferdraht: http://www.f5.fhtw-berlin.de/krg/historische_materialien/anorganik/Kupferdraht+Herstellung.pdfDie Dicke des Lackes dürfte bei den verschiedenen Herstellern so gut wie nicht variieren. Schliesslich kostet auch der Lack Geld in der Produktion. |
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bigherb |
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Hallo vom Opa Als gelernter "Wickler von viel Kupferlackdraht zu Spulen aller Art" auch Ankerwickler oder Elektromaschienenbauer genannt kann ich sagen, bei solch dünnen Drähten wie sie für Pickups gebraucht und verwendet werden gibt es keine Isolierung aus "Gewebematerial"
Da ich allerdings seit Ewigkeiten in diesem Beruf nicht mehr tätig bin wird man mir auch keine Kumpanei unterstellen wenn ich den Tip gebe, es einfach mal wegen des schwer und teuer zu beschaffenden Drahtes dort einen Versuch zu starten an die gewünschte "Ware" zu gelangen. Zumindest haben diese Betrieb gute Kontakte zu Drahtliferanten oder Hersteller. In der Urzeit der "Wickelei" hatte man noch keine Möglichkeiten brauchbaren Isolierlacke herzustellen. Man verwendete tatsächlich Gewebe aus Asbest und ähnlichem Material.
Zum Thema Bezug von Magnetmaterial kann ich noch auf meine letzten Kreationen hinweisen. Im Internet habe ich bemaßte Zeichnungen von Spulenkörpern gefunden die ich aus Resten des inzwischen aus gesundheitlichen Gründen ins Gerede gelangten Pertinax (Hartpapier oder Platinenmaterial der Elektronik in den 50/60/70er Jahren) bastel konnte. Mit einer Dekupiersäge (elektr. Laubsäge) lässt sich leicht ein Spulenkörper herstellen. Höchst elegant geht das auch auf unserer CNC Türklingelschilderfräse....mein Gott, wat fürn Wort....im Betrieb. Dazu scannt man eine Urform einfach ein, speichert und....seufz...ich fange an zu schwärmen..... Jedenfalls stecke in die in Pertinax äußerst exakt bohrbaren 5mm Locher kleine Ferritmagnete in Stabform vom Westfaliaversand für 39Cent das Stück. die sind 8mm lang. Soll es ein Fender Singlecoiltyp werden klebe ich mit Superkleber einfach zwei in der Polarität gleiche Stäbchen zu einem 16mm langen zusammen und los gehts. Etwas Tesafilm um die Magnete und ab auf die Wickelmaschiene. Ein witziger Pickup ist ein Humbucker mit Spulenmaßen eines PAF in den diese Magnete gesteckt werden anstelle des üblichen querpolarisierten Balkenmagneten. Auf die Spulen bekomme ich so ach und Krach je 4000 Windungen. Das Dingen kommt auf ca. 6,5KOhm. Nicht viel, aber wegen der besseren Höhenwiedergabe dieser Bauart klingt er recht agressiv aber nicht so Heavy wie ein High-Gain Brüller. Je nach Klampfe richtig gut (Tele am Steg) Aber ich kann nur jedem Interessierten das Lemme Buch empfehlen wenn man in die Materie tiefer eintauchen will. So, dann mal los mit den Experimenten..bis die Tage vom "Opa" |
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Phonika |
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mich würde trotzdem interessieren, was es bei den Drähten für Unterschiede gibt. Die Unterschiedlichen Farben müssen ja einen Grund haben.
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bigherb |
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Wie gesagt, mache beruflich heute was ganz anderes....was genau...weiß der Geier, aber wer mal McKinseys im Unternehmen hatte wird sehr flexibel  bei den "Mordgedanken"  Die verschiedenen Tönungen der Lackfarbe wird deren unterschiedliche Isolationsfähigkeit sein. Ich glaube mich schwach entsinnen zu können. Aber das können dir die "Fritzen" der schnellen Wickelmaschienen alles erklären. Suche dir einen Betrieb der Motore oder Trafos wickelt, dort kann mir das ganze Latein der "Drähte erklären" |
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Phonika |
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Medium Member 
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Otzelpeitz |
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...Die Abstände zwischen den einzelnen Wicklungen dürften so gross sein, dass man Mikrophonie als Ergebnis bekommt....
Das nicht gerade wenn gewachst/vergossen wird, aber je mehr die Windungen dicht am Magnet liegen umso besser liegen sie auch im Magnetfeld. Wenn die Wicklung dichter ist sinkt die Resonanzfrequenz. Das habe ich praktisch erfahren nachdem ich einen locker gewickelten PU zusammengedrückt habe und der Analyser ein ganz anderes Ergebnis angezeigt hat! Zur Lackfarbe: Wenn das eine andere Lackzusammensetzung ist kann es gut sein daß der Lack andere Dämpfungseigenschaften besitzt (siehe Epsilon R) Damit verändert sich die Kapazität der Spule und beeinflußt somit die Resonanzfrequenz |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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capricky |
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die kleine Fritteuse hier dürfte sich eigentlich sehr gut eignen um das Wachs zu erhitzen. Sie hat nen Regler, bei dem die Temperatur eingestellt werden kann...
Ich bin mit in Punkto sicherheit nicht ganz sicher... hat jemand sowas mal ausprobiert?
Die optimale Wachstemperatur dürfte so um die 75°C liegen. Das dürfte deutlich unter dem Regelbereich der Fritteuse liegen.  capricky ps: Waffeleisen dürften auch ungeeignet sein. Bei USB Kaffeewärmern bin ich mir nicht sicher  . |
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