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Gearbuilder-Forum    Computer    CAD & CNC  ›  benutzt hier jemand ProEngineer / wildfire
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benutzt hier jemand ProEngineer / wildfire  Dieses Thema wurde bisher 1,284 mal gelesen. ausdrucken
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Nobelschlosser
03 Februar 2006, 14:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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aloha!

benutzt hier jemand das programm? und falls dem so ist, habt ihr schonmal ne gitarre damit konstruiert? ich hab mal gehört, man könnte da ne zeichnung einscannen und der mahct dann die 3D grafik draus, aus derman dann auch die zeichnung ableiten kann...
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Stef
06 Februar 2006, 20:38 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ich benutze es nicht, aber ProE gehört zur oberen Liga der Maschinenbau-CAD-Programme, damit sollte also das Gitarrenbauen problemlos&grenzenlos möglich sein.
Was du da beschreibst, also mehrere 2D Zeichnung einscannen und der PC macht n 3D Modell draus stelle ich mir Softwaremäßig sehr schwer vor. Es ist aber auf jeden Fall für sowas einfaches wie ne Gitarre unnötig


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Heimwerkerking
22 Februar 2006, 17:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Zitiert von Nobelschlosser
aloha!

benutzt hier jemand das programm? und falls dem so ist, habt ihr schonmal ne gitarre damit konstruiert? ich hab mal gehört, man könnte da ne zeichnung einscannen und der mahct dann die 3D grafik draus, aus derman dann auch die zeichnung ableiten kann...


ich hab mal ne weile mit dem Programm gearbeitet. Einscannen und automatisch ne  3D Grafik machen kann das Programm nicht. Es ist aber durchaus möglich eine Gitarre  damit zu komstruieren, ist aber sehr aufwändig und entsprechend Zeitintensiv....
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27 Januar 2007, 13:59 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Dauert sehr lange und wenn man nicht weiss wie es funktioniert bissel schwer.Weiss wovon ich rede kämpfe seit 3 Semestern damit.Das Programm ist sehr umfangreich und auch gut, aber ich denke es gibt einfachere.
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tstueker
30 Mai 2007, 09:07 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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JEP, ich benutze es und ich liebe es. Für mich klar der Favorit, aber vorsicht: das Ding will gelernt sein. Hat man sich die Mühe gemacht, hat man CAD der absoluten Oberklasse mit allem, was man braucht.

LG
Thorsten Stüker
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gukarie
30 Mai 2007, 14:48 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Zitiert von Nobelschlosser
......ich hab mal gehört, man könnte da ne zeichnung einscannen und der mahct dann die 3D grafik draus, aus derman dann auch die zeichnung ableiten kann...

So ein Programm in der Preisklasse kann ich mir leider nicht leisten. Aber auch das o.g. Programm macht nicht automatisch aus 2D-Zeichnungen ein 3D Bild. Da muß man noch einiges dran machen.

Ich benutze in der Regel folgende Programm-Module bei der Planung von Instrumenten :
1. Hauptmodul : MyBrain
2. Betätigungsmodul : MyHands
3. Ausgabemodule : MyPaper und MyPencil
Das gute an diesen Modulen, sie sind sehr preisgünstig und laufen ohne PC und ohne Strom.  
Die ersten beiden Module müssen natürlich auch bei dem o.g. Programm benutzt werden, sonst klappt alles nicht.
Achtung ! diese Module gibt es nicht im Me...Markt

In diesem Sinne
schöne Grüße, Günter

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Heimwerkerking
09 Juni 2007, 17:32 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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es gibt auch die Möglichkeit, vorhandene Gitarren abtasten zu lassen (oder lasern) ..
kostet aber sicherlich auch einiges
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Jack Sloane
09 Juni 2007, 20:44 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von Stef
I
Was du da beschreibst, also mehrere 2D Zeichnung einscannen und der PC macht n 3D Modell draus stelle ich mir Softwaremäßig sehr schwer vor. Es ist aber auf jeden Fall für sowas einfaches wie ne Gitarre unnötig


ich könnte mir vorstellen das Nobelschlosseer "einfach" zunächst einmal "extrudieren" meint, von wegen "ich hab mal gehört" . denn das ist von einer Zeichnung ein 3D Modell machen, auch wenn dann die Konturen noch nicht stimmen ?  

Eine andere Möglichkeit, wenngleich völliger Unsinn, ist die sogenannte "Photogrammetrie"
http://de.wikipedia.org/wiki/Photogrammetrie

Dabei  werden Fotos von Objekten aus verschiedenen Perspektiven gemacht. Danach setzt man in einem Programm auf allen Bildern Referenzpunkte, hunderte, tausende, und immer so, das jeder Punkt auf jedem Foto zu der gleichen Location auf dem anderen Foto relativiert wird. Das Programm rechnet daraus dann den 3dimensionalen Körper. Diese Methode ist unglaublich aufwendig und wird in der Regel nur in der Archäologie verwendet um Restbauwerke am Ende am Computer zu rekonstruieren ...  

nur so nebenbei

Grüsse
Jack


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gukarie
09 Juni 2007, 22:28 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Moin moin!
Zitiert von Jack Sloane
....ich könnte mir vorstellen das Nobelschlosseer "einfach" zunächst einmal "extrudieren" meint, von wegen "ich hab mal gehört" . denn das ist von einer Zeichnung ein 3D Modell machen, auch wenn dann die Konturen noch nicht stimmen ?  .......

Naja. teilweise gibt es was.

Man kann z.B. fertige Zeichnungen mit Großflächenkopierern, die eigentlich aus einem großen Scanner, einem PC und einem Drucker mit oder ohne Falteinrichtung für die fertige Zeichnung bestehen, die Zeichnung einscannen und auf CD brennen lassen. Zu Hause dann diese aus zigtausend einzelnen Pünktchen bestehenden Bilder mit einem Vektorisierungs-Programm so umwandeln, daß aus den vielen kleinen aneinandergereihten Punkten Linien, Kreise etc. werden.
Wie wir das aber auch von unseren eigenen kleinen Scannern kennen, werden diese Bilder aber nicht immer gleich gut und es werden auch einige Punkte nicht oder nur schlecht erkannt. Das sind dann Fehlstellen, die die Linien unterbrechen.
Wir haben dann z.B. nicht nur eine lange Linie  sondern eine Kette von kleinen Linien.

Und jetzt kommen nämlich die Module MyBrain und MyHands zum Einsatz. Die Programme haben noch nicht die Komplexität, die unser eigenes Gehirn (my brain) besitzt. Es erkennt nicht, das es eine lange Linie sein soll, aber wir können das.
Jetzt ist halt Handarbeit (my hands) und ein CAD-Programm gefragt und wir machen aus der Kette von kleinen Linien eine lange. Die Umwandlungsprogramme, die die Pixelgrafik in Vektorgrafik umsetzen, werden zwar immer besser aber in der Regel müssen wir Hand anlegen um eine weiter zu verarbeitende Vektor-Zeichnug zu erhalten.

Diese Vektorzeichnung, z.B. eine Ansicht einer Tele, können wir jetzt extrudieren und einen Volumenkörper daraus machen.

Sehr viel schwieriger wird es mit gewölbten Formen.

Außerdem kostet der Spaß einiges. Ob sich das für den Einzelnen lohnt? Ich bezweifle das.

Außerdem gibt es aber noch Fragen:
Wie genau sind die Zeichnungsvorlagen?
Wie steht es gegebenenfalls mit Lizensrechten bei Bau für Dritte? (Semiprofi)
Lohnt sich das für eine Gitarre? usw.

In diesem Sinne,
schöne Grüße, Günter


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Jack Sloane
10 Juni 2007, 11:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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stimmt, das original Wort war "einscannen", aber mal ehrlich

das wird hier langsam wie ein Wettbewerb der Umständlichkeiten

wer in Gottes Namen würde ein Programm besitzen das auch nur eine Bezierkurve zeichnen kann und dann noch eine eingescannte Zeichnung vektorisieren anstatt einfach die Linien nochmal eben nachzuzeichnen, das kann er ja auch vom bitmap ?

Alles was größer ist als DIN A4 zum einscannen ist sicherlich einfacher im Internet zu finden, als die Papierolle in den Kopieshop zu tragen der einen DIN A0 Scanner hat...total absurd (?!) , ich hab so große Scanner noch nie irgendwo gesehen  
3D scannen ist wieder was anderes aber davon war ja nicht die Rede



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gukarie
12 Juni 2007, 10:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Moin moin!
Zitiert von Jack Sloane
stimmt, das original Wort war "einscannen", aber mal ehrlich das wird hier langsam wie ein Wettbewerb der Umständlichkeiten wer in Gottes Namen würde ein Programm besitzen das auch nur eine Bezierkurve zeichnen kann und dann noch eine eingescannte Zeichnung vektorisieren anstatt einfach die Linien nochmal eben nachzuzeichnen, das kann er ja auch vom bitmap ?....
Das Leben ist manchmal etwas komplizierter als es anfangs scheint.
Nur wenn wir dieses Thema jetzt weiter diskutieren kommt man meines erachtens wieder an die Grundsatzfrage für wen lohnt sich die Konstruktion von Gitarren mit CAD.
Für Amateure wird sicherlich ein besseres Malprogramm (Corel, OpenOffice etc.) ausreichen, für eine Gitarrenfabrik ist sicherlich CAD sinnvoll mit Übergabe der Parameter an eine CNC-Maschine. Mit meinem ersten Post zu diesem Thema wollte ich nur meine Meinung kundtun, daß man mit Gehirn einschalten und nach Großväter Sitte sein Werk per Lineal und Bleistift zu Papier bringen auch zu einer passablen Gitarre kommt. Aber lassen wir das jetzt......
Zitiert von Jack Sloane
....Alles was größer ist als DIN A4 zum einscannen ist sicherlich einfacher im Internet zu finden, als die Papierolle in den Kopieshop zu tragen der einen DIN A0 Scanner hat...total absurd (?!)........
Das ist sicherlich richtig.
Zitiert von Jack Sloane
....ich hab so große Scanner noch nie irgendwo gesehen....

Ich schon und ich weiß sogar wo einer steht....

Schöne Grüße, Günter

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JayDee
12 Juni 2007, 23:12 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Um nochmal zur ursprünglichen Frage (ProE) zurückzukommen:
Ich lerne grad an der FH, das Ding richtig zu benutzen... Schöne Sache  

Nur: Eine eingescannte Zeichnung kann das nicht in ein 3D-Modell verwandeln. Es gibt laut Aussage unseres Lehrbeauftragten zwar ein "quasi-reverse-engineering"-Modul, das anhand von 2D-Modellen (Vektormodellen!) ein 3D-Modell erstellen kann (leider nicht in der Studi-Version, sondern nur für richtig teuer Geld   ).

Allerdings soll das nur bei sehr einfachen Modellen halbwegs problemlos funktionieren. Sobald es auch nur etwas aufwendiger wird, verbringt man angeblich ungefähr soviel Zeit damit, die Fehler zu korrigieren wie man gebraucht hätte um das Modell "frisch" zu erstellen.
Richtig komplexe Sachen mit Freiform-3D-Oberflächen usw lassen sich damit sowieso nicht machen.
Insofern ist der praktische Nutzen wohl eher beschränkt, zumindest für unser Anwendungsgebiet...
Und ganz nebenbei, was würde man mit so einem 3D-Modell machen wollen? Eine FEM-Analyse zum Schwingungsverhalten? Ein CAM-File? Ich persönlich hab leider keine 5-Achs-CNC-Fräse im Keller stehen. (Wobei, neugierig wäre ich schon, was es kosten würde, eine Kleinserie Bodies (mal als Beispiel) fräsen zu lassen   )

Gruss, Jan
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Private Message Antwort: 11 - 12
          
RathjeGuitars
26 Oktober 2007, 23:07 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von Heimwerkerking
es gibt auch die Möglichkeit, vorhandene Gitarren abtasten zu lassen (oder lasern) ..
kostet aber sicherlich auch einiges

Da ich das Thema auch gerade in einem anderen Threat bearbeitet habe auch hier nochmal die Hinweise dazu:
Der letzte Schrei wenn es um digitalisieren geht!!!
Bin ich zufällig drüber gestolpert - dürfte aber wohl unser aller Budget überschreiten. Wahrscheinlich etwas billiger dürfte diese Variante sein:
Der Microscribe
Mit dem Teil hab ich schon gearbeitet - ist eigentlich ganz witzig und funktioniert gut (für jeden der min. 3895€ zuviel hat).
Nunja - soweit mein kleiner Exkurs der grenzenlosen Möglichkeiten.

Gruß M.


Wer bis zum Hals in Scheiße steckt, sollte den Kopf nicht hängen lassen!

Wer Tipp- oder Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!
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