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Gearbuilder-Forum    Computer    CAD & CNC  ›  Carved Top mit CNC
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Carved Top mit CNC  Dieses Thema wurde bisher 2,881 mal gelesen. ausdrucken
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Heimwerkerking
04 März 2006, 10:12 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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moinsen,

wie kann man aus einer Zeichnung mit 3 Ansichten (*.dxf) ein Modell fürs CNCFräsen machen?
Das Carved Top ist ja überall anders, muss man da nicht viel mehr Schnitte zeichnen?
Kann mal jemand aufklären, wie die Zeichnung genau auszusehen hat?
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Jack Sloane
04 März 2006, 15:35 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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hi

es muß ungefär so aussehen wie auf dem Bild- aber auch nur ungefär

Wenn Du Dir die anderen ( wenn auch schleppenden) threads mal durchliest, wirst Du merken, das der Trick bei der Sache etwas ist was sich grob Freiflächenverformung oder modellieren nennt, eine Sache die mit *dxf dann garnicht mehr dargestellt werden kann, *.dxf ist nicht 3 sondern 2D und eigentlich auch nur das Hausformat von AutoCAD. Es geht dabei nicht darum das Modell von 4 verschiedenen Seiten zu betrachten, sondern darum die 3. Dimension von Anfang an mitzuzeichnen, und das macht man nicht mit AutoCAD

Das abgebildete Modell ist erstens nicht sehr präziese und zweitens nicht für ein Fräsprogramm gemodellt worden, sondern für eine virtuelle 3D Welt, so wie in Computer Spielen ....wenn man die Drahtgitter rendert, dann sieht das auch am Computer schon "echter" aus ( auch während der Arbeit also beim Verformen)  

Einer bietet doch ein CNC Programm für LP Decken im Biete board an ??


Grüsse
Jack





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Heimwerkerking
04 März 2006, 16:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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dass dxf nur 2D ist wusste ich, aber warum wird dann in den anderen Threads immer über die dxf Dateien gesprochen, die abgeliefert werden sollen damit man die Werte in ein CNC Programm eingeben kann?

Das hat für mich irgendwie nicht zusammengepasst. (Danke für die Grafik)
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Jack Sloane
04 März 2006, 16:29 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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der Unterschied ist da wo die 3.Dimension nicht nur durch einen Zahlenwert eingegeben werden kann. Bei einer PU Fräsung oder so kann man einfach nur die Tiefe numerisch eingeben und hat es somit einfacher

Bei Übergängen wie bei einer Wölbung geht es schon nicht mehr, die angesagten Formate sind SAT und STEP - aber das ist nur das Format, wichtig ist das Modell

Fräsprgramme bzw CNCs arbeiten noch nicht wie Drucker hinter dem PC und wenn Du eine perfekt 3D modellierte Strat an einen CNCler abgibst muß der es ggf zurückrechnen weil die 3.Dimension bei ihm noch per Hand eingegeben werden muß


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Heimwerkerking
05 März 2006, 09:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Im Grunde wäre also IGES optimal, da diese Dateien jedoch nicht von den CNC Programmen lesbar sind werden diese meist ins 2D umgewandelt, und im Endeffekt macht man es dann doch von Hand..

aber das ist doch dann bei ner PRS Decke ne ***mäßig aufwändige Aufgabe. Bei ner Strat kann ich mir das ja noch vorstellen, aber PRS...
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Jack Sloane
05 März 2006, 11:00 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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von IGES hab ich nur schlechtes gelesen, aber ich bin nicht aus der Branche, da sollte man sich etwas zurückhalten- es gibt auch viel unpraktisches Geschwätz denke ich ?!

..Man kann ja 3D programmieren und auf den 100stel mm genau fräsen, siehe z.B. Bewegungsgelenke von Industrierobotern - bei PRS ist das etwas anderes. Da es sich um eine Serienproduktion handelt und die CNC nur auf ein spezielles Modell programmiert werden muß, kan man das natürlich ganz anders angehn, außerdem kann er es sich sicherlich leisten einen perfekten Scan seines Prototys anfertigen zu lassen - wenns hilft  


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Dennis
05 März 2006, 17:37 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Hallo Leute,

ich weiss nicht recht, ob's hierher passt (ich kenne mich in diesem Bereich sogut wie gar nicht aus), aber Joe Driskill (http://www.driskillguitars.com/) hat sich seinen Prototyp bei dieser Firma (http://www.adcinc1.com/) in 3D scannen und dann für die CNC-Bearbeitung aufbereiten lassen - siehe: http://www.adcinc1.com/re_01.html. Vielleicht ist auf der Seite ja was Interessantes zu finden ?!?

Gruß - Dennis

P.S.: Die Seite von Joe Driskill ist sowieso sehr interessant, weil er viele Bauphasen in Bildern zeigt - auch die, wo die CNC-Maschine zum Einsatz kommt!!!
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09 März 2006, 05:28 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Zitiert von Jack_Sloane
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Wenn Du Dir die anderen ( wenn auch schleppenden) threads mal durchliest, wirst Du merken, das der Trick bei der Sache etwas ist was sich grob Freiflächenverformung oder modellieren nennt


Hallo Jack

Hast Du die Erhebung mit einzelnen Flächen auf Unterschiedlichen Ebenen verbunden?

Ne gewölbte Decke in 3D zuerstellen hat's ganz schön in sich. Ich dachte zuerst an NURBS, aber der Griff ging ins Klo. Erzähl mal wie Du das machst.

Danke

Gruß Joachim


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Jack Sloane
09 März 2006, 11:33 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Hallo

ich kann Dir da leider nicht helfen - die LP ist ein Modell aus dem 3D-Café und nicht von mir.

Ich habe noch keine Ahnung vom "richtigen" modellieren mit Flächenverformung, und jetzt wo ich den Weg der Handarbeit beschritten habe, wirds wohl auch noch etwas dauern, das Hauptproblem für mich ist die Finanzierung der Software und eines Lehrgangs

Ich nehme an es ist auch ein bischen abhängig vom Programm wie man da vorgeht

Ich gebe mal noch einen Tip - wie nützlich der ist mußt Du selbst entscheiden- übrigens ist der Stef unser Crack - einen waschechten Gitarrenmodelierer oder gar  durch-und-durch Verfahren Erfahrenen haben wir glaube ich noch nicht

Also ich würde es auch mal mit solids und boolschen Schnitten versuchen

Der Trick dabei ist wohl hauptsächlich der, die Übergänge bei einer Wölbung zu kapieren.
Aber das ist was ich meine: Mit manchen Programmen kann man eine einzelne Linie (Bezier) zur Fläche extrudieren. Also man stelle sich die Seitenansicht einer Gitarre vor und zeichne eine Linie die die Wölbung beschreibt vom Rand zur Mitte.
Diese Linie kann man jetzt in die Horizontale extrudieren und danach für einen boolischen Schnitt benutzen, bzw. mehrere solcher ""Flächen"" verschmelzen, ich glaube letzteres ist dann das was man schlicht Flächenmodellieren nennt



Aber das wußtest Du bestimmt schon  

Grüsse
Jack


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09 März 2006, 12:06 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Zitiert von Jack_Sloane

das Hauptproblem für mich ist die Finanzierung der Software und eines Lehrgangs


Kauf doch die alte TurboCAD V.10 Professional,die gibts für nur noch 49€. Hab ich auch, es ist für diesen Zweck ganz gut brauchbar.

http://www.turbocad.de/imsi_software_home.html
Solidworks, Catia, oder ProE sind  Hobbyzwecke wohl unbezahbar.

Gruß Joachim






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Jack Sloane
09 März 2006, 12:52 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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ich hab von Turbo CAD schon gehört, ob es ausreicht weiß ich nicht, denn genau da wo es anfängt Probleme zu machen könnte  das Problem liegen  

Sicherlich  benötigt man die Teilelistenverwaltung aus den hyperpro Programmen nicht und das ist auch ein Großteil des Grundes für deren Preis, aber es kann eben sein, daß genau die Vorgehensweise von Solid Works die ist, die Dich zur PRS oder LP Wölbung führt und kein anderes Programm

Es gab mal einen Vegleichstest von BilligCADs im C'T und da war das Becker Cad aufgelistet und schnitt nicht schlecht ab. es kann alle boolischen Funktion und es reicht aber trotzdem nicht aus, bzw mir reicht es nicht aus, ich habs mir gekauft

Der Stef wollte doch mal mit einem Billigprogramm etwas machen und vorführen - was ist daraus geworden?


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Bandito
28 August 2007, 11:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Hallo cncler und solche, die es werden wollen

sicherlich ist dieser Beitrag Themenmässig schonn irgendwo niedergeschrieben und hier recht spät dran .... trotzdem möchte ich etwas dazu schreiben.

Ich habe 3 CNC Fräsen - eine Standfräse für das Grobe und 2 Portalfräsen. Eine macht 500x500x70 und kann auch harte Materialien bearbeiten. Die andere Portalfr. macht 2800x800x350 und ist für den Formanbau gedacht. Schaumstoffe, Kunststoffe und Holz.

2D ist meist gleich 2 1/2 D - d.h. zu den x/y Koordinaten kommt eine definierte Tiefe hinzu. das macht auch dxf, plt (Corel) und dwg. Bei 3D kommt zu jedem Datensatz die 3te Dimension hinzu - die z-Achse. Programme, die auf grafischer Ebene arbeiten wie Solidworks, ProEngineer, Alibre etc. haben meist eine CAM-Schnittstelle. Die Daten, die dann zur Fräse geschickt werden sind DIN-Daten. Dies läuft über einen externen Controller bzw. bei Windows über einen Softwarecontroller. Egal, ob es sich um iges, step o.ä. handelt. der Controller gibt dann die passenden Steps/Infos an die Stepper bzw. Servomotoren.

Und - 3 Ansichten ist nicht gleich 3D. Aus einer 2D Datei kann mit einiger Arbeit auch eine 3D gemacht werden. Je nach Programm recht mühevoll. Am besten, man fängt direkt mit einer 3D an. Allerdings sind für die Bodys meist nur 2 1/2 D daten nötig (Fender, Gibson SG etc) - wenn nicht eine Wölbung oder ein Hals gefrässt werden soll.

Ok, das Thema ist ziemlich komplex und kann es auch nur anreissen.

Ich selbst arbeite mit NCCAD (fräsen) und Solidworks (entwerfen) - NCCAD hat auch eine 3D-Schnittstelle. Somit kann ich alle gängigen Daten lesen und verarbeiten. dxf, dwg, plt, iges, step.

So ..... Gruss
Tom

P.S. sehr gut und durchaus bezahlbar ist Rhino - und es gibt dafür auch ein CAM-Modul .. Rhinocam. Damit eigentlich alles machbar - weil import für dxf, dwg, step, iges etc.
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RathjeGuitars
26 Oktober 2007, 23:44 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Die Frage die man sich doch ganz einfach stellen muss ist:
Lohnt sich der immense Aufwand überhaupt? Wenn es um ein Einzelstück geht, dann überschreiten sowohl der Zeitaufwand, als auch die Kosten bei weitem das Limit! Bei Stückzahl 1 ist es IMMER günstiger die Decke von Hand zu wölben. Natürlich braucht man dafür auch die handwerklichen Fähigkeiten...
Das Zeichnen einer gewölbten Decke macht nur Sinn, wenn diese Zeichnung später auch zur Generierung von NC-Code verwendet wird. Nur damit man auf dem Papier eine photorealistische Zeichnung sieht, setze ich mich jedenfalls nicht stundenlang vor den Rechner! Und mit der ganzen CNC-Geschichte geht das Theater dann los: Welche Schnittstellen hat das CAM? Wieviele Achsen kann die Maschine simultan fahren? Ist ein Post-Prozessor vorhanden? Das alles setzt natürlich schon mal voraus, dass man weiß wo, wie und von wem man das gute Stück dann fräsen lassen will. CAD/CAM-Programme incl. einer CNC-Maschine selbst anschaffen zu wollen (für den Hobby- oder Semiprofibereich) wäre reine Geldverschwendung!
Ich empfehle jedem erst ernsthaft über das Thema nachzudenken, wenn er eine Kleinserie produzieren will.
Aber vielleicht haben ja auch einige einfach nur den Traum einmal im Leben eine Gitarre fräsen (lassen) zu wollen - dann will ich sie auch nicht aufhalten!
Viel Spaß!

Gruß M.


Wer bis zum Hals in Scheiße steckt, sollte den Kopf nicht hängen lassen!

Wer Tipp- oder Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!
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06 November 2007, 11:49 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Also ich hab mal den Versuch unternommen, in Unigraphics eine gewölbte Decke zu machen... Es geht schon, allerdings wie schon erwähnt, dauert es seine Zeit.
Wenn für richtige 3 Achsen (oder sogar 5 Achsen) ein STL oder VRML reicht, würde sich auch die Open Source Software "Blender" anbieten. Da ist das Modellieren von Freiformflächen deutlich einfacher. Hat sich da schonmal jemand Gedanken gemacht?

Gruß Basti
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06 November 2007, 14:06 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Die Frage die man sich doch ganz einfach stellen muss ist:
Lohnt sich der immense Aufwand überhaupt?


Hallo M.
Wenn ich ein Objekt in 3D konstruieren hat das einen immensen Vorteil: Man sieht gleich wo man dran ist. Ausfräsungen werden nicht zum Lottospiel bzw. man kommt näher an die machbaren Grenzen, z.B. Überlappende Ausfräsungen, Bewegende Teile, optischer Eindruck, mechanische Zusammenhänge. Das sind IMHO für mich gewichtige Gründe ein 3D Modell zu erstellen. CNC alleine ist nicht alles! Mit einer flachen Zeichnung kannst Du das alles nicht.

Gruß Joachim


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