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vetandi |
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Hallo hat jemand Erfahrung mit der Bundierung einer Gitarre mit fanned Fretboard Habe solche in der neuen Arkustik Gitarre gesehen. ( Sanden) Da ich gerne Instrumente baue , die nicht auch von der Stange zu haben sind, reizt mich diese Konstruktion. Die tiefe e Saite hat 67 , die hohe 65 Mensur. Zeichnet man nun einfach auf der Linie der Seiten einmal 67 und einmal 65 Mensur und verbindet diese Punkte, sodaß eine Fächerformige Bundierung entsteht? Der Steg hat natürlich auch 2 cm Neigung. Wäre für Tip dankbar |
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Martin Koch |
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Ich habe zwar selbst noch nie so ein Griffbrett gebaut aber genauso wie Du geschrieben hast wird es gemacht. Es funktioniert weil sich die Bundabstände der Mensuren dazwischen direkt proportional ändern.
Also mach mal und lass dann sehen. |
| -Martin |
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vetandi |
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Habe Gitarre mittlerweile fertig. Beschreibung der Methode war aber so nicht richtig. Es wird beim Novak system , so heißt das wohl, ein Bund , meist der 12te , ganz normal gesetzt, von daraus die Mensur nach oben und unten aufgetragen,. Daraus ergibt sich eine fächerförmige Bundanordnung. Hatte mir aber klanglich ehrlich gesagt mehr davon versprochen.
Mit verspätung vetandi |
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| gukarie |
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Gast |
Moin moin vetandi!
Ein Bild von der Gitarre wäre nicht schlecht.
Schöne Grüße Günter |
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geloggt |
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Martin Koch |
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Zitiert von vetandi
Beschreibung der Methode war aber so nicht richtig. Es wird beim Novak system , so heißt das wohl, ein Bund , meist der 12te , ganz normal gesetzt, von daraus die Mensur nach oben und unten aufgetragen,. Daraus ergibt sich eine fächerförmige Bundanordnung.
Das höre ich zum ersten Mal. Wo hast Du das her? Bei dem Bass unten sind lange Mensur und kurze Mensur so zueinander verschoben das sie in etwa zentriert sind. An der Methode ändert sich nichts die Bundabstände werden vom Sattel aus aufgetragen.
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| -Martin |
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chimaere |
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Es ist schon richtig, dass die Mensur der obersten und die der untersten Saite einfach verbunden werden (die Bundstsäbchen sind ja grade). Man muss jedoch darauf achten, wie der Abstand der Saiten zueinander ist. Ich hab da letztens mal was über die Berechnung auf einer USA-Luthier-Seite gelesen.... werd mal schaun, ob ich die wiederfinde.... |
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vetandi |
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hallo Griffbrett sieht bei mir etwa genauso aus. Die Quelle der Beschreibung weiß ich nicht mehr beim googeln irgentwo im Netz gefunden.
Wenn der 12 bund "normal" ist ergibt sich nur eine andere ich denke gleiche winkelung von steg und Brücke. Ich denke die unterschiedliche Länge der beiden kann man vernachlässigen . Ich kann es jedenfalls nicht hören. Aber auch die normale Bundierung einer Gitarre ist ja nur ein Kompromiss weil die Seiten ja nicht parallel verlaufen.
Bilden werd ich heut noch reinstellen. |
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| gukarie |
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Gast |
Moin moin!
Außer des interessanten und exotischen Aussehens kann ich dem Novax-System eigentlich nicht viel abgewinnen. Ob es der besseren Intonierung dient wage ich zu bezweifeln. Je nachdem wie fest ich die Saiten greife oder im Eifer des Gefechtes schon in ein leichtes Bending übergehe, verschieben sich die Tonhöhen doch schon z.T. meßbar. Ich würde mich gern durch einen Praktiker auf diesem System eines besseren belehren lassen. Zumal mich die Bespielbarkeit im Gegensatz zu einer herkömmlichen Bundierung interessiert.
Schöne Grüße Günter |
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geloggt |
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vetandi |
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Hier die Bilder.
Die Bespielbarkeit ist etwas gewöhnungsbedürftig. Große Klangunterschiede höhre ich nicht. Naja war mal ein Versuch.
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Deerbridge |
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Mmmmh... was ich nicht verstehe: wenn der 12. Bund lotrecht ist, müsste dann nicht die Stegeinlage den selben Winkel wie der Sattel in anderer Richtung haben ? Mir kommt der Sattel bedeutend "schräger" vor auf den Fotos...
Gruss, Martin |
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geloggt |
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Martin Koch |
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@gukarie: Der Zweck liegt soweit ich weiss darin lange Bassmensuren mit kurzen oder normalen Diskantmensuren zu vereinen. Beim Bass wird das wahrscheinlich mehr bringen. @Deerbridge: Bei "meinem" Foto (habe ich bei http://www.blueberryhillbass.com/basses.htm stiebitzt) ist eigentlich gar kein Bund lotrecht. Die lange Mensur ist zur kurzen zentriert. Dadurch ergibt sich die spiegelbildliche Schrägstellung des Stegs und Sattels. Bei vetandis Gitarre ist der 12. Bund lotrecht. Um das zu erreichen muss die Bassmensur solange in Richtung Sattel geschoben werden bis die äußeren beiden Positionen des 12. Bundes auf gleicher Höhe sind. Dadurch "zieht" man automatisch auch den Steg gerader. Durch verschieben der beiden äußeren Mensuren zueinander kann eigentlich jeder Bund lotrecht gestellt werden. Auch der Sattel könnte lotrecht sein oder der Steg wenn man das will. @Vetandi: Eine schöne Gitarre hast Du da gebaut. Dadurch das der 12. Bund senkrecht ist hat sich im Korpusbereich gar nicht so viel ändern müssen. Erst oben wirds dann richtig schräg  |
| -Martin |
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Dennis |
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Hallo zusammen, @ vetandi: Sehr schöne Gitarre - schlicht, aber ergreifend  !!! (Was ist denn das für ein Griffbrettholz?) Zum eigentlichen Thema: so ganz verstanden habe ich noch nicht, wovon abhängt, wo sich der lotrechte Bund (beim oben geposteten Bass etwa am 5. Bund und bei vetandis Konzertgitarre am 12. Bund) befindet. Hängt das nur mit der Differenz der Mensuren der beiden äußersten Saiten zusammen oder auch mit dem Faktor der Schrägstellung des Sattels? Oder hat das generell mit der Länge der Mensur zu tun  ? Gruß - Dennis |
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vetandi |
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hallo
beim Korpus und Griffbrett handelt es sich um Zebrano.
Habe den 12 Bund genommen weil ich es so irgendwo im Netz gelesen hab. Da das die halbe Mensurlänge ist leuchtete es mir ein. Geht bestimmt auch anders.
Gruß vetandi |
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Martin Koch |
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Zitiert von mr.d
Hängt das nur mit der Differenz der Mensuren der beiden äußersten Saiten zusammen
Ja, Du zeichnest zuerst die beiden äußeren Mensuren und markiertst die entsprechenden Bundabstände. Dann richtest Du die beiden Mensuren so gegeneinander aus wie Du es möchtest (z.B. zentriert zueinander so dass der 12. Bund gerade ist) und verbindest die entsprechenden Bundpositionen. Ich muss mir jetzt aber selbst widersprechen denn nachdem ich eine Zeichnung gemacht habe verstehe ich vetandis Stegeinlagenposition nicht mehr. Der 12. Bund ist doch immer genau bei der Hälfte der Mensur und wenn ich jetzt nicht komplett daneben liege hast Du den Steg leider viel zu weit vorne positioniert.
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| -Martin |
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vetandi |
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Hallo Martin Zunächst. Es freut mich welche Aufmerksamkeit meine Bundanordnung hier erziehlt nachdem ! ich die Gitarre fertig habe. Kleine Ironie  Das mit der Zeichnung liegt an der Perspektive des Fotos. Wie man an der Zarge sieht habe ich die Gitarre nicht genau frontal aufgenommen sondern für das Foto etwas schräg gestellt. Das ist ja auch immer das Problem bei Formübertragungen von Internetfotos. Tut mir leid wenn ich dich damit verwirrt habe. Gruß vetandi |
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