03 September 2010, 16:59
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Gearbuilder-Forum    Hardware, Hölzer, Materialien, Lacke und Finishing    Oberflächenfinish  ›  So habe ich das gebeizt... Beizanleitung
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So habe ich das gebeizt... Beizanleitung  Dieses Thema wurde bisher 12,595 mal gelesen. ausdrucken
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Fish
02 September 2006, 15:50 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Nachdem mich dieses Forum schon soweit gebracht hat und mir soviel Output gegeben hat, möchte ich nun auch mal etwas Input beisteuern. Und zwar das Finish bzw. das Beizen meiner Klampfe. Da ich ja Top und Back aus Ahorn habe, sollten diese auch im selben Farbton gebeizt werden. Zweimal mit Fake-Binding und das Mahagoni sollte „naturbelassen“ bleiben.

Hier also eine Beizanleitung für ein „Amber/Yellow/Copperhead-Finish“

Als Erstes wird Top und Back feinsäuberlichst abgeklebt. Dann die „Zarge“ zweimal mit  Schnellschleifgrund G1 von Clou mit 280er Zwischenschliff gepinselt und zweimal klar lackiert mit Zweihorn SDF-H, ebenfalls mit Zwischenschliff. (der Zweihorn SDF ist ein 1-K Polyurethan verstärkter Klarlack auf Nitro/Cellulose-Basis. Das „H“ steht für hochglänzend. Gibt's also auch noch in seidenglänzend, in seidenmatt und in matt. Und das Wichtigste: auch in der 400ml Spraydose. Ich habe aber mit der Pistole gesprüht. 10,65 € +MwSt für nen Liter ist auch nicht die Welt...)

Nach dem trocknen des Lacks (der sich bereits nach einer Stunde schleifen lässt!!!) wird die Zarge abgeklebt und es kann gebeizt werden. Ich habe die Hölzer übrigens nur einmal gewässert, dafür bis 800er geschliffen...
An Beizen habe ich folgende Clou Tütenbeizen genommen: Schwarz #174, Gelb G #151 und Dunkelrot #155.
Das Gelb habe ich lt. Beschreibung angerührt, bei Schwarz habe ich nur nen gestrichenen Teelöffel genommen und bei Dunkelrot etwa den halben Inhalt.

Aufgeht´s:
Das Holz wird mit einem kleinen Maler-Schwamm LEICHT angefeuchtet, dann diesen Schwamm richtig auswringen und die Spitze in die schwarze Beize tauchen. Jetzt zügig und gleichmäßig dünn auftragen und verwischen. Stehende, flüssige Beize sofort mit dem Schwamm abwischen. Ist das Holz so richtig eingesaut (sieht echt zum Kotzen aus mit frischem Schwarz, man denkt sich „mein schönes Holz...!?“) den Schwamm auswaschen und auswringen. Unmittelbar nach dem Aufbringen der Beize wird jetzt mit dem Schwämmchen das Schwarz wieder rausgerubbelt. Den Schwamm immer wieder auswaschen und gut auswringen und wieder rubbeln bis ein gleichmäßiges Maserungs-Bild entsteht. Jetzt siehts wieder gut aus, das Schwarz (Foto 1) das ändert sich aber, denn jetzt lässt man´s trocknen. Nach einigen stunden ist´s dann ein hässliches Grau geworden.

Schritt 2: kein Zwischenschliff, garnix! Es kommt jetzt eine satte Schicht Gelb drauf, die nach 3 Minuten mit Papiertüchern abgetupft wird um unmittelbar danach eine nicht ganz so satte Schicht Dunkelrot aufzutragen. Diese darf 2 Minuten einziehen und wird wieder mit dem Schwamm wie beim Schwarz gleichmäßig rausgerubbelt. Solange das Holz noch feucht ist siehts noch einigermaßen gut aus (Foto 2) aber wenns richtig getrocknet ist, ist´s fast rosa -kotz...

Schritt 3: Satt Gelb (Foto3), nach 3 Minuten mit Papiertüchern abtupfen, nicht rubbeln. 1,5 Stunden trocknen lassen.

Schritt 4: Sehr satt Gelb, nach 5 Minuten mit Papiertüchern abtupfen, nicht rubbeln. 2 Stunden trocknen lassen.

Schritt 5: Ebenfalls sehr satt Gelb, nach 15 Minuten mit Papiertüchern abtupfen, nicht rubbeln. Austrocknen lassen. Beizen beendet!

Jetzt kommt wieder 2 mal Schnellschleifgrund (Foto 4) und 2 mal Klarlack genau wie bei der Zarge. Das eigentliche Lackieren geht jetzt erst aber los... Wenn alle Klebebänder entfernt sind werden die „Lackkanten“ geschliffen und wieder lackiert, und geschliffen und lackiert und und und...

Ich hoffe geholfen zu haben und etwas Licht ins „Mysicum-Beizum“ gebracht zu haben     

LG, Fish





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judick
03 September 2006, 14:11 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Das sieht ja super aus! Mir hat's das dritte Bild angetan, die Farbe ist super schön!

Jürgen
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atzepopatze
03 September 2006, 21:19 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Yeah,
saugeil. Ich find 2+3 am schönsten, aber auch Amber hat was.
Mit schwarz hab' ich auch schon 38 m² Riegelahorn vollgesaut, hat immer ausgeblutet, nachdem der zweite hellere Beizgang durch war.
Mit Deiner Anleitung starte ich nochmal n Versuch  

Gruß, Atze
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zoom
04 September 2006, 04:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Hallo Fish,

sehr schöne Farbe, Danke für die Anleitung! Wie hast Du eigentlich den E-Fach Deckel aus der Decke gesägt?

Gruß Joachim


Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Fish
05 September 2006, 14:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von zoom

Wie hast Du eigentlich den E-Fach Deckel aus der Decke gesägt?



Ich habe ein 1mm Loch auf der Linie gebohrt, und hab dann mit einer Laubsäge GEDULDIG rumgesägt. Das Sägeblatt war das feinste und dünnste was ich finden konnte: War in so einem Multi-Pack vom orangen Bieber mit verschiedenen Sägeblatt Stärken- und "Grobheiten" die Nummer 1...

LG, Fish


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vetandi
12 September 2006, 21:24 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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super!!!
genau so wollt ich meine nächste
beizen hoffe es klapt mit dieser Anleitung
Gruß vetandi
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Shinichi Kudo
21 Oktober 2006, 16:21 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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hi super anleitung, danke dafür!

hab aber noch ne frage: kann man zuerst schwarz beizen und dann lack draufhauen (von duplicolor z.b.)? also einen deckenden lack. die maserung sollte am ende natürlich noch zu sehen sein.
die beize kommt auf das unbehandelte holz (bis aufs anfeuchten) oder?
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Intoxicate
24 Oktober 2006, 13:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von Shinichi Kudo
hi super anleitung, danke dafür!

hab aber noch ne frage: kann man zuerst schwarz beizen und dann lack draufhauen (von duplicolor z.b.)? also einen deckenden lack. die maserung sollte am ende natürlich noch zu sehen sein.
die beize kommt auf das unbehandelte holz (bis aufs anfeuchten) oder?


Wenn Du deckend Lackierst, kannst Du Dir das Beizen sparen. Davon wird man nichts mehr sehen.
Anders ist es natürlich wenn Du transparenten Lack nimmst. Dann sieht man die Maserung noch. Allerdings nicht so stark wie wenn Du nur beizst und dann Klarlack aufträgst.

Hier mal ein paar Beispiele:


Wie Du siehst beizt man meistens bei starken Maserungen, oder wenn die Maserung richtig betont werden soll (dann am besten erst mit einer dunklen Beize und anschließend mit einer hellen wie von Fish oder S.Custom beschrieben)

Die Beize kommt auf das geschliffene Holz (180er Körnung). sonst unbehandelt. Vor dem Beizen macht es Sinn das Holz anzufeuchten und wieder trocknen zu lassen, dabei stellen sich meist noch Fasern des Holzes auf, die sollten dann wegegeschliffen werden. Den Vorgang ein paar Mal wiederholen bis der Body glatt bleibt. Da sich sonst beim Beizen ebenfalls (ist ja Wasserbeize) Holzfasern aufstellen würde.


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Shinichi Kudo
25 Oktober 2006, 18:57 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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hi danke für die ausführliche erklärung. ich dachte wenn ich den lack nicht so dick auftrage sieht man das noch durch, aber ich beize es eben in 2 verschiedenen farben (schwarz zur hervorhebung der maserung und grün als hauptfarbe), und hau dann kalrlack drüber.

danke nochmal
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Moose
19 November 2006, 20:15 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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hey,
sieht echt klasse aus! ich wollte mein decke rot beizen und habe mir schon die entsprechende beize von clou besorgt. wenn ich nun eine schöne riegelung haben will, muss ich dann erst dunkel beizen?? weil die farbe sich ja sehr verändert und ich hatte grad die richige gefunden??

und kann ich kanten so beizen(bild)? oder funktioniert dass nich weil die beize ins holz einzieht...also nur mit lack machbar????

gruß daniel





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jhgitarren
20 November 2006, 11:30 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von Moose
hey,
sieht echt klasse aus! ich wollte mein decke rot beizen und habe mir schon die entsprechende beize von clou besorgt. wenn ich nun eine schöne riegelung haben will, muss ich dann erst dunkel beizen?? weil die farbe sich ja sehr verändert und ich hatte grad die richige gefunden??


Die dunkle Beize im 1. Beizgang sorgt lediglich dafür, dass der Kontrast größer wird. Du kannst aber auch nur die rote Beize nehmen und damit das Holz beizen. Es kommt halt ganz drauf an, wie gut die Decke ist und welchen Kontrast du erzielen möchtest. Die Farbe bleibt dann im Grunde die Gleich.
Ein Tipp: die dunklen Beizen von Clou sollte man unbedingt verdünnen - sonst wird das Ganze zu dunkel. Und: Ausprobieren! Du musst ein paar Probestücke machen, damit du am Ende die gewünschte Farbe rausbekommst.

Zitiert von Moose
und kann ich kanten so beizen(bild)? oder funktioniert dass nich weil die beize ins holz einzieht...also nur mit lack machbar????

gruß daniel


Schau doch mal hier:

http://www.gearbuilder.de/forum/m-1131014951/s-all/


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Peaceman
23 Januar 2007, 23:58 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Danke für die Anleitung. So was ist rar. Noch eine Frage: Wenn ich den Rand dunkler machen möchte mit fliessendem Übergang über rot zu tiefschwarz, mache ich das dann mit einer Airbrush-Pistole oder wie? Grüsse, Jörg
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Peaceman
24 Januar 2007, 15:41 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Hallo, danke nochmal für die gute Anleitung, das Beste, was ich bis jetzt darüber fand. Wenn ich einen Korpus mit abgerundetem Rand habe (also kein Binding vorgesehen), wie gehe ich dann vor, wenn ich im Anscluss an Deinen Beizvorgang den Rand sunburst-like abdunkeln möchte? Mit Air Brush oder nochmal mit einer anderen Beiztechnik? Grüsse, Jörg
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Intoxicate
10 März 2007, 16:22 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von Peaceman
wie gehe ich dann vor, wenn ich im Anscluss an Deinen Beizvorgang den Rand sunburst-like abdunkeln möchte?


Hab 2 Paulas ebenfalls nur mit Clou-Wasserbeize gefärbt:

1. Decke wässern (damit die Beize nicht zu tief einzieht)
2. Reichlich Gelb auftragen (komplett über die Ganze Decke)
3. Rot mit wenig Gelb und einem Schuss Nussbraun auf den Rand auftragen (dadurch hat man einen Übergang)
4. jetzt zügig den Schwamm auswaschen und feucht- nass lassen. Gelb auf den Schwamm kippen. Nun von außen nach innen Gelb auftragen und damit den harten Übergang verwischen. Dabei nicht ganz außen anfangen damit der Rand dunkler bleibt.

Zwischenergebnis: Cherry- Ice-Tea Burst.

Um mehr in die Honey-Burst Richtung zu kommen, habe ich denn noch weiter gemacht.

5. Nussbaum pur am Rand aufgetragen. Dadurch verliert das Rot etwas von seiner Intensität.
6. Gelb + nasser Schwamm komplett über den Rand, dadurch wir das Rot weiter entschärft und der Rand bekommt mehr Glanz.

Ergebnis: Honey-Burst.






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Hannes
08 Oktober 2007, 14:07 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Hi, wie breit hast du denn bei deinem Burst den roten bzw den nussbraunen Streifen gemacht? (Habe es ausprobiert und bekomme den Übergang nicht wirklich schön hin). Vlt Beize verdünnen? Oder an was kann dies liegen?

Danke schon mal im Voraus.

MfG Hannes
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Hannes
09 Oktober 2007, 12:48 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Zitiert von Intoxicate


Hab 2 Paulas ebenfalls nur mit Clou-Wasserbeize gefärbt:

1. Decke wässern (damit die Beize nicht zu tief einzieht)
2. Reichlich Gelb auftragen (komplett über die Ganze Decke)
3. Rot mit wenig Gelb und einem Schuss Nussbraun auf den Rand auftragen (dadurch hat man einen Übergang)
4. jetzt zügig den Schwamm auswaschen und feucht- nass lassen. Gelb auf den Schwamm kippen. Nun von außen nach innen Gelb auftragen und damit den harten Übergang verwischen. Dabei nicht ganz außen anfangen damit der Rand dunkler bleibt.

Zwischenergebnis: Cherry- Ice-Tea Burst.

Um mehr in die Honey-Burst Richtung zu kommen, habe ich denn noch weiter gemacht.

5. Nussbaum pur am Rand aufgetragen. Dadurch verliert das Rot etwas von seiner Intensität.
6. Gelb + nasser Schwamm komplett über den Rand, dadurch wir das Rot weiter entschärft und der Rand bekommt mehr Glanz.



Noch ne kleine Frage: Hast du die Beize zwischen den einzelnen Schritten trocknen lassen?? Oder alles zusammen in einem Beizgang??

MfG Hannes
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Nobelschlosser
09 Oktober 2007, 20:39 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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abend!

bei mir stellt sich immer wieder die frage, ob man nicht die ganze beize wieder verschmiert, wenn man den schnellschleifgrund draufhaut. womit macht man das? mit nem zum ballen gewickelten tshirt, nem pinsel, nem schwamm oder kann man das einfach mit nem blumenbestäuber aufsprühen?

grüße christian
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jhgitarren
09 Oktober 2007, 21:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von Nobelschlosser
abend!

bei mir stellt sich immer wieder die frage, ob man nicht die ganze beize wieder verschmiert, wenn man den schnellschleifgrund draufhaut. womit macht man das? mit nem zum ballen gewickelten tshirt, nem pinsel, nem schwamm oder kann man das einfach mit nem blumenbestäuber aufsprühen?

grüße christian


Nein, das verschmiert nicht, weil der Schnellschliffgrund ein Nitrolack ist und kein Wasserlack. Die Beize wird also davon nicht angelöst. Ich würde allerdings nicht mit einem Ballen rubbeln sondern den ersten Lackauftrag mit einem Pinsel machen. Spritzen geht natürlich auch.

Jörg


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Nobelschlosser
10 Oktober 2007, 07:52 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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danke! dann werd ich das probieren mit nem schön breiten pinsel.
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Gibsonfan
10 Oktober 2007, 11:46 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Hallo Leute,
Das Burst ist ja suuper gelungen.
Frage, baue Akustikgitarren und möchte ( muss ) die nächste auch mit einem tobacco-burst versehen.
habt ihr schon mal diese Beiztechnik auf Fichte gemacht?
oder habt Ihr ne Idee,wie mans noch machen kann ohne Airbrush
Ich will das ganze auch nicht unbedingt mit Beize-in-Lack-mischen machen.
wo ich noch meine Zweifel habe sind dieStellen, wo eventuell noch kleber unsichtbar im Holz steckt. Dort wird die Beize ja weniger angenommen- Folge sind flrckige Stellen..

Nicht jetzt mit nochmal schleifen kommen, denn die Decke ist nur 2,8 mm stark, bei einer Steelstring.

danke für Tipps

gruss
Andy
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goodyear
29 Oktober 2008, 19:50 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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@Fish: nicht übel. werde meine auch so beizen, allerdings dann mit orange statt gelb. Hab noch ne Frage: Ich werde meine nach dem Beizen ölen. Wie fein sollte ich deiner Meinung nach die Ahorndecke schleifen, um die Beize aufzutragen? Auch bis 800, oder ist das problematisch fürs Ölen? Bin noch recht frisch, deswegen frage ich mal.
Gruß,
Arvid


"Take it easy - but take it"

"Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten." - Kurt Tucholsky
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rumblebird
29 Oktober 2008, 20:15 Diesen Beitrag einem Moderator melden

stay tuned!
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Ich öle alle Instrumente und ich schleife grundsätzlich bis 800.


Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist.
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goodyear
30 Oktober 2008, 12:59 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Vielen Dank für die Info.


"Take it easy - but take it"

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DeWaaachner
13 März 2009, 20:17 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Und auf einer Snare sieht das gemäß dieser Beizanleitung und geölt dann so aus:

Vielen Danke und einen freundlichen Gruß von einem Stöckchenschwinger an alle Eierschneider  

Frank




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09 Oktober 2009, 11:35 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Seh gute Anleitung!
Ich beize just in diesem Moment meine Paula danach!
Sehr schön sind die Blder, da man sich orientieren kann.
Vielen Dank dafür!!!
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taxman
10 Oktober 2009, 03:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Dann mach mal ordentlich Fotos vom Ergebnis. Sowas ist immer schön anzuschauen: Bin gespannt
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Chicago
25 Oktober 2009, 17:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Hi,

ich habe die letzten 2 Tage auch ein Vintage sunburst mit Clou Wasserbeize gebeizt und es ist nun fertig.

Mir stellt sich nun allerdings die Frage, ob ich den Korpus nun mit Teakholz-Öl behandeln kann, da auf der Verpackung steht "Wasserhaltig".

Gibt es überhaupt Öle, die keinen Wasseranteil haben, oder ist das normal und für die Beize verkraftbar?
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Wasduwolle
25 Oktober 2009, 18:05 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Hi
Teaköl ist nicht das richtige.
Was du benötigst ist polymerisierendes Hartöl
Wasserhaltig ist wahrscheinlich relativ, Wasser und Öl geht eigentlich nur als Emulsion, also wird da nur sehr wenig Wasser  drin sein.
Such mal nach Auro Hartöl
Grüsse
Wasduwolle


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Chicago
25 Oktober 2009, 18:36 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Okay, vielen Dank!

Ich gehe mal davon aus, dass es polymerisierendes Hartöl in den gängigen Baumärkten (habe bisher immer bei Praktiker bezogen) gibt, oder?

Nach dem "Kochbuch" ist Teaköl auch geeignet... hab mich deswegen gefreut davon noch ne Kanne  im Schrank gefunden zu haben

Zitat aus dem "Kochbuch":
"Teaköl, eine Mischung aus verschiedenen Ölen und keinesfalls nur für Teakholz gedacht, finden sie am ehesten (...)."
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LesPaule
25 Oktober 2009, 20:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von Chicago
ich habe die letzten 2 Tage auch ein Vintage sunburst mit Clou Wasserbeize gebeizt und es ist nun fertig.


Macht Du dann noch ein paar Bilder vom Beizergebnis? Würde mich jetzt schon interessieren

Gruß Tommi


No a Muggaseggele, noh basst's!  
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Chicago
25 Oktober 2009, 20:58 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Klar, Bilder kommen, wenn das Ding geölt ist... hab sonst bisher nur "zwischenstandsphotos" auf dem Handy.

Ursprünglich wollte ich das Korpusholz (Sapelli) nur etwas dunkler beizen... hatte mich beim Probebeizen davor schon (traurig) von dem Versuch verabschiedet das Vintage Sunburst der neuen 2009er Les Paul Junior (Rot/braun zu Schwarz) nachzuahmen.
Ich hab dann aber beim ersten Beizversuch auf dem fertigen Korpus gemerkt, dass es doch ganz gut klappt und so meinen Plan umgestellt.
2 Tage Arbeit und ich bin bisher wirklich sehr zufrieden... sieht zwar nicht ganz so aus, wie das Vorbild, aber das wurde ja vermutlich auch nicht gebeizt, außerdem ist es jetzt eh viel cooler als das Original

Allerdings ist es in der Mitte etwas dunkel geworden. Verwendet habe ich Tütenbeize von Clou (Mahagoni Dunkel, Orange, Dunkelrot und Schwarz) und beim häufigen neuen Wässern des Holzes hat sich wohl viel des schwarzen Randes auf die Mitte verteilt.

Kann mir vielleicht jemand sagen, wie sich die Beizen überlagern? Bleibt "dunkel" dunkel, auch wenn man helle beize darüber aufträgt, oder decken die Beizen so stark, dass ein dunkelrot mit Orange und Gelb wieder aufgehellt werden kann?

Desweiteren stellt sich mir nurnoch die Frage nach dem Öl... Teak ja oder nein?
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Wasduwolle
25 Oktober 2009, 21:05 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ich hab schon mit verschiedenen Ölen gearbeitet, und Teaköl brachte bei mir keine gute Oberfläche.
Meiner Meinung nach nicht zu empfehlen.
Schau auf der Auro Homepage wo du das Öl herbekommst, und teste vorher, die Farbe wird sich ändern

Dunkle Beizen bleiben dunkel wenn mit hellen überbeizt
Grüsse
Wasduwolle


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fabianhapunkt
06 Januar 2010, 21:03 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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also heißt es bei der ursprünglichen beizanleitung in diesem thread schnell bzw verdünnt arbeiten beim auf-und abtragen der schwarzen beize zu beginn, okay! aber zu welchem zweck?

wird damit das endergebnis insgesamt verdunkelt?
ODER (es handelt sich ja bei wasserlöslicher beize ja um negativbeize, die auf helleren und weicheren strukturen wirkt.)
werden damit ausschließlich hellere fasern verdunkelt, während die dunkleren ihre farbe beibehalten und somit der kontrast vergrößert?
das ist die größte frage, die ich mir im moment bezüglich des beizens stelle.
danke, fabi


selbst der wissenschaft bleibt nichts als der stümperhafte aufbau auf stümperhaftes trial and error
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Wasduwolle
06 Januar 2010, 22:33 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Das Schwarz ist für das vertiefen der Maserung zusändig.
Hier ist aber trial and error angesagt, da unterschiedliche Hölzer unterschiedlich saugen , und so kann das auch manchmal gernicht funktionieren
Grüsse
Wasduwolle....enfachtesten


Ihr findet mich jetzt beim neuen Forum http://www.gitarrebassbau.de
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Melonos
03 Mai 2010, 10:46 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Öhm...deine Fotos sind weg....
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