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Gearbuilder-Forum    Hardware, Hölzer, Materialien, Lacke und Finishing    Leime & Kleber  ›  Riss im Mahagony-Korpusrohling
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Riss im Mahagony-Korpusrohling  Dieses Thema wurde bisher 872 mal gelesen. ausdrucken
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LP Linus
07 September 2006, 18:42 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Hallo,

mein erstes Gitarrenbauprojekt hat noch nicht mal richtig begonnen, schon hab ich eine Frage an das erlachte Forum (das ich auch erst seit einer Woche kenne). Ich habe für diese Projekt (eine LP Junior double cut) per ebay aus den USA einen einteiligen Mahagoni-Korpus mit plangehobelten Flächen und einer roh ausgeschnittenen Form erstanden (angeblich aus der PRS Werkstatt). Ansich ein schönes, leichtes Stück Holz, leider hat sich bei genauer Betrachtung herasugestellt, dass sich an der oberen Rundung ein Haarriss befindet. Dieser Riss ist kaum sichtbar, geht aber durch das gesamte Stück und erweitert sich unter Zug! Bei Belastung würde das Stück sicher abbrechen.

Nun möchte ich das Holz trotzdem verwenden (da ich von ersten Projekt eh keine Wunder erwarte), und frage mich, was die beste Methode ist, so einen feinen, tiefen Riss zu leimen. Gedacht habe ich an Injizieren von verdünntem Weissleim mit einer ganz feinen Nadel, an Hineinsaugen von Kleber mit einem Staubsauger von der Hinterseite, oder an das dreiseitige Abdichten des Risses (mit Klebeband oder Leim), um dann unter Vakuum einen verdünnten Kleber einzudrücken (habe Zugang zu dem Equipment).

Habt ihr Erfahrung mit so einem Problem - was gibt es für gute Lösungen?

Danke - LP Linus
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Jack Sloane
07 September 2006, 21:32 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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also ich würde Dir vorschlagen den Rohling für ein anderes Projekt mit Decke aufzuheben und mir ein anderes besorgen. Wenn es wie Du sagst wirkch nur ein Haarriß ist, dann wird das durch Aufleimen eines anderen Brettes ganz einfach behoben, da kann dann nichts mehr passieren !

Sooo unheimlch teuer sind Mahagoni Rohlinge nun auch wieder nicht das man das nicht schaffen könnte?!  


das neue Forum im alten Stil mit neuen Features und alten für neue User  http://gitarrebassbau.de/
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zoom
08 September 2006, 04:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Hallo Linus,

wenn sich der Riss erweiten lässt ist er ganz schön tief. Das kannst Du dir aber zunutze machen in dem Du den Korpus vorsichtig biegst und den Riss damit öffnest. Dann mit dem Finger massig Leim reintreiben ( mit dem Finger unter Druck hin und her reiben), zusammenpressen und gut. Das würde ich auch tun wenn da ne Decke drauf soll. Mit einer Spritze injizieren geht natürlich auch sofern man da tief genug mit einer Nadel reinkommt und der Leim dünnflüssig ist. Beim evtl. Verdünnen des Leims solltest Du vorsichtig sein, nicht mehr als der Hersteller zulässt!

Du könntest den Korpus auch auseinanderbrechen und wieder zusammenfügen, das ist dann aber eher was für Fortgeschrittene.

Schade daß das Ding aus USA kommt sonst wärs mit dem zurückschicken kein Problem.

Gruß Joachim


Schöner geht es nicht! Oder doch?
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trinkweinfix
11 September 2006, 06:54 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Sekundenkleber! Der beste Freund des Gitarrenbauers im 21. Jahrhundert.

Du solltest allerdings einen möglichst flüssigen verwenden. Nicht sparsam damit umgehen! Nach 24 Stunden kannst Du die Sache überschleifen und Du siehst danach nix mehr.

Gruß
Armin


Armin Dreier
Gitarrenbau
Römerstr.9
73614 Schorndorf
Tel.: 07181 44486
http://www.dreier-gitarren.de
armin@dreier-gitarren.de
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elektrojohn
11 September 2006, 20:37 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Der Tipp von trinkweinfix mit dem Sekundenkleber hat bei mir bei einem längeren Riß im Boden wunderbar geklappt, kann ich unbedingt weiter empfehlen!

Gruß
Christian
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laidback
12 September 2006, 14:38 Diesen Beitrag einem Moderator melden

clonewood
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Ja Sekundenkleber ist Super!  Die beste Lösung. Heißt ja auch super glue.

Wenn so eine Problematik mit Leim auf Wasserbasis gelößt werden soll, würde ich einen leicht aufklappbaren Riss mit etwas Wasser benetzen, anschließend Leim zugeben, vielleicht noch etwas Druckluft. So 2 bis 3 mal hin und herbewegen und dann verzwingen.




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geloggt
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