ihr habt das frei hand gemacht? wie kommt ihr auf die richtige (gleichmäßige) tiefe?
Da wir keinen Dreml-Oberfräsenständer hatten, mussten wir per Hand vorgehen. Die Kanten des Inlays ist kritisch, die haben wir nicht per Dreml gemacht. Also erst mit dem Dreml etwas Material ausgenommen und den Rand stehen gelassen. Den Rand haben wird dann mit einem Stechbeitel ausgestochen, das geht gut, dauert aber etwas. Die exakte Tiefe bekommt man dann wenn man das Inlays probeweise einlegt und die Tiefe anpasst (eben wieder mit Dreml Mitte, Kanten Stechbeitel). Da die Inlays relativ tief sind, macht es wie Honk meinte, nicht wenn die Inlays nicht 100% gerade aufliegen.
Interessant, ich habe eine 93er LP Standart nachgemessen und biete jetzt mal 37mm für den Abstand Stegbolzenmitte (e-Saite) zur Steg PU Mitte an. Abstand vom e-Saitenreiter 37,5mm.
wie weit ist der stegtonabnehmer (mitte der tonabnehmerfräsung) von der brücke (mittelpunkt der bohrung für den bolzen an der hohen e-saite) entfernt?
Zitierter Text
Interessant, ich habe eine 93er LP Standart nachgemessen und biete jetzt mal 37mm für den Abstand Stegbolzenmitte (e-Saite) zur Steg PU Mitte an. Abstand vom e-Saitenreiter 37,5mm.
Die Platzierung ist auch etwas Mensurabhaengig. Gibson verwendete mehrere unterschiedliche und verkauft sie alle als 24,75 inch. Es gibt aber 2 wenn auch nur unerheblich kuerzere Mensuren mit 24,5XX und 24,6XX inch Mass.
Wenn so ein schwebender Schlagschutz verbaut wird und er nicht aus einer Rohplatte selbst verbaut wird sind Pickuppositionen ohnehin vorgegeben. Die Lage des Stegs durch die Mensur bestimmt und somit auch die Abstaende von Stegbolzenmitte und Mitte PU. Klar man koennte am industriell gefertigten Pickguard noch etwas rumfeilen um diese Abstaende zu aendern.
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Die Platzierung ist auch etwas Mensurabhaengig. Gibson verwendete mehrere unterschiedliche und verkauft sie alle als 24,75 inch. Es gibt aber 2 wenn auch nur unerheblich kuerzere Mensuren mit 24,5XX und 24,6XX inch Mass.
Klingt sehr logisch und weise, die Situation hat aber wohl eher etwas mit amerikanischer Interpretation von Qualität und Genauigkeit zu tun. Die knapp 3mm Differenz zu den Maßen auf dem Bild (ich nehme an das ist ne "alte" Paula) fehlen am Einstellbereich des Brückchens für die E-Saite. Das heisst, ab einer Saitenstärke von 0.46 wird es knapp, da hilft auch nicht der "Brückchen - wende - dich" Trick. Bei der von mir gemessenen (meiner) geht das gerade noch, aber bei einigen neueren Gibsonmodellen LP, SG, ES, die ich so in die Finger bekam, musste ich schon passen. Das ist aber auch abhängig vom Saitenfabrikat, nicht nur der Stärke. Ganz ehrlich - ich halte die Gibsonleute für ganz schöne Pfuscher .
Das ist aber auch abhängig vom Saitenfabrikat, nicht nur der Stärke.
Das klingt interessant, ich habe bisher immer an die Saitenstaerke geglaubt. Gibt es dazu schon einen thread? Es waere schoen diesbezueglich Erfahrungsberichte lesen zu koennen.
Zitierter Text
Ganz ehrlich - ich halte die Gibsonleute für ganze schöne Pf ...
That's true, deshalb ist das Wie des Kopierens dieser Werke auch oft in seiner Wiederspruechlichkeit nicht eindeutig
Ich habe auch schon nicht schlecht gestaunt als ich in einer sehr schweren Paula einen Kabelkanal mit mindestens 3 X 3 cm Querschnitt sah. Wenn da noch weitere unsichtbare Gewichtsersparniss vorgenommen wurde muesste eigentlich Hollow Body draufstehen
Den bei Gibson USA verwendeten Rockerjoint als Halsansatz finde ich auch lustig
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danke intoxikate, das bild kannte ich schon. mir ging es vielmehr um den "echten" abstand, da die maße auf dem bild starken schwankungen unterliegen (die diskussion hatten wir schonmal irgendwo). mit schwankungen meine ich die tatsache, dass die einstellschraube für die pickups beweglich sind und ich einen starken fehler für meine messung bekomme.
wie ich den posts von laidback und capricky entnehme, spielt aber die genau position keine große rolle, nichtmal bei gibson, da selbst die toleranzen, mit denen gibson fertigt größer sind. nun bin ich 100%ig verwirrt und weiß nicht, wo der stegpu meiner SG hinkommen soll. werde mal auf das pickguard werten und schauen, was ich da für entfernungen herausbekomme.
für die ganze geschichte PU-Positionen bräuchte man mal eine Referenz mit eindeutigen Angaben. Ich finde alle Quellen die man dazu lesen kann immer recht uneindeitig, und habe leider keine Gitarre, an der ich nachmessen kann, weil bei mir alles Fendermensur hat...
Ich glaube es macht wirklich keinen großen Unterschied ob die Tonabnehmer 2-3mm weiter vorne oder hinten sind. Der Hals Pickup kommt direkt ans Griffbrett und der Stegtonabnehmer kommt 4cm vor die Mensur (wieder an den Pickupschrauben, bei mir sind die fix..)
Nee, ein hörbaren Unterschied macht es beim Hals Pu nicht und beim Steg Pu nur wenig. Zur exakten Positionierung der Pickups könnte man aber ein Paulaschlagbrett als Schablone verwenden. Die Differenz im Abstand zwischen meinem Pickguard und dem auf dem Bild dürfte bei 1mm liegen. Aber um Probleme der Oktavreinheitseinstellung wie oben beschrieben zu vermeiden, sollte der Steg (und der Saitenhalter) 3mm zurückversetzt werden. Die tatsächliche Mensur muss der Maßstab sein.
Aber um Probleme der Oktavreinheitseinstellung wie oben beschrieben zu vermeiden, sollte der Steg (und der Saitenhalter) 3mm zurückversetzt werden. Die tatsächliche Mensur muss der Maßstab sein.
meinst du damit im bezug zur zeichnung der les paul oben?
meinst du damit im bezug zur zeichnung der les paul oben?
Er meint seine Paula. Dort ist der Steg 3mm weiter vorne und dadurch wird es eng mit der Oktavreinheit. Man sollte das Stoptailpiece so bohren, dass die hohe e-Saite exact bei der Mensur ist, wenn der Saitenreiter ganz nach vorne geschoben ist.
hab am Wochenende nachdem ich meinen Madamp aufgebaut hatte, ein bißchen mit einer Airbrush-Pistole geübt. Hat nicht hingehauen, die Wasserbeize verläuft beim Auftragen. Hatte keine Lust dass ganze ein 2. Mal zu testen nachdem die erste Farbe getrocknet ist, deshalb habe ich meinen Malerschwamm genommen und mein Glück versucht.
Hier das Zwischenergebnis nach dem Auftragen von Gelb als Grundlage und Nussbraun mit einem Schuss Rot:
Den Übergang habe ich hinbekommen indem ich zuerst einen "harten" Rand mit dem rot/braun aufgetragen und dann sofort mit Gelb verwischt habe. Um den Rotstich noch etwas rauszubekommen habe ich dann noch um den Rand Nussbrauch aufgetragen um dann noch etwas mehr in Ice-Tea/Honey Burst zu rutschen.
Gefällt mir gut, da hat mein Bruder Glück gehabt Hoffe, dass es bei meiner auch so hinhaut.
Heute morgen kam dann auf die Vorderseite Clou Schnellschliffgrund (damit der Farbe nichts mehr passieren kann) und nachdem der trocken war habe ich die Rückseite mit Porenfüller behandelt. Mein Bruder will eigentlich dass die Rückseite schwarz wird, aber mal schauen, vielleicht kann ich ihn von einem dunklen rotbraun überzeugen...
Da es momentan wieder regnet und kalt geworden ist kann ich mir mit #2 noch etwas Zeit lassen (da braucht die Decke noch ein bißchen Nachschliff) und ich will erst nach der nächsten Klausur Lackiereren (also frühestens nächste Woche Freitag). Als Lack werde ich diesmal den Zweihorn SDF nehmen (Polyurethanverstärkter Nitrozellulose-Lack) das Felgenspray (von Kwasny, Nitrozelluloselack) hat mir zu lange zum trocknen gebraucht und neigt etwas dazu Staub anzuziehen =)