Wasser oder Spiritusbeize verschlechtert nicht die Leimflächen, da Wasser oder Spiritus rückstandslos abdampft. Problematischer für den Klebehalt wäre eine Lackbeize.
Wieder was dazu gelernt Dachte die Farbpartikel würde ähnlich wie Staub wirken. Wenn der Hals aber Natur belassen bleiben soll, dann wird es trotzdem schwierig den Body vorher zu beizen und ihn zu verleimen ohne dass der Leim die Beizung beeinflusst (beim herausquillen). Ich würde deshalb immer lieber vorher einleimen... zur not muss man halt den Hals mit ein wenig lack beim beizen schützen, den man dann wieder abschmiergeln kann.
Hoffe, dass es bald wärmer wird, damit ich zum Lackieren komme =) Will endlich schauen ob sich die ganz Arbeit gelohnt hat!
Heute haben wir bei Wilki das Griffbrett aufgeleimt, nachdem wir das Binding mit der Ziehklinge bündig gezogen hatten. Hier der Hals vor dem Aufleimen:
Dann wurde alles schön mit Leim eingeschmiert und mit Klemmen zusammen fixiert:
Nach 45min hat Wilki dann die Nabelschnurr durchgeschnitten bzw. die Klemmen gelöst
#2 ist fertig mit dem Lackieren... am WE habe ich zunächst die ersten Lackschichten verschliffen und ein paar Nasen gerade geschliffen (Tipp: lieber weniger Lack öfters, als viel Lack auf einmal... da ich aber nur am WE lackieren konnte und ungeduldig bin, hab ich's mit dem Lackieren immer etwas gut gemeint, das führte dann zu ein paar Läufern und mehr Schleifarbeit) Heute hab ich dann die letzte Lackschicht aufgetragen. Jetzt muss sie 3-4 Wochen trocknen, dann kann ich sie endlich probespielen :great:
Interessant ist wie sich die Farbe ändert wenn man in unterschiedlichen Räumen ist:
Hab nun auch angefangen die Abdeckungen zu lackieren. Bin noch unschlüssig welche ich nehme, momentan finde ich das Makassar Ebenholz am besten, mal schauen.
hab gar keine Lust mehr zu schleifen, muss aber nochmal bei meiner Bruder seiner ran :/
das wird aber ein dickes Geschenk für deinen Bruder... ich hoffe er zeigt sich erkenntlich...
Hoffe ich auch Aber das war erstmal meine Les Paul... (die Bilder oben) aber da meine nun am Trocknen ist, hab ich heute mit der meines Bruders weiter gemacht. Er will ja unbedingt, dass die Rückseite SCHWARZ wird. Ich wollte ihn für ein dunkles gebeitztes Braun überreden, aber er will schwarz... gut soll er haben... ich finde es sieht sehr hart aus... aber seht selbst:
Ich hab 6 Stunden nach dem Lackieren gewartet, bevor ich das Klebeband entfernt hatte. Unter dem Papiel liegt aber noch ein Unterhemd, und nach 6 Std. ist der Lack ausreichend hart.
Heute habe ich die Vorderseite fertig gemacht, ich habe auch Schwarz genommen, da die Rückseite ja schon Schwarz ist, sonst hätte ich dunkelviolett genommen wei bei der Slash-Paula. Das Sunburst war schwierig, hatte es erst mit Schablone probiert (sah sch**ße aus), dann mit Hand, das hat eigentlich gut geklappt. ich hätte nur mehr üben sollen aber meinem Bruder gefällt es, das ist die Hauptsache:
Ich brauche mal wieder rat vom les paul wizard. Bin gerade dabei die PU-Rahmen selber zu machen aus Ahorn. Meine Frage: Was ist der einfachste weg die Rahmen-innenseite auf die gewuenschte groesse zu bekommen. muss ich da feilen was das zeug haelt? oder wie hast dus gemacht?
Bin gerade dabei die PU-Rahmen selber zu machen aus Ahorn. Meine Frage: Was ist der einfachste weg die Rahmen-innenseite auf die gewuenschte groesse zu bekommen. muss ich da feilen was das zeug haelt? oder wie hast dus gemacht?
Ich hab zuerst die Innenfläche ausgesägt, mit einer Dekupiersäge, Laufsäge funktioniert bestimmt auch... die Außenseite habe ich dann an einem Bandschleifer passend geschliffen.
Ich bin euch noch die Bilder von Wilkis Hochzeit schuldig
Frei nach dem Motto "Viel hilft viel" hat er den Hals-Tenon + die Hals-Tasche mit Tidebond bestrichen. (für unsere 3 Gitarren haben die 400 nochwas ml locker gereicht)
Da es doch etwas viel Leim war der rausgequollen ist, haben wir ihn zügig mit einem feuchten Lappen abgewischt:
Übers Wochende kann der Leim nun aushärten dann geht es weiter. Wir haben das Hals-Profil bewusst noch nicht fertig gemacht, da ich bei meiner 2. festgestellt habe, dass man den Hals sehr gut fertig machen kann, wenn der Body schon dran ist, allein da man die Gitarre schön in den Schoß nehmen kann und so einen besseren Eindruck bekommt, wie sich der Hals spielen wird.
...Da es doch etwas viel Leim war der rausgequollen ist, haben wir ihn zügig mit einem feuchten Lappen abgewischt:
jaaa.....das kann auch ganz schön in die Hose gehen wenn die Fuge so eng ist, daß kein Leim abfließen kann. Dann bekommst Du die Fugen nicht mehr zu. Bist Du das dann merkst sind die Fugen schon gequollen und/oder der Leim hat schon angezogen...dann fängt man an zu schwitzen. Also: soooo viel Leim muß manchmal gar nicht sein. Wenn du Fuge passt, reicht ein dünner Film so daß es eben reinflutscht.
Gestern habe ich sie mit 800, 1200, 1500 und 2000er Schleifpapier geschliffen. Dann ging es mit Mikromesh weiter, 3200, 4000, 8000, 12000er... allerdings habe ich sie nicht hochglänzend poliert und mich eher an dem leicht matten Lack der Reissues orientiert. Anschließend habe ich dann die Elektronik eingebaut... das Dumme ist, eigentlich wollte ich erst nächste Woche polieren etc. deshalb habe ich keinen Amp hier... Soundfiles muss ich deshalb nachreichen...
Unterm Strich bin ich vom Sustain beeindruckt, der Ton bleibt wirklich stehen ohne Ende und man kann schöne Vibratos spielen... nachbessern muss ich noch am Sattel, mein Griffbrett + Jumbobünde sind etwas zu hoch, dadurch rasseln die Nullbünde leicht, wenn ich anschlage. Außerdem muss ich noch die Abdeckung fürs E-Fach machen + Glocke am, da bin ich auch noch nicht fertig geworden. Das Halsprofil ist mir (als Stratspieler) nun doch etwas sehr füllig, da werde ich in ein paar Monaten vielleicht nochmal 2-3mm wegnehmen (jetzt wird sie aber erstmal gespielt) dann mindert sich vielleicht auch mein letzter Kritikpunkt, nämlich die 4,1kg mit der sie am Gurt hängt (hatte auf unter 4kg gehofft), auf der anderen Seite spricht das Sustain für die Halsdicke. Eigentlich wollte ein Kumpel für mich Photos machen, aber da es regnet fällt, das heute wohl ins Wasser, deshalb hier schonmal ein erster Eindruck von der fertigen Gitarre.
Toll finde ich vor allem wie die Decke ihr Muster je nach Lichteinfall ändert, das ließt man sonst immer nur wie toll doch die Decke ihre Maserung variiert. Ich hab versucht, dass mal mit Bildern einzufangen, unter verschiedenen Blickwinkel wirkt es fast so, als wären es 2 verschiedene Gitarren :great:
Was mich optisch etwas stört ist dass ich die Bridge auf der tiefen E-Saite 3mm nach hinten geschoben habe, aber wenn ich dicke Saiten aufziehen will, dann reicht der normale Regelbereich für die Bundreinheit sonst nicht aus. Aber ich kann damit leben. Die Nashville ToM Bridge sieht auch etwas ungewohnt aus, da gefällt mir die ABR-1 schon besser nur hatte ich da keine mit Piezos gefunden.