Das kann man aber trotzdem wunderbar mit einer normalen Kneifzange oder Seitenschneider machen. Dann nochmal mit der Feile drüber - oder drunter - und fertig.
The Peter Principle: In a hierarchy every employee tends to rise to his level of incompetence.
So jetzt ick ooch noch - Jörg hat recht, die "watenlose" Zange wäre die Beste. Aber vorher den Tang (den Harpunensteg - ja, so heisst der) bis zur Krone ansägen oder feilen, sonst gibt es beim abknipsen eine Delle, die man auch in der Krone sieht. Einfach mal probieren, dann weißt Du was ich meine
Ich auch! Da ich schon ein paar Gitarren mit eingefasstem Griffbrett gebaut habe, weiß ich schon, wovon ich rede
Ich hab es bisher nur mit der Zange gemacht (hat auch keine Beule gegeben). Zuerst den waagerechten Schnitt und dann den Senkrechten. So hat es eigentlich ganz gut funktioniert. Wenn man das anders herum macht, dann verbeult sich das Bundstäbchen ...
Hat eigentlich keine Funktion, siehr nur genauso aus wie bei den alten 59er von denen ich Bilder im Netzt gefundet hab und auf dem Stew-Mac-Plan war auch Luft... Der Hals läßt sich etwas einfacher einpassen, wenn der Tenon etwas Luft hat
Wenn ich noch mal was schreiben darf?! Du brauchst keine "Funktion" und keine "Rechtfertigung", es ist eben einfach näher dran am Original. Siehe Bild einer ´78er Gibson LP. Das sind 8mm Luft zum atmen für den Tenon, eine Pfütze Leim und einen hineingeklopften Span.
Ich auch! Da ich schon ein paar Gitarren mit eingefasstem Griffbrett gebaut habe, weiß ich schon, wovon ich rede Ich hab es bisher nur mit der Zange gemacht (hat auch keine Beule gegeben). Zuerst den waagerechten Schnitt und dann den Senkrechten. So hat es eigentlich ganz gut funktioniert. Wenn man das anders herum macht, dann verbeult sich das Bundstäbchen.
Vielen Dank für den Tipp, werde nächste Woche eine Beißzange von einer Wate befreien und dann weiter Bünde einklopfen. Bin froh, wenn so tolle Tipps von euch kommen. Man macht es sich stellenweiße einfach zu schwer, wenn man keine Erfahrung hat
Wenn ich noch mal was schreiben darf?! Du brauchst keine "Funktion" und keine "Rechtfertigung", es ist eben einfach näher dran am Original. Siehe Bild einer ´78er Gibson LP. Das sind 8mm Luft zum atmen für den Tenon, eine Pfütze Leim und einen hineingeklopften Span.
Danke für die Unterstützung Hier darf, von mir aus, jeder immer das schreiben was er denkt und will!!
Nachdem ich das Bild von der '78er Paula anschaut habe, habe ich gar keine Bedenken mehr Da ist ja Luft ohne Ende, wenn das hält, dann halten meine Halszapfen auf jedenfall. bedingt durch die Leistenmethode war meine Halstasche nicht 100% gerade, ich hab die Seiten dann noch etwas mit dem Stechbeitel geglättet und angepasst, der Hals hat dann gut reingepasst. Das heißt, er ging leicht rein, hatte aber gerade noch genug Halt, dass er auch ohne Leim nicht rausgefallen ist. Hatte erst etwas bedenken, dass der Tenon zuwenig Halt hat (was ich hier ja auch geschrieben hatte) aber durch den Leim quillt das Holz noch etwas auf und ich war beim Einleimen im nachhinein froh, dass er nicht strammer gesessen hat.
mir wurde einst auf die Frage nach diesen "tang-nippern" angeraten das mit einer Minitrennscheibe und dem Dremel zu machen.
Ich habs getestet und das funzt wirkich sehr gut, ich habe mir aber trotzdem den tang-nipper gekauft, und zwar einen der billigen aus dem ebay, funktioniert einwandfrei - einst hatte ich das wohl im Biete board verlinkt .... Dremel solltest Du mal probieren
also bei meiner gibson les paul gehn die bundstäbe nur bis zum griffbrettrand und geht dann nahtlos ins binding über.Vorsicht nich falsch verstehen das binding ist niccht konstant hoch sondern wird zwischen den bundstäbchen weg gefeilt so das es mit dem bundstäbchen eine linie gibt. ich versuch mal ein bild ein zustellen wenns klappt
mir wurde einst auf die Frage nach diesen "tang-nippern" angeraten das mit einer Minitrennscheibe und dem Dremel zu machen. Dremel solltest Du mal probieren
Werd zuerst mal die Zange probieren und zur Not hol ich mir noch einen Aufsatz für den Dreml, hört sich beides eigentlich recht gut an.
also bei meiner gibson les paul gehn die bundstäbe nur bis zum griffbrettrand und geht dann nahtlos ins binding über.Vorsicht nich falsch verstehen das binding ist niccht konstant hoch sondern wird zwischen den bundstäbchen weg gefeilt so das es mit dem bundstäbchen eine linie gibt.
Ich weiß was Du meinst:
"Gibson's neck binding lays over the fret ends - a small detail that makes a big difference in playing comfort. To accomplish this, craftsmen have to carve the binding material out between each fret by hand."
Ich denke Gibson macht das weil es sehr ökonomisch ist, einfach Bünde rein, am Bandschleifer bündig schleifen und dann Binding ankleben. Das Binding läßt sich dann bestimmt recht leicht anpassen. Ich hab mich trotzdem für die andere Methode entschieden da ich dann "mehr" Bunddraht zum spielen hab, nicht, dass dann irgendwann beim Bending mal ne Seite zwischen Bunddraht und Binding gerät
so bitte nicht motzen hab die fotos bearbeitet und die faq gelesen bin aber kein bildbearbeiter vielleicht sind sie aber auch klein genug also meine bünde
@ intoxicate hab nit gesehn das du schon geantwortest hast . ja genau das meine ich. auf den Bildern erkennt man das nicht so gut. also ich denke das mit der Saite wird so schnell nicht passieren, aber wenn ich sie mal neu bundieren muss dann werd ich das Binding abfeilen(es gibt doch auch gibsons mit der technik die du anwendest oder?) naja freu mich immer du was neues zu berichten hast in diesem sinne an die arbeit
Nachdem ich das Bild von der '78er Paula anschaut habe, habe ich gar keine Bedenken mehr Da ist ja Luft ohne Ende, wenn das hält, dann halten meine Halszapfen auf jedenfall. bedingt durch die Leistenmethode war meine Halstasche nicht 100% gerade, ich hab die Seiten dann noch etwas mit dem Stechbeitel geglättet und angepasst, der Hals hat dann gut reingepasst. Das heißt, er ging leicht rein, hatte aber gerade noch genug Halt, dass er auch ohne Leim nicht rausgefallen ist. Hatte erst etwas bedenken, dass der Tenon zuwenig Halt hat (was ich hier ja auch geschrieben hatte) aber durch den Leim quillt das Holz noch etwas auf und ich war beim Einleimen im nachhinein froh, dass er nicht strammer gesessen hat.
Obwohl das ja fast 30 Jahre anstandslos gehalten hat, ist das natürlich das absolute Negativbeispiel. Wenn dein Hals auch ohne Leim schon gehalten hat, dann sollte es, ohne es in Augenschein nehmen zu können, tatsächlich keine Probleme geben. Der Hals der Gibson wurde, so stand es zumindest bei dem Foto dabei, zu einem Großteil durch das Griffbrett fixiert. Das hat ja auch nicht unerhebliche Leimflächen zu Hals und Body. Trotzdem peinlich, wenn so etwas zu Tage kommt...
Obwohl das ja fast 30 Jahre anstandslos gehalten hat, ist das natürlich das absolute Negativbeispiel. Der Hals der Gibson wurde, so stand es zumindest bei dem Foto dabei, zu einem Großteil durch das Griffbrett fixiert. Das hat ja auch nicht unerhebliche Leimflächen zu Hals und Body.
Kannst Du mal den Link zu der Seite posten auf der Du das Photo gefunden hast!? Wenn man so einen Pfusch sieht, weiß man warum Gibson den Long-Tenon abgeschafft hat, ich wäre ganz schön enttäuscht, wenn ich so einen Halszapfen im Neck-Pickup-Fache sehen würde Bei der Long-Tenon-Einsetztechnik, ist die Leimfläche des Halses am Body nicht so groß, da sollte schon genauer gearbeitet werden.
Kannst Du mal den Link zu der Seite posten auf der Du das Photo gefunden hast!? Wenn man so einen Pfusch sieht, weiß man warum Gibson den Long-Tenon abgeschafft hat, ich wäre ganz schön enttäuscht, wenn ich so einen Halszapfen im Neck-Pickup-Fache sehen würde Bei der Long-Tenon-Einsetztechnik, ist die Leimfläche des Halses am Body nicht so groß, da sollte schon genauer gearbeitet werden.
Auch wenn wir jetzt Gefahr laufen O.T. zu werden, ich versteh die Aufregung (im verlinkten Forum) über den Passfehler nicht. Vielmehr sollte man daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Diese sind aus meiner Sicht:
- Es ist erstaunlich, wie wenig Leimfläche man tatsächlich braucht, damit eine Halsverbindung dauerhaft tragfähig bleibt. Long Tenon? Short Tenon ? Eh alles überdimensioniert, weil noch das Griffbrett dazukommt und das schon allein viel trägt.
- Schwingungsübertragung ? Dämpfung ?? Gut ist, was gut klingt. Ich bin überzeugt, dass diese Gibson nicht anders und schlechter geklungen hat als alles andere, was da sonst vom Band läuft (und evtl besser passt). Es zeigt sich halt mal wieder: Als gut klingend emfpinden wir das, was seit 50 Jahren aus den Lautsprechern dröhnt und nicht das, was gescheit gebaut wird und "optimal schwingungsübertragend" ist (oder sonstwas). Und es zeigt auch, warum jede mit Herz von Hand gefertigte Gitarre auf Anhieb gut funktioniert: Weil man sie fast nur mit Absicht schlechter als ne Seriengitarre bauen kann
Ich hab mal in ner Firma gearbeitet, wo hochwertige Tragflächen für teure Modellflugzeuge gebaut wurden. Leute, ich kann euch sagen, was dem Kunden als neues Spitzenprodukt verkauft wird, das ist manchmal schon 3mal runtergefallen, viermal repariert und fünfmal kaschiert worden. Aber wen juckts, wenns funktioniert ?!? Der Kunde will schließlich ein Produkt, das seine Anforderungen erfüllt und die lauteten in diesem Fall: Bester Flügel am Markt und gute Optik. Oder auf die Gibson übertragen: Die Gitarre funktioniert prächtig, wurde in Handarbeit hergestellt und kommt von Gibson. Wer sich der Illusion hingibt, dort würde alles perfekt gemacht und nur das Beste vom Besten verkauft, der wird eben durch solche Sachen auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt