sag mal Shawn, das ist ein ziemlich heißes Eisen was Du Du da sagst.
Wir hatten das Thema Lasern schon einige Male, irgendwann wollte Twang, bzw ein Freund von ihm, mal damit herüberkommen, und ich, ich habe schon mindestens dreimal angesetzt einen Google Research zu machen um Dienstleister in die Resourcen zu kriegen, erfolglos, weil ohne Antworten oder einfach zu teuer...und nun erwähnst Du das so ganz Nebenbei in der "Tapetenabteilung"
Könntest Du da bitte mal näher drauf eingehen, bzw gleich einen eigenen thread starten, und genau erläutern was machbar ist und was man rechnen muß ?
Also ich gehe halt davon aus das Shellex die Technologie zur Verfügung steht und das Ihr MOP und Acryl schneidet. Wie dick ist/darf das Plexi denn sein und ganz wichtig, wie breit ist der Schnitt. Letzteres ist dann interessant wenn man z.B. den Ausschnitt auch wieder als Schablone verwenden will, wie etwa bei den Abdeckungen die ich an meinen Gitarren verwendet habe ...ist dann halt nur ein Schnitt und verdammt genau dazu
Ich habe aber noch andere Ideen im Hinterkopf, nur muß ich dazu erst einmal herausfinden was was kostet etc
Im Allgemeinen haben Laserschnitt-Dienstleister sowas wie Mindestmengen, aber Ihr als Gitarrenbauer-Zulieferer, habt ja vieleicht eine viel günstiger Einstellung zu unseren Belangen ??
Grüsse Jack
Bisher haben wir 3-4mm Plexi geschnitten, war kein Problem. Sicherlich geht auch 5-6mm oder stärker. Die Laserschnittbreite liegt ca. bei 0.2 - 0.3mm und könnte man gebenenfalls über eine Radiuskorrektur ausgleichen. (anpassung der Zeichnung)
Das die Laseranbieter sind teuer, das wissen wir. So teuer werden wir bestimmt nicht berechnen. Um nen Preis zu nennen, müsste ich allerdings auch par Dinge wissen. Wie gross, wie aufwendig, wie stark, welches Material (Plexi weiss, schwarz, durchsichtig). Hast du eventuell etwas was ich testen könnte? Mindestmengen haben wir keine, allerdings wirds bei grösseren Stückzahlen natürlich billiger.
Arbeitsfläche ist ca. 500x400mm. Muss ich aber nochmal genau messen.
So, mehr bekomme ich morgens um 7Uhr ohne Kaffee nicht hin
es ist quasi eine Kombination aus dem was es bei Stewmac als Schablone gibt um mit deren "miter" Bundschlitze zu sägen mit einer 25er Mensur und dazu mini Block Einlagen für den Pinrouter
Alle schwarzen Zeichnungen sind Ausschnitte , die anderen nur Hilfslinien( Achtung einzoomen und untere "Nippelöse" beachten) Könnte man den Laser auch zum Markieren benutzen, also nicht nur Durchschnitte, dann könnte man die Bundschlitzpositionen evtl. und zur besseren Orientierung "anritzen". Es wäre aber unsinnig dafür zich Euro auszugeben ....
Nach meiner Meinung könnte man mit etwas mehr Zeitaufwand und intelligenter Überlegung das so gestalten, das man ein inneres Gesamt-Rechteck dazu ausschneidet (Puzzle Prinziep), indem sich dann die Inlayausschnitte befinden, wodurch man dann pro Mensur quasi verschiedene Inlayformen variieren kann
Ich hoffe man kann das verstehen, also ich will die "Blocks" mit einem PIN und dem Dremel in perfekter Position ausfräsen können, daher will ich das auf der selben Schablone mit der ich auch die Schlitze säge
Wenn das nun unwirtschaftlich teuer ist, dann führt es vermutlich zurück zu den konventionellen Methoden
ich hab mal was versucht und weiss nicht ob du dir das so vorgestellt hast. Jedenfalls erstmal ohne die "Puzzelei". Den Teil hab ich noch nicht so ganz verstanden.
Hi, ich hab mal was versucht und weiss nicht ob du dir das so vorgestellt hast.
gemein - versuchen nennst Du das ? das will ich haben bitte nenn mir den Preis
also das Prinziep in diesem Schablonenfall dürfte/müßte eigentlich klar sein.
Wenn die Ösen genau sind, so das sich daran im Stewmac Miter nichts falsch bewegen kann, dann ist das doch ziemlich genial ? (Mensur und Einlagemotiv jetzt mal außen vor)
Natürlich kann man vermutlich nichts einfacher auch ohne Schablone machen wie rechteckige Einlagen, obwohl ich das Zentrieren schon recht aufwendig finde
Also zuerst wird das Griffbrett gewölbt, dann auf die Schablone geklebt (Klebeband), dann geschlitzt und dann von oben mit dem Dremel entsprechend mit einem Mini-Pin gefräst. Die Inlays sind in perfekter Form und Position, nichts muß nachgefüllt werden.
Man denke auch nur mal an die 24 3/4 Mensur und Trapezeinlagen, bzw die PRS "birds" oder dann in der Weiterführung das gewünschte Individualmotiv zudem Ihr dann gleich die perfekt passenden Inlays lasert
So sind wir "Nicht-Inlay-Künstler" der perfekten Arbeit doch ein ganzes Stück näher ?!
Die Sache mit dem Puzzle ist imho eigentlich nur interessant wenn man das aus Stahlblech lasert ...
Ich erklär nochmal den Gedanken
Die äußere Form mit den Ösen ist ein Rechteck Man könnte ein weiteres inneres Pass-Rechteck machen das man dann in perfekter Position, aber mit unterschiedlichen Einlagemotiven auswechseln kann. Man hat also einmal die Mensur und je nach Bedarf passend . Trapez, Block oder Bird Inlays
Bei dem realtiv günsitgen Plexi kann man das natürlich einfach jedesmal neu komplett auslasern ?!
habe übrigens Stewmac vor ein paar Monaten mal genau den gleichen Vorschlag gemacht - es hat aber noch keiner darauf reagiert - sags nur
Hier bei uns geht es ja mehr als alles andere um Individualschablonen, also das was sich jeder selsbt ausgedacht hat - richtig
Grüsse Jack
PS: da Du die Bünde angedeutet hast, wäre die horizontale Ausrichte-Mittellinie auch noch toll gewesen und, hätte ich gewußt das Du so schnell zuschlägst ....es ist bei diesen Schablonen auch wichtig, das die Grundfläche größer ist als das eigentliche Griffbrett, also nicht nur 0-24 Bund, sondern auf beiden Seiten 6-7cm länger
die Idee, die du da zu den Inlays vorschlägst ist echt hervorragend. Ich könnte mir auch vorstellen, soetwas herzutun. Kommt halt auf den Preis an, zu dem es sich im Endeffekt realisieren lässt. Aber das ist ja immer so.
@ shawn: Was würde es denn kosten, bei Euch eine Korpusschablone mit allem drum und dran (E-Fach, Pickups evtl. Halstasche) lasern zu lassen?
@ Jack Custom Mensur (auch beidseitig) ca. 25€, mit Inlays ca. 35€. (mit DXF)
Findet ihr das fair?
beidseitige Schlitzschablone ist gut, so ist das auch bei Stewmac, allerdings kann man dann logischer Weise nicht beide Inlays integrieren. Aber würde man z.B. eine LP Mensur mit Trapezen machen und auf der anderen Seite eine Strat Mensur, weil man da ja fast immer Dots macht und keine Schablone braucht, dann ist man man mit 35€ imho ganz gut bedient
bei der Body Schablone ist das schon kritischer.
Fast keine Gitarre geht mit einer Schablone über die Bühne, Eine Strat z.B. benötigt mindestens schon zwei. Dann ist man nach Deiner Rechung schon bei ca 90-100€
Bei guitarbuildingtemplates.com, die in unseren Ressourcen stehen, bekommt man für umgerechnet 42€ außerdem eine Halsformschablone mit Mechanikenposition. Deren Schablonen sind auch gelasert, nicht aus Plexi, aber Hartfaser, das hält auch ne Weile ...also nur so zur Gegenüberstellung
Für einen meiner Bodypläne habe ich 6!! Schablonen anfertigen lassen per CNC. Hinterher habe ich die Hälfte nochmal überarbeitet, aus Sperrholz selbst neu ausgesägt und geschliffen etc. Beim Lasern würden es also 6 sein, nur weil man den einen Ausschnitt wiederverwenden kann, sonst wären es gar 7 Schablonen geworden. Das würde sich dann auf rund 350€ hochrechnen, das lohnt sich imho nur dann wenn man damit viele Gitarren bauen will
Die Griffbrettschablone ist in meinen Augen deswegen ein ganz anderer Anreiz, weil Ihr ja auch Anlauf für die dazu passenden Inlays seid. Geld spielt natürlich immer eine Rolle, aber mir persönlich wär es gern einmal 100€ mehr wert, wenn ich mir ein Spezialgriffbrett machen wollte. Die Vorgehensweise ist wie bereits gesagt so oder so möglich, für mich wäre es der ideale Weg
Vielleicht kannst Du noch etwas über Preise und Maximalgrößen von passend gelaserten Inlays machen.
Rechenbeispiel: Eine Schablone wie die oben gezeigte mit 10 Stck Individualinlays, also alles verschiedene, aber halt als *.dxf vorliegen plus die perfekt passenden Inlays aus MOP, Goldfisch oder Abalone ...
also mit den 6(7) Schablonen blick ich noch nicht ganz durch. Bei der Adresse die du mir genannt hast, sind es bei der Strat nur 3 (inkl.) hals. Hals kann ich garnicht machen, den bekomme ich nicht in den Laser.
Ich hätte mich jetzt erstmal mal auf die Griffbrett-Geschichte eingelassen und da Versucht auf einen nenner zu kommen. Griffbrett-Sätze bieten wir ja im Katalog fertig an, Preise stehen alle da. Wenn wir Standard-Inlays wie LesPaul etc. nehmen, ist der Preis natürlich konstant und auch niedriger. Können ja dann alle benutzen und kaufen (z.b. LesPaul). Wenn ich eine Schablone spzeiell anfertige ist das natürlich mehr aufwand und der Preis, denke ich, gerechtfertigt.
Zu der länge der Schablone, hab ich die Zeichnung original von dir übernommen. Was meinst du mit den 7cm länger? Viel länger kann ich es nicht machen, die Arbeitsfläche ist nicht viel grösser. Normelerweise machen wir damit Inlays, Kopfplatten, Schlllochverzierungen etc..
1. also mit den 6(7) Schablonen blick ich noch nicht ganz durch.
2. Griffbrett-Sätze bieten wir ja im Katalog fertig an, Preise stehen alle da.
3. Wenn ich eine Schablone speziell anfertige ist das natürlich mehr aufwand und der Preis, denke ich, gerechtfertigt.
4. Zu der länge der Schablone, hab ich die Zeichnung original von dir übernommen. Was meinst du mit den 7cm länger?
5.Viel länger kann ich es nicht machen, die Arbeitsfläche ist nicht viel grösser.
Hallo
zu1) mußt Du auch nicht, es ging darum, das meine selbst geplante Gitarre soviele einzelne Schablonen benötigt und das dann relativ teuer wird und das man daher genötigt ist das auf herkömmliche Wiese zu sägen und zu schleifen - das liegt aber in der Natur des Projekts !!
zu2) hier wäre es überaus wichtig das man beim Anfertigen einer Schablone die exakten Maße des gewünsschten Kataloginlays hat, bzw das Du das gewünschte Inlay passend in die Schablone einfügst, damit das am Ende perfekt passt, sonst braucht man keine Schablone
zu3) Der Griffbrettschablonenpreis ist ja auch völlig in Ordnung - ich kauf das ja !!! was ich aber meinte ist folgendes Beispiel:
angenommen ich schicke Dir eine Zeichnung in *.dxf von einer Schablone mit z.B. LP Mensur und die Griffbretteinlagen sind 10 verschiedene chinesische Symbole, solche die man mit einem Umriss zeichnen/schneiden kann (erst einmal). Der Laser schneidet das jetzt genauso aus als wären es Rechtecke, es sind aber chinesische Zeichen oder Runen oder Ägyptische oder Planeten.
Wichtig dabei ist jetzt nur, das Du anschließend die identischen Umrisse der 10 Einzelinlays nochmal aus MOP Material laserst, damit es nach dem Schablonenfräsen des Griffbretts auch perfekt passt !!
Nun war die Frage, was kosten 10 passend gelaserte Custom Inlays zu der vorher custom gelaserten Schablone. Der Sinn der Frage ist der, das man sich ein Bild von den Kosten machen kann und nicht erst nach der komplett abgelieferten Planung - dabei kommt es jetzt nicht auf 10 Euro an sondern das Prinziep. Man könnte z.B. die Grunddimensionen des MOP Materials vor dem lasern festlegen - größer als die Gesamtfläche der 10 betroffenen Bünde muß die Grundplatte ja nie sein und das läßt sich imho sehr gut kalkulieren.
zu 4) als Auflagefläche des Griffbrettrohlings. Wenn die Schablone unter dem Rohling verschwindet, ist es schwieriger die Mittelposition festzulegen - daher auch der Wunsch nach einer angeritzten Mittellinie in der Art der Bündemarkierungen die Du ja gemacht hast zu 5) was ist die maximale Arbeitsfläche ?
Bei den templates von Guitartemplates.com kommen aber ja auch noch fast 50 Dollar shipping dazu. Wenn man aber natürlich mehrere Schablonen braucht, dann ist das immer noch billiger. Auch wenn die selber gemachten aus z.B. Plexiglas sicher länger halten als die aus USA.
Sag mal wie doll stinkt das wenn du Plexiglas schneidest? Und was für ein Laser-Typ benutzt ihr (evtli. Leistung)?
Ich habe selber die möglichkeit zu Lasern mit einem CO2-Laser (Soweit ich weiß) und da wir in der Werkstatt Rauchmelder haben ist das nicht so gut wenn da irgendwelche Gase sich entwickeln
Gruß Alex
Klar bin ich für den Frieden! Frieden durch überlegene Feuerkraft!
ich habe es leider total aus den Augen verloren, weil ich an ganz anderen Projekten arbeite
aber jetzt will ich das mal in Angriff nehmen
Problem - da ich mein System neulich neu installieren mußte habe ich leider sämliche CAD Dateien verloren, Grund, das war der einzige Ordner der nicht auf der Festplatte spezifisch abgelegt war, sondern im eigentlichen Programmordner, daher habe ich das Backup vergessen, ich habe sonst nie Dateien in den Programmordnern, immer irgendwo im benannten Ordner auf der Festplatte ...
Zur Krönung habe ich wohl auch die eine Datei auf dem Server gelöscht
Das ist deswegen doof, weil gerade diese kleinen Kerben für die Bundschlitzvorrichtng etwas aufwendiger zu zeichnen sind
Seis drum
Ich werde jezt mal eine ganz normale Les Paul Mensur/Inlay Zeichung in Angriff nehmen und dann umsetzen
Frage: gibt es vieleicht von Shellex eine CAD Zeichnung zu deren Les Paul Inlays. Ich habe hier einen Satz, also den von Shellex, nehme an das die ja auch nach einer Datei gefräst oder gelasert werden
Wenn ich das zur Verfügung haben könnte wäre es sehr hilfreich, natürlich werde ich die Endzeichnung auch wieder bereitstellen
Da ich eigentlich bereits die Stewmac LP Stahl Schlitzschablone zur Verfügung habe, benötige ich keine beideitige . sondern nur eine einseitige, bei der die Inlays in perfekter Dimension und Position zu den Schlitzen sind