Hallo, ich habe in meiner Arbeit die Möglichkeit Frässchablonen aus Plexi zu lasern. Habe das auch schon seit längerem mal vor, aber... Ich wollte die angehängte Datei dazu verwenden. Das Format ist 730mm x 430mm, das Format des Arbeitstisches des Lasers. Nun habe ich mal meinen Chef gefragt was eine 10mm starke Plexiplatte kosten würde in eben diesem Format. Er hats kurz überschlagen: 50€ ! Wenn das nun jemand bei uns kaufen wollen würde, kämen, je nach dem, Rüstkosten, Versand, Steuer, Arbeitszeit, und vielleicht noch der Aufwand für das "kompatibel" machen der Datei hinzu. Grundsätzlich werden Vektordateien benötigt. Nun gut, das ist ein Satz für eine ganze Gitarre. Falls man kleinere Schablonen möchte (z.B. PUs, Vibrato, nur Hals, etc.) wirds billiger. Den kompletten Preis könnte ich jetzt nur schätzen, aber ihr seht schon in welche Richtung es läuft.
Zur Info die roten Linien werden geschnitten, die schwarzen graviert, bei den blauen war ich mir noch nicht sicher wie ich das ausführen könnte. Ich würde gern eine Möglichkeit finden die Bundschlitzpositionen in die Halsschablone zu integrieren. Also das man sie auch zur Positionsmarkierung benutzen könnte.
Edit: äh...schiete, isn bißchen groß das Bild, aber ich finde keine Option beim Bearbeiten die Datei zu entfernen...sry. Ich könnte es auch als *.dwg oder *.cdr anhängen, so wie Jack - wenn mir jemand erklären könnte wie er das bloß macht.
Hallo ich habe Dir das eben erst einmal nur zitiert und Dein Bild hänge ich auch nochmal an in der richtigen Grösse, dann kann der nächste Moderator der hier vorbeifliegt das einfach löschen und wir sehen trotzdem was Du gesagt hast
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ich find es klasse das sich in Bezug auf die Laserei so langsam was tut im Forum, denn es gibt imho öfters mal was zu lasern
Ich bin da nur etwas skeptisch in wieweit Du oder Dein Chef wirklich bereit ist das wiederholt und für nachfolgend verschiedene Leute stattfinden zu lassen ?!
Oder ist das eine echte kalkulierte Serviceleistung der Firma für die Du arbeitest ?
Ich meine auch dann, ist es imho sehr nützlich wenn man einen Ansprechpartner hat, der ein wenig oder perfekt die Belange des Genre versteht .... so wie auch der Shawn
Im Weiteren, die Zeichnung kommt mir irgendwie bekannt vor , aber ihr fehlt etwas was ich für mich selbt noch verbessern würde ...
Die eingezeichneten Bünde aus den Fender *pdfs, sind nach der Skalierung nicht mehr 100% richtig.
Mit meinem kleinen simplen CAD kann man aber auf den 1/1000 mm genau Parallellinien zum Null- bzw ersten Bund einzeichnen und das mache ich gewöhnlich
Eine Schlitz-Sägepositionierung wie bei den dafür vorgesehenen Schablonen die ich weiter oben anbiete kann man in eine Halsformschablone nicht integrieren, weil man dazu rechte Winkel benötigt die es an der Halsverjüngung nicht mehr gibt.
In Plexi, so denke ich, wäre es ideal, wenn Du die Bünde wie gesagt aus der Zeichnung rauslöschst und als single-Linie in der perfekten Position wieder einzeichnest, das ist theoretisch in der Mitte der beiden jetzigen Bunddraht andeutenden Linien, und diese dann auch gravierst. Wenn jemand anders als mit einer Bundschlitzvorrichtuing die Positionen ermitteln muß, kann er nun die transparente Schablone auf das Griffbrett legen und die Positionen mit je zwei Markierungen anzeichnen. Eine weitere gravierte Linie, nämlich die Mittellinie ist auch extrem hilfreich
Was das einbinden der *dxf etc betrifft : Ich habe das natürlich auf (m)einem Server liegen und hier nur verlinkt
Da ich seit Dezember von Shawn nichts gehört habe kannst Du Dir das *dwg (ist ja wohl Vector ) zwei Postings weiter oben evtl. mal anssehen und mir ein Angebot machen was es kosten soll, es geht um die Les Paul Griffbrett/Inlay Schablone in 1:1 ... habe aber jetzt auch die Linien die graviert werden sollen in blau
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Also: 1. Nein, das ist keine echte kalkulierte Serviceleistung. Habe ja auch geschrieben das ich das nur schätzen könnte. Ich werde diese Schablone anfertigen ( die aus deiner '60s Strat-Zeichnung aus den Ressourcen entstanden ist, wie du ganz richtig erkannt hast ) Danach werde ich noch mal meinem Chef gegenüber erwähnen, das es eventuell Bedarf für diese Art Arbeit gibt, und mal sehen was er davon hält. Falls er das für interessant/sinnvoll hält, werde ich das ganz eigennützig natürlich melden.
2. Der Gedanke mit der senkrechten Mittellinie zwischen den "Bunddrahtbreitenlinien" kam mir auch schon, dann könnte man relativ einfach links und rechts Markierungen anbringen, wie du schon vorgeschlagen hattest. Ich dachte nur vielleicht gibts noch einen besseren Weg. Aber so würde es ja auch gut funktionieren, denke ich (ich habe nämlich noch keinen Hals gebaut - jaja, eine typische Anfängerhürde) Die Genauigkeit hatte ich nicht überprüft, habs einfach aus oben genannter Datei übernommen. Grund zur Sorge?
3. Wenn du dir wirklich noch die Arbeit machen willst die Linien deiner Paula Schablone in Schwarz (hast glaub ich was verwechselt: Schwarz = graviert / Rot = geschnitten / Blau = war mir noch unklar) zu ändern, dann gibs mir doch auch gleich in *.cdr (Wir laden meistens von CorelDraw in den Laser). Je perfekter deine Vorlage ist, also Dateiformat, Farbe, etc. um so weniger Arbeit haben wir und desto billiger wirds natürlich für dich. (Obwohl viel Arbeit wärs natürlich nicht, die Farben der Linien zu ändern) Kannste ja auch per PM schicken. By the Way: falls du dich für dünneres Plexi entscheidest (ging ja um 10mm) dann wirds billiger.
Das mit dem Server hätte ich mir auch denken können...
4. Bitte schaut euch doch noch mal die Zeichnung an (also nun in Jacks Post) und sagt mir was ihr von den einzelnen Elementen haltet. Vielleicht nochmal kurz den Gedanken erklärt: Ich wollte eigentlich mit so wenigen Schablonen, und dem früher im Thread mal erwähnten "Puzzleprinzip" so viel Fräsmöglichkeiten abdecken wie eben möglich. Insbesondere würde mich eure Meinung zu der Halstasche, deren Bohrungslöcher (auch in der Halsschablone), dem Vibrato und den Bohrungen für Dots, Mechaniken etc. interessieren. Also lange Rede, gar kein Sinn: Ist die Schablone, so wie sie jetzt aufgezeichnet ist Sinnvoll oder sollte ich manche Schneidlinien weglassen um ,sagen wir mal, mehr Stabilität zu erhalten. Noch das Beispiel Halstasche: 1.Ich nehme die gesamte Korpusaußenkontur und fräse meinen grob ausgesägten Body bündig. 2. Ich entferne das kleine Stück Plexi aus der Halstasche um eben diese zu fräsen. 3. Ich setze es wieder ein um mir die Bohrungen für die Halsbefestigung anzuzeichnen.
Die 10mm waren mir für diese Schablone eh zu dick - 3 oder 5mm genügen, je nachdem was vorrätig ist
Du solltest das nicht mißverstehen, es genügt nicht wenn Du in Corel nur einfach eine Mittellinie zwischen den vorhandenen zeichnest, weil die Bünde nicht genau genug sind.
Du mußt am Nullbund und am 22.Bund, das ist die Aussenkante der Halsrundung am Absatz vom Maß und Abstand ausgehen, und von dort aus entsprechend einer der Bundtabellen per CAD numerisch bis drei Stellen hinter dem Komma die Linien "Konstruieren" damit das am Ende noch genau genug ist ...
Ich glaube Paralellinien geht mit Corel nicht, also nur per Lineal, das wär mir nicht genau genug weil es beim Übertragen nochmal ungewollt zu minimalen Abweichungen kommen kann
Hi, schau dir doch nochmal deine Zeichnung an, du hast da lienien, die Doppelt weggeschnitten werden! Zb die Halstasche, aber auch in der Bridge PU zum E-Fach & die Potilöcher und schalterschlitz Das Efach und die Halsausfräsung kannst du ja noch als Extra dazwischenlegen Im Tremfach ist auch einiges zuviel Stell dir die Zeichnung mal als Holzbrett vor Grüsse Wasduwolle....wenn weg dann weg
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@wasduwolle...Nene, DAS war ja der Gedanke. Eine variable Schablone. Der Vorteil von gelaserten Plexischablonen gegenüber Selbsthergestellten (oder gefrästen) ist meiner Meinung nach eben, das die Schneidlinien sehr dünn sind, und man somit eben Puzzle bauen kann.
Also Beispiel Elektrikfach: Mal angenommen ich will eine herkömmliche Strat bauen mit Schlagbrett auf dem die gesamte Elektrik verschraubt ist und von der Vorderseite des Korpus montiert wird. Dann nehme ich die Teile für die Pickupfräsungen und die Außenkontur des Elektrikfaches heraus und fräse eben diese. Will ich aber eine Strat bauen bei der die Elektrik von hinten montiert wird (z.B. zooms Alchimist), dann lasse ich diese Teile drinn und markiere nur die Kreise für die Potiachsen und den Switch etc. bohre das, montiere die Schablone auf die Rückseite, entnehme das Elektrikfach und fräse dieses. Selber Gedanke beim Vibrato (obwohl ich da vielleicht wirklich ein bißchen viel auf einmal will...). Ich hoffe das ist jetzt irgendwie verständlich rübergekommen.
@Jack ich hab keine PM von dir bekommen, hast du die geänderte Datei auf deinen Server geladen, oder...
Dieses Satzfragment ist mir noch ein bißchen unklar:
Zitierter Text
Du mußt am Nullbund und am 22.Bund, das ist die Aussenkante der Halsrundung am Absatz vom Maß und Abstand ausgehen, und von dort aus[...]
Wenn es zu ungenau ist einfach eine Mittellinie zwischen die beiden zu zeichnen, dann hätte ich es vom Nullbund/Sattel aus errechnet, also eben diese Formel *kochbuchsuch*...äh...Mensur / 17,817 = Abstand Nullbund - 1. Bund usw. (Martin Koch erwähnt übrigens das zwei Nachkommastellen vollauf genügen)...
1. ja, ich habe die selbe Datei auf dem Server überschrieben (Antwort 15) 2. ja, zwei Stellen hinter dem Komma genügen 3. ja, Du kannst das nur vom Nullbund aus ausrechnen 4. ich dachte nur das der Nullbund bei einer Strat nicht sooo deutlich ist als Anfangsorientierung wie der 22te, weil das die Stelle ist an der der Hals aufhört, selbt wenn man eine überstehendes Griffbrett baut. Wenn man nun zuerst den Abstand vom 22ten zurück zum O-ten misst, kann man sicher sein, das alles an der richtigen Position ist
ich kann eine *dwg zur Verfügung stellen bei der es bereits gemacht ist, ist aber komischer Weise 10MB groß, also nur für Leute mit DSL. Ausserdem sind die beiden Hälse auf ca 43mm Sattelbreite getrimmt, das ist nicht Vintage für Fender sondern eher für Les Pauls
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@Jack Also, ich habe jetzt die *.cdr aus Antwort 15 runtergeladen, werds morgen mal mit in die Arbeit nehmen und schauen was an Material da ist. Muss es transparent sein? Falls ich was finde, melde ich mich natürlich nochmal bei dir.
Die korregierte 10MB *.dwg würde ich natürlich auch gerne haben aber mein CAD wills irgendwie nicht öffnen, komisch...probiers auch mal in der Arbeit, ist ein anderes Programm dort. Das der 22. Bund genau dort sitzt wo der Hals Korpusseitig endet war mir nicht bewußt - wieder was gelernt.
...Nene, DAS war ja der Gedanke. Eine variable Schablone. Der Vorteil von gelaserten Plexischablonen gegenüber Selbsthergestellten (oder gefrästen) ist meiner Meinung nach eben, das die Schneidlinien sehr dünn sind, und man somit eben Puzzle bauen kann....
Das habe ich mir auch schon mal überlegt. Bei einigen unkritischen Sachen mag das gehen. Elektronikfach oder Pickupausfräsungen. Aber bei der Halstasche geht das nicht. Außer man läßt sich das Gegenstück separat auslasern mit entsprechender Toleranzkompensation. Selbst Laserschnitte haben ihre Toleranzen, im Normalfall liegen die auch bei 0,3mm. Weitaus zuviel für Halstaschen! Es geht auch genauer, aber nicht mit der Puzzlemethode.
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Also ich habe nun mal meine Schablonen nach oben gezeigter Zeichnung gemacht (6mm Plexi). Die Halstasche nun doch seperat, wegen der Schnittoleranz. Die hatte ich nach einigen Versuchen kompensiert. Hals und Halstasche passen perfekt. Die Schnittkanten werden allerdings nicht exakt glatt, sondern leicht wellig. Das liegt allerdings im hunderstel bis zehntel mm Bereich. Ich werde versuchen davon noch ausagekräftige Fotos zu machen. Müsste man also noch schleifen. Da es mich in den Fingern gejuckt hat ( und ich auch genug Holz habe ) hatte ich drauf verzichtet und doch schon den Korpus bündig gefräst. Hatte mir gedacht, musste ja eh noch schleifen. Ist aber natürlich smarter die Schablone zu schleifen. Euch routinierten Profis passieren solche Ungeduldsdummheiten natürlich nicht.
Ähm...der Beitrag will eigentlich sagen das ich mich als Vendor für gelaserter Plexischablonen anbieten möchte. Wir können euch bei Bedarf aber auch andere Gravuren anbieten. Wir haben z.B. für einen Gitarristen ein Stratschlagbrett aus Riffelblech ausgefräst und nachträglich eloxiert. Oder wenn ihr mal in der Gallery nach meiner Erstgebauten (Harlekin) schaut - da war das Schlagbrett aus Silber das ich von Hand graviert und patiniert hatte. So ne Zemaitis Idee. Also einfach mal per email anfragen.
ich möchte mal noch eine Bemerkung zu den Griffbrettschablone nachreichen die ich nicht bedacht und inzwischen aber bemerkt habe
Zeichnet man die Schlitz- und Inlay Schablonen so (wie ich das gemacht hatte) in der Art, wie es hinterher als Griffbett aussehen soll, entsteht folgender "Zustand"
Man muß die Schablone nach dem Schlitzen nochmal neu justieren bevor man die Inlays fräst, weil jeder Schlitz im Stew Mac Schlitz-Miter im Versatz zur Kerbe und Markierung gesägt wird. Würde man gleich anschließend die Inlays per Pin fräsen, würden sich die Inlays quasi irgendwo über den Schlitzen, aber nicht in korrekter Position zwischen den Bünden wiederfinden
Man muß sich jetzt selbst überlegen ob man lieber zweimal die Schablone ausrichtet, oder das entsprechend dem Versatz zur Stew Mac Vorrichtung vorkonstruiert und lasert um es nur einmal auszurichten ?!
Der Vorteil der "optischen Realschablone" (die, die zweimal ausgerichtet werden muss), ist da, wo man das an einem Maserungbild oder gegen ein "Wurmloch" ausrichten will
So und nun hab ich auch noch eine Frage, obwohl mir "deucht", als sei das schonmal angefragt worden
Kann man beim lasern eigentlich einen Winkel im Schnitt machen, etwa 35° für einen Pickguardrand, oder geht immer nur senkrecht, also 90°
Das würde mich jetzt generell mal interessieren, auch wenn es evtl Maschinenabhängig ist?
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@Jack
Das mit dem Versatz ist mir noch ein bißchen unklar...Ich habe die Miterbox vom StewMac nicht, hab mir die grade nochmal auf der Website angesehen, und ich dachte das die Kerbe der Schablone, die ja mittig zum Schlitz/Markierung läuft in der Miterbox exakt unter dem Sägeblatt liegt?
Nun kann man das natürlich nach Gusto machen, wie du schon gesagt hattest. Entweder so wie du die jetzt hast, also optische Realschablone mit dem Vorteil des Ausrichtens nach den Gegebenheiten des Holzes, oder in Bezug auf die Miterbox. Muss man halt selbst entscheiden. Wenn man die Miterbox eh schon hat ist die zweite Idee wahrscheinlich sinnvoller. ...äh moment...geht nicht auch beides? Wenn die Schablone aus transparentem Plexi ist kann man doch trotz versetzter Miterboxkerben optisch nach dem Holz ausrichten, oder?
Beim lasern kann man keine Fasen schneiden. Nur 90°. Ich habe zumindest keine Maschine gesehen die das hatte.
ich zeigs nochmal mit den Bildern aus diesem thread, wo ich das Werkzeug vorgestellt habe
die kleinen Pins die man zu den Schablonen bekommt ...
...sind in der Miter Box nicht senkrecht unter dem Schnitt ... da könnten sie nicht sein
... sondern links daneben
das ist aber ein fixes Maß, das man entsprechend der Schablonenkonstruktion einplanen kann Die optisch Beste Version ist wohl die Kerben entsprechend zu machen und die "angeritzen" Bundmarkierungen entsprechend dem Versatz, und die tatsächlichen Inlay Aussparungen natürlich genau zwichen die Bundmarkierungen - "Wir" (war ja mein Aufmerksamkeitsfehler) haben aber die Markerungen senkrecht über die Pin-Kerbe gemacht und daher auch die Inlays ... ich muss "einfach" nach dem Schlitzen die Schablone nochmal neu ausrichten, so genau wie man das halt Vorder- zu Rückseite hinbekommt