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Christian Grassmann |
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Hallo zusammen, ich bin neu in diesem Forum. Ich habe zufällig in u-tube einen Beitrag über Kohlefasercellos gesehen http://www.youtube.com/watch?v=J_gI3chGtww. Seitdem befasse ich mich damit, mir eine Gitarre aus CFK selbst zu bauen. Ich arbeite seit einigen Jahren mit Kohlefaser. Formenbau und Herstellung/Verarbeitung sind kein Problem. Hat jemand Erfahrung mit solchen Gitarren, wer stellt so etwas her.....? Wie muß die Decke gestaltet werden......? Bin für jeden Hinweis dankbar. Gruß Christian Graßmann |
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jhgitarren |
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Hallo Christian, herzlich willkommen hier im Forum! Leider funktioniert der Link von Youtube nicht - da müsstest du vielleich noch mal schauen. Zu deiner Frage: Ja, man kann Gitarren aus CFK bauen. Ovation tut das in seiner Adamas Serie und Gitarren komplett aus CFK gibt es hier: http://www.rainsong.com/In der Regel werden die ähnlich gebaut wie traditionelle Gitarren eben nur von den Materialdicken halt anders. Da die Gitarrenbauer aber eher konservativ sind, sind moderne Werkstoffe im Gitarrenbau eher Exoten. Eine richtige Forschung dahingehend gibt es m.W. nicht - so wie z.B. bei den Geigenbauern. Jörg |
| Es heißt wohl Abschied nehmen von diesem schönen Forum - weiter geht's hier: http://www.gitarrebassbau.deDas alte Forum ist tot - wir sehen uns an anderer Stelle: http://www.gitarrebassbau.de !!!!!!!!!!! |
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Christian Grassmann |
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Christian Grassmann |
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Der Klang einer Holzgitarre ist natürlich mit einer CFK Gitarre nicht zu vergleichen - soll ja auch nicht. Eine EN10 und eine National klingen auch völlig anders - und das ist auch gut so. Sowas kann man seriös nicht vergleichen.
Ich möcht das halt gerne mal testen, und mir so ein Teil selbst bauen.
Als Modell möchte ich meine EN10 nehmen.
Gruß
Christian |
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jhgitarren |
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Das Problem wird schlicht und ergreifend sein: Es gibt keine (zugänglichen) Erfahrungswerte beim Bau von CFK Gitarren. Die besagten Hersteller werden (aus gutem Grund) auf keinen Fall Details preisgeben. Du kannst also nur durch aufwändige Testreihen dem Klang nahekommen, den du dir wünscht. Wenn du dabei vorgehst, wie bei dem Cello, brauchst du zumindest einen Satz (auch aufwändiger) Formen. Wenn du da drankommst, ist das ja schon mal gut. Der Korpus wird auch nicht so kompliziert sein. Was dann in der Decke steckt und wie sie laminiert ist ......? Wie gesagt probieren kann man das auf jeden Fall
Jörg |
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zoom |
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...Basslab macht auch ein Riesengedöns...
Ich hab mir die Teile ja noch nie angeschaut..bisher...doch was ich jetzt da gesehen habe überbietet die Magen-Darm Grippe meiner zwei Keinen bei weitem! Ich finde die total unästhetisch, dabei bin ich ja nichtmal ein Kunststoffkritiker. Man kann das doch schöner machen oder? |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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rumblebird |
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 stay tuned! Maximum Member 
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Ich habe sie angeschaut, ich habe eine Gitarre und eine Bass in der Hand gehabt und ich habe beide gehört.
Ich finde sie klanglich ultraneutral, eigentlich nicht mehr zu toppen. Bezüglich Formen und Farben finde ich die Einordnung von zoom schamlos untertrieben. Sozusagen im umgekehrten Verhältnis zum Sendungsbewusstsein des Herstellers.
Für mich einziger Pluspunkt: Sie wiegen NICHTS! |
| Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist. |
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Christian Grassmann |
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Hallo zusammen,
vor dem Formenbau muß ich noch klären welche Hardware (Tonabnehmer / Mechanik...) ich verwende. Kann mir jemand eine Adresse geben, wo ich solche Teile beziehen kann?
PS: ich bin mit dem Tonabnehmersystem der Takamine EN10 sehr zufrieden. Welches käufliche System kommt dem am nächsten?
Mille grazie!
Christian |
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Echtholz |
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Hallo Christian, einige Tips sind Dir ja schon gegeben worden, so z. B. zu Ovation. Hier kannst Du in der Form in der Richtung wie bei Ovation (Roundbowl) gehen, um das klanglich maximale herauszuholen. Ist lt. Jahnel die optimale Form (zwar schon eine altbackene Literatur, jedoch in der Richtung immer noch i. O.) und ich bin mir sicher, dass auch Ovation diese Lektüre verinnerlicht hat. Du brauchst aus statischen Gründen im inneren des Korpusses dennoch einige verstärkte Stellen, so z. B. beim Halsanstatz (Verstrebungen um die Zugkräfte abzufangen) und am Endpinbereich (Gurthalterung). Bei Adams sind die Decken mit 0,9-1,2 mm angegeben, inwieweit jedoch diese innen auch die Ovation-Bebalkung haben entzieht sich meiner Kenntnis (denke jedoch, dass diese das selbe haben). Baue selbst ausschließlich Gitarren mit rundem Boden, allerdings in Massivholzbauweise - bringt im Vergleich zu teuren Gitarren von Martin, Gibson usw. mehr Lautstärke und einen volumigeren, absolut fantastischen Klang. Nun zu der Hardware kann ich dir meinen Mentor http://www.rall-online.de oder http://www. rockinger.com empfehlen. Die können Dir da auf alle Fälle helfen! Gruß Echtholz |
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Echtholz |
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Christian Grassmann |
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Hallo Echtholz,
vielen Dank für die guten Tips! Der Link ist prima. Ich werd mal versuchen an die Abmessungen des Gehäuses heranzukommen (oder gibt es im Netz irgendwo diese Infos?).
Gruß
Christian |
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Echtholz |
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Hallo Christian, war länger weg, daher kann ich Dir erst jetzt antworten. Nun bei der Form würde ich grundsätzlich eine gängige Akkustik-Gitarrenform empfehlen (ggf. auch mit Cutaway). Diese sollte entsprechende Grundintonationen berücksichtigen (Quinte, Halbton, 4/5, 2/3 etc.). Der Roundbowl sollte unter der Brücke die größte Tiefe aufweisen und die Tonentwicklung Richtung Hals/Schalloch begünstigen. Für das Volumen etc.gibt es in diesem Forum sehr gute Tools ( http://www.gearbuilder.de/forum/b-SO/ ). Das Volumen sollte bei Gitarren bei fis bis F liegen (ggf. ist jedoch bei diesem harten Material ein E zu bevorzugen). Nun ich habe zufällig vor kurzem eine Adams untersucht - die haben in etwa das selbe Bebalkungsmuster. Wenn Du deine e-mail Adresse hinterlässt, kann ich mal ein Foto zusenden. Bei der Wandstärke kannst Du sicher etwas experimentieren, um nicht diesen harten Ton einer Ovation zu bekommen. Hier wären jedoch Kenntnisse in der Statik sehr hilfreich. Vielleicht kennst Du jemanden, der Dir bei den Berechnungen bzw. mit Erfahrungswerten behilflich sein kann. Mir fehlt leider die Zeit dazu, sonst könnte ich schon aushelfen. Gruß Echtholz Auf diesem Wege auch Grüße an Jörg und Andreas Rall !!! |
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Otzelpeitz |
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Kohlefaserakustik! Ja, Mann! Du hast das know-how zum CFK-Bau? Worauf wartest Du, hau rein!
Und bitte mit Bauthread weil ich ganz, ganz, ganz, ferner Zukunft will ich das auch probieren. (so um 2030 herum) |
| Hier spielt die Musik: GitarreBassBau.deUnd mein Bauthread |
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capricky |
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Nun bei der Form würde ich grundsätzlich eine gängige Akkustik-Gitarrenform empfehlen (ggf. auch mit Cutaway). Diese sollte entsprechende Grundintonationen berücksichtigen (Quinte, Halbton, 4/5, 2/3 etc.). Der Roundbowl sollte unter der Brücke die größte Tiefe aufweisen und die Tonentwicklung Richtung Hals/Schalloch begünstigen. Für das Volumen etc.gibt es in diesem Forum sehr gute Tools ( http://www.gearbuilder.de/forum/b-SO/ ). Das Volumen sollte bei Gitarren bei fis bis F liegen (ggf. ist jedoch bei diesem harten Material ein E zu bevorzugen). Nun ich habe zufällig vor kurzem eine Adams untersucht - die haben in etwa das selbe Bebalkungsmuster. Wenn Du deine e-mail Adresse hinterlässt, kann ich mal ein Foto zusenden. Bei der Wandstärke kannst Du sicher etwas experimentieren, um nicht diesen harten Ton einer Ovation zu bekommen. Hier wären jedoch Kenntnisse in der Statik sehr hilfreich. Vielleicht kennst Du jemanden, der Dir bei den Berechnungen bzw. mit Erfahrungswerten behilflich sein kann. Mir fehlt leider die Zeit dazu, sonst könnte ich schon aushelfen. Gruß Echtholz
Alter Schwede....  , die Tupperschüssel heisst Adamas! Nach der Eichentonholznummer kamen mir schon Zweifel an Deiner "Echtheit", aber was Du jetzt hier mit gequirltem Pseudofachchinesisch ablegst lässt vermuten, das Du uns gehörig veralbern willst - Deine "Fehlerquote" ist seltsam hoch. on topic - Es gibt im Netz durchaus verwertbare Informationen zum Bau von Kohlefaserdecken u.a. die -
Zitierter Text
Ovation hat die Adamas CVT mit einer extrem dünnen (0,82 mm) und dadurch auch sehr leicht und schnell reagierenden Decke ausgestattet. Die sogenannte Fibronic-Decke besteht aus einem 0,36 mm starken Pappelholzfurnierkern in der Mitte und je einer 0,23 mm starken Carbon-Lage auf jeder Seite, die bei über 120 Grad Celsius zusammengepreßt werden. Die Carbon-Fasern laufen parallel zum Hals, während die des Birkenkerns im Winkel von 60 Grad liegen. Die Decke soll dadurch noch mehr Stabilität erhalten.
der kleine von mir unterstrichene Widerspruch heisst nicht anderes, als das es Decken mit Birke oder Pappelfurnier gibt. In der Beschreibung im folgenden link gibt es natürlich noch weitere "Merkwürdigkeiten", die man getrost ignorieren kann, so zB die Schalllochgrössentheorie - kleine Frequenzen passen auch durch große Schalllöcher http://www.planetguitar.net/tests/ovation/ovation_test.htmlcapricky |
| Das Gearbuilderforum leidet gegenwärtig unter technischen und administrativen Problemen. Wir, das Moderatorenteam können nicht garantieren, daß der Bestand dieses Forums dauerhaft gesichert sein wird, wir befürchten eher das Aus für Forum und seine Datenbank. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, ein neues Board in der Tradition der Gearbuilder im Netz zu etablieren, das Probleme wie die hier auftretenden, zukünftig vermeidet. http://www.GitarreBassBau.de |
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Echtholz |
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Hallo Christian! Mit fis etc. meine ich den Eigenton der Gitarre (unterer Eigenton).
Thanks capricky! - dass Du Christian die links aufgezeigt hast, bin leider zeitlich nicht mehr dazu gekommen. War bei der Ausführung für den Bowl. Auf das Eichenholz komm ich noch zurück - jedoch an anderer Stelle, wenn es mir zeitlich wieder möglich ist. Muß auch erst mal sehn wie man ne pdf-Datei dort anhängt, wo ich ein paar Parameter für einheimisches Holz den klassischen exotikhölzern gegenübergestellt habe (Eine Sammlung über 35 Jahre) natürlich nur ein Ausschnitt davon! Nun sind wir aber vom Thema abgekommen!
Christian - Alles Gute beim Bau der Formen und Deiner CFK-Gitarre !!!
Gruß Echtholz
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Christian Grassmann |
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Hallo zusammen,
erstmal herzlichen Dank für die vielen Tipps und die Links - die Info zum Aufbau der Adamas sind Spitze. Jetzt steht für mich fest, daß ich eine Rounbowl bauen werde.
Von der Yamaha L1 und der Martin 000-12 hab ich mir Bilder der Decken bei u-tube besorgt. Da sind frappierende Ähnlichkeiten vorhanden. Die Stege werde ich als Sandwich aufbauen und mit der Decke gemeinsam laminieren. Auch wenn sich über die CFK-Optik trefflich streiten läßt, für mich sieht Carbon in Sichtoptik einfach sagenhaft gut aus - das heißt, ich werde Zarge, Decke Hals und Griffbrett aus diesem Material herstellen.
Jetzt bin ich auf der Suche nach einer Ovation zum "kopieren" (Äußere Form, Radien des Korpus, Griffbrett......).
Ich bin dankbar für jeden Rat bezüglich des Tonabnehmersystems (Piezo).
Ich habe derzeit noch ein anderes "Kohlefaserprojekt" abzuschließen. Ich denke, daß ich im April mit dem Formenbau beginnen werde. Ich stelle auf jeden Fall Bilder ein, wenn ich beginne.
Gruß
Christian
Meine mailadresse lautet: grassmann@stankiewicz.de |
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Christian Grassmann |
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Hallo zusammen, so, nachdem das letzte CFK-Projekt abgeschlossen ist, geht es an die Kohlefasergitarre.
Ich muß zuerst ein sog. Meistermodell erstellen. Dieses Modell entspricht in seinen äußeren Abmessungen exakt der späteren Gitarre.
Danach wird über diesem Meistermodell eine Negativform erstellt. Diese wird mehrteilig, je nach Hinterschnitten. In diese Negativform wird später die Gitarre laminiert. Ich habe zunächst den Korpus aus Styrodur angefertigt. Für die fachliche Unterstützung bei der Auslegung des Roundbowl möchte ich mich ganz herzlich bei Echtholz bedanken. Derzeit arbeite ich am Hals und der Kopfplatte. Hier die ersten Bilder. Gruß Christian
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Stef |
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Hi Christian,
Sehr interessantes projekt. Du scheints dich im Formenbau etwas auszukennen. Ist das alles (auto)didaktisch, oder hast du auch beruflich in der Branche zu tun? Das Gewebe auf dem ersten Bild ist aber nicht das Material, das du für die Gitarre verwenden willst, oder? Falls doch, wie bist du darauf gekommen? Das ist Kohlefaser-Aramidfasermischgewebe (Kevlar) wenn mich net alles täuscht? |
| Befürworter der Rente bis 67  |
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Christian Grassmann |
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Hallo Stef,
mit CFK arbeite ich nun seit ca. 5 Jahren. Damals hab ich noch Motorsport betrieben, und die ersten Geh-Versuche auf diesem Gebiet unternommen. Mit Formenbau, Sandwich (Wabe/Coremat/Divinicell...), Vakuumtechnik und all so Zeug.
Verbreiterungen, Hauben, Diffusor, Flügel aber auch Surfbretter, Finnen, Koffer, Modellflugzeuge...... Siehe Anhang.
Ich bin begeistert von den Möglichkeiten der diversen Materialkombinationen und der Freiheit im Design.
Die Schablone auf dem ersten Foto ist aus einem Reststück erstellt worden. Du hast richtig gesehen - Kevlar-Carbon 204g/m² , Köperbindung.
Die Gitarre wird zu 100% aus CFK.
Gruß
Christian
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Otzelpeitz |
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Wahnsinn! Für die Gitarre extrapoliere ich ein hervorragendes Endergebnis!
Abonniert! |
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capricky |
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Ich finde die Vorbilder für Deine Gitarren (das kann ich hier ja mal sagen, daß die Ovation Gitarren und hier speziell die Adamas - Serie) ganz hervorragend ansprechende und klingende Gitarren sind, die Basswiedergabe der Sandwichdecken sind überwältigend. Eines ist aber regelrecht katastrophal - das Teil im Sitzen auf den Knien haltend zu spielen  . Schuld ist die "Bowl", keine Kante, die bremsend wirkt, sie rutscht immer irgendwie weg. Bitte erfinde bei der Gelegenheit mal gleich eine Lösung neu mit!  capricky |
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Christian Grassmann |
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Hallo Capricky,
genau meine Meinung!
Die Lösung habe ich auch schon.
Nachdem ich dem Korpus unten nicht eckig ausführen will - form follows funktion - werde ich ein CFK Formteil anfertigen, welches außen diese Lücke zwischen "normalen" Korpus und Roundbowl füllt.
Das Teil hat keine Auswirkungen auf den Klang, und man kann die Gitarre wie jede andere spielen, ohne die dämliche Verrutscherei.
...natürlich auch in Sichtcarbon ..... das Auge hört ja bekanntlich auch mit...
Gruß
Christian |
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Stef |
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Du weisst wirklich was du tust, da kann nix mehr schief gehen! Bin auch schon sehr gespannt auf das Ergebnis. |
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Christian Grassmann |
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so, jetzt gibt`s mal wieder neue Bilder.
Der Modell-Korpus wurde aus Festigkeitsgründen einmal laminiert und danach in x-Schichten gespachtelt. Der Modell-Hals ist aus Balsaholz hergestellt worden (einfacher zu schleifen) und ebenfalls laminiert.
Derzeit bin ich beim feinspachteln - ist ne ordendliche Pfriemlerei - aber so gut (oder schlecht) wie das Meistermodell wird auch die Negativform. Da werden wohl noch einige Stunden draufgehen.
Die Kopfplatte ist ebenfalls aus Balsa und wird nach Verbinden des Halses mit dem Korpus auch an den Hals laminiert und gespachtelt - geschliffen - gespa...geschl...
Bis demnächst - es grüßt mit dem Schleifklotz
Christian
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laidback |
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Der Korpus ist bestimmt ein prima Bob  |
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Christoph d. |
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weihnachtsmann-bob    - oder bleibt die nich rot ?!? interessantes projekt, viel spaß noch ! |
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Krass mann  Mal wieder ein etwas exotischeres Projekt! |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Christian Grassmann |
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und weiter geht`s....
Der Hals und die Kopfplatte sind jetzt mit dem Korpus verbunden. Jetzt kann man sich schon mal ein Bild von der späteren Form machen.
Wie gesagt, das ist die Urform - mit dieser Form erstelle ich eine Negativform. In der Negativform wir danach die Gitarre laminiert.
....jetzt kommt wieder der Feinschliff - spachteln - schleifen....
Fortsetzung folgt.....
Gruß
Christian
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zoom |
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Ich frage mich wieso Du die Urform nicht aus "billigem" Glasfaser machst? |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Christian Grassmann |
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hallo zoom,
das ist e-Glas 280g/m² (also Glasfaser) - nur schwarz eingefärbt. Insofern kostenmäßig schon vertretbar.
Gruß
Christian |
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Christian Grassmann |
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Hallo zusammen,
die Schleiferei hat endlich ein Ende. Heute wurde lackiert. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut.
Morgen wird nochmal poliert. Dann bereite ich die Trennebene für die Negativform vor.
Gruß
Christian
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samsam |
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Baby Member 
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Sieht ja sehr interessant aus... hab als Segelflieger und Segelflugzeugwart auch ab und zu mit dem Zeug zu tun, aber eher aus unerfreulichen gründen.... |
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Otzelpeitz |
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machst du die Trennebene komplett um die Kopfplatte rum, oder wie stellst du das an der Stelle an? Ich stell mit das schwierig "zu treffen" vor, also quasi das Trennbrett drummrum zubauen. Wenn du verstehst was ich meine? |
| Hier spielt die Musik: GitarreBassBau.deUnd mein Bauthread |
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geloggt |
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Christian Grassmann |
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Hallo Otzelpeitz,
die Gitarre wird so wie sie auf den Bilder liegt, auf dieser Platte befestigt. Unter die Kopfplatte kommt ein Brett, welches mit der Oberseite der Kopfplatte bündig abschließt (in der Lage ist das die Unterseite).
Das ist dann die Trennebene. Dieser Übergang wird anschließend mit Knetmasse abgedichtet.
Ich hab zur Erklärung mal Bilder von einer Airbox angehängt. Hier benötige ich auch eine Trennebene, da das Teil hinterschnittig ist, und die Form 2 teilig aufgebaut werden muß - man schiebt dann die Halbschalen seitlich herunter.
Zunächst wird die Trennebene festgelegt, hier mittig, und ein Brett den äußeren Umrißen entsprechend grob ausgeschnitten.
Nach dem Abdichten mit Knetmasse wird die Form und das Trennbrett 2x eingewachst. Dann muß Trennlack aufgespritzt werden.
Als nächstes folgt Formenharz (schwarze Pampe). In das Formenharz wird Glaskurzfaser eingestreut (wie teeren und federn). Darüber mehrere Lagen E-Glas. Damit hat man eine prima Kupplungsschicht erzeugt. Darauf zur Stabilisierung Laminierkeramik (Wie beim Gipsverband).....
Ich weiß, das klingt ein bißchen kompliziert - ist aber Formenbau-Standard.
Ich werde dazu wieder Bilder einstellen, dann kann man sich das leichter vorstellen.
Gruß Christian
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Echtholz |
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Hallo Christian!
habe ja Deinen Baufortschritt vergangenen Freitag live gesehen. Das wird ein super "Gerät"! Die weiteren Bauabschnitte machen sicher schon jetzt jeden in diesem Forum hungrig nach mehr Info! Die Bauausführung, Dein Können und Deine Beharrlichkeit in absolute Präzision lassen jeden Betrachter ins ehrfürchtige Staunen versetzen! Alles erdenklich Gute für das weitere Gelingen Deines Projek´st!
Echtholz |
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Otzelpeitz |
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Schweden
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ich kenne das prozedere. Zumindest theoretisch. Ich hab deine Beschreibung aber leider nicht nachvollziehen können. Du machst die Trennebene schon komplett längs an der Gitarre entlang, oder? In der Beschreibung klingt es so, als würdest du nur an der Kopfplatte eine Trennebene haben. Das bringt aber nichts (denke ich) weil dann dai gesamte Form nciht 2-Teilig werden kann. Egal, ich warte einfach auf die Bilder  Dann verstehe ich es auch! Sieht schon mal hammermäßig aus! Hast du überlegt, mit Designgeweben zu arbeiten? Ich meine diese eingefärbten Carbon-Faßern. Gibts in Rot, Silber etc. Das wär sicher ein cooles feature  |
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Christian Grassmann |
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Hallo Joachim,
ja, die Trennebene verläuft über die gesamte Gitarre - Decke - Hals - Kopfplatte. Nur bei der Kopfplatte benötige ich dieses abgewinkelte Brett.
Die erste Gitarre soll in "natur" (soweit man das bei dem Material überhaupt aussprechen darf) gehalten werden - also 100% schwarz.
Ich gehe eh davon aus, daß ich einige Decken-Varianten bauen und testen muß, bis ich mit dem klanglichen Gesamtergebnis zufrieden bin.
Mal sehen, zu welchem Design ich mich dann hinreißen lasse.
Gruß
Christian |
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Sese |
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Tolle Sache! Bin begeistert!!!  Kannst du ein Sound-Sample einstellen, wenn du fertig bist (und wenn du Zeit dafür hast). Fänd ich spannend... |
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Christian Grassmann |
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und weiter geht`s!
Nach nochmaligem feinschleifen wurde die Meisterform auf der Arbeitsplatte fixiert und die Trennebene für die Kopfplatte festgelegt.
Danach Übergänge mit Knetmasse verschlossen und 2x gewachst. Zwei Schichten Trennlack aufgesprüht und "teeren und federn" kann beginnen.
Formenharz weiß und Kurzglasfaser als Kupplungsschicht. Dann 2 Lagen E-Glas. Jetzt noch Laminierkeramik und aushärten.
Morgen geht`s weiter
Christian
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Christian Grassmann |
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Zu guter Letzt kommt noch die Laminierkeramik drauf. Diese besteht aus E-Glas Scheindreher-Gewebe und einem sehr harten Gips. Das Durchhärten dauert je nach Temperatur 1-2 Tage.
Am Montag werde ich entformen.
Bis dann
Christian
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Deerbridge |
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Hallo Christian,
sehr interessantes Projekt !
Aber eine Frage: Es sieht auf den Bildern so aus, als würde Korpus und Hals auf einer absolut geraden Fläche liegen. Wie machst du das mit dem Halswinkel ?
Gruss, Martin |
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damndan |
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Hi! Ja, jetzt wo man sieht, wie eigentlich mit den Materialien verfahren wird, bekommt man doch einen etwas anderen Blick... Ich finde das sehr spannend und freue mich schon sehr auf das Ergebnis! Weiterhin viel Erfolg!
Zitierter Text
Wie machst du das mit dem Halswinkel ?
Na ganz einfach: Er macht keinen  |
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Christian Grassmann |
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Hallo zusammen,
der Halswinkel ist mit 1,5mm eingearbeitet (Übergang Decke / Steg Kopfplatte - siehe Beitrag Nr. 27 erstes Bild, dort wurde beim Verkleben ein Furnierstreifen mit 1,5mm untergelegt).
Ich hab mich da mit Echtholz abgestimmt. Direkte Erfahrungswerte gibt es ja nicht.
Auch ein Hals aus CFK wird sich verbiegen - ich denke die 1,5mm sollten passen. In gewissem Maße läßt sich der Halswinkel ja auch noch über die Tussrods einstellen (die kommen zumindest bei der ersten Gitarre rein).
Über die Rovingeinlagen kann man die Halsbiegung sehr stark beeinflussen. An die richtige Dimensionierung muß ich mich durch Versuch herantasten.
Gruß
Christian |
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Christian Grassmann |
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....heute wurde endlich entformt. Die Oberfläche ist sehr schön geworden. Ich werde noch ein bißchen feinschleifen und abschließend polieren.
Gruß
Christian
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Franz Altwein |
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Wow. Die Oberfläche sieht ja sehr gut aus. Wenn man einmal die Hohlformen hat, kann man die doch immer wieder benutzen oder? genial =) |
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Otzelpeitz |
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Sieht gut aus. Jetzt bin ich gespannt, wie du die Oberseite gestalten wirst. |
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Christian Grassmann |
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ja, die Negativformen sind für einige 100 Teile gut. Das macht die Sache ja so interessant. Bei Bedarf können die Negativformen auch noch angepaßt werden - das bedeutet, daß leichte Geometrieänderungen jederzeit eingearbeitet werden können.
Dafür ist der Aufwand an Zeit und Material auch relativ groß.
Das Schöne ist, daß ich jetzt viele unterschiedliche Design-Varianten (damit meine ich die Lage und Anzahl der Stringer / CFK Rovings / UD-Bänder / Sandwichlagen) kombinieren kann, bis ich das gewünschte Ergebnis erzielt habe.
Jetzt geht die Arbeit erst los - aber gerade das macht ja auch Spaß!
Übrigens habe ich gestern bei Rainsong gestöbert. Die machen die Decke tatsächlich ohne Bracing.....das gibt mir zu denken. Jetzt bin ich wieder mal unschlüssig.....mal schaun, wahrscheinlich mache ich zum testen 2 Decken. Eine mit Bebalkung und eine nur mit CFK. Danach kann ich Gewicht und Steifigkeit miteinander vergleichen. Falls hier noch jemand Ideen hat, laßt mich nicht dumm sterben.
Gruß
Christian |
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jhgitarren |
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Die Frage wäre ja, ob man nicht eine Art "Schrägseilbrücken Konstruktion" bei der Decke machen könnte. Also unter der Bridge ein kurzer Querbalten und mit Kohlefaserrovings freischwebende Abstützungen richtung Oberbug und Endblock macht, die dann die Saitenkräfte aufnehmen. Verstehst du, was ich meine?
Jörg |
| Es heißt wohl Abschied nehmen von diesem schönen Forum - weiter geht's hier: http://www.gitarrebassbau.deDas alte Forum ist tot - wir sehen uns an anderer Stelle: http://www.gitarrebassbau.de !!!!!!!!!!! |
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marti |
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Danach Übergänge mit Knetmasse verschlossen und 2x gewachst. Zwei Schichten Trennlack aufgesprüht und "teeren und federn" kann beginnen.
Formenharz weiß und Kurzglasfaser als Kupplungsschicht. Dann 2 Lagen E-Glas. Jetzt noch Laminierkeramik und aushärten.
Sehr cooles Projekt. Bin gespannt, wie es weitergeht. Speziell, wie der Kohlefaserhals wird ... Ich hab vor mehr als 20 Jahren auch mal eine Ovation Legend und eine Art Adamas gebaut, aber (natuerlich) keine Ahnung von Formenbau gehabt. Und meine hatten einen Hals und eine Decke auf Holz. Grosser Unterschied: Ich habe direkt auf die Positivform ("Meistermodell") die Lagen GF aufgebracht und dann (bei Zimmertemperatur) mit Harz laminiert. Getrennt habe ich seinerzeit mit Folie ... war eine mords Sauerei ... hätte einfach an Wachs denken müssen ... die Prozedur des Trennens hat aber problemlos funktioniert ... Jetzt meine Fragen an dich als Profi: 1. Aus welchen Materialien ist die Form genau? Welches Trennmaterial verwendest Du? Ich greif's nochmal an, sollte ich eine Negativform aus meiner Meisterform bauen? 2. Wie machst Du die Aussenoberfläche der Roundbowl, glatt ist nämlich ziemlich rutschig und unpraktisch ... ich habe damals groben Sand (!) in den Lack gemischt. Wird super. Dämpft (ist ja gut). Halt ein wenig schwerer (100g). 3. Wie löst Du das Gesundheitsproblem? Harze sind saugiftig, schleifen, sägen fällt eigentlich dann deshalb auch aus ... Nochmal: Cool, wirklich cooles Projekt. Respekt! Marti |
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zoom |
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Holla die Waldfee...so eine Badewanne will ich auch haben  das ist alles sehr professionell...und nochmal, endlich mal wieder was ausgefallenes! |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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rumblebird |
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Ich bin etwas beruhigt, dass ich scheinbar nicht der einzige bin, der die Form spontan mit einem Waschbecken assoziiert hat  Und gespannt bin ich auch, obwohl ich nicht mal drüber nachdenken würde, ob ich sowas selbst mache |
| Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist. |
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Christian Grassmann |
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[quote=1008] 1. Aus welchen Materialien ist die Form genau? Welches Trennmaterial verwendest Du? Ich greif's nochmal an, sollte ich eine Negativform aus meiner Meisterform bauen?Als Basis benötigt man ein Formenharz das relativ hart ist und sich gut polieren läßt, ich verwende das Formenharz P von R+G. Danach kommen Glaskurzfasern in die nasse Formenmasse (Konsistenz wie Quark). Nach angelieren 3-4 Lagen E-Glasgewebe und zum Schluß Laminierkeramik. Als Trennmittel Mirror Glace....du ahnst es auch von r+...... http://www.r+g.de - dort ist ebenfalls ein Forum. Die helfen auch gerne weiter. Material gibts alles von R+G online Vorteil: die haben die Besten Informationen / Handbücher auch für Anfänger Nachteil: leider Preise wie in der Apotheke 2. Wie machst Du die Aussenoberfläche der Roundbowl, glatt ist nämlich ziemlich rutschig und unpraktisch ... ich habe damals groben Sand (!) in den Lack gemischt. Wird super. Dämpft (ist ja gut). Halt ein wenig schwerer (100g).Zunächst werde ich die untere Kante durch ein zusätzliches Formteil verschließen. Diese Kante ist dann wie bei jeder anderen Gitarre eckig. Das Formteil wird ebenfalls aus CFK und außen am Korpus befestigt, so daß es keine klangverändernde Wirkung hat. Dieses Teil werde ich mit Klettverschluß befestigen (akustisch entkoppelt). Falls die Gitarre dann immer noch rutscht möchte ich das lösen wie beim Surfbrettbau, dort nimmt man Quarzsand und bläst diesen in das nasse Laminat. Das werde ich aber nur an sehr wenigen Stellen so umsetzten. 3. Wie löst Du das Gesundheitsproblem? Harze sind saugiftig, schleifen, sägen fällt eigentlich dann deshalb auch aus ...Das Problem mit Bispenolharzen ist durch geeignete Hautschutzmittel und Atemmasken zu lösen. Persönlich habe ich bislang auch kein Problem bei ungeschützem Hautkontakt (allergische Reaktion). Wesentlich wichtiger ist eine gute Schutzmaske beim Schleifen. Die Stäube sind krebserregend. Das klingt jetzt drastischer als es wirklich ist - alles in allem ist das für mich ein prima Hobby, bei dem man sehr frei im Design arbeiten kann. Falls es bislang noch nicht rübergekommen ist, vielen Dank für die vielen positiven Reaktionen auf das Projekt - sowas motiviert ganz gewaltig. Gruß Christian |
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Christian Grassmann |
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Die Frage wäre ja, ob man nicht eine Art "Schrägseilbrücken Konstruktion" bei der Decke machen könnte. Also unter der Bridge ein kurzer Querbalten und mit Kohlefaserrovings freischwebende Abstützungen richtung Oberbug und Endblock macht, die dann die Saitenkräfte aufnehmen. Verstehst du, was ich meine?
Jörg
Hallo Jörg, so etwas ähnliches schwebt mir vor. Beim Surfbrettbau werden sog. T-Stringer in den Styropor-Blank einlaminiert. Über die Höhe dieses Stringers läßt sich das Widerstandsmoment beeinflussen. Ich hab mal Bilder dazu eingestellt. Diese Stringer bestehen rein aus CFK Gewebe. Man kann in der Mitte auch einen Furnierstreifen zur Versteifung einlaminieren. Die Stringer könnten auch sternförmig oder in A bzw. X Bracinganordnung anlaminiert werden. Gruß Christian
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Christian Grassmann |
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die Stringer stehen dann natürlich wie die Balken nach oben, und werden unten mit den beiden Schenkeln an die Decke laminiert - da gibt`s kein Styropor.
Gruß
Christian |
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Christian Grassmann |
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...wer suchet der findet.... Ich hab mal im Internet gestöbert. Dabei bin ich auf folgende Seite gestoßen: http://www.compositeacoustics.comDie produzieren ebenfalls CFK Gitarren. Interessant ist die Ausführung des Bracings (siehe Bild). Außerdem verwenden die keine Tussrods. Jetzt bin ich halt wieder am grübeln. Aber da hilft nur eins => nur Versuch macht kluch! Also bau ich halt mal verschiedene Varianten. Gruß Christian
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Otzelpeitz |
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Außerdem verwenden die keine Tussrods.
das wird bei einem Hals, der ohnehin nur aus Kohlefaserroving besteht, wohl auch kaum nötig sein. Such mal nach Carbonstab, da findest du eine Menge Diskussionen zum Thema Halsstab aus Carbon. Da experimentiere ich auch gerade mit, ein Ergebnis ist aber leider noch nicht absehbar. Der Armin Dreier (Trinkweinfix) hat gute Erfahrungen mit Carbonstäben in Akustikgitarren gemacht. |
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Hallo Christian, bin begeistert! Ich meine, das ist sicherlich kein "boa, was für ein schönes Binding, tolle Rosette und die Einlagen am..." aber finde es super cool, so was zu starten und dann auch so detailliert zu dokumentieren und mit uns zu teilen. Danke!
Bei der Deckenbeleistung oder nicht kamen mir ein paar Gedanken in den Kopf. Zum einen habe ich einen Erfahrungswert der besagt, dass wenn ich den Steg mit ca. 5kg belaste (Gewicht vorsichtig drauflegen), die Decke ca. 0,5-0,7mm nachgibt. Also wichtiges Kriterium ist die Dynamik der Deckenaufhängung. Wenn du mal eine Stahlsaitengitarre auf den Kopf stellst, mit den Daumen deiner Hände einmal links und einmal rechts auf den Steg drückst merkst du, dass sich dieser bewegt. Je mehr er sich bewegt, umso dynamischer ist die Ansprache und auch lauter. Vergleiche mal hierzu eine Klassikgitarre. Da ist es viel extremer. Da gibt es aber auch ein Maximum. Irgendwann klinkt sich die Decke aus und sie reißt. Ist die Bebalkung zu steif, wirkt die Decke nicht als Membran und sie klingt nicht.
Habe ganz gute Ergebnisse bei solchen Tests erzielt, wenn ich die Decke in einen Holzrahmen spannte, der den Umriss der Gitarre hatte. So kommt man gut unten ran und kann shapen.
Viel Erfolg weiterhin!
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| Keep on building! Andreas |
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marto |
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Hallo zusammen (mein erster Post) Sowohl das Projekt als auch die Erklärungen sind toll. Ich habe etwas Ahnung von FVK und auch ein bisschen praktische Erfahrung, aber bei weitem nicht so viel. Schön auch, dass so viele (Hobby-) Gitarrenbauer hier mit positiver Aufgeschlossenheit reagieren und nicht mit dem hartnäckigen, abergläubisch-nichilistischen Traditionalismus der meisten (Akustik-)Gitarristen, die ich kenne (Gitarre aus Kuststoff? HaHa, das KANN doch nicht klingen, hat keine Seele, sieht furchtbar aus...) Es wäre mit Sicherheit interessant, statt 90°-Gewebe (Leinwand, Köper) unidirektionales oder/und 45°-Gelege zu benutzen, dann hat man den gesammten Faserverlauf und somit die akustisch relevanten Eigenschaften noch besser als bei Holz in den Griff. Ist leider nicht billig, die vielen Möglichkeiten auszuprobieren... OT: interessant wäre auch, die seit einiger Zeit erhältlichen Basaltfasern auszuprobieren, zumindest für eine E-Gitarre. Dann kann man auf jeden Fall behaupten, es sei eine echte Rock-Gitarre  Gruss, Martin |
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Christian Grassmann |
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Hallo Andreas,
zunächst vielen Dank für die Hilfe beim Bau der Gitarre. Ich teile den Werdegang dieses etwas ungewöhnlichen Projekts bis zum ersten Soundcheck gerne mit euch.
Natürlich hat das nix mit klassischem Gitarrenbau, bzw. den ursprünglichen Materialien zu tun - aber gerade die vielseitigen Möglichkeiten des Designs mit CFK (wie Martin es beschreibt - dort eine Lage mehr, UD Bänder in x/y/z Richtungen) eröffnen ungeahnte Möglichkeiten - mehr, als das mit Holz möglich wäre. Das bei Festigkeiten und Gewichten, die mit anderen Baustoffen wohl schwerlich darstellbar wären.
Grundsätzlich hätte ich mich ernsthaft nie mit dem Bau eines Instruments befasst, wenn ich nicht die Unterstützung durch euch - das Gearbuilder Forum - gehabt hätte.
Als Gitarrenbau-Lehrling (bloody beginner) würden wohl die ersten Gitarren mehr für den Schrottcontainer als denn zum spielen geeignet sein (mal abwarten wie viele Versuche das werden...).
Daher bin ich sehr froh, daß mir von sehr vielen Seiten Hilfe angeboten wird, die ich dankbar entgegenehme. Das Messen der Durchbiegung bei Belastung werde ich umsetzten und posten.
Da ich die letzte Woche mehr mit Instandhaltungsarbeiten an Oma`s Golf beschäftigt war (Kupplung/Gelenkwelle/Radlager...) konnte ich nicht mehr an der Form weiterarbeiten.
Das soll sich in dieser Woche aber ändern.
Ich werde wieder Bilder einstellen, sobald es Baufortschritte gibt.
PS: aus dem Film "making of.." hier noch ein paar Hardcopys. => Andreas, speziell die Anordnung des Bracings gefällt mir sehr gut. Ich möchte das bei meiner Gitarre so übernehmen.
Verblüffend ist für mich der Übergang mit den kleinen Balken. Diese stoßen nicht an das X-Bracing. Damit verliere ich zwar Steifigkeit, ich denke aber, daß damit die Decke ein besseres Schwingungsverhalten bekommt, und damit die Gitarre insg. auch lauter wird.
Was hältst Du davon?
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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da hab ich versehentlich ein Bild doppelt eingestellt....
Noch eine Frage:
Es sieht auf diesem Bild so aus, als ob die Decke 100% plan wäre?!? Wäre das denn sinnvoll?
Gruß
Christian
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Stef |
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Joa das macht schon Sinn. Grundsätzlich kriegt man die notwendige Stabilität der Decke entweder mit reiner Deckenstärke, +Wölbung, und/oder +Bracing hin. Da CFK eh schon bei gleicher Stärke deutlich mehr Steifigkeit als Holz mit sich bringt, reicht ein entsprechendes Bracing aus um bei moderater Deckendicke und Gewicht dem Saitenzug standhalten zu können. |
| Befürworter der Rente bis 67  |
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Hi Christian, ob der Übergang überhaupt einen Einfluss hat kann man ganz schwer sagen. Ich unterstelle mal der Firma, dass sie auch eher aus dem "Bobbau" kommen und den CfK-Prozess beherrschen und nicht mit der Klangästhetik, so wie es z.B. Torres sich erarbeitet hat ewig gespielt haben. Es sind halt zwei gänzlich unterschiedliche Ansätze. Der eine hat einen ganz speziellen Klang im Kopf und sucht diesen aus dem Instrument zu bekommen. Der andere baut und schaut, ob es nach Gitarre klingt und wenn es sich gut anhört und auch noch verkaufbar ist, umso besser  So erschließen sich die Grenzen und man tastet sich an neues. Das ist Freiheit und führt auf alle Fälle zu Ergebnissen. Aber jetzt gut der Philosophie... Mein Ratschlag ist, die Decke auszuprobieren. Nach Chaldni mal unten einen 12-Zöller unter die Decke mit einem satten Verstärker und mit einem Frequenzgenerator mal ordentlich in Schwingung gebracht. Mit Teestaub aus z.B. Hagebutten-Teebeuteln bestreut ergeben sich bei Resonanzen Muster. Z.B. ein Kreis um die Brücke. Dieser sollte möglichst gleichmäßig und spiegelbildlich sein. Wenn eine Seite des Kreises weniger weit außen ist, dann ist die Decke auf dieser Seite steifer und ich würde die Balken dort schwächen. Was ja recht lustig ist mit dem Material.  Sind also zwei Faktoren: einmal die Steifigkeit allgemein (mm/kg) und dann die Gleichmäßigkeit. Da das Material eh sehr stabil ist, halte ich die Balken für zu hoch und damit die Decke für zu steif. Aber wie gesagt, kenne das Material nur von Bildern. Romanillos sagt, dass nahezu das gesamte Geheimnis des Klangs in der Decke sich befindet. |
| Keep on building! Andreas |
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powpow |
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Christian Grassmann |
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Hallo Steffen,
die Diplomarbeit kenne ich. Der Verstellemechanismus für die Saitenlage ist genial.
Was mir nicht so gefällt, ist das Überlaminieren der Decke mit den Balken. Das Gewebe ist nicht ausreichend flexibel, damit kommt es im Übergangsbereich der Balken / Decke zu Hohllagen. Ich kann aber auch nicht bewerten, in wie weit das den Klang beeinflußt.
Momentan komm ich leider nicht dazu, an der Negativform weiter zu arbeiten. Ab August werd ich wieder aktiv.
Für die Decke hab ich mir folgende Varianten überlegt (jeweils von Außen nach innen):
A. 2 Lagen CFK 204g/m² 0,5mm Birkenfurnier im 60° Winkel (analog Adamas) 2 Lagen CFK 204g/m²
B. 2 Lagen CFK 204g/m² 2 Lagen UD 80g/m² in jeweils 45° zur Längsachse 2 Lagen CFK 204g/m² zuerst beide Varianten ohne Balken, danach Belastungstest wie von Andreas beschrieben, und wo nötig Einsatz von Balken.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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 .....und Sie bewegt sich doch..... Big Member 
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Es geht weiter....
Die Form ist gestern feingeschliffen und poliert worden. Danach wurden 3 Schichten Trennwachs aufgetragen, und nach dem Ablüften dieses auspoliert. Ist gar nicht so einfach bei der Waschbeckenform. Bei glatten Flächen geht das prima mit der Maschine, hier kann man nur von Hand arbeiten.
Den Lageplan für die CFK Gewebe und UD Bänder habe ich angefertigt. Heute erfolgt das konfektionieren der Gewebelagen und UD Bänder. Danach trage ich eine erste Lage Epoxidharz in die Form auf, und lasse diese aushärten. Damit liegt später das CFK Gewebe nicht direkt an der Form an, und die Harzschicht dient als Gelcoat.
Ich vermeide dadurch, daß ich beim späteren feinschleifen die CFK Lagen anschleife.
Noch eine Frage an die Profis.
Da die Decke eine ähnliche Funktion wie eine Lautsprechermembran hat, kann ich mir vorstellen, daß ein dünner Rand (zur Zarge hin) das Ansprechverhalten und den Wirkungsgrad verbessern.
Die Idee ist nun folgende.
Ich kann durch die Anzahl der CFK Lagen die Steifigkeit und Deckendicke am Rand verändern (ähnlich wie man das mit einer Holzdecke macht).
Die Festigkeit kann ich durch einlaminierte UD Bänder gewährleisten (kein Ausbeulen der Decke am Rand).
Was haltet ihr davon, und wenn ja, wie breit soll dieser Bereich (ähnlich der Gummisicke eines Lautsprechers) sein. Die Außenseite der Decke bleibt dabei unberührt.
Vorab vielen Dank für euere Tips
Christian |
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capricky |
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Die Idee ist nun folgende.
Ich kann durch die Anzahl der CFK Lagen die Steifigkeit und Deckendicke am Rand verändern (ähnlich wie man das mit einer Holzdecke macht).
Die Festigkeit kann ich durch einlaminierte UD Bänder gewährleisten (kein Ausbeulen der Decke am Rand).
Was haltet ihr davon, und wenn ja, wie breit soll dieser Bereich (ähnlich der Gummisicke eines Lautsprechers) sein. Die Außenseite der Decke bleibt dabei unberührt.
Vorab vielen Dank für euere Tips
Christian
Ich glaube da kann Dir keiner raten. Du leistest ja praktisch Pionierarbeit. Was richtig oder falsch war, erfährst Du erst im nachhinein, der Nachteil der empirischen Methode - "cry and terror", wie es der Weihnachtsmann hier in seiner Signatur zu stehen hat. Ich habe auch gar keine Vergleiche (Wer zerlegt schon mal eine Adamas?  ) Ach einen Tipp habe ich doch  - "Gitarrenlautsprecher" sind immer hart aufgehängt, die haben keine Gummisicken. capricky ps: Ich mag diesen thread, spannendes Projekt, hervorragend dargeboten! |
| Das Gearbuilderforum leidet gegenwärtig unter technischen und administrativen Problemen. Wir, das Moderatorenteam können nicht garantieren, daß der Bestand dieses Forums dauerhaft gesichert sein wird, wir befürchten eher das Aus für Forum und seine Datenbank. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, ein neues Board in der Tradition der Gearbuilder im Netz zu etablieren, das Probleme wie die hier auftretenden, zukünftig vermeidet. http://www.GitarreBassBau.de |
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jhgitarren |
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Ich mache das bei meinen Gitarren auch, indem ich die Decke zu den Rändern hin ein paar 1/10 dünner hobele. Insofern macht es schon Sinn, die "Aufhängung" so flexibel wie möglich zu gestalten. Taylor macht seit einiger Zeit Decken mit einem "relief cut" - einer umlaufenden Nut am Rand - das soll auch den Ton verbessern. Insgesamt wirst du es aber wirklich ausprobieren müssen - da sind die klanglichen Parameter einfach zu komplex um sie vorherzusagen .... Viel Spaß
Jörg |
| Es heißt wohl Abschied nehmen von diesem schönen Forum - weiter geht's hier: http://www.gitarrebassbau.deDas alte Forum ist tot - wir sehen uns an anderer Stelle: http://www.gitarrebassbau.de !!!!!!!!!!! |
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Christian Grassmann |
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na endlich kanns losgehen.
Zuerst werden anhand von Papierschablonen die groben Abmessungen für die CFK Zuschnitte ermittelt. Danach können die 4 Lagen konfektioniert werden - Bild 1.
Dann wird die erste Lage CFK 204g/m² eingelegt und mit Epoxidharz und Modlerpinsel bzw. Roller an die Negativform angelegt. Durch die sog. Köperbindung ist das Gewebe auch an Radien einsetzbar. Ist zwar ein bißchen "tricky" aber mit etwas Übung geht das schon.
Ich beginne zuerst mit der Kopfplatte und dem Hals - Bild 2. Am Hals findet der Übergang zum Korpus statt (die Gewebelage des Korpus wird später auf die Lage des Halses gelegt). Da die Kopfplatte scharfe Kanten aufweist, folgt das CFK Gewebe diesen nur sehr widerwillig, und es würde eine Hohllage im Eck entstehen. Dafür wurde die CFK Platte als Einleger angefertigt. Diese presst das Gewebe 100%ig auch in sehr enge Radien - das Vakuum alleine würde es später nicht schaffen, außerdem verstärkt diese Platte später den Bereich der Kopfmechaniken - Bild 3 und 4.
Nach und nach werden alle 4 Gewebelagen laminiert - Bild 5.
Am Hals und Kopfstück sind 7 Lagen CFK Gewebe bzw. UD-Gewebebänder einlaminiert worden. Beim Übergang zum Korpus wurden die Bänder gemäß der Krafteinleitungsrichtung verlegt - Bild 6,7.
Nachdem der Laminiervorgang abgeschlossen ist, wird eine sog. Abreißgewebe aufgebracht. Dieses verklebt oberflächlich mit dem Laminat, und sorgt dafür, daß die Innenseite für weitere Laminiervorgänge eine geignete Oberfläche erhält. Das Abreißgewebe wird nach dem Aushärten - wie der Name schon sagt - einfach durch abreißen vom CFK getrennt. Es bleibt eine sehr gleichmäßig rauhe Oberfläche zurück.
Nach dem Abreißgewebe wird alles mit Klebebändern an der Form fixiert. Jetzt muß noch ein Absaugvließ eingelegt werden. Dies hat 2 Wirkungen. Zum einen wird damit überschüßiges Harz abgesaugt, zum anderen könnte ohne das Vlies das Vakuum nicht in die letzten Ecken und Kanten vordringen. Der Unterdruck würde nur an der unmittelbaren Absaugstelle anliegen, der Rest wäre dann ohne Anpressdruck - Bild 8
Als letzter Akt kommt das alles in einen Vakuumsack, der mit Klebeband verschlossen wird. Dann Pumpe einschalten und einen Unterdruck von min. 0,6 bar aufbauen - siehe Manometer - Bild 9.
Dann das Gesamtpaket unter die Heizstrahler und bei ca. 50-60°C über Nacht aushärten lassen - und Morgen wird entformt.
Was bin ich gespannt!!!!!!
.....mit dem Laminierpinsel winkend.....
Christian
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Christian Grassmann |
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ein paar Bilder fehlen noch.....
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Ich verwendet dieses Wort nur ungerne...aber hier ist es angebracht:
DAS ist GEIL! |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Christian Grassmann |
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heute war entformen dran, ging relativ problemlos.
Zuerst wird das Saugvlies mit dem Abreißgewebe entfernt, dann der Rand grob beschnitten.
sieht wirklich toll aus - extrem leicht und doch stabil.
Ich habe den Bereich um den Hals weiter mit Hybridgewebe (Kevlar / Carbon) verstärkt, und werde morgen am Halsübergang arbeiten. Dazu wird ein Sandwichaufbau erstellt - Halbschale aus Hart PVC, mit dem Heißluftföhn vorgeformt.......
Bis dann
Christian
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Christian Grassmann |
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Heute war der Hals und die Decke dran.
Der Hals wird durch eine Sandwicheinlage versteift. Dazu verwende ich Hart PVC. Das Material wird auch für den Surfbrettbau eingesetzt.
Hart PVC ist sehr druckstabil und dient in erster Linie als Abstandshalter zwischen der oberen und unteren CFK Lage.
Mit einem Heißluftföhn wird das Material der Halsform angepaßt. Danach werden beide Seiten mit 2 Lagen CFK überzogen. Dieses halbe Rohr ist sehr biegesteif. Es wird über ein weiteres Hartschaumstück mit dem Korpus verbunden. Derzeit härtet das Halbrohr und Verbindungsstück aus.
Die ersten 4 Lagen der Decke sind laminiert.
1x 204g CFK, 1x 80g UD in 45°, 1x 80g UD in 45° (90° entgegen der ersten UD Lage), 1x 204g CFK
Alles auf einer planen Platte mit Vakuumtechnik.
Auf einem Bild sieht man wie die UD Lagen 90° gedreht zueinander aufgelegt werden. Das Abreißgewebe ist bereits abgenommen.
Morgen Decke entformen und Halseinlage einlaminieren.
Gruß
Christian
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Auch wenn das nichts mehr mit klassischem Gitarrenbau zu tun hat...DAS ist der abgefahrenste Bauthread den ich je gelesen habe!  Leider kann ich nur staunen aber nicht mitreden  *Zoom....kannst Die Klappe wieder zumachen* |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Christian Grassmann |
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...im Urlaub da geht halt was....
Hier der Einbau des Sandwich-Halbrohrs zur Halsversteifung. Das Teil wurde mit Schaumtreibmittel laminiert. Das Schäumen sorgt dafür, daß kleine Spalte mit Epoxidharz zugeschäumt werden (siehe Bild).
Die Verklebung ist extrem stabil und man spart deutlich Gewicht. Angepresst wurde das Teil mit Hilfe eines alten Surfmasten (der Durchmesser hat ideal gepaßt).
Im Korpus ist diese Halbschale mit der "Haifischflosse" durch 2 CFK Bänder anlaminiert. Damit können die Belastungskräfte ideal aufgenommen werden (ich konnte mir das Blödeln einfach nicht verkneifen).
Die Decke ist nun entformt - sieht sehr gleichmäßig und glatt aus. Da brauchts keine Nacharbeit mehr. Wie bei der Adamas habe ich 0,5er Birkenfurnier mittig auf Stoß auflaminiert. Darüber eine Lage CFK 204g.
Gruß
Christian
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mlg |
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Hallo Christian,
interessantes Projekt! Kannst Du die Decke mal wiegen, wenn Du sie ausgesägt hast. Würde mich interessieren.
Grüße Matze |
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Christian Grassmann |
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also erst mal zur Frage von Matze,
die Decke ohne Schalloch und Bracing wiegt exakt 309g. Mir kommt das sehr schwer vor. Es sind auch 5 Lagen CFK verbaut + 0,5mm Birkenfurnier. Die Decke ist im Überlappungsbereich der letzten Innenlage / zwischen den beiden UD Bändern 1,6mm stark. In den Außenbereichen 1,4mm.
Was wiegen Fichtendecken dieser Größe im allgemeinen?
Der Korpus mit vollständigem Hals wiegt 899g - das kommt mir eher etwas leicht vor.
Heute habe ich das Laminat für die Bracings und das Griffbrett angefertigt.
Die Bracings werden aus einer Platte ausgeschnitten die aus folgenden Lagen besteht:
1x 204g CFK Gewebe 2x 80g CFK unidirektional 1x 5mm Balsabrettchen 2x 80g CFK unidirektional 1x 204s CGK Gewebe
Durch den Aufbau mit den UD Lagen können die entstehenden Biegekräfte sehr gut aufgenommen werden.
Das Griffbrett besteht aus 10 Lagen CFK Gewebe 204g. Der Aufbau erfolgte asymmetrisch. Nach 2 Lagen CFK kommt eine Hart PVC Platte. Danach die restlichen Lagen CFK.
Der asymmetrische Aufbau deswegen, weil beim Setzten der Bünde ca. 3mm tief eingeschnitten werden muß. Da ich auf keinen Fall die oberen CFK Lagen durchtrennen möchte, mußte die PVC Platte "tiefergelegt" werden.
Das Halbrohr im Hals ist mit einer PVC Platte verschlossen worden. Danach habe ich die gesamte Halsoberseite auf einer großen Platte auf Maß geschliffen (Halsdicke 1. Bund ohne Griffbrett 17mm).
Die Kopfplatte habe ich angerissen und die Löcher für die Mechaniken gebohrt. Danach wurde von der Oberseite die Hartschaumplatte in dem Bereich der Löcher mit einem 20er Fräser aufgebohrt (nur bis zur untersten CFK Schicht). Diese Löcher sind anschließend mit einem Gemisch aus Epoxidharz, Baumwollflocken und CFK Pulver verschlossen worden. Damit hat man eine sehr stabile Basis für den späteren Sitz der Mechaniken.
Danach 3 Lagen CFK darüber, und mit einem geraden Brett und Abreißgewebe auf dem Kopf zum Härten beiseite gelegt. So lassen sich sehr einfach absolut gerade Flächen laminieren.
Derzeit tüftle ich noch am Layout der Bracings. Ich kann mich momentan nicht entscheiden, ob ich das Schalloch mittig setzte, oder eher asymmetrisch nur vorne, oben.
Mal schaun....
Gruß, der Harzpantscher
Christian
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Christian Grassmann |
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heute wurde das Laminat für die Balken und das Griffbrett entformt.
Die Balken sind auf eine Höhe von 13mm geschliffen worden. Das Griffbrett habe ich mit dem Winkelschleifer und einer dünnen Trennscheibe zugeschnitten - geht sehr einfach, macht aber eine Menge Staub.
Danach das Layout für die Bebalkung. Da hab ich mich länger damit gespielt.
Es wird ein X-Bracing mit seitlichem, tropfenförmigen Schalloch werden - siehe Photo.
Morgen treff ich mich mit Echtholz, um die Decke akustisch zu vermessen und den Bebalkungsplan zu detaillieren.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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heute war ich bei Echtholz, um die Decke zu vermessen. Mein Verdacht, daß die Decke mit 5 Lagen CFK und 0,5mm Birkenfurnier zu schwer ist, hat sich leider bestätigt (309g).
Die Resonanzfrequenz liegt bei 205Hz. Ich hab heute schon eine 2te Decke laminiert. Diesmal in Leichtausführung.
1x CFK 204g im 45° Winkel 1x Birkenfurnier 0,5mm 0° Winkel 1x CFK 204g im 45° Winkel
Morgen entformen und beschneiden, danach akustisch vermessen - bin schon gespannt.
Das Griffbrett habe ich auf Radius geschliffen und danach 5 Lagen CFK Gewebe 204g laminiert.
Das mit dem Sägen der Bünde wird wohl etwas aufwendiger. Mit einer normalen Japansäge brauch ich erst gar nicht anfangen, da nach 3 - 5 Schlitzen das Blatt stumpf ist.
Ich werd mir da irgenwas mit Dremel und Trennscheibe einfallen lassen.
Ansonsten hab ich am Korpus weitergearbeitet. Die Klebefläche zur Decke wurde durch das Einkleben der PVC Streifen verbreitert. Danach mit einer Lage überlaminiert.
Falls euch was zum Bünde sägen einfällt, laß mich bitte nicht dumm sterben.
Gruß
Christian
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Ibanez Player |
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Zu den Bundshclitzen.Man kann auch den Zapfen unten wegmachen und dann die Krone aufs griffbrett kleben.So macht das z.B. Parker.Ist sicher einfacher als die Bundschlitze einzusägen.
Ich muss sagen das das wohl das spannendste Projekt im ganzen Forum ist.Vorallem weil das wirklich professionell gemacht wird.
Lg Chris |
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... Ich werd mir da irgenwas mit Dremel und Trennscheibe einfallen lassen...
wie wärs mit Hartmetallfräser aus der Leiterplattenfertigung? |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Christian Grassmann |
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danke für die Hinweise bezüglich des Bundschlitze. Ich erkundige mich mal, welche Fräser da verwendet werden.
Es freut mich sehr, daß euch der Baubericht gefällt. Ist halt mal was anderes, und vielleicht kann ja das Eine oder Andere auch bei eueren Gitarren verwendet werden - speziell die Balken sind meines Erachtens eine mögliche Alternative - sehr leicht und sehr hohe Steifigkeit.....
Die Decke hab ich entformt und beschnitten.
Jetzt ist das Teil deutlich leichter - 184g anstelle von 309g ist schon ein Wort. Ich bin sehr neugierig, welches Gesamtgewicht mit dem Bracing erreicht wird.
Die Anschlußfläche im Korpus ist vollständig überschliffen worden und das Griffbrett ist ebenfalls entformt.
Tja, und dann war ja noch Sonntag mit der Familie.......
Gruß
Christian |
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Christian Grassmann |
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.....irgendwie bekomme ich die Bilder nicht rein... |
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jhgitarren |
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Von Proxxon gibt es ein Diamant Kreissägeblatt mit 0,7 Schnittbreite (ideal also für Bundschlitze) und 85mm Durchmesser.
Jörg |
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Christian Grassmann |
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.....Proxxon - ja genau, ich schau morgen gleich zum Baumarkt.
Danke!
....und hier doch noch die beiden Bilder....
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Christian Grassmann |
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...bevor es morgen in den Surfurlaub geht, hier noch die letzten Bilder.
Das Griffbrett wurde nach dem Radiusschleifen nochmals mit 2 Lagen CFK überzogen.
Die Öffnung für den Ovation OP-Pro ist ebenfalls schon eingebracht.
Die Decke ist grob beschnitten (ca. + 1cm), und die Lage der Balken ist ebenfalls angezeichnet. Das Schalloch wird in Tropfenform asymetrisch eingebracht und hat die Fläche eines 98er Rundlochs.
Tja, jetzt ist erst mal Pause für die nächsten 10 Tage angesagt.
Ich freu mich jetzt schon darauf, wieder daran weiter zu arbeiten.
Gruß und Aloha
Christian
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Stef |
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Leck mich am *****, du weißt echt was du tust! Bessere CFK Fertigung hab ich noch nirgends gesehen und das will was heissen. Reschbegt! |
| Befürworter der Rente bis 67  |
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Soloist |
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Hi Chris, wer googled suchet der findet im Internet ernstzunehmende Hinweise auf Parker Klampfen, bei denen die aufgekleisterten Edelstahlbundstaebchen durch mangelhafte Adhaesion abhanden kamen... Wer's trotzdem wagen moechte schaut die Patente von Fishman und Parker an .. und bitte das Sandstrahlen oder Anschleifen der Bunddrahtunterseite nicht vergessen... und: Bunddraht aus Neusilber ist nur was fuer Weicheier! Soloist
Zu den Bundshclitzen.Man kann auch den Zapfen unten wegmachen und dann die Krone aufs griffbrett kleben.So macht das z.B. Parker.Ist sicher einfacher als die Bundschlitze einzusägen.
Ich muss sagen das das wohl das spannendste Projekt im ganzen Forum ist.Vorallem weil das wirklich professionell gemacht wird.
Lg Chris
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Christian Grassmann |
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endlich geht`s wieder weiter.
Das tropfenförmige Schalloch ist ausgeschnitten und verschliffen. Danach wurden die 15 Balken angefertigt.
Die Balken sind mit eingedicktem Epoxidharz mit der Decke verklebt (Harz und CFK gemahlen - dadurch läßt sich die Thixotropie einstellen - das Harz läuft nicht weg, und die Verbindung zwischen Balken und Decke bekommt eine höhere Festigkeit).
Die Kreuzverbindung habe ich durch CFK Rovings verstärkt.
Das Gewicht hat sich mit den Balken von 184g auf 217g erhöht.
Morgen mache ich einen Belastungstest und vermesse die Decke akustisch.
Gruß
Christian
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Bei Holzstreben werden die Rücken immer abgerundet, Gabelförmig ausgeformt oder beidseitig abgeschrägt. Ich habe gelesen es soll sich dramatisch verbessernd auf die Soundqualität auswirken. Ich habe mich deshalb immer daran gehalten und nie das Gegenteil versucht. Ich denke das gilt auch für Streben aus Verbundmaterial.  Kommt das noch ? Gruß Joachim |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Christian Grassmann |
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Hallo Joachim, ich habe mich bei der Ausführung an die Balken von Composite Acoustics gehalten. Da haben die Balken auch einen rechteckigen Querschnitt. Die Balken im nachhinein zu änder ist sehr aufwendig. Ich kann mir schon vorstellen, daß die von dir beschrieben Ausführung eine Veränderung im Klang haben kann. Ich werde bei der nächsten Decke die trapezförmige Variante ausprobieren. Noch eine ander Frage. Die Oberfläche der Gitarreninnenseite (Korpus/Decke) ist durch den Einsatz eines Abreißgewebes relativ rauh. Sollte ich diese Oberfläche besser glattschleifen? Gruß Christian http://www.gearbuilder.de/htdocs/blahdocs/uploads/bracing_ca_2_174.jpg |
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Stef |
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Ausser Arbeit wird das wohl nix bringen - oder was denkt ihr? |
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Christian Grassmann |
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Ich glaube auch, daß eine etwas rauhe Oberfläche auf der Innenseite besser ist als eine spiegelglatte. Mal schaun was noch für Rückmeldungen kommen.
Gruß
Christian |
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Christian Grassmann |
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....nach 7 Schichten Klarlack und jeder Menge Polierarbeit glänzt der Korpus so richtig.
Morgen bin ich bei Andreas Rall, um die noch fehlenden Teile (Mechaniken, Endpin, Stegeinlage...) zu besorgen.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo zusammen,
gestern war ich mit den Teilen bei Andreas Rall. Andreas hat sich sehr viel Zeit genommen, die Decke zu überprüfen, und jede Menge an wertvollen Informationen gegeben.
Nachem ich endlich mal verschiedene Decken in Händen halten konnte und ein bißchen Gefühl für das "Pumpen" der Decke durch die Anregung der Saiten und die Funktion vermittelt bekommen habe, kann ich mir ein klareres Bild über die nächsten Schritte machen.
Die Decke ist momentan noch zu steif. Da ich einen voluminösen und baßreichen Klang haben möchte, muß die Steifigkeit etwas zurückgenommen werden. Dazu werde ich die Balken in bestimmten Bereichen deutlich in der Höhe verringern.
Ebenfalls werden die Ausläufe der Balken wirklich auf "0" geschliffen, und die Steifigkeit der Deckenabstimmung nach Auflegen auf den Korpus nochmals gemessen.
Knochen, Pins, Stecker und diverse Kleinteile konnte ich gleich mitnehmen. Als Mechanik werde ich die Schaller M6 einsetzten.
Hilfreich war auch der Tipp über die richtige Position des Knochens der Brücke durch provisorisches Aufspannen der beiden E/e Saiten und Kontrolle über die Oktavtöne 12er Bund. Durch Verschieben des Brücke kann die ideale Position einfach ermittelt werden.
Es gibt wieder viel zu tun, und der Besuch hat mich nochmals motiviert, möglichst bald zu einem Ergebnis zu kommen.
Andreas, nochmals herzlichen Dank für die Zeit, die praktische Unterweisung und die Vermittlung eines neuen Blickwinkels!
Gruß
Christian
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damndan |
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Der Hochglanz-Kohlefaserlook ist richtig cool  |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
nahezu alle Balken wurden nochmals überarbeitet. Die Höhe der Balken ist um ca. 30% verringert worden. Damit ist die Decke deutlich weicher und kann gut arbeiten - und ist hoffentlich noch stabil genug.
Danach kam die "Hochzeit", oder wie sagt der Gitarrenbauer dazu, wenn Korpus und Decke verbunden werden? Dabei habe ich das Epoxidharz wieder mit gemahlerner Kohlefaser und Baumwollfaserflocken thixotroper eingestellt. Über diese "pastöse" Einstellung läßt sich die Decke hervorragend verkleben. Kleinere Spalte werden damit bestens verschlossen.
Während des Aushärtens hab ich die Schlitze im Griffbrett angerissen und mit einer Feinsäge geschnitten, da ich den Proxxon-Schleifer wegen zu großem Lagerspiels nicht einsetzen wollte.
Nach 3 Schnitten waren die inneren Zähne der Säge (zwischen den Schrauben des Tiefenanschlags) um ca. 20% kürzer. Ich hab dann den Tiefenanschlag entfernt und mit den restlichen "Zähnen" weitergesägt. Mit dem Schleifklotz als Anschlag kann man sehr exakt arbeiten aber Kohle ist halt doch etwas abrasiver als Holz.
Dann noch die Löcher für die Einlagen gebohrt und das Griffbrett auf Maß geschliffen - Breite am Steg 42,5mm.
Morgen hol ich mir eine neue Feinsäge für die Restarbeiten.
Gruß
Christian
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Otzelpeitz |
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Danach kam die "Hochzeit", oder wie sagt der Gitarrenbauer dazu, wenn Korpus und Decke verbunden werden?
Schachtel zu  Ernsthaft: Tolle Arbeit! Hab ich das richtig verstanden: Du hast eine Säge für das Griffbrett verschlissen? Das ist ja Wahnsinn! Da würde ich mir über eine andere Möglichkeit des Gedanken machen, um die Bundschlitze einzuarbeiten. Keine Ahnung wie, vielleicht mit nem Diamandsägeblatt auf einer Minikreissäge oder so... |
| Hier spielt die Musik: GitarreBassBau.deUnd mein Bauthread |
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geloggt |
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Christian Grassmann |
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Hallo zusammen,
als nächstes hab ich die Decke mit dem Korpus verschliffen. Da ich diese Arbeiten nur von Hand und ohne Maschinen ausführe, hat das etwas länger gedauert. Die Materialstärke beträgt halt max. 1mm, und mit einer handgeführten Maschine ist mir das Risiko zu groß. Außerdem könnte der Randbereich ausfransen.
In das Griffbrett sind die Dots aus Abalone eingeklebt. Ich hab diese absichtlich 1mm tiefer gesetzt und mit Epoxidharz aufgefüllt. Damit kommt noch etwas mehr Tiefenwirkung. Nach dem Aushärten schleife ich das überstehende Harz weg und poliere diesen Bereich.
Die Stege mußte ich nochmal nacharbeiten. Normalerweise sollen die 3-eckigen Erhöhungen den Steg fest im Holz verankern. Das geht aber nur, wenn das Material auch etwas nachgibt. CFK läßt sich dazu nicht überreden. Daher hab ich mit dem Dremel diese Erhöhungen wegeschliffen. Hat ausserdem den Vorteil, daß durch die rauhe Oberfläche eine sichere Verklebung möglich wird.
Morgen schneide ich die Stege auf Maß. Danach werd ich diese einkleben.
Gruß
Christian
PS: es freut mich sehr, wenn euch dieser Baubericht gefällt, und daß trotz des umstrittenen Materials und einer völlig anderen Technologie so viel Interesse besteht!
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damndan |
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 Kein Schaden; keine Entschädigung. Maximum Member 
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Zitierter Text
PS: es freut mich sehr, wenn euch dieser Baubericht gefällt, und daß trotz des umstrittenen Materials und einer völlig anderen Technologie so viel Interesse besteht!
Wir (bzw. ich auf jeden Fall) freuen uns immer wenn jemand etwas anderes versucht als alteingesessene Vorgehensweisen. Kohlefaser, Glasfaser, Basaltfaserm Epoxyd, etx sind nun mal State-of-the-art - Materialien und in Sachen Stabilität und Haltbarkeit so viel höherentwickelt als ältere Werkstoffe, dass man auch Spezialist im Verarbeiten sein muss. Eine derartige Verarbeitungsqualität wie sie Deine Kohlefasergitarre bisher an den Tag legt, habe ich bisher nur bei einem britischen Spezialisten für Kohlefaser-Celli gesehen. Kurzum: wir sind alle beeindruckt  P.S.: Was hat Andreas eigentlich zum Thema "Deckenmasse" gesagt? |
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Christian Grassmann |
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hallo damndan,
das Deckengewicht mit ca. 210g war seines Erachtens o.k.
Die Decke war halt insgesamt zu steif, das ist jetzt geändert.
Übrigens meine ich mit den "Stegen" natürlich die Bünde und Bundschlitze - aber das habt ihr sicherlich bemerkt.
Gruß
Christian |
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capricky |
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Übrigens meine ich mit den "Stegen" natürlich die Bünde und Bundschlitze - aber das habt ihr sicherlich bemerkt.
Nee, ich sitze in diesem Kino mit vor Staunen offenem Mund und merke gar nichts mehr!  capricky |
| Das Gearbuilderforum leidet gegenwärtig unter technischen und administrativen Problemen. Wir, das Moderatorenteam können nicht garantieren, daß der Bestand dieses Forums dauerhaft gesichert sein wird, wir befürchten eher das Aus für Forum und seine Datenbank. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, ein neues Board in der Tradition der Gearbuilder im Netz zu etablieren, das Probleme wie die hier auftretenden, zukünftig vermeidet. http://www.GitarreBassBau.de |
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geloggt |
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chimaere |
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Ohh man, die ganze Arbeit ist zutiefst beeindruckend. und dann dieses Kohlefasergriffbrett!! ...das ist doch mal ne Marktlücke. |
| The Peter Principle: In a hierarchy every employee tends to rise to his level of incompetence. |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute hab ich mich intensiv mit dem Griffbrett befasst. Das überstehende Harz wurde von den Abalone Einlagen abgeschliffen und die Bohrungen für die seitlichen Dots eingebracht. Dots mit Sekundenkleber eingeklebt und verschliffen.
Danach habe ich aus dem 12" Schleifklotz und dem Schraubstock eine Bundpresse gemacht. Hat auch prima funktioniert. Doch leider hat sich nach dem Einpressen aller Bünde das Griffbrett um ca. 10mm nach oben durchgebogen.
Die Ursache waren zu schmale Schlitze. Also nochmal alle Bünde raus und die Schlitze auf 0,7mm aufgesägt. Danach konnten die Bünde spielfrei eingesetzt und mit Epoxidharz eingeklebt werden.
Dann hab ich noch mit der Meisterform für die Brücke begonnen. Ist aus Hart PVC, mit Harz überzogen.
Gruß
Christian
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chimaere |
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Danach konnten die Bünde spielfrei eingesetzt und mit Epoxidharz eingeklebt werden.
Meinst Du, dass das ein gute Idee war? ich kann mir vorstellen, dass es sehr schwierig wird, die wieder raus zu bekommen, falls mal ein Bundwechsel ansteht. |
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Christian Grassmann |
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Hallo Chimaere,
das war mir schon klar, einfach wird das nicht. Bei Bedarf ziehe ich die Teile mit einem Abzieher aus dem Griffbrett. Falls dabei die Oberfläche beschädigt wird, kann ich diese mit einer neuen Lage CFK laminieren. Ist halt ein größerer Aufwand, aber funktioniert auch.
Gruß
Christian |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute wurden die Bünde seitlich und von oben plangeschliffen und danach das Griffbrett aufgeklebt. Das Harz habe ich mit gemahlener CFK und Baumwollschnitzel eingedickt und beidseitig aufgetragen (siehe Bild 1).
Ansonsten ist der Randbereich vorher vollständig abgeklebt worden, um Epoxidläufer zu vermeiden - die lassen sich nur sehr schwer wieder wegschleifen. Dann ist alles mit Tape fixiert worden. Das Lineal dient nur zum gleichmäßigen Beschweren des Griffbretts.
Gruß
Christian
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zoom |
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alles seeehr proffessionell....bis auf den Arbeitsschutz...siehe Bild 1  |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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S.Custom |
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Das ist der geilste Bautread den ich kenne. Ist ja der Wahnsinn was Du da ans Tageslicht bringst. Leider ist das ganze nicht einfach nachzumachen.  Freu mich schon auf das fertige Ergebnis. |
| Gruss Ingolf S.Custom |
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Christian Grassmann |
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alles seeehr proffessionell....bis auf den Arbeitsschutz...siehe Bild 1 
Hallo Joachim, als Harzpantscher bin ich mittlerweile schon etwas resistent gegen die Harze - hast schon recht, ab und zu schludert man ein bißchen - das nächste Mal wieder mit Handschuhen! Gruß Christian |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
um später die exakte Position der Brücke zu ermitteln, hab ich mir eine einfache Vorrichtung gebaut (Bild 1-3). Über die Flügelmuttern kann ich die Position der Brücke sehr einfach verändern (Oktave E/e Saite bei 12. Bund).
Ansonsten wurde an der Meisterform der Brücke gearbeitet. Ist immer lästig, wenn man darauf warten muß bis das Teil ausgehärtet ist um wieder weiterarbeiten zu können.
Um die Kopfplatte exakt bohren zu können, hab ich eine Bohrschablone angefertigt.
Gruß
Christian
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damndan |
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 Das mus jetzt mal raus: Boah ey! Bist Du sicher, dass Du vorher noch keine solchen Instrumente gebaut hast? Vielleicht Gedächtnis verloren und den unbezwingbaren Drang verspürt, Kohlefasergitarren zu bauen?  Ich freue mich schon extrem auf das Endergebnis |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
zunächst hab ich die Bohrungen für die Mechanik bis auf Nennmaß aufgebohrt.
Danach war der Sattel dran. Dazu hab ich meine Takamine EN10 vermessen. Ich bin mit der Saitenlage und Bespielbarkeit sehr zufrieden, daher möchte ich das so übernehmen.
Den Sattel hab ich danach auf Maß (12" Radius) geschliffen und die Schlitze für die Saiten eingebracht. Jetzt muß ich nur hoch die Höhe anpassen.
Anschließend ging`s mit der Negativform für die Brücke weiter. Morgen wird diese entformt und geschliffen.
Gruß
Christian
PS: damdan, danke für das Lob! Freut mich, daß dir der thread so gut gefällt - die Bohrschablone und die Einstellvorrichtung hab ich eigentlich nur deshalb gemacht, weil mich das Warten bei Laminieren so genervt hat!
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Christian Grassmann |
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Hallo,
endlich hab ich die Mechaniken bekommen. Ich hab diese probeweise montiert - sieht echt edel aus.
Die Negativform ist auch fertig. Das Meistermodell verwende ich als Prägestempel. Die erste Lage CFK ist im Naßprägeverfahren laminiert.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
die Brücke wurde heute entformt. Danach ist diese mit Harz und Schaumtreibmittel von unten gefüllt worden.
Da ich die Saiten von hinten durchziehen möchte, sind die 6 Bohrungen dafür eingebracht worden.
Die Nägel dienen als "Negativform" für die Bohrungen und werden nach dem Aushärten herausgezogen (vorher 3x mit Trennmittel eingewachst). So bekommt man exakt runde Löcher hin.
Die Brücke wurde dazu an diesen Stellen von unten aufgefräst und mit einem Gemisch aus Harz, gemahlener CFK und Microballons verstärkt. Dieses Gemisch umschließt die Nägel.
Später nimmt dieser Bereich die Saitenzugkräfte auf, und leitet diese an die Brücke weiter.
Was mich besonders freut ist das Gewicht. Die Brücke aus Holz wiegt 24 g, die CFK Brücke 14 g. Je geringer die Masse, desto besser das Ansprechverhalten.
Gruß
Christian
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damndan |
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Ah, eine Saitenhalterung im Steg anstatt durch die Decke. Super Sache! Sowas will ich mir demnächst auch für eine Reparatur holen. |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
jetzt ist der "Innenausbau" der Brücke dran. Für die Aufnahme des Knochens wird zunächst dieser Bereich ausgeschnitten.
Ähnlich wie bei den Saitenbohrungen wurde die Brücke zusätzlich von unten aufgefräst.
Die Führung des Knochens wird über ein Profil laminiert. Dazu wurde ein 3mm Aluprofil auf der Oberseite mit einem 1,5mm Radius versehen. Nach dem Eintrennen kann das CFK Gewebe "umwickelt" werden.
Dazu wird ein Streifen Abreißgewebe mit 2 Lagen 204g/m belegt und eingeharzt. Danach "umwickelt" man das Profil mit diesem. Jetzt nur noch ein Gewicht anklemmen. So wird das Gewebe gleichmäßig nach unten gezogen.
Zur Kalibrierung von außen werden 2 Holzleisten angeklemmt. Somit ist sichergestellt, daß diese "Knochenführung" eine Breite von exakt 3mm aufweist.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
die Knochenführung ist entformt und auf 71mm Breite beschnitten (Bild 1). Danach wird das Ganze nochmals mit CFK Rovings umwickelt. In Bild 2 ist diese Umwicklung zu erkennen. Dadurch erhöht sich die Festigkeit.
Anschließend wurde das U-förmige Teil auf 7mm Höhe gekürzt. Danach kann diese Führung von unten in die Brücke einlaminiert werden.
Die Decke ist am Wochenende mit einigen Schichten Acryllack lackiert worden. nach dem Aushärten war heute ein erster Schleifgang fällig.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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..und irgendwann geht`s dann doch mal wieder weiter....
War letzte Woche mit Sohnemann zum Abschlußsurfen am Gardasee - drum mußte die Gitarre etwas warten.
Die Decke ist nun ebenfalls mit 7 Schichten Klarlack versehen worden. Ich kann mittlerweile keinen Schleifklotz mehr sehen. Von 360iger bis 2000er Körnung hab ich alles durch. Danach Gundelputz Polierpaste und 3M Finish. Jetzt glänzen Korpus und Decke so wie ich es mir vorstelle.
Die Brücke ist ebenfalls fertig. Die Knochen müssen noch endbearbeitet werden.
Gestern mußte ich nach der ganzen Poliererei unbedingt wissen wie das Teil denn klingen wird. Die Mechaniken für beide E/e Saiten montiert und zunächst nur mit der Einstell-Saiten-Halterung gearbeitet.
Der Klang begeistert mich schon jetzt, von der Lautstärke ganz zu schweigen. Dagegen verblaßt die Takamine deutlich. Was bin ich gespannt, wenn mal alles abgestimmt ist (hab die Brücke für das Foto nur mal so druntergeschoben).
Am Wochenende sollte ich die richtige Brückenposition bestimmen können, und die Brücke aufkleben.
Dann muß nur noch der Lack an Hals und Kopfplatte gefinisht werden. Danach kommen die restlichen Abstimmungsarbeiten....
Gruß
Christian
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Franz Altwein |
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Ich wäre auf ein Soundsample sehr gespannt  |
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f0m3 |
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Alter Schwede! Geile Gitarre, geiler Thread! Und das beste: Selbst bei starkem Regen brauchst du keine Tasche oder Koffer!  Einfach das Wasser aus dem Schallloch gekippt und los gehts!  Gruß, Nathan |
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Murphy |
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Alter Schwede! Geile Gitarre, geiler Thread! Und das beste: Selbst bei starkem Regen brauchst du keine Tasche oder Koffer!  Einfach das Wasser aus dem Schallloch gekippt und los gehts!  Gruß, Nathan
DER Vorteil von Kohlefaser ist mir noch garnicht klar geworden  |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
schön langsam neigt sich das Projekt dem Ende zu. Nachdem die exakte Brückenposition ermittelt war, wurde der Klarlack in diesem Bereich entfernt (mit Skalpell und runder Klinge abgeschabt).
Dann die Brücke aufgeklebt und alles nochmals nachpoliert.
Die Mechaniken sind endgültig montiert und der Steg mit Sekundenkleber befestigt.
Danach testweise die Saiten montieren und endlich mal den Klang hören. Ich hab abwechselnd mit der EN10 und der CFK Gitarre gespielt. Das Klangvolumen und der Baß begeistern mich total.
Jetzt kommt das Feintuning. Der Knochen der Brücke wird als nächstes bearbeitet. Dann kommem noch Aufkleber und die abschließenden Arbeiten.
Wenn alles abgestimmt ist, stell ich auch Soundsamples ein.
Gruß
Christian
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Evili |
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Ich fänd ne Kohlefaser-E-Gitarre noch geil...
Super arbeit! Ich freue mich auf Aufnahmen.. |
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Echtholz |
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Hallo Christian! habe mich lange nicht mehr gerührt bei Dir. Ich hoffe, Du hast den Ausgang vom OP-Preamp richtig mit einem Stereoklinkenstecker/-kabel Stereo auf den Endpin verdrahtet. Der Stereokanal (Preamp ist mono) schaltet den Preamp beim Einstecken in den Endpin ein und aus (sonst wird die Batterie nach ca. 3-500 Stunden von selbst leer - da ständig eingeschaltet). Solltest Du auch den XLR-Ausgang belegen wollen kann ich Dir den Schaltplan zukommen lassen. Ich muss sagen, das Projekt hat sich megaspitze entwickelt. Viel spaß mit dieser Megagitarre. Bin schon gespannt auf die ersten Töne! Gruß Peter |
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Christian Grassmann |
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Hallo Christian! habe mich lange nicht mehr gerührt bei Dir. Ich hoffe, Du hast den Ausgang vom OP-Preamp richtig mit einem Stereoklinkenstecker/-kabel Stereo auf den Endpin verdrahtet. Der Stereokanal (Preamp ist mono) schaltet den Preamp beim Einstecken in den Endpin ein und aus (sonst wird die Batterie nach ca. 3-500 Stunden von selbst leer - da ständig eingeschaltet). Solltest Du auch den XLR-Ausgang belegen wollen kann ich Dir den Schaltplan zukommen lassen. Ich muss sagen, das Projekt hat sich megaspitze entwickelt. Viel spaß mit dieser Megagitarre. Bin schon gespannt auf die ersten Töne! Gruß Peter
Hallo Peter, sag mal, kannst Du Gedanken lesen?  Gestern Abend gehe ich voller Begeisterung mit dem Teil an den Verstärker - und da kommt nix raus?!? Da war ich wirklich zu blöd! Ich hätte dich heute eh dazu angerufen. Das eingebaute Stimmgerät funktioniert. Mal sehen wie ich das wieder hinbekomme, das Schalloch liegt ja nicht wirklich ideal! Ich komm die nächsten Tage eh mal bei Dir vorbei. Ich bin sicher, daß Du mir beim Feintuning noch einige wertvolle Tips geben kannst (und deinen Schleifklotz hab ich ja auch noch...) Gruß der Lötweltmeister! |
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Echtholz |
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Hallo Christian! Das kriegst Du schon hin. Einfach den Preamp rausziehen, die Preampbuchse heruausschrauben und das Kabelgewirr samt dem Endpin herausziehen. Ein ggf. neues Stereokabel (am besten mit 3,5 Klinkenstecker) verwenden und identisch auf den Endpin verdrahten/Löten (Masse auf Masse, etc.) - mit Messgerät die Lötfahnen des Endpins überprüfen und vor dem Einbau das Signal auf den Endpin überprüfen. Den Endpin mit einem Draht, ggf. einer alten Gitarren-Saite wieder einziehen (ist flexibler als anderer Draht) und alles wieder schöne einbauen - viel Spaß dabei - ist ein Scherz!. Das Ausgangskabel zum Endpin vom Kabel des Tonabnehmers innen in der Gitarre getrennt halten (separate Halterung/Befestigung) - Störsignale! Gruß Peter |
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Christian Grassmann |
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Hallo Peter,
danke für die Hilfe, jetzt funktioniert alles bestens!
Ich hab da noch eine allgemeine Frage:
Ich möchte ein Soundsample einstellen. Gibt es dafür im Forum Beispiele was da alles rein soll (unplugged und verstärkt, Einzelsaiten, Akkorde.....). Bin für euere Hinweise dankbar.
Gruß
Christian
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googel |
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 Ihr dürft mich in den Beiträgen gerne Sven nennen Medium Member 
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4 Tage 12 Stunden 52 Minuten
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Hi. Also als erstes muss ich mal sagen, dass dein Projekt einfach nur der Wahnsinn ist, besser kann man das nicht machen, super dokumentiert. Ich verfolg das schon von Anfang an mit und hab mich nie zu Worte gemeldet weil ich von der ganzen Technik mit Kohlefasern absolut keine Ahnung hab und das hier schon fast eine Art Lehrbuch für mich ist. Einfach genial deine Durchführung.
Zu deiner Frage: Also soweit ich weiß haben wir hier nicht viele Hörbeispiele im Forum, aber da du ja den Ovation-Preamp hast könntest du die Gitarre mit entsprechendem Kabel oder Adapter direkt an den PC anschließen und aufnehmen. Dann hätten wir schonmal den Sound wie er direkt aus dem Abnehmer kommt. Ich würde da eventuell zwei Passagen von Liedern die du spielen kannst suchen wo dann ein Beispiel für Akkorde und eins fürs Zupfen dabei ist. Dann zum Vergleich das ganze nochmal mit nem Mikro von außen aufnehmen, damit man einen Eindruck hatt wie die Gitarre rein über den Korpus klingt. Und wenn du dann noch Lust hast natürlich gerne auch nochmal ein Beispiel über einen Verstärker mit einem simplen Effekt. Einem Chorus oderso, ich finde der passt immer ganz gut zu Akustik-Gitarren.
MFG
Sven |
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damndan |
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 Kein Schaden; keine Entschädigung. Maximum Member 
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Ich hätte da mal 3 indiskrete Fragen, da das Hightech-Teil bald fertig sein wird  1: Was wiegt das Instrument jetzt ca.? 2: Hast Du irgendeine Vorstellung, wie biegesteif sie ist, oder wie biegesteif ähnliche Kohlefaserbauten? 3: War der Bau mit Kohlefaser samt Verbrauchsmateralien günstiger als ein herkömmlicher Bau (Die Preise darfst Du mir natürlich vorenthalten)? Also, viel Erfolg auf den letzten Metern! |
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Jack Sloane |
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Ich möchte ein Soundsample einstellen. Gibt es dafür im Forum Beispiele was da alles rein soll (unplugged und verstärkt, Einzelsaiten, Akkorde.....).
Hallo also ich würde sagen, wer so gezielte Fragen stellen kann, der darf auch dafür die Maßstäbe (der Zukunft) für das Forum setzen - es gibt nämlich noch so gut wie keine Soundsamples Leider können Audiodaten bislang nicht angehängt werden, Du musst das also auf einen eigenen Webserver stellen, wenn Du das nicht kannst kann ich ggf aushelfen ?! Und jetzt noch eine kleine (völlig überflüssige) private Bemerkung, wo sich ja alle schon über den "Wahnsinn" ausgelassen haben ich finde diese GFK Struktur für Bässe schon immer interessant, wie das bei einer Akustischen ist bleibt abzuhören -  - was ich garnicht verstanden hatte war, warum das unbedingt restlos GFK sein musste und warum überhaupt kein Holz dran durfte  Bei der Decke habe ich zum ersten Mal gestaunt, aber beim Griffbrett und zuletzt nochmal beim Steg habe ich es nicht mehr verstanden, ich meine "verstanden" so wie, wie ich es halt gemacht hätte *hüstel* niemals hinbekommen würde, aber auch nicht wollte, es sei denn es wär ein E-Bass  Grüsse Jack PS: ein gut vorgetragenes Musikstück war und ist schon immer ein gutes Klangbeispiel für ein Instrument  |
| das neue Forum im alten Stil mit neuen Features und alten für neue User http://gitarrebassbau.de/ |
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www.rall-online.net |
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2 Tage 10 Stunden 39 Minuten
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Hallo Christian, ich würde die Gitarre sooo gerne spielen  Wenn du mal wieder durch Peißenberg kommst, halte unbedingt an - und wenn deine Gitarre dabei ist, umso besser!! Gratuliere dir zu deiner Entschlossenheit und deiner Präzision. Und auch schöne Grüße an deine Familie. |
| Keep on building! Andreas |
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Christian Grassmann |
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Ich hätte da mal 3 indiskrete Fragen, da das Hightech-Teil bald fertig sein wird  1: Was wiegt das Instrument jetzt ca.? 2: Hast Du irgendeine Vorstellung, wie biegesteif sie ist, oder wie biegesteif ähnliche Kohlefaserbauten? 3: War der Bau mit Kohlefaser samt Verbrauchsmateralien günstiger als ein herkömmlicher Bau (Die Preise darfst Du mir natürlich vorenthalten)? Also, viel Erfolg auf den letzten Metern!
Hallo Damndan, die Gitarre wiegt exakt 2180g. Meßwerte über Biegesteifigkeit hab ich nicht. Ich hab nur gemerkt, daß sich beim Spannen der Saiten keine meßbare Biegung des Halses eingestellt hat. Bei der nächsten Gitarre werde ich deutlich weniger Material verbauen. Die Einmalaufwendungen sind nicht unerheblich. Die reinen Materialkosten für Meisterform und Negativform schätze ich auf ca. 250€. Die Gitarre selbst hab ich noch nicht nachgerechnet, aber so um die 600 - 800 € kommen da schon zusammen - nur CFK und Harz, keine Anbauteile wie Mechaniken, Vorverstärker etc.... Tja und die Stunden dürfen wir auch nicht vergessen. Ich werde bei meiner nächsten (12 Saiter) mal genau Buch führen, welche Kosten dabei entstehen, dann bin ich schlauer. Letztenendes geht es mir aber nicht um Kosten oder Stunden. Ich hab meine Ideen verwirklichen können - das ist das Schönste an der ganzen Sache - und meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. Jetzt sind nur noch ein paar kleinere Arbeiten zum Abschluß zu bringen. Dann werd ich zunächst einen Koffer dafür bauen. Natürlich auch CFK-Sichtcarbon..... Gruß Christian |
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Christian Grassmann |
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Zitiert von Jack:
was ich garnicht verstanden hatte war, warum das unbedingt restlos GFK sein musste und warum überhaupt kein Holz dran durfte.
Hallo Jack,
ich hab mir halt in den Kopf gesetzt, das Instrument weitestgehend aus CFK herzustellen. Die Adamas besitzt ja nur eine Decke aus CFK, der Rest ist GFK und Holz.
Sicherlich wären so manche Teile einfacher und billiger mit anderen Werkstoffen herzustellen. Aber ich liebe nun mal Sichtcarbon......
Falls Du mal einen Baß aus CFK bauen möchtest, kann ich dir gerne behilflich sein!
Gruß
Christian
PS: wenn ich mit u-tube nicht zurande komme nehme ich dein Angebot wegen der Unterstützung beim Soundsample einstellen gerne an
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Christian Grassmann |
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Hallo Christian, ich würde die Gitarre sooo gerne spielen  Wenn du mal wieder durch Peißenberg kommst, halte unbedingt an - und wenn deine Gitarre dabei ist, umso besser!! Gratuliere dir zu deiner Entschlossenheit und deiner Präzision. Und auch schöne Grüße an deine Familie.
Hallo Andreas, ich freu mich schon jetzt darauf, wenn du die Gitarre mal testen wirst. Wir finden da sicher eine Weg, und ggf. komm ich mal bei dir vorbei (für die 12-Saiter brauch ich ja auch wieder Material...) Nochmals vielen Dank für die "Lehrstunden" bei dir, ich hab da wirklich viel Informationen mitnehmen können, die ich direkt in dieses Projekt habe einfließen lassen können. Gruß Christian |
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gitarrenmacher |
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Hallo Christian, ich kann gar nicht so viel Hüte aufsetzen wie ich ziehen möchte.  Ich bin zwar, was den Akustikgitarrenbau betrifft, ziemlich traditionell veranlagt, aber die handwerkliche Arbeit deines Projektes haut mich um. Ich hab´zwar im Flugmodellbau und bei der Herstellung von Rollstuhl-Tuningteilen etliche Meter verschiedenster Kunstfasern verarbeitet aber so schick wie bei deiner Gitarre sah das nie aus. I´m deeply impressed. Munterbleiben Christian |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
die letzten Arbeiten stehen jetzt an. Da ich etwas mehr Kontrast haben wollte, hab ich einen weißen Randabschluß zum Korpus angebracht - weißer 2K Acryllack mit der Airbrush Pistole.
Dann eine letzte Politur. Ich versuche mich gerade am Design für einen Aufkleber im Schalloch und an der Kopfplatte.
Falls jemand Erfahrung mit dem Aufzeichnen von Audiosignalen auf ein Laptop hat (Mikroeingang) bitte um Hinweis, welche Softare (Shareware) dafür am besten geeignet ist.
Ich kann über ein externes Mikro das Signal vom Mischpult über Chinch Buchsen abnehmen. Das Laptop hat auch einen passenden Mikroeingang.
Gruß
Christian
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zoom |
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ich will nicht mehr.... "Biete...Werkstatteinrichtung: Auflösung wegen Dilletantismus" |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Stef |
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Unglaublich stark! |
| Befürworter der Rente bis 67  |
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Hermes |
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Auch wenn ich von den verwendeten Materialien nicht besonders viel verstehe - oder vielleicht auch gerade deswegen - bin ich fasziniert. Von der Genauigkeit und Präzision deiner Arbeit, von der Konsequenz mit der du das umgesetzt hast und vorallem von dem Ergebniss.  Zur Programmfrage: zu der Zeit als ich noch windoof genutzt habe galt immer audacity als DIE Software, eben weil das Programm umsonst ist. Mittlerweilen nutze ich zum aufnehmen Logic Pro, das dürfte aber für soundsamples übertrieben sein. Aber such mal per google nach audacity, das ist umsonst und auch wirklich einfach zu bedienen! |
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Otzelpeitz |
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TOP! Das Binding gefällt mir besonders! Es war eine gute Idee, dieses aufzusprühen.
Falls jemand Erfahrung mit dem Aufzeichnen von Audiosignalen auf ein Laptop hat (Mikroeingang) bitte um Hinweis, welche Softare (Shareware) dafür am besten geeignet ist.
Mit Audacity geht sowas. Ist kostenlos und für sowas bestimmt ausreichend. Edit: War jemand schneller. |
| Hier spielt die Musik: GitarreBassBau.deUnd mein Bauthread |
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geloggt |
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Jack Sloane |
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mit gefällt der weiße Streifen auch echt gut aber da Du YouTube ansprachst - wenn Du ne VideoCam hast, dann wäre das sicher auch geil ?!  Das mit dem Bass selbt so bauen, ist nicht real - glaub mir - ich nicht, und als Auftragsarbeit, naja schon, obwohl es das ja schon gibt, dann wäre es eine Designfrage Ich kann mich selbst ja nicht mal durchringen das Epoxi als Porenfüller einzusetzten  |
| das neue Forum im alten Stil mit neuen Features und alten für neue User http://gitarrebassbau.de/ |
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rumblebird |
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 stay tuned! Maximum Member 
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Ich will hier auch mal laut Beifall klatschen! Tolle Arbeit und tolle Doku derselben! Und das sagt jetzt einer, der nie und unter keinen Umständen so ein "Plasteinstrument" bauen, besitzen oder spielen würde  |
| Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist. |
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damndan |
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 Kein Schaden; keine Entschädigung. Maximum Member 
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Alter Schwede! Wie zum Geier hast Du den Zierstreifen so sauber hinbekommen? Der ganze Bau spornt mich auf jeden Fall zu neuen Höchstleistungen an. Ist echt toll geworden. Aber wir alle wollen Hörproben, also ranhalten!  Grüsse |
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Murphy |
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Wow! Das Ding ist ja der Wahnsinn geworden. Der Zierstreifen ist auch sehr hübsch, schliesst die Sache gut ab  |
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Christian Grassmann |
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 .....und Sie bewegt sich doch..... Big Member 
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Hallo, nachdem meine Videokamera kurzfristig in Streik getreten war, geht das Teil nun wieder, und ich konnte ein erstes Soundsample erstellen. Das Sample ist noch relativ kurz und auch noch nicht detailliert. Ich mußte mich erstmal mit den u-tube Abläufen auseinandersetzten, und Kameraposition und Filmschneiden ist für mich auch Neuland (was sicherlich nicht zu übersehen ist). Ich werde noch weitere Samples erstellen und dann auch plugged und unplugged Aufnahmen einstellen. Ich denke, für einen ersten Klangeindruck sollte es vorab reichen. Hier der Link: http://www.youtube.com/watch?v=5Pf3LeEvgBcGruß Christian |
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dhaefi |
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Ich werds einfach mal los...
- Saugeiler Bauthread - Sehr schöne Gitarre - Sauberer Klang
*beifall klatsch*
Daniel |
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Jack Sloane |
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Ich werde noch weitere Samples erstellen und dann auch plugged und unplugged Aufnahmen einstellen.
danke erst einmal für das YouTube - soviel bekommt man hier selten geboten habe eine Weile überlegt, wollte auch noch andere Kommentare abwarten für den Fall das ich es falsch höre schließlich ist nicht nur die Aufnahmesituation relativ, sondern auch die Abhöre, nichts desto weniger gewöhnt man sich ja an seinen Monitor, die anderen müssen da ja auch rausklingen Habe dann mal meine Taylor genommen und dazu gespielt, das gewählte Stück kann man ja gut mitklampfen  Im Dienste der Ehrlichkeit und Objektivität möchte ich sagen Auf den ersten Eindruck klingt mir das genau so, wie was man "vorurteilhaft" von einer akustischen Kohlefaser Gitarre erwarten würde - es fehlt gehörig an Wärme ... aber ich bin trotzdem etwas unschlüssig, andere Beipiele würden sicherlich helfen der Sache genauer auf die Schliche zu kommen, logicher Weise kann die noch nicht "eingespielt" sein und einen temperierten Ton entwickeln, die Intonation usw ist ja perfekt, könnte auch sein das Du da 14er Saiten drauf hast oder mit einem Elfenbeinplektrum gespielt hast ?  just my 2 cents |
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ToRNOuTLaW |
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Bin mir nicht sicher, in wie weit man eine pure cfk Gitarre einspielen muss/kann. Ich war immer der Meinung, der Klang eines eingespielten Instrumentes hinge wesentlich zusammen mit der Ablagerung von Harzen an den Zellwänden? Ich kann mich irren und bitte um Bestätigung oder Belehrung. Zum Sound im Youtube Video: In meinen Ohren klang das Instrument(unverstärkt?) laut und seeehr differenziert. Ahnlich wie Jack habe ich den Eindruck, dass die Gitarre sehr Kühl und mhh, eben unorganisch klingt. Wäre sehr neugierig inwiefern sich das bei piezo Abnahme durch den Preamp beeinflussen lässt. Ansonsten finde ich die Gitarre genial, die Optik sowie den Ansatz, zur Qualität der Verarbeitung kann ich wohl nichts adäquates mehr sagen ohne Anderer Worte zu wiederholen. Ach, und die Dokumentation ist ebenfalls mustergültig  |
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Jack Sloane |
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 Maximum Member 
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Bin mir nicht sicher, in wie weit man eine pure cfk Gitarre einspielen muss/kann.
so gesehen ich jetzt auch nicht mehr  |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
erstmal danke für das ehrliche Feedback!
Zunächst kann ich den Eindruck bestätigen, daß die Gitarre einen sehr guten Wirkungsgrad hat.
Die Aufnahme war wirklich nicht verstärkt - das Teil ist so laut.
Die Töne kommen sehr klar und differenziert - halt nicht verwaschen.
Im Vergleich zur Takamine empfinde ich die Wärme des Instruments sogar deutlich stärker - aber das kann auch mein subjektives Empfinden sein. Vielleicht liegt das auch an der Aufnahme. Um Fehlinterpretationen auszuschließen werde ich Samples von beiden Gitarren unter gleichen Bedingungen einstellen.
Ebenfalls auch Samples mit Verstärker. Bis dann!
..ach ja, momentan bau ich einen CFK Koffer für die Gitarre...
Gruß
Christian |
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capricky |
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Die Töne kommen sehr klar und differenziert - halt nicht verwaschen.
Ich überlege schon die ganze Zeit was ich in meiner Kritik zu Deiner Gitarre schreiben soll. Genau mit diesen Adjektiven - klar, differenziert und nicht verwaschen, wollte ich meine Eindrücke beschreiben, hab mich nur nicht getraut, weil man so ferndiagnostisch doch stark irren kann. Mir fehlt da keine Wärme, ich freue mich am Fehlen von "Genuschel" und "Gedröhne", großartiges Instrument!  capricky PS: Du hättest bei der Aufnahme breit und fett grinsen sollen, hast allen Grund dazu  |
| Das Gearbuilderforum leidet gegenwärtig unter technischen und administrativen Problemen. Wir, das Moderatorenteam können nicht garantieren, daß der Bestand dieses Forums dauerhaft gesichert sein wird, wir befürchten eher das Aus für Forum und seine Datenbank. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, ein neues Board in der Tradition der Gearbuilder im Netz zu etablieren, das Probleme wie die hier auftretenden, zukünftig vermeidet. http://www.GitarreBassBau.de |
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geloggt |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
die nächsten Soundsamples sind in Arbeit. Noch schneiden und dann stell ich diese wieder in u-tube ein.
Es ist mir dabei ein Anliegen euch die "Wärme" des Instruments präsentieren zu können. Ich habe alle Samples zum Vergleich auf der Takamine und der CFK Gitarre eingespielt. Damit hat man eine realistische Vergleichsbasis, unabhängig davon was bei der Aufnahme an Verzerrungen auftreten.
Gespielt wurde dabei auch mal ohne Plektrum, und ein kurzes Stück nur gezupft....
Derzeit ist der Koffer dran. Das werden 2 identische Halbschalen. Der Koffer wird in Sandwichbauweise hergestellt. Die rosafarbenen Teile sind Hart-PVC Schaumplatten, wie sie auch beim Surfbrettbau eingesetzt werden.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo zusammen, so, nachdem ich jetzt 3 Versuche unternommen habe, das 2. Soundsample in U-Tube einzustellen, sollte es nun geklappt haben. Beim ersten und zweiten Versuch wurde der Uploadvorgang bei 88 und 56% abgebrochen. Das dauert dann ja nur lächerliche 2,5 Std  Na ja, was solls. Jetzt ist`s im Kisterl. Die Auflösung musste ich gadenlos runterziehen, sonst wäre ich nie unter 100Mb gekommen. Der Ton sollte aber soweit ganz brauchbar sein. Dabei kann man die Klangunterschiede der beiden Gitarren schön heraushören. Über einen guten Kopfhörer geht das prima. Die Aufnahmen über Verstärker sind leider etwas übersteuert, die Kamera hat da ihre einegen Pegelregelung, aber nochmals möchte ich den Aufwand nicht mehr betreiben. Wenn ihr die Gitarre mal live hören wollt können wir gerne einen Termin abstimmen. Würde mich freuen, wenn wir dabei mal fachsimpeln könnten - man lernt halt nie aus. PS: denkt euch nix, wenn mal der eine oder andere falsche Ton dabei ist, weil ich denk mir auch nix dabei  Gruß Christian - der jetzt wirklich grinst! http://www.youtube.com/watch?v=egqvAtxogig |
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Wusa |
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Hi Christian, sehr schöner Bauthread, wollt ich nur mal gesagt haben  leider geht dein angegebener Link nicht . . . bitte um korrektur! schönen Gruß Wusa |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
danke für den Hinweis, ich hab den link oben nochmals aktualisiert.
Gruß
Christian |
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Jack Sloane |
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hallo vielen Dank nochmal für das YouTube - Du hast hier was realisiert was noch keiner gemacht hat  Vergesse bitte alles was ich vorher über den Klang gesagt habe, meine jetzigen Eindrücke sind insgesamt ganz anders, etwas unsortiert und komplex noch Was ich im ersten Video gehört hatte und mich etwas störte, habe ich im zweiten auch an der Takamine gehört, es muß wohl an der Aufnahme liegen ....die wird dann imho bei der verstärkten Demo wesentlich besser. Im Grunde gefällt mir die Kohlefaser Klampfe an einigen Stellen sogar besser, nur bei dem letzten E-Akkord jeweils, da gefällt mir der Chorus der Takamine noch etwas besser ?!  Meisterhaft umgesetzt vorbildlich dokumentiert, davon müssen wir uns alle noch ne Scheibe abschneiden  danke daher und nun meine persönlichen Änderungswünsche: 1. Mir hätte die "Maserung" auf der Decke besser gefallen wenn sie auch diagonal wie auf der Rückseite gewesen wäre 2. Der Koffer ist natürlich auch Klasse, aber irgendwie riefen die Bilder plötzlich das Wort Materialkosten in mein Gedächtnis  zwei Klicks weiter von Deinem Video, bin ich auf dieses gestoßen, es ist wohl die gleiche Technik und Material, aber an einer E-Gitarre. Mir gefällt die richtig gut, besonders die Griffbretteinlage finde ich gelungen und auch die PU -Rahmen gefallen mir designerisch dachte wenn ich es Dir verlinke wirst Du evtl inspiriert eine E-Gitarre oder Bass in Fokus zu nehmen http://www.youtube.com/watch?v=QE24vSy3c7U&feature=relatedGrüsse Jack edit fürs Auge : http://www.carbonfibergear.com/6-sexy-carbon-fiber-guitars/ |
| das neue Forum im alten Stil mit neuen Features und alten für neue User http://gitarrebassbau.de/ |
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Christian Grassmann |
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hallo und nun meine persönlichen Änderungswünsche: 1. Mir hätte die "Maserung" auf der Decke besser gefallen wenn sie auch diagonal wie auf der Rückseite gewesen wäre 2. Der Koffer ist natürlich auch Klasse, aber irgendwie riefen die Bilder plötzlich das Wort Materialkosten in mein Gedächtnis  zwei Klicks weiter von Deinem Video, bin ich auf dieses gestoßen, es ist wohl die gleiche Technik und Material, aber an einer E-Gitarre. Mir gefällt die richtig gut, besonders die Griffbretteinlage finde ich gelungen und auch die PU -Rahmen gefallen mir designerisch dachte wenn ich es Dir verlinke wirst Du evtl inspiriert eine E-Gitarre oder Bass in Fokus zu nehmen http://www.youtube.com/watch?v=QE24vSy3c7U&feature=relatedGrüsse Jack
Hallo Jack, erstmal vielen Dank für deine Bewertung! Mille grazie! Die Aufnahme und Wiedergabe unterliegt halt immer gewissen Einflüssen. Daher ist ein direkter Vergleich wesentlich aussagekräftiger. Zu deinen Fragen: Die Gewebeausrichtung mußte leider (mir hätte es anders auch besser gefallen) im 45° Winkel erfolgen. Das sieht bei der Decke jetzt so aus als würden die Rovings auf 0 und 90° liegen. Ist aber nur eine optische Täuschung. Nur so kann ich die Torsion der Decke über die Rovingausrichtung minimieren. Ich könnte höchstens eine Lage in 0/90 Grad drüber laminieren. Dann wiegt die Decke aber ca. 70g mehr - und ich denke die jetztigen ca. 220g (incl. Lack) sind schon schwer genug. Zu den Materialkosten hab ich ja schon mal was gesagt. Aber für eine solche Gitarre möchte ich halt keinen "normalen" Koffer verwenden. Die Handle ist ein megastarkes Teil. Ich hab mir beim Schökern in U-Tube schon einige Beiträge dazu angesehen. Das Instrument begeistert mich sehr. Leider bin ich mehr in Richtung Akustikgitarre ausgerichtet. Aber wer weiß, vielleicht packt`s mich doch mal... Für mich liegt der Reiz am bauen darin, daß ich den bestmöglichen Klang (und das ist für jeden sehr individuell) aus einem unverstärkten Instrument hole. Nicht falsch verstehen, aber mit den ganzen "Beeinflussungsmöglichkeiten" über Effekte Mischer etc. kann man einem Instrument zu einem sehr guten Klangbild verhelfen, daß vielleicht gewisse Schwächen besitzt und unplugged nicht ganz so hervorragend klingt. Bei einer Akustikgitarre ist dieses Risiko nicht vermeidbar - umso mehr freut einen dann ein gutes Ergebnis. Aber jeder hat seine Fables und ich freu mich über ein jaulendens Riff genauso wie über eine 12 String ohne Stöpsel. Ich halt euch auf dem Laufenden, wenn die 12er dran ist. Übrigens an alle Roundbowl-Geschädigten. Ihr wißt schon die Sache mit dem dämlichen Verrutschen. Das konnte ich ganz leicht lösen. Einfach den Gurtpin am Hals weit nach hinten setzten. Damit kippt die Gitarre nach vorne, und nix dreht sich mehr nach oben. Gruß Christian |
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damndan |
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 Kein Schaden; keine Entschädigung. Maximum Member 
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Zitierter Text
Leider bin ich mehr in Richtung Akustikgitarre ausgerichtet.
Ja, das ist aber auch mal wirklich schlimm!  Jetzt, beim Vergleich zwischen den Instrumenten, fällt natürlich Dein Selbstbau sehr positiv auf. Ist ja echt laut und klar geworden. Spitze! |
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Ibanez Player |
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Was für eine Gitarre unglaublich !
geil ein Carbonkoffer. Hätte ich auch sehr gerne!Du verkaufst nicht zufällig welche?
lg |
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Stef |
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Hihi, bist du denn sicher, dass du den auch bezahlen willst bei ca. 50 EUR/m² Materialpreis? Selbst wenn nur die äußere Lage zwecks der Optik aus CFK ist, sind schon ca. 100-150 EUR für diese Lage fällig, ohne dass du nen Finger krumm gemacht hast - von den weiteren Lagen (CFK oder GFK), dem Harz und dem ganzen anderen Krempel mal ganz zu schweigen  Das was Christian verbaut hat is sogar CFK/AFK Mischgewebe, das is nochmal nen Ticken teurer *g*. Ich möchts nicht schlecht reden, es ist natürlich das i-Tüpfele auf Christians Konzept, außerdem kauft er glaub ich noch zu etwas anderen Preisen (zumindest über die Abnahmemenge). Aber so für den Bühnengebrauch, zum reintreten, rumkicken und drin übernachten, nene, da blutet dir doch jedes mal das Herz, wenn der Schlagzeuger das Ding beim reintragen an der Kellerwand schleifen lässt  |
| Befürworter der Rente bis 67  |
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ToRNOuTLaW |
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 Medium Member 
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Jaa, ich bin damals sogar davor zurückgeschreckt, mir mein Schlagbrett aus cfk/afk herzustellen. Lag mitunter auch daran, das man die cf-matten nur entweder in winzig(15x15cm) oder gleich im Quadratmeterformat bekam.  |
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Christian Grassmann |
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 .....und Sie bewegt sich doch..... Big Member 
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Jaa, ich bin damals sogar davor zurückgeschreckt, mir mein Schlagbrett aus cfk/afk herzustellen. Lag mitunter auch daran, das man die cf-matten nur entweder in winzig(15x15cm) oder gleich im Quadratmeterformat bekam. 
Hallo zusammen, also Schlagbretter kann ich euch schon anfertigen. Und ich denke die sind auch bezahlbar. Eine Lage CFK und darunter 1 Lage 280g E-Glas schwarz gefärbt reichen allemal. Dann ist das Teil ca. 0,5mm dick. Bei der Dicke sollte das Schlagbrett aufgeklebt werden (ggf. auch mit doppelseitigem Klebeband). Wer 100% CFK haben möchte kann das auch bekommen. Oberfläche ist dann Epoxidharz. Hat sehr gute Abriebeigenschaften. Kann bei Bedarf mit Klarlack beschichtet werden (bessere UV-Beständigkeit). Die Platten werden im Vakuumverfahren gefertigt. Damit ist eine gleichmäßige Harzdurchtränkung und die 100%ige Geradheit des Teils gewährleistet. Über ein Abreißgewebe und ein Saugvlies wird überschüssiges Harz abgesaugt und die Oberfläche mit einer rauhen Rückseite versehen. Diese Rückseite ist ideal zum verkleben geeignet. Wenn es dicker sein soll, kann auch PVC Hartschaum oder Coremat Vlies drunter (falls Senkkopfschrauben verwendet werden). Sollten bei 15 x 25 cm je nach Aufbau nicht mehr als 25 - 50€ kosten. Plattengrößen bis 50 x 70 cm sind möglich. Schneiden und schleifen könnt ihr das Material mit jedem "Dremel". Schneiden nur mit Trennscheiben! Schleifen mit den Schleifstiften und auch von Hand tocken oder mit Naßschleifpapier. Man kann auch sehr fein gezahnte Laubsägeblätter verwenden, aber legt euch lieber vorher ein paar Blätter mehr parat. Wenn Interesse besteht, schickt mir eine PN. Gruß Christian |
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damndan |
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 Kein Schaden; keine Entschädigung. Maximum Member 
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Ich muss mich gerade echt vom Blick auf mein Konto zurückhalten...  |
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capricky |
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Der direkte Vergleich mit der Takamine zeigt jetzt aber im Gegenteil zu meiner ersten Einschätzung, daß die Kohlefasergitarre nicht so ausgeglichen klingt, beispielsweise wie die Takamine. Sie hat scheinbar eine Überhöhung des Frequenzbereiches zwischen 400 und 600 Hz, also dieser Formantbereich o - u, leicht sonor bis nasal, nein nicht unangenehm, aber es erinnert an einen Resonatorklang. Eine Adamas (das ist nunmal die Referenz) klingt da ganz anders, die geht tiefer (auch als eine Dreadnought) und hat mehr Sustain. Die Ursachen dafür sehe ich natürlich in der Deckenstärke und der Beleistung, ebenso in der Position und Größe des Schalllochs. Leicht gesagt, man kann es ja nicht so ohne weiteres ändern, aber darüber nachdenken. Ich glaube, Du hast auch nicht erwartet, das es auf Anhieb "passt". Ich kann mich jetzt auch wiederum getäuscht haben, es ist eben halt nur eine Ferndiagnose
capricky |
| Das Gearbuilderforum leidet gegenwärtig unter technischen und administrativen Problemen. Wir, das Moderatorenteam können nicht garantieren, daß der Bestand dieses Forums dauerhaft gesichert sein wird, wir befürchten eher das Aus für Forum und seine Datenbank. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, ein neues Board in der Tradition der Gearbuilder im Netz zu etablieren, das Probleme wie die hier auftretenden, zukünftig vermeidet. http://www.GitarreBassBau.de |
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geloggt |
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...leicht sonor bis nasal, nein nicht unangenehm, aber es erinnert an einen Resonatorklang. ..
Genau dieser Satz ging mir auch durch den Kopf.  Klang ist Geschmackssache aber die Verarbeitung ist Erste Liga! |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Christian Grassmann |
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Hallo,
erstmal danke für die ehrlichen feedbacks. Jetzt mal meine persönlichen Eindrücke. Wie gesagt - meine - und das ist halt subjektiv, deckt sich aber in mancher Hinsicht mit dem was ihr schreibt.
Die Bassaiten bringen gegenüber der Takamine einen tiefern und lauteren Klang - ehrlich, das kann ich auf dem Sample nicht so darstellen - selber hören.
Aber! Der Klang der E Saite hält aber nicht so lange an, wie bei der Taka?!
Die A klingt / schwingt da schon deutlich länger aus, auch länger als bei der Taka.
Die Mitten erscheinen mir sehr ausgeglichen. Über Verstärker muss ich diese aber im Vergleich zur Taka etwas zurücknehmen.
Die Höhen erscheinen mir perfekt - bei der e muß ich aber nochmal an den Sattel ran, da liegt die Saite noch nicht richtig auf.
Zur E Saite hab ich mir auch schon meine Gedanken gemacht - ich bitte ausdrücklich um euere Meinung bzw. Korrektur falls ich hier falsch liege!!
Rein theoretisch schwingt ein Körper (Saite / Decke) nach Anregung eine gewisse Zeit. Diese ist auch abhängig von der Gesamtmasse die zum Schwingen angeregt wurde - jetzt mal unabhängig vom "Hohlraum" und den resultierenden Verstärkungen.
Wenn nun diese Schwingung früher abebbt, kann doch auch fehlende Masse daran schuld sein?! Mir kommt es so vor, als wäre die Decke zumindest für die Bassaite zu leicht. Der Deckenaufbau ist wie von Ovation beschrieben umgesetzt worden. 0,9mm stark, beidseitig CFK und in der Mitte 0,5mm Birkenfurnier.
Ich hatte ja vorher eine erste Decke mit 5 Lagen und deutlich mehr Masse (309g). Damit sollte doch diese Schwingung länger anhalten?! Ich werde mal direkt von außen auf die Decke so 80g mehr Gewicht im Bereich der Brücke aufkleben (doppelseitiges KB). Mal sehen was dann passiert.
Jetzt zur Bebalkung. Sicherlich trägt eine steife Decke dazu bei, daß die Schwingungen rasch abgebaut werden. Ich kann den X-Balken in dem Bereich der Brücke schwächen. Was hat das dann für Auswirkungen auf die Schwingungsdauer?
CA baut mittlerweile Gitarren ohne Bracing, Rainsong sowieso. Ich hätte von der Festigkeit (Zugkräfte, Kippmomente) her keine Bedenken die Bracings vollständig zu entfernen?!
Ich bin schon am nachdenken, ob ich nicht eine Versuchsgitarre baue, bei der ich die Decken mit der Zarge verschraube. Damit könnte ich die klanglichen Auswirkungen solcher Änderungen ohne großen Aufwand erproben (nur Versuch macht kluch!).
Bitte sagt mir mal, wie schwer euere Decken bei vergleichbaren Gitarren sind (Saitenstärke 012).
Jetzt bin ich aber auf eure Tips gespannt!!!
Gruß
Christian |
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Stef |
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Ohne jetzt zu sehr ne Dynamikvorlesung veranstalten zu wollen: Die Schwingungsdauer hängt von der Dämpfung, der Masse und der Anfangsamplitude ab (bei gleicher Frequenz). Mehr Masse schwingt länger, falls auf die gleiche Anfangsamplitude ausgelenkt wird. Wenn du jetzt die Decke dicker machst geht aber nicht nur die Masse hoch, sondern auch die Anfangsamplitude runter (der Einschwingvorgang "ver"braucht mehr Energie) und wenns ganz dumm läuft geht auch noch die Dämpfung hoch, da mehr Material(dicke) vorhanden und somit unter Umständen die Schwingungsenergie schneller disippiert. Der Versuch mit dem Aufkleben von Gewicht ist bestimmt net schlecht, ob er allerdings 1:1 das Verhalten einer dickeren Decke wiedergibt ist aus den genannten Gründen fraglich. Was sind denn die Erfahrungswerte der altgedienten Gitarrenbauer? Die sind hier bestimmt hilfreicher als mein theoretisches Gefasel  |
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samsam |
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Wenn dir das was hilft: Du könntest mal über die Flächenträgheitsmomente und Widerstandsmomente der Decke ansetzen. Zumindest theoretisch könntest du dann deine CFK Decke mit einer normalen Holzdecke vergleichen... http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%A4chentr%C3%A4gheitsmoment Ich studiere aber Mechatronik und hab es mit der Maschbauseite auch nicht sooo... Prinzipiell erhöhet ein hohes Bracing aber die Steifigkeit der Decke überproportional zum Gewichtszuwachs. ... hoffentlich versteht mich noch einer.... |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
also der Versuch mit 70g mehr im Bereich der Brücke hat keinen hörbaren Unterschied gebracht. Dann geht der nächste Schritt wohl ans Bracing.
Über das Schalloch und den OP-Pro komm ich relativ gut an die Balken unter der Brücke ran.
Nochmals die Bitte an die Bauprofis. Fällt euch noch was anderes dazu ein und wie schwer sind normalerweise Holzdecken für diese Art von Gitarren (Stahlsaiten 0,12er)?
Ich will nicht, daß ihr euere Geheimnisse preisgebt, aber es müssen doch wohl allgemeingültige Werte dafür existieren (evtl. von Gitarrenbausätzen...).
Dann noch eine Frage zur Durchbiegung der Decke bei Belastung. Andreas Rall hat ja schon mal eine Info dazu eingestellt. War irgendwie so bei 5kg Belastung eine Durchbiegung von 0,5mm. Ich werde mal aktuell die Werte ermitteln, und will danach an die Balken rangehen. Andreas, das waren Werte ohne Saitenzugkräfte?!
Ich kann mir vorstellen, daß es von Interesse ist, um wieviel sich die Decke bei Belastung incl. Saitenzug verformt - denn das kommt ja den tatsächlichen Bedingungen am nächsten.
Habt ihr dazu auch Vergleichswerte? Vorab danke für die Unterstützung.
Gruß
Christian |
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Echtholz |
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Gewicht einer Gitarrendecke
Hallo Christian Deine Frage nach dem Gewicht von Gitarrendecken – Ich denke, das will nicht nur keiner preisgeben, ich behaupte mal dass das Gewicht von vielen ganz einfach nicht ermittelt wird. Selbst diejenigen, die das Gewicht ermitteln werden es nicht aufs g genau sagen können, da ja ein Sicherheits-Streifen von ca. 1 cm vor dem Aufschachteln stehen bleibt. Dies kann man jedoch relativ genau berechnen, wenn man vorher die einzelnen Gewichtsgrößen/Deckengröße ermittelt hat (Umfang mal Sicherheitsstreifen – z. B. 160 cm x 1cm x 0,3 cm sind 48 cm³/22 g weniger).
Nun das Gewicht hängt entscheidend vom Deckenmaterial, dem Bracing (Western- oder Klassikgitarre) und der Deckengröße (Gitarrengröße und Form) ab.
Ein namhafter Gitarrenbaumeister schreibt in seiner Homepage, dass sich seine Gitarrendecken (Klassikgitarrenbau) im Bereich von 100 g bewegen. Wie er das macht weis der Teufel (vermutlich hauchdünne Decke im Bereich eines Zeitungspapiers und hohle vakuumierte Balken ggf. noch mit Helium befüllt). – Nur Spaß!
Lass uns das mal theoretisch berechnen: Gitarrendecke (wie im „Kochbuch“) mit fertiger „scallopted“ Bebalkung: 600-700 cm³ Alpenfichte (berechnetes Volumen bei einer 3mm starken Decke ~1600 cm²). Alpenfichte hat grob ein spez. Gewicht von sagen wir mal 0,45 g/cm³ - ergibt 270 – 315 g. Lack: ~1600 cm² Decke mal 0,1mm mal spez. Gewicht Nitrolack ausgehärtet (sagen wir mal pauschal 0,5) = 8 g. Da der Lack ganz ordentlich ins Holz eindringt, sagen wir mal pauschal 12-15 g Lack. Die Verringerung der Deckenstärke von 3 mm auf 2,8 mm bringt 32 cm³ sind 14 g Gewichtseinsparung. Steifere, engjährigere Alpenfichte mit einem spez. Gewicht von etwa 0,47 g/cm³ beeinflusst das Gesamtgewicht unwesentlich, da bei diesen Decken ohnehin die Deckestärke und Bebalkung noch geringfügig dünner ausfallen kann.
Bei Klassikgitarren (Modell Hauser) ist die Decke etwas kleiner um die 1500 cm² und wird in der Regel auf ca. 2,5 mm Deckenstärke gebracht. Die Bebalkung ist ebenfalls leichter. Ergibt ~ 500 cm³ mal spez. Gewicht von 0,45 g/cm³ sind ca. 225 g.
Ich denke mit dieser Aussage kannst Du leben. Du siehst, mit Deinem Deckengewicht liegst Du auf jeden Fall auf der „guten Seite“. Gruß Peter PS: Meine Gitarrendecken bewegen sich auch in diesem Bereich (250-260 g), da kommt dann noch das Gewicht für den Steg von ~20 g dazu. |
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.. Ich denke, das will nicht nur keiner preisgeben, ich behaupte mal dass das Gewicht von vielen ganz einfach nicht ermittelt wird...

Zitierter Text
Lass uns das mal theoretisch berechnen: ..
Du bringst mich auf ne Idee Echtholz, ich habe im CAD ein 3D Modell einer Konzertdecke...muß mal schauen was da raus kommt |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Christian Grassmann |
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Hallo Peter,
ich hab schon darüber nachgedacht, ob ich mit der Frage nach dem Deckengewicht ein Tabu angesprochen habe. Keiner gibt hier eine konkrete Aussage?!
Daher nochmals Danke für deine offene und auch nachvollziehbare Antwort (seit Samstag hab ich jetzt auch das Koch-Buch, und ich hab`s in 3 Stunden verschlungen...).
Da der alte Spruch mit dem Versuch und kluch anscheinend auch hier Anwendung findet, bin ich zu folgender Entscheidung gekommen.
Ich baue eine Versuchs-Gitarre. Diese wird in der bestehenden Form laminiert, bekommt aber am Korpus umlaufend einen Flansch mit ca. 20mm Breite (nach außen).
Dieser Flansch dient zum Verschrauben der Versuchsdecken. Die Decken werden um 20mm umlaufend größer angefertigt.
Das Griffbrett wird verschraubbar ausgeführt. Wenn die Decke "aufgeschraubt" wurde, wird das Griffbrett mit Hals und Decke verschraubt - mit Einschlagmuttern von unten einlaminiert und Senkkopfschrauben von oben. Damit es keine Toleranzen beim Anbau gibt werden die Teile mit Passtiften exakt in Position gebracht. Zum testen sollte das vollkommen ausreichend sein.
Ich kann dann jederzeit die Decke wieder abbauen und so lange verändern, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin.
Da die Decke außen verschraubt wird, kann diese dann auch für die endgültige Gitarre verwendet werden.
Bei Bedarf könnte ich sogar die Versuchs-Gitarre zu einer Seriengitarre umbauen - ist ja nur außen der umlaufende Flansch zu entfernen......
Ach ja, ich hab den Fehler gefunden, der dazu geführt hat, daß die E-Saite nicht so ausschwingen konnte, bzw. früher abgedämpft wurde. Die Saite lag nicht korrekt am Sattel auf, d.h. die Nut/Einkerbung hatte einen falschen Winkel. Damit wurde die Saite anscheinend abgedämpft. Im Kochbuch habe ich gesehen, wie die Sattelkerben auszuführen sind (nach vorne konisch). Da ich die Kerben der h und e Saite eh überarbeiten mußte, hab ich mir bei der Gelegenheit auch die E angesehen. Jetzt ist das Problem behoben - und ich sah mich schon am Bracing rumschnipseln...
Seit Samstag hab ich jetzt die 12 Schaller Mini-Mechaniken für meine 12er zuhause liegen. Irgendwie kann die Angelegenheit schon zur Sucht ausarten... Bei der 12er werde ich in jedem Fall mal die "alte" Decke mit 308g testen. Mit Schalloch wird da ein Gewicht von ca. 280g rauskommen. Zunächst mal ohne Bracing, und dann werd ich mal sehen - kann dann ja relativ einfach Änderungen testen.
Aber da liegt ja noch der Koffer im Keller......
....wieso hat mich da keiner über die Nebenwirkungen des Gitarrenbaus aufgeklärt.....
Euer Junkie
Christian |
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Mein CAD spuckt mir bei einer Klassik 424cm³ aus bei einer Deckenstärke von 2,0mm. Das wären bei einer Dichte von 0,45g/cm³ etwa 190g Das würde also in etwa hinhauen  Bei 2,5mm sinds dann schon 490cm³ und 220g ähm ja...mit Bracing |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Christian Grassmann |
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Mein CAD spuckt mir bei einer Klassik 424cm³ aus bei einer Deckenstärke von 2,0mm. Das wären bei einer Dichte von 0,45g/cm³ etwa 190g Das würde also in etwa hinhauen  Bei 2,5mm sinds dann schon 490cm³ und 220g ähm ja...mit Bracing
Hallo Joachim, danke für die Daten. Das hilft mir weiter, und damit kann ich in etwa ein Gefühl für die Decken-Massen entwickeln. Gruß Christian |
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Echtholz |
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Hallo Joachim!
Zitiert von zoom Mein CAD spuckt mir bei einer Klassik 424cm³ aus bei einer Deckenstärke von 2,0mm. Das wären bei einer Dichte von 0,45g/cm³ etwa 190g Das würde also in etwa hinhauen
Bei 2,5mm sinds dann schon 490cm³ und 220g
ähm ja...mit Bracing
Das CAD ist schon ein tolles Hilfsmittel! Danke für deine Hilfe und Unterstützung! Ich rackere zurzeit an dem Thread für die Resonanzabstimmung - ob ich da vor Weihnachten noch fertig werde bezweifle ich jetzt schon. Bereits jetzt bei der Gliederung komme ich ständig ins straucheln. Gruß Peter |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem Gitarren Preamp für meine 12er. Es sollte der Ovation Pro oder VIP sein.
Ich habe bislang noch keinen gefunden, der mir hier weiterhelfen konnte.
Bin für jeden Hinweis dankbar.
Danke!
Christian |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
endlich konnte ich wieder am Koffer weiterarbeiten. Die Griffe wurden mit Epoxidharz und Schaumtreibmittel gefüllt. An den späteren Anschlußstellen zu den Halbschalen sind 2 Lagen Gewebe einlaminiert.
Zum Verschrauben der Griffe hab ich Einschraubdübel aus dem Surfbrettbau verwendet. Das Loch wird konisch vorgebohrt und der Dübel mit Harz einlaminiert. Der Dübel wird dazu mit einem groben Schlitzschraubendreher eingeschraubt. Danach den Griff mit dem Dübel nach unten aushärten lassen. Das Harz läuft dabei nach unten und der Dübel sitzt bombenfest.
Um die Halbschalen später 100%ig aufeinander zu fixieren werden 2 konische Paßstifte einlaminiert. Die Griffe sind anschließend mit einer Lage CFK Gewebe auf den Innenflächen verschlossen worden (siehe Bild).
Für die Verbindung der Kofferhälften hab ich ein Scharnierband aus CFK angefertigt. Sieht komplexer aus als es ist. Danach wird nur ein 4mm Alurohr zur Verbindung der beiden Scharnierbänder eingeschoben (auf dem Foto ist das Rohr noch aus Messing - zu schwer!! wird Alu).
So, reicht für heute.
Gruß
Christian
PS:....bin immer noch auf der Suche nach einem OP-Pro Lieferanten......
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Echtholz |
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Hallo Christian! Nun, da ich von meiner "Hochzeitsreise"wieder zurück bin:
Ein Kniefall vor dieser Leistung! Danke dafür, daß ich Deine Super-Gitarre mal testen durfte. Der Klang ist wirklich phantastisch und die Bespielbarkeit lässt nicht zu wünschen übrig. Im Gegensatz zu youtube klingt sie in Wirklichkeit noch viel besser, ja sehr gut. Die Bässe kommen schön warm und sonor, die Mitten fallen nicht ab und die Höhen kommen schön brilliant. Die Ansprache ist wahnsinnig gut, der Sustain dadurch natürlich niedriger.
Insbesodere beeindruckt hat mich die saubere exakte handwerkliche Ausführung - ob Korpus, Brücke, Hals die Inlays etc. sind. Alles wirklich sehr sauber und mit exakter Präzision gearbeitet.
Mal sehen, vielleicht kann ich Dir bei der Suche nach einem Preamp helfen.
Ich wünsche Dir schöne Stunden damit!
Gruß Peter |
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Christian Grassmann |
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Hallo, die Scharnierbänder sind alle fertig. Das Scharnier-Messingrohr ist durch ein Alurohr ausgetauscht worden (10 statt 24g - ich weiß, ist uninteressant, aber ich bin halt Leichtbaufreak  ). Für die formschlüssige Aufnahme der Gitarre im Koffer hab ich einen Rahmen angefertigt. In diesen Rahmen kommt eine Schale. Darin liegt später die Gitarre. Da dieses Teil dem Deepbowl entspricht, konnte diese Schale in der Negativform der Gitarre laminiert werden (ist aus weißem e-glas, daher auf dem Bild nicht so gut zu erkennen). Beide Teile werden dann in die Kofferunterschale einlaminiert. Die Griffe sind jetzt fertig. Nach schleifen und lackieren sehen die wirklich gut aus. Das wird wohl noch ein etwas größerer Akt, bis die Halbschalen mal soweit sind..... Ansonsten ändere ich gerade die Form der Brücke für die 12er und da das Griffbrett doch deutlich breiter wird sind hier auch ein neues Meistermodell + Negativform nötig. Ach ja, die Adressen für den OP-Pro hab ich jetzt auch bekommen. Da der Ovation Vertrieb von Fender übernommen wurde, wird sich die Lieferung aber wohl noch etwas verzögern. Gruß Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
ich konnte gestern mal eine Yamaha LLX36C mit dem 3-Weg Pickup System 60 testen, und war vollends begeistert.
So klar, brilliant mit Volumen und Sustain hatte ich bislang noch keine Gitarre in meinen Händen. Keine zu harte Attack beim Anschlagen und sehr transparent.
Im direkten Vergleich unplugged empfinde ich den Klang der Carbongitarre mindestens genauso gut (vom Wirkungsgrad und insbesondere beim Volumen der Bassaiten deutlich besser), aber verstärkt zeigen sich doch einige Unterschiede.
Komischerweise hat der Bass im verstärkten Zustand nicht das Volumen, und die Mitten klingen eher verwaschen.
Als Preamp ist der OP-Pro verbaut. Beim Piezo hab ich ein Nonameteil für 15€ eingesetzt. Ich hab auch festgestellt, daß die einzelnen Piezos einen größeren Abstand zueinander haben, als notwendig wäre. Damit liegen die E/e Saiten nur jeweils innen am Rand der Piezos auf.
Wie ist da euere Meinung? Wenn die Gitarre unplugged richtig gut klingt, aber im verstärkten Zustand die angesprochenen Eigenschaften besitzt, woran liegt das?
Ich möchte zunächst die Stegeinlage wechseln. Bitte gebt mir da euere Empfehlung. Sollte ich auch ein anderes Preampsystem verwenden - und wenn, welches könnt ihr empfehlen.
Vorab Danke für euere Tips
Gruß
Christian
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gitarrenmacher |
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Gewicht einer Gitarrendecke
Hallo Christian ..................................... Nun das Gewicht hängt entscheidend vom Deckenmaterial, dem Bracing (Western- oder Klassikgitarre) und der Deckengröße (Gitarrengröße und Form) ab.
Mit etwas Verspätung, aber immerhin. Ich habe gerade eine Decke gebaut und auch gewogen. Hier die Daten. Stahlsaitengitarre, Form 000 mit 5mm Überstand. Deckenmaterial: Adirondack / Rotfichte. 2,8-3mm dick Balken: Jurafichte. 8x16 für die X-und Tonbalken, 6x10 für die Finger, 12x14 für den Oberbalken und 25x2,5 für die obere Traverse Stegverstärkung: Ahorn 2,5mm Ich gebe den Leisten vor dem Aufleimen schon ein Grundprofil, so dass ich danach eine quasi einbaufertige, aber unabgestimmte Decke habe. Der Klopfton lag im Bereich der Stegverstärkung zwischen Dis und E. Gewicht dieser Konstruktion 292 Gramm. Danach habe ich die Leisten nach der Siminoff Methode abgestimmt, also alle auf einen Klopfton gebracht, der auf der Tonleiter der Konzertstimmung A440 liegt. Danach lag das Gewicht der abgestimmten Decke bei 283 Gramm. Der Klopfton ist nun ziemlich genau D. Das nur zur Info. Ob´s gut wird zeigt sich in 8 Wochen. Munterbleiben Christian |
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Christian Grassmann |
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Hallo Christian,
Spitze! Mit so detaillierten Angaben hatte ich eigentlich nicht gerechnet. Das bestätigt mich in meinem Vorhaben, die erste Decke (5 Schichten) mit ca. 300g einzusetzten. Ich hatte mich zunächst nicht getraut, weil ich beim Klopftest nicht die 190Hz erreicht hatte.
Aber so wie ich das sehe, kommt wohl auch mit Dis und E ein gutes Ergebnis raus. Damit werde ich zunächst kein Bracing einsetzten. Da ich die Decke auf der Versuchsgitarre umlaufend verschraube kann ich nachträglich ja Änderungen einbringen - so lange bis alles passt.
Die 300g Decke hat einen wunderbaren Eigenklang - irgendwie mehr Richtung Glocke mit verschiedenen Obertönen. Was bin ich gespannt!
Wenn ich nur endlich den blöden Koffer fertigbekommen würde......
Gruß
Christian |
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Christian Grassmann |
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Danach habe ich die Leisten nach der Siminoff Methode abgestimmt, also alle auf einen Klopfton gebracht, der auf der Tonleiter der Konzertstimmung A440 liegt. Danach lag das Gewicht der abgestimmten Decke bei 283 Gramm
ach ja, hätt ich fast vergessen. Kannst Du mir grob beschreiben wie das mit dieser Siminoff Methode geht? Ich gelobe auch ewige Dankbarkeit!!  Gruß Christian |
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gitarrenmacher |
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Kannst Du mir grob beschreiben wie das mit dieser Siminoff Methode geht? Ich gelobe auch ewige Dankbarkeit!!  Gruß Christian
So ganz grob! Jeder Balken auf der Decke wird auf eine Frequenz abgestimmt, die auf der reinen Tonleiter liegt, die auf dem Kammerton A=440Hz liegt. So z.B die oberen Enden der X Balken auf C und die unteren auf F. Wenn man eine kleinere Gitarre mit X-Bracings hat könnte das dann auch durchaus ein Cis bzw Fis sein. Wichtig ist, dass man keine Komponenten hat, die nur wenig in der Abstimmung auseinanderliegen. Z.B. ein C/261,62Hz und ein C+/268Hz. Dadurch können dann Schwebungen, Auslöschungen, Wolftöne und andere unerwünschte Effekte entstehen. Darüber gibts ein schönes Buch mit DVD, welches verständlich und nachvollziehbar dieses Thema entmystifiziert. Wenn man Englisch kann. http://www.siminoff.net/parts/Munterbleiben Christian |
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Christian Grassmann |
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Hallo Christian,
das kann ja wirklich in eine Wissenschaft ausarten. Macht mich aber neugierig! Ich werd mir das Buch besorgen. Man lernt halt immer wieder was dazu, aber grad das macht dieses Hobby auch so spannend!
Danke!
Gruß
Christian |
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Christian Grassmann |
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Hallo, nachdem ich wieder mal im Internet geschmökert habe, bin ich auf die Seite von Deerbridge gekommen. Professionell gemacht, und sehr schöne Gitarren. Insbesondere der u-tube link mit Herrmann Bieber hat mir sehr gut gefallen. Countryblues ala Chris Jones - stark. Und die Gitarre klingt traumhaft. Ich hab daraufhin mit Martin Wieland telefoniert, und daraus wurde dann ein halbstündiges Gespräch. Herrlich, wenn man durch die umfangreichen Informationen sein Wissen erweitern kann, und so manches klarer wird. Einen Fehler konnten wir dabei schon ausmachen. Die Brücke hatte ich auf Leichtbau getrimmt (16g). Damit ich das Gewicht erreichen konnte, wurde mit Epoxid-Schaumtreibmittel gearbeitet. Der Knochen sitzt zwar bombenfest zwischen den beiden CFK Lagen, aber anscheinend ist gerade das "Luftpolster" der Epoxidbläschen dafür verantwortlich, daß die Schallübertragung nicht optimal ist. Ich habe daher heute damit begonnen, eine neue Brücke zu bauen. Die Brücke wird zu 100% aus CFK Gewebe angefertigt, also keine Luftbläschen und deutlich schwerer. Seine Brücken wiegen so um die 26 Gramm. Ich werde die Brücke auf ca. 30g auslegen, da die Decke eh schon sehr leicht ist. Die zusätzliche Masse wird zwar die Lautstärke etwas verringern, aber das Sustain nochmals verbessern. Wird zwar nicht einfach, die alte Brücke zu entfernen, aber das krieg ich schon geregelt. Am nächsten Freitag bin ich bei Martin, dann kann ich mal mein Baby vorstellen. Bin schon gespannt, welche Optimierungstips dann noch kommen. Martin, nochmals Danke für deine Hilfe und die guten Ratschläge! Jetzt hat`s mich wieder vollends erwischt - motiviert bis in die (verbliebenen) Haarspitzen. Ich melde mich wieder wenn es Neues gibt. Gruß Christian  |
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gitarrenmacher |
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Hallo Christian, dann grüß ihn mal schön, den Martin. Wir beide haben das selbe Fable für Steelstrings mit 12-Bundhals. Eventuell kriege ich demnächst eine Gitarre aus seiner Werkstatt zu Gesicht und an die Ohren.  Gruß Christian |
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Christian Grassmann |
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Hallo Christian,
die Grüße werde ich gerne weiterleiten. Irgendwie ist das schon eine eingeschworene Gemeinschaft - man kennt und respektiert sich untereinander.
Ich freu mich auf Freitag!
Gruß
Christian |
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capricky |
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Schöne Grüße auch von mir! Und damit Du nicht mit "leeren Händen" gehen mußt, nimm das Bild hier mit, das kennt er noch nicht!  capricky
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| Das Gearbuilderforum leidet gegenwärtig unter technischen und administrativen Problemen. Wir, das Moderatorenteam können nicht garantieren, daß der Bestand dieses Forums dauerhaft gesichert sein wird, wir befürchten eher das Aus für Forum und seine Datenbank. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, ein neues Board in der Tradition der Gearbuilder im Netz zu etablieren, das Probleme wie die hier auftretenden, zukünftig vermeidet. http://www.GitarreBassBau.de |
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geloggt |
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Christian Grassmann |
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Hallo Capricky,
mach ich doch gerne - das Bild bring ich Ihm mit.
Über`s Wochenende hat sich wieder etwas getan. Nach dem Tip von Martin war zunächst eine neue Brücke dran. Nachdem die erste Lage laminiert und ausgehärtet ist, werden die inneren Lagen einlaminiert.
Obwohl ich ein 300g Gewebe verwendet hatte, mußte ich ca. 20 Lagen einlaminieren. Die Brücke ist ca. 10mm hoch.
Dann alles in den Vakuumsack und aushärten lassen. Nach dem Außenbeschnitt und feinschleifen ist der Ausschnitt für den Stegknochen angerissen worden (Kompensation 4,7mm).
Dabei hat sich wieder mal gezeigt wie "materialmordend" CFK ist. Für die ca. 150mm Schnittlänge waren 3 Sägeblätter nötig.
Die Brücke wiegt ohne die Saiten-Bohrungen 39g. Ganz schön schwer, aber dafür ist die Decke sehr leicht (217g). => Sustain ohne Ende??!! Mal sehen was Martin dazu sagt.
Ansonsten wurden beide Kofferhälften für`s lackieren feingeschliffen und die Negativform für das Griffbrett der 12er angefertigt. Ist doch deutlich breiter als das der 6er im Vergleich.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute war das Griffbrett der 12er dran. Da ich bei der ersten CFK Gitarre eindeutig zu viel Material verbaut habe (sicher ist sicher), wurden hier nur 3 Lagen CFK eingesetzt. Der Rest wird aus e-Glas. Danach wieder der übliche Ablauf - Abreißgewebe, Vakuumsack, Aushärten, Entformen...
Damit werde ich auch nicht mehr die Probleme beim schneiden der Bundschlitze bekommen.
Ansonsten ist noch die Nut für den Stegknochen ausgegossen worden. Dazu wird das Aluformstück eingegoßen. Damit die Nut auch rechtwinklig zur Brücke steht, wurde die Brücke zum aushärten exakt im Winkel eingespannt.
Wenn später das Aluformstück entnommen wird hat man eine 100%ige Passung für den Knochen.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
Klappe, Brücke die 2te. Das Alufüllstück ist entformt und die Brücke vollständig verschliffen. Danach wurden die Bohrungen zur Saitendurchführung gebohrt.
Um die Endpins der Saiten sauber aufzunehmen, und um noch etwas Gewicht zu sparen, hab ich die Löcher auf 5mm Durchmesser ca. 4mm tief aufgebohrt.
Jetzt liegen die Endpins sauber in den Bohrungen. Da die Brücke jetzt aus 100% CFK besteht, wird es auch keine Festigkeitsprobleme damit geben.
Tja, dann noch lackieren und polieren. Nach dem Besuch von Martin am Freitag werde ich die alte Brücke abnehmen und das Teil aufkleben. Bin schon gespannt wie sich das auswirkt.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute war ich bei Martin in Hersbruck. Der Besuch einer Gitarrenbau-Werkstatt ist für mich immer etwas besonderes. Schablonen, Biegevorrichtungen, jede Menge Decken, Perlmutt Inlays, Zargen, Häse......einfach herrlich.
Martin hat dann die CFK Gitarre getestet. Erst wenn man die Gitarre als Zuhörer erlebt, kann man sich einen umfassenden Eindruck über den Klang verschaffen. Ich denke Martin wird dazu seine Eindrücke im Forum beschreiben.
Bei der E Saite ist eine Abdämpfung hörbar. Auf Drop D gestimmt ist das Sustain ganz normal. Martin ist auch der Meinung, daß ich die schwere Brücke aus Vollmaterial einsetzten soll. Damit wird sich dieses Phänomen beseitigen lassen. Das wird auch Auswirkungen auf die Höhen haben. Mal testen. Er hat mir auch erklärt, welche Möglichkeiten es gibt, die Bässe und Höhen zu verändern (Bebalkung, Masse).
Tja, und dann hatte ich noch ein Aha Erlebnis. Ich war bislang der Meinung, daß der Piezoabnehmer in einer halbrunden Nut liegen muß. Martin hat diese halbrunde Ausführung an der Voll-CFK Brücke bemerkt und mich darauf hingewiesen. Jetzt verstehe ich auch, warum der Klang im verstärkten Zustand unausgewogen war. Der Piezoabnehmer lag nur mit seinem äußeren Rand in der Stegnut auf.
Oh Mann, eine Brücke und 2 Fehler - ich hab noch einiges zu lernen. Martin meint, daß sich damit auch der Klang im unplugged Zustand nochmals verbessern wird.
Den halbrunden Radius hab ich gleich heute noch geändert (CFK-Rovings eingelegt und mit Aluformstück aushärten lassen).
Ich durfte auch mal eine 12er und eine 14er testen. Martin hat mir dabei erklärt, wie Deckenmasse und Grundton / Obertöne zusammenhängen. Das ist richtig spannend. Ich kann es kaum erwarten, die Versuchsgitarre aufzubauen, und das neu erworbene Wissen mit unterschiedlichen Deckenkonzepten zu testen. So edle Gitarren und jede mit einem eigenständigen, wunderbaren Klangbild.
Martin, nochmals herzlichen Dank für deine vielen guten Ratschläge und Tipps. Das ist keineswegs selbstverständlich, und spricht für dein offenen Wesen und deinen Charakter.
Ich freu mich schon jetzt darauf, wenn ich Dir mal die 12er vorstellen kann.
Danke!
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
nach dem Besuch bei Martin war jetzt die Brücke dran. Erstmal alles abkleben und dann schweren Herzens die Flex bemüht. Mit Fächerscheibe und viel Gefühl hab ich mich dann millimeterweise vorgearbeitet.
Auf den Bildern ist sehr gut der Epoxidschaum zu erkennen. Damit wurde das Teil zwar sehr leicht (16g) und stabil, aber die Klangübertragung ist halt nicht so ideal.
Da die oberste CFK Lage der Decke nur 0,2mm stark ist, hätte bereits eine minimale Beschädigung fatale Auswirkungen. Nach den 0,2mm kommt bereits das 0,5er Birkenfurnier.
Hat aber alles bestens geklappt, die letzten 0,5mm der alten Brücke dann mit Schleifklotz von Hand. Danach die neue Brücke aufgeklebet und exakt ausgerichtet.
Wenn das Teil ausgehärtet ist werd ich die Decke feinschleifen und nochmals lackieren.
Bin schon sehr gespannt, wie dadurch der Klang beeinflußt wird. Nachdem die Masse deutlich angehoben wurde (39g) und auch die Stegnut jetzt eine exakt plane Auflagefläche für den Piezoabnehmer hat, sollte sich da im plugged Betrieb einiges tun.
Parallel konnt ich an dem Korpus für die 12er arbeiten. Der wurde aus 4 Lagen CFK (innen Hybridgewebe) aufgebaut. Dann über Nacht in den Vakuumsack, und heute wurde entformt.
Den äußerern Rand habe ich anschließend nochmals verstärkt - der härtet jetzt aus.
Dieser überstehende Rand wir später der Flansch für die Schraubverbindung. Damit möchte ich die unterschiedlichen Deckenkonzepte testen.
Morgen geht`s weiter!
Gruß
Christian
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samsam |
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Fächerscheibe *schluck* ich erinner mich dunkel an mich, die fächerscheibe und den segelflugzeugwartlehrgang.... gab ein bööößes loch... Aber so langsam bekomm ich echt lust auch sowas zu versuchen... wenn die e-gitarre fertig ist evtl.
warum hast du eigentlich die decke unsymetrisch aufgebaut, also oben nur eine lage und unter dem furnier 3? |
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Christian Grassmann |
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Hallo Samsam,
das mit der kleinen Flex und Fächerscheibe geht schon. Man muß halt immer die Hand mit der Flex auf der Gitarre aufliegen lassen, und dann nur durch kippen der Hand in die "Tiefe" gehen.
Die Decken sind grundsätzlich symmetrisch. Die verbaute hat:
1x CFK 204g in 45° 1x Birkenfurnier 0,5mm 1x CFK 204g in 45°
Die erste Decke mit 300g hatte 5 Lagen - die ist ebenfalls symmetrisch.
1x CFK 204g in 0°/90° 1x CFK UD 45° 1x Birkenfurnier 0,5mm 1x CFK UD 45° 1x CFK 204g in 0°/90°
Diese Decke kommt jetzt auf die Versuchsgitarre. Der Korpus mit Flansch ist soweit fertig.
Trau dich ruhig und probier`s mal mit einer CFK Gitarre. Ich mache in jedem Fall weiter, denn mittlerweile ist das klangliche Ergebnis wirklich hervorragend (die neue Brücke ist drauf - herrliches Sustain....). Durch die 5mm Bohrungen an der Hinterseite werden jetzt die Saitenendstücke in der Brücke sauber geführt.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo, im Korpus wurden zusätzliche CFK/AFK Lagen zur Versteifung des Hals/Korpusübergangs einlaminiert. Ebenfalls am unteren Korpusende eine Verstärkung für den Gurtpin. Da für die 12-saitige die bestehende Brückenform nicht verwendet werden kann - hier muß mit den Pins zur Saitenbefestigung gearbeitet werden - hab ich eine neue Negativform gebaut. Das Positiv dafür war ja schon länger fertig. Für die Versuchsgitarre muß das Griffbrett schraubbar gemacht werden. Da ich verschiedenen Decken testen möchte, muß das Griffbrett einfach ausgetauscht werden können. Daher hab ich noch so ein Teil allerdings - nur aus e-glas - angefertigt. Danach war des doppelwandige Sandwichrohr dran, welches ich schon bei der ersten CFK Gitarre eingesetzt habe, und was sich auch bestens bewährt hat. Außen und innen jeweils eine Lage 204g CFK, in der Mitte 5mm Hart PCV. Läßt sich sehr gut mit dem Heißluftföhn in Form bringen. Dann Abreißgewebe drüber und mit Tape angepresst.  Gruß Christian
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Christian Grassmann |
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und weiter ging`s, heute hatte ich mehrere Baustellen. Zunächst ist an das Halbrohr zur Halsversteifung die "Haifischflosse" amlaminiert worden. Dieser Teil verbindet das Halbrohr mit der Zarge und leitet die Biegekräfte vom Hals in die Zarge weiter. Das Halbrohr ist dann mit Epoxid und Schaumtreibmittel in den Hals einlaminiert worden. Dazu habe ich das Halbrohr mit einem Reststück eines Surfmastens und mittels Schraubzwingen eingepresst. Auf einem Bild kann man erkennen, wie das EP Harz dadurch aufschäumt. Evtl. Hohlstellen werden damit geschlossen. Die "Haifischflosse" ist anschließend mit dem Korpus durch ein CFK Gewebeband verbunden worden. So hatte ich das schon bei der 6-saitigen gemacht - und das hält sehr gut. Parallel dazu wurden die Balken vorbereitet. Diesmal nur ein 5mm Balsabrettchen. Aufbau wie gehabt, 1 x CFK Gewebe 204g 2 x CFK UD Bänder 80g 1 x Balsakern 5mm 2 x CFK UD Bänder 80g 1 x CFK Gewebe 204g Danach Abreißgewebe und Vakkum angelegt. Da ich im Keller ordentlich eingeheizt habe, kann man bereits nach 3 Std. entformen und weiterarbeiten. Wenn man die Teile direkt auf dem Heizkörper plaziert (ca. 45°C) ist ein Entformen schon nach ca. 1,5Std möglich. Das Griffbrett für die Versuchsgitarre ist auf der Rückseite nochmals ausgegossen worden (Epoxidharz mit Baumwollfaserschnitzel). Damit auch alles richtig gerade wird fand das auf der Laminierplatte statt. Dazu wurde das Stahllineal aufgelegt und mit Gewichten beschwert. Jetzt ist das Teil absolut gerade. Da kann ich demnächst mit dem Bundieren beginnen. Dann noch die Abstände für die Schaller Minis festgelegt und eine Bohrschablone angefertigt. Das war`s für heute es grüßt mit der Flosse.....  Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
nachdem ich die Kopfplatte auf Maß geschliffen habe war der Hals dran (man kann auf dem ersten Bild die Lage des Halbrohrs gut erkennen).
Dabei habe ich festgestellt, daß ich den Hals mit dem Flansch am Korpus nicht exakt bearbeiten kann. Der Rand des Flansches steht ca. 1.5mm höher. Daher mußte ich erst den Flansch entfernen. Nachdem Korpus und Hals auf Maß geschliffen sind, muß dieser eben wieder anlaminiert werden. Wär auch zu einfach gewesen....
Um für das spätere Verkleben der Decke eine größere Auflagefläche zu erhalten sind anschließend 6mm breite Hart PVC Streifen aufgeklebt worden.
Zwischendurch habe ich die beiden Griffbretter (CFK und E-Glas) angerissen.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute sind die Bohrungen für die Mechaniken in der Kopfplatte angerissen und vorgebohrt worden. Da die Länge der Kopfplatte für 12 Mechaniken noch nicht ausreicht wurden zunächst nur 10 Bohrungen eingebracht.
Die exakte Position ist auch für das Hinterfüllen der späteren 10mm Bohrungen wichtig. Von der Oberseite aus wurden die Bohrungen großzügig ausgefräst. Diese Öffnungen im Hart PVC werden anschließend mit Harz und Microballoons gefüllt. Daduch können die Mechaniken fest verschraubt werden. Ansonsten hätte die Kopfplatte keine ausreichende Druckstabilität.
Die gestern eingeklebten Hart PVC Streifen sind zusätzlich mit CFK Gewebe überzogen worden. Danach konnte der Korpus und der Hals fein verschliffen werden. Dem Hals habe ich eine Neigung um 2mm gegeben. Bei der 6-saitigen waren das 1,5mm. Durch die höheren Zugkräfte sollten die 2mm von der Halsbiegung her passen.
Den Abschluß für heute bildete die Brücke. Diese ist jetzt fertig verschliffen und die Bohrungen für die 12 Pins sind gebohrt. Da ich die hinteren Bohrungen beim Deckentest zum Verschrauben der Brücke mit der Decke verwende, sind diese zunächst nur auf 3mm aufgebohrt worden. Das Kippmoment versucht die Brücke nach vorne zu kippen, also reichen die hinteren Bohrungen zur Befestigung vollkommen aus.
Damit spare ich mir für die verschiedenen Decken jeweils neue Brücken anfertigen zu müssen.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
viel ist die letzten Tage nicht gelaufen - was sicherlich auch nachvollziehbar ist.
Die Schlitze für das Griffbrett der Versuchsgitarre sind gesägt und die Bünde eingeklebt.
Die 5-lagige Decke ist mit Harz gefillert und feingeschliffen. Mittlerweile sind 2 Lagen Klarlack aufgetragen. Danach ein weiterer Zwischenschliff.
Ich wünsche allen eine ruhige und erholsame Weihnachtszeit, viel Tonholz und Zubehörteile unterm Weihnachtsbaum und daß im nächsten Jahr euere Wünsche in Erfüllung gehen mögen.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute wurde das Halbrohr des Halses nochmals laminiert und oben mit einer weiteren Hartschaumplatte und 2 Lagen CFK Gewebe geschlossen.
Das Versuchs-Griffbrett ist fertiggestellt - Bünde eingeklebt und Befestigungslöcher gebohrt.
Danach hab ich mich mit dem CFK Griffbrett und den verbliebenen Restzähnen der Säge auseinandergesetzt. Da ich im Gegensatz zur ersten Gitarre bei diesem Griffbrett nur ca. 40% CFK eingersetzt habe, war das Sägen deutlich einfacher. Jetzt ist die Säge aber endgültig hinüber.
Anschließend noch die Perlmutdots setzten - fertig. Morgen können die Bünde eingeklebt werden.
Gruß
Christian
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Murphy |
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Hehe, die Position der Schraublöcher ist ziemlich weise gewählt. Was mich auf Ideen bringt.. Inlays in Schraubenkopfform?  |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
das CFK-Griffbrett hat jetzt seine Bünde bekommen.
Anschließend hab ich den Hals verbreitert.
Dazu wurde das Versuchsgriffbrett aufgeschraubt und die fehlenen 3mm je Seite mit UD Bändern und Harz + Microballoons auflaminiert. Danach feinschleifen und die Kopfplatte oben schließen. Der Hals ist jetzt megastabil - da sollte sich nix mehr biegen.
Morgen wird die Halsrückseite im verbreiterten Bereich mit CFK Gewebe überlaminiert.
Gruß
Christian
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elektrojohn |
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Einfach unglaublich, was es hier zu sehen gibt... Ich bin wirklich platt, da soll noch Mal einer sagen, die Akustikgitarrenbauer seien nicht innovativ!
Meine ausdrückliche Bewunderung und viele Grüße
Christian |
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Christian Grassmann |
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Hallo Elektojohn, ich hab mich sehr über deinen Kommentar gefreut! Ich bin anfänglich davon ausgegangen, daß ich bei einer Veröffentlichung in einem Forum mit viel negativer Kritik und Ablehnung des neuen Baumaterials zu rechnen habe (Plastikbecher etc...). Dem war nicht so - um so mehr freu ich mich über das rege Interesse.  Heute waren der Hals und die Kopfplatte dran. Gestern wurde alles für das Laminieren der letzten CFK Lage vorbereitet. Das nachträgliche Laminieren einer Sichtlage auf einem sphärischen Teil ist nicht ohne. Da hier im Positiv gearbeitet wird, und nur ein Teilvakuum angelegt werden kann ist die Arbeit relativ schwierig. Das Harz wird für diese Verarbeitung etwas thixotroper eingestellt, damit ist die Klebewirkung besser, und das Gewebe kann leichter drapiert werden. Dann Abreißgewebe (Bild 1) und Vakuumsack drüber. Ist ebenfalls ein größerer Akt das Teil dicht zu bekommen...... Insgesamt hat aber alles Bestens geklappt. Heute Abend wurde noch das Abreißgewebe entfernt und die Ränder und Flächen verschliffen. Jetzt muß halt noch alles mehrmals geharzt und verschliffen werden, bis die Oberfläche absolut glatt und geichmäßig ist. Das mach ich dann die nächsten Tage. Bei dünnen Harzschichten dauert das Aushärten relativ lange - daher wird sich das ganze wohl etwas ziehen. Dafür kann ich dann mal wieder an den Gitarrenkoffer rangehen! Gruß Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
das Schalloch der 5-lagigen Decke wird diesmal mittig angeordnet. Standardmäßig habe ich ein 98er Schalloch eingebracht.
Hals und Kopfplatte sind 3x geharzt und anschließend verschliffen worden. Vorerst sind 2 Lagen Klarlack aufgespritzt. Die Übergänge sind sehr sauber geworden.
Morgen werde ich die Mechaniken montieren.
Jetzt kann der Flanschring an den Korus laminiert werden und danach geht es mit den Vorbereitungen für die ersten Deckenversuche los.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
die Bohrungen für die Mechaniken sind eingebracht.
Die Mechaniken sind ausgerichtet und montiert. Das Teil ist jetzt ganz schön kopflastig - hätte ich nicht gedacht daß die Mechaniken so schwer sind - zumindest im Verhältnis zur Zarge
Der Flanschring ist jetzt ebenfalls angeklebt.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo, zum Jahresabschluß wurde nochmals kräftig gebohrt  Die Decke erhielt zum verschrauben am Rand umlaufend 88x 3mm Bohrungen  . ...irgendwie muß ich doch einen Sprung in der Schüssel haben - normal is des nimma... ...und weiter im Text.... Die Brücke wurde nach dem Ausmessen ebenfalls mit 6 Stück 3mm Senkkopfschrauben auf der Decke befestigt. Zur Befestigung habe ich die hintere Pinreihe genutzt. Da das Kippmoment die Brücke bei dieser Befestigungsart eh nach vorne drückt ist dies ideal. Außerdem kann ich die Brücke wieder abmontieren und auf anderen Decken einsetzen. Dann hab ich den Steg bearbeitet und angepaßt. Der Steg ist nur unten verklebt und stützt sich am Griffbrett ab. Dadurch kann ich auch das Griffbrett abschrauben, ohne den Steg abnehmen zu müssen. Dann noch den Knochen an der Brücke grob "angespitzt" und alles verschraubt.......Stunden später....... ....ganz so wild ist das aber nicht, nach 15 Min ist alles erledigt. Immer noch besser als jedesmal eine neue Gitarre bauen um die verschiedenen Deckenkonzepte zu testen. Ganz zum Schluß noch schnell die beiden E/e Saiten drauf und mal angezupft. Die Decke ist komplett ohne Bracing und wiegt ca. 290g. E hat Sustain ohne Ende. Im Vergleich zur Takamine und der CTG etwa doppelt so lange. Lautstärke wie CTG, also sehr laut. Kräftiger, tiefer Bass. Wenn man die Decke dabei abtastet kann man feststellen, daß ein wesentlich größerer Bereich angeregt wird, als z.B. bei der 6.saitigen CTG mit x-Bracing. e ist relativ leise. Sustain kürzer als bei der CTG. Gefällt mir nicht besonders - klingt unausgewogen. Morgen erst mal die anderen Saiten drauf und dann nochmal testen. Danach werd ich verschiedene Bracings an dieser schweren Decke testen. Und danach bau ich eine leichte, 3-lagige.......... Fortsetzung folgt.... Allen Forumsfreunden wünsche ich einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Neues Jahr 2009! Gruß Christian
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Sind das nicht ein bischen viel Schrauben Christian? Es hätte doch gereicht über Klemmleisten die Decke zu spannen... |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Murphy |
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Das halte ich allerdings auch für übertrieben. Da wiegen die Schrauben ja fast soviel wie die ganze Decke...  |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
ich geb euch da schon in gewisser Weise Recht, bei den Schrauben bin ich auf Nummer Sicher gegangen. Das Gewicht der Schrauben sollte sich aber nicht auf den Klang auswirken, da die Decke am Rand eh nicht schwingen kann.
Die Decke ist getestet worden und wieder abmontiert. Jetzt kommen die ersten Bracings dran. Beim nächsten Montieren der Decke werd ich mal jede 2te Schraube weglassen.
Die restlichen Saiten sind ebenfalls montiert und die Saitenlage am Sattel und 12. Bund eingestellt (für den Versuch sind 6 Saiten montiert).
Zum testen hab ich die EN10 Takamine, die CTG und die 12er mit 6 Saiten nebeneinander auf dem Tisch liegen, und zupfe jede Saite im Vergleich an. Ich bewerte dabei die Punkte subjektiv - so neutral es eben geht:
Sustain Attack Obertöne Lautstärke Wärme
Dazu hab ich eine Matrixliste erstellt. Aufgefallen ist mir, daß sich die Decke ohne Bracing doch ordentlich verformt. In Querrichtung ca. 3,0 mm (von der Mitte zum Rand), und in Längsrichtung ca. 2,2 mm.
Ohne Bracing geht es also nicht. Ich hab ein X-Bracing vorgesehen, das aber nicht vollflächig aufliegt. Nur jeweils außen und im Bereich der Brücke wird dieses Bracing verklebt. Der restliche Bereich soll frei schwingen können.
Morgen klebe ich das Bracing auf, und am Samstag kann wieder getestet werden.
Gruß
Christian
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wenn Du schon dabei bist....probier doch auch mal eine Fächerbeleistung wie bei spanischen Gitarren  |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Christian Grassmann |
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Hallo,
das X-Bracing ist fertig und aufgeklebt. Ich habe dabei das Bracing der Yamaha L1 nachempfunden. Dabei sind die beiden langen Querleisten für die Diskantseite direkt an das X-Bracing angeschlagen. Gibt damit ehöhte Steifigkeit und einen zusätzlichen Massepunkt - mal sehen wie sich das auswirkt.
Das X-Bracing liegt nur jeweils an den Ausläufen und um die Brücke an der Decke an. Ich habe die Aussparrungen absichtlich eingebracht. Ich erhoffe mir dadurch eine gute Aufnahme des Kippmoments von der Brücke und gleichzeitig freies "Atmen" der Decke in diesen wichtigen Bereichen.
Die nächste Leichtbaudecke liegt derzeit unter Vakuum. Ist vom Aufbau her identisch mit der Decke der CTG-1. 0,9mm und 3 Lagen.
Morgen wird die Decke entformt und die Tests mit der schweren Bracing Decke sind dran.
Ich besorge mir heute noch Fichtenleisten, da ich das Bracing auch mal in Holz ausprobieren möchte.
Die leichte Decke werde ich zunächst mit dem A-Bracing der Adamas ausführen. Der erste Balken ist dabei extrem hoch. Ich hab das Teil bei unserem Händler mal gespielt und durch die Schallöffnungen gelugt. Der erste Balken hat am Schalloch ca. 30mm Höhe.
Das wird richtig spannend....
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute hab ich die Decke mit Bracing montiert. Diesmal mit 50% weniger Schrauben - hat auch funktioniert.
Dann wieder Vergleichstest. Zusammengefasst: Sustain: besser als CTG1 und EN10 Attack: ähnlich EN10, schlechter als CTG1 Obertöne: besser als CTG1 und deutlich besser als EN10 Lautstärke: schlechter als CTG1, besser als EN10 Wärme: besser als CTG1, Bass und Mitten ähnlich EN10 - h und e deutlich besser als EN10
Die Veränderung führe ich in erster Linie auf die deutlich erhöhte Masse der Decke und das neue Bracing mit den Querleisten für die Diskantsaiten zurück.
Das Durchbiegen der Decke ist sowohl längs als auch quer abgestellt.
Danach hab ich die Leichtbau-Decke entformt und grob beschnitten.
Anschließend hab ich mich mit dem Adamas A-Bracing etwas näher auseinandergesetzt, und eine Skizze erstellt. Die Balken hab ich dann grob ausgeschnitten. Sieht auf den ersten Blick alles etwas wirr aus - aber warten wir mal den Test ab wenn alles fertig ist.
Morgen werde ich die Balken weiter bearbeiten.
Gruß
Christian
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Hallo,
heute war Feinarbeit am Bracing dran. Da hab ich doch glatt meinen alten Modellbauhobel wieder aktiviert. Das Bracing wog unbearbeitet 90g. Nach Hobeln und Schleifen bleiben 65g.
Die Decke wird wieder so um die 180g wiegen, also mit Bracing ca. 245g. Das sollte gewichtsmäßig passen.
Die "Holzschnitzerei" war mal wieder eine Abwechslung und hat Spaß gemacht.
Danach wurde die Decke mit dem Deckenflansch verbohrt und das Bracing auf der Decke aufgezeichnet. Die Lage des Bracings sieht wirklich sehr konfus aus. Fichte auf CFK macht optisch richtig was her....
Die Schallöffnungen werde ich in Tropfenform und symmetrisch anordnen. Ein Tropfen hat ca. 39cm².
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute war nicht viel mit weiterarbeiten. Mir kam ein Surfbrett dazwischen - und das mußte repariert werden.
Wenigstens die tropfenförmigen Schallöcher konnte ich ausschneiden und das Bracing aufkleben.
Wenn morgen das Epoxidharz ausgehärtet ist, startet ein weiterer Decken-Versuch.
Gruß
Christian
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Murphy |
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Ein Surfbrett? Najagut, wenn man bei DEM Wetter Surfen geht, dann muss das Ding ja kaputt gehn  Das Bracing sieht echt... abenteuerlich aus, du sagtest du hättest dich dabei an einen Plan gehalten, weist du wie das "funktionieren" soll? Ansonsten: Klasse Arbeit  die Doppelschallöcher sind mal was Neues und sehen sehr hübsch aus. |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
die Decke wurde montiert und der nächste Klangtest konnte laufen.
Endergebnis:
Das bislang beste Ergebnis aus allen Versuchen. Die Gitarre klingt jetzt schon sehr ausgewogen und hat einen sehr warmen Klang (siehe Auswertungstool).
Die Kombination aus sehr leichter Decke mit hoher mechanischer Festigkeit und einem Holzbracing mit höherer Masse (als Balsa CFK Balken) macht Sinn.
Die Brücke ist ebenfalls aufgeklebt. Die Positionierung zwischen den Balken war bei den 12 Pinbohrungen gar nicht so einfach.
Morgen werde ich mal alle 12 Saiten montieren und prüfen wie sich die Decke dabei verhält.
Gruß
Christian
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Otzelpeitz |
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Die Matrix für den Vergleich deiner Decken erinnert mich an die Bewertungen verschiedener Autos in der "Auto Motor und Sport"  Ich bin sehr gespannt, ob die Siegerdecke später an der fertigen Gitarre die subjektiven Eindrücke bestätigen kann. Der Aufbau der Gitarren unterscheidet sich ja doch signifikant. |
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geloggt |
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@Christian: Ich bin mir sicher daß die Ausforumung der Balken einen Signifikanten Beitrag dazu geleistet hat. Dies war ja bei den CFK Balken nicht so. Ich würde das noch ausprobieren |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Christian Grassmann |
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Hallo,
ja, ihr habt beide Recht. Das Holzbracing war klar ausschlaggebend für dieses Ergebnis.
Nachdem ich die 12 dÀddario aufgezogen habe, konnte ich nochmals testen. Ich bin vollkommen begeistert! Jetzt kann ich nur hoffen, daß dieses Ergebnis auch im Endzustand so bleibt.
Nachdem ich damit das Versuchsprogramm abgeschlossen habe, wurde der Flansch an der Versuchsgitarre abgesägt. Die Decke ist auch um die Flanschbreite verkleinert worden.
Um die Decke beim verkleben wieder exakt in die gleiche Position zu bringen, habe ich am Halsübergang eine Alupaßhülse eingesetzt, und an Achtern ebenfalls eine formschlüssige Verbindung über einen Spant/Nut.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute war nochmals der Hals dran. Da ich lieber auf Nr. Sicher gehe, wurde der Hals nochmals durch CFK Stringer verstärkt.
Dazu ist eine ca. 6 x 12 bis 17mm tiefe Nut eingeschnitten worden. Diese wurde anschließend vollständig mit CFK Filamenten und Harz gefüllt. Das entspricht jetzt einem CFK Stab der genannten Dimensionen.
Anschließend wurde die Schachtel geschlossen. Das ganze wieder mit angedicktem Harz aus Baumwollfaserflocken und gemahlenem CFK.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
nach 2 Tagen feinschleifen von Korpus, Hals, Decke und Kopfplatte war das Verkleben des Griffbretts dran.
Wieder die gleiche Vorgehensweise mit eingedicktem Harz. Dann mit einer Zwinge das Stahllineal aufgespannt und bis morgen aushärten lassen.
Gruß
Christian
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guanre |
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Hallo,
toller Beitrag, da bekomme ich auch Lust mal anderes Material auszuprobieren.
Gruß
guanre |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute war mal wieder der Gitarrenkoffer dran. Die CFK Scharniere sind aufgeklebt, und die Griffe angebracht.
Ansonsten war nur Feinschliff der Gitarre dran. Die Brücke ist ebenfalls angeklebt. Ich denke nächste Woche kann ich die Gitarre lackieren.
Gruß
Christian
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Murphy |
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Geil, ein CFK Koffer im Tweed Style!  |
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Christian Grassmann |
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Hallo, der Feinschliff ist jetzt abgeschlossen, die Seitenmarker gesetzt und der Sattel aufgeklebt. Das Griffbrett ist zum Lackieren der Gitarre abgeklebt worden. Die Gitarre wiegt ohne Lack 1658g. Bin gespannt wieviel Gramm an 2K-Lack draufkommen. Da ich derzeit nicht in der Garage lackieren kann, und der Keller nach mündlicher Vereinbarung mit meiner Frau für Lackeirarbeiten gesperrt ist, hab ich das Teil zu einem befreundeten Autolackierer gegeben (schweren Herzens - schließlich möchte ich ja soviel wie möglich selbst machen...). Allerdings bin ich dann auch sicher, daß das Finish professionell ausfallen wird. In der Zwischenzeit bau ich an meinem "Tweedköfferchen" weiter (Schicke Bezeichnung Murphy!  ) Gruß Christian Gruß Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
um die Kofferunterseite beim Abstellen zu schützen wurden in Belade-/Schieberichtung Buchenleisten angebracht. Ich hab mir lange Gedanken gemacht welches Material ich dazu verwende. Letztenendes hab ich mich dann für Buche entschieden.
Mir ist klar, daß diese Materialwahl bei einem CFK-Koffer polarisieren wird. Mir gefällt aber die Kombination aus Hightech-Sandwichmaterial und Holz.
Passt auch gut zum Fichtebracing der Gitarre.
Gruß
Christian
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Murphy |
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Einfach nur ne Stilfrage oder hat es noch einen anderen Grund warum du die nicht auch "einfach" aus CFK gemachst hast?  |
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Christian Grassmann |
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Hallo Murphy,
CFK ist nicht abriebfest und AFK (Kevlar) franst aus wenn es "geschliffen" wird. Außerdem sind die Reibungindices nicht so gut wie bei Holz. Damit rutscht das Teil im Auto nicht dauern rum.
Gruß
Christian |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
nachdem die Schloßträger-Platten laminiert und lackiert waren, wurden diese gemeinsam mit den Schlössern montiert.
Damit sind die Arbeiten an der Außenseite des Koffers (bis auf den CTG-Aufkleber) abgeschlossen.
Ich laminiere morgen einen CFK Deckel für die Innenfächer. Durch die rechteckige Form des Koffers werden diese Fächer relaiv groß. 2 große Leitz Ordner finden neben allerlei Zubehör reichlich Platz.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo.
da gestern die Ski an der Reihe waren (Belag ausbessern, Kanten schleifen, wachsen..) bin ich nur zum Deckel für den Koffer gekommen.
Übliche Vorgehensweise. 1 Lage 220er AFK/CFK, 6mm Hart PVC Sandwichplatte, 280g E-Glas). Dann Vakuum und heute früh entformen.
Struktur und Oberfläche sehen sehr gut aus. Heute Nachmittag geht`s weiter.
Wenn nur endlich die 12er vom Lackieren zurückkommen würde......
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo, der Deckel ist mit 2 Schieberiegel versehen worden (Alurundstab in Carbonrohr geführt) - einfach, billig, leicht und stabil. Das CFK Scharnierband wurde in die Sandwichplatte des Deckels eingeklebt. Der Deckel ist wiederum ins Kofferunterteil eingeklebt. Anschließend hab ich noch den "Flauschi-Plauschi" Plüschstoff eingeklebt. Die Gitarre soll es ja auch "bequem" haben.....  Morgen ist die obere Deckelseite dran. Gruß Christian
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Christian Grassmann |
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...habe fertig! der Deckel ist "beplüscht". Das Teil ist fertig. Der Koffer sieht echt edel aus, aber ein zweites Mal tu ich mir die Arbeit nicht an. In der Zeit hätte ich wahrscheinlich eine Gitarre bauen können. Aber wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann muß es halt sein.  Morgen hole ich die 12-saitige vom Lackierer. Gruß Christian
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Otzelpeitz |
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jetzt aber...  So langsam wird's mal Zeit, dass davon auch was in der Galerie erscheint  |
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Christian Grassmann |
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Hallo, endlich hab ich mein Schätzchen wieder zurück. Das Ergebnis eines Profis ist dann halt doch etwas Anderes. Eine Lackierkabine ist schon eine tolle Sache.... Heute gab es nochmal einen letzten Feinschliff mit 1200 und 2000er Körnung. Dann 3M Politur und Finish. Das Ding glänzt wie verrückt, oder wie man bei uns sagt..." wia a Schtaunznbeidl".....  Die 12 Mechaniken waren schnell montiert. Piezo einbauen - dann noch die Saiten drauf. Morgen kommt die Feinarbeit mit der Saitenlage. Sattel und Stegeinlage anpassen. Leider komme ich seit Monaten nicht an den Ovation Preamp ran. Und eine Lieferzeit kann mir der Händler auch nicht nennen. Aber zunächst reicht erst mal das Teil unplugged. Gruß Christian
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spieglein |
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So, jetzt beobachte ich deinen thread schon seit ewigen Zeiten und bin ebenso fasziniert und voll Bewunderung wie alle anderen. Auch wenn ich manchmal aussteigen muss, weils mir zu theoretisch wird. Doch endlich habe ich auch bei dir (bild2685_6142.jpg) einen eklatanten Stilbruch entdeckt  ! Wie kann man nur bei diesem Wahnsinnsinstrument mit genau dazupassendem Kohlefaserkoffer ein rosarotes, warscheinlich aus simplen Plastik gefertigtes Plektron verwenden? Da sollte sich aus den Resten doch was stilvolleres machen lassen. Da das auch schon das einzige Manko ist das ich gefunden habe, bin ich auch schon wieder ruhig und wünsch dir viel Spaß mit deinen Gitarren. lg Martin |
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Christian Grassmann |
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oh Mann, Martin, jetzt hast Du mich aber überführt! Ja, ich gestehe das Plektron ist ein schnödes Sharkfin Produkt. Zwar etwas gepimpt (zur Spitze hin dünner geschliffen) aber leider kein CFK Teil. Und weil ich schon dabei bin. Das Fangband am Koffer ist auch nur ein gewöhnliches Poypropylen Seil. Normalerweise gehört sich sowas aus AFK (Kevlar) Filamenten geklöppelt und mundgebissen......  Ich hab heute die Saitenlage eingestellt. Ist bei 12 Saiten doch etwas aufwendiger. Ich konnte es kaum erwarten endlich damit zu spielen. Oh jeah! Thats it! Bevor ich jetzt versuche den Klang zu beschreiben stell ich lieber ein Video in u-tube ein wenn alles fertig ist. So stell ich mir eine 12-saitige vor. Das Fichtenbracing ist wirklich ein Quantensprung. Zunächst muß aber noch der Preamp rein. Ich hab mich jetzt für einen Belcat Prener PM entschieden. Vorher hatte ich den Ovation OP-Pro aus der 6-saitigen ausgebaut und beide Preamps miteinander verglichen. Leider konnte ich im ausgebauten Zustand das Mikro des Belcat nicht testen. Aber bereits mit dem Piezo hat mich der Belcat schon überzeugt. Der Preamp besteht aus 2 Teilen. Dem Bedienteil mit den Reglern und dem Batteriefach mit Klinke und XLR Ausgang. Da werde ich ohne Adapterrahmen wohl nicht auskommen. Aber das wär ja auch zu einfach!! Ach ja, dann muß ich noch den weißen Streifen lackieren und den Gurtpin einbauen. Das war`s dann aber. Mich juckt`s schon jetzt wieder in den Fingern. Eine 6-saitige mit Fichtenbracing muß auf jeden Fall sein...... ....sch... Virus....the never ending story..... Gruß Christian |
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Zitiert von Christian Grassmann
....sch... Virus....
das einzige was dagegen hilft: bauen bauen bauen bauen bauen bauen...bauen |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Christian Grassmann |
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Hallo,
da ich jetzt das Vorverstärker Konzept umgestellt habe, muß ich diesen mittels einer Adapterplatte an den Korpus anpassen.
Tut schon weh, wenn man in die fertige Gitarre Löcher bohrt.
Auf den Bildern sieht man, wo die Platte die Lücken schließen muß. Aber so isses halt, der Ovation OP-Pro ist bis auf Weiteres nicht verfügbar und jetzt muß das Ding rein!
Die Platte ist zunächst aus Hart-PVC geformt und auf der Unterseite mit einer Lage E-Glass verstärkt worden.
Gruß
Christian
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the_Great |
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... Doch endlich habe ich auch bei dir (bild2685_6142.jpg) einen eklatanten Stilbruch entdeckt  ! Wie kann man nur bei diesem Wahnsinnsinstrument mit genau dazupassendem Kohlefaserkoffer ein rosarotes, warscheinlich aus simplen Plastik gefertigtes Plektron verwenden? Da sollte sich aus den Resten doch was stilvolleres machen lassen... lg Martin
Hallo Christian, zuerstmal möcht ich meine Begeisterung für deine Gitarren. Da ich selber (auch beruflich) mit Carbon arbeite weiß ich welchen Aufwand du hier betreibst!!! Zu den Pleks: Ich probiere gerade aus Carbonresten Plektren zu "schnitzen", allerdings habe ich noch Probleme mit dem Vakkum, so dass ich immer wieder mit Lufteinschlüssen kämpfen muss.. Mach weiter so! lg alex
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Christian Grassmann |
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Hallo Alex, vielen Dank für dein Lob. Ja, Arbeit steckt schon viel drin, aber ich glaube eine 100% Holzgitarre ist auch nicht ohne. Und mit Holz auf 1/10mm zu arbeiten ist schon eine Kunst. Ich hab CFK Plektren schon ausprobiert, aber die brachen doch sehr schnell. Ich kann mir vorstellen daß AFK Plektren funktionieren sollten. Vielleicht mach ich mir doch noch welche  Gruß Christian |
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Christian Grassmann |
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Hallo, die letzten Tage waren 3 Sachen dran. Zunächst hab ich am Rahmen für den Preamp weitergearbeitet. Die Meisterform wurde angepaßt. Das war eine Ewigkeitsarbeit. Anbauen, testen, ausbauen, nacharbeiten, anbauen, prüfen........ Eine 2-teilige Form erleichtert die Anfertigung eines passgenauen Rahmens ohne Nacharbeit. Zur Verstärkung wurden CFK Rovings einlaminiert, und danach die Form mit einem Gemisch aus Harz, Baumwollfaserflocken und gemahlener CFK aufgefüllt. Danach Unterform drauf. Durch die Paßdübel können sich die Formen nicht zueinander verschieben. Des Weiteren hab ich die Öffnung für das Batteriefach eingebracht. Zum Schluß war noch der weiße Rand fällig. Abkleben, anreißen, mit Skalpell ausschneiden und mit der Airbrushpistole und 2K Lack "anpinseln". Jetzt ist die 12er fast fertig. Morgen noch den Rahmen mit Preamp einbauen und danach das nächste Projekt planen. Ich glaub ich fang diesmal mit der Decke an......  Gruß Christian
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Christian Grassmann |
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.....und hier noch die Bilder des weißen Randes.....
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ToRNOuTLaW |
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Was soll man noch sagen ? Hast du vielleicht schonmal daran gedacht, auch die Schallöcher mit einem weißen Rand zu versehen? |
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damndan |
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 Kein Schaden; keine Entschädigung. Maximum Member 
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Spitze! Einfach klasse, was ich hier sehe  |
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Murphy |
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mit dem weissen Rand sehen die einfach unglaublich scharf aus!  klasse Arbeit! |
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Christian Grassmann |
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Hallo, ja, das mit dem weißen Rand für die Schallöcher hab ich mir auch schon überlegt. Ich will die Decke aber nicht überladen. Mal sehen, vieleicht probier ich das Ganze einfach mal mit einer weißen Klebefolie aus, nur so zum Versuch. Freut mich, daß euch die Gitarre gefällt - Danke!! Tja, was kann ich sonst noch berichten. Der Rahmen ist fertig. Preamp und Batteriefach sind eingebaut. Seit 13:00 bin ich am spielen. Das Instrument hat wirklich Charakter und einen Klang der mich nicht mehr losläßt. Jetzt tun mir die Finger so richtig weh. Wenn ich mit der 6-saitigen spiele fehlt das Fichtenbracing. Oh Mann, versuche ich nun das CFK Bracing über die vorhandenen Öffnungen zu entfernen (Stechbeitel??  oder schneide ich die Decke raus - oder bau ich gleich eine Neue......... Irgendwie fällt mir da schon noch was ein. In den nächsten Tagen werde ich wieder ein Klangbeispiel in u-tube einstellen. Hoffentlich funktioniert es dieses Mal auf Anhieb. Gruß Christian PS: sieht echt komisch aus, wenn im Keller keine Teile mehr rumliegen, das muß sich schleunigst ändern.... 
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Christian Grassmann |
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Otzelpeitz |
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Rapidshare meldet bei mir nen Fehler. Es sagt, die erste Datei dürfe nur 10x gelanden werden und dann sei Sense.
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Christian Grassmann |
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Hallo Joachim,
hab`s grad probiert (blood brother) - hat bei mir funktioniert.
Hallo an den Rest - wenn das bei euch auch nicht gehen sollte bitte nochmal um Rückmeldung.
Irgendwie werd ich da schon eine Lösung finden.
Gruß
Christian |
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Christian Grassmann |
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Mist,
hast Recht, hab grad versucht Hotel California runterzuladen. Scheiß System. Ich such was Neues.
Gruß
Christian |
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Lemmy |
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Einfach tolle Gitarren die Du da Baust, Christian! Gefällt mir unglaublich gut was Du da machst. Vorallem Toll finde ich das Du, wenn mal eine Form gebaut ist, quasi in die Serienproduktion gehen kannst, da immer wieder 1/1 reproduzierbar!
Zitierter Text
Mist,
hast Recht, hab grad versucht Hotel California runterzuladen. Scheiß System. Ich such was Neues.
Gruß
Christian
Probier mal http://www.box.net |
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Christian Grassmann |
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ToRNOuTLaW |
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Singst du selbst? Kann sich hören lassen  Wollte ich nur mal sagen  |
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Metalheim |
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Joah - klingt wirklich Gut |
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Christian Grassmann |
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Hallo, Aufnahme die 4te.... Kurz, einfach und guter Klang. Keine Effekte, kein Hall etc. Ohne Mikro und über Audacity. Bitte hört es euch nochmal an und vergeßt die vorherigen Aufnahmen. http://www.box.net/shared/adsztrkh8uGruß Christian |
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Christian Grassmann |
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Metalheim |
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Hallo, einen hab ich noch. Auch wenn ich am Solo noch viel arbeiten muss, es kommt zunächst auf den Klang an....... http://www.box.net/shared/xvq3a3c07u
OMG ich Liebe diese Lied Achja und die Git klingt wirklich fabelhaft  |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
nach langem inneren Kampf hab ich mich jetzt entschieden die Decke der 6-saitigen auszutauschen und einen neue Decke mit Holzbracing aufzubauen.
Während der Vorbereitungsarbeiten (abkleben, anreißen...) ist man immer noch am zweifeln ob man das auch wirklich will. Letzter Blick auf das asymmetrische Schalloch - die neue Decke wird 2 Schallöcher bekommen, symmetrisch wie bei der 12er.
Nachdem der erste Schnitt gemacht war gab`s ja nur noch eine Richtung. Also Decke runter und Randbereich planschleifen. Die Brücke wird wieder verwendet, die mußte nur unten abgeschliffen werden.
Beide Lagen CFK und die 0,5mm Birkenfurnier wurden laminiert und im Vakuum verklebt.
Im Bereich des Griffbretts wird eine Anbindungsfläche für die Decke aufgebaut.
Über Nacht kann die Decke aushärten.
Gruß
Christian
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Du kennst keinen Schmerz nicht wahr?  Eines muss man Dir lassen, Dein Arbeitspensum ist enorm! Toller Klang, Respekt! |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Christian Grassmann |
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...also drüber nachdenken darf ich nicht...aber ich kenne mich. Da die 6er klanglich nur noch Zweite Wahl war, hätte ich das Teil nicht mehr hergenommen. Also muß ich halt da durch - ich mach das jetzt und dann ist Gut. ....bis mir wieder was Neues einfällt.....  |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute hab ich mich dem Bracing gewidmet. Nach dem Vorbild der 12er wurden für das A-Bracing die 10 Fichtenleisten angefertigt - sägen - hobeln - schleifen.
Ich habe zunächst etwas höhere Querschnitte gewählt. Falls gewissen Bereiche zu steif sind, können diese im Nachhinein über die Öffnung des Preamp bearbeitet werden.
Dann hab ich da noch eine Frage an die "Holzwürmer" unter uns. Lackiert ihr eigentlich das Bracing (Porenfüller, Klarlack etc.), oder bleibt die Oberfläche unbehandelt?
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo, damits zwischen laminieren und aushärten nicht zu langweilig wird => aus final cut, the gunners dream (mittlerweile in halbwegs vernünftiger Aufnahmequalität). http://www.box.net/shared/g99s47nir0Gruß Christian |
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..Dann hab ich da noch eine Frage an die "Holzwürmer" unter uns. Lackiert ihr eigentlich das Bracing (Porenfüller, Klarlack etc.), oder bleibt die Oberfläche unbehandelt?
Nö, wozu? Mir fällt gerade auf daß du die Jahresringe mancher Streben nicht senkrecht zur Decke ausgerichtet hast. Das ist wichtig für die Stabilität jeniger welcher! Ist das Kiefer? |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Christian Grassmann |
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Hallo Zoom,
das "lackieren" sollte verhindern daß Feuchtigkeit aufgenommen wird. Aber wenn`s nix bringt dann laß ich das Bracing unbehandelt.
Die Bracings sind aus Kiefer. Ich schau mir den Verlauf der Jahresringe nochmals an. Danke für den Tip!
Gruß
Christian |
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Christian Grassmann |
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Hallo, die letzten Tage habe ich mit dem Lackieren der Decke verbracht. 7 Lackschichten und jede Menge zwischenschleifen. Dann polieren..... Sichtcarbon ist einfach ge...  Heute hab ich noch die Schallöcher angezeichnet und ausgeschnitten. Gruß Christian
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Murphy |
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Die neuen Löcher gefallen mir auch besser als das Alte. Das wirkte ein wenig... deplatziert  Wollnmermal hoffen, dass die neue Decke hält was sie verspricht  |
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Christian Grassmann |
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Hallo Murphy,
ja, das alte Schalloch war wirklich kein Highlight. Die beiden Schallöcher haben auch Vorteile für die Lage des Bracings.
Die Schachtel ist wieder zu - wurde auch Zeit!
Morgen wird der Deckenrand verputzt. Dann kann die Brücke wieder positioniert werden.
Gruß
Christian
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Murphy |
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...und da steht halt einfach son Amboss auf dem Korpus rum  Alles doch ein wenig unkonventionell  |
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Christian Grassmann |
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....also rein von der Festigkeit her könnte ich da bestimmt 4 oder 5 dieser "Miniambößchen" draufstellen.....  ...es soll halt gut angepresst werden. Wenn ich die Decke mit Gummibändern fixiere, würde durch den Randüberstand ein Biegemoment auf die doch sehr dünne Decke einwirken. Damit wäre der äußere Rand leicht gewölbt. Das hätte wahrscheinlich keinen allzu großen Einfluß auf den Klang, sieht aber doch bei Hochglanzpolitur etwas unsauber (wellig) aus. Klebespalte sollen so dünn wie möglich ausgeführt werden, und mit dem "Gewicht" liegt der Korpus mit seiner Klebefläche plan auf der Decke auf. Der Rand ist jetzt verputzt. Dabei habe ich besonders darauf geachtet, daß ich nicht über den weißen Rand am Korpus hinaus schleife. Sonst müßte ich den Korpus noch einmal lackieren - und das muß ja nun wirklich nicht sein. Dann noch die Brücke ausgemessen, den Klarlack entfernt und mit Harz und Baumwollflocken aufgeklebt. Danach die Übergänge Hals/Decke mit Harz verfüllt. Morgen werden diese Übergänge verschliffen.... Gruß Christian
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Evili |
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Ich bewundere dich, du bist einfach einer der begabtesten Bastler hier (wobei alle es irgendwie sind, ausser meiner Wenigkeit  ) Du solltest die Dinger in Serie herstellen, die CFK-Schablonen haste ja noch. Go for it!!! |
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Christian Grassmann |
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Hallo Evili, freut mich, daß Dir meine Arbeit so gefällt!  Ich denke jeder, der sich längere Zeit mit einer bestimmten Technik befasst (und der nicht gerade 2 linke Daumen besitzt) kann das auch lernen. Vor 9 Jahren hab ich meine erste CFK Motorhaube laminiert. Oh mein Gott, das Teil war schlichtweg Schrott => Mischungsverhältnis nicht eingehalten, keine Ahnung von Vakuumtechnik, Hohllagen, Delaminierungen.....ich hab mir das Ding aufgehoben - zur Erinnerung. Wenn ich sehe mit welcher Genauigkeit hier Bindings und Schallochverzierungen eingearbeitet werden, dann sind hier wahrlich Meister ihres Fachs zu bewundern. Das ist das Schöne an solchen Foren. Man lernt eine Menge über diverse Techniken und kann sich durch "Selbststudium" weiterbilden. Ehrgeiz und Wissensdurst sind eine stete Triebfeder! Viel Spaß beim schmökern, und es würde mich freuen wenn Du uns eines Tages auch mal mit deinem thread beglücken würdest. Gruß Christian |
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Christian Grassmann |
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Endspurt!
Die Decke ist nach dem lackieren feingeschliffen und poliert. Dann fehlt eigentlich nur noch der weiße Rand. Abkleben - anreißen - ausschneiden. Jetzt die Airbrushpistole und den 2K Acryllack aufsprühen.
Morgen noch die Endpolitur. Tonabnehmer einbauen, Sattel anpassen, Saiten drauf und endlich mal hören wie das Teil jetzt klingt.
Gott was bin ich gespannt.............
Gruß
Christian
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Murphy |
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Das sieht doch sehr anständig aus! Muss gut klingen, geht garnicht anders  |
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Christian Grassmann |
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..habe fertig! Piezo und Preamp sind eingebaut. Neue Adamas 012er drauf (hatt ich noch rumliegen) und endlich die ersten Klangimpressionen. Was soll ich sagen - im unplugged Betrieb kommt ein satter und sehr voluminöser Bass, präsente Mitten und klare aber nicht zu scharfe Höhen. Der Bass ist im Vergleich zur 12er noch einen Zacken kräftiger. Das liegt wahrscheinlich an der Saitendicke. Das Bracing hat sich bestens bewährt (war auch irgendwie nicht anders zu erwarten). Ich bin froh daß ich die Decke ausgetauscht habe und freu mich über das Ergebnis wie ein Schnitzel!!  Im angestöpselten Zustand bestätigt sich der massive Baß sehr deutlich. Die Mitten kommen angenehm, die Höhen sind etwas schärfer als bei der 12er. Das liegt meines Erachtens am Piezo. In der 12er ist ein K+K verbaut. Da kommen die Höhen unglaublich weich und warm. Ich hab mir am Wochenede schon mal eine Highlander IP1 besorgt. Den bau ich die nächsten Tage mal ein. auch den K+K aus der 12er möchte ich noch ausprobieren. Wenn alles klappt stell ich am Wochenende wieder ein paar Soundsamples ein. Die eigene Beschreibung ist halt immer subjektiv, und mit Klangbeispielen kann jeder selbst bewerten. Gruß Christian
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ToRNOuTLaW |
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Und was kommt danach? Ein Modell mit Cutaway? Ich habe den Eindruck du bist gar nicht mehr zu stopen  |
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Christian Grassmann |
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Und was kommt danach? Ein Modell mit Cutaway? Ich habe den Eindruck du bist gar nicht mehr zu stopen 
........es hat mich schließlich auch keiner davor gewarnt! Nicht der kleinste Hinweis auf Suchtgefahr!  Jetzt hab ich den Salat........ hmmmmm - Cutaway könnt ich mir schon vorstellen. Zunächst "normaler" Korpus, dann ausschneiden und mit angepaßten Radiussegment verschließen.... Schön langsam muß ich aufpassen, meine Frau sieht mich nur noch nach 21:00 wenn ich aus dem Keller komme.... aber keine Angst, ich bleib euch erhalten. Gruß Christian |
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zoom |
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........es hat mich schließlich auch keiner davor gewarnt! Nicht der kleinste Hinweis auf Suchtgefahr!  ...
das kann ich mir kaum Vorstellen 
... Schön langsam muß ich aufpassen, meine Frau sieht mich nur noch nach 21:00 wenn ich aus dem Keller komme.... ..
muß dich deine Frau sich halt auch mal anstrengen dich von der Arbeit abzuhalten  Das breichert das Eheleben  Wie wär's noch mit einer Nylon Thinline? |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Christian Grassmann |
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Hallo, heute waren Piezo / Preamp-Versuche dran. Dabei habe ich folgende Systeme in der 6-string verbaut und miteinander verglichen. OP-Pro + Piezo NN OP-Pro + Piezo K+K Highlander IP1 Um die Ergebnisse auch objektiv vergleichen zu können habe ich jeweils Soundsamples dazu erstellt. Dabe habe ich keine Effekte (Hall, Bassanhebung etc.) verwendet. Die Aufnahmen wurden mit Audacity aufgezeichnet. Hier die links zu den Samples: OP-Pro + Piezo NN http://www.box.net/shared/8vy3i3crfh OP-Pro + Piezo K+K http://www.box.net/shared/szaj84918t Highlander IP1 http://www.box.net/shared/jgxmy0ruhhMeinen Favoriten hab ich schon. Bin sehr auf euere Bewertungen gespannt. Gruß Christian |
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gromit |
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Gratuliere! Ich lese hier schon eine Weile, mit wachsenden Begeisterung, mit und was soll ich sagen? Mir fehlen die Worte!
Zu deinen Soundsamples: Platz 3: OP-Pro + Piezo NN Platz 2: OP-Pro + Piezo K+K Platz 1: Highlander IP1 klingt in meinen Ohren offener, natürlicher und mittiger.
Ich bin schon sehr gespannt auf dein nächstes Projekt! Gruß, Gromit |
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Neil |
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Servus Christian, also ich habe in meiner Lakewood einen Highlander verbaut und wie Gromit schon bemerkte, klingt er sehr natürlich und super klar, wenn ich mir allerdings Deine Soundfiles anhöre, beurteile ich wie folgt: 1. OP-Pro + Piezo NN 2. OP-Pro + Piezo K+K 3. Highlander IP1 Na dann viel Spaß bei der Entscheidungsfindung  Gruß, Harry |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute hab ich einen CFK Stab für einen Gitarrenhals gebaut. Der Stab besteht zu 90% aus UD Gelegen. Ich denke die Bilder erklären die Herstellung von selbst.
Gruß
Christian
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damndan |
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Doch süchtig geworden!  Die Soundsamples sprechen wirklich Bände. Toller Klang!!! |
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Christian Grassmann |
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Hallo, danke für das feedback. Hier meine persönliche Bewertung. Vom Klang her hat mich der Highlander sehr positiv überrascht. Ich hätte nicht gedacht, daß die Tonabnehmer solch unterschiedliche Charakteristiken besitzen. Der NN und auch der KK klingen eine Spur "metallischer" (ich find keinen passenderen Ausdruck..). Das Ausgangssignal des Highlanders ist deutlich stärker als bei den beiden Piezos über den OP-Pro. Aber der Wirkungsgrad ist nebensächlich. Vielmehr ist es die Wärme und die Art des Ansprechens, was mich beim Highlander so fasziniert. Also mein ganz klarer Favorit ist der Highlander.  Eigentlich wollte ich nicht von einem Vorverstärker mit EQ abrücken. Aber nach dem Ergebnis werde ich doch das Konzept ändern. Da ich bei der 6-string und der 12-string schon Preamps eingebaut habe, werde ich für den Highlander eine neue Gitarre bauen.  Ich könnte zwar die Öffnung mit einem exakt passenden Formteil schließen, aber das wäre dann doch nur "rumgebastle". Außerdem brauch ich kein weiteres Schalloch... Bei einer neuen Gitarre kann ich dann auch mal ein Fichten X-Bracing ausprobieren. .....so schnell wird mir wohl nicht langweilig..... |
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Murphy |
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Klasse, noch eine Gitarre!  Diesmal dann mit Cutaway? Wäre doch eine technische Herausforderung (und mir kommts ein bisschen so vor als hättest du nichts gegen technische Herausforderungen  )... Inwiefern brauchst du da ein neues Schalloch? Gruß, Karl PS: Weils mich als Basser natürlich interessiert: hast du mal über etwas Tieftönendes nachgedacht in dieser Bauweise? also Baritone oder gleich Bass? |
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Christian Grassmann |
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Klasse, noch eine Gitarre!  Diesmal dann mit Cutaway? Wäre doch eine technische Herausforderung (und mir kommts ein bisschen so vor als hättest du nichts gegen technische Herausforderungen  )... Inwiefern brauchst du da ein neues Schalloch? Gruß, Karl PS: Weils mich als Basser natürlich interessiert: hast du mal über etwas Tieftönendes nachgedacht in dieser Bauweise? also Baritone oder gleich Bass?
Hallo Karl, das mit dem zusätzlichen Schalloch käme nur dann zum tragen wenn ich den Preamp an der aktuellen Gitarre ausbauen würde (Beim Highlander brauch ich den ja nicht mehr). Dann ist da natürlich ein Loch in der Zarge und wenn ich das nicht verschließe hab ich halt ne "Zusatzlüftung" im Gehäuse.  Ja das mit dem Cutaway ist eine gute Idee und ja, ich liebe technische Herausforderungen  Dann bin ich aber wieder beim asymmetrischen Schalloch und das Bracing muss auch geändert werden....... Wegen des Tieftöners. Hast Du da an einen Akustikbass gedacht? Ist sicherlich machbar, aber dann muß ich eine komplett neue Form bauen. Das ist schon ganz schön aufwendig und da ich nicht Baß spiele wäre es auch nur für einen potentiellen Käufer interessant. Machbar ist das, aber das kost halt ne Mark...........aber spannend wär das schon. Grade im Tieftonbereich ist bei Carbon unglaublich viel Druck vorhanden. Alleine wenn man auf drop D stimmt kommt da unglaublich viel Volumen......und dann bei langer Mensur und richtig dicken Saiten......das könnte schon Laune machen........... ....ich komm schon wieder ins schwärmen...... Gruß Christian |
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Murphy |
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Achso war das mit dem Schallloch. Klar  Das mit der Form leuchtet natürlich ein, macht die Sache kompliziert. Aber wenn dir etwas tiefere Töne gefallen, warum nicht einmal eine Baritone Gitarre probieren? Ich denke den Korpus müsste man garnicht großartig verändern, die Mensur wird eben etwas länger. Nur so eine Idee. Dann hast du ja am Ende wirklich alles an Gitarren  Gruß, Karl PS: Auf den zweiten Blick...: Ne Baritone ist dann vllt doch nicht so einfach. Der verlängerte Hals wird sich wohl unweigerlich negativ auf den Spielkomfort auswirken, und einfach weiter rein setzen wie mans bei der E Gitarre macht ist ja bei ner Akustik nicht drin. Muss ja irgendeinen Grund haben das es kaum Baritone Akustiks gibt  . Vllt äussert sich ja mal einer der etwas Erfahreneren was den Bereich Akustikgitarren angeht? Ich kenn mich da ja nicht so aus...  |
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Christian Grassmann |
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Hallo, jetzt kann die Produktion der Griffbretter in Serie gehen. Endlich hab ich eine CNC gefräste Aluform zur Verfügung. Die Form besitzt einen 12" Radius. 3x wachsen und polieren und dann geht`s auf!  Gruß Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
Klappe die 3te! Das Virus läßt mich nicht mehr los!
Dieses Mal fang ich mit dem Griffbrett an. 4 Lagen 245er CFK und dann einige Lagen e-Glas als "Füllstoff". Abreißgewebe und Saugvlies drüber und danach ab in die Tüte und aushärten unter Vakuum.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute wurde die Decke laminiert. Üblicher Aufbau, 2x 204g CFK und mittig 0,5er Birkenfurnier. Über Nacht kann das Sandwich aushärten.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
die Decke ist entformt. Ist wieder sehr schön geworden. Da ich diesmal ein X-Bracing ausprobieren will, hab ich die Faserorientierung auf der Innenseite etwas verändert und zusätzlich 2 UD Bänder auflaminiert.
Gruß
Christian
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damndan |
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Alter Schwede, das wird ja die reinste Fliessbandarbeit! Wo bleibt das Herz???  Auf jeden Fall wüsste ich jetzt, wo man einen Custom-Kohlefaserhals herbekommt!  |
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Christian Grassmann |
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Auf jeden Fall wüsste ich jetzt, wo man einen Custom-Kohlefaserhals herbekommt! 
...und da kannste sicher sein, daß sich nix mehr biegt (zumindest bei den Zugkräften bis 200kg).............  Gruß Christian |
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Christian Grassmann |
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Hallo, nach Decke und Griffbrett war heute der Korpus dran. Erstmal die Form 2x einwachsen. Dann die 4 Lagen Gewebe für Korpus, Hals und Kopfplatte konfektionieren. Des weiteren braucht man noch Abreißgewebe, Saugvlies und den Vakuumsack. Das muß alles vor dem Laminieren vorbereitet werden. Beim laminieren muß alles ziemlich flott gehen, da hat man keine Zeit mehr zwischendrin noch etwas vorzubereiten. Dann gings los mit CFK und zum Schluß Hybridgewebe. Für die Kopfplatte habe ich wieder eine Einlegeplatte angefertigt. Alles einpacken, Valuumpumpe anwerfen und 10 min lang die Löcher im Sack abdichten. Man soll halt immer einen neuen Vakuumsack verwenden. Jetzt liegt das Teil zum aushärten im Keller. Das spannendste ist immer das Entformen - ich freu mich schon auf Morgen!  Gruß Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute war das Entformen angesagt. Ist immer wieder ein spannendes Erlebnis. Grade wenn es sich um etwas größere Sichtteile handelt.
Das Abreißgewebe lag überall sauber an - man muß ganz ordentlich Kraft aufwenden, bis sich das Gewebe löst.
Entformen war relativ einfach und das Ergebnis sehr schön. Ich hab diesmal beim Laminieren sehr darauf geachtet, daß die Fasern auch in den engen Radien gleichmäßig liegen.
Danach grobes Beschneiden des Randes. Zwischen Hals und Korpus wurden zusätzliche CFK Bänder einlaminiert. Auch Hals und Kopfplatte erhielten einige Verstärkungslagen Hybridgewebe. Anschließend noch die Hart PVC Streifen am Rand ankleben und mit einer Lage e-glas fixieren.
Gruß
Christian
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Hallo, heute ging`s zunächst mit dem Griffbrett weiter. Nachdem die letzte Lage ausgehärtet war habe ich die Oberfläche glatt und beide Außenseiten parallel geschliffen. In die Brücke wurde die Stegnut eingegossen und das Halbrohr für die Halsverstärkung innen und außen mit CFK Lagen laminiert. Um das Rohr mit der passenden Geometrie aushärten zu lassen fixiere ich es mit Tape auf einem Maststück. Gruß Christian PS: Das Bild mit der Haifischflosse mußte einfach sein 
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Christian Grassmann |
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Hallo, zunächst ist das Halbrohr in den Hals eingeklebt worden. Anschließend wurde die Kopfplatte ist mit einem 10mm PVC Schaumstück gefüllt. Nach dem Anreißen der Bünde wurden die Stegschlitze gesägt. Mit der neuen Säge geht das sogar relativ leicht. Zuletzt hab ich noch einen Endklotz !!!HOLZ!!! für die Aufnahme des Highlander Preamps einlaminiert. Da soll nochmal einer sagen das wäre ne Plastikgitarre  Gruß Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
nachdem das Halbrohr ausgehärtet war hab ich den gesamten Rand (Korpus/Hals) grob verschliffen.
Die Brücke hat die Durchgangs-Bohrungen für die Saiten erhalten. Anschließend feinschleifen und 5 Lagen Klarlack. Morgen wird poliert, dann ist zumindest die Brücke fertig.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute hab ich zunächst den Stegknochen angepaßt.
Für den Hals werde ich diesmal einen Karbonstab einsetzten (6x12mm). Den hab ich gemeinsam mit CFK Rovings einlaminiert.
Anschließend hab ich den Deckenrand am Korpus plangeschliffen und die Halsneigung auf 2mm geschliffen.
Zum Schluß wurden die Bohrungen für die Kopfplatte gebohrt.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
als erstes war das Griffbrett dran. Diesmal mache ich das Griffbrett etwas breiter - 44mm. Beschneiden mit der Flex und Trennscheibe und dann Feinschliff. Dann die Bohrungen für die Inlays und seitlichen Dots gesetzt.
Die Halsoberseite und die Kopfplatte wurde oben mit einer Lage CFK geschlossen.
Danach hab ich mich mit der Decke "vergnügt". Gestern hab ich die Decke lackiert. Heute wurde geschliffen. 800 - 1200 - 2000er Körnung - dann auspolieren.
Zum Bracing. Ich will diesmal ein X-Bracing einsetzten. Also hab ich zunächst diverse Bilder von Martin, Taylor, Santa Cruz, Yamaha, Larrive, Lakewood, Deerbridge........analysiert.
Ich möchte weiterhin die beiden tropfenförmigen Schallöffnungen einsetzten. Da man durch die Lage und den Winkel des X dabei etwas eingeengt ist, mußte die Position der Schallöffnungen etwas verschoben werden. So wie es jetzt ausgelegt ist gefällt es mir recht gut. Wir werden ja sehen ob das auch so funktioniert.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute war schnitzen dran. Die 10 "Bälkchen" für das X-Bracing aussägen und schleifen. Als Verstärkungsplatte unter der Brücke hab ich ein Stück CFK-Sandwich einer alten Decke verwendet.
Zur 100%igen Fixierung der Decke hab ich wieder einen Aludübel für den Halsbereich und ein Paßstück für den unteren Teil des Korpus angefertigt. Damit verschiebt sich beim Schließen der Schachtel nichts mehr und die Schallöcher sitzen absolut symmetrisch.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
die Abalone Einlagen sind heute von Andreas Rall angekommen. Also gleich mal einsetzten. Die Einlagen sitzen ca. 0,5mm tiefer. Die Vertiefungen habe ich mit transparentem EP Harz gefüllt. Damit bekommt man noch einen sehr schönen Tiefeneffekt.
Danach hab ich die beiden Schallöcher aufzeichnet und ausgesägt. Dann Feinschliff der Schallöcher und jetzt kann das Bracing aufgeklebt werden.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
heute hab ich die Bünde eingepresst. Der Korpus wurde feingeschliffen und anschließend mit EP Harz gefillert. Morgen geht`s weiter...
Gruß
Christian
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Echtholz |
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Hallo Christian!
Nun zurück mit dem geistlichen Segen von unserem Papst „Bene“ komme ich endlich dazu Deine Gitarren zu beurteilen. Ich hatte ja das Vergnügen, vor kurzem Deine 6- und 12-saitige anzutesten. Um es kurz zu machen, die haben einen „göttlichen“ Klang (was jetzt nicht unbedingt auf den päpstlichen Segen zurückzuführen ist)! Die 6-saitige hat durch das neue Bracing auf alle Fälle mehr Wärme bekommen, wobei diese vorher schon absolut toll geklungen hat. Die Ansprache, Lautstärke und Sustain sind nach Gehör sehr gut. Ebenso ist dies auch für die 12-saitige zutreffend, wobei ich bei der 12-saitigen zusätzlich den guten Sustain hervorheben will. In diesem Sinne – mach so weiter. Bis spätestens zum Treffen!
Gruß Peter |
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Christian Grassmann |
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Hallo Peter, nach dem harten Trainingslager bin ich etwas überrascht, daß Du schon wieder die Tastatur bedienen kannst.............hast Du das Geld für das Leergut schon wieder zurückbekommen??  Spaß beiseite, danke für deine Bewertung! Ich freu mich schon auf die "Neue" mit dem X-Bracing. Mal sehen / hören worin sich die beiden Konzepte unterscheiden. Ach ja, und eh ich`s vergesse - wir haben unser Gearbuildertreffen Bayern (und Norditalien) am 09.05. ab 10:00 bei Andreas Rall in Peißenberg ![color=red][/color] => siehe offtopic - wer Interesse hat ist hiermit herzlich eingeladen (bitte Rückmeldung im thread oder durch PN bei Andreas oder mir - mille grazie!! |
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Echtholz |
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Hallo Christian! Ja hartes Trainingslager kann man wohl sagen. Die Tastatur will noch nicht so wie ich oder so… 3 kg Muskelzuwachs um die Hüften… Und Geld für das Leergut ??? – ich weis nicht, ob ich für meine hohle Birne noch was verlangen kann!!! Ich sehe, Du bist schon wieder fleißig am werkeln. Einfach super exakte Arbeit! Du bist ein Workaholic !!! – Freue mich schon auf das Treffen !!! – aber gänzlich ohne Alohol, das versprech ich Dir!
Gruß Peter |
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Otzelpeitz |
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Spätestens bei der Aluform für's Griffbrett ist mir die Kinnlade (mal wieder) ordentlich runtergefallen! Du erreichst bald Serienreife 
Ach ja, und eh ich`s vergesse - wir haben unser Gearbuildertreffen Bayern (und Norditalien) am 09.05. ab 10:00 bei Andreas Rall in Peißenberg !
Du hast eine PN  |
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JayDee |
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Christian Grassmann |
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Hallo JayDee, ja CFK Technik macht schon richtig Spaß - Danke für das Lob!  Ist das ein Formula Student? Welche Teile habt Ihr dabei aus CFK hergestellt? Chassis, Querlenker......? Gib mir mal einen Link zu dem Projekt. Ja, und das mit den Felgen würde mich schon sehr interessieren - aber irgendwann geht halt die Zeit aus - und die Familie vor. Du kennst ja sicherlich das R+G forum. Da gibts von Peter Olbertz einen thread über Endurofelgen aus CFK. Stell doch in das R+G Forum den "Werdegang" der Felgen ein. Wenn mir was einfällt werde ich gerne helfen!  Gruß Christian |
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JayDee |
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Hallo Christian, ja das ist ein Formula Student. Aus CfK sind daran "nur" Aussenhaut, Airbox, Kopfstütze und einige Kleinteile wie "Amaturenbrett" usw... Link zu unserem Team: http://www.highspeed-karlsruhe.de/Danke für den Tip mit dem R+G-Forum, ich geb es weiter!  Gruß, Jan So, jetzt aber wieder zurück zum eigentlichen Thema  |
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Christian Grassmann |
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Hallo, letztes Wochenende war Saisoneröffnung Windsurfen am Gardasee angesagt  . Dann die letzten Tage ein paar Meter Mauer für unseren Freisitz im Garten. Heute konnte ich erstmals wieder an der Gitarre weiterarbeiten. Der Korpus wurde ja letzte Woche mit Harz gefillert um Unebeheiten auszugleichen. Das mußte zunächst größtenteils wieder heruntergeschliffen werden. Waren einige Stunden Schleiferei..... Zuletzt kommt der Klarlack drauf. Erst Mal 2 Lagen. dann wieder Nass feinschleifen. So wird es jetzt für ca. 7 Lagen weitergehen... Gruß Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo, so, 7 Lagern Klarlack sind jetzt drauf. Der Korpus ist heute feingeschliffen worden - 800 / 1200 / 2000 er - und danach wieder poliert. Jetzt kann die Schachtel demnächst zugemacht werden  Gruß Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
die Decke wurde heute mit dem Korpus verklebt. Dazu hab ich wieder ein Gemisch aus Harz, Baumwollfaserflocken und gemahlener CFK verwendet. Die Kleberaupe wird per Spritze aufgetragen.
Dann Decke aufsetzten und Korpus "beschweren".
Morgen wird der Rand verschliffen.
Gruß
Christian
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"Kleberraupe" ein schönes Wort  |
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"Kleberraupe" ein schönes Wort 
pssssst - die steht unter Naturschutz...und darf normalerweise nicht in Kellern gehalten werden....  Ansonsten war heute der Deckenrand dran. Abtrennen und verschleifen. Danach gings ans Griffbrett - und wieder mit Raupe..... Gruß Christian
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pssssst - die steht unter Naturschutz...und darf normalerweise nicht in Kellern gehalten werden....  .........Danach gings ans Griffbrett - und wieder mit Raupe..... Gruß Christian
und die arme Libelle? .... die steht nicht unter Naturschutz?.....   |
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Christian Grassmann |
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...irgendwie merk ich erst jetzt, welch schlechter Mensch ich doch bin. allerdings nur bei der gemeinen Kleberaupe. Das Teil auf dem Bild sieht zwar verdächtig nach Wasserwaage aus, ist aber in Wirklichkeit "nur" ein Stahllineal - damit die Bünde und damit das Griffbrett auch schön gerade verklebt werden. ....also ganz so ein fieser Möpp bin ich dann doch nicht.... .....aber die Wasserwaage liegt tatsächlich auch im Keller und damit auch die Libelle...............und wenn man Sie genau betrachtet, hat Sie doch schon ein gerüttelt Maß an Leuchtkraft verloren......  ....ich gehe mal in mich.......... Gruß Christian |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
nach einem langen Surfwochenende bin ich mal wieder in den Keller zur Gitarre gekommen. Diesmal waren die Bohrungen für die Mechaniken dran.
Danach hab ich die Mechaniken probeweise montiert und wieder abgebaut. .
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
die Bünde sind jetzt abgerichtet und poliert. Der Sattel ist angepaßt und mit dem Hals verschliffen. Die Saitenkerben sind zunächst nur leicht eingeschnitten. Die Feinbearbeitung folgt erst später.
Die Brückenposition wurde anschließend aufgezeichnet und danach der Klarlack abgeschliffen.
Dann noch Brücke aufkleben und bis morgen aushärten lassen.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo,
...lackieren die Letzte!
100g Klarlack, kratzfest und nach dem Aushärten schleifen-schleifen-schleifen (800er, 1200er, 2000er)....und natürlich polieren.
Die Bohrungen für den Piezo sind auch schon drin.
Gruß
Christian
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Nicde |
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also ich muss ja erstmal sagen deine arbeit ist sagenhaft
die bilder sprechen für sich aber der klang is umwerfend
wie viel wiegt eigentlich so ne gitarre XD?
mfg nico |
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Christian Grassmann |
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Hallo Nico,
vielen Dank für deine Bewertung. Die 6-saitigen wiegen so um die 2200g. Man könnte die Gitarre sicher auch mit 1800g bauen. Das hat aber negativen Einfluß auf den Klang.
Geringes Gewicht ist halt nicht alles. Das gilt auch für Teile die eigentlich nicht mitschwingen - in Realität schwingt aber nahezu jedes Bauteil mit. Z.B. der Hals und das Kopfteil.
Die Saite wird zum Schwingen angeregt - diese bringt die Decke zum Schwingen und gibt einen Teil der Energie wieder an die Decke aber auch (über den Steg) an den Hals weiter.
Ein leichter Hals besitzt zu wenig Masse, daher hab ich zusätzliche e-Glaslagen einlaminiert.
Ich bin gerade bei der Endmontage und der Intonation. Fehlt eigentlich nur noch der weiße Rand an der Decke. Ich bin sehr auf den Vergleich der beiden Bracingkonzepte gespannt....
Zum Gearbuildertreffen an diesem Samstag bei Andreas Rall ist die Gitarre auf jeden Fall fertig.
Gruß
Christian
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Christian Grassmann |
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Hallo, bis auf die Aufkleber ist Nr. 3 jetzt fertig. Heute hab ich noch den weißen Rand lackiert. Mechaniken, Piezo, Gurtpin, Saiten, Saitenlage und Intonation - alle restlichen Arbeiten sind abgeschlossen. Morgen werd ich das Baby erst mal verstärkt testen.  Gruß Christian
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Christian Grassmann |
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So, alles fertig und beim 1. süddeutschen Gearbuildertreffen am letzten Samstag war No. 3 auch schon im Einsatz. Hier noch das versprochene Soundsample mit dem Highlander Pickupsystem. Dieses Pickupsystem hatte ich schon bei der ersten 6-string mit A-Bracing verbaut. Daher sind die beiden Deckenkonzepte jetzt gut miteinander zu vergleichen. hier die Aufnahme mit X-Bracing http://www.box.net/shared/y9glhtn98vund hier die "alte" Aufnahme mit A-Bracing http://www.box.net/shared/jgxmy0ruhhTja - das war`s dann momentan mit dem Gitarrenbau. 2x 6-string und 1x 12-string das reicht für`s erste. Ich will mich die nächste Zeit mehr dem Gitarrespielen widmen und außerdem wartet im Keller schon ein Surfbrett auf seine Fertigstellung.... Es wird mir also nicht langweilig werden. Nochmals vielen Dank an alle die mir bei meinen ersten Gearbuilder - Gehversuchen mit Rat und Tat zur Seite (Saite) gestanden sind und Danke auch für die vielen positiven Kommentare in diesem Thread. Ich hätte niemals daran gedacht daß dieser Thread über 50000 mal angeklickt werden würde - mich freut das Interesse sehr. Also dann, wie Andreas Rall immer sagt - keep on building! Gruß Christian |
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Patent Applied For |
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Herzlichen Glückwunsch zu diesem Bau und dem zu recht erfolgreichen Thread. Ist ratz-fatz zu meinem liebsten und zur Pflichtlektüre geworden. Schade, dass es hier wohl erstmal nicht mehr weitergehen wird. Aber schmeiß' bloß die Formen nicht weg!!! |
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Evili |
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Das nächste Projekt kann ja eine Gitarre mit Cutaway sein...
Muss sagen, echt tolle Arbeit! |
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samsam |
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Christian Grassmann |
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Hallo,
nur zur Info meine neue Mailadresse:
christian.grassmann@iacgroup.com
Gruß
Christian |
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