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Gearbuilder-Forum    Offtopic    Offtopic  ›  Gitarrenkonstruktion, Klang, "Vintagemythos", ...
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Gitarrenkonstruktion, Klang, "Vintagemythos", ...  Dieses Thema wurde bisher 3,807 mal gelesen. ausdrucken
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laidback
19 März 2008, 16:10 Diesen Beitrag einem Moderator melden

clonewood
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Haalloo!!! Wir stehen auf der gleichen Seite der Barrikade, die "Bösen" sind auf der anderen!  


Ich werde vorsorglich aufrüsten


.....oh....is ja gar nicht OT-Bereich hier.....der Threadtitel lässt die Vermutung zu .......




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rumblebird
19 März 2008, 16:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Und es geht nicht so sehr um die Harze im Holz sondern um das Lignin. Welches auch nicht bricht sondern sich in der Holzzelle derart anders verteilt, dass es die Schwingfreudigkeit des Holzes verbessert.

Ich bin mir sicher, dass wir dazu hier schon einmal eine ausgiebige Diskussion geführt haben.

Ich habe vorhin leider erfolglos im Web nach diesem kanadischen Prof. recherchiert, der Kontrbässe "freispielt", indem er sie nach einem bestimmten Muster Schall verschiedener Frequenzen und Lautstärken aussetzt. Seine Kunde zahlen dafür recht ansehnliche Beträge (PLUS Anlieferung des Instruments). Ich neige dazu diese Profi-Kontrabasser in Symphonieorchestern aus der ganzen Welt nicht allesamt in die Esoteriker- und Spinnerecke zu stellen.

Die übliche "Tester"lyrik löst bei mir allerdings auch MagenGROLLen aus  


Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist.
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laidback
19 März 2008, 16:32 Diesen Beitrag einem Moderator melden

clonewood
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Blutdruck


Gar nicht so ungefährlich hier.....was?




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rumblebird
19 März 2008, 17:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ich komm schon damit klar  


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Jack Sloane
19 März 2008, 22:53 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Tile lebte in einem ganz kleinen Dorf am Rande der Ebene in einem fernen unbekannten Land. Bei einem Besuch beim Onkel hatte er während sich die Erwachsenen beim Tee unterhileten im Schuppen ein Gerät entdeckt das fast aussah wie einer der Käfer die im Sommer hinter dem Haus machmal auf der Wiese zu sehen waren, nur hatte es außerdem Drähte übergespannt die wohl im Feld einen Dienst tun würden. Lachend hatte man ihm erklärt es sei die alte Zupfe des Grossvaters und er dürfe das behalten, es wäre ein Instrument und keiner könnte es noch spielen. Tile fand schnell gefallen am Spiel mit den Saiten und entdeckte schon bald das es da auch Hebel gab an denen man die Drähte so verändern konnte das es anfing Wohlklang zu erzeugen, ja je mehr er das ausprobierte desto mehr Zeit wollte er damit verbringen und so dauerte es nicht lange bis er heraus gefunden hatte wie alle am harmonischsten klängen, je nachdem wie man das anzupfte. Er bemerkte das die guten Klänge irgendwie alle im Instrument waren und je nachdem wie er die Finger ansetzte lieber oder weniger gerne zum Vorschein kämen, und merkte sich die um alsbald kleine Melodien zu erzeugen. Nach einiger Zeit hörten ihm alle im Dorf  gerne zu wannimmer es die Zeit erlaubte und man sprach sogar das wohl die Götter  gefallen an seinem fantasievollen Geschick im Umgang mit den Tönen hätten und die Mädchen träumten davon er würde mal nur für sie allein spielen weil es so schön klang und das Herz rührte....

Eines Tages kam ein Fremder ins Dorf , es war ein Händler der auf einem großen Planenwagen saß vor den eine Esel gespannt war......  





Frage: Ich benutze ein dickes 120er kleines Dunlop Jazz Plektrum und ein anderes 60er Nylon, meist für die Akustische.

Wenn ich meine Stratocaster mit dem dünnen Plektrum spiele dann ist der Höhenanteil bzw der Klangunterschied so krass und enorm wie ich ihn zwischen zwei Holzsorten noch nie wahrgenommen habe. Sind das nun Schwingungen die ich da höre und wenn ja, wie würde ein Gitarrenbauer jemals einplanen können mit welchem Plektrum der Endmusiker das Instrument spielen wird, bzw. wer will mir anhand dieses Beispiels den Unterschied zweier Griffbretthölzer einer Gattung erklären, wenn das ein Unterschied ist, den man z.B. bei einem typischen Klopftest vor der Verarbeitung partout nicht hören kann.

Ich spiele seit zwanzig Jahren mit dem selben kleine Plektrum und mag andere nicht, behaupte aber trotzdem das es Gewöhnung ist, bzw Umgewöhnung möglich ist. Warum würde man nun etliche tausend Euro dafür ausgeben jeder Wahnvorstellung nachzugeben, wenn man ggf nur mal das Plektrum wechseln könnte.

Da gibt es dann als nächstes diese Bodeneffekte, sagen wir mal nur Distortion und Fuzz etc.
Man gehe mal zu http://www.ehx.com und höre sich eine paar davon an, und merke was im Obertonbereich passiert, also was man per Klangregelung verändern kann und erkläre mir dann bitte nochmal wer das im Holz einbauen will


Grüsse
Jack


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laidback
20 März 2008, 07:37 Diesen Beitrag einem Moderator melden

clonewood
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Gibt es schon ein Plektrenbuilder-Forum

Zum Vintage-Mythos passen Zelluloid-Plektren ganz gut.....




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rumblebird
20 März 2008, 07:48 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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@Jack: Ich hatte die Diskussion bisher so verstanden, dass es um den Vergleich bei sonst identischen Randbedinungen geht.

Wenn wir die Prämisse aufgeben, dann ist die ganze Diskussion obsolet, weil Du natürlich vollkommen recht hast mit der Aussage, dass es ein System mit einer sehr großen Anzahl von Variablen ist.

Auf der Basis heisst die Aussage dann wohl kurz und knapp: Gitarren klingen unterschiedlich  


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Jack Sloane
20 März 2008, 19:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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ok ich bin ein wenig OT - soll hier und da ja schon vorgekommen sein - ich entschuldige mich

ich wollte eigentlich sagen, das der Unterschied zweier vollkommen verschiedener Plektren wesentlich größer ist als z.B. zwischen Erle und Esche an einer Strat und das man diesen Aspekt imho ruhig mal über den Versuch beherzigen sollte, sich ein spezifisches Wunschklangbild am Holz einzuplanen, und nochmal ganz besonders mehr, wenn es am Ende um Klangnuancen gehen soll.

Wenn ich mich recht erinnere fiel der Name SRV irgendwo weiter oben, aber ich habs jetzt nicht nachgesehen, vielleicht war es ein anderer thread.

Die Grundsatzdiskussion, ob anderes Holz auch anders klingt folgte ja erst nach


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21 März 2008, 22:32 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Hmmmm,

wenn erstmal ein geschäftstüchtiger Förster auf die Idee kommt ne dicke PA in den Wald zu stellen, um damit das Holz schon mal vorweg einzuschwingen...........

Als ich meinen ersten Bass bekam, stand meine Seagull mit Zederndecke, genau gegenüber vom BassAmp. Als ich nach ein paar Wochen, in denen ich nur Bass geübt und damit die Gitarre unbeabsichtigt beschallt hatte, die Seagull wieder zur Hand nahm, kam mir deren Sound viel lieblicher, harmonischer vor.
Aber hat sich tatsächlich der Sound der Gitarre verändert oder waren meine Ohren einfach nur froh, mal wieder was anderes zu hören, als tiefe Töne?

Trotz intensiver Suche, habe ich noch keinen überzeugenden, reproduzierbaren Beweis dafür gefunden, dass z.B. das Einschwingen von Saiteninstrumenten eine Soundveränderung bringt.
Meine eigene Erfahrung kann ich nicht objektiv einordnen.
Aber würde ich fürs Einschwingen lassen, ein paar Hundert Euro ausgeben, würde ich auf jeden Fall eine positive Änderung hören, ganz bestimmt!  


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21 März 2008, 23:03 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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In meiner vorletzten Band haben wir beim Drummer im Keller geprobt. Der hatte da einen Kontrabass rumstehen.

Nach einer Umräumaktion (ihr kennt ja Drummer  ) stand der Bass eine Zeit lang gegenüber von meiner Bassbox.  Der Besitzer meinte irgendwann mal, dass er jetzt besser klinge, besonders G und D. Es hat ihn übrigens nix gekostet.  


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Remedy Lane
22 März 2008, 00:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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@ Lama

Der Beweis wäre sogar denkbar einfach, man müsste ihn nur wirklich konsequent durchführen: wenn man sich eine neue Klampfe kauft (möglichst kein Stück aus dem Laden, das haben eventuell schon Leute probegespielt ...), macht man sofort ein Soundsample. Danach führt man den Amp und die Mikroposition nicht mehr an und nach einer Zeit intensiven Spielens macht man das gleiche Sample unter gleichen Bedingungen mit dem gleichen Plektrum auf gleicher Anschlagshöhe der Saiten. Als Sample würde ich einzelne Töne vorschlagen, da bei "richtigen Songs" sich der Spieler verbessern könnte in der Zeit. Wenn man danach zwischen den Aufnahmen einen Unterschied hört, hat man den Beweis.
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Llama
22 März 2008, 07:32 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Wenn man danach zwischen den Aufnahmen einen Unterschied hört, hat man den Beweis.


Hören würde für mich als Beweis nicht ausreichen, außer in einer Doppelblindstudie.
Das Frequenzspectrum zu messen, wär ne Lösung, wird aber von den professionellen Einschwingern nicht akzeptiert, weils nicht um andere Frequenzen geht, sondern um, äh ich glaub, harmonische war das Argument.


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Schellackmeister
22 März 2008, 07:50 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ich gehöre auch zu den Menschen, die schon glauben, dass das verwendete Hoz den Klang beeinflusst. Allerdings wird der Klang tatsächlich durch das Gesamtkonzept gebildet. Dazu gehört die ganze Hardware, die Oberflächenbehandlung, aber auch die Konstruktion (z. B. Mensur, Schraubhals oder Leimverbindung). Da aber Holz kein homogener Wekstoff ist, findet man Gitarren die besser klingen als andere. Man muss nur mal 5 Strats nehmen und vergleichen. Es finden sich beim gleichen Modell Klangunterschiede. Die eine betont z. B. mehr Höhen die andere mehr Bässe. Allerdings glaube ich nicht, dass der Klang durch das Alter der Instrumente positiv beeinflusst wird. Manchmal sind die Bünde so abgespielt, dass die Gitarren kaum noch bespielbar sind. Mechaniken sitzen teilweise locker, Steg und Sattel sind verschlißen. Gut klingende Gitarren findet man bei neuen und alten Instrumenten, interessanterweise auch in allen Preisbereichen. Ich war lange Zeit auf der Suche nach einer guten Strat. Letztendlich ist es ein Mexico-Modell geworden. Nicht wegen des Preises, ich hätte mir auch eine USA gekauft. Aber unter all den gespielten Modellen überzeugte dieses Einzelstück mich am meinsten.

Das nur Vintage gut klingt sehe ich daher wirklich sehr kritisch. Wenn ich schlechte Mechaniken gegen gute austausche, kann das den Klang tatsächlich positiv beeinflußen.
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vrooom
22 März 2008, 07:51 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ein Versuch: Angenommen...
100 Parameter bestimmen den Sound.
50 davon sind mehr oder weniger für alle Normalsterblichen hörbar.
25 beruhen auf Subjektivität.
15 beruhen auf Einbildung.
10 sind reine Dichtung.
Viele Autoren mit kommerziellen Motiven sind korrupt und verkaufen die Überlegenheit der XYZ-Gitarre, indem sie versuchen, die 50% Voodoo als real und allgemein hörbar zu verkaufen. Keiner weiß jedoch, wer welche Parameter in welchem Umfang empfindet. Sinnvolle Gespräche kann man wahrscheinlich nur über die ersten 30 führen; und auch das geht nur, wenn man nicht versucht, den Einfluß eines Parameters allgemeinverbindlich und präzise festzulegen, sondern Spielraum lässt.
Das der Tonabnehmer im gesamten Klanggeschehen eine sehr große Rolle spielt, ist sinnvoll diskutierbar. Wie die Grenzen von Physik (messbare Filterungen), Biologie (subjektive Hörbeschaffenheit), Religion (akustische Glaubenskraft) und Kunst (akustische Dichtung) verlaufen, hingegen kaum. Also, was solls...
*nachdenk*... Klingt das Ok?
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capricky
22 März 2008, 09:55 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von vrooom

100 Parameter bestimmen den Sound.
50 davon sind mehr oder weniger für alle Normalsterblichen hörbar.


Das ist aber optimistisch!  
Ich zähl mal auf, was ich höre und mit einiger Sicherheit unterscheiden kann, wenn ich die Gitarre nicht sehe, (und den Interpreten nicht kenne):
1. Akustikgitarre oder E-Gitarre
2. Bei akustischer Gitarre - Konzertgitarre oder Westerngitarre (hier könnte ich noch ein bisschen was aufdröseln, lass das jetzt aber mal)
3. Bei E-Gitarre die Position des Pickups (Hals oder Steg)
4. Den Pickup Typ, Single Coil  (fenderartig) oder Humbucker (gibsonartig), P90 wird schon sehr schwer
5. Out of phase
6. Vielleicht noch Schalterzwischenstellung (aber schon mehr geraten)

7. jetzt beginnt schon die Verstärkungs- und Effekteecke - clean, gain, fuzz, overdrive, Kompression. Raum und Modulation: Hall, Echo, Chorus, Flanging, Tremolo.
8. In günstigen Fällen den Typ des Amps - Marshall, Fender oder Vox (AC30)

Ich höre keine Hölzer heraus, keine Mensur, keine Saitenmarke, keine Hardware, keine Kabel, keine Lautsprecher, nicht neu, eingeschwungen oder vintage.

Das ist doch traurig, bei so langjähriger Erfahrung, oder?  

capricky


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