hallo, ersteinmal: ich bin so interessiert in verstärkerbau, aber damit anzufangen, die ganzen grundlagen ist echt ein riesiges unterfangen.
ich will mich hier an leidenschaftler und fachleute mit einer frage wenden. in vielen koffer- und kopfverstärkern gibt es eingebaute hallspiralen. gibt es einen bedarf, einen markt für röhrengetriebene hallspiralsysteme in form eines kopfverstärkers?
ich weiß wohl das zum beispiel fender so einen im programm hat, bzw das ist der einzige den ich über lange zeit bei ebay ab und zu auftauchen sah. aber natürlich zum horrenden preis. außerdem haben meine kleinen recherchen ergeben das so ein ding "nicht das aufwändigste von der welt" ist.
anscheinend werden solche ideen im privaten bereich auch nicht oft umgesetzt. ausgangspunkt für diese fragestellung ist eine diskussion die regelmäßig mit einem mitglied entbrennt: -das wird sich nicht verkaufen, sonst gäbe es das schon -das läßt sich nicht günstig herstellen, sonst gäbe es das schon -die leute haben kein bedarf, sonst gäbe es das schon
die idee kommt mir immer wieder weil ich einerseits sowas haben möchte, es sowas kaum gibt, digitale, für mich erschwingliche bodeneffekte(digitech) nicht besonders klingen und irgendwie auch aus selbstständigmachengründen, das geht zwar nicht so holterdipolter aber darf ich ja ruhig sagen, oder?
es wäre ganz nett wenn ihr mir eure meinungen sagt, anstöße gibt oder erfahrungen mitteilt.
hallo, gibt es einen bedarf, einen markt für röhrengetriebene hallspiralsysteme in form eines kopfverstärkers?
-das wird sich nicht verkaufen, sonst gäbe es das schon
-das läßt sich nicht günstig herstellen, sonst gäbe es das schon
-die leute haben kein bedarf, sonst gäbe es das schon
die idee kommt mir immer wieder weil ich einerseits sowas haben möchte, es sowas kaum gibt, digitale, für mich erschwingliche bodeneffekte(digitech) nicht besonders klingen und irgendwie auch aus selbstständigmachengründen, das geht zwar nicht so holterdipolter aber darf ich ja ruhig sagen, oder?
Du meinst ein Röhren-Federhallgerät? So als Standalonegerät zum Einschleifen in Effektwege von Gitarrenamps und/oder Mischpulten? Und das in Form eines Topteils?
Stellt sich mir erstmal die Frage: Warum muss es die Form eines Topteils haben, wenn es doch locker in ein 19"/1HE Gehäuse passen würde und somit prima ins Effektrack passt.
Ferner halte ich so ein Federhall zwar für einen witzigen Effekt, ist aber weit weg von einem natürlich klingendem Hall. Also eher sehr speziell für Leute, die den Federhallsound als Effekt zu schätzen wissen (ich gehöre selbst nich dazu ).
Viele Amps besitzen eh schon so einen Federhall, bei Röhrenamps auch oft "röhrenbetrieben".
Ich denke der "Markt" für sowas wird eher klein sein.
Ist aber auch nur meine Meinung, vielleicht gibt es hier ja den ein oder anderen Freund eines solchen Effektes.
jetzt muß ich hier doch einiges richtigstellen: bestimmt habe ich den mund zu voll genommen oder es klingt zumindest so. letztenendes wollte ich sagen; kennt sich wer damit aus und ich will mir so bald wie möglich sowas bauen.
es sollte ein top werden weil das cool ist um es plump zu sagen. interesse habe ich keines an rackgeräten. und es geht ja auch darum etwas klassisches zu haben und dann darf man das nicht auf eine höheneinheit zusammenquetschen. ich finde übrigens eher einen federhallklang natürlicher als den von band. "natürlich" kann so etwas nicht klingen, logo.
meine bemühungen in der richtung sehen momentan so aus das ich viel am recherchieren bin und am grundlagen pauken: fachbücher über elektrotechnik von heute und vor siebzig jahren, elektronenröhrentechnik, ganze fabelhafte baudokumentationen aus dem netz über tolle amps uvm, bin jetzt doch übrigens von einem madampbausatz überzeugt, und das im selbststudium ist echt hart.
Es gibt da ein Buche von R. zur Linde Audio-und Gitarrenschaltungen mit Röhren. erschienen im elektor Verlag ISBN 3-921608-69-4 von ca 1989 Da ist sowas drin. Gruß, Gromit
Abgesehen davon, dass ich zu denen gehöre, die nix in einer großen Kiste haben wollen, wenn es auch klein und im Rack geht:
Wer von den Gitarristen, die auf klassische Topteile stehen, will sich denn zusätzlich zu seinem Fender/Marshall/Mesa/Soladano/Diezel/Engl/... eine weitere große Kiste auf das Fullstack packen?
Über die Kipp-Stabilität einer solchen dann gut über 2m hohen Konstruktion will ich garnicht nachdenken
Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist.
hallo? wer will denn überhaupt ein fullstack spielen? leben wir im mittelalter? ich sehe bei dem beispiel überhaupt keine probleme, so eine kiste im vergleich zu einem amp bringt doch deutlich weniger auf die waage, das ist allerdings vermutet. außerdem kann man ja bei der oberen box die rollen weglassen!
das aus dem elektorverlag hatte ich auch mal entdeckt, muß mich noch aufraffen es zu organisieren. dachte bloß im internet müßte man auch etwas finden was ein wenig mehr in die substanz geht, aber das ist wohl einfach nicht sehr gesucht.
diese "Fender Reverb Unit" oder wie die heißt ist in den 60er Jahren auf den Markt gekommen, als der Federhall im Trend lag. Wie rumblebird schreibt ist der Federhall heute in vielen amps integriert, so dass sich - abgesehen von Vintage-Enthusiasten - wohl keiner sowas auf seinen amp draufpackt.
Wenn Du an Kleinserie/professionellen Verkauf denkst, ist das gerade bei Röhrenverstärkern extrem schwierig, es sei denn Du bist Elektrotechniker, Dipl.-Ing. Elektrotechnik o.ä. Du musst nachweisen, dass Deine Geräte den VDE-Vorschriften entsprechen, dazu kommen evt. Enstörungsprüfungen bei der Post usw. Die Kosten dafür sind relativ hoch.