06 September 2010, 10:51
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Gearbuilder-Forum    Saiteninstrumente    Akustische Instrumente  ›  Bestimmung der Mathematischen Oktavpunkt
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Bestimmung der Mathematischen Oktavpunkt  Dieses Thema wurde bisher 2,331 mal gelesen. ausdrucken
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jhgitarren
10 September 2008, 15:03 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ey capricky - dass du auch immer das Schlechte im Menschen sehen musst  

Er kann uns ja mal aufklären - meine Vermutung ist: hier hat sich jemand aus völliger Ahnungslosigkeit Gedanken über Gitarrenbau gemacht und wollte gleich noch mal das Rad neu erfinden.

Davon hatten wir doch schon reichlich Besucher hier, die meinten, sie würden etwas völlig Neuartiges gefunden haben. Ich sach dazu nur:
"Doch im Grunde gibt es überhaupt nichts Neues unter der Sonne. Was gewesen ist, das wird wieder sein; was getan wurde, das wird wieder getan. »Sieh her«, sagen sie, »da ist etwas Neues!« Unsinn! Es ist schon einmal da gewesen, lange bevor wir geboren wurden. Wir wissen nur nichts mehr von dem, was die Alten taten. Und was wir heute tun oder unsere Kinder morgen, wird auch bald vergessen sein." (Kohelet 1,9ff)

(hab ich gerade gelesen und dachte, das passt doch irgendwie ....)


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Heiko
11 September 2008, 12:12 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Hi meine

angaben oben sind nur bsp. werte wichtig ist das verständniss der sache.

650+3,8 wie rechnet man ber mathemtisch die kompemsation von 3,8 mm

danke
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jhgitarren
11 September 2008, 12:59 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Nach meinem Wissensstand ist das nicht zu berechnen. Denn die Kompensation müsste eigentlich für jede Saitenstärke neu ermittelt werden. Denn die hat ja was mit den verwendeten Drahtdurchmessern zu tun. Das zu berechnen ist müßig und überflüssig. Es zählt, was am Ende ein gutes Ergebnis gibt. Und das lässt sich eigentlich nur durch ausprobieren bzw. die Erfahrungswerte erzielen.


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Theolingen
11 September 2008, 14:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Hallo

Zitierter Text
Bei einer Westerngitarre liegt der Punkt für die Stegeinlage bei 650+3,8.


Das hab ich jetzt schon oft gelesen und mich jedesmal gefragt, wie es denn bei einer anderen Mensur aussieht!?!

Wenn ich jetzt ein kürzere Mensur wähle oder eine Ukulele (Nylonsaiten) bauen will.
Was muss man denn da als Kompensation annehmen?

Gruß Christof
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Theolingen
12 September 2008, 22:54 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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HUi,

nicht alle auf einmal.

War meine Frage so doof oder warum schreibt keiner was?

Es gibt doch auch 25 mm kürzere Mensuren, ist da die Kompensation gleich (3,8mm)???
Kann ich mir bei so einem genauen Wert wie 3,8mm  einfach nicht vorstellen.

Grütze Christof
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capricky
13 September 2008, 07:55 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Es gibt doch auch 25 mm kürzere Mensuren, ist da die Kompensation gleich (3,8mm)???
Kann ich mir bei so einem genauen Wert wie 3,8mm  einfach nicht vorstellen.

Grütze Christof


Das ist doch Quatsch mit den 3,8mm, es sind 3,84mm!

Was ich sagen will - solche Angaben gelten immer nur für eine bestimmte Gitarre, eine bestimmte Saitenmarke und Saitenstärke. Man es es nicht als allgemeingültig darstellen. Abgesehen davon zweifle ich an den gemessenen Zehnteln, selbst mit einem Meßschieber kann man das nur schätzen.
Die beste Methode bleibt nach wie vor die empirische, also  provisorisch ausprobieren (bei festen Stegen). Selbst da kann es noch böse Abweichungen geben, wenn man im Testaufbau einen anderen Knickwinkel der Saite über den Probesteg hat, als später am entgültig verbauten. Oder wenn man vergißt, die Saite im gestimmten Zustand hinter der Stegauflage gerade (nieder) zudrücken. besonders bei dicken Steelstrings macht das schon mal +/- 3mm aus.

capricky


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Theolingen
13 September 2008, 09:12 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Hallo capricky,

das klingt einleuchtend!!!

Da stellt sich nur die Frage, wie kann ich einen geleimten Steg provisorisch ausprobieren?
Wenn die Zwingen drauf sind, kann ich ja keine Saiten aufziehen.

Oder geht das jetzt zu weit und ich mach besser einen neuen fred auf?

Gruß Christof
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capricky
13 September 2008, 09:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Da stellt sich nur die Frage, wie kann ich einen geleimten Steg provisorisch ausprobieren?
Wenn die Zwingen drauf sind, kann ich ja keine Saiten aufziehen.

Oder geht das jetzt zu weit und ich mach besser einen neuen fred auf?

Gruß Christof


Nee mach mal hier weiter, vielleicht nenne ich dann den thread mal um, sonst werden wir ja immer "zerstreuter"  

capricky

...ach so, da war ja noch ne Frage -
Du brauchst als Provisorium einen selbst konstruierten Saitenhalter, der an dem unteren Gurtpin eingehangen wird. Als Steg reicht ja auch schon eine entsprechend hohe schmale Leiste oder ein Mandolinensteg. Es genügt, nur die E und e-Saite aufzuziehen.


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Heiko
01 Oktober 2008, 19:54 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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hi. Gitarrenfreunde,                    würde mich sehr freuen wenn mir einer die saiten kompensation aufgrund der saitensteifigkeit an einem bsp. mit selbst gewähltem werten zeigen würde. Gruß
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01 Oktober 2008, 20:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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hi. Gitarrenfreunde,                    würde mich sehr freuen wenn mir einer die saiten kompensation aufgrund der saitensteifigkeit an einem bsp. mit selbst gewähltem werten zeigen würde. Gruß


Warum sollte das jemand tun? Wie sich in der bisherigen Diskussion herausgestellt, lösen alle Gitarrenbauer diese Problematik empirisch. Alles andere würde mich auch sehr wundern.

capricky

ps: Heute ist wohl wieder ein Tag der "Spaßvögel"  



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01 Oktober 2008, 21:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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hi. Gitarrenfreunde,                    würde mich sehr freuen wenn mir einer die saiten kompensation aufgrund der saitensteifigkeit an einem bsp. mit selbst gewähltem werten zeigen würde. Gruß


Es ist nicht möglich die Kompensation für eine Saite oder gar für alle zu berechnen.
Die Komepensation ist ein Mittelwert.
Die Saite liegt über jedem Bundstäbchen in einer anderen Höhe. Somit müsste man für jede Saite in jedem Bund eine andere Kompensation errechnen.
Das geht aber auch nur, wenn man für jede Saite das Elastizitätsmodul weiß und sich auf einen konstanten Druck und eine immer gleiche Fingergröße einigt und das Ganze dann bei gleicher Luftfeuchte und Temperatur.

Wenn Du gerne eine hübsche Formel haben willst, wende Dich an ein Matheforum. Die können Dir mit selbstgewählten Werten alles ausrechnen.
Mit Gitarrenbau hat das nix zu tun.

Gruß
Geli


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dadoc
04 Oktober 2008, 12:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Hallo Leute!

Also für alle Intonationsprobleme gibt es eine wissenschaftliche Publikation der Fachhochschule Zwickau, Lehrstuhl für Musikinstrumente, Herr Prof. Meinel. Darin sind alle zur Zeit der Herausgabe (2004) bekannten Korrekturverfahren und Berechnungen veröffentlicht. Ebenfalls in dieser Publikation ist eine CD mit einem Berechnungsprogramm für genau die beschriebene Problematik abhängig von E-Modul, Saitendicke, usw. usw. Dieses Heft kostet 22,50 EUR, die super angelegt sind!

Oder ihr probiert es mit meiner Patentmensur, die es seit Juli 2008 gibt und die deswegen in dieser Publikation nicht enthalten ist. Mehr dazu auf meiner HP gitarrenmanufaktur.com und demnächst bei mlg, der sie gerade auf einer seiner Gitarren verbaut.

Viel Erfolg beim finden der richtigen Töne!

Michael


__________________________
Michael
http://www.ruhe-gitarren.de
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S.Custom
06 Oktober 2008, 13:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von dadoc
Hallo Leute!

Also für alle Intonationsprobleme gibt es eine wissenschaftliche Publikation der Fachhochschule Zwickau, Lehrstuhl für Musikinstrumente, Herr Prof. Meinel. Darin sind alle zur Zeit der Herausgabe (2004) bekannten Korrekturverfahren und Berechnungen veröffentlicht. Ebenfalls in dieser Publikation ist eine CD mit einem Berechnungsprogramm für genau die beschriebene Problematik abhängig von E-Modul, Saitendicke, usw. usw. Dieses Heft kostet 22,50 EUR, die super angelegt sind!

Michael


Das ist ein Spass? Das kann ich leider nicht nachvollziehen!
Da lege ich lieber nochmal 22,50€ oben drauf und gehe mit meinen Kindern ins Kino und danach nochzum Eis essen.
Darüber hat wirklich (auch noch ein Prof) ein Buch geschrieben?
Is nich war? Ich bin im falschen Bus!!!

Muss nun schnell weg. Will ein Buch schreiben über das richtige "aufstecken" von Potiknöpfen. Was es nicht alles gibt...  


Gruss
Ingolf S.Custom
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damndan
06 Oktober 2008, 13:47 Diesen Beitrag einem Moderator melden

Kein Schaden; keine Entschädigung.
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Ist das der gleiche Meinel wie der von "Eberhard Meinel: Elektrogitarren" ?
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capricky
06 Oktober 2008, 14:58 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von damndan
Ist das der gleiche Meinel wie der von "Eberhard Meinel: Elektrogitarren" ?


Ja!

capricky


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