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Gearbuilder-Forum    Saiteninstrumente    E-Bässe  ›  Fehlenden Halsstab ersetzen
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Fehlenden Halsstab ersetzen  Dieses Thema wurde bisher 816 mal gelesen. ausdrucken
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Finn
12 Dezember 2008, 00:46 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Moin zusammen,

in der Ebucht steht momentan ein 76er Fender JB Ahornhals mit weissen Blockinlays, dem der Halsstab fehlt.
Hat jemand Erfahrung mit dieser Arbeit und kann Tipps geben?
In welcher Preisspanne dürfte sich eine solche Reparatur bei einem Fachmann
bewegen.
Im Netz habe ich diese beiden Saiten dazu gefunden

http://guitarrepairshop.com/repairtrussrod.html

http://www.aussensaiter.de/forum/messages/17/17643.html

Gibts auch noch andere Methoden?
Schon mal bedankt für Infos
Finn


Das Licht am Ende des Tunnels kann auch ein Idiot mit Lampe sein.
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capricky
12 Dezember 2008, 07:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Das ist sicher eine der leichtesten Trussrodreparaturen, die es geben kann, setzt aber etwas Erfahrungen in Metallbearbeitung voraus, wie Gewindeschneiden und -bohren.

capricky


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Finn
12 Dezember 2008, 08:19 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von capricky
Das ist sicher eine der leichtesten Trussrodreparaturen, die es geben kann, setzt aber etwas Erfahrungen in Metallbearbeitung voraus, wie Gewindeschneiden und -bohren.

capricky


Bedankt, an besagter handwerklicher Erfahrung fehlt es nicht, aber würde es dir etwas ausmachen. näher ins Detail zu gehen?

Finn


Das Licht am Ende des Tunnels kann auch ein Idiot mit Lampe sein.
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capricky
12 Dezember 2008, 08:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ich verstehe Dein Problem nicht, die Bilder lesen sich doch hinsichtlich Reparaturablauf fast wie ein offenes Buch, besser - es schreit einen richtig an!
http://cgi.ebay.de/Proberaumfu.....;_trkparms=72%3A1229|66%3A2|65%3A12|39%3A1|240%3A1318

capricky


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Bermann
12 Dezember 2008, 12:42 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Na Ja ...
Die Vorgehensweise ist schon anders, als bei den Beispielen aus dem WEB
Bei einem Hals aus einem Stück mußt Du den Streifen aus braunem Holz heraus fräsen, den Stahlstab ersetzen, einen neuen Holzstreifen anfertigen, diesen einpassen und dann den Hals neu lackieren.
Ich meine: Finger weg!
Gründe:
1. Fender Halsstäbe sind im allgemeinen recht stabil, dem muss jemand mit Gewalt angezogen haben.
2. Es wird wohl einen Grund geben für das Anziehen. Ich tippe auf einen verzogenen oder verdrehten Hals. beim unqualifizierten Reparaturversuch ist dann der Halsstab gebrochen. Fender hat in den 70ern teilweise grausliche Qualität geliefert. Ich erinnere mich noch mit Grauen an die Instrumente die aus dem Wasserschaden im Rotterdamer Zentrallager in den 70ern verscherbelt worden sind. (besonders die Wasserschaden Rhodes)
3. Der Hals ist bereits jetzt für den Zustand zu teuer, egal welches Label drauf klebt.

Gruß Hermann

PS @ capricky: Die einfachste Stahlstabreparatur gibt es wohl bei Rickenbacker:
Alten Stahlstab rausziehen, neuen rein, bzw. alten reparieren und rein
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capricky
12 Dezember 2008, 13:33 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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PS @ capricky: Die einfachste Stahlstabreparatur gibt es wohl bei Rickenbacker:
Alten Stahlstab rausziehen, neuen rein, bzw. alten reparieren und rein


Das ist doch hier auch der Fall, der Stab wird von der Kopfplatte her eingeschoben, da muß auch nichts gefräst werden, nur gemessen, Metall gesägt, gebohrt und Gewinde geschnitten werden. Natürlich braucht man noch etwas Material, eine 5mm Stahlstange, ein kurzes Stück Rundmaterial für den "Querdübel", eine "Bulletmutter" (Rockinger) und eine 5mm Unterlegscheibe.

capricky


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royblakk
12 Dezember 2008, 14:53 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ich würde auch die Finger von lassen. Seit die Fender's aus den 60er nicht mehr für Normalsterbliche zu haben sind, machen alle eine Hype um die 70er. Und das war eher ein dunkles Kapitel bei Fender.
Ich hatte mal das Glück einen 62er Jazz Bass spielen zu können, der war wirklich geil (und ich mag Fender eigentlich nicht). Als ich in den frühen 80ern angefangen hab Bass zu spielen hatten die meisten die ich kannte einen 70er Fender, weil es die für lau gab.... aus gutem Grund!

Viele Grüße
Olli


...To play bass is easy. To play bass well is one of the hardest things to do... (Gary Mounfield)
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Bermann
12 Dezember 2008, 18:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Gute Idee Capricky,
ich frage mich wie Du den Querdübel befestigst, original ist ist das doch verschweißt oder verlötet.
Gewinde rein schneiden beinhaltet doch die Gefahr, das sich der Stahlstab wieder raus dreht, deshalb hatte ich ein solche Lösung gedanklich verworfen.

Gruß Hermann
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capricky
12 Dezember 2008, 18:17 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von Bermann
.
Gewinde rein schneiden beinhaltet doch die Gefahr, das sich der Stahlstab wieder raus dreht, deshalb hatte ich ein solche Lösung gedanklich verworfen.

Gruß Hermann


Genau das Gewinde im "Querbolzen" ist aber die Lösung des "Problems". Eventuelles lösenmüssen beim Verstellen des Stahlstabes heißt ja nicht vollständiges herausdrehen.

capricky


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Finn
12 Dezember 2008, 18:43 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von capricky


Genau das Gewinde im "Querbolzen" ist aber die Lösung des "Problems". Eventuelles lösenmüssen beim Verstellen des Stahlstabes heißt ja nicht vollständiges herausdrehen.

capricky


Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, müsste der Stahlstab einige Gewindegänge über den Querbolzen hinaus ragen, Damit wäre er verstellbar und löst sich nicht vom Bolzen. Sehe ich das richtig?

Finn




Das Licht am Ende des Tunnels kann auch ein Idiot mit Lampe sein.
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Bermann
12 Dezember 2008, 18:57 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Scha Dir mal diese Abbildung an, das ist ungefähr ein Fender Halsstab, nur Du benötigst dann eine andere Verstellmutter (Bullet-Form). Aber als Vorlage für Dein Projekt sollte das reichen

Abbildung (leider nur für Gitarre gefunden):


Gruß Hermann

edit capricky
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Finn
12 Dezember 2008, 23:12 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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[quote=47]Na Ja ...
Die Vorgehensweise ist schon anders, als bei den Beispielen aus dem WEB.....

Hallo Hermann,

kann ich diese Info als solche verstehen, dass, auch wenn ein neuer Stab eingesetzt würde, der Hals trotzdem einen Treffer beibehält, - kurzum, Schrott ist?

Finn


Das Licht am Ende des Tunnels kann auch ein Idiot mit Lampe sein.
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Finn
12 Dezember 2008, 23:19 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ich würde auch die Finger von lassen. Seit die Fender's aus den 60er nicht mehr für Normalsterbliche zu haben sind, machen alle eine Hype um die 70er. Und das war eher ein dunkles Kapitel bei Fender.
Ich hatte mal das Glück einen 62er Jazz Bass spielen zu können, der war wirklich geil (und ich mag Fender eigentlich nicht). Als ich in den frühen 80ern angefangen hab Bass zu spielen hatten die meisten die ich kannte einen 70er Fender, weil es die für lau gab.... aus gutem Grund!

Viele Grüße
Olli


Servus Olli,

deine Antwort wird sicher ihre Gründe haben, aber ganz so dunkel möchte ich es nun doch nicht abtun. Ich habe Mitte der 70er zum spielen begonnen und
lau waren Preise, die jenseits der 1000er Grenze angesiedelt waren, für die meisten Youngster bestimmt nicht.
Gruss
Finn



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Finn
12 Dezember 2008, 23:43 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Hallo zusammen,

Dankeschön für eure aufschluss- und hilfreichen Antworten. Werde euch gerne über die weitere Entwicklung auf dem laufenden halten.

PS. Wohnt von euch zufällig einer im Raum Oberpfalz/Franken, bei dem ich über die Schulter schauen könnte?

Finn


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Bermann
12 Dezember 2008, 23:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Tja Finn
Auch ein neuer Halsstab ändert nichts an einem (eventuell) stark verzogenen oder vertwisteten Hals.
Das kann man durch ein neues Abrichten des Griffbrett (mit Neubundierung) oft korrigieren, ist aber bei einem Jazz Bass etwas kompliziert. Grund:  Binding , lackiertes Griffbrett, große Einlagen.
Ohne genaue Besichtigung oder Rückgaberecht würde ich diesen Hals zu diesem Preis nicht kaufen.

Gruß Hermann
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royblakk
13 Dezember 2008, 00:32 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Hallo Finn,

vielleicht bin ich da auch ein gebranntes Kind. Ende der 80er haben Freunde von mir einen Jazz Bass / Telecaster Bass (mit Halshumbucker) für 700,- bzw 800,- DM gebraucht erstanden. Beide aus den 70ern mit wackelnder 3-Punktbefestigung und hölleschwer. Okay, das mit der Halsbefestigung haben beide einigermassen hinbekommen, aber ich fand die nicht so dolle.

Sorry, aber ich finde die Dachboden- oder Proberaumfunde immer etwas dubios. (Meine Meinung)

Viele Grüße
Olli


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Finn
13 Dezember 2008, 01:03 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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[quote=47]Tja Finn
Auch ein neuer Halsstab ändert nichts .....

... unbewusst hatte ich schon diese dumpfe Gefühl, dass der Aufwand in keiner
Relation zum Verhältnis und den Kosten steht.
Mir gings im wesentlichen eigentlich um den Maple Neck mit den weissen Blockinlay, da ich schon lange Zeit nach einem solchen Ausschau halte.
Alternativ auch ohne Inlays und Bünde, als FL
Die Angebote dazu bewegen sich für den FL bei 450 Euro, bundiert noch einige Zacken mehr.
Aber ich bin hier bei euch gut aufgehoben und vielleicht bringt ihr mich ja soweit, da wirklich selbst Hand anzulegen.
Im Moment jedoch traue ich mir dieses Kapitel nicht zu, ich müsste wahrscheinlich zuviele Kruzifix dabei an die Wand nageln
Dank dir
Finn



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Finn
13 Dezember 2008, 01:24 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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[quote=1839]Hallo Finn,

vielleicht bin ich da auch ein gebranntes Kind......

Moin Olli,

derartige Funde (auch die erkennbar dubiosen) werden immer ihren Liebhaber oder Opfer finden, kein Grund also, sich zu entschuldigen, ganz im Gegenteil. Dieses Forum schliesst reichlich Wissenslücken, stellt unterschiedliche Betrachtungen und Erfahrungen dar und bewahrt vielleicht so manchen vor unnötigem und kostspieligem Ärger.
Vielleicht bringt  ja der Osterhase dann ein Maple Neck Hälschen.

Finn



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laidback
13 Dezember 2008, 07:35 Diesen Beitrag einem Moderator melden

clonewood
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Man weiss ja nicht, wo der Preis für diesen Hals landen wird.....


aber... einer 4 Punkt Befestigung steht prinzipiell nichts im Wege......ausser man mag ein verdecktes überflüssiges Loch nicht.....

ein verzogener Hals wäre zwar Schade.....aber die letztendliche Garantie, dass ein selbstangefertigter oder einer den man sich anfertigen lässt bzw. ein neuer von der Stange auf immer und ewig verzugsfrei ist, hat man leider NIE......zum Glück ist meistens alles noch irgendwie zu retten...




- alles neu -
  
- macht der Moi -
         
- das Team vom Bau läd ein -
               
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