weil sie ja stabil bei geringer Schwingungsneigung sein sollte. Der Christian Grassmann hätte da sicher für uns die Lösung - Karbonfaserschaum, oder so
hallo capricky
will da nochmal nachfragen, mein Basiswissen zu Boxen(auf)bau ist gleich null, eine kurze Googel Suche zum Stichwort ist eher ein Hijack als das man der Idee folgen könnte, drum meine Frage
Da sich bei mir die "Box" vermutlich nur aus Sperrholz verwirklichen lässt, es sei denn ich würde das wo in Auftrag geben meine Frage
würde es der erwünschten Schwingungsneigung dienlich sein, wenn man der Sperrholz-Box anschließend eine paar Lagen des Karbonfaser Laminats über-"pinselt" , also Steifigkeit, oder muss das von der Pike auf und unter Berücksichtigung von Faserverläufen gemacht sein?
Ach Jack mach es Dir einfach: Versteif die die Wände mit dünnen Leisten, dann resoniert das Gehäuse auch nicht. Das ist erprobt und reicht. (8mm Sperrholz reicht dann)
Mensch Jack, hinter meinem Zitat stand doch "Achtung Ironie"! Das war doch nur eine Anspielung auf die bekannte Monitorbox Control 1 von JBL, die hat so ein geschäumtes Kunststoffgehäuse (nicht aus Karbonfaserschaum).- mach es wie Bermann sagt 8mm Sperrholz, bei der angestrebten Größe sind auch keine Verstrebungsleisten notwendig, nur ein geschlossenes Boxengehäuse sollte es werden, wegen Basswiedergabe, also zur Vermeidung akustischen Kurzschlusses (frag das jetzt bitte nicht nach).
In meinem ebay link mit dem fertig aufgebauten T-Verstärker gibt der Verkäufer zufällig auch die Control 1 als Tipp, da kannst Du vielleicht sogar Amp und POD einbauen. Der Hochtöner kann ruhig ausgebaut werden, soll ja schließlich ein Gitarrenamp werden.
Das war doch nur eine Anspielung auf die bekannte Monitorbox Control 1 von JBL,
nicht auf "Schwingungsneigung" - ich habe zwar keine Ahnung vom Boxenbau, aber das man Gehause möglichst steif und unbeweglich baut habe ich schon mal irgendwo mitbekommen
Control 1 - muss ich mir glatt mal die Dimensionen raussuchen
ich hab mal ein bisschen rumgekuckt - da gibt es ganz lustige Dinge, die mit diesen Tripath Chips zusammengebraten werden können... Hier z.B. ist eine schöne Seite: http://www.41hz.com/.
Ich hab mir bei Ebay den ELV-Satz geschossen. Die 6'' Lautsprecher sind auch bestellt - sobald sich da Neues ergibt, werde ich mich da wieder melden - mal gucken, vielleicht schaffe ich es bis zum Süd-West-Treffen.
gestern gegen frühen Abend hat DPD dann gleich zwei Päckchen bei mir abgeliefert...
Nach dem Auspacken kam dann die große Überraschung: anscheinend waren die Herren beim ELV-Reperaturservice es leid, verbaselte SMD-Lötungen geradezubiegen: das Hühnerfutter ist komplett vorbestückt und reflowgelötet! Dadurch beschränken sich die Lötarbeiten auf die Choker, die Kondensatoren und wenige andere diskrete Bauteile - effektiv ist das Platinchen in 30 Minuten zusammengelötet. Als weiteres Add-on ist in dem Bausatz ein Lautsprecher-Klemmterminal dabei (ist auf den Bildern und in der Beschreibung nicht erwähnt - da scheint es eine gewisse Evolution gegeben zu haben)
Erste Versuche nach erfolgter Bestückung waren dann enttäuschend: es kam gar nix.
Wenig später, nachdem ich dann die 6,3mm Buchse richtig angelötet hatte (nicht an den geschalteten Kontakt ) tat es dann.
Arg viel Zeit zum experimentieren hatte ich gestern Abend nicht, trotzdem hier mal die Zusammenfassung der ersten Eindrücke: - Aufbau und Inbetriebnahme sind absolut problemlos und anfängergeeignet. - die Platine ist professionell gefertigt, solide durchkontaktiert und macht vom Design her einen sehr ordentlichen Eindruck - der Verstärker hat einige Verhaltensweisen, die ich aus der HF-Technik kenne. Er reagiert auf Berührung und Annäherung. Das Design ist zwar in diesem Bezug schon recht ausgereift, ich denke mal, dass ein paar zusätzliche Ferritringe in den Leitungen und ein paar Massebleche um den Verstärkerchip da noch einiges an Verbesserung bringen werden (um Verstärkerchip ist designtechnisch ein Blechgehäuse vorgesehen - ich denke, dass ich da auch noch eines drumherumbauen werde) - vom Klang her war ich überrascht. Der Amp klingt sehr klar - die Unzulänglichkeiten meines 10 Euro SC PU, den ich zum Testen verwendet habe, waren sofort zu hören). Mit 'richtigen' PUs klang es dann auch gleich richtig gut. - die Ansteuerung ist etwas dünn ausgelegt. Bei den SCs könnte etwas mehr Gain am Anfang noch was bringen - leider hatte ich gestern keine Zeit, das Ganze nochmal mit einem Vorverstärker zu beaufschlagen - werde ich aber sicherlich bald nachholen. - Was mir dann gleich negativ aufgestossen ist: bei voller Lautstärke brachte die E-Saite den Lautsprecher zum scheppern (dieses parasitäre Mitschwingen, dass mich auch bei dem Marshall FS2 immer so aufregt - da beginnd das aber schon extrem viel früher) - das scheint aber vom Lautsprecher auszugehen, das Verhalten war bei den beiden signifikant unterschiedlich. OK - aktuell liegen sie einfach auf der Werkbank, da muss man mal abwarten, wie das in einem vernünftigen Gehäuse dann klingt.
[edit]Ich hab grad nochmal im Schaltplan nachgeguckt - ich glaube, dass der eine Lautsprecher falsch herum angeschlossen ist - das würde das natürlich erklären....![/edit]
Vorläufiges Fazit: Kein Vergleich zu Verstärkern dieser Art, die ich von 10 Jahren in den Fingern hatte - wobei die 'HF-Verhaltenskomponente' immer noch da ist. Sollte für den Zweck, für den ich es vorgesehen habe aber´durchaus einsetzbar sein.
Ach ja: kurze Warnung: wenn man den Verstärker an die Spannung anklemmt, kommt es bisweilen zu einer Schrecksekunde: Das Teil zieht einen Funken (ok - klar) und die Überlast-Led blitzt kurz auf. Wenn man das aus dem Augenwinkel sieht, sucht man automatisch eine aufsteigende, schwarze Rauchsäule - die dann aber zum Glück nicht kommt...
Mal gucken, ob ich am WE dazu komme, ein Gehäuse zu bauen.
Na das hört sich doch alles ganz gut an! Zum "HF Verhalten" - das ist doch ein ganz normales Verhalten jedes unabgeschirmten NF - Verstärker im Eingangsbereich, besonders ohne Metallgehäuse. Zum Klang und Scheppern unverbauter Lautsprecher auf dem Arbeitstisch schreib ich lieber nichts (obwohl mir da eine Menge einfällt! ). Der Eingangswiderstand dieses Amps ist 47kOhm, da kann kein "billiger" und auch kein teurer Pickup klingen, es bedarf einer gitarrenverstärkertypischen Eingangansstufe (oder des Pocket Pods)mit 1Megohm, das ist 20x so hoch und gibt dann die Resonanzeigenschaften der PUs wieder
...es bedarf einer gitarrenverstärkertypischen Eingangansstufe...
Jup - wenngleich SC und Humbucker auch so schon wesentlich anders geklungen haben (wäre ja schlimm, wenn nicht!). Ansonsten hab ich mich auch gefragt, warum die Eingangsstufe erst das Poti und dann den OP-Puffer hat - wäre es nicht wesentlich sinnvoller gewesen, einen entsprechenden regelbaren Vorverstärker an der Stelle einzusetzen? Ich mein, aktiv ist das ganze eh, da kommt es auf einen weiteren OP auch nicht an, oder? (sagt der, der von NF-Eingangsstufen wirklich gar keine Ahnung hat...)
Immer her damit - ich kenne mich mit Lautsprechern so gut wie gar nicht aus - da kann man nur lernen.
Ich machs knapp - ein Lautsprecher kann nur in einerSchallwand oder Box klingen, sonst erleiden alle Frequenzen ( und das sind alle "wohlklingenden") deren halbe Wellenlänge kürzer sind als der Weg zur Rückseite der Membran einen akustischen Kurzschluss.
Ansonsten hab ich mich auch gefragt, warum die Eingangsstufe erst das Poti und dann den OP-Puffer hat - wäre es nicht wesentlich sinnvoller gewesen, einen entsprechenden regelbaren Vorverstärker an der Stelle einzusetzen? Ich mein, aktiv ist das ganze eh, da kommt es auf einen weiteren OP auch nicht an, oder? (sagt der, der von NF-Eingangsstufen wirklich gar keine Ahnung hat...)
Na bei einem Massenprodukt kommt es auf jeden Cent an! Ein weitereOP oder Vorverstärker häte dem Teil ja seinen universellen Charakter genommen, es gibt ja unterschiedliche Vorstufen für unterschiedliche Quellen.
Ok - nachdem alle Parameter der Lautsprecher soweit bekannt sind, hab ich dann in einem Anfall von Größenwahn das Volumen der Box berechnen wollen: Vg = Vas / (Qtg²/Qts²)-1
Mit Vas= 11.7ltr, Qts=1.19 (beide Werte aus dem Datenblatt) und einem angenommenen Qtg von 0,707 komme ich auf -18 Liter... Hmmm - irgendwie hab ich das noch nicht geblickt.
Ansonsten vermute ich eh, dass derartige Berechnungen für die geschlossene Box sowieso obsolete sind, weil a) zwei Lautsprecher in dem Teil drin sind, und b) die Göße limitiert ist (sonst kann ich den 'Reiseaspekt' wohl eher knicken...)
Vergiss das einfach mit der Boxenberechnung. Diese Berechnungen gehören zu einer anderen Baustelle, hier geht es nicht um untere Grenzfrequenzen, Linearität und Optimierung des Wirkungsgrads, sondern um den Bau eines leichten, kompakten Reisegitarrenverstärkers, also haben hier andere Kriterien Priorität
gestern früh habe ich mal meinen Fundus an Spanplatten gesichtet, und da ich sowieso zum Baumarkt musste, hab ich mir die Teile für die Box auch gleich zuschneiden lassen (ist genauer - ich habe keine Tischkreissäge...)
Und während meine Kinder mit Mama und Oma heute beim Kinderfasching waren, hab ich ein bisschen weitergeschraubt.
Zuerst habe ich die Kreise für die Lautsprecher ausgefräst. Dann kam der erste Versuch des Gitters dran - leider ist die Schablone nix geworden (ich finde es unheimlich schwierig, größere Frässchablonen exakt herzustellen - ich glaube, die nächste Aldi-Dekoupiersäge ist dann doch die meine!). Deswegen hat der Verstärker nun ein 'Bauchbindengitter' (ursprünglich waren nur zwei Quadrate vorgesehen). Das Gitter selbst ist ein Recyclingteil aus einem alten Großrechner (und ich stelle immer wieder fest, wie extrem ungerne ich Alublech bearbeite!). Das Gitter habe ich mit einem Stück schwarzem Tonpapier hinterlegt, weil ich es wieder einmal nicht geschafft habe, die Spanplatte 'einfarbig' abgefräst zu bekommen - die letzten Reste hab ich mit dem Stechbeitel rausgeholt, da war es dann doch optisch wesentlich angebrachter, das dann abzudecken...
Dann habe ich die Kiste mal halb zusammengeschraubt und hab die Lautsprecher eingesetzt. Soweit alles prima.
Danach habe ich mal probeweise das Laptop-Schaltnetzteil, welche die Box versorgen soll, angeschlossen. Das war dann leider ein Griff ins Klo - das Netzteil brummt zu stark. Versuche, noch einen Spannungsregler vorzuschalten und das alles noch besser Abzublocken sind leider fehlgeschlagen. Wenn ich den Verstärker aus meinem großen Bosch Schaltnetzteil speise, ist alles in Butter, aber das Laptopnetzteil kann ich wohl dafür nicht verwenden.
Kennt hier zufällig jemand eine Quelle für ein kleines Schaltnetzteil 12V 3A? Wäre da sehr dankbar für.
Ich hänge mal Bilder von dem Verstärkerbausatz und dem aktuellen Stand an.
Gruß, Axel
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