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Gearbuilder-Forum    Werkzeuge, Maschinen & Schablonen    Maschinen, Werkzeug & Anwendung  ›  Schärfen und Abziehen
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Schärfen und Abziehen  Dieses Thema wurde bisher 1,423 mal gelesen. ausdrucken
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capricky
28 März 2009, 22:24 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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naja, es ist zunächst einmal nur die Stange als Vorbau, aber man sieht ja das es fest montiert wird.


Es geht nicht darum, ob die Stange fest montiert ist, sondern um die Lücke zwischen Schleifscheibe und Stange! Die darf höchsten 3mm betragen, besser 1mm. Auf dem Bild sind es wohl 10cm und wenn solche verantwortungslosen Beispielbilder auf Ahnungslosigkeit treffen, dann ist die Katastrophe wohl nah.

capricky


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rumblebird
28 März 2009, 22:49 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Für mich sind Stemmeisen "nur" Zusatzwerkzeuge, bei A-Instrumenten sieht das sicherlich ganz anders aus.

Bisher ging es bei mir sowohl beiden Stemmeisen wie bei den Hobeleisen ganz wunderbar mit folgendem Schleifzubehör:
http://www.dick.biz/dick/product/707261/detail.jsf
http://www.dick.biz/dick/product/711400/detail.jsf

Dazu dann natürlich vernünftige Wassersteine in den erforderlichen Körnungen.

Und wenn die gewölbten Eisen mal stumpf sind, dann kommt so was dazu:
http://www.dick.biz/dick/product/711401/detail.jsf

Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, dass ich jemals auch nur ansatzweise genügend Stemm- und Hobeleisen stumpf bekomme, um irgend eine Maschine damit zu rechtfertigen  

Was mir unheimlich viel gebracht hat, ist tatsächlich die Lektüre von Anleitungen wie dieser: http://www.woodworking.de/schaerfprojekt/schaerf2.html

Und ein eintägiger Schärf-Kurs bei einem befreundeten Schreiner


Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist.
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Jack Sloane
28 März 2009, 22:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von rumblebird


Und wenn die gewölbten Eisen mal stumpf sind, dann kommt so was dazu:
http://www.dick.biz/dick/product/711401/detail.jsf


ah schön - Kegelstein, das habe ich noch nicht gekannt - ist schön, gefällt mir

So eine 2-Backen Hilfe habe ich auch, da schiel ich aber doch gleich zum Veritas MK2 mal rüber  



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rumblebird
28 März 2009, 22:58 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ich konnte bei dem Kurs beide Hilfen verwenden. Für mich lohnen sich die Mehrkosten nicht.


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Jack Sloane
28 März 2009, 23:00 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Es geht nicht darum, ob die Stange fest montiert ist, sondern um die Lücke zwischen Schleifscheibe und Stange!


die bestimmst Du doch selbst


Zitierter Text
Die darf höchstens 3mm betragen, besser 1mm. Auf dem Bild sind es wohl 10cm


da weiß Tormek aber wohl auch noch nix davon, es sei denn dem sein Daumen im Bild oben zur Orientierung ist nur 3mm lang    




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capricky
29 März 2009, 07:50 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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die bestimmst Du doch selbst




da weiß Tormek aber wohl auch noch nix davon, es sei denn dem sein Daumen im Bild oben zur Orientierung ist nur 3mm lang    




In der Wirkung zwischen einem Schleifbock mit 3000 u/min und einer Tormek (und den Nachbauten) mit 90 - 120 u/min und Schleifscheibe im Wasserbad ist ein gewaltiger Unterschied. Mein "Zorn" richtet sich gegen Bilder, auf denen gezeigt und suggeriert wird, daß man mit einem normalen Schleifbock gefahrlos Beitel handgeführt an einer falsch eingestellten Stange als Auflage schleifen kann.
Du kannst aber selbstverständlich diese Schleifhilfen mit der Tormek oder den Nachbauten (Westfalia) gefahrlos nutzen.

capricky


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marti
29 März 2009, 08:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ein bischen offtopic, weil eher für Bohrer und Sägeblätter.
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Kennt ihr das?

Hab mal eine Demo auf einer Messe gesehen, hat dort auch Beitel und Hobeleisen geschliffen. Konnte das zu schleifende Werkzeug hinterher anfassen, ist absolut kühl geblieben, erstaunlich bei der Drehzahl.

Marti
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Jack Sloane
29 März 2009, 09:49 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ein bischen offtopic, weil eher für Bohrer und Sägeblätter.
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überhaupt nicht finde ich - aber mir wär das Westfalia Gerät lieber, auch preislich
ein weiteres Jig für Bohrer wäre in jedem Fall wünschenswert

hat jemand schon eins entdeckt ?

Welche Messe war das denn, hab gerad gestern überlegt auf welcher Messe man das alles begutachten kann, die IHM in München - die war glaub ich gerade ?  



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marti
29 März 2009, 15:19 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ich hab's auf der IHM gesehen, allerdings 2008.

Hab immer Angst, den Stahl zu ruinieren, wenn die Teile beim Schleifen zu heiss werden. Ist das nicht das Problem beim Westfalia-Gerät?

Marti
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Jack Sloane
29 März 2009, 20:01 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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yo - ich habe jetzt beim weiterstöbern herausgefunden das diese Nassschleifer 120U/min drehen,
deswegen sind die auch so schön leise, das schätze ich sehr

wie es ja aussieht muss man für so ein "Tormek" System auch nicht 500€ plus Zubehör ausgeben, im Gegenteil, ich habe es jetzt noch nicht nachgerechnet, aber es sieht fast so aus als bekomme man die No-Name Lösungen wie die bei Westfalia in etwa zum Preis des Veritas MK2 + Zubehör ?!

Neulich ist mir schon 'mal aufgefallen, das es alte Scheppach Geräte gibt die als Modellbezeichnung das Wort "Tormek" benutzen, die aktuellen heißen "Tiger", sind aber auch noch billiger
Ist Tormek eine Tochter von Scheppach, weiß das jemand ?  

und als weitere Billigalternative zu Westfalia habe ich noch diese Maschinen gefunden die man lt Google aber nur im eBay finden kann.
sie heißen Woodstar wg8 (by Scheppach), der ebay Verkäufer  "team-eleven"
http://cgi.ebay.de/WOODSTAR-Na.....;_trkparms=72%3A1232|66%3A2|65%3A12|39%3A1|240%3A1318

Das Gestänge, soweit man das auf Bildern beurteilen kann, sieht ja vorne und hinten aus wie bei Tormek oder Scheppach, aber heißt das auch, das man damit in jedem Fall zu einer deren Zubehör-Vorrichtungen greifen kann - weiß das noch jemand?

Sehe ich es nicht richtig das es dann in jedem Fall geht wenn die Stangendurchmesser die gleichen sind - Winkel sind in jedem Fall ja nicht das Problem  ?

Ich hab denen eben mal ne mail geschickt  




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29 März 2009, 20:53 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Die Frage bei dem ganzen Billigverschnitt ist natürlich wieder: Was bekomm man dafür? Wenn der Schleifstein nämlich Schrott ist, kannst du erst mal wieder 80€ in einen ordentlichen Schleifstein investieren. Ich denke, dass die Investition in ein paar gute Naßschleifsteine eher lohnt als eine Maschine zu kaufen, die am Ende nicht ordentlich funktioniert. Zu bedenken ist auch, dass die maschinen mit 200er Steinen eine recht ordentliche Hohlkehle schleifen. Je größer der Stein, desto besser eigentlich - von daher ist die große Tormek eigentlich die angesagte Maschine.
Wie Capricky schon sagte: Wenn man erst mal an seinen Werkzeugen einen Grundschliff hat, ist das Nachschleifen auch nicht mehr so dolle.

Jörg


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29 März 2009, 21:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Wenn der Schleifstein nämlich Schrott ist, kannst du erst mal wieder 80€ in einen ordentlichen Schleifstein investieren.

Wenn man erst mal an seinen Werkzeugen einen Grundschliff hat, ist das Nachschleifen auch nicht mehr so dolle.



also der Stein bei der ebay Maschine ist eine 220er (Korund glaub ich) Nass-Schleifstein
was denkst Du kann an dem schlecht(er) sein oder schneller verschleißen?

Denkst Du der löst sich im Wasser irgendwie auf oder er setzt sich zu wird glatt und schleift überhaupt nicht

Könnte man nicht sagen, das die Sache mit dem Grundschliff auch für die Haltbarkeit des Steins bei Nachschleifarbeiten zutrifft ?

Fragen über Fragen - ich möcht mir das einfach gerne durchrechnen
Fakt ist, das man bei der Tormek im Paket den Stein Abricht-Diamanten und die Vorrichtung dazu mitgeliefert bekommt, das allein kostet im Nachbestellen 63€. Aber ich seh bei diesem Verschiebeverfahren nicht das man den Stein ständig abrichten müsste, vermutlich kann man das aber auch dann billiger wenn man es einfach so macht wie beim Bank-Stein

Es gibt noch eine andere Firma - die aber schwer zu ergoogeln ist - Name VALEX   Typ: MA 212



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30 März 2009, 05:30 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Jungs, wenn ihr euch wunder wo die letzten Beiträge sind - ich hab mal ein wenig negative Energie aus dem Thread verbannt. Wer nicht mag, braucht sich an der Diskussion ja nicht beteiligen!

Und nun noch mal zu den Maschinen: Ich finde 119€ für eine Maschine von der du nicht genau weißt ob sie wirklich die erforderten Ergebnisse liefert keine wirklich gute Idee.
Wenn du die 100€ in Wassersteine und eine Schärflehre investierst, bekommst du auf jeden Fall Werkzeug in die Hand, mit dem du mit Sicherheit gute Schärfergebnisse bekommst.
Und: eine runde Schneide kann man auch von Hand schärfen - man braucht dafür keine Lehre oder sonst was. Das geht wunderbar!
Und noch was: Gänzlich unbeachtet in der Diskussion blieb bisher das Abrichten der Spiegelseite. Das ist die eigentliche Schneide bei einem Hobel Die wirst du mit der Maschine aber nicht ordentlich abrichten können. Also bist du wieder bei den Steinen Dann hast du eine doppelte Investition: Eine Maschine (damit du 2min schneller die Fase schleifen kannst) und die Wassersteine für die Spiegelseiten.

Ach so: du fragtest nach dem Maschinenstein und was daran schlecht sein könnte. Nun, ich hab mal so einen billigen Stein zum handschleifen gehabt. Und das war auch Siliciumcarbid. Viel wichtiger aber ist die passende Bindung des Steins und die Gleichmässigkeit der Körnung und das Korn selber. Ich wollte nur sagen: Wenn ein Tormek Ersatzstein 80€ kostet kann der Stein der billigen Maschine in Ordnung sein - muss aber nicht

Jörg


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Noch mal was für dich zum Lesen:
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=20305
Ein sehr ausführlicher Thread wo verschiedene Maschinen besprochen werden.

Und hier die Alternative von JET
http://www.drechselnundmehr.de/shopneu/de/dept_221.html
Da gibt es auch einen Vergleich von JET und Tormek



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capricky
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Und noch was: Gänzlich unbeachtet in der Diskussion blieb bisher das Abrichten der Spiegelseite. Das ist die eigentliche Schneide bei einem Hobel Die wirst du mit der Maschine aber nicht ordentlich abrichten können....


Zitiert von capricky
Jack, Du solltest Dir erst einmal die einschlägigen Schärfanleitungen reinziehen, da siehst Du dann worauf es eigentlich bei Schärfen ankommt: eine perfekt polierte, geläppte Spiegelseite der Werkzeuge. Da nutzt keine Schleifhilfe und eine Tormek kann das nicht. Das beansprucht aber die meiste Zeit. Das eigentliche Schärfen der Schneide, besonders mit der Mikrofasenmethode geht dann aber verhältnismäßig schnell.



Jörg, ich habe das Gefühl, Du warst zu der Zeit noch nicht ganz auf der Höhe der Ereignisse?  

capricky


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