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Gearbuilder-Forum    Saiteninstrumente    E-Bässe  ›  5-saiter aus fund- und schenkholz
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5-saiter aus fund- und schenkholz  Dieses Thema wurde bisher 4,477 mal gelesen. ausdrucken
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slowater
05 Mai 2009, 22:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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dieses projekt hab ich schon vor längerem begonnen, aber nach einem eher grundlegenden fehlschlag  und weil ich mit dem letzten projekt genug beschäftigt war, auf eis gelegt. obwohl das vorige immernoch nicht vollständig abgeschlossen ist, hab ich die brocken wieder vorgekramt. ich hab jetzt lust auf späne und nicht auf lack .

angedacht war / ist ein 5-saiter mit schraubhals, mensur standard-longscale 864 mm, 24 bünde. ein eher schlichtes design, einziger gimmick wird eine 'drop-top'-artige abgebogene / abgewinkelte decke im bereich der armabschrägung.
und preislich soll sichs im geringstmöglichen rahmen halten, deshalb fund- und schenkholz . hardware usw. ist bisher nur ansatzweise vorhanden, ich hoffe da in der bucht was zu erwischen.

zuerst mal ein paar bilder bis zur zwischenzeitlichen baueinstellung:

- decke aus ami-kirsch unter maximaler ausnutzung der vorhandenen dimensionen. die beiden dunklen flecken, tiefsitzende verfärbungen im holz, nicht wegzubekommen, waren vor dem aushobeln nicht zu sehen  . sonst wär's ja ganz nett
- die korpus-basis ist zwar hübsch bunt, aber leider ziemlich wurmstichig - war natürlich vorher klar. die rückseite hab ich trotzdem fast wurmlochfrei rausbekommen.
- überraschung am halsansatz ein übler fraßgang, der vorher nicht zu erahnen war.



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slowater
05 Mai 2009, 22:37 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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die armabschrägung an der korpusbasis gehobelt. auch hier ein übler fraßgang.

- parallele höhenliniein, um mit dem hobel in der spur zu bleiben
- schräge mit 'pin-hole'



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slowater
05 Mai 2009, 22:39 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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für den knick in der decke war der plan die rückseitig am knick keilförmig bis auf verbleibende ~3 mm einzuschneiden, 15 mm lassen sich ja eher schlecht biegen.
das konnte so aber nicht funktionieren. mit ein bischen mehr vorher nachdenken hätte ich da auch vorher drauf kommen können. außerdem sollte man solche versuche immer an probestücken machen
erstmal hat sichs noch ganz gut angelassen

- deckenknick rückseitig eingeschnitten.
- den schnitt keilförmig aufgeweitet
- dann kräftig befeuchtet und mit einer blechzulage sukzessive gezwungen. durch die löcher im blech dachte ich könnte ich nachfeuchten. erwärmt wurde mit einem kleinen lötbrenner.

aber wie ich dann probeweise  von hand etwas weiter biegen wollte ist die decke gebrochen eigentlich zwangsläufig, vielleich wärs gegangen wenn der stehengebliebene teil nur noch furnierstärke gehabt hätte ?



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rumblebird
05 Mai 2009, 22:39 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Gefällt mir gut, trotz der überflüssigen Saite  

Ich erkenne eine leichte Ähnlichkeit mit dem Fucktor an hinteren Ende der oberen Taille.

Und eine weniger leichte mit einem Entwurf, der hier gerade auf meinem Schreibtisch herumliegt und deswegen gleich in die runde Permanentablage wandert.

Bin gespannt, wie es weitergeht.


Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist.
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slowater
05 Mai 2009, 22:44 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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zu schnell, du bist einfach zu schnell - hechel
Zitiert von rumblebird
Ich erkenne eine leichte Ähnlichkeit mit dem Fucktor an hinteren Ende der oberen Taille.
ging mir so ähnlich als ich den fucktor 5 zum ersten mal gesehen habe - was dann in etwa die zeit in der kühlkammer umreißt.

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slowater
05 Mai 2009, 22:47 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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bis hier also 'how not'
lessons learned: vorher genauer nachdenken, probestück!!, holz läßt sich schräg zur faser nur unwillig biegen, harte kanten sind für sowas tabu.

so, jetzt 2.anlauf.

weil ich die korpusteile nicht einfach wegschmeißen wollte, hab ich den abgeschrägten bereich der decke abgesägt und im passenden winkel wieder angeleimt. nicht soo optimal, bloß hatte ich keine andere idee das noch einigermaßen zu retten. ich denke grundsätzlich kann man das schon so machen, die ausführung könnte aber - bei gezielterem vorgehen - besser sein.
die fraßgängen an der kante und die flecken auf der decke werde ich wohl mit dem finish abmildern, dann wird dann hoffentlich auch die fuge nicht mehr so ins auge stechen. aber das ist sowieso zukunftsmusik. schlimmstenfalls wirds deckend.

beim korpus hab ich noch chambers in die korpusbasis eingefräßt, scheint ja momentan angesagt zu sein, außerdem gewicht sparen.
kabelkanäle sind glaub ich auch angesagt

auf dem 2. bild sieht man auch die decke mit der geleimten abschrägung



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The Dude
06 Mai 2009, 06:41 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Cool! Gefällt mir bisher auch sehr gut.
Das Anleimen hat ja anscheinend super funktioniert, wenn der Deckel an der Stelle jetzt noch einigermaßen auf den Korpus passt, wird das kein Mensch merken.
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slowater
08 Mai 2009, 19:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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na ja, das merkt man schon, aber das deckelchen paßt
um das letzte risiko einer sich abzeichnenden fuge zwischen basis und decke zu minimieren und weil die beiden hölzer farblich teilweise sehr nah beieinander sind, kommt noch ein dunkles trennfurnier - ami nuß - dazwischen.

- zum fügen wird das furnier zwischen 2 beilagestreifen auf ein führungsbrett mit gerader kante gezwungen und mit der rauhbank (oder sonst einem längeren hobel) gehobelt.
- man kanns nur erahnen, das furnier steht über die kanten der sperrholzleisten vor, beides steht etwas vor dem führungsbrett. mit den letzten paar hobelstößen wird etwas sperrholz geopfert und die furnierkanten werden richtig sauber.
- zusammengeklebt wird das furnier mit dünnem gummierten papierklebeband - da gibts auch nen fachausdruck, ist mir aber entfallen   leicht welliges furnier beschwere ich, bis das klebeband getrocknet ist.
- wenn das führungsbrett nich krumm war, sollten die fugen dicht sein



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slowater
08 Mai 2009, 19:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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aufgeleimt wird zwischen 2 restabschnitten einer resopalbeschichteten küchenarbeitsplatte, ideale pressbeilagen für flächen, billigst, gute druckverteilung, ausreichend eben und wenns leimdurchschlag geben sollte, reicht ein leichter schlag von der seite um das furnierte teil abzulösen

- erst die eigentliche fläche aufgeleimt - ich wollte jetzt nicht probieren ob sich vielleich furnier über die kante biegen läßt - und bündig gefräst
- dann die abschrägung. das fügepapier läßt sich anweichen und dann einfach abschaben
- mehr als 3 zwingen sind manchmal hilfreich



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The Dude
08 Mai 2009, 20:51 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von slowater

um das letzte risiko einer sich abzeichnenden fuge zwischen basis und decke zu minimieren und weil die beiden hölzer farblich teilweise sehr nah beieinander sind, kommt noch ein dunkles trennfurnier - ami nuß - dazwischen.


Ich schätze das kaschiert nicht nur, sondern wird nachher richtig schick!
Danke auch für die Dokumentation, wie du das Furnier gefügt und verleimt hast, das kann ich vermutlich bald gut gebrauchen.
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JoeGridl
10 Mai 2009, 11:10 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ich finde die anfägliche Idee mit dem "biegen" so geil! Ich hab mich ausgeschüttet... Zuerst hab ichs so verstanden als würdest du es ohnehin abschneiden, schrägen und dann wieder anleimen... so werde ich das wahrscheinlich auch beim nächsten machen... nur etwas radikaler... größerer Teil (ähnlich wie bei manchen Human Base Bässen...)

Aber wie soll man lernen, wenn nicht durch versuchen... Ich will nicht wissen, wie viele Modelle der alte Leo lachend weggeworfen hat...

Wenn man den Humor nicht verliert, macht es auch trotzdem Spaß, auch wenn mal was daneben geht oder eine Idee plötzlich total sinnlos ist...

an alle: Bitte haltet solche und ähnliche Geschichten nicht zurück! Wir wollen sie alle hören!!

Danke!
Joe


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slowater
10 Mai 2009, 22:47 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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naja, daß die biegegeschichte nicht völlig sinnlos ist, hat uns ja vor etlicher zeit gukarie
demonstriert - mit dünnerer decke + wesentlich weicheren rundungen.

hier aber nu das verleimte und grob kantenbündig gehobelte zwischenergebnis.
die fuge am hirnholz der schrägen-anleimung ist nicht wirklich so breit, da hat sich wieder mal der klebstoff längs durch die poren gedrückt. mit waschbenzin gut befeuchtet isses ganz erträglich, aber wie schon gesagt, sichtbar wirds natürlich bleiben.
gewichtskontrolle 1,95 kg



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slowater
10 Mai 2009, 22:51 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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und denn einer der schritte, der mir den meisten spaß macht - shaping.
in dem fall die rückseite, braucht natürlich auch noch was anschmiegsames.

- erstmal mit dem schweifhobel soweit es die gerade sohle zuläßt
- verfeinern mit dem ollen ziehklingenhobel. so primitiv das ding aussieht, es ist eine echte bereicherung in meinem werkzeugschrank
- feinarbeit mit der ziehklinge
- schmiegt sich



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rumblebird
10 Mai 2009, 23:10 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Sehr hübsch!

Und das mit dem Fucktor... dasmuss ich relativeren.SIeht eher aus, als wäre der Fucktor mit Rickie ins Bett... äh ...aufs Zeichenbrett gestiegen  


Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
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JoeGridl
11 Mai 2009, 00:15 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ja schaut wirklich sehr fein aus...!

Bitte nicht böse sein! Ich meinte ja nicht unbedingt, dass die Biegeaktion sinnlos sei... Sondern in diesem fall ist es eben sinnlos gewesen... Aber dennoch eine lustige und lehrreiche Anekdote!

MFG
Ich träum gerade von meiner eigenen Werkstatt in meinem eigenen Haus... am Land... schwärm....
Joe


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"...ja das ist gut, das basst!"
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slowater
11 Mai 2009, 22:43 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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jaja, da träum ich auch von, aber lieber zur stadt

@ rumble: freut mich wenn die formalen anleihen richtung santa ana, ca erkennbar sind
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12stringbassman
12 Mai 2009, 15:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Das mit der Abschrägung finde ich sehr schön, das werde ich doch mal bei meinem nächsten Projekt in die engere Erwägung miteinbeziehen (wenn ich darf?).

Bei der "Bierbauchfräsung" auf der Rückseite hätte ich ein bissl mehr weggenommen  


Alles Gute wünscht der Hiasl

Ich bin schon umgezogen nach http://www.GitarreBassBau.de
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slowater
12 Mai 2009, 22:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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ja, nee du weißt ja: ©, ®, TM, DBGM, ges.gesch, pif + p.a.f.

wenn du's probieren willst, solltest du glaube ich die reihenfolge ändern.
erst die decke 'knicken' solange die noch ungeformt ist. den abschnitt einzuspannen war nur schlecht möglich.
dann könnte man auch noch beilagen als führungshilfe dazuklemmen. ich denke so läßt sich eine bessere fugenpassung erreichen.
die passende schräge an die basis zu hobeln, erscheint mir dann das kleinere problem.
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12stringbassman
13 Mai 2009, 15:24 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ich würde zuerst den Umriss anzeichen, dann die Decke mit senkrecht stehendem Sägeblatt zerteilen, abgeschnitteenes Teil auf den Rest legen, Schnittflächen nicht ganz bündig übereinander und dann schräg hobeln. So müssten beide Fügeflächen automatisch den gleichen Winkel bekommen. Dann Korpus anschrägen bis das passt, alles zammleimen und dann erst (von hinten) Korpusform aussägen.


Alles Gute wünscht der Hiasl

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royblakk
13 Mai 2009, 22:41 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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wow!

Wie immer erstklassige Arbeit!!! Ich kenn deine hohe Messlatte, das angeleimte Stück wird nachher kein Mensch sehen;)
Die Form gefällt mir super! Auch die Anleihen an den Ricky sind sehr geschmackvoll, zählt er (meiner Meinung) doch zu den schönsten Bässen;)

...okay, 5 sind eine zuviel;) (...und zwar die hohe;))

cheers, Olli


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slowater
14 Mai 2009, 21:59 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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@ royblakk: ne olli das ist übertrieben, du darfst dir den body bei gelegenheit gerne in echt anschauen. mit der form bin ich aber ziemlich zufrieden, rickse find ich eben auch schon immer schick - irgend ein jugendtrauma - und dicke saiten auf nem 4er halt ich auch nicht für verkehrt
@12stringbassman: so etwa sollte das gehen. der trennschnitt sollte möglichst schmal sein.

nu steht der hals an. meine restholzbestände geben zwar nix einteiliges her, aber ich hab etwas kirschbaum und dunkles meranti gefunden. eine dunklere nuß anstelle des meranti wäre mir zwar lieber gewesen, aber das asienholz ist wohl auch nicht verkehrt

- grob zugeschnitten, da sollte ein 5-streifer drin sein
- der kirschkantel wurde aufgetrennt, von meinem vertrauensschreiner abgerichtet/ausgehobelt und erstmal mit dem ebenso ausgehobelten meranti- mittelteil verleimt



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slowater
14 Mai 2009, 22:05 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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für den mittelstreifen muß der rohling dann noch mal aufgetrennt werden. dabei hab ich den trennschnitt schräg gesetzt, so daß sich die merantistreifen verüngen und die äußeren kirschstreifen mit konstanter breite durchlaufen.

- entlang der anzeichnung wird ein beidseitig paralleler streifen hartfaserplatte aufgeheftet
- und die 1. halsseite abgesägt
- die 2. seite kann dann einfach am parallelanschlag gesägt werden
- eine halsseite gestürzt und mit mitttelstreifen zusammengeklemmt siehts schon eher in richtung basshals aus. von dem meranti muß noch etwas abgenommen werden, das sandwich ist noch etwas zu breit.



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slowater
17 Mai 2009, 22:48 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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am wochenende bin ich mit dem hals ein stückchen weitergekommen.
der kirsch-mittelstreifen hat noch eine eine beidseitige panade aus nußbaum bekommen und das asienholz wurde etwas verschlankt. der punkt, an dem die merantikeile auf null auslaufen, rutscht dadurch etwa an den kopfplattenübergang und bei der kopfplatte laufen nur noch die dünnen nußstreifen durch.
verleimt und alles bündig und plan gehobelt find ich das zwischenergebnis schon mal ziemlich schick, obwohl die hölzer nicht gerade high-grade sind.
als unterlage für das griffbrett gibts dann auch noch ein nußfurnier.



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slowater
17 Mai 2009, 22:51 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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der halsstab wird diesmal eine der leichteren versionen, einfachstab, in beide richtungen verstellbar.
um eine gebogene nut zu fräsen hab ich mir sone fräslade gebastelt, wie zoom sie neulich in seinem tolkien-bautread drin hatte.
hat soweit auch alles ganz gut funktioniert, ich mußte aber feststellen, daß der parallelanschlag von meiner billigfräse sich etwas verwindet, je nachdem ob man zieht oder schiebt. die nutränder sind dadurch etwas verlaufen. um für den füllstreifen gerade ränder zu bekommen, also nochmal nachfräsen. und nochmal weil ich nach dem einstemmen der anker feststellen mußte, daß ich mit dem füllstreifen nicht genügend tief komme.
nu paßts aber einigermaßen, trussrodnut 5 mm, nut für den füllstreifen ~7 mm, daher die stufe auf dem letzten bild.



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The Dude
18 Mai 2009, 06:46 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von slowater

verleimt und alles bündig und plan gehobelt find ich das zwischenergebnis schon mal ziemlich schick, obwohl die hölzer nicht gerade high-grade sind.


Da stimme ich dir absolut zu!
Die sich verjüngenden, dunklen Streifen haben was. Ich bin gespannt, wie das nachher fertig aussieht.
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Jack Sloane
18 Mai 2009, 12:36 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von slowater
  verleimt und alles bündig und plan gehobelt find ich das zwischenergebnis schon mal ziemlich schick, obwohl die hölzer nicht gerade high-grade sind.


dazu von mir ein Kommentar aus der beliebten Serie "den hätten Sie sich ruhig sparen können"

>> je unwertiger das Ausgangsmaterial, desto höher die Steigerung"   <<



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slowater
20 Mai 2009, 23:33 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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@ jack: den kannst du getrost stehen lassen, trifft die idee obs funktioniert darf jeder für sich entscheiden.

für die kopfplatte hab ich das thema mit den keilstreifen weitergeführt.
das holz ist beim zu-/ aufschneiden des hals abgefallen, die keile sind einfach gehobelt, nicht wie beim hals gesägt.
das planhobeln der kopfplatte war dann aber ein ziemlicher act, weil man unweigerlich bei irgendeinem der streifen gegen die faser kommt und das kirsch das anscheinend gar nicht mag.



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slowater
29 Mai 2009, 23:15 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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um den faden mal wieder aufzunehmen:
die kopfplatte hat ein zum body passendes overlay - wieder auf nußzwischenlage bekommen und der trussrod einen kopfseitigen zugang. das overlay hab ich aus einem überraschend noch aufgetauchten rest vom deckenmaterial gesägt und auf 2,5 mm gehobelt - mehr act als ich dachte.
das griffbrett aus badisch-sibirischem schenkapfel wurde ausgehobelt und mit hilfe des ausgesprochen praktischen stewmac-bundschlitzapparillos vom bassbau-maestro mit schlitzen versehen.
kleine aber entscheidende fortschritte - danke an die beteiligten gearbuilder-kollegen  



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Private Message Antwort: 27 - 62
          
slowater
29 Mai 2009, 23:19 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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dann aber ein blöder rückschritt: beim griffbrett-aufleimen ist mir im wortsinn was schiefgegangen. das griffbrett, daß schon die finalen maße hat, ist trotz fixierungsbeilagen verrutscht - die zwingen waren zu klein und zu schlapp angezogen. kopfplattenseitig gehts noch, korpusseitig aber nicht  mehr.
da sowieso noch ein binding geplant ist, ist mein momentaner plan b, einen fräser mit schaftseitigem lager zu holen - wird sowieso mal zeit - das griffbrett parallel zu den halskanten schmaler zu fräsen und das binding entsprechend zu verbreitern, das wäre dann aber ca. 4 mm, also schon etwas heftig
hat wer ne bessere idee?



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royblakk
29 Mai 2009, 23:55 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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hmmm.... ich bin ja nicht so ein Fan von 5-Saitern. Man könnte ja noch einen 4-Saiter draus machen Geht es noch, die Verleimung mittels Wärme wieder zu lösen?
Ansonsten fällt mir nichts besseres wie das Binding ein...... (kommt dann nochmal Ricky-mässiger )


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30 Mai 2009, 18:43 Diesen Beitrag einem Moderator melden
Das Leben ist die Summe aller Wege
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... ich mußte aber feststellen, daß der parallelanschlag von meiner billigfräse sich etwas verwindet...


Das hätte ich Dir gleich sagen können ich habe diese Fräse auch Wird aber Aufgrund des Gewichtes nur für grobe Sachen verwendet.

Wie kommts eigentlich daß Du 5 Saiter baust?...Wie ich bauen gerade vermisse...kurz vor meiner Renovierung hatte ich auch einen 5 Saiter (Hummel) begonnen


Schöner geht es nicht! Oder doch?
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rumblebird
30 Mai 2009, 19:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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So einen Anfall von Irresein (5saiter) hat wohl jeder mal,der ansonsten anständige Bässe baut  

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass sich das auch wieder legt.


Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
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30 Mai 2009, 21:37 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von slowater

hat wer ne bessere idee?


machs doch nochmal ab   ?!



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slowater
31 Mai 2009, 14:22 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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@zoom:
ja, wenn ich vorher gefragt hätte ...
daß ich nen 5er baue liegt daran, daß in den letzten 3 bands zu min. 50% einen ebensolchen im einsatz hatte. und weil mir der ein etwas zu geringes stringspacing hat, lege ich besonderen wert drauf, daß das griffbrett die gewünschte breite behält.
hoffe bei deiner 'renovierung' - hattest du nicht kürzlich was von rohbau geschrieben - läufts gut und daß wir in absehbarer zeit wieder was schönes zu sehen bekommen.

@royblakk + Jack:
Griffbrett nochmal runtermachen wäre wahrscheinlich die fachlich richtigere lösung. ich hab sowas aber noch nicht gemacht und befürchte, daß danach mindestens das griffbrett nicht mehr zu gebrauchen ist.
ich werds jetzt mal an einem probestück versuchen.
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slowater
31 Mai 2009, 19:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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am probestück hats funktioniert, der abgelöste griffbrett-dummie war danach erwartungsgemäß verzogen.
trotzdem hab ich jetzt nicht lang gefackelt und die prozedur am realen objekt wiederholt.

- erstmal vorheizen. das vordere bügeleisen auf geschätzte 60°, das hintere auf geschätzte 80° eingestellt
- der anfang ist am schwierigsten. wenn man nicht genau die leimfuge erwischt, spaltet man holz von der griffbrettunterseite ab
- dann langsamer  vortrieb. in der hoffnung die aufschüsselung des griffbretts einigermaßen zu begrenzen, hab ich den abgelösten teil nachgenässt
- was aber nicht wirklich geholfen hat, das abgelöste griffbrett macht heftigst auf banane. ich habs dann ne 1/2 stunde gebadet und jetzt zwischen geraden kanthölzern eingespannt. ob das aber nochmal verwendbar wird, bezweifel ich
kollateralschäden am hals gabs aber glücklicherweise keine.



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Murphy
31 Mai 2009, 20:22 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Ich habe auch mal ein Griffbrett ablösen müssen, es liess sich aber problemfrei wieder anleimen, trotz Banane!
Ein sehr hübsches Projekt übrigens  
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slowater
14 Juni 2009, 19:55 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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nach 5 tagen gerade eingespannt war die krümmung von banane etwa auf europäische salatgurkennorm zurückgegangen. darauf hab ich das griffbrett bis gestern mit gegenspannung verzwungen und dann wars wieder so gerade, daß ich es als brauchbar angesehen habe.
diesmal hab ich deutlich massivere positionierungs-beilagen + größere zwingen zum fixieren genommen und nu paßts auch



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Jack Sloane
14 Juni 2009, 20:39 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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slowater
22 Juni 2009, 23:24 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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die kopfplatte nimmt langsam gestalt an.
- auf dicke gesägt
- rückseite mit stecheisen und hobel versäubern. die vorher gebohrten sacklöcher für die mechaniken kommen dabei eins nach dem andern zum vorschein
- volute grob vorgeformt
- überstände in richtung korpus mit der laubsäge entfernt, verschliffen und hals auf dicke gesägt



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slowater
22 Juni 2009, 23:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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dann hat das griffbrett sein binding und die wölbung bekommen. wölbungsradius ist 12" am sattel auf ca. 18" am 24. bund. ich bin sehr gespannt, obs nachher funktioniert.
binding ist kirsche und palisander. mit nuß als akzentstreifen wäre der kontrast zum teilweise sehr dunklen apfel nix mehr gewesen.



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slowater
29 Juni 2009, 21:44 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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aus einer kritzelei und 2 knopfrohlingen aus der bastelshop-grabbelkiste ist ein inlay entstanden, das ich mir erstmal ein paar tage im rohzustand ansehen mußte, ob ich wirklich einlegen soll.
jetzt isses drin, verschliffen und gar nicht mal soo schlecht geworden. über die optik läßt sich zumindest streiten



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Lemmy
29 Juni 2009, 21:52 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Wow, das sind diese ganzen kleinen Details bei Deinen Instrumenten die mich immer wieder faszinieren! Und natürlich die Genauigkeit und Sorgfalt die Du dabei an den Tag legst!

Das Inlay gefällt mir. Noch besser aber finde ich den Zugang zum Trussrod und die seitlichen Bundmarkierungen im Binding! Einfach spitzenklasse!!!


Gruss Lemmy

Fuzzy Dudes
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slowater
06 Juli 2009, 22:13 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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danke, mit den sidmarkers bin ich auch richtig zufrieden und beim trussrodzugang hat mich schon immer genervt, daß man sich mit dem inbus schnell mal ne delle in die kopfplatte drückt.

nu nähert sich's optisch langsam einem instrument an, ab gestern stehen / hängen die teile gemeinsam rum
für die halstasche bin ich über meinen schatten gesprungen und hab mir endlich bei jvl einen fräser mit schaftseitigem lager geholt. super lieferzeit übrigens, nachts bestellt, am übernächsten vormittag da. einziges manko: die haben den 12er-fräser momentan nicht mehr im programm. weil mir der nächstgrößere einen zu großen radius in die halstasche gefräst hätte, hab ich mich für einen 9,5er fräser mit 12er anlauflager entschieden.

gefräst wurde mit der leistenmethode (sorry, war schon dunkel, daher keine pics), wobei aufgrund unterschiedlicher durchmesser von lager und fräser ein bischen gefummel mit ausgleichs-furnierstreifen zur platzierung der leisten nötig wurde. aber die ecken am halsende sind ok.

hier die fotos vom ist-zustand. das letzte mit aufgelegter bridge zur erkennbarkeit der proportionen. beim letzten treffen wurde ja der korpus für etwas klein gehalten.



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The Dude
07 Juli 2009, 09:12 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Dem Lob kann ich mich nur anschließen. Wie sauber du das alles hinkriegst und die kleinen, aber sehr feinen Details sind einfach bewundernswert.
Du scheinst echt Geschmack zu haben. Das wirkt alles weder überladen, noch protzig, noch sonst was, sondern ist einfach stimmig....Understatement sagt man dazu glaube ich...
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slowater
15 Juli 2009, 23:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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vielen dank dude

der hals hat mittlerweile seine rückseitigen ecken und kanten eingebüßt und im 3. näherungsschritt ein mittleres abgeflachtes D-profil angenommen, 22 - 24 mm.
beim ausarbeiten der form hab ich wieder schweif- und ziehklingenhobel genommen. wobei der am primitivsten aussehende mir der liebste ist. keine faserausrisse auch bei den kleinen ästchen der kirsche und gegen die faser beim meranti. wer so'n ding auf dem flohmarkt findet, sollte nicht zögern.
den übergang zur kopfplatte ist auch fertig
wenn jetzt noch die jungs vom trashcontainer die halspitten und -schrauben liefern würden, könnt ich mal probemontieren und schauen ob das ganze passt.



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12stringbassman
16 Juli 2009, 14:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Wow! Reschpeckt!!

Das Ausformen der Halsrückseite ist ja auch wirklich die schönste und lohnenste Arbeit an so einem Instrument.

Ich bin wirklich beeindruckt, besonders vom letzten Foto


Alles Gute wünscht der Hiasl

Ich bin schon umgezogen nach http://www.GitarreBassBau.de
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16 Juli 2009, 15:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Da schließ ich mich an.


Traveling through both space and time
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royblakk
19 Juli 2009, 00:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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....sprachlos.....wunderschön!!!


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Basstulla
22 Juli 2009, 17:52 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Absolut fantastisch.......aber warum denn die klobige Wilkinson Brücke, das ist ja wie Hummer mit Maggi!

Thomas
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slowater
22 Juli 2009, 23:24 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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ähh ja, nö, hummer find ich auch doof
aber danke für die ganzen positiven feedbacks

stimmt schon, richtig schön ist die wilkinson wirklich nicht. die soll aber trotzdem drauf, weil das eine gute, funktionale und leichte brücke ist. ich hab die auf nem anderen 5-er und kann überhaupt nicht klagen. außerdem hab ich die schon seit einiger zeit in der schublade.
was ich etwas störend finde ist, daß die saiten nicht mittig über die böckchen laufen. dadurch sitzen die böckchen leicht versetzt auf der grundplatte, wenn die mittig zum saitenverlauf platziert ist. oder man setzt die grundplatte etwas außermittig.

bei den vorgesehenen pu's - ibanez sfr -  hab ich von wegen klobigkeit aber viel eher probleme.
dazu demnächst hoffentlich mehr.
momentan klemmt der bau aber etwas, da jobmäßig gerade landunter ist
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slowater
18 August 2009, 23:00 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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urlaubszeit ist einfach blöd, vor allem wenn man selbst keinen hat, sondern statt eines jobs, der in der normalen arbeitszeit sowieso nicht zu bewältigen ist, zwei, dank vertretung
langsam ist aber wieder land am horizont und der bau in kleinsten schrittchen weitergegangen.

- kirsch-deckelchen für den halsfuß gemacht
- buchsen- und potilöcher gebohrt und e-fach gefräst

hier wieder mal fotos vom e-fach fräsen mit anlaufhülse, bzw. den entsprechenden schablonen. potipositionen mit nem 3er durchgebohrt und die bohrungen zum platzieren der schablonen genommen.
ähh, fräser war eher von der stumpfen sorte



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slowater
18 August 2009, 23:06 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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- pitten für die halsbefestigung eingebohrt
- probemontiert - mit pitten . dabei festgestellt, daß der 0°-halswinkel nicht paßt. also geringfügigen winkel angeshiftet /-gehobelt
- tonabnehmer eingefräst. um die position zu ermitteln, hab ich in einen ollen schrottbass eine recht großzügige wanne gefräst, in der die pu's frei verschiebbar zwischen halsfuß und stegnaher position platziert werden können. ob das dadurch gefundene ergebnis nachher überzeugt wird sich zeigen.
- griffbrett mit den ersten lackschichten versehen. wie bei lemmy's crestwood wird vor dem bundieren lackiert. damit die bundschlitze nicht mit lack zulaufen, hab ich papp-streifen zum schutz genommen. zwischengeschliffen wurde trocken.
bilder vom zusammengesteckten teil sind nach dem 2. lackauftrag.



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slowater
18 August 2009, 23:12 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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und dann noch eine ausgesprochenen dussligkeit  
korus auf der kante auf der werkbank abgestellt, umgedreht um irgendwas zu holen, lautes gepolter und geklapper -> body abgestürzt
ich wollts mir gar nicht ansehen + mußte erstmal nerven beruhigen.
den rest des abends hab ich mit wasser, schwamm, tüchern und bügeleisen verbracht. die dellen an den kanten konnte ich komplett entfernen, den tiefen schlag nur so halbwegs.
doch erstaunlich, wie verzeihend holz sein kann.

jetzt heißts erst mal wieder schleifen.



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The Dude
19 August 2009, 06:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Schön zu sehen, dass es weiter geht!

So ein Absturz ist witklich übel, aber du hast die Macken ja wieder erstaunlich gut ausbügeln können. Die am Hintern sah schon heftig aus, umso beeindruckender, dass sie durch die Wasserkur quasi komplett verschwunden ist. Übrigens sieht die Farbe des feuchten Holzes toll aus, da kommt schon Vorfreude auf's Finish auf...
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damndan
19 August 2009, 08:31 Diesen Beitrag einem Moderator melden

Kein Schaden; keine Entschädigung.
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Slowater, ich fühle mit Dir... mir ist nämlich vor 2 Wochen exakt dasselbe passiert. Zwinge nicht richtig kontrolliert, weggegangen, "BÄM"
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12stringbassman
19 August 2009, 09:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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@Slowater:

Schaut sehr schön aus!

Ich hätte ein paar Fragen:
- warum lackierst Du das Griffbrett?
- wo sind die von Dir ermittelten Pickup-Positionen? Also Mitte Pickup bis VK Sattel / Mensurlänge. Nicht weil ich einfach spicken möchte, sondern wiel ich Dein Ergebnis mit meinem vergleichen möchte. Ich würde nämlich gerne eine Untersuchung dazu durchführen und benötige daher so viel Daten wie möglich.

Und mit den Dellen hast Du das Teil ja schon ge-reliced bzw. ge-aged, noch bevor der erste Ton rauskam  


Alles Gute wünscht der Hiasl

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rumblebird
19 August 2009, 10:44 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Mir gefällt er auch immer noch bzw. immer besser.

Wobei mir lackierte Griffbretter nicht wirklich zusagen.


Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist.
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Site Private Message Antwort: 56 - 62
          
slowater
19 August 2009, 22:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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danke für die anteinahme, zum glück ists ja noch glimpflich ausgegangen.
ich hatte mich schon drauf eingestellt den großen abrundfräser auszupacken und nur so pro forma den schlag am heck bewässert. daß der wieder rauskommt hätt ich nie gedacht.

griffbrett-lack - gute frage. ich hab lang geschwankt. die gründe dafür: schutz, das apfelholz ist nicht soo hart und minimal angestockt und durch die ablöseaktion etwas vorgeschädigt. hoffentlich weniger vergilbung. hoffentlich geringere feuchtewechsel-empfindlichkeit. optik.

pu-positionen: 735 / 810 mm. wär prima wenn du mit deinen daten auch otzelpeitz' tabelle erweitern könntest.

@rumble: is klar. gelacktes griffbrett und der rest geölt geht ja eher nicht
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rumblebird
20 August 2009, 07:05 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ui, 810 ?! Das ist ja Die Hardcorevariante von Jazzbass.


Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist.
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Site Private Message Antwort: 58 - 62
          
Fobbel
20 August 2009, 15:43 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Oh my God! Da fällt mir nur eines ein: http://www.youtube.com/watch?v=-FucbvoFFy0

Tolle Arbeit! Insbesondere vom Griffbrettbinding und deinen dreiecksmarkierungen würde ich gerne mehr sehen / wissen. Einfach an entsprechender Stelle ein Dreieck ausgeklinkt und durch dunkles Holz ersetzt? Warum komm ich auf sowas nicht . . .  


Gruß        Fobbel
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rumblebird
20 August 2009, 16:55 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von Fobbel
Warum komm ich auf sowas nicht . . .


Ich vermute, dass man auf solche Ideen am einfachsten dadurch kommt, dass man nicht das Ziel hat eine geniale LPStratTeleSGPRSJazzbassPreci... zu bauen sondern:SEINE Gitarre / SEINEN Bass.


Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist.
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slowater
20 August 2009, 18:59 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von rumblebird
Ui, 810 ?! Das ist ja Die Hardcorevariante von Jazzbass.
naja, so ein voluminöser, wattiger tiefbass wirds damit wahrscheinlich nicht
es war aber keine bewußte entscheidung pro 70er jb, sondern die positionen haben sich beim ausprobieren in der schrottbasswanne für mich als die am ausgewogensten klingenden ergeben. und wenn ich mir den ergodyne ansehe, in dem die pu's wohl ausschließlich verbaut wurden, scheinen die positionen ganz ähnlich zu sein.

@fobbel: noch etwas einfacher: kein holz eingesetzt sondern nach dem binding-anleimen mit epoxy gefüllt.

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The Dude
21 August 2009, 20:29 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von slowater
und wenn ich mir den ergodyne ansehe, in dem die pu's wohl ausschließlich verbaut wurden, scheinen die positionen ganz ähnlich zu sein.


Vielleicht habe ich's überlesen, aber was für Pickups sind das denn?
Ibanez verbaut ja ganz gerne Bartolini Pickups.
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Private Message Antwort: 62 - 62
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