also ich find es eigentlich richtig klasse - nicht für mich persönlich, weil dann würde nicht die Gitarre sonder ich dahinter ziemlich blöd aussehen, aber die Umsetzung aus der Sicht eines Gitarrenbauers als Besonderheit ist klasse
Nun gut, letzten Endes ist es halt Geschmackssache. Dem einen gefällt's, dem anderen nicht ganz so gut, wieder ein anderer findet's kitschig oder gar geschmacklos usw. In diesem speziellen Fall -finde ich- ist die Kunst zum Selbstzweck verkommen...
In diesem speziellen Fall -finde ich- ist die Kunst zum Selbstzweck verkommen...
eigenartige Darstellung - ehrlich wo ist da nun der wesentliche Unterschied zu einer (Düsenberg) völlig mit Perlmutt oder meinetwegen auch "nur" (Rich) Spiegel beklebten Gitarre - es ist doch im Grunde eine handwerkliche Steigerung (gegenüber den Perlmuttquadraten), irgendwie in der Liega von Intarsien oder Mosaik
Hi, bei der ganmzen Enter und Karperei deines threads: Wann die Steine einsetzen, das war die Frage. Ich würde sie nach dem Lackieren einkleben, und vor dem Beizen die aufnahme schaffen. Wenn da ein wenig Epoxi auf dem Holz bleibt, nimmts dir die Beize nicht an, und der Epoxi oder Sekundenkleber ist ja durchsichtig. Besser aber um das Loch abkleben. Grüsse Wasduwolle.....der mit Glitzer kein Problem hat
Hallo Wolle! Danke für den Vorschlag. Hört sich logisch an und wird auch so umgesetzt. Mit Bildern halte ich euch natürlich auf dem Laufenden in meinem Bauthread. Aber bis dahin dauert's noch ein wenig. Aber ich teste das eh noch vorher an einem Muster. Dann kann ich hier informieren wie's klappt.
1.) Top 40 und Geschmack: Die Beatles haben als Top 40 Kapelle angefangen; Rory Gallagher hat auch in einer Galaband seine Sporen verdient Fontana showband oder so......Selbst Robert Johnson hat zu Tanzveranstaltungen Polkas und watt weeß ick nich watt jespielt....Galakram also). Gegen den Glamrock der 70iger (ich bin von Ernie & Bert geprägt) ist das Metallzeugs der 80iger in modischer und musikalischer Sicht einfach Sch..sse (der letzte krampfhafte Versuch mit etwas zu provozieren, was niemanden mehr provoziert). Elvis war in den 70igern anerkannt kaputt....am ENDE. Rock 'n Roll hat IMMER ein peinliches Moment!
2.) Ich glaube, es kommt sehr auf die Strasssteine (Rhinestones in die americanische) an, die man verbauen will. Ich habe mal jemanden kennengelernt, der mit dem Bekleben von Accesoires (Bling my Thing) mächtig Geld verdient hat. Da wurden dann Svarovsky-Kristalle verwendet. Aber halt oberflächlich. Wenn man echten Strass nimmt, dann ist da, glaube ich, die Rückseite verspiegelt. Die Dinger sollte man eigentlich mit klarem Epoxydharz vergiessen können. Bei Diamanten, S....-Kristallen, die nur über Lichtbrechung arbeiten, wäre ich mit dem Vergiessen auch eher vorsichtig, weil: Brechungsindex und so.
3.) Danny Gatton hatte angeblich als Side-Dots auf seiner Spezial-Telecaster sog. Zirkomium Dots oder sowas. Ob das jetzt Industriediamanten sind, weiss ich nicht, aber sie sollten den Sinn & Zweck haben, auch noch in der schummerigsten Bar im Vollsuff erkennbar zu sein..........Da könnte man sicherlich auch nochmal irgendwo fragen.
Aber wie unter 2.) gesagt: Strass kommt heutzutage im wesentlichen aus Tschechien oder Slowakien. Und der ist halt nach einem Spiegelprinzip gebaut. Das müsste man versenken können. Ansosnsten würde ich mal eine Probeversenkung mit irgendwelchen abgelegten Preziosen aus dem "Prinzessinenheft" machen und gucken........
Ich find's gut und habe auch schon damit geliebäugelt...........Die Transocaster
IIch würde die Strasssteine nicht vergießen oder unter einer Acrylscheibe versenken, dann blinkt es ja nicht. Einfach nur eine kleine Senkung setzen, das Steinchen einkleben, erhaben herausschauen lassen und schon kann er glitzern capricky
Ich hätte fast capricky's Vorschlag überlesen, obwohl er der Lösung womöglich am nächsten ist.
Einige Versuche später bin ich jetzt nämlich schlauer.
Variante 1: Form fräsen, Steine einsetzen, mit Harz versiegeln und dann beizen ist nicht das Wahre. Wenn irgendwo das Epoxy hinkommt wehrt sich später die Beize mit Hand und Fuß...
Variante 2: Form fräsen, Beizen, Steine einsetzen und dann mit Harz versiegeln klappt auch nicht so wie gewünscht. Das Harz hinterlässt ebenfalls Flecken im Holz und planschleifen funktioniert so auch nicht mehr ohne die gebeizte Fläche zu beschädigen. In meinem Versuch ist es sogar noch etwas nachgesackt und ich hätte noch etwas auffüllen müssen.
Also scheint Capricky's Vorschlag am ehesten durchsetzbar. Da würde ich dann kleine Mulden in den Korpus machen, beizen und finischen und danach erst die Steine einsetzen. Was allerdings den Nachteil hat, das die Steine sich leicht von der Oberfläche abheben. Also ist später mal Vorsicht geboten, beim reinigen.
Falls ich in meinen Tests etwas falsch gemacht habe, lass' ich mich gerne korrigieren.