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Gearbuilder-Forum    Werkzeuge, Maschinen & Schablonen    Maschinen, Werkzeug & Anwendung  ›  Abrichthobel
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Abrichthobel  Dieses Thema wurde bisher 699 mal gelesen. ausdrucken
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popp
09 September 2009, 14:54 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ahoi,

kann mir hier wer einen Abrichthobel empfehlen? Hab mir auf Ebay diverse kleine, transportable Geräte angeschaut in der Preisklasse 150 bis 300 Euro, die sehen aber allesamt so verdächtig klapperig aus...

Wichtig ist mir:

-die Abrichte ( kann aber auch gerne in Kombination mit Dickte sein... in dieser Preisklasse aber dann wahrscheinlich eh Schrott...)

-das das ganze von mir allein transportiert werden kann (also kein gebrauchtes 10 Tonnen Tischlerteil, dass ich nie allein in den Keller oder überhaupt transportiert bekomme...)

Einsatzgebiet: primär das Abrichten von Body und Halskanteln...

Freu mich über Tipps



When the Going gets Weird the Weird turn Pro
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laidback
09 September 2009, 15:06 Diesen Beitrag einem Moderator melden

clonewood
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das Problem ist, dass die kleinen meistens zu schmal für ganze Bodies sind....

davon abgesehen ist es wohl eine Frage der Wellenlagerung = Preisfrage und ebenso die Tischqualität

mehr Gewicht bringt Wackel/Rappelfreiheit usw......

die Zahl und Art der Messer ist zudem ein wesentlicher Faktor für das Endresultat....

ich weiss das ist sehr allgemein geschrieben.....




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gromit
09 September 2009, 16:39 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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für das Geld kannst du 20-50 mal zum Tischler gehen und muss dich nicht über wackeliges Spielzeug ärgern.    


Ohne Preis kein Fleiß
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gitarrenmacher
09 September 2009, 17:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Schau nach einer gebrauchten Scheppach.
Die älteren Maschinen schauen zwar recht einfach aus, liefern aber brauchbare bis gute Ergebnisse. Ich habe auch eine Scheppach mit 240mm Arbeitsbreite. Aber wirklich zum Gitarrebauen habe ich sie nie gebraucht. Meine Halskanteln und Boden/Zargenklötze habe ich mir vom Tischler aushobeln lassen, der hatte sie mir ja just auf seiner Formatsäge aufgetrennt also in der Werkstatt. Und der Bursche arbeitet so ratzfatz und gut, dett könnt ich nicht.

Der Vorschlag mit 20-50 mal zum Tischler ist schon richtig.
Es sei denn, du bist auf allerlei Gründen scharf auf so eine Maschine.
Haben ist besser als brauchen.
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Christian
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jhgitarren
09 September 2009, 17:42 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Das Problem bei Maschinen dieser Größenordnung ist: Sie sind heiß begehrt und deswegen gehen die Preise bei ebay dementsprechend hoch.
Zu empfehlen sind: Metabo Magnum, Maffell, INCA oder auch die Elektra Teile. Allerdings haben sie allesamt die begrenzte Breite von ca. 250mm.
Ich habe eine schöne INCA Maschine als Abrichte und Dickte und ich finde sie für den Gitarrenbau ganz prima: Halskanteln, Reifchen, Leisten, Griffbretter usw. wandern bei mir durcht die Dickte.

Jörg


Es heißt wohl Abschied nehmen von diesem schönen Forum - weiter geht's hier: http://www.gitarrebassbau.de
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Jack Sloane
09 September 2009, 18:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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ich geh auch immer zum Tischler, aber was mir spontan einfällt wäre der Trommelschleifer in unserem Bieteboard, es kann denke ich genau das was mich davon abhalten würde es beim Tischler durch die Maschine zu schieben, also die nächst feinere  Stufe

Ist das eine  Überlegung wert ? Ich bekommen übrigens keine Prozente  ( warum eigentlich   )


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laidback
09 September 2009, 21:10 Diesen Beitrag einem Moderator melden

clonewood
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die Abnahme eines Schliffs ist natürlich viel geringer als gegenüber des Hobelns....man braucht viel mehr Durchgänge.......das geht auf die Materialkosten (Schleifbandwechsel sind öfter und teurer als Messernachschärfen)..........beide Gerätearten in einer Kombination sind schön.......also der Luxus erst maschinell zu hobeln und danach noch maschinell zu schleifen......




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Jack Sloane
09 September 2009, 21:35 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von laidback
... erst maschinell zu hobeln und danach noch maschinell zu schleifen......


so hatte ich es gemeint - abrichten beim Schreiner, Feinschleifen zu Hause
gerade bei den Akustikbauern, Fichtedecken etc, dürfte das doch interessant sein,
aber auch die normale E-Body Kantel wird bei meinen Schreinerbesuchen oft im 2mm Bereich eher tolerant als genau

Nee ich würde das nicht auf alles per Schleifrolle gemeint haben



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gitarrenmacher
10 September 2009, 06:48 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Zitiert von Jack Sloane



gerade bei den Akustikbauern, Fichtedecken etc, dürfte das doch interessant sein,




Da muss der Tischler aber eine Topmaschine, am besten mit einer 4-Messerwelle haben. Meiner hat für solche Feinarbeiten seinen Nivillierhobel. Da kommt nur durch, was vorher auf der Standartdickte vorgehobelt ist. Damit kann er dann auch Mörderriegelahorn oder wildes Bubinga hobeln. Alles Deckenholz was nicht über 5mm dick ist, würde ich nur schleifen.
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Christian
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12stringbassman
10 September 2009, 07:49 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ich weiß ja nicht, wieviele Instrumente Ihr so baut, aber bei mir reicht für die paar Dinger ein sauber eingestellter matallener Handhobel mit einer rasiermesser-scharfen Schneide allemal. Von der schöneren Oberfläche mal ganz abgesehen.


Alles Gute wünscht der Hiasl

Ich bin schon umgezogen nach http://www.GitarreBassBau.de
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The Dude
10 September 2009, 08:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von 12stringbassman
Ich weiß ja nicht, wieviele Instrumente Ihr so baut, aber bei mir reicht für die paar Dinger ein sauber eingestellter matallener Handhobel mit einer rasiermesser-scharfen Schneide allemal. Von der schöneren Oberfläche mal ganz abgesehen.


Das kommt eben auf die bereits erfolgten Vorarbeiten an.
Wenn du dir eine Bohle aus dem Trocknungsstapel holst, sagen wir 50mm stark, und daraus einen 40mm Body machen möchtest, dann möchte ich das ehrlich gesagt nicht mit einem Handhobel machen müssen.
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12stringbassman
10 September 2009, 08:55 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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na gut!


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popp
10 September 2009, 10:07 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Danke erstmal für die vielen Antworten!

stimmt schon, für einteilige Bodys kommen Mini-Abrichten nicht in Frage... Ich hatte mich gefragt, ob es Sinn macht (oder Möglich ist) die beiden Seiten eines Bodies nacheinander abzurichten, habe dann aber bei der Suche folgenden Thread gefunden, in dem laidback das ganze schon verneint hat:

http://www.gearbuilder.de/forum/m-1208098693/s-0/highlight-Dickenhobel/#num0

Alternativen sind dann wohl nur der Tischler, oder eine stabilere Maschine und 2 oder 3 teilige Bodies (finde ich nicht schlimm...)
Aber natürlich geht das dann böse ins Geld... wirtschaftlich gedacht also indiskutabel, andererseits aber auch irgendwie sehr reizvoll.





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f0m3
10 September 2009, 12:33 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Gab es nicht mal so'ne Konstruktion zum Abrichten mit der Oberfräse? Und dann nur die Endglätte mit dem Handhobel machen?

Nathan


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12stringbassman
10 September 2009, 13:12 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Gibt es sicher irgendwo.

Ich würde mir auf eine Grundplatte, auf der auch das Werkstück eingespannt wird, links und rechts je eine Gleitschiene draufbauen und als "Schlitten" ein Brettl aus beschichtetem Sperrholz (Betoplan oder so ähnlich, Schaltafeln für Sichtbeton) nehmen. Daruf mittig die Oberfräse festzurren und natürlich eine Öffnung für den Fräser einbauen. Evt. müssen da zur Austeifung noch hochkant stehende Leisten draufgemacht werden, so dass ein U-förmiges Profil entsteht


Alles Gute wünscht der Hiasl

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