11 September 2010, 00:56
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Gearbuilder-Forum    Setup, Designs, Reparieren & Restaurieren    Restauration, Reparieren & Wiederaufbau  ›  Hallo von Neuling und Frage zu Gitarrenhalsrep.
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Hallo von Neuling und Frage zu Gitarrenhalsrep.  Dieses Thema wurde bisher 711 mal gelesen. ausdrucken
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chilistone
07 Oktober 2009, 07:10 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Hallo,
ich grüsse alle hier im Forum .
Habe ein Frage und da hier so viele kompetente Leute sind könnt ihr mir vielleicht helfen.
Die Git aus dem Anhang ist wie man sieht lädiert worden.
Kann ich da selbst ran und mit einem Kleber und äh.. Schraubzwinge das ganz kitten?
Der Bruch geht nicht durch, scheint mir an einer "Sollbruchstelle" ?
Die Gitarre ist nicht so wertvoll (ist die Mini Höfner), hat aber beim Umzug eben gelitten und ich habe sie noch gar nicht spielen können .
Habe so ein bisschen schon rumgelesen hier und würde es mit Titebond versuchen.

Für Hilfe wäre ich superdankbar und wünsche euch allen ein schönen Tag...

chilistone



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chimaere
07 Oktober 2009, 08:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Titebond ist dafür erste Wahl. Ein anderer Holzleim (Ponal Express..) geht aber auch.
Da der Bruch ja schön sauber ist, lässt Du am Besten etwas Leim in den Spalt einlaufen
und verschmierst das mit einem Stücken dünner Pappe, Plastik oder einem Messer...
Dann setzt Du oben und unten jeweils ein Brettchen als Pressbeilage an und drückst das
mit zwei Zwingen fest. Den austretenden Leim abwischen und 12 Stunden später sollte das
dann fest sein.

Danach kommt dann noch das Problemchen mit dem Lack. Aber da kann man später dann noch
drüber reden.


Gruß
Andreas

PS: die "Sollbruchstelle" ist die Leimfuge an der angeschäfteten Kopfplatte.
Mit Titebond wäre das nicht passiert...


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chilistone
07 Oktober 2009, 09:42 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Hi Andreas,

1000 Dank für die ausführlichen Tips und die schnelle Antwort.   Werde ich so machen.

Greets
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gromit
07 Oktober 2009, 10:37 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Am besten erstmal probeweise die Zwingen mit passenden Zulagen ansetzen.
Das entstresst die Sache wenn man den Leim dran hat.
Wenn alles past, wie oben beschrieben weitermachen.


Ohne Preis kein Fleiß
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chilistone
08 Oktober 2009, 07:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Thx Gromit.
Thats true, werde ich erst mal machen

Grüsse
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capricky
08 Oktober 2009, 08:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Nimm hier keinen Titebond!
Das Problem ist, daß Du durch mangelnde Zugangsmöglichkeit hier nicht die alten Leimreste von den zu leimenden Flächen entfernen kannst, da haftet Titebond nicht gut.
Nimm einen Zweikomponentenkleber wie Uhu endfest z.B. die Vorgehensweise bleibt wie bereits beschrieben.

capricky


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Fobbel
08 Oktober 2009, 09:59 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Tipp für UHU endfest:

den fertig angerührten Kleber leicht mit einem Fön erwärmen, er wird dadurch sehr dünnflüssig und kriecht besser in den Spalt. Den Tipp habe ich neulich vom Gitarrenmacher christian bekommen und das hat bei mir bei einem viel schmaleren Spalt sehr gut funktioniert.

sparsam verwenden und überschüssigen Kleber sofort mit geeigneten Mitteln (zb schräg aufgeschnittener Plastikstrohhalm) entfernen.

Die Klemmzeit ist deutlich höher als bei Holzleim, du kannst die Zwingen aber 24h später entfernen. nicht zu lange erwärmen.
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chimaere
08 Oktober 2009, 10:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Das Problem ist, daß Du durch mangelnde Zugangsmöglichkeit hier nicht die alten Leimreste von den zu leimenden Flächen entfernen kannst, da haftet Titebond nicht gut.


Da hab ich gar nicht dran gedacht.  

So kann man immer dazu lernen.  


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capricky
08 Oktober 2009, 12:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Die Klemmzeit ist deutlich höher als bei Holzleim, du kannst die Zwingen aber 24h später entfernen. nicht zu lange erwärmen.


Nein, die Presszeit ist deutlich geringer, als bei Titebond oder Weißleimen. Diese "5 Minuten Epoxis" haben als Nachteil die geringe Topf- oder Verarbeitungszeit, die veringert sich noch, wenn man es erwärmt (was nicht unbedingt notwendig ist). Nach 30 Minuten bei etwa 20°C Umgebungtemperatur istdie Klebestelle schon belastbar, nach 24 Stunden erreicht sie aber erst ihre Endfestigkeit.

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gitarrenmacher
08 Oktober 2009, 13:07 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Nein, die Presszeit ist deutlich geringer, als bei Titebond oder Weißleimen. Diese "5 Minuten Epoxis" haben als Nachteil die geringe Topf- oder Verarbeitungszeit, die veringert sich noch, wenn man es erwärmt (was nicht unbedingt notwendig ist). Nach 30 Minuten bei etwa 20°C Umgebungtemperatur istdie Klebestelle schon belastbar, nach 24 Stunden erreicht sie aber erst ihre Endfestigkeit.

capricky


5 Minuten Epoxy ist für diese Reparatur denkbar ungeeignet.
Erstens ist die Topfzeit zu gering. Je nach Produkt fängt das Zeug nach 5-10 Minuten an zu gelieren, bei Wärmezugebe noch schneller.
Zweitens härtet 5 min Epoxy in fast allen Fällen nur zähelastisch aus. Dadurch ist die Scherfestigkeit bei Dauerbelastung zu gering und die Naht wird wieder aufgehen. Es gibt nur wenige Produkte, die so hart werden wie ENDFEST 300, Die Festigkeit erreicht keines.

Ich habe von 1995-2000 im Modellbauhandel gearbeitet und bestimmt einen Zentner 5-Minuten Epoxy verkauft.

Also klares Votum für UHU Endfest 300. Lange Topfzeit, deswegen stressfreie Reparatur. Ausserdem fängt das Zeug unter milder Erwärmung auf ca. 50°C an zu fließen wie blöde.
Uhu sollte dem Gearbuilderboard nun endlich eine Spende zukommen lassen, so oft wurde das Zeug hier schon empfohlen.

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Christian
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capricky
08 Oktober 2009, 13:31 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Der Gitarrenmacher hat recht, ich habe das "5 Min Epoxi" jetzt zu leichtfertig in den gleichen Topf mit "Endfest" geworfen, Endfest ist leichter zu verarbeiten. Das 5 Min Gemisch wiege ich auf einer Feinwage ab, da gibt es keine Überaschungen bei der Aushärtung durch ungenaues Mischungsverhältnis zwischen Harz und Härter. Darauf sollte man aber auch beim "UHU Endfest" achten.

capricky


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Fobbel
08 Oktober 2009, 14:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ja, das Endfest ist wirklich ne ganz andere Hausnummer als die 5Min Plörre.

Hier ein toller Erfahrungsbericht eines ex Uhu Mitarbeiters: http://www.ciao.de/UHU_plus_endfest__Test_2624022

Und das Datenblatt des Herstellers: http://www.uhu-profishop.de/media/products/0526423001213785400.pdf

Wenn man sich das so durchliest, dann ist das Zeug eigentlich viel zu billig,  

Aber um mal beim Thema zu bleiben: wie geeignet ist dünnflüssiger Sekundenkleber für so einen Fall?
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gitarrenmacher
08 Oktober 2009, 14:36 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Aber um mal beim Thema zu bleiben: wie geeignet ist dünnflüssiger Sekundenkleber für so einen Fall?


NEIIIIIIIIIIIIIIIN
Dünnflüssiger Sekundenkleber ist in keinster Weise Spaltfüllend. D.h. wenn irgendwo 2/10mm Luft sind, hast du dort keine Verbindung. Ausserdem härten Cyanoacrylatkleber glashart, also recht spröde aus. Deswegen ist auch mittel oder dickflüssiger nicht geeignet. Vom ZAPP gibt es Sekundenkleber mit zugesetztem Latex. Der bleibt leicht elastisch, ist aber sauschwer zu bekommen.

Sekundenkleber geht klasse zum Bindingkleben oder Lackreparaturen. Ansonsten nicht das Mittel der Wahl.
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Christian
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chilistone
09 Oktober 2009, 08:54 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Hi,
ups,was hab ich denn da losgetreten ?? (sehe ich grade so nebenbei...)

Hab mir jetzt zwar Titebond bestellt aber dann warte ich nochmal, was so kommt...
Letzter Stand ist Uhu endfest, oder doch nicht?

Bin jetzt ein bisi verwirrt

Vielen Dank für die Antworten

Grüsse
chilistone
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capricky
09 Oktober 2009, 08:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Bin jetzt ein bisi verwirrt




UHU Endfest

capricky


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