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Gearbuilder-Forum    Computer    Software  ›  Digitale Soundmanipulation (kostenfrei)
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Digitale Soundmanipulation (kostenfrei)  Dieses Thema wurde bisher 900 mal gelesen. ausdrucken
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vrooom
01 November 2009, 13:39 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Einführung in die (kostenfreie) digitale Soundmanipulation mit der Freeware "Kristal Audio Engine" unter Windows

Man kürzt es auch DSP (= Digital Sound Processing) ab. Kristal AE ist eine ASIO- und VST-fähige Aufnahmesuite die bei http://www.kreatives.org/kristal frei downloadbar ist. Für diese kleine Einführung brauchst Du Folgendes:

1. Einen PC mit korrekt eingerichteter Soundkarte. Es reicht ein alter Pentium 600 mit etwa 512 MB Arbeitsspeicher. Soundkarte sollte schon sein. Ein mainboardintegrierter Soundchip dürfte aber zur Not auch gehen. - Ich habe mal auf dem Sperrmüll eine Terratec EWS 64 XL Soundkarte gefunden (war 1998 ein semiprofessionelles Gerät, das einige Hundert D-Mark kostete). Diese alte ISA-Slot Soundkarte arbeitet nur mit den terrateceigenen ASIO-Treibern zusammen und lässt sich dann nur auf eine Latenz von maximal 12 Millisekunden herunterschrauben, was fürs Live-Gitarrespielen nicht geeignet ist.

ISA-Slot? Das ist eine Steckkartenbuchse in alten PCs. Seit etwa zehn Jahren werden Soundkarten in PCI-Slots gesteckt. ISA-Slots gibt es nicht mehr.

ASIO-Treiber? ASIO ist eine Treiberspezifikation von Steinberg, die Soundbearbeitung in nahezu Echtzeit ermöglicht. Auf geeigneten PCs beträgt die Verzögerung zwischen dem trockenen Eingangssignal und dem bearbeiteten Ausgangssignal (= "Latenz") etwa 1 Millisekunde. Latenzen von unter 10 Ms sind für Musiker erträglich; 5 Ms sind schon gut; 3 Ms und weniger sind für die meisten Menschen praktisch nicht mehr wahrnehmbar.

VST? Eine weitere Steinberg-Soundspezifikation, die das komfortable Einbinden von virtuellen Effekten und Instrumenten ermöglicht. Kristal ist eine vst-fähige Recording-Suite.

2. Download: Bessere Soundkarten haben oft ihre eigenen ASIO-Treiber, die besonders gute, niedrige Latenzen ermöglichen. Für Soundblaster Live! und Audigy gibt es eine - sehr komplexe - Treibersoftware von http://kxproject.lugosoft.com, die die Soundkarte maximal aufbohrt. Der Volkswagen unter den ASIO-Treibern ist http://www.asio4all.com. Dieser ASIO-Treiber lässt sich mit nahezu jeder Soundkarte betreiben und ermöglicht meist erträgliche bis gute Latenzen.
Wie man diese Treiber installiert und einstellt muß man den Beschreibungen entnehmen. Also: rtfm und diy.

3. Download: Die unangefochtenen Stars unter den Ampsimulationen findet man unter http://www.simulanalog.org/guitarsuite.htm. In der Suite finden sich ein erstklassiger Marshall JCM-900 und ein Fender Twin Amp. Daneben gibt es noch ein paar klassische Effekte. Von http://www.digitalfishphones.com kommen gute Kompressoren ("Endorphin"), während http://www.voxengo.com/product/oldskoolverb ein apartes Reverb hat. Leider gibt es nicht mehr die Speakersimulation OldCab2, die verschiedene Vox-, Marshall- und Fenderspeaker bot. Schaue Dich also selber um, was heutzutage an Speakersimulationen zu finden ist. Das beste Freeware-Aufnahmeprogramm ist m.E. http://audacity.sourceforge.net.

4. Ein Kabel 6,3mm Monoklinke (Gitarre)auf 3,5mm Stereoklinke bzw. Cinch (Soundkarte Line-In). Da die Gitarre ein Monosignal liefert, sollte man bei der Stereoklinke den linken und rechten Kanal überbrücken. Ich glaube kaum, dass man ein solches Kabel kaufen kann. Man kommt also um etwas Lötarbeit nicht herum. - Mit einem solchen Kabel kann man nun die Gitarre direkt mit der Soundkarte verbinden. Je nach Empfindlichkeit geht man in Line-In oder den Mikrophon-Eingang. Aber Vorsicht! Bitte beim ersten Anspielen mit komplett heruntergefahrenen Reglern (der Windows-Lautstärkeregelung) beginnen und ganz langsam hochregeln, damit die Stereoanlage (oder was auch immer am Line-Out der Soundkarte ist) nicht kaputt geht.
Mir ist es zwar noch nicht passiert, aber es ist möglich, dass weder Line-In noch Mikro-In genügend laute, unverzerrte Sounds produzieren. Es kann sein, dass die Stereoanlage nicht mitmacht. Man kann dann mal Kopfhörer ausprobieren. Und nochmals ganz besondere Vorsicht! Bitte mit komplett heruntergefahrenen Reglern beginnen! Bei Kopfhörern geht es nunmehr auch um Dein Trommelfell!
Lässt sich auf diese Weise im "Trockenbetrieb" noch immer kein normaler unverzerrter Sound hinkriegen, so kann man wohl am besten eine andere Soundkarte ausprobieren. Vielleicht bekommt man den Impedanzenkram auch anders angepasst. Muß man mal sehen...

Los gehts:

- Installiere das ganze Zeugs und entpacke die VSTs (Simulanalog-Suite, Voxengo-Reverb und Fishfillet-Kompressoren) in ein Verzeichnis X:\VST (X steht für die Festplattenpartition, auf der Du deine Daten lagerst).

- Kannst Du den ASIO-Treiber aufrufen? Hoffentlich. Machs und versuche einen zunächst harmlosen Wert einzustellen. Auch wenn die Latenz dann hoch und schlecht ist. Es geht zunächst nur darum zu sehen, ob wir das ganze Ensemble überhaupt zum Laufen bringen. An die Grenze, wo die niedrigste Latenz zu Aussetzern und Verzerrungen führt, arbeiten wir uns später heran.

- Starte Kristal und rufe den Menüpunkt Engine - Preferences auf. Bei den Devices und dem Audio-Setup sollte der ASIO-Treiber auftauchen und aktiviert sein. Unter VST-Effects gibst Du dein X:\VST Verzeichnis an. Schließe Kristal AE und starte es neu. Deine Einstellungen sollten jetzt gespeichert und aktiv sein.

- Beende Kristal AE und starte Audacity. Bevor wir den Live-Modus von Kristal testen, checken wir zunächst einmal die Mix-Funktionen. Wir wollen zunächst mit Audacity das knochentrockene Gitarrensignal, so wie es ohne jeden Filter an der Soundkarte ankommt, aufnehmen. Wir legen eine 16 Bit Monospur mit 44,1 Khz oder 48 Khz (manche ASIO-Treiber arbeiten nur auf 48 Khz-Basis!) an und nehmen ein paar Sekunden furztrockenes Geklampfe auf. Das speichern wir dann als WAV-Sample "Test1.wav" ab.
Anmerkung: Natürlich hätten wir auch mit Kristal so eine Testaufnahme machen können. Es handelt sich schließlich um eine Recording-Suite. Ich finde aber dass es nicht schaden kann, wenn man gleich lernt, dass man beliebige WAV-Dateien in Kristal importieren und weiterverarbeiten kann.

- Starte jetzt Kristal. Die wesentlichen Fenster heissen "Waver", "Transport" und "Mixer". Im Mixer sollte links der "Audio-Output" auf unseren ASIO-Treiber weisen (der kleine Button "e" daneben, ermöglicht es, die Einstellungen des ASIO-Treibers noch einmal zu checken). Der "Audio-Input" sollte auf Waver stehen. Nun ja, nur dann sieht man auch das Waver-Fenster. Hier sieht man bei "Waver 1" ganz links einen aufgeklappten Ordner, der es uns ermöglicht, unsere Datei Test1.wav zu importieren. Das machen wir mal. Eine typische Sampledarstellung wird angezeigt.

- Jetzt verwandeln wir unser furztrockenes Geklampfe in leckeren Marshall- oder Fendersound. Widmen wir uns wieder dem Mixer: Im ersten Kanal (links) wird im Fenster unten Waver 1 angezeigt. Was wir hier jetzt an VST-Effekten einfügen, wird also auf das Testsample angewendet. Oben steht FX1 und in dem Fenster darunter "No FX". Klicke direkt in dieses Fenster. Es springt ein neues Fenster auf, das Dir eine Auswahl der zur Verfügung stehenden VST-Effekte anzeigt. Wähle bitte das VST "Rednef Twin" aus (rate, was es ist ). - Im kleinen Anzeigefenster wird jetzt "Rednef Twin" angezeigt. Das kleine "e" ist orange, was bedeutet, dass Dir die Rednef-Twin-Konsole angezeigt wird. Das kleine Schalter-Symbol neben dem e ist hellblau und geschlossen, was bedeutet, dass die Twin-Simulation aktiv ist. Unten links beginnt im Fenster "Performance" ein grünes Flackern, das Dir die Auslastung des Prozessors anzeigt. Jetzt laden wir bei FX2 noch den Voxengo OldSkoolVerb. Das grüne Flackern bei Performance nimmt noch etwas zu. Direkt unter FX2 befindet sich ein parametrischer EQ. Wer an seiner Gitarre aktive Elektrik hat, erkennt darin ein State Variable Filter, der extreme und vielfältige Soundtönungen zulässt.

- Ganz rechts im Mixerfeld befindet sich der Master-Kanal, der weitere drei VSTs einklinken kann. Aber wir wollens mal nicht übertreiben. Wir mixen zunächst einmal einen Sound, indem wir mit den Reglern des Twin, des Reverbs und des EQs spielen. Gehe dann zurück zum Waver-Fenster. Direkt über dem Sample ist eine Skala in die Du gleich klickst. Per Strg + rechte Maustaste und Strg + linke Maustaste wählst Du den Bereich aus, der bearbeitet werden soll. Dann gehe ins Menü File - Export Mixdown. Ein Fenster tut sich auf, das Dir ermöglicht, Speicherort, Dateityp, Channelart (wähle bitte Mono) und Bit Depth (16 Bit) zu wählen. Nachdem Du alles benannt hast, fängt Kristal an, das Sample umzuwandeln und als Fender-Wetsound abzuspeichern.

- Jetzt zum Live-Spiel. Wenn das bisher alles funktionierte, dann musst Du für den Echtzeit-Livesound nur Folgendes machen: Gehe in den Mixer links auf Audio Input 1 und klicke in das Fenster, wo zur Zeit noch "Waver 1" steht. Ein Auswahlfenster tut sich auf. Wähle jetzt "LiveIN". Der Waver verschwindet, und das LiveIN-Rack öffnet sich. Im obersten Fenster steht noch "Not connected". Klicke dort hinein und wähle Deinen ASIO-Treiber. Der sollte jetzt sowohl hier, als auch im Mixer, Kanal 1, Fenster unten, angezeigt werden. Im Idealfall kannst Du jetzt bereits Dein Gitarrenspiel live und per VSTs gefiltert hören. Wahrscheinlich wirst Du eine fiese Latenz von 20 oder 30 Ms haben, so dass Du quasi mit Echo spielst. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo Du an Deinem ASIO-Treiber herumschrauben musst (unten links "Audio-Output", kleines "e" anklicken). Viel Glück dabei. Ich habe eine alte Soundblaster Live! (12 Euro von Ebay), die ich mit Lugosofts ASIO-Treibern auf eine sehr gute Latenz von 2,66 Ms herunterschrauben kann.

Ok. Thats all. Toitoitoi. Bitte stellt mir keine Fragen zu spezieller Hardware. Ich kenne mich gerade mal halbwegs mit meinem alten Zeugs aus. Auch die Software kenne ich eigentlich nur gerade mal so gut, wie es bei mir reichte, den ganzen Kram zum Fliegen zu bringen. Also: Read The Fucking Manuals und schaut in die Foren.

Schönen Gruß,
vrooom

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GKR
02 Februar 2010, 09:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Als Ergänzung zu Kristal:

'Studios'
Beide sind kostenlos und bieten neben reinem Audioaufnahmen auch die Möglichkeit mit Midi zu arbeiten. Somit kann man kann virtuelle Instrumente nutzen und einen ganzen Song zusammen basteln.

- Music Studio Producer
[url]http://www.frieve.com/english/musicstd/musicstd.html [/url]

- LMMS
http://lmms.sourceforge.net/

RiffWorks gibts auch in einer Free Version - Button Free anklicken
http://www.sonomawireworks.com/riffworks.php

Kostenlose Instrumente und Effekte findet man zu Hauf bei http://www.kvraudio.com/. Hier kann man unter dem Punkt 'Plugin Database' bequem nach Instrumenten und Effekten suchen.




Wenn das mal was wird... aber die Hoffnung stirbt zuletzt....
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bigherb
02 Februar 2010, 12:17 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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mein Gott Vroom.....ich bin faziniert...
Du scheinst "Knopf Hoff" gerade für exotischen Lösungen zu besitzen..
Vieleicht hast du eine Idee warum ich keine VST Plugins in meine deutsche "Cool Edit Version" von "Adope Audio" eingebunden bekomme...?
Seit vielen Jahren benutze ich schon Cool Edit und seit ein paar Jahren die deutsche Version Adope Audio und bin für meine Belange zufrieden. Steinberg oder Emagic ist mir zu kompliziert
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vrooom
02 Februar 2010, 14:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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@ bigherb - Bedaure. Ich kenne mich mit Cool Edit nicht genug aus. Ich weiß aber, das Audacity - der wohl beste Freeware-Editor - VSTs einbinden kann. Im übrigen kannst Du auch Kristal mal gut austesten. Oben genannte Simulanalog-Suite ist spitze... Ich würde gerne mal versuchen, diese Sounds mit denen des V-Amps direkt zu vergleichen. Zugrunde liegt die Frage: Kann man mit Kristal und der Simulanalog-Suite die gleichen Fender-Twin-Sounds erzeugen, wie mit dem V-Amp? Damit das gut gelingt, muß man natürlich identische Speaker nutzen, weshalb man entweder den V-Amp ohne Speakersimulation in Kristal routet, oder - was wohl einfacher ist - Kristal ohne Speakersimulation in den V-Amp.

Nun ja, exotisch ist es schon, aber es ist vor allem umsonst. Und wenn man die Beutelschneider der Musik(software)industrie vermeiden kann, ohne an Qualität zu verlieren, dann bin ich dabei. Auch wenns mal ein wenig frickelig wird. Deswegen mag ich ja auch Linux als Betriebssystem lieber (Hier ist das Freeware-Prog "Ardour" zu nennen, das ebenfalls VST kann).

Ausserdem finde ich es sehr praktisch, die Gitarre direkt in die Soundkarte des PCs zu stecken und loslegen zu können. Mein V-Amp muß immer erstmal zusammen mit Mischpult und PA eingeschaltet werden. Mein PC läuft ohnehin die ganze Zeit. Da kann ich sofort losklimpern und etwas aufzeichnen, falls ich mal eine gute Idee habe. Ärger mit Batterien gibts da auch nicht so schnell. Und zuguterletzt kann man das ganze Zeug jederzeit und auf jeden Rechner schnell downloaden und installieren, so dass ich nicht unbedingt Geräte tragen muß, wenn ich mal woanders bin.
Das hat mittlerweile dazu geführt, dass ich meistens mit Kristal herumklampfe und den V-Amp nur noch an "Aufnahmetagen" starte.
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GKR
02 Februar 2010, 14:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Welche Version nutzt Du denn?


Wenn das mal was wird... aber die Hoffnung stirbt zuletzt....
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vrooom
02 Februar 2010, 14:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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V-Amp2. Kristal wird als Freeware nicht mehr weiterentwickelt, soweit ich weiss. Oder worauf bezieht sich Deine Frage? Oder meintest Du bigherb?
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GKR
02 Februar 2010, 14:35 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Meinte eigentlich Bigherb..... nur Deine Antwort war schneller....  

Ich nutze ja von IK Multimedia diesen Stealth Plug. Ist eine USB-Soundkarte mit Kabel die man direkt in die Klampfe stecken kann. Dazu gibt es an Software Tracktion, damit kannste Audio und Midi verarbeiten. Und als AmpSim Amplitube. Das ganze kostet grade mal 79€ wenn mich nicht alles täuscht....


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vrooom
02 Februar 2010, 15:30 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ja, so richtig teuer ist das alles nicht mehr. Aber billiger als umsonst geht nicht. Und für einen armen Schüler oder Studenten ohne reiche Eltern sind 80 Tacken schon störend. Und wenn sie später dann Geld verdienen, haben sie keine Zeit und Lust mehr... na, vielleicht auch nicht... egal...
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bigherb
02 Februar 2010, 15:33 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Hallo zusammen
ich benutze auch den V-amp2 und den V-amp Pro. Das Batterienproblem scheint übrigens gelöst (ich hoffe es zumindest, die Wahrheit bringt die Zeit) Seit ich in die Geräte einen zusätzlichen Halter für eine zusätzliche Batterie eingebaut habe ist Ruhe.....äh, quatsch eben keine Ruhe, seitdem habe ich keine Probleme mehr und das seit ca. 2 Jahren.
Beim Pro fand ich einen ganz üblen Grund für die Bufferspeicherausfälle. Ein Beinchen des originalen Batteriehalters hatte eine kalte Lötstelle. Das muß man erst mal finden.... . Eine Erschütterung und der Speicher war gelöscht..
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gromit
02 Februar 2010, 22:31 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ich benutze vsthost um plugins "live" zu benutzen. Damit kann man gleich mehrere Instanzen einer Sim starten und die lustig hintereinander oder parallel verdrahten. Es kann auch mehrere CPU Kerne benutzen im gegenstaz zu mancher Standalone Anwendung.
Und das Routing der Midisignale ist auf praktisch.


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vrooom
03 Februar 2010, 05:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ja, vsthost nutze ich auch. Sehr gelungenes Programm. Sogar mit Recorder zum sofortigen Aufnehmen. Kommt bei mir meistens zum Einsatz, wenn ich bereits ein mehrspuriges Arrangement in einer Recordingumgebung wie CoolEdit, Kristal, Audacity, etc., fertig habe und noch ein paar Synthesizersachen hinzufügen möchte. Denn der Hauptvorteil von vsthost ist für mich, dass es VSTInstrumente abspielen kann. Ehrlich gesagt habe ich es bisher eigentlich nur für VSTi benutzt und nicht für VST.
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vrooom
03 Februar 2010, 16:29 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Uff! Heute war Testtag. Ich habe versucht, in Kristal mit den SimulanalogVSTs Twin und JCM-900 (siehe oben) die V-Amp2-Presets 1B ("SRV" = 65er Fender Blackface Twin) und 2B ("Ain't talkin b..." = Marshall JCM-800) nachzubasteln. Es ist mir nicht gut gelungen und ich zweifle daran, dass es an der Soundkarte (Soundblaster Live) oder der mäßigen Speakersimulation ("Oldcab.dll") liegt. Es kommt mir so vor, als ob die PC-Sounds im Vergleich zum V-Amp2 insgesamt fader, muffiger und stets im Hintergrund stehend sind. Einzig die JCM-Zerrsounds sind annähernd ähnlich zu gestalten, wenngleich auch hier pcseitig ein wenig Präsenz fehlt.
Ferner ist der Live-Sound im PC anders als der aufgenommene Sound. Der V-Amp2 wird hingegen auch so aufgenommen, wie er live klingt. Ich empfinde den Unterschied so, wie den zwischen Musik-Cassette und CD. Ich finde das enttäuschend. Ich dachte, dieses Zeug könnte ernsthaft konkurrieren; statt dessen ist es wohl doch nur ein etwas schlechterer Ersatz.  

@ gromit - Mir ist es nicht gelungen, ein VST im vsthost zum laufen zu bringen. VSTi wie etwa der ARPPE 2000 funktionieren klasse, aber eine Ampsimulation wie die VST der Simulanalogsuite kriege ich nicht zum fliegen. Der Sound bleibt trotz aktivierten ASIO-Treibers trocken. - Muss ich da auf eine bestimmte Einstellung achten?
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gromit
03 Februar 2010, 20:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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trocken heißt, dein Gitarrensignal kommt so raus wie es reinkommt?
Man kann/muss dem plugin einen Eingang und einen Ausgang zuweisen.
Das geht je nach Version anders.
Ich benutze die aktuelle (1.47) Version Guitar Rig, Absynt usw.
Da wird das plugin automatisch "verkabelt".

Weil es hier so schön hinpasst noch 'n Software Tipp:
jackaudio, wie ich zufällig erst gestern erfuhr, gibt es auch für Windows. Vereinfacht gesagt, kann man hiermit Audioanwendung intern im Rechner verkabel. Habs aber noch nicht richtig ausprobiert.
Und [url=http://www.midiox.com/index.htm?http://www.midiox.com/myoke.htm]midiyoke[/url] macht etwa das Gleiche mit Midisignalen.


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vrooom
04 Februar 2010, 06:39 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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@ gromit - Ja. Furztrocken bleibt das Signal. Wird nicht durch die VSTs geschleust (benutze auch Version 1.47). Es scheint aber ein Treiberproblem zu sein. Mit MME-, DS- und dem ASIO-Treiber von Tippach (asio4all) bekomme ich VSTs zum laufen. Nur mein kX-Asio-Treiber (von Lugosoft für Soundblaster) versteht sich nicht mit vsthost. Und zwar nur VST-Effekte. Instrumente funktionieren einwandfrei. Auch in anderen Anwendungen geht der kX-Treiber - dann auch mit VSTs - problemlos. Mal sehen... ich schraube nochmal ein wenig herum...
Jackaudio für Windows ist interessant. Aber ich habe momentan nicht den Nerv, mich da einzuarbeiten.
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gromit
04 Februar 2010, 08:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Ich hab früher auch mit Soundblaster und Co und Asio4all experimentiert. War aber nie wirklich zufrieden damit. Dann habe ich mir ein externenes (ASIO) USB-Audio-Device gegönnt - seit dem ist Schluß mit dem gefummel! Niedrige Latenz und kein geknackse.
Das Teil hat 8 I/O. Mithilfe von vsthost kann ich den plugins verschiedenen Ausgängen zuweisen:
zB
1 + 2 > Marshall Poweramp > 4x12 für Zerrsounds
3 + 4 > Transencombo  für Clean sounds
5 + 6 > Akustikamp
7 + 8 > Speakersim > ins Pult fürs Recording
usw
Und mit meinem Midipedal kann man schön hin und her faden.


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04 Februar 2010, 14:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Interessant. Nun, ich bin nicht unzufrieden, wenn man mal von diesem kleinen Problem absieht. Zum ernsthaften Spielen nehme ich ohnehin den V-Amp2 und für das Keyboardgeklimper reicht mein Zeug allemal, und ich habe mich jetzt auch an die typischen Arbeitsabläufe gewöhnt.
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