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Gearbuilder-Forum    Saiteninstrumente    E-Gitarren  ›  Bauthread: Lil'Stripes (Solidbody Nylonstring)
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Bauthread: Lil'Stripes (Solidbody Nylonstring)  Dieses Thema wurde bisher 3,195 mal gelesen. ausdrucken
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AxelW
08 November 2009, 09:17 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Hallo zusammen,

nachdem ich mir die Teile für 'Whitey Brown' nun schon seit geraumer Zeit angucke, und mich immer noch nicht traue, damit anzufangen, hab ich mich entschlossen, ein weiteres Übungsprojekt einzuschieben...

Die Eckdaten:
- 580mm Mensur mit einem flachen Palisandergriffbrett (Brett und Schlitze von Trinkweinfix)
- Nylonstrings (Stringh-through) mit Fensterkopf (Mechaniken sind von Stagg - die Knöpfe sind hässlich, mal gucken, ob man die ersetzen kann...)
- Hals aus Esche (Neck-through, ebenfalls aus Beständen) - in den Hals werde ich einen Carbonstab von Trinkweinfix einbauen - ist zwar wahrscheinlich oversized, aber sicher ist sicher.
- Solidbody aus Esche/Mahagoni (aus dem Bestand meiner Großeltern)
- B-Band A11 Transducer & Preamp (hab ich mir bei ebay günstig geschossen).

Die Anregung war dieses Schätzchen hier - und die Tatsache, das ich aktuell lieber Nylons spiele als Stahlseiten. Desweiteren klampfen meine Kinder desöfteren auf meiner Framus 50/I herum - die Mensur kommt Kinderhänden durch durchaus entgegen - leider hat auch die Stahlsaiten...)

Das Eschenholz hatte ich mir von meinem Großonkel auf Beschreibung zusägen und hobeln lassen - die Informationsübertragung hat dabei leider nur 'medium' geklappt, von daher werde ich das Holz zusammen mit einem Mahagoniblock aus den 70ern für einen Korpus mit Neck-through benutzen.

Das Mahagonibrett für die Kopfplatte hab ich von einem Freund geschenkt bekommen - von jenigem hab ich mir auch eine kleine Hobelmaschine von Wolfcraft mit 150mm Schnittbreite ausgeliehen - und im Überschwang, endlich eine (wenn auch kleine) Hobelbank zu haben, habe ich das Brett dann auch gleich viel zu dünn gehobelt (E-Gitarren haben 15mm, Fensterköpfe haben 20mm  ) - mal sehen, was man da machen kann.

Zum Thema Hobelmaschine: Wie verhindert man, dass beim Hobeln der letzte cm tiefer gehobelt wird, als der Rest? Ich hab schon versucht, am Ende nur noch vorne aufzudrücken, aber irgendwie klappt das noch nicht.

Soweit mal - ich hänge noch ein paar Bilder vom Holz an. Bislang hatte ich vor, die den Body erst nach der Formgebung (und vor dem Shaping) zuammenzukleben - vorher wollte ich auch den Hals grob fertig haben - d.h. bislang sind nur die beiden äußeren Streifen verleimt.

Gruß, Axel



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AxelW
10 November 2009, 20:42 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Guten Abend,

am Sonntag hab ich den Body entworfen und die Schablone hergestellt.

Nachdem ich dann gestern meine Fräse zu einem Pin-Router umgebaut habe, habe ich heute mal die Seitenteile des Bodys zuerst mit der Stichsäge und dann mit der Fräse in Form gebracht.

Gelernt habe ich dabei, das Presspappe sich nicht als Schablonenmaterial eignet. Desweiteren (mal wieder) dass man immer schön gegenläufig arbeiten muss - wenn man keine unerwünschten Beschleunigungen des Werkstücks erleben will. Ansonsten ging meine Pin-Router-Premiere recht problemlos... Ok, es gibt eine große und ein paar kleinere Macken, aber nix, was nicht in irgendwelchen Shapings verschwinden kann.

Das Eschenholz ist im übrigen sch***hart - auf das Shaping des Halses freue ich mich jetzt schon.

Ansonsten ist der Preamp mit dem Pickup gekommen. Hab nur kurz die Funktion geprüft, scheint zu tun und macht auch sonst einen ordentlichen Eindruck.

Was die Form des Bodys anbelangt: Das war diesmal ein ganz kurzer Aufwasch - ich habe einen Stratbody als Grundlage genommen und war innerhalb von 45 Minuten fertig... Manchmal klappts einfach.

Als nächstes muss ich mir einen Kopfplattenrohling basteln. Bin am überlegen, ob ich dafür ein Brettchen aus 5 Streifen (ähnlich dem Aufbau des Bodys) zusammen leime - mal gucken.

So. Für heute bin ich zufrieden.

Gruß, Axel



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Poldi112
11 November 2009, 04:53 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Die Form sieht gut aus, bin gespannt wie es weiter geht. Die Kopfplatte würde ich einteilig aus dem Mahagoni machen, höchstens 3teilig: Mahagoni, Esche, Mahagoni.
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AxelW
11 November 2009, 12:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Hallo zusammen,

Zitiert von Poldi112
Die Form sieht gut aus, bin gespannt wie es weiter geht.
Danke!  
Zitiert von Poldi112
Die Kopfplatte würde ich einteilig aus dem Mahagoni machen, höchstens 3teilig: Mahagoni, Esche, Mahagoni.
Die Streifengeschichte ist aus der Not geboren - ich muss kleben, wenn ich nicht schon wieder irgendwo Holz organisieren will... Aber das Argument klingt vernünftig, werde mal drüber nachdenken.

Ansonsten sieht meine Planung aktuell so aus (ist mehr so ein Brainstorming...):
- das Design für die Kopfplatte konkretisieren
- Plexiglas für die Schablone auftreiben
- Schablone für die Kopfplatte herstellen
- Rohling für Kopfplatte aus Mahagoni/Eschenresten herstellen
- Hals für die Schäftung anfräsen (15°)
- Kopfplatte mit Pinrouter fräsen
- Löcher für Mechaniken bohren
- Hals 'halbieren' (will meinen: den Teil wegsägen, den ich für den 'freistehenden' Teil nicht brauche)
- Kopfplatte anleimen
- Kopfplatte auf der Griffbrettseite bündig fräsen
- Kanal für Carbonstab fräsen
- Carbonstab einkleben
- Schablone zum Bündigfräsen des Halses herstellen
- Hals mit Griffbrett bündig fräsen
- Halsdots und evtl. Griffbrettinlays einbauen
- den Anteil des Halses, der im Body verbleibt, rechts und links planfräsen, anschliessend auf Bodystärke planfräsen (der Halsrohling ist noch ca. 6mm stärker, das mag ich nicht wegschleifen...).
- Schablonen für das E-Fach herstellen (Deckel und Cavity)
- E-Fach fräsen
- Schablone für Buchse (7ender-Strat-Style oval von vorne) anfertigen
- Loch für Buchsenplatte fräsen
- Löcher für drei Potis bohren (Volume, Treble, Bass)
- Shapings, die VOR dem komplettieren des Bodys gefräst werden sollten fräsen/raspeln/feilen
- Hals und Body verleimen
- Body unten und am Halsansatz nachrouten
- Bodyshaping abschliessen
- Body schleifen
- Kabelkanal für Pickup von Brücke zur Cavity bohren
- Griffbrett aufleimen
- Griffbrett schleifen
- Griffbrett bundieren
- Bünde abrichten
- Brücke bauen (ok, den muss ich noch in Einzelteile aufspalten)
- Löcher für Saiten durch Body bohren
- Noch zu entscheiden: Halteblech von unten für Saiten vs. 8er Knoten
- Body ölen
- Body schleifen
- (Repeat until glatt)
- Elektrik einbauen
- Mechaniken montieren
- Saiten drauf
- Brücke ausrichten
- Spielen (höhö!)

...na, da bin ich wohl noch ne Weile mit beschäftigt...

Gruß, Axel
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Poldi112
11 November 2009, 15:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitat: ...na, da bin ich wohl noch ne Weile mit beschäftigt...

Ja, ich denke, so 4-5 Stunden wird Dich das beschäftigen  
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AxelW
11 November 2009, 20:28 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Hallo nochmal,

hab grad mal den funktionalen Teil der Kopfplatte ins Reine gezeichnet und anschliessend noch ein bisschen händisch drin rumgeschmiert... (Ich liebe 2B-Bleistifte!).

Ach ja: ist dann doch nur dreistreifig geworden: aussen 2x Mahagoni, innen Esche - ist in der Skizze angedeutet.

...ansonsten bin ich ich schwer am Grübeln, wie ich die Kanten der Schablone wirklich grade bekomme - irgendwie werde ich das wohl fräsen müssen (wenn ich das händisch aussäge, gibt das wieder eine Berg- und Tallandschaft  )

Gute Nacht, Axel



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Jack Sloane
11 November 2009, 20:50 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von AxelW
- irgendwie werde ich das wohl fräsen müssen (wenn ich das händisch aussäge, gibt das wieder eine Berg- und Tallandschaft  )




Hallo Axel

Du machst Dir glaube ich zuviel Sorgen, das geht mir auch oft so ...

eine 10mm Sperrholzschablone schleift sich  im Vergleich zu unseren Tonhölzern wie Butter -
ein harter Klotz ist muss, und lange Bahnen durchziehen, dann wird das so perfekt wie Du es sehen willst  

Man zeichnet das ja zuerst auf, sägt immer mit etwas Überstand und schleift dann auf die 2B   Bleistiftlinie - probers einfach mal, Wellen gibt es nur wenn Du das Schleifpapier auf die Finger legen würdest. Wenn Du Acryl schleifen willst, dauert es zugegebener Maßen etwas länger, ist aber im Prinziep das Selbe
Den Fingertest macht man dann mal blind und nach einer aingelegten Pause um zu fühlen wo noch ne Welle ist, aber Du wirst Dich wundern wie schnell die doch weg geht  

Der Trick ist mMn wirklich der harte Klotz in verschiednen Größen, für die Rundungen benutzte ich eine abgesägtes Stück alten Besenstil und manchmal ein 5mm Durchmesser Alurohr, damit aber auch nur mit etwas Drehbewegung entlang der horizontalen Schleifstrecke, nicht vertikal sonst schleift Du natürlich eine Welle im Radius des Schleifrohrs

Grüsse
Jack


das neue Forum im alten Stil mit neuen Features und alten für neue User  http://gitarrebassbau.de/
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AxelW
12 November 2009, 08:24 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Moin Jack,

ich bin halt ein alter Schlamper - u.a. wollte ich das in diesem Projekt mal bekämpfen, in dem ich besser plane und mich in Geduld übe - eigentlich heisst es immer, dass das im Alter besser wird, aber irgendwie...

Ich denke, ich werde zumindest die inneren Kanten fräsen - präzises Schleifen ist eh sowas, was mit vollständig abgeht - meine Fräse kann das besser als ich.

(Und ja, ich hab mir auch für den Body vorgenommen, ihn wirklich so lange zu schleifen, bis er glatt ist - ist auch ein Novum... Diesmal kann ich mich halt nicht mehr mit meinem Standardargument rausreden, dass es ja nur ein Prototyp ist...)

Und wenn Ihr versprecht, nicht zu lachen, poste ich bei Gelegenheit ein Bild von meiner Fräse...

Gruß, Axel
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LesPaule
12 November 2009, 11:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von AxelW
Und wenn Ihr versprecht, nicht zu lachen, poste ich bei Gelegenheit ein Bild von meiner Fräse...


Hier wird nichts versprochen, wir sind ja keine Politiker...   Also runter mit den Hosen und her mit dem Bild  

Gruß Tommi


No a Muggaseggele, noh basst's!  
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AxelW
13 November 2009, 08:24 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Moin Tommy,

Zitiert von LesPaule
Hier wird nichts versprochen, wir sind ja keine Politiker...   Also runter mit den Hosen und her mit dem Bild  
Wenn man schhon so charmant aufgefordert wird...  

Das Ganze besteht aus einem alten Bundeswehrschreibtisch, einem Kreuztisch von ebay (bei dem ich mich immer noch ärgere, dass ich nicht doch die Nummer größer genommen habe, das wären nur 50 Euro mehr gewesen, aber ich hatte Angst, das 65kg für meinen Kleinkram dann doch oversized sind) und eine Z-Achse (ebenfalls von Ebay). Ein Drehteil habe ich anfertigen lassen (Die Schraube, die die Z-Achse mit dem Kreuztisch verbindet).

...was fehlt ist der Aufsatz, der die Z-Achse wie bei jeder vernünftigen Fräse von oben (und am besten schwenkbar) auf den Kreuztisch bringt - dazu existieren Planungen, mehr noch nicht).

Aktuell benutze ich das Teil meistens, indem ich das Werkstück, welches auf einer Führung befestigt ist, am Fräser vorbeischiebe, d.h. ich benutzte meist nur die X und Z Achse.

Die Wiederholgenauigkeit ist so lala - Wenn man das Teil mit seinen typischen Gewindespielen kennt, bekommt man es normalerweise hin - ist halt nur für Holz, die Metaller werden bei dem Anblick mit Sicherheit herzhaft lachen müssen...

Gruß, Axel

(Update zur Gitarre folgt im dann gleich...)



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AxelW
13 November 2009, 09:06 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Hallo nochmal,

gestern Abend war ich nicht ganz so zufrieden mit meiner Arbeit, aber immerhin ging es voran - Showstopper sind zum Glück keine dabei gewesen.

Ich habe
- den Hals grob auf Länge gesägt
- den 'Stirnfläche' des Halses exakt winklig gefräst (das brauch ich zum Schäften der Kopfplatte)
- den 'Griffbrettteil' des Halses halbiert (und dabei ein wunderschönes Brettchen Esche für die Kopfplatte gewonnen)
- den 'Bodyteil" des Halses auf die Stärke des Korpus gebracht. Das habe ich zuerst mit der Hobelbank probiert (da der Knüppel mit 6cm für meinen 45mm Fräser zu breit ist). Dabei hab ich dann entdeckt, dass im unteren Teil des Halses ein gut versteckter Ast sass, der dann prompt und sehr unschön ausgerissen ist. Den Rest hab ich dann doch mit der Fräse gemacht, das Resultat ist, da ich das Werkstück umschlagen musste, eher medium (ich hab eh den Eindruck, dass das Shaping sowieso prinzipell von den zu kaschierenden Fehlern bestimmt sein wird...)
- dann habe ich noch die Seiten des unteren Halsteils plangefräst und mir dabei noch eine schiefe Kante eingefangen - ich hake das mal unter 'Design' ab, am Hals ist zum Glück noch genug Luft, um die Schräge noch wegfräsen zu können.

Beim provisorischen Zusammenlegen und nachmessen ist mir dann noch ein Denkfehler aufgefallen - ich war ganz automatisch davon ausgegangen, dass der Halsansatz am 12. Bund erfolgt (ist doch ne Nylonstring, oder?). Zum Glück hab ich die Brücke mal eingezeichnet. Diese wäre dann ziemlich weit unten gelandent. Das wäre dann wahrscheinlich grad noch so gegangen, aber gefallen hat mir das nicht. Deswegen hab ich den Halsansatz jetzt nach unten verlagert (wozu hab ich schliesslich einen Carbonstab?). Dabei hab ich dann gemerkt, dass das Griffbrett ruhig noch ein paar Schlitze hätte mehr haben können (das war ja  ursprünglich für meine  Framus Sport 50/I geplant, und ide hat nach dem 18. Bund das Schalloch...). Vielleicht säge ich da noch ein paar Bünde nach - leider habe ich nicht das richtige Werkzeug dafür...

Und ach ja: er als erster die dicke Fräsmacke auf der Rückseite sieht, darf sich freuen.  

Gruß, Axel



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AxelW
15 November 2009, 18:49 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Guten Abend,

am Wochenende ist wieder ein bisschen was passiert.

Zum Einen hab ich die Schablone für den Hals gemacht und den Hals damit bündig gefräst und zum Anderen habe ich die Schablone für den Fensterkopf erstellt und ihn dann auch gleich noch gefräst (Mahagoni fräsen macht Spaß!).

Die Kopfplatte ist jetzt doch aus einem einzigen Stück Mahagoni entstanden - für Streifen war mir das doch zu filigran (und das Eschenholz zu widerborstig). Das Design mit den Hörnchen hab ich schliesslich doch verworfen - die Reaktionen waren  doch ein bisschen zu kontrovers.

...und die 15° Schräge für die Schäftung hab ich auch gefräst.

Gruß, Axel



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AxelW
16 November 2009, 09:51 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Hallo zusammen,

mal eine Frage an die Akkustik-Bauer: Die 'Seitenstege' in meinem Fensterkopf sind noch ca. 7mm stark - irgendwo im Prozess zwischen CAD und Schablone hab ich da pro Steg gut 1.5mm verloren... Als ich den Kopf gestern dann gegen das Original gehalten habe, ist es mir aufgefallen...

...jetzt hab ich Bedenken, ob das hält. Ok, die Kopfplatte hat Arbeit gemacht, aber jetzt könnte ich noch eine neue bauen - wenn das Teil erst verleimt ist, gibt es kein zurück mehr...

Was meint Ihr?

Danke im Voraus!

Gruß, Axel
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crosshill
16 November 2009, 11:03 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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ich bin zwar kein akustikbauer, aber 7mm hab ich an einer Nylon hier auch gemessen. Scheint also nich unüblich zu sein.


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AxelW
16 November 2009, 21:19 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zitiert von crosshill
ich bin zwar kein akustikbauer, aber 7mm hab ich an einer Nylon hier auch gemessen. Scheint also nich unüblich zu sein.
Danke für die Auskunft - ich hab mich entschlossen, es einfach mal zu probieren (wie bei so vielem in diesem Projekt).  

Ansonsten habe ich heute den Halsansatz gefräst, die Kopfplatte weiter geschliffen und die Löcher für die Mechaniken gebohrt. Letzteres war nicht so klasse, aber am Ende war das Resultat dann doch besser als erst erwartet (zwischendurch war ich der Meinung, dass ich dann doch noch einen zweiten Kopf machen muss). Das Holz neigt zum Splittern und Reißen, dass ist dann bei Verwendung von 10mm Bohrern (die Guten für Holz) leider vorprogrammiert.

Für die 'Random Statistiker' unter Euch: die Mechaniken (sind von Stagg) wiegen solo je 66g, der Kopf komplett aktuell 237g (fragt mich nicht, wieso ich das gewogen hab, aber da stand grad ne' Waage rum und ich musste an die Kopflastigkeit früherer Gitarren meinerseits denken...

...und so ein 'halsloser' Kopf hat was von der Addams Family - das Eiskalte Händchen...  

So, ich denke mal, jetzt wird es erst einmal ein paar Tage dauern - aber mal schauen.

Gruß, Axel




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