und nochmal bzgl der 'auferstandenen' Bünde: Was ist da geschickter: Nachhämmern mit dem Kunststoffhammer oder nochmaliges Einpressen (plus eventuellem Fixieren über Nacht o.ä.)?
Oder muss ich die rausholen und neu bundierem mit Sekundenkleber? *frier*
mehr der Vollständigkeit halber: Heute hab ich mal den Body grob geschliffen.
Als nächstes steht die Fräsung für die Saitendurchführung an, dann muss ich noch den Saitenhalter bohren. Wenn ich dann noch den Sattel fertigbaue (ich werde erstmal einen Provisorischen machen), kann ich schon mal Saiten aufziehen - mal gucken, ob am WE klappt (ich würde die prinzipielle Funktion gerne testen, bevor ich 1000h dran rumgeschliffen und geölt hab... Bin in letzter Zeit etwas ins Zweifeln gekommen, ob das mit der kurzen Mensur und den Nylons ohne zuviel Geschlabber tut - man wird sehen).
Gruß, Axel
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Ich hab das jetzt nicht so intensiv verfolgt, weil das thematisch doch eher weit weg von dem ist, was mich an Instrument beschäftigt.
Ich hoffe, Du hast den Bunddraht nicht begradigt. Ich mache i.d.R. 14" Griffbrettradien, Bunddraht wird auf ca. 11" vorgebogen. Dann an den Außenseiten leicht eingeschlagen und dann - ganz im Gegentum zu einem Vorredner - von der Mitte nach außen eingeschlagen. Bisher ist mir noch keiner wieder entgegengekommen.
Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist.
Ich hoffe, Du hast den Bunddraht nicht begradigt. Ich mache i.d.R. 14" Griffbrettradien, Bunddraht wird auf ca. 11" vorgebogen. Dann an den Außenseiten leicht eingeschlagen und dann - ganz im Gegentum zu einem Vorredner - von der Mitte nach außen eingeschlagen. Bisher ist mir noch keiner wieder entgegengekommen.
Ich habe nix vorgebogen - die Gefahr, mir da Dellen reinzubiegen war mir zu groß. Ich habe den Bunddraht nur vorsichtig rechts und links angeklopft und ihn dann mit dem Schraubstock eingepresst (s.o.) ...ist auch nicht so, dass die viel hochstehen - wenn man vom Body her guckt, ist das schon eine schöne Fläche geworden. Wahrscheinlich sehe ich mal wieder Krümel.
Mal gucken, wie das tut, wenn da Saiten drauf sind.
Heute hab ich es dann endlich mal geschafft die Löcher durch den Body zu bohren, eine provisorische Brücke und einen Sattel zu bauen und den ganzen Krams mal zusammen zu setzen und Saiten aufzuspannen.
Im Moment bin ich dabei, mich mal an das Teil ranzutasten, ist doch was ganz anderes als eine E-Gitarre.
Erste Eindrücke: - der Klang ist meiner Nylon-Akkustik sehr ähnlich - klingt schön voll, gar nicht piepsig-dünn wie ich das von Piezos kenne (ok, es ist ja auch kein Piezo) - der Sattel ist noch nicht optimal. Den werde ich wohl nochmal machen müssen. Bisweilen scheppern das tiefe E und das A im ersten Bund. - die Diskantsaiten und die Bassaiten klingen je für sich als Paket unterschiedlich. Aktuell gefallen mir die Bassaiten besser, aber wie gesagt, das ist noch ein vorsichtiges Annähern - grobe Fehler scheinen mal keine drin zu sein - die Intonation war auch mit recht schätzomativ aufgesetzter Brücke ganz ok (jedenfalls um Längen besser als bei der kleinen Framus - was gewöhnungsbedürfig ist sind die Geräusche, die durch das Greifen entstehen - das stört dann doch etwas, dass man jede kleine Berührung hört.
Was nicht gut geklappt hat, war das Erstellen der 2.9mm Nut für die Brücke. Gibt es da Fräser für, oder wie macht man das am geschicktesten?
Mal gucken, wie das weiter geht - aber aktuell bin ich doch recht zufrieden.
Gruß, Axel
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Dein Projekt gefällt mir richtig gut, auch Deine artundweise der Präsentation! Ich hoffe die nötigen Feintuningmassnahmen gelingen zu Deiner Zufriedenheit.
@crosshill: - ja, mir machts aktuell auch viel Spaß.
Gestern habe ich der Brücke mal ne Stoppersocke verpasst - eine Lage Doppeltape und eine Auflage aus 320er Schleifpapier - jetzt bleibt sie auch da, wo sie sein soll.
Desweiteren hab ich die E- und A-Saite mit einem Blatt Papier unterfüttert - nun schepperts auch nicht mehr (Wie gesagt: Der Sattel ist sicherlich noch nicht das finale Modell).
Dann hab ich mich etwas mit Ägyptologie beschäftigt (zum Intonieren) und siehe da - es tut - Darauf war ich mal eine spontane Runde ziemlich begeistert.
Vom Klang her klingt das Teil wirklich wie eine Nylon-Akkustische, nur dass man halt den Verstärker hintendran hat - ist lustig. Wenn man bei 'Smoke on the Water' die E-Saite schnalzen lässt, wirds richtig heavy... Hab gestern Abend viel Spaß damit gehabt.
Hauptärgernis sind weiterhin die Greif- und Zupfgeräusche - die sind vor allem wenn man leise spielt richtig lästig. Gibt es eigentlich auch Flatwounds in Nylon? (Am besten gleich in 'hard-tension'!).
Zum Pre-Amp: Das Teil gibt wirklich ein sehr gutes Bild ab. Vor allem auf der Basseite ist der Regelbereich enorm. Bei den Höhen ist es etwas weniger - das ist dann auch gleich ein weiterer Kritikpunkt am ganzen Konzept: Die umsponnenen Saiten klingen klasse, die reinen Nyons klingen nicht ganz so gut - ist allerdings beim Zupfen lustig: die Basslinie betont sich von ganz alleine - da hört man die 'Passaga Dura' (schreibt man das so?) richtig gut raus.
Man müsste vielleicht mal mit dem Saitenwinkel experimentieren, dass man den bei den Basseiten flacher macht, damit die Diskantsaiten einen höheren Druck erzeugen... Hmmm.
jetzt muss ich doch nochmal explizit fragen, und zwar vor allem die 'Akkustiker' hier im Forum: Wie fertigt ihr den Schlitz in der Brücke an? Also das Teil, das die Enlage aufnimmt, auf der dann später die Saiten aufliegen.
Hintergrund: ich hab den Schlitz der aktuellen Brücke mit der Handkreissäge gemacht - die Breite stimmt fast, aber eben nicht ganz. Und leider ist der Transducer recht empfindlich, was die Art der Auflage anbelangt, d.h. ich brauche den Schlitz innen möglichst rechtwinklig und vor allem exakt plan.
...ich hab schon eine ganze Weile nach Fräsern dafür gesucht - leider hat die Oberfräse, die an meinem Kreuztisch hängt, eine Aufnahme von 10mm Durchmesser und keine weiteren Spannzangen als Zubehör. Die einzigen Fräser mit 3mm die ich gefunden habe, hatten alle einen 6mm Schaft.
als eher elektrisierter spieler haabe ich dieses Problem erst einmal lösen müssen. Es gibt also sicher bessere Möglichkeiten. Ich habe mir einen "Formmeißel" aus einem alten Stechbeitel geschliffen. Das Teil hatte also die typischen 2,x mm breite. DieLänge habe ich mit einem normalen beitel vorgestochen, und mit dem Schmalhans "ausgeschabt". Ob die Auflage aber für einen Transducer ausreicht (präzision) weiss ich allerdngs nicht. Da ist Fräsen evtl besser. Vielecht dremel?
Ich habe mir einen "Formmeißel" aus einem alten Stechbeitel geschliffen. Das Teil hatte also die typischen 2,x mm breite. DieLänge habe ich mit einem normalen beitel vorgestochen, und mit dem Schmalhans "ausgeschabt". Ob die Auflage aber für einen Transducer ausreicht (präzision) weiss ich allerdngs nicht. Da ist Fräsen evtl besser. Vielecht dremel?
Hmm, nee, wenn ich mir die Ergebnisse meines Rumgehansels mit irgendwelchen Stechbeiteln in Erinnerung rufe, dann kann ich das mit der Präzision getrost verneinen... Bin grad am überlegen, ob man das zweiteilig machen kann, d.h. einen Ansatz freifräsen (das wäre dann wenigstens richtig plan) und dann den zweiten Teil aus einem weiteren Stück Holz bauen und mit dem Rest verschrauben - das hätte gleich drei Vorteile: man kann es demontieren, man könnte unten noch eine kleine Nut reinfräsen (der Transducer ist breiter als meine aktuelle Stegeinlage und variabel in der Breite ist man dann wenigstens auch gleich noch... Breit genug ist mein Stegrohling, jetzt muss ich nur noch gucken, ob ich noch genug von dem Holz für das Widerlager hab... Hmmmm - muss ich mal durchgrübeln
Bin grad am überlegen, ob man das zweiteilig machen kann, d.h. einen Ansatz freifräsen (das wäre dann wenigstens richtig plan) und dann den zweiten Teil aus einem weiteren Stück Holz bauen und mit dem Rest verschrauben
siehst Du, das hätte mir damals auch einfallen dürfen! Hört sich auf jeden Fall vielversprechend an und ist einfach zu realisieren.