ich grübel gerade über die Hardware meiner ersten Gitarre und mir persönlich hat es die Firma Schaller sehr angetan. Traditionelles Unternehmen mit einer hohen Produktionstiefe in Deutschland. Mit hoher Qualität wird geworben. Nun sind die Preise aber doch recht hoch für das erste Bauprojekt und ich weiß, dass "Made In Germany" keine Garantie für ein gutes Preis-/Qualitätsverhältnis darstellen muss.
Wie ist die Qualität der Schaller Teile gegenüber den halb so teuren Konkurrenzprodukten? Merkt man noch einen Unterschied? Ich bin gerne bereit eine Stange Geld für Präzision und eine deutsche Fertigung auszugeben, aber nicht für ein Firmenimage.
Edit: Oh mist, zweiter Beitrag und gleich das falsche Forum erwischt...
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Nicht unbedingt. Schaller bietet nämlich auch Tonabnehmer an
Zur Qualität der Stege und Mechaniken hört man eigentlich nur gutes. Ich kenne keinen Beitrag, bei dem Schallerhardware als schlecht bezeichnet wurde. Dazu kommt, dass sie einiges an Spezialhardware haben, wie z.B. die 3D-Bridge oder die sehr netten Einteilerstege.
Teurer als die direkte Konkurrenz sind sie auch nicht. Vergleiche zum Beispiel den Preis eines Original Floyd Rose von Schaller und "Original" von Floyd. Anderes Beispiel: TOM-Stege von Schaller und Gibson.
Hey! Hab auch schon einige Schallermechaniker verbaut und muss sagen einwandfrei! Noch dazu ist der Service wahnsinn! Hab denen einfach ne kaputte Mechanik geschickt und hatte Tage drauf ne neue im Postkasten! Also meiner Meinung nach lohnt es sich schin Schallerhardware zu kaufen! mfG
Die hab ich zwemal verbaut, weil sie für mich eine der sehr wenigen schönen Gitarrenbrücken ist. Solide gearbeitet und funktional gibts da nix auszusetzten.
Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist.
Edit: Oh mist, zweiter Beitrag und gleich das falsche Forum erwischt...
na ja - da Du das gemerkt hast solange Du noch editieren konntest, wäre es ja nun ein Leichtes gewesen, Deinen Text einmal in die Zwischenablage zu kopieren, den Urthread zu löschen und im richtigen Board einen neuen zu starten bei dem Du dann den Text aus der Zwischenablage nur einkopiert hättest - weniger Worte und selbst erledigt - richtig ?
Schaller ist bestimmt hervorragend, bei den Mechaniken sind nur die Befestigungsflügel meist in einem anderen Winkel als Vorgänger-Produkte aus den USA, aber bei Neubau .... !?!
Schaller ist das, was ich qualitätsmäßig im besten Sinne als deutsche Qualitätsmarke bezeichnen würde, große, schwere, präzise immer funktionierende Teile. Leider ist das Design des Großteils der Gitarren- und Basshardware irgendwo im Design der 70er Jahre steckengeblieben. Das ist so dröge wie Eichenschrankwände und Kacheltische. Trotz meiner ausgewiesenen "Frankophilie" bevorzuge ich seit langem gerade bei Mechaniken Gotoh. Hier finde ich wirklich "Auswahl".
Schaller Hardware ist eindeutig qualitativ auf hohem Niveau. Punkt. Nun fragt man sich aber, wo kommt der alternative "Billigkram" her ? So unendlich viele Hersteller/Anbieter wird es nicht geben. Bei Saiten sieht es ähnlich aus. Aus der Autobranche kennt man Y Bänder. Wenn nicht gerade zweilichtige Produkte aus asiatischen "Schmieden" kommen, kann man von Spreißbändern (Y) ausgehen. Die eine Charge wird im Original Herstellerkarton verpackt, die andere geht in den Zubehör... So schlecht wie es sein müßte sind die namenlosen Mechaniken oder Brücken nicht trotz Spottpreisen. Nimmt man sie auseinander sind die Einzelteile sehr ähnlich. Was glaubt ihr, was im Aldi alles als "getarnte" Markenware angeboten wird ? Recherchen von Verbraucheschützerm haben schon allerhand Handelsmarken "enttarnt". Der Sinn ?? Nun, der Hersteller kann ganz andere Grundstoff-Mengen ordern und erzielt dadurch extreme Einkaufspreise, da kann es Sinn machen sich selbst Konkurenz zu bereiten.
Ich stimme capricky zu, dass Schaller im Guten wie im Schlechten klassisch ist.
herb, es stimmt schon, dass die Teile gleich oder sehr ähnlich aussehen. Aber das bedeutet definitiv ... NICHTS. Ein Zahnrad bestimmter Größe wird immer wie ein Zahnrad aussehen.
Ich hab da über die Jahre meine Erfahrungen gemacht. Es ist z.B. gar nicht witzig, wenn Du auf der Bühne einen Bass stimmst und der Flügel dreht durch, weil die Saitenwelle in der Passung des aufgepressten Zahnrads durchdreht.
Deswegen seit Jahren nur noch Gotoh, Hipshot, Schaller als Mechanik und ETS, ABM, Hipshot und Schaller als Bridge. Ausfallquote hierbei: NULL.
Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist.
...aber ich sprach auch von "zwielichtigen asiatischen Schmieden...." wie immer man das auch interprtieren will. Wer auf Nummer sicher gehen will/muß und auch für andere etwas bauen will sollte keine Experimente machen. Da bin ich bei dir, sehe das genauso. Leider erlebe ich jeden Tag mit steigender Tendenz, dass man uns als Bürger sowie Verbraucher permanent "verarscht". Hatte man sich vor Zeiten noch viel Mühe beim Vertuschen gegeben so hantiert man heute vollkommen ungeniert. Is doch alles ejal.... (Siehe aktuell Franz Josef Jung) Bist du dir denn absolut sicher, dass ein solcher Fehler der durchdrehenden Welle bei Schaller nicht auch schon passiert ist? Ich habe (wieviele weiß ich gar nicht genau...müßte meine Frau mal fragen) bei den meisten meiner Gitarren (auch bei den ständigen Arbeitstieren) namenlose Mechaniken am Start und bislang keine schlechten Erfahrungen gemacht. Es sind sogar einige Roundbacks dabei die richtig super sind. Es kann aber auch nur an den größeren Flügeln liegen gegenüber Stratstandartflügeln...ich bin mir da nicht sicher warum sie sich so präzise "anfühlen"
So wie anderen geht's mir auch, wenn ich den Namen Schaller lese, damit verbinde ich automatisch den Begriff Qualität. Und ich gehöre auch nicht zu den Billigzeugs-Käufern. Was nicht heißen will, daß andere Erzeugnisse nichts taugen, nur weil sie weniger kosten. Ein gutes Beispiel sind die "Wilkinson"-Produkte, die ich in meinen bisherigen Projekten eingesetzt habe und bei denen ich auch bleiben werde. Die Qualität ist augenscheinlich so gut, daß es mich nicht wundern würde, wenn sie aus derselben Fertigungsstraße kämen wie die Schallers, Gotohs, Grovers etc. Nur daß halt ein anderes Label draufpappt. Natürlich habe ich damit noch keine Langzeit-Erfahrungen machen können, wie denn auch. Sollten sich doch je Probleme mit der Haltbarkeit ergeben dann zeigen sich diese gewiß bei Bässen früher als bei Gitarren.