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Gearbuilder-Forum    Saiteninstrumente    E-Bässe  ›  Barilla-Ahorn
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Barilla-Ahorn  Dieses Thema wurde bisher 545 mal gelesen. ausdrucken
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frischling
13 Dezember 2009, 10:22 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Hallo zusammen,

Als erstes möchte ich mich für die Mühe und den vielen Informationen hier im Forum bedanken. Wem hier nicht geholfen werden kann, sollte lieber was anderes machen.


Nun aber der Reihe nach.

Ich hatte in der letzten Zeit 2 Probebässe aus MDF und Multiplex gebaut, um mich mit den Widrigkeiten vertraut zu machen.

Nun fühlte ich mich fit für den ersten richtigen Bass.
Das Ziel ist ein „best off Leo“.

Body:  
Esche
Die Form ist ein Mix aus Fender, MM und G&L

Hals:
Ahorn
Aus einem Stück


Der Body war als erstes dran.
Den Kampf zwischen der Amerikanischen Esche und mir habe ich gewonnen. Die hat sich aber auch angestellt.

Nun war gestern der Hals dran.
Das Holz ist +- 30 Jahre alt ( desshalb auch 2 Probeläufe), und stammt aus einem Regal, welches vor 30 Jahren aus massiven 6 cm starken Ahornbolen gebaut wurde. Ich habe den Rohling mit perfekt liegenden Jahresringen, kein Verwuchs, schneeweiß...., nun auch schon 5 Jahre bei mir gelagert. In den ganzen Jahren hat das Holz keinen mm gearbeitet.
Das grobe Maß hat der Rohling vor 2 Wochen bekommen, und konnte dann wieder ruhen. Immer noch bolzen gerade. Also ging es gestern los. Bis auf die Kopfplatte und das Griffbrett war gestern Abend alles fertig. Das Shaping des Halses war einfach perfekt, keine Felhler oder Macken...... Besser hätte es nicht sein können.
Zum Aufräumen der Werkstatt legte ich den Hals mit dem Griffbrett nach unten auf einen Tisch. Als ich ihn wieder runter nehmen wollte, merkte ich, dass er kippelt.
Bei der Sichtkontrolle musste ich feststellen, dass das Holz von einem Italienischen Barilla-Ahorn stammen muß. Er war verdreht wie eine Spirelli.

Man lernt nie dazu.
Selbst nach 30 Jahren kann Holz noch solche Spannungen haben, dass es noch so stark arbeitet.

Also auf ein neues.
Allerdings wird der 2. Versuch aus gesperrtem Ahorn mit nach allen Himmelsrichtungen liegenden/stehenden Jahresringen gebaut.

Bis dann.

Gruß Thomas




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Schellackmeister
13 Dezember 2009, 11:29 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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Zum einem arbeitet auch 30-jahre abgelagertes Holz durch Spannungen, vor allem aber auch durch Veränderungen von Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Ärgerlich, leider ist das aber so.
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Claas
08 Februar 2010, 15:11 Diesen Beitrag einem Moderator melden

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finde ich zwar ungewöhnlich dass es so stark ist dass du damit nicht mehr arbeiten kann aber soll es wsohl geben.

hab jetzt noch nicht ganz verstanden ob du ne konkrete frage hattest, oder ob das jetzt hier nur ein normaler Bauthreat wird.

ansonsten wünsche ich dir noch gutes gelingen
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Private Message Antwort: 2 - 4
          
zoom
08 Februar 2010, 17:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden
Das Leben ist die Summe aller Wege
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Zitiert von frischling
..
Man lernt nie dazu. ..


das war jetzt ein Freud'scher dreher oder?
Ist der Hals verdreht oder nur krumm? Im ersteren Fall lässt es auf Drehwuchs schließen im zweiten Fall eher auf die "imprägnierte" Feuchtigkeit durchs Verleimen des Griffbrettes, das kommt vor
Hast Du das fertige Griffbrett aufgeleimt oder den Rohling und dann abgerichtet?


Schöner geht es nicht! Oder doch?
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Private Message Antwort: 3 - 4
          
frischling
07 März 2010, 13:39 Diesen Beitrag einem Moderator melden
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Zitiert von zoom


das war jetzt ein Freud'scher dreher oder?





Zitiert von zoom


Ist der Hals verdreht oder nur krumm? Im ersteren Fall lässt es auf Drehwuchs schließen im zweiten Fall eher auf die "imprägnierte" Feuchtigkeit durchs Verleimen des Griffbrettes, das kommt vor
Hast Du das fertige Griffbrett aufgeleimt oder den Rohling und dann abgerichtet?



Der Hals hat sich verdreht.
Ein Drehwuchs war aber nicht zu erkennen.

Der Hals war aus einem Stück ( Hals und Griffbrett in einem ).
Also kommt die Variante Leim nicht in Frage.

Ich hatte den Hals auch noch ca. 14 Tage liegen, und es hat sich nix verändert.

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Private Message Antwort: 4 - 4
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