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Icon V
Erst wollte ich gar keinen Baubericht zum aktuellen Projekt machen, aber irgendwie verspüre ich gerade doch Lust dazu und deswegen gibt’s ein paar Eindrücke der ersten Bauabschnitte meines ersten 5-Saiters und gleichzeitig auch dem ersten Bass, den ich für jemand anders baue.
Ich habe euch im Vorfeld ja schon ein paar Fragen, insbesondere zum Hals gestellt, der bei diesem Bass recht schmal und dünn ausfallen wird, kurz und bündig gesagt sollen auf einem Hals für 4 Saiten 5 davon Platz finden. Aus den Diskussionen dazu hat sich letztendlich ein 5-teiliger Hals aus Ahorn und Nuss mit einem Griffbrett aus Zitronenholz herauskristallisiert. Stabilisiert soll das Ganze durch einen Trussrod und zwei schmale Carbonstäbe werden.
Die Korpusform dürfte einigen noch von meinem letzten Baubericht bekannt sein. Icon habe ich sie damals getauft, diesmal sind die Materialien jedoch anders. Die Basis bildet ein Boden aus Kirsche, darauf sitzt eine Decke aus amerikanischer Walnuss. Zwischen diesen beiden sorgt ein Ahornfurnier für ein bisschen optischen Kontrast.
Die Elektronikabteilung besteht aus 2 Delano Soapbars und einer Noll 2-Band Elektronik, wobei für die PUs jeweils noch ein Schalter für die Modi seriell/parallel/singel-coil eingebaut wird.
Hardwaremäßig setzte ich diesmal wieder auf Singlebridges, sowie geschlossene Mechaniken in gold.
Im Groben war’s das, dazu sagen sollte ich vielleicht noch, dass das Projekt nun schon ein paar Tage alt ist und ein paar Arbeiten bereits erledigt wurden, weshalb es für’s erst nur einen kurzen Abriss über die bisher erfolgten Schritte gibt und keinen ausführlichen Bericht.
Die Daten hier noch mal kurz und bündig aufgelistet:
Design: Icon Bass, 5-saitig Korpus: Kirsche einteilig Decke: Amerikanische Walnuss einteilig Trennfurnier: Ahorn Hals: 5-teilig Ahorn/Walnuss, geschraubt Griffbrett: Zitronenholz, 24 Bünde Tonabnehmer: Delano Soapbars Elektronik: Noll 2-Band + Humbuckersplit Mechaniken: Gekapselt 2+3, gold Brücke: Einzelbrücken, gold Finish: Hartöl
Baubericht Teil 1
Bild 1: Der verleimte Korpusrohling. Dabei ist gleich die erste Sache schief gelaufen, dazu später ein wenig mehr.
Bild 2: Die Form ist grob ausgesägt.
Bild 3: Zwischenschritt beim Bündigfräsen, die Schablone hatte ich noch vom ersten Icon Bass übrig.
Bild 4: Die einzelnen Streifen des Halses werden miteinender verleimt.
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Baubericht Teil 2
Bild 1: Hier der angesprochene Fehler, der mir beim Verleimen passiert ist. Aus irgendwelchen Gründen ist das Trennfurnier an einzelnen Stellen leicht wellig geworden. Hier sieht man die schlimmste Stelle am unteren Cutaway. Die Verleimung an sich scheint gut zu halten und auch sonst habe ich keine Anzeichen entdeckt, die mit aus funktioneller Sicht sorgen machen, optisch ist es halt nicht unbedingt ein Brüller. Die spätere Besitzerin hat mit angehalten weiterzumachen, alles halb so wild für sie.
Bild 2: Der Rohling für den E-Fachdeckel aus einem Abfallstück vom Korpusrohling.
Bild 3: Der Falz für den Deckel wird gefräst.
Bild 4: Das Ergebnis des Bauabschnitts „E-Fachdeckel“. Passt!
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The Dude |
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Baubericht Teil 3
Bild 1: Hier stelle ich gerade eine Frässchablone für die Tonabnehmer her. Soapbars und dazu noch in identischer Größe für Bridge und Neck sind mal eine willkommene Arbeitserleichterung.
Bild 2: Mitten in den Fräsarbeiten. Am Neck-PU wurde der erste Schritt der Fräsung bereits gemacht, am Bidge-PU ist noch der Zustand nach dem Forstnern und Beiteln zu sehen.
Bild 3: Das Ergebnis der PU-Fräsungen am Korpus.
Bild 4: Die Kopfplatte wurde abgetrennt und wieder angeschäftet.
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The Dude |
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Baubericht Teil 4
Bild 1: Die Erfolgskontrolle für die Tonabnehmerfräsungen. Schaut gut aus und klemmt nicht. Ich bin zufrieden.
Bild 2: Das ganze noch mal im „Gesamtkontext“.
Bild 3: Hier sieht man die CFK-Stäbe in den dafür vorgesehenen Nuten. Diese wurden, genau wie der Trussrod-Kanal, auf der Tischfräse meines Kumpels gemacht.
Bild 4: Die Carbonstäbe wurden mit Epoxy eingeklebt. Eine richtige Sauerei, aber es scheint bombenfest zu halten.
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The Dude |
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Baubericht Teil 5
Bild 1: Die Carbonstäbe wurden bündig gehobelt und geschliffen, gleich kommt das Griffbrett drauf.
Bild 2: Ein Foto vom Griffbrett und einem dunklen Trennfurnier, welches zwischen Ahorn und Zitronenholz für ein bisschen Kontrast sorgen soll.
Bild 3: Das Griffbrett wird aufgeleimt.
Bild 4: Seitlich der Kopfplatte fehlte noch etwas Material, dehalb werden noch zwei Öhrchen angeleimt.
Vorerst war’s das, ab jetzt geht’s in Echtzeit weiter.
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Schellackmeister |
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Schön das du doch einen Baubericht schreibst. Von solchen Beiträgen lebt das Forum.
Das wellige Furnier ist ärgerlich. Aus welchem Grund auch immer muss an dieser Stelle zu wenig Anpressdruck gewesen sein.
Du verschaltest deine Soapbars als seriel/parallel/splitt. Benötigst du dafür einen ON/ON/ON oder den ON/OFF/ON?
Entweder hat dich der komplette Weihnachtswahnsinn gepackt und du hast das alles am ersten Feiertag gebaut oder du hast den Bericht erst gestern Nacht nachgeliefert.
Ich freu mich auf jeden Fall schon auf den Bericht wie es weitergeht. |
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rumblebird |
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Dass die Form mir sehr gut gefällt, habe ich ja schon beim Vierer zu Protokoll gegeben. Das wirklich spannende für mich ist der Zahnstocher  Lass uns bitte wissen, wie die Dame damit klarkommt. Und wie oft Du die Rods nachstellen musst  Und die Hardwarefarbe ... na ja ... warum soll es nur Männer mit schlechtem Geschmack geben?  Noch ein Hinweis zur PU-Verdrahtung: Probier am besten die Splitschaltung der Soapbars vorher mal aus. Ich habe das zweimal so verdrahtet und fand den Ton eher bescheiden. Deswegen hab ich es beim Fucktor 4 auch wieder rückgebaut und lebe bestens mit der Wahl zwischen parallel und seriell. EDIT für den Schellackmeister: Für parallel-seriell-split braucht man on-on-on |
| Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist. |
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The Dude |
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Noch ein Hinweis zur PU-Verdrahtung: Probier am besten die Splitschaltung der Soapbars vorher mal aus. Ich habe das zweimal so verdrahtet und fand den Ton eher bescheiden. Deswegen hab ich es beim Fucktor 4 auch wieder rückgebaut und lebe bestens mit der Wahl zwischen parallel und seriell.
Ja, ich bin da im Grunde einer Meinung mit dir. Mir würde seriell und parallel auch ausreichen, jedoch wollte sie den split unbedingt haben und die parallel-Variante war dann ein Vorschlag meinerseits, in weiser Voraussicht, dass sie vermutlich ähnlich, aber brauchbarer als die SC-Variante klingt. @Schellackmeister: Lies dir den ersten Beitrag nochmal durch. Das ist nicht alles innerhalb von einem Tag passiert, sondern hat schon vor ca. 3 Wochen angefangen... |
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wieso schauen die Carbonstäbe da so weit oben raus? Sind die nur nicht komplett versenkt? |
| Schöner geht es nicht! Oder doch?
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rumblebird |
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Ja, ich bin da im Grunde einer Meinung mit dir. Mir würde seriell und parallel auch ausreichen, jedoch wollte sie den split unbedingt haben und die parallel-Variante war dann ein Vorschlag meinerseits, in weiser Voraussicht, dass sie vermutlich ähnlich, aber brauchbarer als die SC-Variante klingt.
Es genügt nicht, keine Ahnung zu haben. Man muß auch noch weghören, wenn die Erfahrenen etwas dazu sagen  |
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The Dude |
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wieso schauen die Carbonstäbe da so weit oben raus? Sind die nur nicht komplett versenkt?
Ist nur für's Foto, damit man die Dimensionen einigermaßen einschätzen kann. Die stehen da über die Nut raus und wurden später selbstverständlich noch richtig reingelegt. |
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filzkopf |
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Hey tolles Projekt ist das welches du hier am Laufen hast und vor allem tolle Holzwahl; wobei ich bei dieser noch mal einhacken muss: Woher hast du denn den Kirschbody? Bin schon länger nach einem slochen auf der Suche hab allerdings noch keinen gefunden! mfG |
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The Dude |
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Hey tolles Projekt ist das welches du hier am Laufen hast und vor allem tolle Holzwahl; wobei ich bei dieser noch mal einhacken muss: Woher hast du denn den Kirschbody? Bin schon länger nach einem slochen auf der Suche hab allerdings noch keinen gefunden! mfG
Probiers mal bei Holzkarle, der müsste was in der Größe haben. |
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12stringbassman |
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Schönes Projekt, Kompliment! Gefällt mir sehr gut (bis auf den Schraubhals natürlich  ) Eine Frage zum Hals: Du hats die Streifen zuerst zusammengeleimt und dann die Kopfplatte abgetrennt und angeschäftet. Wie hat das geklappt, dass die Streifen an der Leimfuge sauber aufeinander liegen und nicht versetzt sind? |
| Alles Gute wünscht der Hiasl Ich bin schon umgezogen nach http://www.GitarreBassBau.de |
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rumblebird |
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Wenn die Halskantel sauber abgerichtet ist, ist das doch überhaupt kein Problem. Das klappt dann sogar, wenn der Mittelstreifen nur ein 0,6mm-Furnier ist.
Und was den Schraubhals angeht: Neben den ganz praktischen Vorzügen beim Bau und im (hoffentlich nie auftretenden) Reparaturfall bilde ich mir auch ein, dass das einen kleinen klanglichen Effekt hat. |
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The Dude |
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Ist mittlerweile das vierte Mal, dass ich das so mache und es hat immer gut funktioniert. Da der hier ein Kopfplattenfurnier kriegt, musste es sogar nur auf der Rückseite 100%ig passen, auf der Vorderseite sieht man einen kleinen Versatz, der aber nicht stört und später verdeckt sein wird. |
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12stringbassman |
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Hey Dude, danke für die Antwort!
(...) auf der Vorderseite sieht man einen kleinen Versatz (...)
Genau das meinte ich. Aber wenn es durch das Furnier verdeckt wird passt's ja. |
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The Dude |
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Baubericht Teil 6Weihnachten und das ganze Drumherum ist vorbei und es war wieder ein bisschen Zeit um mich in die Werkstatt zu verkrümeln und am Bass weiterzubauen. Den heutigen Tag habe ich voll und ganz dem Hals gewidmet, welcher zunächst noch ein Kopfplattenfurnier benötigte. In meiner Furnierkiste habe ich ein kleines Blatt Nussfurnier gefunden, das farblich recht gut zum Body passte und selbiges wurde dann auch auf die Kopfplatte geleimt. Vorher mussten jedoch die angeleimten seitlichen Leisten noch bündig zur Kopfplatte gehobelt und geschliffen werden, was allerdings keine große Sache war. Das alles geschah bereits gestern Abend, damit der Leim trocknen und ich heute weiterarbeiten konnte. Da die Kopfplatte dieses Basses aufgrund der 5. Saite, bzw. Mechanik ein bisschen größer werden musste, als die des 4-Saiters musste ich erst noch ein Frässchablone anfertigen. Dazu habe ich mir die Zeichnung im Maßstab 1:1 ausgedruckt und auf ein Stück Sperrholz gekleistert. Während der Trocknungsphase des Tapetenkleisters habe ich die Endmaße am Halsrohling angerissen und das Gröbste schon mal ausgesägt. Anschließend habe ich die Schablone ausgesägt und ein bisschen zurecht geschliffen, deren Umrisse auf den Kopfplattenteil des Halses übertragen und auch diese ausgesägt. Dann folgten die Fräsarbeiten. Um auf die endgültigen Maße zu kommen, habe ich zwei lange Alu-Vierkantprofile an den Halsflanken befestigt, welche mir als Fräsanschlag dienten. Für die Kopfplatte kam die zuvor hergestellte Schablone zum Einsatz. In diesem Stadium kam dann auch das Trennfurnier zwischen Hals und Griffbrett richtig zur Geltung und ich bereue die Entscheidung kein Stückchen. Meiner Meinung nach schaut das einfach richtig gut aus und diesmal auch ohne Wellen oder sonstige Fehler. Zum Schluss habe ich alles noch ein wenig verschliffen und wo es noch nicht 100%ig passte (Kopfplatte z.B.) auf die richtigen Maße gebracht. Das war’s dann auf für heute, denn es mussten auch noch ein paar Silvester-Party Einkäufe erledigt werden und der Schnaps muss auch noch ins Eisfach... 
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slowater |
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hi dude, das wird wieder ein sehr schickes teil schöne hölzer, v.a. die kirsche, die form gefällt mir so gut wie beim 4er und das hochskalieren der kopfplatte ist auch absolut gelungen. und der bau läuft ja flott und geschmeidig - respekt. das bischen furnierwelle find ich auch nicht tragisch. was haben die carbonstreifen für nen querschnitt? bin auf den weiteren fortgang gespannt. |
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LesPaule |
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Der wird mal schön! Besonders die Auswahl der Hölzer finde ich sehr geschmackvoll und die Idee mit dem Trennfurnier zwischen Griffbrett und Hals muß ich mir merken...  Gruß Tommi |
| No a Muggaseggele, noh basst's!  |
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The Dude |
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Danke euch beiden!  Die Carbonstreifen sind 8x3mm. |
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The Dude |
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 Maximum Member 
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Baubericht Teil 7Heute (ja, ich hab noch Urlaub!  ) ging es ein bisschen weiter. Zunächst habe ich mich den Dots auf und seitlich vom Griffbrett gewidmet. Wie beim ersten Icon auch sollten die Dots auf dem Griffbrett klein und dezent sein und was läge da näher als es genauso zu machen. Lediglich das Material ist ein anderes. Beim ersten Icon waren die Punkte auf Perlmutt, hier kommt Abalone zum Einsatz, welches sich ein bisschen stärker vom hellen Griffbrett abhebt. Die Sidedots sind aus schwarzem Kunststoff. Nachdem alle Positionen angerissen und vorgekörnt waren, habe ich die Löcher gebohrt und anschließend die Dots mit Sekundenkleber eingeklebt. Danach wurde alles sauber verschliffen und weil ich anschließend bundieren wollte, erhielt das Griffbrett auch gleich seinen Feinschliff. Dann ging es an die Bünde. Ich entschied mich wieder für die Hammer-Methode, was dieses Mal anscheinend auch mal richtig gut funktioniert hat, denn nachdem die Bundenden abgeknipst wurden und ich mich ans Abrichten machte (dieses Mal übrigens mit Wasserwaage und aufgeklebtem Schleifpapier) musste nur relativ wenig nachgearbeitet werden. Schaut gut aus bis jetzt, probespielen geht ja noch nicht. Zuletzt habe ich dann die Bundstäbchen noch mit Stahlwolle und Schleifpaste poliert und mir dann mein Feierabendbier aufgemacht. Gut war’s! 
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rumblebird |
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Das entscheidende Foto fehlt ja leider |
| Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist. |
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The Dude |
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Das entscheidende Foto fehlt ja leider
Hö? Was meinste? Feierabendbier?  |
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12stringbassman |
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Hö? Was meinste? Feierabendbier? 
 Stimmt, die "Braun'sche Röhre" fehlt! Schöne Arbeit, gefällt mir. Ist das Absicht, dass das Griffbrett keinen Radius hat? Dem Trennfurnier-Wahn bin ich ja nun auch verfallen, das gibt dem ganzen so ein gewisses "Etwas". Was ist nun eigentlich die anerkannt "richtige" Reihenfolge der Arbeitsschritte: a) Erst Griffbrett komplett fertig machen, dann aufleimen, dann Hals ausformen b) Griffbrett aufleimen, dann schlitzen, dann Hals formen, dann bundieren c) Griffbrett fertig geschlitzt und geformt aufleimen, dann Hals formen, dann bundieren d) ??? ?? BTW: den purpurnen Teppich hättest Du wegen uns jetzt extra nicht ausrollen müssen  |
| Alles Gute wünscht der Hiasl Ich bin schon umgezogen nach http://www.GitarreBassBau.de |
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The Dude |
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Beim nächsten Mal gibt's das Bier als Foto, ich versprechs euch!  Kein Radius? Ne,man sieht's hier nur nicht wirklich. Wenn man sich auf Armin Dreier verlassen kann, dann sind's 12 Zoll. Da wären wir dann auch bei deiner nächsten Frage....Ich schlitze (bis jetzt) nicht selber, aber ich habe mir angewöhnt die Bundierung vor vor dem Halsprofil zu machen, weil ich da beim Einschlagen eine plane Auflagefläche auf der Unterseite habe. Und der der purpurne Teppich.....für euch ist mir einfach nichts zu schade! Übrigens absolute Empfehlung von mir für das Ding. Ist so eine 1,50 € Antirutschmatte aus der Obi-Wühlkiste und die hat mir schon viel geholfen. Möchte ich nicht mehr missen! |
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12stringbassman |
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OK, mein Augenmaß war schön länger nicht mehr beim Eichamt, aber die letzten vier Bilder legen den Verdacht nahe, dass der Radius gegen unendlich geht...  |
| Alles Gute wünscht der Hiasl Ich bin schon umgezogen nach http://www.GitarreBassBau.de |
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rumblebird |
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Wenigstens hast Du richtig geraten, was das fehlende Bild angeht  Wie kommt man da auf "kein Radius"? Ich finde, dass er deutlich zu sehen ist. Wobei 12" ja ohnehin schon die nächste Stufe nach Besenstiel ist  Und zur Reihenfolge: ich benutze d)  Griffbrett fertig formen und schlitzen Griffbrett aufleimen Hals grob formen (den Konus, die Kanten brechen, Halsfuß, Übergang zur Kopfplatte) Bundieren mit dem Hammer Hals fertig formen Wobei ich beim Bundieren der letzen Instrumente den Hals auf dem Oberschenkel liegen hatte. Sehr bequeme Methode! Das Trennfurnier zwischen Hals und Griffbrett könnte ich auch mal auspobieren  |
| Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist. |
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12stringbassman |
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Wie kommt man da auf "kein Radius"? Ich finde, dass er deutlich zu sehen ist.
Liegt wohl an der ausgeklügelten Beleuchtung des Fotografen, dass ich den Radius nicht sehen kann.....  |
| Alles Gute wünscht der Hiasl Ich bin schon umgezogen nach http://www.GitarreBassBau.de |
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damndan |
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 Kein Schaden; keine Entschädigung. Maximum Member 
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Zitierter Text
Liegt wohl an der ausgeklügelten Beleuchtung des Fotografen, dass ich den Radius nicht sehen kann.....
Wenn ich wissen muss, ob was gekrümmt oder verzerrt ist, nehme ich ein Lineal zur Hand ubd halte es an den Bildschirm. Also, ich sehe da einen Radius.  Weiterhin gutes Gelingen, Dude! |
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The Dude |
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Baubericht Teil 9Da die Wettervorhersage für morgen Massen von Schnee prognostiziert hat und ich spätestens dann mit dem Bass ins Freie gemusst hätte, habe ich heute ein paar Stunden dran gehängt und die Außenarbeiten schon erledigt. Konkret spreche ich hier vom Bodyshaping, das ich auch bei dem Bass hier wieder mit der Flex machen wollte. Aber der Reihe nach. Vor dem Shaping stand erst mal die Hochzeit an und die Hochzeitsvorbereitungen mussten auch noch getroffen werden. Zunächst habe ich den Hals am Korpus ausgerichtet und das Ganze mit Schraubzwingen fixiert. Dann habe ich ein paar Vierkantleisten rund um den Halsfuß angelegt, welche mir als Frässchablone dienten. Die Fräserei an sich lief problemlos, zuvor wurde natürlich erst noch mit dem Forstnerbohrer das Gröbste der Halstasche weggeschafft. Dann ging’s vor den Traualtar, wo sich die beiden Teile auch tatsächlich das Ja-Wort gaben. Ist doch immer wieder ne schöne Sache, wenn sich zwei finden um den Bund für’s Leben zu schließen. Bevor ich aber zu sentimental wurde, ging es gleich mit dem Verrunden der Korpuskanten weiter. Dazu habe ich einfach einen Abrundfräser genommen und bin damit sowohl auf der Vorder-, als auch auf der Rückseite einmal um den Korpus gefahren. Als auch das erledigt war, habe ich die Bereiche am Korpus markiert, die ich im Anschluss mit der Flex traktieren wollte und bin mit dem markierten Body nach draußen umgezogen, wo ich den noch vorhandenen Schnee rings um mich herum braun eingefärbt habe...jede Menge Schleifstaub... Das Shaping lief schnell und problemlos, machte sogar richtig Spaß. Nach der Flex bemühte ich dann wieder meine eigene Muskelkraft und habe die gröbsten Schleifspuren der Fächerscheibe entfernt. Zum Feintuning bin ich heute nicht mehr gekommen, was man an einigen Unregelmäßigkeiten am Kantenverlauf erkennen kann. Das wird sich in den nächsten Tagen noch ändern, für den Moment ist’s auch erst mal genug. Feierabendbier gab’s heute übrigens auch keines....ein sich selbst auffüllender Kühlschrank....das wäre mal was! 
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LesPaule |
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Kleine Frage nebenbei: Auf dem vorletzten Bild sieht man, daß die Decke bis zum Korpusholz hinunter abgeschliffen wurde. War das so beabsichtigt? Oder hab ich da mal wieder was überlesen...  Im übrigen wäre mir zum Thema "Hochzeit" ein weniger romantischer Vergleich eingefallen...  Gruß Tommi |
| No a Muggaseggele, noh basst's!  |
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12stringbassman |
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Schaut saugut aus!  Ich würde mir das nicht trauen, mit solch' brachialem Gerät wie der Flex den gerade frisch vermählten Body zu traktieren. Hat bei Dir aber anscheinend ganz gut geklappt. Tommis Frage drängte sich mir auch gerade auf. Die Auftraggeberin scheint ein recht zierliches Mädel zu sein, so knapp wie die Bierbauchfräsung ausgefallen ist. So eine Figur möchte ich mal haben. Hattest Du da extra Maß genommen?  |
| Alles Gute wünscht der Hiasl Ich bin schon umgezogen nach http://www.GitarreBassBau.de |
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The Dude |
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Ja, du hast richtig gesehen udn auch nix überlesen, Tommi. Das geht deshalb bis auf's Korpusholz, weil ich mir beim Spielen meines Basses immer denke, dass da ruhig noch ein bisschen was weg gedurft hätte. So ist es dem Spielkomfort einfach zuträglicher.
Und wegen der Flex, die ist nicht so brachial wie man meint. Mit Fächerscheibe und ganz niedriger Drehzahl kann man damit sogar recht präzise arbeiten. |
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rumblebird |
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The Dude |
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Hey Großer, warum so traurig? Brennt das Gold in den Augen oder treibt die die Leere meines Getränkefachs im Kühlschrank die Tränen in die Augen? In letzterem Fall vielen Dank für deine Anteilnahme!  |
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rumblebird |
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Der war so schön ... bis vor dem letzten Bild!  |
| Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist. |
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The Dude |
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 ...wusste ich's doch.... btw: Weiß zufällig jemand, ob bzw. wie sich goldene Hardware wie die hier mattieren lässt? Das wäre noch das i-Tüpfelchen, ohne dass es ein Muss ist. |
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lumpi |
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Saubere Arbeit wie immer bei dir... ...und das Korpusdesign ist einfach nur goil!  Gruss & weiter so Lumpi |
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12stringbassman |
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btw: Weiß zufällig jemand, ob bzw. wie sich goldene Hardware wie die hier mattieren lässt? Das wäre noch das i-Tüpfelchen, ohne dass es ein Muss ist.
Normalerweise mit feiner Stahlwolle. Die Schichtdicke könnte allerdings problematisch dünn sein. An meinem ersten Bass hatte ich vergoldete Schaller M4 dran, die waren nach einigen Gigs schon recht abgegrabbelt, so hauchzart war die Goldschicht. Aber wenn Du Deine vergüldete Hardware mit Stahlwolle abreibst wird Rublebird wieder froh, weil sie dann nimmer gülden ist  |
| Alles Gute wünscht der Hiasl Ich bin schon umgezogen nach http://www.GitarreBassBau.de |
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filzkopf |
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Hey! Schicke Arbeit hast du da geleistet mit dem Shaping! Gefällt mir ausgesprochen gut! Und jemanden muss auch Gold gefallen, mir zum Beispiel in diesem Fall sogar sehr gut! Ich habe nur ne Frage zum Fräsen der Halstasche: Mir sieht das irgendwie schwinglig aus mit den kleinen Holzbalken rund um die Fräsung; womit hast du die denn gefestigt?? MfG |
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The Dude |
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...schwinglig...
Das Wort kenne ich zwar nicht, aber zur Befestigung habe ich doppelseitiges Klebeband genommen.  |
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The Dude |
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Baubericht Teil 10Die Schneemassen sind (noch) ausgeblieben und außerdem hatte ich heute meinen letzten Urlaubstag. Für letzteres gibt es eigentlich fast nix Schöneres als den Urlaub in der Werkstatt ausklingen zu lassen und wegen Ersterem ging ich heute mal neue Wege. Weil mit das Korpusshaping gestern so viel Spaß gemacht hat, habe ich heute mal ausprobiert, wie sich die Flex denn so beim Herausarbeiten des Halsprofils schlägt. Ich habe also mein Zeug zusammengepackt und habe mich draußen vor der Werkstatt häuslich eingerichtet. Abgesehen davon, dass es arschkalt war, ging das Shaping des Halses mit der Flex wirklich gut, wenngleich es zeitlich keine große Ersparnis gegenüber der Schabhobelmethode war. Aber darum ging es mir auch nicht, ich wollte es einfach mal ausprobiert haben. Jedenfalls habe ich mit dem Winkelschleifer erst mal jede Menge Material abgetragen und bin dann wieder in die warme Werkstatt umgezogen, wo ich mich zum endgültigen Halsprofil vorgearbeitet habe. Das geschah mit dem üblichen Verdächtigen...Ziehklinge, Raspel, Feile und Schleifpapier. Es fehlen noch die allerletzten Feinheiten, aber im Grunde ist das Halsprofil fertig. Ganz an die Wunschmaße habe ich mich nicht gehalten, sondern habe anstatt 19mm Stäke am Sattel 20mm stehen lassen und dafür das Profil ganz leicht asymmetrisch gestaltet. Letzteres ergab sich eigentlich zufällig und hätte auch leicht wieder „behoben“ werden können, allerdings hat sich das verdammt gut angefühlt und deswegen habe ich es so gelassen. Zu mehr bin ich dann nicht mehr gekommen, bzw. wollte auch nicht mehr. Nun sind die groben Arbeiten alle so ziemlich erledigt und für die Feinheiten brauche ich ein paar Tage Pause, um ein bisschen Abstand zu gewinnen, man sieht dann doch die ein oder andere Sache, die man sonst nicht bemerkt hätte. Ansonsten Danke für eure Aufmerksamkeit und bis in ein paar Tagen dann.  P.S.: Wegen dem letzten Bild....Dass auch die Nicht-Südwestler und Nicht-Stammtischler mal wissen, mit wem sie's zu tun haben... 
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12stringbassman |
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Obwohl es mir schon beim Gedanken daran, mit der Flex an das wertvolle Holz ranzugehen, die Zehennägel verdreht, ist das Ergebnis sehr schön. Du schaust ja gar ned so aus wie auf Deinem Avatar-Bild  ...obwohl, in ein paar Jahren vieleicht... *******duck und weg******** |
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The Dude |
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Ja, die Flex ist vielen Leuten suspekt, mein Nachbar hat mich auch schon für verrückt erklärt...  Aber im Ernst, wenn du das Ding auf kleinester Umdrehungszahl laufen hast und damit auch schon das ein oder andere Mal zu tun hattest, geht das sehr gut und hat auch nicht unbedingt was mit Brachialgewalt zu tun. |
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Schellackmeister |
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[quote=1358] Du schaust ja gar ned so aus wie auf Deinem Avatar-Bild  /quote] Ich bin auch entäuschd. Ich dach bei deinem Avatar handelt es sich um dein Paßfoto. |
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filzkopf |
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" schwinglig" da hab ich mich wohl verschrieben; hab schwindlig gemeint; Aber halb so wild; sieht auf jeden Fall hammermäßig aus dein neuester! mfG |
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The Dude |
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" schwinglig" da hab ich mich wohl verschrieben; hab schwindlig gemeint; Aber halb so wild; sieht auf jeden Fall hammermäßig aus dein neuester! mfG
Danke!  Ich bin auch ziemlich davon angetan und der Hals hätte auch ganz angenehme 4-Saiter Maße für mich. Macht einen schon ein bisschen wehmütig den hergeben zu müssen. Aber nochmal kurz zur Halstaschenfräsung. Mich hat es jedes Mal genervt eine Schablone dafür herzustellen und die Häsle, die ich bisher gebaut habe, sahen alle unterschiedlich aus, sprich so eine Schablone kann man im Endeffekt nur durch einen Zufall evtl. ein zweites Mal benutzen. Diese Leisten hatte ich in der Werkstatt liegen und habe damit mal einen Probedurchgang gemacht, der sehr gut ausgefallen ist. Man muss die Leisten zusätzlich zum Klebeband noch am Verrutschen hintern, indem man einfach ein paar Abfallstücke rings herum fixiert. Dann kann im Grunde nix passieren, bzw. auch nicht mehr als mit einer Schablone. Aber klar...irgendwie habe ich schon einen Hang zu unkonventionellen Methoden zu greifen...  |
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Schellackmeister |
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Ich mache das seit ca. 5 Instrumenten genauso. Mir geht es wie dir. Die Halsmaße sind immer unterschiedlich. Die Rückstände des Doppelseitigen Klebebandes sind manchmal ein wenig eckelhaft. Aber man bekommt damit wunderbare Halstaschen hin und spart sich die in diesem Fall überflüssige Schablone. |
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rumblebird |
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Ich hab noch nie ein Halstaschen-Schablone gebaut, sondern es immer genau so gemacht. Aus dem schlichten Grund, dass es im Koch-Buch so beschrieben war als ich den ersten Schraubhals-Bass gebaut habe. |
| Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist. |
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filzkopf |
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Und ich hab bisher immer Schablonen gemacht für die Halstasche, hatte irgendwie Bedenken das die Leisten verrutschen könnten, aber wenn ihr alle so davon überzeugt seid dann werd ichs mal versuchen! mfG |
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Schellackmeister |
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Entscheidend ist, dass du die Leisten gut mit Doppelseitigem Klebeband fixierst. Ich mach es nicht über die komplette Auflagefläche, da die Leisten sonst kaum noch zu entfernen sind. Natürlich solltest du die Leisten vor dem Fräsen auf ihren festen Sitz nocheinmal kontrollieren. |
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The Dude |
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Baubericht Teil 11Wie angekündigt, habe ich mir bis zum den hier dokumentierten Arbeitsschritten ein bisschen Zeit gelassen, um Abstand zu gewinnen und somit auch einige Details eventuell eher erkennen kann, als wenn ich nach dem groben Body- und Halsshaping sofort mit den Feinheiten angefangen hätte. Ob das nun was gebracht hat oder nicht, weiß ich auch nicht, jedenfalls gab es doch noch ganz schön was zu schleifen und vor allem da, wo es keinen Spaß macht...Ecken, Rundungen usw. Jammern hilft aber auch nicht, da muss man durch und somit habe ich mich nach der Raspel und der Feile durch sämtliche Schleifpapierkörungen von 60 bis 400 gearbeitet, das Ganze anschließend gewässert und noch mal feingeschliffen. Richtig Material ist dabei noch mal beim rückseitig Halsansatz auf der Strecke geblieben, welcher noch ein bisschen abgeflacht wurde um den Übergang von Hals zu Korpus etwas fließender zu gestalten. Das Schleifergebnis auf Fotos festzuhalten ist schwierig, aber ich denke, dass ich auf einem guten Weg bin, was die Oberflächen angeht. Um für ein bisschen Abwechslung zu sorgen habe ich zwischendurch die Befestigung für den E-Fachdeckel gemacht, was eigentlich nichts weiter war als in Korpus und Deckel jeweils 4 Magnete zu versenken und diese mit Klebstoff zu fixieren. Diesmal habe ich etwas stärkere Magnete genommen als bei meinem Icon und mein lieber Scholli...die haben wirklich Schmackes. Weil der Deckel mit kaum Luft zwischen ihm und dem Body sitzt, habe ich den Deckel fast nicht wieder raus bekommen, ohne zu schwerem Gerät zu greifen und folglich musste hier ein praktikable Lösung gefunden werden; eine kleine Griffmulde soll zukünftig Abhilfe schaffen. Weil ich mich gerade mit dem E-Fach beschäftigt hatte, habe ich auch gleich noch den Zugang für die Klingenbuchse gebohrt und die soweit versenkt, dass die nicht über die Korpuskante übersteht. Ich warte übrigens seit geraumer Zeit auf eine Lieferung der Rückholfeder für meine Standbohrmaschine, die vor Weihnachten zerbrochen ist. Langsam wurmt’s mich richtig, weil ich die Bohrungen für die Potis, Halsbefestigung und Mechaniken eigentlich schon gemacht haben wollte... Bei so was wünscht man sich schon manchmal auf der Maschine würde „Flott“ und nicht „Kingcraft“ stehen.... Wie auch immer....zum Schluss habe ich mir den geformten Bass mal mit den Pickups angeschaut und habe ein paar Trockenübungen gemacht. Das Ding fühlt sich richtig gut an....vielleicht doch einer zum Behalten....?! 
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12stringbassman |
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Sehr saubere Arbeit, Reschpeckt!
Sind die Magnete so kleine Neodym-Pillen? Wenn ja, wie groß? Ich habe hier welche mit ø5mm x 3mm liegen und wollte sie für den gleichen Zweck einsetzen, bin mir aber nicht sicher, ob das hebt.
BTW: Wie schaffst Du das blos, dass Deine Werkstatt so sauber aufgeräumt ist? Bei mir dauert es keine 10 Minuten und schon erreicht die Entropie gefährliche Werte. |
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The Dude |
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Ja, sind so kleine Neodym-Dinger (6x3 im Korpus und 4x2 im Deckel glaube ich)....das hält schon fast zu gut...  In der Werkststt achte ich eigentlich schon sehr penibel auf Ordnung und auch Sauberkeit. Klar, der Dreck lässt sich nicht vermeiden, aber danach wird halt aufgeräumt, gekehrt und gesaugt. Ich hasse es, wenn ich Werkzeug suchen muss und wenn ich dann gefunden habe erst mal putzen muss, bis ich es einsetzen kann. Die Fotos entstehen meistens nach der ganzen Aufräumerei, deswegen machts wahrscheinlich auch den Eindruck. |
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rumblebird |
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Ich mach das mit Pillen von 4*3 oder 4*2mm. Drei Stück davon halten den Deckel problemlos. |
| Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist. |
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12stringbassman |
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The Dude |
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Ich mach's der Einfachheit halber beidseitig mit Magneten. Bis ich ein passendes Rundmaterial gefunden und davon dann noch die Scheibchen abgesägt habe...ne, das ist mir die paar Cent für so ein Magnetchen nicht wert. |
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The Dude |
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Baubericht Teil 12
Lange ist’s her, als ich mich zuletzt hier gemeldet habe, es geht dennoch in kleinen Schritten weiter. Gehandikapt durch größere und kleinere körperliche Gebrechen und generell viel zu wenig Zeit, konnte ich heute zum ersten Mal seit über 3 Wochen in die Werkstatt und Folgendes gibt es zu berichten.
Das Ersatzteil für meine Standbohrmaschine, eine simple Rückholfeder für’s Bohrfutter, ist endlich angekommen und selbiges habe ich heute zunächst mal eingebaut. Welche Worte mir dabei über die Lippen gekommen sind, will ich hier lieber nicht wiederholen...es war jedenfalls nicht so einfach, wie ich dachte...
Als die Maschine dass endlich wieder einsatzbereit war, sollte sie auch gleich ihre erste Aufgabe erledigen, nämlich die Bohrungen für die Halsbefestigung. Zuerst nahm ich mich dem Korpus an und habe die Positionen für die Schrauben angerissen. Dabei bin ich um 5mm verrutscht, was letztendlich dazu führte, dass die Löcher nun ein bisschen zu weit in Richtung tiefe Seiten gerutscht sind. Folglich mussten auch die Gegenstücke am Hals versetzt werden, was aber gottseidank nicht dazu führte, dass die Rampa-Muffen, die ich verwenden wollte, nicht mehr genügend Fleisch hatten. Es sieht zwar jetzt ein bisschen ungewöhnlich aus, hält aber dennoch einwandfrei.
Aber der Reihe nach. Zuerst habe ich die mit großem Bohrerdurchmesser die Sacklöcher für die Halspitten gebohrt und habe anschließend mit einem kleineren Durchmesser den Durchgang für die Schrauben gemacht. Danach wurden die Sacklöcher für die Rampa-Muffen am Hals gebohrt und selbige auch gleich eingeschraubt.
Als nächstes kamen die Löcher für die Mechaniken an die Reihe. Hierzu gibt es nicht Besonderes zu berichten, außer dass mir mein Hardware-Lieferant die falschen Mechaniken zugeschickt hat. Ich habe fälschlicherweise 2 rechte und 3 linke erhalten. Bestellt und benötigt habe ich das genau umgekehrt. Weil das schon ne ganze Weile zurückliegt, ist das Umtauschrecht nun auch hinfällig....ärgerlich. Mal sehen ob der mit sich reden lässt.
Zum Schluss habe ich dann noch angefangen den Sattel zu machen. Als Basis dafür musste ein Stückchen Ebenholz herhalten, welches grob auf die benötigten Maße gerbacht wurde und anschließend habe ich die Kerben eingefeilt. Das alles ist noch nicht ganz fertig, bei oslchen Sachen bin ich nicht sehr geduldig und deswegen ist es oft besser, ich mache die Feinarbeiten ein anderes Mal, wenn die Muse größer ist.
Das war’s dann auch für heute. Eine Erkältung steckt mir noch in den Knochen und wenn die vollends auskuriert ist, wird es auch wieder ein bisschen mehr zu berichten geben.
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The Dude |
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Baubericht Teil 13Langsam aber sicher nähern wir uns dem Ende dieser kleinen Dokumentationsreihe, denn der Bass ist nun soweit fertig, dass ich das Finish angehen kann. Bis zu diesem Punkt waren noch ein paar kleinere Schritte erforderlich, auf die ich im Folgenden kurz eingehen werde. Wie schon im letzten Bericht angedeutet, fehlte dem Sattel noch der Feinschliff, was dann auch gründlich in die Hose ging. Einmal nicht aufgepasst und plötzlich waren die Kerben verhunzt. Also noch mal von vorn, neuen Sattel machen...  Nachdem ich den neuen Sattel soweit fertig und aufgeklebt hatte, ging es an die Platzierung der Brücken. Zwar haben diese einen recht großen Einstellweg, was die Intonation anbelangt, dennoch habe ich sie, einerseits aus praktischen, andererseits aus optischen Gründen versetzt angeordnet. Dies hat natürlich auch den Vorteil, dass vor allem die H-Saite genügend Luft nach hinten hat, um hier die Oktavreinheit sauber einstellen zu können. Für die Befestigung der Tonabnehmer habe ich mir etwas Besonderes überlegt und zwar werden die Schrauben hierfür ebenfalls in Rampa-Muffen sitzen. Mich hat es immer genervt, dass die Standard-PU-Schrauben trotz der notwendigen Sorgfalt rund gedreht werden, das dürfte nun mit den Inbus-Köpfen der Maschinenschrauben der Vergangenheit angehören. Weil die Brücken nun schon mal saßen, habe ich probehalber auch mal die Saiten aufgezogen. Eigentlich stehe ich auf Überraschungen und mache so was vor der endgültigen Fertigstellung nicht, hier geht’s aber zum einen nicht um meinen Bass, zum anderen war die Neugier einfach zu groß um es sein zu lassen. Viel kann ich nicht sagen, denn ohne Pickups hört und fühlt man nur die halbe Wahrheit und trotzdem.....wenn die andere Hälfte mit der hier mithalten kann, dann bin ich höchstzufrieden. Mehr will ich jetzt noch nicht verraten, geduldet euch bitte noch ein wenig. Für heute war’s das wieder. Viel ist nun nicht mehr zu machen. Die Löcher für die Potis und Schalter fehlen noch, es muss hier und da noch ein bisschen geschliffen werden und ansonsten....ja, bald ist das Ding reif für die erste Ölung, es bleibt spannend. 
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12stringbassman |
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Hey Dude, das wird aber ein sehr schmuckes Geraet, gefaellt mir sehr gut (trotz des Schraubhalses  , aber wie ich schon sagte: Karthago sollte endlich zerstoert werden). Auf das Finish bin ich sehr gespannt. Ich wuensche allen noch schoene Gruesse von einer tropischen Insel im Indischen Ozean.  |
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Wasduwolle |
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Gibts da Holz? So schwarzes, in Überbreite? Biste auf Einkaufstour? Viel Spass Grüsse Wasduwolle |
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royblakk |
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Mensch Dude.... ein richtig geiler Bass!!!!!! Und ohne Poti's sieht er ja mal richtig geile aus  ))) Dieses Iceman-mässige Heck hat es mir total angetan. Bin ja schon am Überlegen ob ich mir mal einen Reversed-Iceman baue;) Habe noch Skizzen vom letzten Mal, da hat der Reversed Mockingbird dann aber gewonnen. Cheers, Olli |
| ...To play bass is easy. To play bass well is one of the hardest things to do... (Gary Mounfield) |
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solidg |
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Hi!
Der Bass sieht super aus. Nur eine Sache, die mich stören würde, ist das shaping der Armauflage. Ich habe mal versucht auf dem Bild zu illustrieren, was ich meine.
Gruß, Ralf
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The Dude |
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Du meinst diesen "Datscher", oder?! Ja, wenn's nur so einfach wäre, wie du's hier zeigst...  Jedenfalls bin ich da nur mal kurz mit der Raspel dran gegangen und dabei hats mit ein Stückchen vom Ahornfurnier ausgerissen. Ich habe dann versucht das beizuschleifen, was das Problem aber nur schlimmer gemacht hat. Gefallen tut mir das auch nicht, aber ich denke, dass ich da noch ein bisschen kaschieren kann, wenngleich ich es vermutlich nicht völlig unsichtbar kriege. |
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solidg |
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Hi! Sorry, ich wollte kein Salz in die Wunde streuen.  Ich werde demnächst auch zwei neue Gitarren in der Gallerie vorstellen und ein paar Worte über meine "kleinen Baukatastrophen" verlieren. Man kann gar nicht so blöd denken, wie es manchmal kommen kann. Nochmal: der Bass sieht klasse aus. Wird er nur geölt oder willst Du noch mit Beize hantieren? Gruß, Ralf |
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The Dude |
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 Maximum Member 
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Keine Angst, so zart besaitet bin ich nicht (Basser eben...  ) Der Bass wird nur geölt, keine Beize. Die Farben von den Hölzern wirken mit Öl schon so schön, dass alles andere eigentlich nur verlieren kann. Ich habe wegen der Korrektur dieses Fehlers schon ein bisschen mit heller Holzpaste und Retuschierstiften experimentiert. Ich denke mit viel Geduld und Sorgfalt sollte es einigermaßen funktionieren. |
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The Dude |
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Baubericht Teil 14
Während in halb Deutschland heute die Sonne gelacht hat und es die Leute ins Freie zog, musste ich mit der Werkstatt Vorlieb nehmen, was mir aber ehrlich gesagt nicht wirklich unangenehm war.
Jedenfalls habe ich heute die letzten Holzarbeiten vorgenommen, wie etwa die Löcher für die Potis und Schalter zu bohren, sowie dem Bass den letzten Schliff vor dem Finish zu verpassen.
Bei den Potis musste ich von hinten noch etwas Material abtragen, damit die Achsen weit genug aus der Decke herausragen können. Vor dem Schliff wurde erst noch gewässert um auch die letzten Fasern noch verschliffen zu kriegen. Außerdem habe ich mich der Problemstelle an der Armauflage noch mal angenommen. Wie vorgeschlagen habe ich das Shaping noch ein bisschen verändert und den Bogen noch etwas nach hinten gezogen. Die Problemstelle wurde dabei etwas entschärft und ein bisschen konnte ich auch noch mit einer Spachtelmasse aus Schleifstaub und Leim ticksen. Es ist nicht 100%ig perfekt geworden, aber so, dass ich damit gut leben kann.
Dann kam endlich das Öl ins Spiel, genauer gesagt der Imprägniergrund, der vor dem eigentlichen Hartöl aufgetragen wird. Viel kann ich dazu nicht schreiben, außer vielleicht, dass der Ahorn am Hals am durstigsten war, die Nussdecke vom Korpus stand ihm aber nicht viel nach.
Ab jetzt wird das Projekt zum Geduldsspiel, aber mittlerweile bin ich einigermaßen dran gewöhnt und letztendlich war das spätere Ergebnis die Wartezeit auch immer wert. Wollen wir hoffen, dass sich das bei dem Bass hier nicht gravierend ändern wird...
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filzkopf |
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wow die Kirsche sieht ja Hammermäßig aus... ich glaub ich dreh durch! Wahnsinn, sehr schön! mfG |
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12stringbassman |
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wow die Kirsche sieht ja Hammermäßig aus...
Kirsche ist auch ein ganz braves und schoenes Holz. Nach dem Trocknen des Oels wird es sich da, wo es beim Spielen schubbert, fast spiegelblank werden  |
| Alles Gute wünscht der Hiasl Ich bin schon umgezogen nach http://www.GitarreBassBau.de |
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The Dude |
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Baubericht Teil 15So wie es im Moment aussieht, wird das der vorletzte Baubericht zu diesem Projekt sein, denn heute habe ich beschlossen die Ölerei zu beenden. Nachdem ich am vergangenen Sonntag noch mal einen Zwischenschliff mit ein paar „groben“ Micromesh-Körnungen gemacht und das Ergebnis heute für gelungen befunden habe, lasse ich’s dabei bewenden. Ein Film hat sich gebildet, die Oberfläche ist frei von Schwitzperlen, speckigen Flecken und dergleichen, glänzt schön gleichmäßig...was soll da noch besser werden?! Aber es ist eben doch nicht alles eitel Sonnenschein. Die Decals haben mich wieder einmal Nerven gekostet. Die spätere Besitzerin hat für die Trussrod-Abdeckung ein kleines Logo entworfen, welches ich auf Decal-Folie ausgedruckt habe und nach dem Aufbringen auf die Abdeckung mit Öl überzeihen wollte. Dasselbe sollte auch mit meinem Logo auf der Kopfplatte geschehen. Es gab beim letzten Bass schon Probleme damit, hier war es noch nervtötender. Der Grund dafür ist, dass das Öl die Decalfolie anlöst und man sie dann als ekligen Papp wieder runterkratzen kann. Ich habe so ziemlich alles ausprobiert.....immer wieder derselbe Mist. Letztendlich hat es dann mit viel Mühe und wahrscheinlich noch mehr Glück doch noch funktioniert und man kann mit dem Ergebnis einigermaßen leben. Es ist nicht perfekt geworden, aber ich denke im Rahmen der Möglichkeiten ist das Ergebnis dennoch recht annehmbar. Ich muss mir hier für die Zukunft etwas anderes überlegen, noch mal mache ich das Spiel definitiv nicht mit. Zum Schluss hat mich die Neugier dann doch noch gepackt und ich habe mal die wichtigsten Teile zusammengelegt um einen Eindruck vom Endergebnis zu erhalten....hui...es wird zunehmend schwerer sich mit dem Gedanken abzufinden, ihn hergeben zu müssen....  Jetzt darf das Öl noch einige Tage bzw. Wochen aushärten, bevor ich mich an die Elektronik und die Endmontage mache. Bis dahin....gehabt euch wohl! 
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rumblebird |
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Kannst Du mir zum Stammtisch ein paar Restschnipsel dieser Folie mitbringen? Ich würde das gerne mal mit meinen diversen Ölen probieren. |
| Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Ich fand schon in meiner frühen Jugend, dass das ein schwachsinniges Konzept ist. |
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The Dude |
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Klar, kann ich machen. Ich wäre in dieser Hinsicht eh froh um jede neue Erkenntnis, darfst dich also gerne austoben...  |
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12stringbassman |
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Gibt es eigentlich schon praktische Erkenntnisse bezüglich des Verhaltens des Holz-Carbon-Stahlverbundes unter Beaufschlagung mit statischer sowie dynamischer Verkehrslast? |
| Alles Gute wünscht der Hiasl Ich bin schon umgezogen nach http://www.GitarreBassBau.de |
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The Dude |
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Ich hatte mal für 2 oder 3 Tage Saiten drauf, allerdings ohne mich um die Saitenlage gekümmert zu haben. Trotzdem hatte ich natürlich ein Auge auf den Hals und soweit ich das feststellen konnte hat er sich normal verhalten. Alles weitere werden die nächsten Wochen zeigen. |
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reinhard .. |
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extrem schickes design .... die korpusform gefällt mir ausserordentlich gut... die kopfplatte ebenso .... auch die naturholzoptik gefällt mir ..... ich hätte allerdings mattchromhardware verwendet .... aber da kann ja jeder wie er will ... grüße reinhard (ps. mein erster bass den ich gabaut hatte (1985) hatte auch goldene hardware ...  |
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The Dude |
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Danke! 
ich hätte allerdings mattchromhardware verwendet .... aber da kann ja jeder wie er will ...
Das kann ich dich beruhigen... Den Bass gibts ja auch noch mit Mattchrom-Hardware... 
Zitierter Text
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reinhard .. |
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 Baby Member 
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Danke!  Das kann ich dich beruhigen... Den Bass gibts ja auch noch mit Mattchrom-Hardware...  .
huuuuhhhhh !!!! ..... das sieht ja perfekt aus ....  und nochmal ... wirklich ein sehr schönes design grüße reinhard |
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The Dude |
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Baubericht letzter Teil
Auf der einen Seite ist es schön, wenn man ein Projekt erfolgreich abschließen kann, andererseits ist man auch irgendwie wehmütig, dass die Werkbank jetzt wieder leer ist und noch komischer wird es einem dann bei dem Gedanken, dass man sein Werk bald weggeben muss. Ist einfach eine neue Erfahrung, die man erst mal machen muss.
Egal, ich will hier nicht sentimental werden, sondern von den letzten Arbeitsschritten berichten. Das Öl hatte jetzt genug Zeit zum aushärten und somit konnte ich nun auch die Kupferfolie im E-Fach anbringen. Nachdem das geschehen war ging es ans Verlöten der Elektronik. Die verwendete Noll-Elektronik war zwar schon größtenteils vorverdrahtet, aber es sollten ja auch noch 2 Schalter hineinkommen, die pro Pickup die Modi Seriell / Singlecoil / Parallel ermöglichen und auch die mitgelieferte Klingenbuchse musste noch für die passende Zargenbuchse weichen. Das ganze zog einige Probleme nach sich, die einzig und alleine auf meine, ja sagen wir Dummheit, zurückzuführen sind. Jedenfalls hatte ich alles verlötet, eingebaut und wollte in freudiger Erwartung testen. Eingestöpselt, aktiver Modus.....nichts außer Rauschen und Brummen. Dann umschalten auf passiv....oha, ein Ton, aber was für einer...grausig. Irgendwas stimmte also nicht. Der erste Verdacht, die Buchse. Nach Versuchen mit 2 weiteren Buchsen keine Veränderung, kann das also als Fehlerursache ausgeschlossen werden. Danach habe ich die Schalter noch mal rausgeschmissen und die Pickups direkt an die Noll-Elektrik gelötet...wunderbar, ein Ton! Aber wieder nur passiv, diesmal aber in besserer Qualität. Aktiv nach wie vor nichts, allerdings war das Brummen leiser geworden, immerhin. Dann bemerkte ich eher zufällig ein von der Batterie eingeklemmtes Kabel und als ich das wieder richten wollt |
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